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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 24.03.2020 um 23:26 Uhr

Sozial verhalten in der Krise

Abstand halten

Leider sind das genau die Menschen, die durch ihr Verhalten alles noch schlimmer machen. Und mit schlimmer meine ich nicht nur die erhöhte Anzahl an Infizierten. Menschen, die ihre Kinder und älteren Angehörigen nicht im Krankenhaus besuchen dürfen.

Zu: „Corona? Wir doch nicht!“, vom 18. März


Menschen, die ihren gerade jetzt für alle so wichtigen Job nicht ausüben können, zum Beispiel im medizinischen Bereich, weil sie wegen solchen Rudelverhaltens vielleicht in Quarantäne müssen.

So ein „soziales“ Verhalten im Sinne von „draußen treffen in Massen um jeden Preis“ zieht dann leider nach sich, dass alle Ausgangssperre bekommen. Schönen Dank auch. Es ist kein vorgezogener Urlaub, den man zum ausgiebigen Beisammensein nutzen kann!

Alle Eltern – haltet eure Pubertierenden vom Massenabhängen ab. Denn aufgrund solchen Verhaltens sieht sich die Regierung irgendwann dazu gezwungen, uns zum Isolieren zu verdonnern. Und das, wo zum Beispiel Spazierengehen jetzt so wichtig ist für das Immunsystem und ja auch fast das Einzige, was man noch gut machen kann in der Freizeit.

Also mein dringlicher Appell an alle: Geht raus an die frische Luft, genießt die Sonne, aber bitte verteilt euch! Ist doch nicht so schwer. Geht mit großem Abstand (mindestens zwei Meter) nur mit eurer direkten Familie oder Mitbewohnern spazieren, in den Wald, in den Garten, fahrt mit dem Fahrrad. Aber bleibt weg von den Massen. Und verhaltet euch damit wirklich sozial. Dankeschön.