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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 24.03.2021 um 13:48 Uhr

Zu: „Hameln eröffnet eigenes Schnelltest-Zentrum“, vom 12. März

Bürgernähe sieht anders aus

Die Stadt Hameln richtete ab dem 13. März 2021 ein Corona-Testzentrum ein. Von einem solchen ist in Bad Pyrmont nichts zu sehen und zu hören.

Auf Anfrage erklärte der Pyrmonter Bürgermeister, ich zitiere wörtlich, dies mit: „Wo ist eine freie, zumindest barrierearme, vom Zuschnitt geeignete Räumlichkeit? Wer stellt das (Fach-)Personal? Wer besorgt die Tests? Wer rechnet ab und tritt finanziell in Vorleistung? Wer besorgt die Software für die Terminreservierung, die Testung und die Benachrichtigung der getesteten Personen? Wie geht man mit positiven Tests um? Wie sollen Nachweise über negative Tests aussehen?“ Herr Blome betrachtet eine solche Einrichtung nicht als eine gemeindliche Aufgabe. In Pyrmont gibt es eine Vielzahl von Kliniken mit Fachpersonal, Ärzten und Apotheken, ganz sicher auch entsprechende Räumlichkeiten. Auch gibt es in Bad Pyrmont viele leerstehende Ladenlokale. Alle anderen Gegenargumente sind an den Haaren herbeigezogen. Ich habe mich am Freitag in einer Hamelner Apotheke testen lassen, völlig unbürokratisch und einfach. Dazu ist Bad Pyrmont leider nicht in der Lage, es fehlt auch hier an Entscheidungsmut. Bürgernähe sieht anders aus