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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 07.12.2020 um 12:57 Uhr
aktualisiert am 07.12.2020 um 16:50 Uhr

Nur Anwohner dürfen hier parken

Bürger bekommen keine Antwort

Zu: „Parken nur noch für Anwohner“, vom 24. November
Es ist ein erster Teilerfolg, dass nur noch Anwohner in der Homburgstraße parken dürfen. Dies wird aber erst Früchte tragen, wenn Parker ohne Erlaubnis wenigstens eine Kralle ans Rad bekommen.

Wenn Herr Steffe schon wieder einmal den Anwohnern aufs Butterbrot schmiert, sie haben die geplanten öffentlichen Parkplätze an der Promenade abgelehnt, wird deutlich, dass immer noch kein Lernprozess in der Verwaltung stattgefunden hat.

Die Anwohner mussten dem Planungsbüro und der Verwaltungsfachabteilung erst einmal die eigene Stadtsatzung und den Rechtsstand aufzeigen, da diese Herrschaften diese Tatsachen peinlicherweise nicht kannten. Trotz persönlicher, schriftlicher Aufforderung, auf derart unsinnige Bemerkungen zu verzichten, wird weiterhin das Mantra der „beleidigten Leberwürste“ dahergeleiert. Der Vorschlag, gemeinsam in einer Quartiersversammlung erst einmal eine Problembestandsaufnahme zu machen, wird auch von der Stadtdirektorin vehement verweigert. „Es kann jeder zu mir kommen“, ist Frau Warneckes ewiges Mantra. Offensichtlich hat die Verwaltung Angst, dass die Bürger erfahren, dass fast alle der gleichen Meinung sind.

Das ist die gleiche Spaltungsmethode, wie sie die große Politik so erfolglos praktiziert. Die Anwohner meckern nicht, sondern haben ernsthafte Probleme und Lösungsvorschläge. Die Verwaltung ist aber nicht einmal bereit, ernsthafte Gespräche darüber zu führen. Auf schriftliche Anfragen bekommt der kleine, dumme Bürger einfach keine Antwort. Das sind Gepflogenheiten wie im Mittelalter und haben mit einer lebendigen Demokratie nichts gemein.