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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 10.07.2020 um 18:30 Uhr

Hohe Kosten für Erinnerungstätte

Besorgniserregend

Es ist erschreckend und besorgniserregend, wenn man von dem Schuldenberg, dem Hilferuf und Offenbarungseid unseres einst so gutgestellten Landkreises Hameln-Pyrmont Kenntnis nehmen muss.
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Zu: „Hameln-Pyrmont richtet Hilferuf ans Land“, vom 12. Juni


Es fällt dabei schwer, für die anfangs mit 430 000 Euro bezifferten, dann auf 1,3 Millionen gesteigerten und letztlich mit rund 2,5 Millionen Euro kalkulierten Kosten für eine umstrittene „Bückeberg-Revitalisierung“ Verständnis aufzubringen, von den hohen Folgekosten ganz zu schweigen.

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Anstatt kostensparend eine moderne, medienkonforme, zukunftsträchtige Lernortalternative unter Einbeziehung und Aufwertung des gemeindeeigenen Landwirtschaftsmuseums im benachbarten Börry endlich zu konzeptionieren, ist weiterhin von der „Umwandlung“ der seit über 80 Jahren naturnahen Dauergrünlandfläche im Wasserschutzgebiet Bückeberg in eine Erinnerungsstätte aus der verbrecherischen Nazi-Zeit die Rede. Bis vor einigen Jahren war der Bückeberg weder für die gewählten Emmerthaler Gemeindevertreter mit ihren CDU-/SPD-Ehrenbürgermeistern beziehungsweise Landräten, noch für die Bürgerinnen und Bürger ein Streitthema!