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Zu: „Es geht um Macht und Geld“, vom 5. Februar

Durchhalten!

Es gab einmal, in den 60er Jahren, noch funktionierende sogenannte Tante-Emma-Läden. Nahversorger, wie wir sie heute nennen, nur mit dem Unterschied, dass diese sich um die Bevölkerung vor Ort gekümmert hat.

veröffentlicht am 22.02.2021 um 11:19 Uhr

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Diese wurden nach und nach von den Großen, Aldi, Rewe, Edeka und Lidl mit ihren jeweiligen Unterorganisationen, plattgemacht. Dazu kam die unsägliche „Geiz ist geil“-Mentalität. Wir merken nur nicht, dass wir nicht mehr alles kaufen können, sondern nur jenes, was die oben angeführten Händler uns vorgeben. Preiskampf ist schon lange vorbei. Wenn Edeka das Nutella für 1,79 Euro verkauft, tun es die anderen zum selben Preis zeitversetzt auch. Wenn Lidl, wie wir schon zweimal miterleben durften, kein Klopapier hat, haben es die anderen auch nicht. Marktbeherrschung nennt man das. Kommen wir zu unserer Frau Treptow und ihren mutigen Mitstreitern. Wer als Eon-Kunde schon einmal in der Warteschleife war, dann eine hochmotivierte Mitarbeiterin am Telefon hatte, weiß, was Großkonzerne sind und wie diese über ihren Kunden denken. Bei meinem heimischen Energieversorger habe ich bisher, wie zu meiner Kindheit bei Tante Emma, immer eine Lösung ohne lange Warteschleife gefunden. Des Weiteren macht es mich traurig und zugleich wütend, das bei uns in Deutschland mit Steuergeldern versorgt, die DAX-Konzerne Eon, RWE und vermutlich Vattenfall Rechtssicherheit bekommen, nur um einigen wenigen Großaktionären die Wertpapiere stabil zu halten. Ähnlich verhält es sich für die riesigen Coronaausfallzahlungen an die Lufthansa und TUI, eben um die Aktien stabil zu halten. Möge sich jeder überlegen, ob er nicht doch bei seinem heimischen Energieanbieter bleibt. Frau Treptow, halten Sie und Ihre Mitstreiter durch.



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