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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 09.08.2019 um 20:54 Uhr

Städtebauliches Kleinod

Die Geduld des Investors kann man nur bewundern

Wir Hamelner können uns freuen, dass dieses zentral im Grünen gelegene Café endlich saniert werden kann und nicht abgerissen wird. Wäre die Stadtverwaltung nicht durch die Bürger, Die Linke und schließlich einen neuen Ratsbeschluss in letzter Minute gestoppt worden, würde dieses städtebauliche Kleinod abgerissen.

Zu: „Warum hat das so lange gedauert?“, vom 26. Juli

Der Neubau eines „Hauses der Wirtschaft“ war damals u. a. beabsichtigt. Ein Bürohaus oder Glaspalast an dieser Erholungsstätte am Bürgergarten: ein Schandfleck, und wem hätte das genützt?

Die Geduld des Investors K. Günther kann man nur bewundern. Dass er jetzt die 244 Vorkaufsberechtigten als Belastung im Grundbuch belässt, verdient Anerkennung. Wer hat uns Bürgern eigentlich dieses Kuckucksei der Vorkaufsberechtigungen beim Bau des Bellevue-Centers und Mercure Hotels ins Nest gelegt? Warum und zu wessen Vorteil? Da es bei der Stadtverwaltung anscheinend niemanden mehr gibt, der sich an diesen Vorgang erinnern kann (Stadtsprecher T. Wahmes, Dewezet v. 31. März 2018): vielleicht gibt es noch ältere Leser oder ehemalige Stadt-Mitarbeiter im Ruhestand, die sich erinnern und der Dewezet berichten können?