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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 05.09.2014 um 06:00 Uhr

Am Zustand des Gastraumes hat sich nichts geändert

Zu: „Etwas für Liebhaber?“, vom 22. August

Hätte der Stadtangestellte nicht der bisherigen Pächterin einen neuen Mietvertrag vorgelegt, den ich als „sittenwidrig“ bezeichnen möchte, wäre alles beim Alten geblieben, aber solche Mietbedingungen kann kein vernünftiger Mensch anerkennen.

Da wird vollmundig in der Neuverpachtungsanzeige der Stadt, Fachgebiet Planen und Bauen, ein „Restaurationsbetrieb mit ca. 20 Sitzplätzen“, also die „Turmstube“, angeboten, obwohl diese wegen Feuchtigkeit und Schimmelbefall gar nicht verwendet werden kann. Auch der kürzlich eingebaute Lüfter kann die eindringende Feuchtigkeit, die hauptsächlich von oben kommt, also durch Schlagwetter bedingtes Regenwasser aus dem Turm, nicht beseitigen.

Obwohl die benötigten Mittel – Brief an den Unterzeichner vom 28. Oktober 2013 – für die Sanierung der Turmschänke bereitgestellt wurden, hat sich am Zustand des Gastraumes nichts geändert.

Ein Ofen ist bisher nicht eingebaut. Primitivste Versäumnisse bei der Sanierung und Unvermögen sogenannter „Fachleute“ können eine Nutzung der Turmschänke nicht zulassen.

Weiterhin wird verschwiegen, dass die wunderbaren Tische und Bänke in der Außengastronomie persönliches Eigentum der jetzigen Pächterin sind, die zum Vertragsende abgebaut werden.

Das bedeutet erhebliche Investitionen eines eventuellen neuen Pächters.

Es wird ebenfalls verschwiegen, dass meine unverbindliche Anforderung der Mietbedingungen von einem zuvor zu führenden Gespräch abhängig gemacht wurde – sehr ungewöhnlich!

Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Pächterin nach Beibehaltung der bisherigen Mietbedingungen gerne die Gastronomie und die Pflege der Anlagen beibehalten hätte, aber Engstirnigkeit und mangelndes logisches Denkvermögen, gepaart mit Unvermögen, findet man gelegentlich bei Stadtangestellten – leider!

Andreas von Zitzewitz, Bad Pyrmont