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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 14.10.2019 um 15:04 Uhr

Aufs Fahrrad umsteigen

Zu: „Millionen gehen für das Klima auf die Straße“, vom 21. September

Es braucht mehr als die Bundeskanzlerin, um aus Kohlendioxid saubere Luft zu machen. Die „Friday-for-Future“- Bewegung gibt endlich auch der jüngeren betroffenen Generation die Chance zu mehr Nachhaltigkeit. Die nutzen schon Bus und Bahn, was schon mal sehr löblich ist. Die Tickets für bahnreisende Berufstätige sind ein Gewinn, sobald Arbeitgeber Verspätungen und Ausfälle berücksichtigen. Denn bisher wird aufgrund dieser Tatsache aus einem Zehn-Stunden-Tag für bahnreisende Arbeitnehmer ein täglicher Hoffnungskampf auf bezahlte acht Stunden für ein wenig Freizeit.

Dazu muss man eingestehen, dass sich ein Umstieg auf das Fahrrad bei Kurzstrecken realisieren lässt. Für die Brennstoffzellen in E-Autos wird so viel Wasser benötigt, dass Menschen in Südafrika kaum noch Wasservorräte für ihre Grundversorgung nutzen können. Denn dort wird die in Nutzbarkeit abgasfreie Brennstoffzelle hergestellt – und dafür werden 400 Meter tiefe Wasserquellen aufgebraucht. Da ist die Herstellung alles andere als nachhaltig. Also müssen die künftig ihr Trinkwasser kaufen, da die Wasserquellen versiegen.

Bei der alternativen Energie Windkraft besteht das Problem der Speicherung zur Einspeisung in das Stromnetz nach wie vor. Was genau wird dafür getan? Die Methangase als Verursacher des Treibhauseffektes entstehen nachweislich nicht nur durch die mangelhafte technische Ausrüstung von Deponien, sondern auch durch die Ausscheidungen der Tiere aus der Massentierhaltung. Da ist wohl die einzige Lösung für den Endverbraucher, zukünftig weniger bis kein Fleisch mehr zu essen.