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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 16.04.2021 um 17:32 Uhr
aktualisiert am 29.04.2021 um 11:21 Uhr

Leserbrief

Die Makel nicht gesehen?

Zu: „Bürger auf den Barrikaden“, vom 7. April

Frau Nicolay-Pigors, die sich mit ihrer IGB gegen eine Überbelastung Bäntorfs durch Windräder, Mastställe, Biogasanlagen und die Kühltürme in Grohnde zur Wehr setzt, ist die Frau Herrn Pigors’, welcher kürzlich als maßgeblicher Initiator mit dem Versuch gescheitert ist, am Coppenbrügger Ruhbrink ein Windrad zu errichten und der nun mit der Energiegenossenschaft Weserbergland in Klein Hilligsfeld ein Windrad mit einer Höhe von zirka 230 Metern betreibt.

Die Hilligsfelder leiden doch aber bereits unter sieben große Mastanlagen, einer Biogasanlage und zweien in der Umgebung, fünf Windrädern, den 23 Windrädern in Coppenbrügge, den Kühltürmen in Grohnde, der Eisenbahntrasse und der B 217 sowie dem Tiefflugkorridor der Bundeswehr. Konnte denn Frau Pigors bei dieser Emissionsdichte das Vorhaben ihres Mannes nicht verhindern?

Familie Hitzemann ist im Juli 2020 nach Bäntorf gezogen, in ein Örtchen mit großem Kuhstall, vier Hähnchenmastanlagen, zwei großen Schweineställen, zwei Biogasanlagen und 23 Windrädern vor der Haustür. Hat Herr Hitzemann die Wohnungsbesichtigung bei Mond- und Sonnenfinsternis durchgeführt, oder warum hat er von diesen Makeln der Beschaulichkeit nichts gewusst? Warum ist es gerade dieser eine geplante Maststall, der ihn am liebsten wegziehen ließ?