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Lesermeinung

06.08.2020 22:05 Uhr Es gibt derzeit keine Elektro-Kleinwagen

Zu: „Kaufprämie für E-Autos stark gefragt“, vom 4. August


Also Termin im Smart-Center-Hannover gemacht: „Was, Sie wollen nur die Grundversion, da kann ich aber nichts an Ihnen verdienen.“ „Können wir uns den denn mal angucken?“ „Nein, wir haben nur die Nobelausstattung hier.“ „Wie sieht es denn aus mit den Konditionen?“ „Also, liefern können wir erst zweites oder drittes Quartal 2021. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt dann natürlich nicht mehr und die staatliche Kaufprämie gibt es nur, wenn noch etwas im Topf ist?“ „Können wir denn, falls der leer ist, dann vom Kauf zurücktreten?“ „So einfach geht das nicht … „Bei denen kaufen wir nicht“, waren wir uns einig, „schauen wir uns doch mal den VW e-up oder den Seat Mii an.“ Aber, man staune, überall die gleiche Antwort: „Liefertermin Mitte, Ende nächsten Jahres.“ Fakt ist: Es gibt zumindest keine Elektro-Kleinwagen auf dem Automarkt. Wer fragt denn da so stark nach der Kaufprämie? Etwa die Käufer, die dazu bereit sind, wenn sie sie zum Beispiel nach München fahren wollen, spätestens in Würzburg einen stundenlangen Nachladestopp zu horrenden Preisen einplanen müssen? Hätte ich nicht gedacht.

06.08.2020 22:02 Uhr Tauben sind liebenswerte Geschöpfe

Zu: „Die Taubenflüsterer von Hannover“, vom 4. August


Das Image der Tauben ist schlecht, weil kaum jemand sich Gedanken über diese liebenswerten Geschöpfe und ihre Lebenssituation macht. Stadttauben sind standorttreu. In den Städten Futter, artgerechtes sowieso nicht, zu finden, ist für sie äußerst schwer. So laufen sie stundenlang jedem Krümel hinterher, der ihren Hunger stillt. Ein armseliges Leben, das so manche Zeitgenossen noch zusätzlich arg verschlimmern, indem sie nach den Tauben treten, schlagen und sie jagen.

Taubenhäuser, in denen diese geplagten Lebewesen Schutz, Geborgenheit und ausreichend artgerechtes Futter erhalten und in denen man gleichzeitig durch Austausch der gelegten Eier durch Gipseier die Population eindämmt, sind eine hervorragende Lösung. Ich hatte der Deutschen Bahn in Hannover im letzten Jahr auch einen Taubenhausbau beim Hamelner Bahnhof vorgeschlagen. Doch dort kannte man nur das Aufrüsten mit Vergrämungsnetzen und langen Spikes, die für erhebliche Verstümmelungen mit Schmerzen und Beeinträchtigungen der Tauben sorgen.

Der Hamelner Bahnhof ist meiner Meinung nach an Taubenfeindlichkeit kaum zu überbieten. Menschen, die Tauben lieben oder aber auch jene, die diese Geschöpfe kennenlernen möchten, empfehle ich das Buch „Die Geringsten unter uns oder Tauben sind zum Küssen da“, von S. Fajiron Schäfer.

06.08.2020 22:00 Uhr Fehlplanung

Zu: „Grünes Licht für Parkhaus-Plan“, vom 10. Juli


Ich frage mich: Wie konnte die Stadtverwaltung ein Parkhaus planen, obwohl sie gewusst haben müsste, dass der Parkplatz Steigerturm nie voll ausgelastet ist? „Parkplatzschwierigkeiten“ wegen der Sanierung der Tiefgarage unter dem Rathausplatz können durchaus anders gelöst werden. Vorschläge dazu gibt es genug. Wann wurde eigentlich der Bebauungsplan für das Scharnhorstgelände erstmalig erstellt? Mir wurde zugetragen, dass der ursprüngliche Plan für das Scharnhorstgelände ganz anders ausgesehen hat. Die Anwohner des gesamten Scharnhorstviertels sind ob der drohenden, größeren Verkehrs- und Lärmbelästigung sowie Umweltbelastung in Aufruhr. Wir haben die Wohnung mit einem grünen Parkplatz vor unserer Terrasse gekauft und bekommen jetzt eventuell ein großes Parkhaus vor die Nase gesetzt. Wenn wir dieses vorher gewusst hätten, würde uns im Alter niemals der Gedanke gekommen sein, unser Haus auf dem Lande zu verkaufen und eine Wohnung in der Innenstadt von Hameln zu kaufen, um stadtnah einkaufen und zum Arzt gehen zu können. Ich bitte Sie, sehr geehrte Ratsmitglieder, stimmen Sie gegen die Bebauungsplanänderung und den Bau eines Parkhauses, damit nicht, wie schon mehrfach erwähnt, mehr Verkehrs- und Lärmbelästigung sowie Umweltbelastung in einem innerstädtischen Wohngebiet entstehen. Die Rodung des Baum- und Grünbestands im Scharnhorstviertel, das zum attraktiven Innenstadtviertel gehört, darf nicht durchgeführt werden, weil ein Parkhaus „her muss“.

06.08.2020 21:57 Uhr Neue Speichertechnologie nutzen

Zu: „Klimawandel: Wissenschaftler setzen auf AKW“, vom 29. Juli


Sicherheitsrisiken und Kosten werden dabei meist ausgeblendet, genauso wie die Frage, wo der strahlende Abfall aus diesen Kraftwerken denn gelagert werden soll.

Die Energiewende braucht aber vor allem viel mehr erneuerbare Energie aus Wind und Sonne. Darüber herrscht in Wissenschaft und Wirtschaft große Einigkeit. Und in den wenigen Stunden im Jahr, wo weder Wind weht noch Sonne scheint, braucht es einen flexiblen ergänzenden Kraftwerkspark zur Sicherstellung von Versorgungssicherheit, der komplett heruntergefahren wird, wenn die Erneuerbaren die Versorgung wieder übernehmen können. Kernkraft ist dazu, genau wie Braunkohle, nicht in der Lage, Gaskraftwerke sind es schon. Auch die im Artikel angesprochene Speicherfrage ist geklärt: Die Power-to-Gas-Technologie ermöglicht es, erneuerbaren Strom als grünes Gas oder Wasserstoff zu speichern und später – zum Beispiel in den schon genannten Gaskraftwerken – wieder in Strom zu verwandeln. Die großtechnische Erprobung solcher Systeme findet statt, und mit der nationalen Wasserstoffstrategie hat die Bundesregierung kürzlich konkrete Ziele zur Umsetzung solcher Speichersysteme benannt. Die Freunde der Kernkraft haben recht damit, dass die Energiewende zu langsam voranschreitet. Für eine Lösung dieses Problems brauchen wir aber keine Laufzeitverlängerung alter Kernkraftwerke, die schlecht zum erneuerbaren Energiesystem passen, sondern einen konsequenteren Ausbau von erneuerbaren Energie- und Speichertechnologien.

04.08.2020 23:56 Uhr Keine Maskenpflicht für den Kreistag?

Zu: „Verständnisprobleme im Kreistag“, vom 8. Juli

Offensichtlich nicht! Zuerst werden die Tische der Kreistagsabgeordneten weiträumig in der Rattenfänger-Halle verteilt. Dann rückt man näher. Wegen akustischer Probleme? Und anschließend gibt es „Grüppchenbildung“. Schutzmasken sehe ich – von einzelnen Ausnahmen abgesehen – nicht. Und das Ergebnis der Debatte (die ohnehin unsinnig ist): Man konnte nichts verstehen und entscheiden. Toll, außer Spesen nichts gewesen.

04.08.2020 23:53 Uhr Fassungslos

Zu: „Eltern kämpfen für ihre Kinder“, vom 4. Juli


Dieses mühsam geschaffene Konstrukt brach durch Corona völlig zusammen. Großeltern und Ehrenamtliche standen nicht mehr zur Verfügung. 24 Stunden Betreuung sind eine unmenschlich große Belastung, und das gleich über mehrere Wochen. Wenn nun der erste Lichtblick der vorsichtigen Schulöffnung sofort zunichtegemacht wird durch die mögliche Nichteinhaltung der Hygieneregeln, dann lässt es eine große Traurigkeit zurück. Das behinderte Kind wird mal wieder als nicht normal abgestempelt. Spätestens jetzt erwartet man den Einsatz des Schulleiters. Doch die ohnehin belasteten Eltern werden alleingelassen. Wo bleiben Werte wie Fürsorge oder Empathie? Ich bin fassungslos!

04.08.2020 23:52 Uhr Abriss der Mensa überdenken

Zu: „Kommt der Mensa-Abriss oder nicht?“, vom 14. Juli


Wir können es uns einfach nicht mehr leisten, ein fast neues Gebäude abzureißen, nur weil uns Form und Farbe nicht passen. Es wäre eine hervorragende Aufgabe, dieses Gebäude so zu planen, dass es erhalten werden kann.

Leider passen in unserem Alltag Theorie und Praxis immer noch nicht zusammen. Es wäre wirklich ein Meilenstein, den Abriss dieses Gebäudes noch einmal zu überdenken und ein gutes Konzept zu erstellen, wie man dieses Haus in die Gesamtplanung des Linsingen-Geländes einbeziehen könnte.

04.08.2020 23:31 Uhr Auch Radler haben Pflichten

Zu: „So klappt es mit dem Abstand“, vom 18. Juli

Vielleicht sollten sie sich auch mal an ihre Pflichten erinnern. Bei Rot über die Ampeln, Fußgängerzonen – ein Fremdwort – Zebrastreifen werden mal eben überfahren. Nun mal zum Abstand von 1,5 Meter, außerorts sogar zwei Meter! Dieses ist auf Kreisstraßen in ländlichen Gebieten kaum einzuhalten. Wenn ich mit einem 40-Tonnen-Sattelzug auf solchen unterwegs bin, lande ich bei zwei Meter Abstand im Straßengraben. Wenn einem dann noch die sogenannten Radrenner entgegenkommen (sie fahren nebeneinander), bleibt maximal ein halber Meter Abstand. Sollen die Lkw dann stehenbleiben? Gegenseitige Rücksicht wäre angebracht. Im Übrigen ist festzustellen, dass sich mehr Ältere als Jüngere daneben benehmen. In der Brunnenstraße ist es täglich zu sehen.

04.08.2020 23:30 Uhr Wie viele sind wirklich an dem Virus gestorben?

Zu: „Corona – ein Drama in drei Akten“, vom 12. Juni


Es werden alle Abweichler, alle, die sich nach Kant ihres Verstandes bedienen, unter einen Hut, genau genommen einen Aluhut, gebracht. Eine konstruktive Diskussion findet nicht statt.

Stattdessen wird bei Andersdenkenden die Schublade der Verschwörungstheorie geöffnet, sobald jemand unangenehme Fakten erzählt beziehungsweise Fragen stellt. Und heute hat sich diese Schublade bei denen etabliert, die nichts Besseres zu tun haben, als die Meinung anderer zu diskreditieren, vielleicht auch, weil sie keine äquivalenten Fakten hervorbringen können. Es bedarf doch keiner überragenden Intelligenz, sondern lediglich des gesunden Menschenverstandes, dass man sich doch selbst diskreditiert, wenn man über das „Schubladendenken“ nicht hinauskommt und sich nicht traut, außerhalb des Frames zu schauen.

Einer dieser Journalisten mit „Fachwissen“ scheint Imre Grimm zu sein. Er glänzt damit, den Leser zu verunsichern. Beispiel: 500 000 Personen sind nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Ja, mit dem Virus, aber nicht an dem Virus. Diese viel wichtigere Aussage bleibt er uns schuldig. Bleiben wir doch in Deutschland. Hier sind es etwa 9000. (Grippevirustote 2017/18=25 000). Es sind Tote, die das Virus hatten, aber wie viele sind an dem Virus gestorben? Man braucht einfach mehr Grundwissen, sonst kann man uns an der Nase herumführen und verunsichern.

Wenn wir uns mit viel Ruhe, Liebe und Geduld dem Corona-Thema widmen und uns dabei gegenseitig achten, haben wir die Chance, eine gesellschaftliche Spaltung zu vermeiden, die im schlimmsten Fall in einer Katastrophe endet. Und spannend ist das Thema allemal.

04.08.2020 22:50 Uhr Preisdumping muss ein Ende haben

Zu: „Stau in den Schweineställen“, vom 9. Juli


Hier muss man die Landwirtschaft sowie auch ganz viele Lokal- und Landespolitiker in Regress nehmen. Denn Tönnies & Co. sind nicht einfach so entstanden, sie sind aus Geldgier dieser Leute entstanden. Ich erinnere gern an die Schlachthöfe, welche wir hier in der Umgebung hatten – wohlgemerkt hatten! Diese hätten nicht sterben müssen, wenn derart geldgierige Industrielle wie Tönnies & Co. ihre Streiche nicht hätten spielen können. Hier sollten und müssten nun die kleinen Metzgereien und Schlachthäuser ihre Chance nutzen, um eine vernünftige Preispolitik zu starten. Denn ich bin mir sicher, dass die noch hier vorhandenen Schlachthäuser und Metzgereien ihre Arbeit genauso gut machen und noch viel besser als diese verseuchten Betriebe namens Tönnies & Co. Hier muss man einen Riegel vorschieben, damit das Preisdumping endlich ein Ende hat, ganz zu schweigen von der teilweise schlechten Qualität, welche die Industrie bietet. All diese Betriebe könnte man durchaus ersetzen mit den qualitativ guten und hochwertigen Metzgereien und Schlachtbetrieben, die wir hier haben – siehe Fischbeck, Tündern und Hasperde als Beispiele.

Das gilt auch für die Bäckereien. Hier ist es das Gleiche. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann bei Harry & Co. die Lichter ausgehen. Liebe Bevölkerung, fangt endlich mal an, nachzudenken. Nutzt das Hirn und lasst euch von solchen Leuten nicht mehr über den Tisch ziehen. Fangt endlich mal wieder an, Qualität zu kaufen, sei es bei den Schlachtereien und Metzgereien sowie auch Bäckereien. Qualität fängt beim Bürger an, denn die Metzgereien und Bäckereien zeigen es: Qualität bürgt für den Namen.

03.08.2020 23:00 Uhr Visionen sind gefragt

Zu: „Handel in der Krise: Hameln fordert Sonntags-Shopping“, vom 9. Juli
Es tut mir kein bisschen Leid, mich als Hamelner den Forderungen von Herrn Griese und der anderen OBs nicht anzuschließen. Hameln fordert? Hallo! Hameln sind zirka 60 000 Einwohner, und die fordern alle noch mehr Sonntags-Shopping? Ich wünsche mir als Bürger viel mehr eine Politik mit Visionen für die Zukunft in Bezug auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Die Parteien des Wachstums um jeden Preis, die CDU, die FDP und die SPD, sind den Problemen der Gegenwart (Müllberge, Umweltverschmutzung) und der Zukunft gegenüber völlig ignorant. Ganz zu schweigen von der Höcke-Kalbitz und Konsorten-Partei. Was und womit sollen eigentlich Bürger shoppen, deren finanzielle Mittel durch z. B. Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit gerade, wenn überhaupt, ausreichen, um ihren monatlichen Lebensunterhalt zu bestreiten? Ach ja, fast vergessen. Es gibt ja noch die 1-Euro-Shops und Mäc Geiz... Liebe Politikerinnen und Politiker. Sie wollen doch nicht nur Verantwortung im Namen der Bürger übernehmen, sondern auch bestimmt unser Bestes? Oder? Ich freue mich auf Ihre Ideen und Visionen.

03.08.2020 22:59 Uhr Ein sehr großer Unterschied

Daher der Unterschied in ganz einfacher Algebra: y = Produkt, x = Multiplikator, a = Multiplikant. Eine Erhöhung auf das Mehrfache ist mathematisch ausgedrückt y = xa Gesamtsumme = 3 x 108 000€, Gesamtsumme = 324 000€. Eine Erhöhung um das Mehrfache ist y = a + xa Gesamtsumme = 108 000€ + 3 x 108 000€. Gesamtsumme = 432 000€. Das ist doch ganz einfach, aber schon ein sehr großer Unterschied, oder?

03.08.2020 22:58 Uhr Für Posten geeignet?

Er muss sich fragen lassen, ob er für seinen Posten, der mehr Bürgernähe erfordert, geeignet ist. Sein Fernbleiben in der Ratssitzung – zumindest trat er öffentlich nicht in Erscheinung – ist an Bürgerferne nicht zu toppen. Ihm fehlt anscheinend Verantwortungsbewusstsein. Der Bürger hat ja Mittel, die Stadtwerke wegen dieses Verhaltens abzustrafen.

03.08.2020 22:56 Uhr Ein Kompromiss ist notwendig

Nur, wie angedacht, allein mit höherer Polizeipräsenz und verstärkten Kontrollen wird das Vorhaben kaum zu erreichen sein. Nach meinen Beobachtungen stellen nämlich nicht nur die „schwarzen Schafe“ unter den Motorradfahrern, die ihre Maschinen manipulieren, Rennen veranstalten oder dergleichen das Hauptübel dar, sondern das Grundproblem besteht in der insgesamt großen Masse an Motorradfahrern, die an jedem Wochenende und an Feiertagen, zum Teil von weit herkommend, ins Weserbergland geradezu einfällt. Dabei machen auch die Motoren der sich an die Regeln haltenden Fahrer wahrlich genug Krach, was erheblich zum unerträglichen Dauerlärm beiträgt. In erster Linie für Menschen, die ihren Wohnsitz an den bevorzugten Bikerstrecken haben, ist dieser Zustand wirklich eine Zumutung, wenn nicht sogar gesundheitsgefährdend. Aber auch Radfahrern, zu denen ich zähle, die auch mal gerne auf Straßen abseits des Weserradwegs unterwegs sind, wird deren Hobby erheblich verleidet.

Um eine mindestens halbwegs gerechte Lösung zu erzielen, wird man um eine, wie auch immer geartete, Einschränkung für Motorradfahrer nicht herumkommen. Ob eine Sperrung der sogenannten Hotspots, wie beispielsweise die Strecke über den Rühler Berg, verkehrstechnisch durchsetzbar ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Daher wäre es für die leidgeprüften Anrainer sicher optimal, wenn ein generelles Fahrverbot für Motorräder an Wochenenden angeordnet würde. Dieses wird ja bereits sogar schon im Bundesrat diskutiert. Mich plagen allerdings Zweifel, ob die mächtige Lobby von BMW, Kawasaki und Co. solches zulassen wird. Einen Kompromiss zwischen beiden Antipoden kann ich mir aber dergestalt vorstellen, indem vorgeschrieben wird, dass in den Monaten von April bis September beispielhaft an kalendarisch ungeraden Wochenenden ein Fahrverbot für Motoräder gilt, während an geraden Wochenenden gefahren werden darf. Somit können sich beide Seiten auf das jeweilige Wochenende einstellen.

03.08.2020 22:55 Uhr Ja, Wildblumen passen auf Kriegsgräber

Ich bin mir sicher, die Soldaten wären einverstanden damit, dass wir uns den Lebenden, dem Erhalt unserer Lebensräume und der Veränderung der Sichtweise widmen und aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, und nicht nach dem Motto „das war schon immer so“ im Ewiggestrigen verharren und uns die Augen zuhalten. Bei Betrachtung vor Ort ergibt sich ein wesentlich undramatischeres Bild als das Foto in der Zeitung. Die Grabsteine sind deutlich zu sehen, drumherum eine etwas – der Jahreszeit entsprechend – verblühte, aber höchst lebendige (brummende und summende) Wiese, so, wie vieles im Sommer ein wenig ermattet aussieht. Hoffentlich knickt Herr Böhnke nicht ein. Gerade Pyrmont sollte zeigen, dass man Traditionen bewahren und trotzdem neue Dinge wagen kann, weil es die Zeiten, die Umstände und folgende Generationen erfordern. Ja! Wildblumen passen auf Kriegsgräber, denn „Unkraut sind nur die Pflanzen, deren Wert man nicht kennt“!

31.07.2020 21:26 Uhr Öffentlicher Haushalt ist kein Versorgungswerk

Zu: „,Gefährderansprache‘ im Kreistag“, vom 11. Juli


Der Ex-Landrat verhindert mit der Begründung „Burnout“ die Aufklärungsarbeit des NRW-Untersuchungsausschusses. Gleichzeitig scheint er mental jedoch so gefestigt zu sein, eine mehrseitige Stellungnahme in eigener Sache abzugeben.

Insbesondere die Kreistagsabgeordneten aus dem vermeintlichen Arbeitnehmerlager – SPD und Linke – sollten sich die Frage stellen beziehungsweise selber beantworten, welche juristischen und medizinischen Hürden ein „normaler Arbeitnehmer“ zu überwinden hat, um aufgrund eines „Burnout“ eine dauerhafte Erwerbsunfähigkeitsrente (korrekt: Erwerbsminderungsrente) zu bekommen. Einerseits ist diese frühestens nach einer Arbeitsunfähigkeit von anderthalb Jahren möglich, und andererseits erhält der Betreffende in dieser Zeit im Gegensatz zum Ex-Landrat lediglich ein geringeres Krankengeld statt üppiger Beamtenbezüge.

Der Bürger reibt sich verwundert die Augen, nachdem er erfahren hat, dass die Kreistagsabgeordneten als medizinische Laien darüber entscheiden dürfen, ob der „Burnout“ von Herrn Bartels einen „Dienstunfall“ darstellt. Im Gegensatz dazu müsste sich der normale Arbeitnehmer mit mehreren medizinischen Gutachtern herumschlagen, verschiedene Reha-Maßnahmen durchlaufen und Wiedereingliederungsversuche über sich ergehen lassen. Nach dieser Tortur würde der Erwerbsminderungsrentner im zarten Alter von 51 Jahren dann feststellen, dass seine Erwerbsminderungsrente weder zum Leben noch zum Sterben reicht. Im Gegensatz zum Ex-Landrat Bartels, der sich nach Berufung als „Beamter auf Lebenszeit“ ab dem 27. Lebensjahr und knapp 25 Dienstjahren über eine üppige Pension von mehreren Tausend Euro pro Monat freuen darf — gegebenenfalls aufgepeppt durch den „Dienstunfall“. Angesichts einer statistischen Lebenserwartung bei Männern sollten sich alle Kreistagsabgeordneten die Frage stellen, ob sie ruhigen Gewissens den Steuern zahlenden Bürgern des Kreises Hameln-Pyrmont eine durch „Dienstunfall“ zusätzlich aufgebesserte Pension über die statistische Dauer von 30 Jahren zumuten können. Denn ein öffentlicher Haushalt ist kein Versorgungswerk wie für ausgeschiedene VW-Manager.

31.07.2020 21:24 Uhr Das wird den orthodoxen Griechen nicht gefallen

Zu: „Eine Kirche soll Erdogans Macht retten“, vom 27. Mai


Bereits am 10. Juli 2020 soll hier ein Imam seine Tätigkeit aufnehmen. Dies wird den orthodoxen Griechen und Russen gar nicht gefallen. Im 6. Jahrhundert nach Christus in Konstantinopel als orthodoxe Kathedrale gebaut, fiel sie 1453 in die Hände der Osmanen. Der Feldherr Mohamat hatte bei der Erstürmung der „Hagia Sophia“ die sich in dem Gebäude verschanzten 3000 Christen abschlachten lassen. Bis heute trägt er den heroischen Namen „Mohamat Fatih“ (= Mohamat der Eroberer). Auch die islamische Ditib-Gemeinde in Hameln trägt den Namen „Fatih“. Ein Schelm, der dabei Böses denkt ...

Als in Köln eine Moschee gebaut werden sollte, fragten Journalisten den Erzbischof von Köln, was er denn davon hielte. „Wenn die Christen in der Türkei in Tyros (Anatolien) zu Ehren des Heiligen Nicolaus eine Kirche errichten dürfen, habe ich keine Einwände“. Als diese Nachricht Tyros erreichte, war die gesamte Umgebung in hellem Aufruhr. Symbolisch wurden Kirchenmodelle aus Pappmaschee und deutsche Fahnen verbrannt. In Tyros entstand keine Kirche – in Köln jedoch eine prunkvolle Moschee. Gerade hat das Land Hessen den Vertrag mit der Ditib aufgekündigt – unüberbrückbare Differenzen! Was soll man denken, wenn die Integrationsbeauftragte der Stadt Hameln im Vorstand der „Fatih“ in Hameln ist? Und nun soll auch noch in Hessisch Oldendorf eine Moschee für 800 000 Euro gebaut werden. Da es sich hier auch um eine Erdogan-treue Ditib handelt, wäre doch auch hier der Name „Fatih“ (Eroberer) angebracht!

31.07.2020 21:20 Uhr Verbot nur für Motorradfahrer wäre diskriminierend

Zu: „Motorradlärm – am Wochenende Straßen sperren?“, vom 11. Juli, und zu: „,Am ehemaligen Wirtshaus geben sie Gas‘“, vom 14. Juli


Insbesondere Rühle hat eine extrem enge, schallverstärkende Ortskerndurchfahrt, zudem sind am schon bebauten Ortseingang mit gegenüberliegendem Hang immer noch 70 km/h und danach 50 km/h erlaubt. Eine Reduzierung auf maximal 50 beziehungsweise 30 km/h plus Mahntafeln mit Slogans wie „Gang rauf – Drehzahl runter“ wären sicher angebracht, oder vielleicht sogar ein Durchfahrtsverbot am Wochenende für alle motorisierten Verkehrsteilnehmer (Ausnahme Einwohner, Anlieger und Elektrofahrzeuge).

Ein ausschließliches Streckenverbot nur für Motorrad- und Rollerfahrer wäre hingegen eine nicht zu akzeptierende „Gruppendiskriminierung einer Verkehrsteilnehmer-Minderheit“ und wäre angesichts der oben genannten Faktoren unverhältnismäßig und eine Missachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes. Mein neuer Akku-Rasenmäher hat 94 Dezibel Geräuschemission, den er mindestens 30 Minuten permanent an die Anwohner abgibt. Mein altes Motorrad erzeugt 79 Dezibel – für nur wenige Augenblicke beim Vorbeifahren ... soviel zum Thema „Lärmbelästigung“.

31.07.2020 21:17 Uhr Gute Absicht, aber kaum durchsetzbar

Zu: „So klappt es mit dem Abstand“, vom 18. Juli


Derjenige hat überhaupt keinen vernünftigen Plan vom Verkehr in Hameln. Die meisten Straßen in den Wohngebieten (ich würde sagen 90 Prozent) müssten dann zu Halteverbotszonen umgewandelt werden. Man nehme nur die Baustraße. Parkstreifen (hier kassiert die Stadt ab) und Fahrzeugverkehr in eine Richtung mit Gegenverkehr von Radfahrern. Wo soll der Autofahrer hin? Radfahrer müssten bei Gegenverkehr eigentlich in eine Lücke ausweichen, um 1,5 Meter Abstand einzuhalten, da die Straße nicht breit genug ist. Der Autofahrer kann nicht ausweichen, da er den Bürgersteig neben sich hat. Wenn ein Radfahrer am Ende in der Fahrbahn Richtung Stadtgalerie ist, müsste der Autofahrer so lange in der Emmernstraße warten, bis der Radfahrer vorbei ist. In der Zwischenzeit kommt schon der nächste. So ist es auf allen Nicht-Hauptverkehrsstraßen in Hameln. Bestes Beispiel: Im Kreuzfeld haben sich die Anwohner und Gelegenheitsparker angewöhnt, auf einer Straßenseite zu parken. Kommt Gegenverkehr, so wird aufeinander Rücksicht genommen und man lässt ihn vorbei. Manche haben keine Zeit (wenige) und brettern über den Bürgersteig.

Man muss sich nur mal den Fahrradverkehr Breiter Weg, Brückenkopf, Klütstraße und Weserbrücken anschauen, dann behaupte ich, es halten sich nur 50 Prozent an die Verkehrsregeln. Der Fahrradbeauftragte soll sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Noch mal zur Mühlenstraße: Warum kann ein Radfahrer bei kaum Verkehr auf der Nebenfahrbahn nicht mal kurz hinter einem Auto herfahren?

Zum Ein- und Ausparken ist eine Frage: Warum hat man die Parkplätze nicht schräg angeordnet, da es sowieso nur in eine Fahrtrichtung geht? Es wären aber zwei gebührenpflichtige Plätze weniger (diese Plätze sind nie ausgelastet).

Würden die Autofahrer alle wie die verkehrswidrigen Radfahrer fahren, sähe es schlimm in der Stadt aus. Wie ist es eigentlich mit dem Abstand der Radfahrer zu den Fußgängern bestellt? Da reicht normalerweise der neue Weg an der Mühlenstraße von drei Metern nicht aus. Soll der Fußgänger, wenn ein Radfahrer kommt, ins Gebüsch springen? Am alten Hallenbad ist der Bürgersteig nur zirka 2,5 Meter breit. So ist es nicht nur im Klütviertel. Es wird in allen Wohngebieten so sein. Sogar die Neubaugebiete sind nicht für diese 1,5 Meter Abstand geplant. Oder sind die Straßen jetzt doppelt so breit wie bisher in Planung? Fragen Sie mal die Feuerwehr- und Rettungswagenbesatzung nach der Breite der Straßen.

31.07.2020 21:14 Uhr Ohrfeige für die Angestellten

Zu: „Handel in der Krise: Hameln fordert Sonntags-Shopping“, vom 9. Juli


Ungeachtet der Ansteckungsgefahr und der Gereiztheit mancher Kunden waren sie ungehindert für uns da. Die Jagd nach Toilettenpapier, Nudeln, Mehl und so weiter haben sie über sich ergehen lassen müssen. Und jetzt? Es ist einfach nicht zu fassen. Diese Angestellten erhalten jetzt statt Wertschätzung schallende Ohrfeigen in Form von Sonntagsarbeit, und das noch vier Mal bis zum Jahresende. Der einzige Tag in der Woche, den die Verkäuferinnen und Verkäufer mit ihrer Familie verbringen können, soll ihnen genommen werden. Der verkaufsoffene Sonntag soll volle Städte und Geschäfte bringen. Was bitte ist denn mit der Abstandshaltung? Wo sollen die Leute, die in Kurzarbeit sind oder waren, und die, die ihre Jobs durch Corona verloren haben und keinerlei Unterstützung bekommen, denn bitte das Geld hernehmen, welches ihnen an diesen Sonntagen aus der Tasche gezogen werden soll? Wenn ich durch die Stadt gehe, sehe ich viele Geschäfte, auch in der Galerie, die immer noch verkürzte Öffnungszeiten haben. Stattdessen aber Sonntags öffnen? Wie passt das alles zusammen? An die Erfinder und Befürworter: Haben sie denn nichts gelernt? Ich hoffe inständig, dass diese Sonntagsöffnungen nicht genehmigt werden!

31.07.2020 21:12 Uhr Kampagne gegen Motorradfahrer

Zu: „,Es geht auch langsamer und leiser‘“, vom 20. Juli


Berichte, die die Sicht der Motorradfahrer darlegen sowie über deren bundesweite Demos finden dagegen lediglich marginal oder gar nicht in den Medien Berücksichtigung. Mit Sorge beobachte ich, der im Weserbergland lebt und seit 38 Jahren Motorrad fährt, dass jetzt auch hier, im Gegensatz zu den vergangenen Jahrzehnten, massiv gegen das Motorradfahren mobil gemacht wird. Zeitungsartikel in der Dewezet über Rühle (mehrfach) und aktuell auch über Deitlevsen führe ich hier als Beispiel an.

Bei der Forderung nach Motorradfahrverboten geht es meines Erachtens nicht nur um die berechtigten Sorgen der Anwohner. Im Hintergrund der Kampagne sehe ich die Vertreter eines Zeitgeistes, bei denen Verbrennungsmotoren und erst recht Motorräder keinen Platz haben. Das kollidiert mit den Interessen der Motorradfahrer, die meist nur am Wochenende mit ihren Maschinen fahren können und die allermeisten Motorräder sind mit vom Gesetzgeber zugelassenen Schalldämpferanlagen ausgerüstet. Man sollte dabei auch nicht außer Acht lassen, dass hier ein Wirtschaftszweig betroffen ist mit hohen Umsätzen und Arbeitsplätzen – auch im Kreis Hameln-Pyrmont. Eine ausgewogenere Berichterstattung ist deshalb dringend nötig.

31.07.2020 21:09 Uhr Acker- und Wegeränder nicht gemäht

Zu: „Landwirte sind der Politik einen Schritt voraus“, vom 7. Juli

Johanniskraut, Wilde Möhre, Oregano, Wilde Karde, Borretsch, Weißklee, Kälberkropf, Schafgarbe, Waldweidenröschen, Bärenklau, all das und vieles mehr kommen zum Blühen und Aussamen. Automatisch finden sich damit auch wieder mehr Insekten ein. Vögel wie Stieglitze, Bachstelzen und Lerchen nutzen in Scharen dieses Angebot, ja, Schwalben fliegen im Tiefflug die Wege entlang und bekommen sich und ihren Nachwuchs wieder satt.

Es fehlt jetzt noch ein letzter wichtiger Schritt: Die anstehende, notwendige Pflege dieser „Säume“ sollte nicht mit dem rotierenden Schlegelmäher erfolgen. Ähnlich wie bei der Heumahd müsste das Material im „Schwad“ abgelegt werden, damit die so wichtige Kleinlebewelt nicht wie in einer Moulinette zerstückelt wird. Es sollte dann bei einem einmaligen Schnitt bleiben, damit es zum abermaligen kurzen Aufwuchs kommen kann, der vielen Insekten in oder an den Stängeln der Kräuter Überwinterungsmöglichkeiten gibt. Auf jeden Fall wird Gutes getan und man sollte darüber reden!

31.07.2020 21:07 Uhr Restaurantbetrieb erfordert sichere Anlagen

Zu: „Rattenfängerhaus noch teurer“, vom 9. Juli


Die jetzt erforderlichen Aufwendungen wie Erneuerungen der Abwasseranlagen, Brandschutzanlagen und Erneuerungen der Bodenbeläge sowie Ergänzung der Fassade sind wahrscheinlich die notwendigen Aufwendungen, um den Betrieb wieder in einen geordneten Ablauf zu bringen.

Ein Restaurantbetrieb erfordert sichere Anlagen und sicheren Ablauf des Betriebes. Nur so kann ein erfolgreicher Betrieb gewährleistet werden. Nur mit Sparmaßnahmen kann kein solcher Umbau bewerkstelligt werden.

31.07.2020 20:55 Uhr Mensa-Abriss ist peinlich

Zu: „Einmütig für Abriss der Mensa“, vom 18. Juli

Das Gebäude ist mit seinen gebogenen Pultdächern, Farb- und Materialwahl, seinem gesamten Habitus insgesamt ein sehr ansprechendes Gebäude, das bisher auf dem Gelände der Linsingen-Kaserne eher einen Fremdkörper darstellte. In einen Schulbetrieb könnte man es bestens integrieren, würde man aufhören, auf offensichtlich fantasielose Planer und Rechenkünstler zu hören.

Man sollte auf sein Herz hören, es geht immer alles, wenn man nur will. Welche Stadt hat schon ein so nettes, neuwertiges und zweckmäßiges Fünf-Millionen-Gebäude im Bestand, und damit unter anderem eine Geschirrspülmaschine im Wert von 126 000 Euro?

Andere Kommunen wären neidisch und würden nicht den Bagger anrollen lassen.

In dem bestehenden Gebäude stecken jede Menge Ressourcen und Arbeitsleistung. Der Erhalt der Mensa wäre ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

Ein Neubau einer Mensa hätte sicherlich Quaderform, mehr fällt heutigen Architekten ja nicht mehr ein. Ich plädiere dafür, Hameln und den Landkreis in Schilda umzubenennen.

31.07.2020 20:53 Uhr Bei der Wegweisung blieb der Bismarckturm außen vor

Zu: „Stadt sperrt Bismarckturm dauerhaft“, vom 17. Juli, und zu: „Bismarckturm wird zum Politikum“, vom 18. Juli

Dass dessen Etappen Nr. 9 und 10 von Emmerthal über Rohrsen nach Rohden um die Stadt Hameln herum geführt wurden, ist ein separates Thema. Fakt ist, dass bei Wegweisung und sonstiger Beschilderung der Bismarckturm von Anfang an außen vor geblieben ist. Die grundsätzlich gut gemachte Internet-Präsenz des Weges gibt durchaus Auskunft über am Weg befindliche Gastronomie und Hotellerie. Dabei fällt auf, dass aus der sogenannten Kernstadt außer der Jugendherberge nur das Mercure-Hotel vertreten ist.

Wenn nun das Interesse der übrigen Betriebe geweckt werden soll, so sollte das eine der Aufgaben der HMT GmbH sein, die ja zur Zeit coronabedingt kaum in der Lage ist, die üblichen Events zu managen und deren Besucher zu zählen. Da könnte man doch sicher jemanden abstellen, der sich am Weserberglandweg auf die Lauer legt, um zunächst einmal verbindliche Erkenntnisse über die tatsächliche Frequentierung zu gewinnen und diese in Abstimmung mit dem Weserberglandtourismus zu steigern.

Eine weitere nützliche Aufgabe könnte es sein, den Mitarbeitern der innerstädtischen gastronomischen Betriebe Informationsmaterial darüber zu verschaffen, wie deren Gäste nach dem Frühstück auf einfache Art und Weise ihren tags zuvor verlassenen Weg wieder erreichen können. Zufällig wurde beobachtet, dass sich ein Wanderer per Taxi zum Bismarckturm bringen ließ, um zumindest wieder in die Nähe seines Fernwanderweges zu gelangen. So geht es also auch – nur eben nicht jetzt wegen der angeblichen Absturzgefahr von toten Ästen.

Viele Kennzeichnungen der „R-Wege“ und andere Markierungen – früher auch in Richtung Bismarckturm – sind inzwischen verschwunden. Einige wenige Kurzwander- oder Spazierwege enthält der Flyer „Wandern auf beiden Seiten der Weser“. In der Natur sind die gelben Nummern teilweise leider nicht mehr vorhanden, und es gibt scheinbar niemanden, der sich darum kümmert.

Zum Verweis auf den Ebersnackenturm im Dewezet-Artikel verwundert es etwas, dass nicht mit Türmen im Kreisgebiet verglichen wird: Süntel-, Löns- und Ithturm sind doch auch noch da. Die beiden Letztgenannten wurden oder werden von den zuständigen kommunalen Einrichtungen in Salzhemmendorf und Coppenbrügge trotz klammer Kassen in Schuss gehalten, und das Gelingen der Komplettsanierung der Süntelturm-Gaststätte in den 1980er Jahren ist dem unvergessenen „Löwen von Tündern“, Werner Bruns, zu verdanken. Jemand wie er fehlt hier in Hameln an allen Ecken und Enden.

31.07.2020 20:34 Uhr Sehr gute Voraussetzungen für Personenzüge nach Bodenwerder

Zu: „Personenzüge nach Bodenwerder?“, vom 10. Juli


Der pensionierte Ingenieur für Streckenoberbau in der AG, Karl-Heinz Witzel, hält das für möglich. Die Voraussetzungen für die Wiedereinführung von Reisezügen nach Bodenwerder sind sehr gut: Die Strecke wurde vor drei Jahren auf überwiegender Länge erneuert und in einen aktuellen technischen Stand gebracht. Lediglich einige hundert Meter Gleis zwischen der Kiesverladeanlage und dem Bahnhof Bodenwerder-Kemnade müssen noch erneuert sowie neue Bahnsteige – natürlich barrierefrei – in Bodenwerder-Kemnade, Hehlen und Grohnde gebaut werden.

Zusätzliches Reisendenpotenzial neben den Bewohnern von Bodenwerder, Kemnade, Hehlen, Daspe und Grohnde kann erschlossen werden, wenn der Bürgerbus die Orte auf der Ottensteiner Hochebene als Zubringer anschließt. Auch für Veranstaltungen wie das Lichterfest kann eine An- und Abreise mit der Bahn von Vorteil sein. Denkbar ist auch, dass einzelne Züge über Hameln hinaus bis nach Hannover durchfahren, zum Beispiel für Wohnen im Weserbergland, Arbeiten in Hannover.

Gleichfalls wäre die Strecke für Touristen, gerade auch mit Rad, interessant. Ebenso könnte eine Kombination von Zugreise und Weserdampfer anziehend wirken. Selbstverständlich sollen keine Dieselzüge eingesetzt werden, sondern elektrische Züge mit Stromversorgung aus Batterien oder Brennstoffzellen. Gerade am Einsatz von Wasserstofftechnik im Schienenpersonenverkehr ist die niedersächsische Landesregierung ja besonders interessiert.

Hans Peter Sawatzki,

Holzminden

30.07.2020 20:25 Uhr Pyrmonter Verwaltung ist überfordert

Zu: „Pläne zum Feuerwehrhaus liegen vor“, vom 26. Juni


Eine Verwaltung, die verwaltet und nicht gestaltet, ist offensichtlich mit der Lösung von Problemen und der Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes für die Zukunft völlig überfordert.

Der zunehmende Leerstand, der Verfall der Bausubstanz sind Zeugnis eines Totalversagens der Verwaltungsspitze und des Rates.

Die zahlreichen Trümmerbauten, die Fehlplanung eines Feuerwehrhauses am Gondelteich, die Blockade einer Aufwertung der Bathildisklinik durch ein eigenes Feuerwehrhaus und den Ausbau einer Luftrettung und der inhaltlose Artikel zu einer vermeintlichen Wirtschaftsförderung im Rathaus sollten die Bürger nutzen, um bei den bald anstehenden Wahlen ein deutliches Zeichen zu setzen.

Ein Blick nach Lemgo, Detmold, Bad Nenndorf und/oder Lügde zeigt, was kompetente Bürgermeister bewirken können.

30.07.2020 20:21 Uhr Die Natur erholt sich langsam

Zu: „Passen Wildblumen auf Kriegsgräber?“, vom 24. Juli


Bei vielen scheint die ökologische Lage auf der Welt noch nicht richtig angekommen zu sein.

Etwas weniger der intensiven Pflege ist einfach mehr, und die nächsten Enkelkinder haben später auch noch Essen und Trinken.

Durch das gelegentliche Stehenlassen von Wildkräutern ist auf dem Friedhof deutlich mehr Leben entstanden. Viel mehr Insekten, Falter und mehr brütende Vögel.

Dieses Jahr gab es Nachwuchs von Rotkehlchen, Braunkehlchen, Grünspecht, Buntspecht und, und, und. Selbst die Waldohreule hatte Nachwuchs. Die Natur erholt sich dort langsam, seit Spritzmittelverzicht und überlegtere Pflege zunehmen, denn wir brauchen die Natur, die Natur uns Menschen aber nicht.

Da auch die Friedhöfe immer mehr „verkiesen“, sollte dort ein deutlicher Ausgleich her, sonst ist bald Ende im Gelände.

Fazit: Nicht gleich meckern, sondern über Sinn und Unsinn mal nachdenken.

Das jetzt sehr viele Wildbumen auf dem Soldatenfriedhof blühen, ist doch eine schöne Abwechslung gegenüber ständig kurzgeschorenem Gras.

Da den Verstorbenen außer am Volkstrauertag keine blumige Aufmerksamkeit gewidmet wird, ist das eine tolle Abwechslung für alle Lebewesen der Erde.

28.07.2020 21:48 Uhr Unsensibel und rücksichtslos

Zu: „Der Rohbau steht“, vom 13. Juni


Damit setzt man eine lange Tradition von Fehlentscheidungen fort, die nicht wieder gutzumachen waren.

Es gab dank offener Flächen elegante Gestaltungsmöglichkeiten für das Werder. Ebenso genügend attraktive Grundstücke für ein Gebäude jetzigen Ausmaßes.

Vielleicht sollte ein Entscheidungsträger eingesetzt werden, der nicht nur profitdenkend, sondern auch mit dem Herzen für Hameln handelt.

28.07.2020 21:45 Uhr Nach mir die Sintflut

Zu: „Wer bezahlt die Rechnung für das Rohr?“, vom 14. Juli


Leider wird in dem Bericht nicht richtig klar, welche Wichtigkeit diese Rohrleitung für die öffentliche Oberflächenentwässerung spielt. Das halbe Lüntorfer Oberdorf sowie die Gräben der L 428 Richtung Ottenstein führen ihr Oberflächenwasser mittlerweile durch diese stark sanierungsbedürftige Leitung ab. Zu über 90 Prozent fließt hier Wasser, das dem öffentlichen Interesse zuzuordnen ist. Bei Regen kommen hier sehr schnell erhebliche Mengen zusammen.

Nie wurde vonseiten der Behörden angefragt, ob hier immer noch mehr Wasser eingeleitet werden kann. Still und leise wurde es einfach beschlossen und gemacht. Andernorts müssen aufwendige Rückhaltebecken angelegt werden, nur hier nicht? Das geht meiner Meinung nach nicht alles mit rechten Dingen zu! Bei der Sanierung der Lüntorfer Straße vor fünf Jahren hätte man das Oberflächenwasser durch bessere Planung anders abführen können, aber aus Kostengründen, vermute ich, hat man lieber alles beim Alten gelassen und leitet weiter wie selbstverständlich munter bei der Teilungs- und Verkoppelungsinteressentenschaft ein. Sogar ein Gully, den man bei der Straßensanierung damals nicht richtig angeschlossen hatte, soll nun noch eingeleitet werden. Sollen die doch zusehen, wie sie klar kommen, wir sind unser Wasser jedenfalls gut los, denkt man sich wohl im Emmerthaler Rathaus. Frei nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut“, da haben wir nichts mehr mit zu tun.

Dass der Bürgermeister dann auch noch sagt, „sollen sie doch den Klageweg beschreiten“, ist mehr als bedenklich. Ich dachte immer, der Bürgermeister ist zum Wohle für alle da. Schade, da habe ich mich wohl geirrt. Da kann man jetzt nur hoffen, dass wenigstens bei den nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Beratungen endlich auch mal etwas Positives herauskommt. Am besten noch bevor es zu spät ist und ich abgesoffen bin.

28.07.2020 21:41 Uhr Ein gewaltiger Meilenstein

Zu: „1,8 Billionen Euro für Europas Zukunft“, vom 22. Juli

Es ist nicht perfekt, aber so funktioniert eine erwachsene Demokratie: die Fähigkeit, seine Position zu verlassen, sich anderen anzunähern und am Ende einen gemeinsamen Weg zu finden, den alle mitgehen können und wollen. Und das mit 27 Ländern!

Manche werden kommentieren, dass zu viel ausgegeben wird, andere zu wenig. Manche werden von einer fehlenden Zukunftsvision sprechen, andere von einem unberechenbaren Risiko. Je nach Mitgliedsstaat oder politischer Überzeugung, zu viel Geld für den notleidenden Süden, zu viel Entgegenkommen für die „sparsamen Vier“ oder für manche osteuropäische Länder … aber am Ende steht der Kompromiss.

Die Zustimmung des EU-Parlaments und der nationalen Parlamente der jeweiligen Mitgliedsstaaten steht noch aus, und weitere, zum Teil sicherlich erbitterte Diskussionen, stehen noch bevor. Aber der erste schwierigste Schritt ist getan.

In einer Zeit, wo populistische Regierungen in vielen Ländern der Erde, auch zum Teil in Europa, das Sagen zu haben scheinen, bestätigt sich einmal mehr, dass nur die faire Auseinandersetzung und der Wille, gemeinsam eine integrative, solidarische Lösung zu erreichen, unsere Gesellschaften nach vorne bringen. Vor lauter Corona-Hilfe blieb teilweise verborgen, dass der ehrgeizige Haushaltsplan Europas der nächsten sieben Jahre ebenfalls beschlossen wurde. Ein gewaltiger Meilenstein. Bravo Europa!

28.07.2020 21:38 Uhr Gut gemacht

Zu: „Corona – ,Vielleicht haben wir einfach Glück gehabt‘“, vom 17. Juli


Man muss zur Kenntnis nehmen, dass im Landkreis an wesentlichen Stellen rechtzeitig klug gehandelt wurde, ohne auf das Gesundheitsamt zu warten. Große Arbeitgeber im Kreis, stellvertretend seien hier Aerzener Maschinenfabrik, Phoenix Contact, BHW und die Kliniken genannt, haben ihre Hygiene- und Pandemiepläne mit hohem Aufwand umgesetzt, um Mitarbeiter und Bevölkerung zu schützen. Private Feiern von großer Bedeutung wie Hochzeiten und Trauerfeiern wurden abgesagt, Schulen, Kinderbetreuungen und Sportstätten geschlossen. Diese Aufzählung braucht nicht weiter fortgesetzt zu werden, wir haben die Dinge ja alle selbst erlebt.

Schließlich haben auch noch die meisten Einwohner ein diszipliniertes Verhalten im Alltag gezeigt. Jetzt zu äußern, niedrige Infektionszahlen seien „Glückssache“, widerspricht naturwissenschaftlichen und medizinischen Erkenntnissen. Einen Coronaausbruch als Folge von Hygienemängeln in einem Fleischverarbeitungsbetrieb in Nordrhein-Westfalen wird man ja auch nicht mit „Pech gehabt“ kommentieren. Die Frage nach der Ursache für niedrige Infektionszahlen im Kreis darf man also mit „Gut gemacht“ statt „Glück gehabt“ beantworten.

28.07.2020 21:34 Uhr Werden die älteren Bürger vergessen?

Zu: „Grünes Licht für Parkhaus-Plan“, vom 10. Juli


Es sind nicht nur Wähler, sondern auch Menschen. 2003 bis 2005 wurde in der Rosa-Helfers-Straße 1 die Scharnhorst-Residenz erbaut. Sie wirbt mit „Ihr Seniorenheim im Herzen von Hameln“. In den darauffolgenden Jahren zog es überwiegend Rentner in die neu errichteten Häuser der Rosa-Helfers-Straße, Elsa-Buchwitz-Straße und Steigerturm. Sie hofften, den Ruhestand noch lange in den eigenen vier Wänden selbstbestimmt genießen zu können. Alle Einrichtungen, die dabei helfen, sind zu Fuß oder mit Hilfsmittel erreichbar. Für diesen Personenkreis ist es jetzt schon eine Zumutung, mit Gehhilfen, Rollator und Rollstuhl die Straßenseiten zu wechseln. Es wäre pietätlos, diesen Anwohnern den Spaß an kleineren Ausflügen zu nehmen und dadurch zu isolieren.

Unbestreitbar ist, dass sich bei eventuell 112 zusätzlichen Parkplätzen das Verkehrsaufkommen sehr erhöht. Hinzurechnen muss man noch viele Fahrer, die einen kostenlosen Platz an den Straßenseiten suchen. Der vorhandene Parkplatz ist einer der schönsten in Hameln. Man kann es nicht glauben, dass er einer Blech- oder Betonkonstruktion weichen soll. Vor zirka neun Jahren wurde den Bewohnern der angrenzenden Grundstücke noch zur Auflage gemacht, auf jedem Grundstück einen Baum zu pflanzen. Während der sicher nicht kurzen Bauphase des Parkhauses fallen doch auch 118 Plätze weg. Wie werden die kompensiert? Sind zusätzliche Parkplätze im Zentrum noch nötig? Nach dem Parkleitsystem Wilhelmstraße standen am Donnerstag, 9. Juli 2020, um 11.40 Uhr 453 und am Freitag 10. Juli 2020, 11.25 Uhr, 485 freie Einstellplätze in der Altstadt sowie 61 und 58 Parkplätze am Bahnhof zur Verfügung. Die von den Mitarbeitern der Stadt gut erreichbaren Parkplätze hatten am 9. Juli 2020 zwischen 11.30 und 11.45 Uhr noch folgende Kapazitäten frei: Steigerturm 27 Parkplätze, Wilhelmstraße zirka 50 Parkplätze, Hermannstraße 41 Parkplätze.

Kann die Tiefgarage nicht in Abschnitten saniert werden? Für die marktfreien Zeiten besteht doch auch die Möglichkeit, den Marktplatz zum Parken frei zu geben. Sogar die Theaterbesucher würden sich darüber freuen.

28.07.2020 21:29 Uhr Notwendige Veränderungen

Zu: „Was kommt nach Real“, vom 26. Juni


Ist es an der Zeit, ähnlich mutig, nur nachhaltiger, notwendige Veränderungen für und in der Innenstadt zu erkennen und anzugehen?

28.07.2020 21:14 Uhr Gegebenheiten werden ignoriert

Zu: „Kommt der Mensa-Abriss oder nicht?“, vom 14. Juli


Apropos Preis. Hier sollen bei Abriss zirka 770 000 Euro gespart werden. Ich hoffe, dass diesmal die Entsorgung des Bauschutts berücksichtigt wurde. Sparen – toll! Ich schätze aber mal – Abriss und dann, oh Wunder: Mehrkosten von zirka 1 100 000 Euro, die auf den Steuerzahler zukommen. Siehe dazu nur Sporthalle Nord, und nun das Rattenfänger-Haus. Jeder private Bauherr muss seine Kosten im Griff haben und sich bei der Bebauung den Gegebenheiten anpassen. Warum? Weil er alles selbst bezahlen muss!

28.07.2020 21:11 Uhr Besser schweigen

Zu: „Gast schließt zwei Gastronomiebetriebe“, vom 22. Juli


Auf der ersten Seite des Hameln-Teils wird von der Schließung zweier Gastronomiebetriebe berichtet. Dies ist auch mit einem Foto belegt. Im Laufe des Artikels wird allerdings viermal darauf hingewiesen, dass diese Maßnahme nicht auf Verstöße gegen Corona-Auflagen zurückzuführen ist. Der eigentliche Grund („Unzuverlässigkeit“) wird allerdings nicht weiter ausgeführt. Aus meiner Sicht hätte es nur zwei Möglichkeiten gegeben: Entweder die Behörden geben den konkreten Grund bekannt, und dann können Sie auch darüber berichten. Oder aber nicht – und wenn man nichts zu sagen hat, sollte man besser schweigen.

26.07.2020 17:51 Uhr Das ist ein Skandal

Zu: „,Entscheidende Fehler‘“ in Hameln?“, vom 23. Juni, zu: „SPD fordert mehr Schutz für Kinder“, vom 27. Juni, und zu: „,Anschlag auf die Rechtsstaatlichkeit‘“, vom 3. Juli


Herr Bartels hat einen Antrag gestellt, seine Dienstunfähigkeit als Folge eines Arbeitsunfalles anerkennen zu lassen. Das hätte eine Erhöhung des bereits bestehenden lebenslangen Ruhegeldbezuges zur Folge. Sicherlich ist diese eigentlich nichtöffentliche Personalangelegenheit widerrechtlich an die Presse gelangt. Einen „Anschlag auf die Rechtsstaatlichkeit“ darin zu sehen, erscheint mir zu hoch gegriffen. Vielleicht wäre in diesem Falle, angesichts der gesamten Vorkommnisse, mehr Zurückhaltung beim moralischen Echauffieren geboten. Da gibt es in dieser furchtbaren Geschichte wahrlich genug anderes, um sich aufzuregen: Der Landrat aus Lippe, Axel Lehmann (SPD), schiebt Verantwortung auf den Landkreis Hameln-Pyrmont und behauptet, alle gesetzlichen Prüfungen seien ordnungsgemäß erfolgt. Hinweise seien zwar bedauerlicherweise falsch interpretiert worden, aber strafrechtliche Vorwürfe hätten sich eben alle als unhaltbar erwiesen. Diese Abwiegelung ist schon schwer zu ertragen. Perfide wird es, als er die Worte des Täters verharmlost: „Für Süßigkeiten tut die alles – das hätten meine Eltern von mir vielleicht auch gesagt“. Herr Watermann (SPD) behauptet in der letzten Woche, die Fehler seien aufgeklärt und fragt: „Wer will jetzt noch was wissen?“. Diese Sicht ist angesichts von Aussageverweigerungen im Untersuchungsausschuss und des noch nicht vorgelegten Berichts der eingesetzten Sonderermittlerin skandalös! Diese Missachtung und Geringschätzung wird kaschiert mit einer öffentlichkeitswirksamen Resolution. Es werden allgemeine Forderungen präsentiert, die sowieso bereits in der politischen Diskussion sind.

Den ohnehin zähen Aufklärungsbemühungen stehen erhebliche Widerstände gegenüber und es entsteht der Eindruck, als ginge es vorrangig darum, Verantwortliche mit dem entsprechenden Parteibuch zu schützen. Das ist ein Skandal! Die Medien hingegen haben die originäre Aufgabe, „an dieser Sache dranzubleiben“. Die Opfer werden die öffentliche Darstellung verfolgen, für sie ist es immens wichtig, dass Verantwortungen öffentlich zugeschrieben und geklärt werden. Das ist ein Stück Aufarbeitung und Wiedergutmachung! Hier sorgt die Presse für ein Stück Gerechtigkeitsempfinden.

26.07.2020 17:49 Uhr Artenvielfalt bewahren

Zu: „Weitere Unterschriften für ein Volksbegehren“, vom 6. Juli

Auf meinen vielen Wanderungen um Bad Pyrmont erfreue ich mich immer wieder an den bunten Blüten- und Gräserteppichen an den Wegesrändern. Vor drei Wochen habe ich direkt an einem Wanderweg am Hagener Weg ein wunderschönes Exemplar des gefleckten Knabenkrauts in voller Blüte entdeckt. Zum Glück habe ich es fotografiert, denn nur zwei Wochen später wurde diese seltene Pflanze zusammen mit vielen anderen blühenden Wildblumen radikal abgemäht. Alle Wegesränder zwischen Holzhausen zum Hagen sind jetzt einfältig gestutzt. Soviel zum Zitat von Steffi Maltzahn: „Doch ein Gesetz allein reicht nicht. Wir alle müssen unser Verhalten überprüfen und uns ändern“. Ist es tatsächlich erforderlich, dass im Juni blühende Wegesränder gemäht werden? Wer ist dafür verantwortlich? Die seltene Orchidee werde ich wohl hier nicht wiedersehen. Theorie und Praxis eben ...

26.07.2020 17:44 Uhr Sparen ist angesagt

Zu: „Land legt 8,4 Milliarden Euro gegen Corona-Krise nach“, vom 24. Juni


Als gebürtige Hamelnerin stelle ich immer wieder fest, dass sich die Verantwortlichen aus Stadt und Kreis anscheinend Schilda zum Vorbild genommen haben. Ganz aktuell: Abriss der intakten Mensa anstatt Integration des Gebäudes in eine aktualisierte Bauplanung für den Gesamtbereich ehemalige Linsingen-Kaserne. Millionen sollen für Abriss und Neubau ausgegeben werden.

Man bezahlt Mitarbeitern den Rechtsbeistand, damit diese vor einem zur Aufklärung und Aufarbeitung von Missständen/Fehlentscheidungen berufenen Ausschuss die Aussage verweigern.

Man schafft einen Posten (Ehrenamtsbeauftragter), den es vorher noch nicht gegeben hat. Das alles aus Steuergeldern, auf Kosten aller Steuerzahler. Verträgt sich dieses Handeln mit Wahlversprechen, eine straffe Verwaltung (weniger Stellen im Rathaus, Kosten sparen, wo es möglich ist) zu schaffen oder für alle Bürger da zu sein und offen und transparent zu sein?

Blick in die Vergangenheit: kostenintensives Theater um das Hochzeitshaus mit Zerstörung der geschichtsträchtigen Innengestaltung und dem Fiasko um die „Erlebniswelt Renaissance“. Handbehauene Sandsteine als Stützmauer an der Pyrmonter Straße, mittlerweile schwarz. Abriss zweier vollständig erhaltener Straßenzüge mit den ältesten Häusern der Stadt, des Zehnthofs, um Platz für ein Kaufhaus und Parkraum zu schaffen. Es gab ein Bild, das anstelle der heutigen Wesermühle einen Gebäudekomplex zwischen den beiden Weserbrücken zeigte, der dem alten BHW-Gebäude sehr ähnlich sah. Dank Elsa Buchwitz ist nicht alles Alte dem Erdboden gleichgemacht worden. Anlässlich eines Besuchs der Eltern und Verwandtschaft, wir wohnten damals im Norden, regte man sich in der Dewezet über eine drastische Erhöhung der Kindergartengebühren auf. Gleichzeitig feierte man die Fertigstellung der Rattenfänger-Halle, eines Mehrzweckgebäudes mit unzähligen Glasgiebeln, Tonziegeln und einer Bestuhlung, die teurer als die des Bundestags sein sollte. Anscheinend neigt fast jeder, der Zugriff auf den kommunalen Geldsack hat, dazu, sich ein „Denkmal“ zu Amtszeiten schaffen zu wollen – auf Kosten insbesondere von Familien mit Kindern. Bürger wurden aufgerufen, Klassenräume zu reinigen und zu renovieren, von den sanitären Einrichtungen ganz zu schweigen. Dank Corona hat sich zumindest auf diesem Sektor etwas geändert. Wann haben wir wieder Menschen in der städtischen und kommunalen Kreisverwaltung sitzen, die sich ihrer Verantwortung für den Bürger bewusst sind, dementsprechend handeln und den wahlberechtigten Bürger – insbesondere Erstwähler – nicht nur als „Stimmvieh“ benutzen?

26.07.2020 17:38 Uhr Mehr Parkraum ist begrüßenswert

Zu: „Protest gegen Parkhaus-Pläne“, vom 3. Juli


Fahrrad & Co.: Gut und schön, aber was ist bei Regen und Schnee? Da möchte ich die, die dafür plädieren, einmal auf dem Rad sehen. Die vielen Bürger, die im Umland wohnen, sollen dann bei Sturm, Regen und minus 10 Grad auf dem Rad den Landstraßenradweg – wenn vorhanden – nutzen, um ihre Termine in der Stadt wahrzunehmen. Wenn ich so sehr im Zentrum wohnen will, muss ich auch mit den Widrigkeiten umgehen können.

Ich würde es begrüßen, wenn dort mehr Parkraum wäre. Seit 2007 war ich Mitglied bei LifeSports. Da war auch alles noch verkehrstechnisch o.k., allerdings bei rechtzeitigem Erscheinen auf dem Parkplatz. Etwas später kurvte man halt rum und fand spätestens auf dem Parkplatz am Steigerturm noch ein Plätzchen. Damals war auch noch nicht alles mit Mehrfamilienhäusern zugekleistert. Diese bauliche Situation führte dazu, dass es immer schwieriger wurde, einen Parkplatz zu finden. Ich frage mich, wie Besuch und Verwandte dies regeln. Dürfen die dann auch bis zur Torte laufen? Oder unter dem Rathaus Parkplatz suchen? Meinerseits habe ich 2018 schweren Herzens mein Abo bei LifeSports gekündigt. Ich muss dazu sagen, ich hatte nur das Winter-Abo und ich wohne auswärts. Da kam bei Regen, Kälte und Schnee auch das Fahrrad nicht infrage. Sonst fahre ich immer und sehr gerne mit dem Rad in die Stadt und zum Job. Gerade die vielen Auswärtigen, die auch mal einen Facharzttermin in der Stadt haben, begrüßen die kurzen Wege sicherlich. Wobei man sich doch fragen muss, warum haben alle Fachärzte ihre Praxen mitten in der Stadt? Selbst wenn man nur ein krankes Familienmitglied zum Arzt fährt, hat man Probleme.

Mein Rat: Wer unbedingt mitten in der Stadt wohnen will, der muss auch Autos und alles was damit einhergeht ertragen können. Stadt ist eben Stadt und nicht das Land.

26.07.2020 17:36 Uhr Sorgen um die Gesundheit

Zu: „Wo könnte sich noch was drehen“, vom 25. Juni

Natürlich gibt es Windradgegner, aber überwiegend sind es Bürger, die sich um ihre Gesundheit sorgen sowie um die Vernichtung der Vögel.

Wenn die Politiker sich auf einen Mindestabstand von 1000 Meter im ganzen Land einigen könnten, wäre bei der Bevölkerung eine größere Akzeptanz. Sollen wir jetzt alle nach Bayern ziehen? In Niedersachsen reichen über 6000 Anlagen nicht, in Bayern gibt es nach meiner Kenntnis nur zirka 600 Stück und einen Mindestabstand von 1000 Meter. Bis zu meinem Grundstück sind es von dem Standort der Windräder Haverbeck/Halvestorf nur zirka 400 Meter. Mal Hand aufs Herz, liebe Politiker und Windradbefürworter, möchten Sie 400 Meter von Ihrem Grundstück ein Windrad stehen haben? Wie ist es mit dem Brandschutz bei einem Abstand von nur 400 Metern geregelt? Wozu einen Workshop anbieten, bei dem herauskommt, dass die erste Priorität der Mindestabstand 1000 Meter sein sollte, wenn es nun doch variabel gehalten werden soll?

Es wäre beruhigender, wenn von den Politikern klar gesagt wird, welche Standorte nicht infrage kommen. Dann könnten sich Interessenten eines eventuellen Neubaugebietes in Halvestorf entscheiden, ob sie gegebenenfalls die nahen Windräder akzeptieren würden. Warum werden bestehende, nicht störende Anlagen nicht erweitert? Bessere Alternativen sind meines Erachtens Solar und Wasserstoff. Dafür muss niemand leiden! Aber solange Geld im Spiel ist, haben Gesundheit und Vögel keine Chance.

24.07.2020 21:55 Uhr Neue Denkweise ist gefragt

Die gleichen Entscheider, die soeben den Abriss der Mensa beschlossen haben, überlegen dafür die Variante „größer zu denken“ und einen gemeinsamen Treffpunkt für das Quartier für kulturelle Veranstaltungen auf dem Campus zu finden. Das Ganze wird als „gesellschaftliches Leuchtturmprojekt“ gefeiert.

Ein Leuchtturm warnt gemeinhin vor Gefahr, und dieser blinkt unübersehbar in den Himmel: Wir haben es noch nicht verstanden, dass der Zustand der Welt auch von unseren lokalen Entscheidungen abhängt! Der Abriss eines Gebäudes produziert Bauschutt, der irgendwo hin muss. Der Aufbau eines Gebäudes benötigt Beton, der aus Gesteinsabbau gewonnen wird und dessen Herstellung extrem klimaschädlich ist. In Salzhemmendorf kämpfen Bürger um den Erhalt ihrer Lebensqualität. Direkt vor ihrer Haustür droht eine Sondermülldeponie für Bauschutt errichtet zu werden.

Der ungeheure Ressourcenbedarf für immer neue Baumaßnahmen frisst gleichzeitig die Natur im Thüster Berg. Beide Maßnahmen werden einen unter anderen starken LKW-Verkehr hervorrufen, der in den Dörfern Schaden für Gesundheit und Gebäude bedeutet. Auch wenn die Ursachen natürlich nicht „der Bauschutt“ und genau „der Beton“ sind, die für das oben genannte Abriss- und Bauvorhaben anfallen, zeigt es doch, dass eine kreative Lösung hinsichtlich der Mensa (oder sogar des gesamten Linsingen-Geländes) zukunftsorientierter gewesen wäre als eine reine Kostenbetrachtung, und es dringend einer Sichtweise bedarf, die ernsthaft – von der Wiege bis zur Bahre – in Energie-, Ressourcen- und Wertkreisläufen denkt. Die Vermeidung zum Prinzip erhebt, und die nicht nur einen „Nachhaltigkeitsaufkleber“ an irgendeine Gebäudecke klebt. „Aus der Not eine Tugend machen“ ist ein Gestaltungsprinzip, das sich dem einfachen, aber phantasielosen und längst nicht mehr angebrachten „Wisch- und-Weg“ in den Weg stellt. Es ist ein pragmatischer Ansatz, der Gestaltungsspielraum keineswegs einengt, sondern im Gegenteil, ganz neue Ideen hervorbringt. Und wenn er von Anfang an als Selbstverständlichkeit gedacht wird, ergibt sich auch ein anderer Kostenvergleich als der, der im Mensa-Fall als Hauptargument angebracht wurde.

24.07.2020 21:53 Uhr Wer bezahlt den Aufwand?

Ich frage mich nur, wer den ganzen Aufwand bezahlt, Polizei, Feuerwehr, und DRK im Großeinsatz. Es wird höchste Zeit, die Verursacher zum Schadenersatz heran zu ziehen. Dann verhalten sie sich beim nächsten Crash vielleicht wie zivilisierte Menschen.

24.07.2020 21:52 Uhr Nicht nur Zahlen im Blick haben

Covid-19 kann und darf alleine nicht die Begründung sein, dem Staats- und Musikbad ein musikalisches Ende zu bescheren! Menschen, die dafür in der Vergangenheit Verantwortung trugen, hatten von uns ihre Wertschätzung, sie waren immer mittendrin, sie zeigten und überzeugten durch ihre Anwesenheit, dass die Konzerte sowie die Kurmusik die tragenden Säulen unseres Musikbades Pyrmont sind. Dafür noch heute unsere Hochachtung. Herr Kovacs, der immer ermöglichte, seine Fähigkeit gezielt einzusetzen, so die Könner der Musik sich wirklich unter Beweis stellten! Wir denken auch an Schmidt-Gertenbach, der durch sein Mühen zu vielfältigen Angeboten, uns hervorragende Konzerte bescherte. All das sollte heute noch seine Anerkennung finden!

Nur Zahlen im Blick zu haben, kann oft kontraproduktiv sein. Bad Pyrmonter Bürger, die sich früher für das Wohl der Stadt und des Bades eingesetzt haben: „Wo seid Ihr? Seid Ihr müde geworden?“ Ein Zusammenspiel unserer Werte: der Theater Companie, der Musikschule in Harmonie, zu vereinen ist ein kleines Vermögen, das zu erhalten nötig wäre. So schnell der Abwärtstrend jetzt sein mag, umso träger geht es – wenn überhaupt – wieder nach oben. Werden wir am Ende doch die Verlierer sein? Der schöne Kurpark mit wenigen, eifrigen Händen vermag dies allein nicht aufzuhalten. Konzerte unter freiem Himmel, natürlich in gebührendem Abstand, werden so sehr vermisst. Ebenso im Schlosshof unter Schirmen, notfalls auch etwas kleiner, wäre bei Covid-19 ein kleines Vermögen. Das zu erhalten tut not! In diesem Jahr sind die Kurkarten der Gäste und Bewohner dem Staatsbad noch sicher! Oh Trampel, unsere Nerven!

24.07.2020 21:51 Uhr Hemmungsloser Umgang

Den Mästern werden oft noch nicht einmal Preise gezahlt, die ihre Kosten abdecken. Durch die niedrigen Auszahlungspreise war es dem „Fleischbaron“ Clemens Tönnies möglich, Gewerbesteuer sparend, für 5 Millionen Euro ein Stadion zu bauen, das formal dem Betriebssport dient, aber gleichzeitig dem Frauenfußball-Zweitligisten FSV Gütersloh und anderen zur Verfügung gestellt wird.

Bezug nehmend auf die Bemerkung, es erfordere „ein gehöriges Maß an Ignoranz“, um das Grillfleisch genießen zu können und dabei nicht an die „Leiden der Tiere“ zu denken. Das ist die tierquälerischste Methode, um die Tiere auf ihre Tötung vorzubereiten. Der Sauerstoffentzug durch CO2 löst extreme Atemnot aus. Die Tiere versuchen instinktiv, dem Erstickungstod zu entrinnen. Sie schreien bei ihren vergeblichen Fluchtversuchen erbärmlich, bis sie nach schier endlos langen, zirka 25 Sekunden das Bewusstsein verlieren und nach dem Auswurf aus dem „Paternoster“ (ja, so wird die Anlage intern genannt!) im Akkord mittels „Entblutungsstich“ getötet werden – in Rheda-Wiedenbrück über 20 000 Schweine am Tag. Für Achtung vor dem Leben, das den Tieren genommen wird, ist da kein Platz. Die Brutalität gegenüber dem Tier wird verdrängt und wirkt sich dann aus dem Unterbewusstsein im sozialen Umfeld aus. Wie sich die Verantwortlichen selbst belügen, ließ mich die Firma Tönnies wissen, als ich wiederholt darum bat, wie mir 2012 zugesagt, Einblick in die Anflutungsphase nehmen zu können: Während des Betäubungsvorgangs bestehe kein Kontakt von Mitarbeitern zu den Schweinen, weshalb es auch nicht zu tierschutzrelevanten Verstößen kommen könne. Im Übrigen handele es sich bei der CO2-Betäubung um ein EU-weit zugelassenes Verfahren. Zu dieser Haltung passt das infame Tönnies-Logo mit den beiden lachend laufenden Rindern und dem Schwein, die auch auf der Rückseite der Lkw zu sehen sind. Fazit: Nie wurde so deutlich wie jetzt, dass hemmungsloser Umgang mit Menschen und Tieren derselben Wurzel entstammt.

24.07.2020 21:50 Uhr Corona-Gefahr beim MPS?

Ich kann nicht verstehen, wie man in Zeiten von Corona einer Stadt wie Bückeburg mit knapp 20 000 Einwohnern (vorsichtig ausgedrückt) zumuten kann und von der Verwaltung auch will, monatelang von Freitag bis Sonntag jeden Tag mindestens 6000 Besucher! des verkappten MPS auf den Hals zu schicken und dafür die Gefahr einer verstärkten Infektionsgefahr in Kauf zu nehmen. Am Steinhuder Meer werden Sperren bei zu großem Andrang aufgebaut (zu Recht), private Feiern dürfen nur in kleinen Gruppen stattfinden.

Dem kleinen Mann kann man so etwas ja auch aufdrücken. Wenn eine solche Veranstaltung überhaupt zu diesen Zeiten genehmigungsfähig ist, warum werden dann Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt oder etwa über den Herbstmarkt, bei entsprechenden Hygienekonzepten, nicht gleich ein „Persilschein“ ausgestellt. (PS: ich vergaß den Weihnachtszauber). Tja, ein gewisses „Geschmäckle“ bei dieser Entscheidung von Stadt und Kreis wird sich wohl nicht vermeiden lassen. Mit freundlichen Grüßen, ein langjähriger Einwohner, der sich auch mit billigeren Eintrittskarten kaufen lässt.

24.07.2020 21:49 Uhr Heimlichtuerei im Kreistag

Ich als Wähler möchte aber wissen, warum etwas so entschieden wird und nicht anders. Wovor haben die Politiker Angst? Sie müssen doch nur in dem Rahmen entscheiden, der ihnen von den Wählerinnen und Wählern mit auf den Weg gegeben worden ist. Wer das nicht kann oder damit nicht einverstanden ist, sollte ganz einfach kein Politiker werden. Kein Wunder, dass dadurch nun „fake news“, Verschwörungstheorien und leider auch üble Beschimpfungen in den sozialen Medien befeuert werden. Wer ehrlich und offen ist, braucht sich nicht hinter verschlossenen Türen zu verstecken. Und zum Landrat: Er bekleidet ein öffentliches Amt. Das bedeutet, dass alle in direktem Zusammenhang mit diesem Amt stehenden Sachverhalte – dazu gehören naturgemäß auch Dienstunfälle aller Art – ebenfalls nicht vor den Wählerinnen und Wählern verheimlicht werden sollten. Wenn der Landrat auf dem Weg zum Kreishaus vom Fahrrad gestürzt wäre, hätte es ja auch in der Zeitung gestanden. Das Privatleben hingegen geht niemanden etwas an. Meine Hochachtung also der Person, die die Einzelheiten kundgetan hat!

24.07.2020 21:47 Uhr Dorfbewohner nutzen Angebote zu wenig

Selbstverständlich wurde das von den damals jungen Dorfbewohnern, die zunehmend mit eigenen Autos mobiler wurden, genutzt, zumal die Warenauswahl in den Städten und den größeren Ortschaften erheblich größer und die Preise niedriger waren. Das ist verständlich. Genau das aber führte dazu, dass fast alle „Tante-Emma-Läden“ schließen mussten. Nebenbei gesagt führte das – neben anderen Gründen – auch zur Reduzierung vieler Bahn- und Busverbindungen, deren Fahrzeuge früher an „jeder Milchkanne“ hielten. Aktuell ist das mit der ins billigere Ausland verlegten Produktion medizinischer Produkte genauso. In der Coronakrise wurde schmerzlich bewusst, wie abhängig wir wurden, weil es kaum noch eigene Produktionsstätten gab.

Heute sind in den Ortschaften die damaligen Kunden alt und zum Teil auch gebrechlich. Die Fahrten in große Versorgungszentren sind kaum noch möglich, zumal auch die Zug- und Busverbindungen oft suboptimal sind. Das führt natürlich zu Unzufriedenheiten, denn wo soll man jetzt seinen Bedarf decken? Man hatte den Ast abgesägt, auf dem man saß. Diese Entwicklung war vorauszusehen, doch unvermeidlich. Was bleibt, sind Maulereien über die schlechte Versorgung in den Dörfern. Dankenswerterweise haben in Bisperode sich einige Aktivisten bemüht, diesen Zustand zu ändern – anfangs mit Erfolg. Ein kleiner Lebensmittelladen mit Getränkemarkt wurde eröffnet, musste nach einigen Jahren wegen mangelnder Kundenfrequenz aber wieder schließen. So war es auch mit den drei sich ablösenden Ärzten in einer Gemeinschaftspraxis, die wegen zu geringer Patientenanzahl nach nur fünf Monaten wieder aufgaben.

Irgendwie verstehe ich das nicht so richtig. Da bemühen sich ein paar Bürger, den schlechten Versorgungszustand zu ändern und erreichen auch einiges. Doch das wird von den Dorfbewohnern so wenig genutzt, dass noch nicht einmal ein mittelfristiger Erfolg zu verzeichnen ist. Was also soll das Gemaule über die schlechte Versorgung? Dennoch wünsche ich Dr. Creutzburg mit seinem Team viel Erfolg für seinen Start, diesmal hoffentlich auch langfristig.

24.07.2020 21:45 Uhr Fahrplanänderung bringt kaum Nachteile

Die bisherige Sprinterlinie S 51 soll im Gegenzug nicht in Hameln beginnen, sondern in Paderborn und im Stundentakt bis Hannover Hauptbahnhof fahren. Dies ergibt folgende Veränderungen: Einsteiger zwischen Paderborn und Emmerthal nutzen automatisch die Expressverbindung nach Hannover Hauptbahnhof, die ab Hameln nur noch in Springe und dann erst wieder ab Hannover-Linden/Fischerhof überall hält. Dies ist ein Vorteil, der fast allen oben genannten Einsteigern zugute kommt, da die Fahrzeit aufgrund weniger Halte kürzer ist, als mit der S-Bahn und außerdem die RE in Niedersachsen mit anderen Fahrzeugen u.A. mit bequemeren Sitzen gefahren werden, was den langen Gesamtahrzeiten von Hannover bis nach Paderborn deutlich gerechter wird. Dem gegenüber steht der Nachteil, nicht mehr ohne Umsteigen zum Flughafen zu kommen.

Aber haben die zitierten Kritiker jemals die S 5 genutzt und in Hannover Hbf mal beobachtet, was passiert, wenn der Zug hält? Es steigen fast alle Fahrgäste (gefühlt 95 %) aus dem Zug aus und jede Menge neue Fahrgäste ein. Warum? Weil sie gar nicht zum Flughafen wollen, sondern einen Anschlusszug oder die Stadtbahn erreichen oder in die Innenstadt wollen. Die allermeisten Fahrgäste betrifft der Linientausch also gar nicht. Und die, die es doch betrifft, würden im aktuellen Fahrplan zur Minute 03 aus der S 5 aussteigen und am gleichen Bahnsteig zur Minute 10 mit der S 4 weiter zum Flughafen fahren. Das entspricht einer Wartezeit von 7 Minuten. In der Gegenrichtung sind es ebenfalls 7 Minuten. In dem Artikel wird es jedoch wie der Weltuntergang verkauft. Glauben Sie ernsthaft, dass Fluggäste nun nicht mehr nach Bad Pyrmont kommen, weil sie in Hannover am Hauptbahnhof umsteigen müssen? Flughäfen liegen nun mal nicht wie Hauptbahnhöfe mitten in der Stadt. S 4 und S 5 fahren zwischen Hameln und Flughafen im 30-Minuten-Takt. Daher sind auch bei Anschlussverlusten keine langen Wartezeiten zu befürchten. Lediglich der RE soll stündlich verkehren, aber für den gibt es eine viel bessere Lösung: Viel interessanter ist nämlich die Frage, warum man nicht von der Region fordert, den Zielfahrplan 2030 des Deutschlandtaktes für diese Linien gleich komplett umzusetzen. In diesem verkehrt der neue RE nämlich nicht nur bis zum Hbf, sondern von Paderborn bis zum Flughafen Hannover. Damit wäre die stündliche Direktverbindung beibehalten. Außerdem soll nach diesem Zielfahrplan eine der beiden stündlichen S5 zwischen Bennemühlen und Hameln bis nach Bad Pyrmont verlängert werden. Dies käme einer deutlichen Angebotsverbesserung gegenüber dem jetzt schon guten Status quo gleich. Infrastrukturausbauten sind für die Umsetzung dieser Änderungen nicht erforderlich, daher kann dies also auch zeitnah umgesetzt werden. Die Dewezet hat bereits zweimal über diese Planungen berichtet. Schade, dass dies offenbar keiner der Kritiker wahrgenommen hat.

23.07.2020 23:17 Uhr Baum hat die Freiheit im Blick

Zu: „,Die FDP ist viel zu weit nach rechts gerückt‘“, vom 6. Juli

Es ist klar, dass bei diesem Ansatz der FDP-Chef Christian Lindner keine guten Karten bekommt. Auch seien „Zweifel am Verantwortungsbewusstsein der Liberalen“ in unserer Gesellschaft entstanden, konstatiert Gerhart Baum.

Der Beitrag von Matthias Koch trifft vielfach ins Schwarze und dürfte den Ansprüchen interessierter LeserInnen entgegenkommen. Mich spricht besonders die verlorengegangenene sozio-kulturelle Akzeptanz der Liberalen an. Wie schon in der Weimarer Republik spielen dabei die bürgerlichen Eliten auch heute wieder eine zwiespältige Rolle. Ich empfehle deshalb den Essay von Julien Benda: „Der Verrat der Intellektuellen.“ Hier prangert der Autor und Philosoph schon früh das Karrierestreben und den verkümmerten, demokratischen Rationalismus der bürgerlichen Eliten an. Wer sich noch zeitnaher über Schriftsteller, Journalisten, Leitartikler und sonstige Meinungsbildner informieren möchte, der sollte Julien Benda, Der Verrat ..., Vorwort von Jean Amery, Frankfurt am Main (Fischer-Verlag) 1988, lesen. Was Gerhart Baum auszeichnet und Matthias Koch gut herausarbeitet, sind sein Blick für die Freiheit und seine „sozial-liberale Perspektive“, die heute nicht nur den Liberalen, sondern allen bürgerlichen Eliten abhandengekommen sind. Auch wenn er Letzteres nicht so deutlich sagt.

23.07.2020 23:10 Uhr Das verstößt gegen die Grundrechte

Zu: „Knatsch in Kolonie“, vom 27. Juni

Es zeigt auch auf brutale Weise, wie wir als Gesellschaft mit Konflikten, und vor allem miteinander umgehen. Statt den respektvollen und vielleicht etwas komplizierteren Weg der Kommunikation zu beschreiten, reagiert der Vorstand der Kolonie mit einem temporären Verbot für Neuzugänge mit Migrationshintergrund. So werden normale, zwischenmenschliche Probleme nicht gelöst, sondern einer vermeintlich verantwortlichen Gruppe zugeschoben, die in der Folge benachteiligt wird. Wie angenehm einfach. Angeblich geht es ja nicht um einen Ausschluss, sondern um ein Gleichgewicht zwischen sogenannten „Deutschen“ und „Ausländern“. Dieser Begriff fällt in der Debatte immer wieder und ist so rückständig, so angestaubt, wie es auch falsch ist, ihn synonym für Menschen mit Migrationshintergrund zu benutzen. Die Menschen sind jetzt hier, im Land, nicht außerhalb. Diese Tendenz, sich abzuschotten und Menschen in ein schützenswertes „Wir“ und ein vage bedrohliches „die Anderen“ einzuteilen, ist leider in ganz Europa, in ganz Deutschland und eben auch in der Kleingarten-Kolonie in Hameln verbreitet. Das ist nicht weiter hinnehmbar!

20.07.2020 21:14 Uhr Aufmerksamkeit für Klimaschutz stark aus dem Fokus geraten

Zu: „Wo könnte sich noch was drehen?“, vom 25. Juni

Dieser sorgenvolle Blick in die Zukunft hat bei uns zur Gründung des Klimanetzwerkes Bad Pyrmont, Lügde und Umland geführt.

Als Mitglied dieses bürgerschaftlich getragenen Netzwerkes der gemeinsamen Kommunikation und des gemeinschaftlichen Handelns beschäftigt sich meine Gruppe als Gruppe Energie genauso wie die Engewe mit der Frage, wie wir die Energiewende bei uns vorantreiben können. Hervorzuheben ist, dass einem jeder die Techniken der erneuerbaren Energien, wie zum Beispiel der Photovoltaik, zum Vorteil reichen kann.

Ob es die kleine günstige Mini-Photovoltaikanlage für die Steckdose ist, das Dach eines Mietshauses, durch den ein Vermieter seinen Mietern vergünstigten Strom anbieten kann und damit seine Wohnquartiersqualität hebt, ob es ein einfaches Verpachten seiner Flächen ist oder ob eine Photovoltaikanlage zur eigenen teilweisen oder vollständigen Eigenversorgung ist. Nicht zu vergessen Unternehmen und Behörden, die durch eine Betriebskostensenkung langfristig ihre Zukunft absichern können.

Ein jeder kann Geld mit erneuerbaren Energien verdienen oder eben sparen. Wir haben alleine in Bad Pyrmont locker 300 000 Quadratmeter möglicher Photovoltaikfläche. Um so große Märkte zu erschließen, brauchen wir Geschäftsmodelle, die jede Ausgangssituation und jedes Interesse ansprechen. Diese Geschäftsmodelle müssen laufend angepasst und entwickelt werden. Mit einem offensiven Marketing, das jedem seine Chancen aufzeigt und die Bürger dort abholt, wo diese sind, können wir die Energiewende bei uns zu einem Erfolg für jeden von uns machen. Lasst uns reden und handeln. Es gibt viel zu tun!

20.07.2020 21:12 Uhr Alternativlos?

Zu: „Auf zum letzten Gefecht“, vom 1. Juli

Die Corona-Krise kam ja dann auch gerade zur rechten Zeit für Frankreich, Italien und Spanien. Irgendwie muss man doch Deutschland dazu bringen, die Schulden zu vergemeinschaften. Die unwiderstehlichen und unbesiegbaren Waffen der beiden Ladys: die deutschen Steuermilliarden der deutschen Steuerbürger. Gut so! In Zeiten der Krise muss Europa zusammenhalten. Schade nur, dass – wie üblich – niemand und schon gar nicht die beiden Ladys auch nur einen Steuerbürger gefragt haben. Es war eben mal wieder alternativlos. Mir fällt dazu nur ein: Richtig gemacht, Britannia.

20.07.2020 21:11 Uhr Einige Fehler

Zu: „Grünphase – hier zu kurz, da zu lang“, vom 1. Juli

Die Wahrheit ist eher, dass man bei der Neuplanung dieser Kreuzung einige Fehler gemacht hatte. Zum einen ist diese Kreuzung keine wirkliche, denn sie ist etwas verschoben. Deutlich merkt man das, wenn man vom Bahnhof zum Hefehof fahren möchte. Zum anderen hat man es versäumt, aus Richtung Bahnhof zwei vollwertige Fahrspuren zu gestalten.

Eine entsprechende Brücke ohne Mittelpfeiler hätte den Platz dafür und dadurch die heutige Situation sicherlich verbessert.

20.07.2020 21:10 Uhr Fahrverbote und rigide Kontrollen sind unumgänglich

Zu: „Schluss mit dem Lärm“, vom 2. Juli

Ein besonderer Aspekt des Motorradfahrens ist das sinnlose Handeln.

Man fährt um des Fahrens Willen herum. Es gibt ja keinen Auftrag oder Zweck. Das ist – mit Verlaub – eine Ignoranz, die in Denkweisen des mittleren 20. Jahrhunderts gründet.

Der Beginn der Covid-19-Krise und die damit verbundene Mahnung, zu Hause zu bleiben, wurde wohl von einer Mehrheit der „Biker“ als „auf den Bock und los“ interpretiert. Mit guten Worten ist meines Erachtens hier nichts zu erreichen, Fahrverbote und rigide Kontrollen sind unumgänglich.

20.07.2020 21:08 Uhr Will die Stadt noch mehr Großbauten haben?

Zu: „Protest gegen Parkhaus-Pläne“, vom 3. Juli

Ich muss der Leserbriefschreiberin vom 29. Juni, Frau Christiane Stolte aus Hameln, völlig zustimmen! Will die Stadtverwaltung noch mehr Großbauten in Hameln haben? Es reicht mir schon der Protzbau auf dem Werder. Dort wird, wenn ich über die alte Weserbrücke in die Stadt fahre, die Sicht auf die schöne Altstadt total verbaut. Bravo, Herr Stadtbaurat Aden!

20.07.2020 21:07 Uhr Neuer Weg

Zu: „Eklat um Fragen und Antworten“, vom 12. Juni

Dabei geht es um das Wohlergehen der ganzen Stadt Bad Pyrmont. Die Feuerwehr und der Brandschutz sind wichtig, aber man darf dafür nicht alles opfern! Ein gemeinsames Feuerwehrhaus ist für die Kernstadt nicht alternativlos, für zwei Standorte gibt es viele mehr gute Möglichkeiten und die beiden Ortsfeuerwehren sind in der Lage dazu! Ein Feuerwehrhaus für die FF Holzhausen stellt gar kein Problem dar, der Schützenplatz bietet sich als städtisches Grundstück besonders an, hier kann der Nutzwert des Grundstückes um ein Vielfaches erhöht werden und der ursprüngliche Zweck bleibt erhalten. Die FF Bad Pyrmont könnte mit dem Bauhof tauschen, dessen Gebäude sind auch alt und die Stadt könnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Mal ganz großzügig gerechnet: Holzhausen 3 000 000 Euro, Bad Pyrmont 4 000 000 Euro, Bauhof 1 000 000 Euro. Wir sparen Millionen und kriegen mehr raus!

20.07.2020 21:05 Uhr Überfordert

Zu: „Ex-Landrat Bartels: Antrag auf Dienstunfall“ vom 29. Juni

Burn-Out hat der Herr Bartels mit Sicherheit nicht mehr, sonst würde er sich nicht trauen, die öffentliche Kasse – also uns – so auszunehmen!

17.07.2020 21:43 Uhr Auf höchstmögliche Leistung gezüchtet

Zu: „Lenze setzt auf Bienenvölker“, vom 9. Juni

Die einheimische Dunkle Honigbiene (Apis mellifera mellifera) ist heute in Deutschland so gut wie ausgestorben. Die Honigbiene genießt nach dem NSG keinen Schutz, sie ist ein Nutztier. Sie braucht sich nur auf das Sammeln von Pollen und Nektar zu konzentrieren, alles andere macht der Imker – Wohnraumbeschaffung, Umsetzen der Bienenkästen zu neuen Futterquellen usw.

Diesen Vorteil haben Solitärbienen nicht. Sie leben alleine, bilden keinen Staat. Es gibt noch etwa 560 Wildbienenarten, die Hummeln mitgerechnet. 180 Arten stehen auf der Roten Liste, über 30 sind schon ausgestorben und kommen nicht wieder. Die Wildbiene hat einen Flugradius von etwa 300 Metern um ihr Nest, sie ist auf Blühflächen in der Nähe ihres Nestes angewiesen.

Die fleißigsten Bestäuber in Obstplantagen (osmia cornuta und osmia bicornis) haben eine Lebenserwartung von 6 bis 7 Wochen und legen in dieser kurzen Zeit ca. 30 Brutzellen an. Fällt nun nur ein Teil eines Bienenstocks, Volksstärke von über 60 000 Bienen, über eine begrenzte Blühfläche zur Futtersuche her, minimieren sich die Nachkommen der Wildbiene durch Futtermangel. „Die Schwächere weicht der Stärkeren.“ Sinnvoll wäre es im Sinne des Naturschutzes, den Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen und Co. den Raum zu gewähren, der für ihr Überleben nötig ist. Wichtig sind hierfür die Anlage von Blühflächen, Nistraum ober- und unterirdisch, auch künstliche Nisthilfen und keine Imkerei in diesen Bereichen. Das wäre Umwelt- und Naturschutz.

17.07.2020 21:41 Uhr Widerstand

Zu: „GroKo einigt sich auf Grundrente“, vom 1. Juli

Dabei kostet allein die Hilfe für die Lufthansa, die mit einem einzigen Federstrich beschlossen war, das Siebenfache der Grundrente. Und damit möglichst viele Rentner möglichst lange auf diesen kleinen Beitrag warten müssen, hat die Union die Formeln und die Abwicklung so kompliziert, das viele im ersten Gültigkeitsjahr 2021 nichts bekommen werden. Wie kann man da noch CDU wählen?

17.07.2020 21:40 Uhr Parkhaus kaum nachvollziehbar

Zu „Neues Parkhaus – warum nicht hier?“, vom 30. Juni

Und weiter: „Um die Lebens- und Umweltqualität in Hameln für alle Menschen zu erhöhen, muss also in den nächsten Jahren eine spürbare Absenkung dieser Immissionen erreicht werden.“ Ich habe Zweifel, ob alle Damen und Herren im Rat der Stadt Hameln diesen Masterplan mit seinen Empfehlungen kennen. Wie sonst könnte man auf die Idee kommen, auf einem Platz, der an allen vier Seiten von bewohnten Häusern umgeben ist, ein Parkhaus zu errichten.

Während andere Städte bemüht sind, den Individualverkehr aus dem Innenstadtbereich zu reduzieren, soll in Hameln in einem relativ ruhigen Wohngebiet, in dem überwiegend ältere Menschen leben, mitten hinein ein Parkhaus gebaut werden. Kaum nachvollziehbar! Und noch eine Anmerkung, Herr Aden: Es müssen ja nicht 230 Parkplätze auf sieben Etagen an der Wilhelmstraße gebaut werden. 112 Plätze auf drei Etagen würden auch reichen, denn der Parkplatz „Steigerturm“ mit 118 Plätzen bliebe ja erhalten.

16.07.2020 21:11 Uhr Im Tal der Ahnungslosen

Zu: „Das „System Fleisch“ muss sich ändern“, vom 13. Juli

Lebewesen seien nicht mit Autoersatzteilen zu vergleichen und Werksverträge müssten abgeschafft werden. Die Arbeitsverträge seien in „ordentliche Beschäftigungsverhältnisse“ umzuwandeln. Man müsse sich um die Wohnverhältnisse der Arbeiter kümmern. Als aufmerksamer und interessierter Bürger bin ich über viele Jahre hinweg durch die Medien bereits auf die inhumanen Zustände in diesem speziellen Zweig der Ernährungsindustrie immer wieder aufmerksam gemacht worden. Manche Agrarminister und mächtige Lobbyisten wussten es wohl besser! Bleibt doch die Frage: Haben einige der Mitverantwortlichen nicht nur im Deister-Süntel-Tal gelebt – sondern auch im Tal der Ahnungslosen?!

16.07.2020 21:10 Uhr Tierleid wird billigend in Kauf genommen

Zu: „Otte-Kinast: Das ,System Fleisch‘ muss sich ändern“, vom 13. Juli

Lebewesen, die Massenprodukte und Nummern sind. Lebewesen, die ein Herz im Leib tragen wie wir, ihnen wird jede Würde genommen. Wäre es anders, würde es keine Massentierhaltungen geben, würde man Ferkel nicht mehr betäubungslos kastrieren, Enten, Gänse und Wasservögel nicht ohne Bademöglichkeiten halten, Kühe nicht in Anbindehaltung und ohne Weidegang, Sauen nicht in Kastenständen fixieren, in denen sie sich kaum hinlegen und nicht umdrehen können, Millionen männlicher Küken nicht töten. Es würden ihnen Ohren, Schnäbel, Schwänze nicht kupiert werden. Es gäbe endlich keine Lebendtiertransporte über Tausende Kilometer mehr, die mit Hunger, Durst, Enge, Verletzungen und Entkräftung verbunden sind und in denen Tiere elendig verrecken. Ohne Tierschützer wären auch die schlimmen Zustände in Großschlachtbetrieben nicht ans Tageslicht gekommen. Wo ist unser Mitgefühl geblieben? Für ein billiges Steak oder Schnitzel auf dem Teller wird all das entsetzliche Tierleid billigend in Kauf genommen. Das System Fleisch muss sich ändern, gravierend ändern. Letztendlich kann dies aber nur geschehen, wenn der Verbraucher seinen Fleischverzehr stark reduziert oder ganz darauf verzichtet. Wenn Fleisch nicht mehr jeden Tag auf den Teller kommt, sondern wie früher etwas Besonderes ist, das man wertschätzt. Billiges Fleisch aus artgerechter Tierhaltung kann und wird es nicht geben.

16.07.2020 21:07 Uhr Typisch

Zu: „Mountainbiker müssen warten“, vom 25. Juni

Würde vorschlagen, wir mündigen Bürger wählen diese Bürokraten ab und bilden ein Bürgerforum und verschlanken diesen Beamtenwahnsinn. Dann gäbe es auch keine „ Arbeitsunfälle“ durch Burnout.

16.07.2020 21:05 Uhr Billige Politik

Zu: „Klöckner will gegen billiges Fleisch vorgehen“, vom 27. Juni

In der CDU, dieser Partei gehört ja Frau Klöckner auch an, werden immer die Vorzüge der Sozialen Marktwirtschaft gelobt. Danach bräuchte der Gesetzgeber nur menschenwürdige Arbeitsbedingungen, tiergerechte Haltung und ökologische Standards zu fordern, dann würde sich ein höherer Preis automatisch einstellen. Einfach Preise festlegen zu wollen ist zu billige Politik.

Hameln

13.07.2020 22:57 Uhr Kolonialdenkmäler sind auch Mahnung

Es ist eine honorige Einstellung von Marira Rufin Gandah (Afrika United), wenn das Stürzen von Kolonialdenkmälern keine Lösung ist. Denkmäler haben ja u.a. auch den Sinn und Zweck zu dem Ansatz: „Denk mal“. So sollte eben bei einem Halt an einem Denkmal auch darüber nachgedacht werden, was zu den jeweiligen Zeiten uns die Geschichte sagt. Ja, das sind gute und schlechte Punkte. So hat jede Zeit ihre Zeit, und als Land muss man zu seiner Geschichte stehen, seinen Taten und Untaten. Nicht nur Deutschland, und im Hinblick auf die Kolonialzeit alle Länder. Die deutsche Kolonie Togo, auch Schutzgebiet genannt, war von 1884 bis 1916 Kolonie, 32 Jahre. In diesen Jahren wurde viel investiert unter anderem in Schulen, Krankenhäuser, Baumwoll- und Kakaoplantagen, Elektrizität, Fernmeldeeinrichtungen. Auch der Sklavenhandel wurde verboten und bestraft. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Togo geteilt in zwei Zonen, eine britische und französische. Die Unabhängigkeit von Togo erfolgte 1960. Nur nebenbei sei angemerkt, das Togo dann den letzten deutschen Gouverneur gebeten hatte, der in Togo als „guter Vater des Landes“ verehrt wurde, die Verwaltung aufzubauen. Das wurde aber von der westdeutschen Regierung unter Adenauer abgelehnt, um nicht Frankreich zu provozieren. Nun in der 60-jährigen Unabhängigkeit, von 1960 bis 2020, wurde Togo von einer Diktatur geleitet, dem Präsidenten Eyadema, derzeitig von seinem Sohn, unter Missachtung der Verfassung von der togoischen Armee. Die Erwartung für die togoische Wirtschaft in naher Zukunft sieht mäßig aus, es herrscht politische Spannung im Lande, das Recht auf freie Meinungsäußerung gilt als bedroht, und der Menschenhandel, besonders mit Kindern blüht. Es soll nun nicht dargelegt werden, die Kolonialzeit war eine reine Blütezeit für Togo, zur deutschen Zeit schien es jedenfalls besser gewesen zu sein als in den Jahren danach. Wenn Gandah sagt: „ Die Not in den afrikanischen Ländern geht zurück auf die Kolonialzeit“, dann ist das eine einseitige Sichtweise und verdrängt die Realität, dass in den Jahrzehnten der Unabhängigkeit in diese Länder sehr viel Geld als Entwicklungshilfe gegeben wurde, aber wohl leider durch Machenschaften der eigenen Regierungen viel Geld nicht dort gelandet ist, wofür es vorgesehen war. Die Geschichte lässt sich nicht verdrängen, sondern auch die nachwachsenden Generationen darüber zu informieren, das ist generell wichtig. Also lassen wir die Denkmäler und Straßennamen stehen, auch als Erinnerung und Mahnung für jeweiligen Zeit.

13.07.2020 22:56 Uhr Städtebaulicher Planungsfehler

Bäderarchitektur wurde reihenweise zerstört, Kaiserhof und Altenauplatz dümpeln vor sich hin, „Pyrmonter Welle“ geschlossen, man kann gar nicht alles aufzählen. Unser Bäder-Kleinod verliert zusehends an Strahlkraft. Und nun das überdimensionierte Feuerwehrhaus an solch sensibler Stelle: in unmittelbarer Nähe von Schloss, Kurpark, Hauptallee, Achse Infozentrum/Brunnenlauf/Wandelhalle, Hallenwellenbad, Tierpark. Unfassbar, mit welcher Willkür das den Bürgern auferlegt wird. Ich möchte mich den Ausführungen von Dr. Alfter, Klaus Egner, K.-H. Zühlke und vielen anderen Leserbriefschreibern in aller Form anschließen. Selbst der frühere Baudezernent sieht in dem Standort erhebliche Probleme. Pyrmonter Rat und Verwaltung (Bürgermeister und Bauoberrat) stellen sich gegen die große Mehrheit der Bürger, wir erleben hier ein Demokratiedefizit. Ein derart städtebaulicher Planungsfehler ist nicht wiedergutzumachen. Rat und Verwaltung täten gut daran, über den Tellerrand nach Lügde zu schauen. Da wurde Unmögliches möglich gemacht, zum Beispiel der Emmerauenpark (unter Einbeziehung der Bürger). Mein Vorschlag wäre, den „Gondelteich“ in die umliegenden Attraktivitäten einzubeziehen, bei Erhalt der Parkplätze. Für das monströse Feuerwehrhaus gab es bereits diverse Standortvorschläge. Unverständlich, alle Vorschläge wurden von Rat und Verwaltung abgewiesen. Warten wir die Pyrmonter Kommunalwahlen 2021 ab!

13.07.2020 22:55 Uhr Wachsam bleiben und Demokratie bewahren

Nein, neue Strategien allein werden es nicht bringen. Dabei weiß auch Wenzel worum es wirklich geht, wenn er schreibt: „Ein Element ist sicher die Online-Kompetenz.“ Doch statt den Plattform-Kapitalismus mit seiner alle Lebensbezüge zerstörenden Dynamik zu geiseln, schiebt er alle Schuld „dem veränderten Kundenverhalten“ in die Schuhe. Und wieder ist es das letzte Glied in unserer Zivilgesellschaft. Ich empfehle der Dewezet-Redaktion frei nach Friedrich Schiller: „Sire, geben Sie Meinungsfreiheit“, damit Journalisten und Redakteure wieder ganzheitlich denken und schreiben können. Schließlich geht es auch um die Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit der Presse. Würde dieser Leitartikel zum Beispiel etwas über die Entleerung unserer Innenstädte berichten, denn mit der Schließung dieser großen Warenhäuser geht auch viel urbanes Leben verloren, dann bekämen unsere riesigen Geschäfts- und Immobilienleerstände in den Citylagen endlich die wahrhaftigen ursächlichen Begründungen geliefert.

Bleibt letztendlich der Blick auf die betroffenen Menschen, die offenbar ihre Arbeitsplätze verlieren werden. Als ehemals Betroffener, der schon 1967 im Ruhrgebiet mit Tausenden anderer seinen vermeintlich sicheren Arbeitsplatz verloren hat, rate ich, sich nicht von Ängsten überwältigen zu lassen. Es ist unsere Demokratie, die Mut macht. Es waren verantwortliche Politiker auf allen Ebenen, die Gegenentwürfe und Programme entwickelten.

Und so komme ich nach einem langen Leben zu einem persönlichen Schluss: Wo immer der moderne, entgrenzte Kapitalismus in den vergangenen 70 Jahren Regionen, Branchen, Berufsgruppen, Krisen, Ängste und Arbeitslosigkeit verursachte, hat die Demokratie heilsam auf das Gemeinwohl eingewirkt und mögliche soziale Konflikte entschärft. Wenn diese Erfahrung Trost spenden kann, dann möchte ich allen heute Betroffenen und potenziellen Digitalisierungsverlierern Mut machen. Bleiben wir wachsam und bewahren wir unsere Demokratie.

13.07.2020 22:54 Uhr Bürger nicht ernsthaft beteiligt

Der ausgelegte Planentwurf ist ein Katasterplan mit gestrichelter Umrandung des Parkplatzgrundstücks, ohne jeden Inhalt. Die Stadt hat es mit dem Verfahren sehr eilig und wählt das „beschleunigte Verfahren“ gem. § 13 BauGB, wahrscheinlich, weil sie sich damit die lästige Umweltprüfung ersparen will. In einer Kurzbegründung zum B-Plan wird ausgeführt, daß die Voraussetzungen des § 13a BauGB erfüllt sind, und dass es städtebauliches Ziel sei, dort das Feuerwehrhaus mit Werkstatt, Aufstell- und Bewegungs- sowie Übungsfläche und dazu gehörige Einrichtungen und Anlagen zu errichten. Die zugehörigen Einrichtungen sind nach Wunsch der Feuerwehr eine Waschhalle und ein 12 Meter hoher Übungsturm mitten im Gelände. Im Übrigen sei es eine Gemeinbedarfsfläche, bei der es einer Festsetzung des Maßes der baulichen Nutzung und der überbaubaren Grundstücksfläche pp. nicht bedarf. Wenn das alles nicht offengelegt wird, woran sollen die Bürger dann eigentlich beteiligt werden? Es bleibt dann nur der Standort. Dieser ist aber nach meiner Wahrnehmung in der Bevölkerung höchst umstritten, auch in Bau- und Städteplanerkreisen. Befürwortung habe ich nur von Mitgliedern des Rates und der Feuerwehr gehört. Wenn man mit diesen spricht, gibt es eine Standardantwort: Nennen Sie einen anderen geeigneten Standort. Nennt man Grundstücke, so werden dies sofort als ungeeignet erklärt. Mit Ausnahme des Parkplatzes am Gondelteich hat die Stadt alle 17 von ihr selbst aufgelisteten Plätze ebenfalls für ungeeignet erklärt. Für das Gelände „Auf der Schanze“/ Erdfällenstraße wird gleichzeitig ein Bebauungsplan aufgestellt, ohne abzuwarten, ob dieses vielleicht doch noch auf Eignung überprüft wird. Ich bin gespannt, was die Stadt auf meine Stellungnahme zum B-Plan „Am Gondelteich“ mitteilt. Ich habe moniert, a) dass der o. a. Bebuungsplan nicht aus dem Flächennutzungsplan entwickelt wird und eine Änderung der städtebaulichen Entwicklung ohne Einbindung in die Gesamtkonzeption erfolgen soll. Begründung und Abwägung fehlen. b) Gem. § 13 a Abs. 2, Ziff 2 BauGB darf die geordnete städtebauliche Entwicklung des Gemeindegebietes nicht beeinträchtigt werden. Auch hier fehlen Begründung und Abwägung. c) Da aus den Planunterlagen nicht zu entnehmen ist, welche eventuell umweltrelevanten Anlagen entstehen sollen, muss vorsorglich gefordert werden, dass entgegen dem Plan eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. d) Bei der Finanzlage der Stadt Bad Pyrmont, die durch Corona dramatisch geworden ist, sind die Eile und Vorab-Auftragsvergaben total unverständlich. Schließlich habe ich gefordert, dass die Stadt das Projekt bis nach der Kommunalwahl im nächsten Jahr zurückstellt. Ich mache mir aber keine Illusionen. Nach meinen bisherigen Erfahrungen werden die Einwendungen der „Bürgerbeteiligung“ durch ablehnenden Beschluss erledigt.

10.07.2020 18:42 Uhr Hände weg von einer weiteren Verschandelung des Pflasters

Zu: „Ein großer Baum für den Markt“, vom 4. Juni


Das Erstellen einer Hülse für den Weihnachtsbaum, die Neupflasterung nach der Enertec-Instandsetzung, oder auch das regelmäßige Nachschlämmen der Fugen – alles eine Katastrophe.

Nun will man Bäume pflanzen, spricht aber von ungenauen Leitungstrassen, obwohl die Planer bei der Erneuerung der Fußgängerzone die Möglichkeit hatten, ein neues Kataster anzulegen.

Für das Wohl der Innenstadt und die Sicherheit könnten einige Dinge verbessert werden, zum Beispiel Fußstreifen der Polizei statt ständiger Pkw-Verkehr, Vermeidung von Fahrradverkehr nach 10 Uhr und Erstellung einer Datenbank für Hinterlassenschaften von Hunden.

Die letzten beiden Anregungen würden Geld in die leere Stadtkasse spülen. Ein weiterer Vorschlag in Sachen Luftverbesserung wäre, man begrüne das Hochzeitshaus und wartet, bis es jemanden aus dem Dornröschenschlaf befreit. Auf diese Weise würde es einer nützlichen Nutzung zugeführt und der Tourist wüsste, dass er sich noch an der Deutschen Märchenstraße befindet.

Also Hände weg von weiterer Verschandelung der Pflasterung, sonst bekommen wir eine Asphaltierung mit dem Beinamen eines städtischen Mitarbeiters.

10.07.2020 18:38 Uhr Ringen um Kompromisslösungen

Zu: „Eltern kämpfen für ihre Kinder“, vom 4. Juli


Alle Schulen haben in Corona-Zeiten unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit abzuwägen, wie die Vorgaben des niedersächsischen Kultusministeriums zu den Hygienestandards und dem Mindestabstand vor Ort umzusetzen sind. Dies bedeutet für jede Schule, jede Schulform und jeden Schulstandort ein Ringen um Kompromisslösungen, die selbstverständlich unterschiedlich aussehen. Hierbei sind wir in der Heinrich-Kielhorn-Schule im intensiven Austausch im Kollegium, mit den Eltern, aber auch mit dem Schulträger und dem Gesundheitsamt und auch anderen vergleichbaren Förderschulen in Niedersachsen, um in der Pandemie den Spagat zwischen dem individuellen Recht auf Beschulung und dem Schutz aller Kinder und deren Familien, aber auch dem Schutz des Kollegiums gerecht werden zu können. Darüber hinaus kann ich mich aus Datenschutzgründen weder zu den im Artikel genannten Kindern noch zu irgendeiner anderen Person aus der Schulgemeinschaft äußern – das Recht auf Datenschutz ist unumstößlich.

10.07.2020 18:33 Uhr Touristen wollen hübsche Fassaden sehen

Zu: „Eine gute Wahl?“, vom 20. Juni


Die Fassade unseres Fachwerkhauses wurde gemäß den Auflagen des Denkmalschutzes (unter anderem Fenster, Farben, etc.) gestaltet.

Nun sieht man das Haus gar nicht mehr, und man kann auch nicht herausschauen. Da die Stadt auf unsere Bitten hin auch nur selten und wenn, dann kaum merklich, den Baum schneidet, sollte in der Diskussion um Neupflanzungen von der maximal möglichen Größe eines Geweihbaums ausgegangen werden.

Liebes Rathaus: Touristen kommen nach Hameln, um eine Fußgängerzone mit kleinen, individuellen Geschäften und hübschen Fassaden zu sehen. Wer große Bäume sehen will, geht in eine Baumschule oder in den Wald.

10.07.2020 18:32 Uhr Zwei Frauen an der EU-Spitze sind ein absolutes Novum

Zu: „Deutschland muss jetzt führen“ vom 29. Juni


Trotzdem werden wir diese männlich-bestimmten Wörter in den kommenden sechs Monaten des Öfteren lesen und hören. Zwei Frauen an der Spitze der EU sind ein absolutes Novum.

Für Angela Merkel ist es die zweite Ratspräsidentschaft nach 2007, als sie in der Mitte ihrer ersten Amtsperiode die Finanzkrise mit voller Wucht traf. Ihre Koalition mit der SPD verstand es, die meisten Klippen zu umschiffen und verhalf der EU-Bevölkerung zur Einlagensicherung. Und nun im Jahr 2020 gibt es nicht nur die EU-Abtrünnigen jenseits des Kanals und einen die Grundidee des Nordatlantik-Vertrages nicht mehr kennenden US-Präsidenten, dazu kommt ein die ganze Welt bedrohendes Virus, das bereits eine halbe Million Todesopfer forderte, weltweit Schäden und Verluste verursachte. Für deren Kompensation werden über die Jahre Billionen benötigt, die alle haben wollen. Doch wer soll diese Gelder akquirieren und mit welchem modus operandi verteilen?

Als vermutlich größtes Geberland ist es natürlich, das Steuer selbst zu übernehmen und die folgende Armada anzuführen. So ist Deutschland besonders gefordert! Da heißt es mit weiblicher List und Schläue, für alle Mitglieder tragfähige Kompromisse zu erarbeiten und Wege zu bauen, breit genug für große, teils überfällige Reformen der Europäischen Union. Es gilt endlich klar zu machen, welche Konsequenzen bei Illoyalität zu erwarten sind. Das ist mit weiblichen Umgangsformen zumeist einfacher zu vermitteln, besonders dann, wenn man am Geldhahn sitzt. Und das tun die deutschen Damen Merkel und von der Leyen. Von hier aus bestehen auch die Möglichkeiten, jahrelanges Fehlverhalten einzelner Mitglieder deutlich darzustellen und finanziell zu würdigen. Wiederholungen müssen durch EU-Recht konsequent bestraft werden.

Für das Europa der „Willigen“ bedeutet das unter Führung der Fachressorts zum Beispiel im Finanzwesen, in Industrie und Wirtschaft, Landwirtschaft sowie Gesundheitswesen eine Bestandsaufnahme zu machen und unter der Führung einzelner Nationen mit besonderer Kompetenz zügig voranzubringen. Dass Deutschland auch die Außen- und Verteidigungspolitik der EU im Auge behalten muss, und dass die Eindämmung der Seuche Priorität Nr.1 ist, das ist selbstverständlich. Merkel und von der Leyen haben in 15-jähriger Regierungserfahrung die Bemühungen der Großmächte auf dem Schirm, in Europa und bei den 27 einzelnen EU-Mitgliedern sich in Schlüsselbetriebe einzukaufen. Der Ausbau der „neuen Seidenstraße“ in Europa legt Zeugnis ab, dass China kein Entwicklungsland mehr ist, sondern in einigen technischen Feldern uns weit überholt hat. Und hier haben die beiden deutschen Führungspersönlichkeiten der EU die einmalige Chance, durch geschickte und nachhaltige Führung alle Europäer zu einem geeinten Erdteil zu formen. So verhindert man feindliche Übernahmen.

10.07.2020 18:30 Uhr Besorgniserregend

Zu: „Hameln-Pyrmont richtet Hilferuf ans Land“, vom 12. Juni


Es fällt dabei schwer, für die anfangs mit 430 000 Euro bezifferten, dann auf 1,3 Millionen gesteigerten und letztlich mit rund 2,5 Millionen Euro kalkulierten Kosten für eine umstrittene „Bückeberg-Revitalisierung“ Verständnis aufzubringen, von den hohen Folgekosten ganz zu schweigen.

Anstatt kostensparend eine moderne, medienkonforme, zukunftsträchtige Lernortalternative unter Einbeziehung und Aufwertung des gemeindeeigenen Landwirtschaftsmuseums im benachbarten Börry endlich zu konzeptionieren, ist weiterhin von der „Umwandlung“ der seit über 80 Jahren naturnahen Dauergrünlandfläche im Wasserschutzgebiet Bückeberg in eine Erinnerungsstätte aus der verbrecherischen Nazi-Zeit die Rede. Bis vor einigen Jahren war der Bückeberg weder für die gewählten Emmerthaler Gemeindevertreter mit ihren CDU-/SPD-Ehrenbürgermeistern beziehungsweise Landräten, noch für die Bürgerinnen und Bürger ein Streitthema!

10.07.2020 18:13 Uhr Dreistes Verhalten des Ex-Landrats

Zu: „Antrag auf Dienstunfall“, vom 29. Juni

Ausgerechnet derjenige, der sich hemmungslos und in der Sache überfordert vor seine unfähigen und empathielosen Mitarbeiter gestellt hat, und die kleinen Seelen der missbrauchten Kinder somit mit Füßen getreten hat, ausgerechnet dieser Mann erdreistet sich jetzt, wie von der Dewezet geschildert, zum eigenen Vorteil agieren zu wollen. Es bleibt zu hoffen, dass die Damen und Herren im Kreisausschuss Hirn und Herz zeigen, damit das Vertrauen in die Staatsmacht nicht vollends untergeht und die Rohheit innerhalb der Gesellschaft nicht ausufert.

10.07.2020 18:12 Uhr Verdi müsste hinter den Real-Mitarbeitern stehen

Zu: „Was kommt nach real?“, vom 26. Juni


Meine Kollegen/innen und ich geben täglich unser Bestes für unsere Kunden und unseren Markt trotz höherer Corona-Ansteckungsgefahr, die wir logischer weise als Verkäufer/in oder Kassierer/in täglich haben durch den Kontakt mit Kunden und Lieferanten! Trotz großer Zukunftssorgen, wie es mit uns weitergeht, kommen wir täglich zu Arbeit und sind für unsere Kunden da! Unser Markt ist sauber, hell, mit großem Sortiment. Bei uns werden die Kunden, trotz der Tatsache, dass wir ein SB-Warenhaus sind, gut beraten. Sicherlich geht es immer etwas besser, aber das unser Markt in einem desolaten Zustand ist, das bezweifle ich und lasse solche Aussage nicht zu!

Herr Vasenthien als Vertreter der Gewerkschaft Verdi müsste hinter uns, den Beitragszahlern, stehen und nicht uns und unseren Markt schlechtreden. Schließlich sitzen wir im gleichen Boot! Zu der Aussage von Herrn Fisser, das ECE-Gebäude sei ein Bunker in der Innenstadt: Vielleicht erkundigt er sich zuerst, wie vielen Mitarbeitern und Angestellten dieser Bunker Arbeit gibt, bevor er solche Aussagen macht und das ECE schlechtredet!

10.07.2020 17:18 Uhr Da stellen sich mir die Haare auf

Zu: „Justiz liefert heiße Ware – Explosion“, vom 25. Juni

Außerdem Spraydosen! Ist die Justiz mal wieder gleicher vor dem Gesetz? Der gewöhnliche Bürger wird dazu angehalten, seinen Abfall zu trennen und darauf hingewiesen, dass Elektronikschrott keinesfalls in den Restmüll gehört. Ich habe noch ein paar alte Computerteile, die ich gerne entsorgen möchte. Nun weiß ich auch wie: ab in die graue Tonne!

10.07.2020 17:15 Uhr Erstaunliche Argumentation

Zu: „Neues Parkhaus – warum nicht hier?“, vom 30. Juni


Sollte das Parkhaus gebaut werden, würden also nur 112 Parkplätze dazu kommen (230 sollen es laut Planung insgesamt werden), davon sollen aber 80 (!) wiederum fest an Angestellte der Stadt Hameln vermietet werden. Es blieben also nur 32 zusätzliche Plätze zur freien Verfügung. Auf der Fläche Wilhelmstraße müssten also auch „nur“ genau diese 112 Parkplätze dazu kommen und nicht, wie Herr Aden in dem Artikel erwähnt 230! Denn der jetzige Parkplatz am Steigerturm steht nicht zur Debatte, er würde ja bleiben, wie er ist. Nach meiner Rechnung wären das gerade einmal zwei Parkdecks in der Wilhelmstraße, wenn man die jetzige Parkfläche zu Grunde legt und dann hätte man sogar zirka 50 Plätze zur freien Verfügung.

Erstaunlich finde ich ebenfalls, dass Herr Aden ja den Grünen angehört, seine Fraktionskollegen allerdings den Bau des Parkhauses am Steigerturm komplett ablehnen. Das ging eindeutig aus der Sitzung des Bauausschusses vom 17. Juni 2020, an der ich persönlich teilgenommen habe, hervor. Handelt Herr Aden also tatsächlich gegen den Willen seiner Partei? Und warum sperrt sich Herr Aden dermaßen gegen eine (vernünftige) Alternative? Selbst die Stadtwerke halten den Parkplatz Wilhelmstraße für eine gute Alternative, wie mir Frau Susanne Treptow in einem persönlichen Gespräch bestätigte! Zudem geht es schon lange nicht mehr nur um die Bewohner der Elsa-Buchwitz-Straße, die direkt an dem Gelände wohnen. Die Anwohner des gesamten Scharnhorstviertels sind ob des drohenden Verkehrs mit der dazugehörigen Lärmbelästigung in Aufruhr. Ebenso die Bewohner der Gartenstraße, da noch mehr Verkehr durchfließen würde und es so bereits eng genug ist.

Vielleicht sollte die Stadt Hameln erst einmal eine Verträglichkeitsstudie und ein Umweltgutachten erstellen. Das wäre sicher auch im Sinne der Grünen, Herrn Adens Partei.

07.07.2020 20:11 Uhr Es hat einen Grund, dass niemand den Mund aufmacht

Zu: „,Entscheidende Fehler‘ in Hameln?“, vom 23. Juni


Denn unter normalen Umständen ist nur sehr schwer, ein Pflegekind vermittelt zu bekommen. Zum Beispiel das Umfeld muss stimmen, polizeiliches Führungszeugnis muss vorliegen, der Verdienst muss nachgewiesen werden. Eine Wohnung muss vorhanden sein und so weiter.

07.07.2020 20:05 Uhr Corona treibt doch seltsame Blüten

Zu: „Lebenshilfe für Jedermann“, vom 16. Juni

Manche glauben ja auch, dass in Horoskopen etwas über die eigene Zukunft steht. Sollten die 10 Regeln tatsächlich das Ergebnis wissenschaftlicher Forschung sein, gehörten die entsprechenden Quellenangaben dazu. Ansonsten, liebe DWZ-Redaktion, machen Sie zu dem Thema eine Umfrage in der Fußgängerzone, das wäre unterhaltsam. Dieses Thema halte ich allerdings für zu ernst. Auch in Corona-Zeiten leiden Menschen unter vielen anderen schlimmen Lebensumständen. Wie mag es denen gehen, wenn mir schon bei einem Satz wie „Jeder kann besser werden“ vor Stress der Schweiß ausbricht? Lebenshilfe gibt es nur bei persönlicher Beratung. Jede/r definiert „Krise“ für sich unterschiedlich und geht verschieden damit um. Ist es wirklich erstrebenswert, sich so mit sich selbst zu beschäftigen? Macht das sympathisch? Wie wäre es mit dem Poesiealbum-Spruch „Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu and’rer Glück. Denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück.“

07.07.2020 20:01 Uhr James Cook konnte nichts übersehen haben

Zu „Der vergessene Kontinent“, vom 25. Juni


Vielleicht nur etwas mehr gütige Strenge beim historischen Einordnen der Ereignisse: Wie kann etwas „vergessen“ werden oder „in Vergessenheit geraten“, das niemals im Bewusstsein der Menschen war? Vor 25 Millionen Jahren lebten keine Menschen in Zealandia oder anderswo. Der Satz „von den Naturwissenschaften lange Zeit übersehen“ trifft den Sachverhalt viel besser. Aber: Der Kontinent von James Cook „auf seinen Entdeckungsfahrten“ auch schon „übersehen“? Und das, obwohl er „mehrmals über ihn hinweggesegelt war“? Der englische Entdecker James Cook (1728–1779) flog nicht, er fuhr auf für heutige Verhältnisse sehr kleinen und fragilen Segelschiffen. Es wurden enorme Entdeckungsleistungen vollbracht. Aber niemand, und sei er noch so gut technisch ausgestattet gewesen, konnte im 18. Jahrhundert mehr als höchstens sehr wenige hundert Meter unter Wasser „forschen“ und dies nur mit dem Lot, einem Metallröhrchen, das an einem Seil vom Schiff herabgelassen wurde, um die Wassertiefe zu bestimmen. Durch Talg-Füllung des Röhrchens vielleicht noch kleben gebliebene Bestandteile ließen begrenzte Schlüsse auf die Beschaffenheit des Meeresgrundes zu (Sand, Kies?). Mehr war einfach nicht möglich. Und Tauchen nur mit Luftanhalten. Speziell trainierte Perlentaucher konnten vielleicht einmal einige zehn Meter Tiefe erreichen und das höchstens wenige Minuten. James Cook konnte also nichts übersehen haben. Denn es gab nichts zu sehen mit den Mitteln seiner Zeit.

07.07.2020 19:55 Uhr Trump übt Druck aus

Zu: „Trump will US-Truppen abziehen“, vom 6. Juni


Man sollte sich nicht von Freunden unter Druck setzen lassen. Viele Leute würden den Amis auch nicht hinterher weinen. Schukow und Konjew haben uns doch auch vom Nazi-Regime befreit, da könnte man doch auch mal die „russische Karte“ spielen.

07.07.2020 19:50 Uhr Unabhängige Kommission muss Vorschlag machen

Zu: „Union uneins über Wahlrechtsreform“, vom 29. Juni

Ein Ergebnis wird man auch nicht erwarten können, solange die Betroffenen selbst eine Lösung finden müssen. Ein fundierter Vorschlag kann nur von einer unabhängigen Kommission kommen. Ein Beispiel könnte sein: Die 299 Wahlkreise in Deutschland verteilen sich auf 16 Bundesländer je nach Größe und Anzahl der Einwohner. Somit ist eine gerechte Repräsentanz der Länder gewährleistet. Die Erststimmen würden die 299 Direktmandate und die Zweitstimme die, die gemäß der Liste aufgestellten Kandidaten und deren Nachrücker, sofern es durch Ausscheiden von Kandidaten (aus der Listen- und Direktwahl) erforderlich wird, regeln.

Im Ergebnis würden dann 598 Abgeordnete den Bundestag repräsentieren. Die Minister auf der Regierungsbank sollten nicht gleichzeitig auch Abgeordnete sein dürfen. Dies trifft auch für den Bundestagspräsident und dessen Stellvertreter sowie dem Kanzleramt zu. Es wäre auch sinnvoll, den Abgeordneten eine Mindestanwesenheit aufzuerlegen. Denn es ist teilweise beschämend, wenn von einigen Abgeordneten wichtige Reden vorgetragen werden und oben auf der Besucherterrasse mehr Zuschauer anwesend sind als Abgeordnete im Plenarsaal.

07.07.2020 19:48 Uhr Schlag ins Gesicht des Steuerzahlers

Zu: „Schallproblem kurz vor Ende“, vom 12. Juni


Da wird Bürgermeister Krüger zitiert, dass Mehrkosten entstehen und der Bau teurer wird, aber „er sieht das mit einigermaßen Gelassenheit“. Diese Äußerung ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Steuerzahlers, denn hier entstehen erhebliche Mehrkosten. Man fragt sich doch, was hat der Architekt bei seinen Voruntersuchungen sowie in der Bauphase gemacht, und wie haben die „Experten“ der Stadtverwaltung die Sanierung einer ehemaligen, alten Lagerhalle begleitet, und was passiert noch? Da sind natürlich alle Stadtratsmitglieder zur vollen Aufklärung gegen Steuerverschwendung aufgefordert, sonst nehmen sie ihre Kontrollfunktion nicht wahr. Fast komme ich zu dem Ergebnis, dass bei inzwischen höheren Kosten die Funktionen des Stadthauses (Raumprogramm) sogar besser mit der Teilsanierung der deutlich jüngeren Stadthalle hätte erfüllt werden können. Und was wird nun aus dem Verkaufs- und Wohngebäude des Pörtnerhauses? Das Thema Eigentumswohnungen des Architekten scheint abgehakt zu sein.

07.07.2020 19:45 Uhr Bei den Rentnern wird wieder zuerst gespart

Zu: „Rente: Nullrunde droht“, vom 26. Juni


Jahrelang haben Rentner in die Rentenversicherung eingezahlt und bei der ersten Kleinigkeit, die passiert, wird wieder bei den Renten gespart. Überall, wo man in den Medien hinschaut, schreit die Wirtschaft nach dem Staat und fordert Geld, um sich zu sanieren. Unternehmen, die schon vor der Corona-Krise tief in den roten Zahlen (durch Missmanagement) gesteckt haben, bekommen Gelder von unserem Staat (man muss ja nur laut genug schreien und die richtigen Politiker im Vorstand haben). Unternehmen wie die Lufthansa oder Galeria-Kaufhof bekommen Milliardenzuschüsse und dennoch werden Tausende von Mitarbeitern entlassen. Von den Millionen von Geldern, die nicht versteuert werden brauchen, mal abgesehen. Aber der kleine Rentner ist dem deutschen Staat keinen Cent wert. Denn sonst würde der deutsche Staat ja mehr Steuergelder in die Rentenkasse geben, sodass auch in West-Deutschland eine anständige und sozialverträgliche Rente weiter gezahlt werden kann in den kommenden Jahren. Es sollte daran gedacht werden, dass die Rentner eine starke Wirtschaftskraft sind und für einen großen Teil des Inlandsumsatzes sorgen.

07.07.2020 19:03 Uhr Alles ein Hohn sondergleichen

Zu: „SPD fordert mehr Schutz für Kinder“, 27. Juni


Neue Resolutionen, die feststellen, was schon lange überfällig ist. Auch hier: etc. Alles Lippenbekenntnisse – weiter nichts. Wenn Herrn Watermann „die Hutschnur platzt“, soll er doch die zuständigen Personen direkt ermahnen und in die Pflicht nehmen, das zu tun, was die Gesetzeslage hergibt und ihre Aufgabe ist! Der alte Landrat macht sich aus dem Staub. Der neue hat viel versprochen – und was hält er? Große, uns allen bekannte Worte. Für die Bürger da sein und die Presse fernhalten! Den Ball hin und herschieben. Mit dieser Methode kann taktiert werden, bis alle sich an das Thema gewöhnt haben und nichts mehr davon hören wollen. Aussageverweigerungsrecht! Was ist das für ein Recht in einem solch brisanten Fall? Da muss doch was unter den Tisch gekehrt worden sein, was auf keinen Fall an die Oberfläche kommen darf! Und damit das auch „rechtlich“ richtig behandelt wird, wird den Beteiligten auch noch der Anwalt bezahlt. Alles ein Hohn sondergleichen.

Zum Schluss könnten sie alle meine Argumente vergessen. Lesen Sie nur den Kommentar von Frank Henke. Er hat das alles kurz und bündig in wenigen Worten gesagt!

07.07.2020 19:00 Uhr Nur wirtschaftlichen Interessen geopfert

Zu: „Neun Sozialwohnungen entstehen“, vom 18. Juni


Altersschwäche? Nein! Leider nur wirtschaftlichen Interessen geopfert. Statt 200 Meter weiter mussten unbedingt hier, unter extrem beengten Verhältnissen, Wohnungen entstehen. Warum? Weil Stadtrat und Bauherr sich so nett finden? Als Ausgleich wird jetzt wahrscheinlich ein Baum in der Oster- und der andere in der Bäckerstraße gepflanzt. Das wird dann hoffentlich auch seine grünen Parteifreunde wieder freuen.

07.07.2020 18:53 Uhr Doppelmoral ist offensichtlich

Zu: „Hoffen auf den Landkreis“, vom 10. Juni


Die Sichtweise, die Flächen für den Ausbau der Windenergie könnten landkreisweit zusammengelegt werden, würde die Bürger der Stadt Hameln vor weiteren gigantischen Windkraftanlagen mit 250 Meter Gesamthöhe bewahren. Nicht ganz uneigennützig. Würde man doch weiteren Ärger, den solche Projekte schon in der Vergangenheit hervorbrachten, der Stadt Hameln ersparen. Die Stadt Hameln will sich als die Vorzeigestadt in Sachen grüner Energie hervorheben. „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“. Die Doppelmoral der Politiker kann offensichtlicher nicht sein.

Liebe Landbevölkerung des Landkreises Hameln-Pyrmont, mit diesem angestrebten Schachzug sei euch gewiss, euch werden weitere Windkraftanlagenprojekte ereilen. Umweltminister Olaf Lies hat Großes vor, im wahrsten Sinne des Wortes. Wie wir lesen konnten, will er 120 000 Hektar Wald in Niedersachsen zur Bebauung mit Windkraftanlagen freigeben und an der Abstandsforderung von 1000 Meter möchte er auch nicht festhalten. Vielen Dank an dieser Stelle an die Politiker der Stadt Hameln, und vor allem Herrn Lies für die Übertragung der Verantwortung einer fragwürdigen, von Stromkunden bezahlten, milliardenschweren Energieerzeugungsform mit ungewissem Ausgang für die Landbevölkerung.

07.07.2020 18:40 Uhr Es gibt gesellschaftliche Grenzen

Zu: „Die Polizei im Visier“, vom 23. Juni


Sicherlich hat es leider im Einzelfall rassistische Vorkommnisse in Länder- und Bundespolizei gegeben. Meines Wissens sind diese öffentlich bekanntgemacht, untersucht und abgearbeitet worden. In dem direkten Vergleich mit den Systemen zeigen sich aber unterschiedliche Gesellschaftsentwicklungen, die sich miteinander nicht vergleichen lassen. Dies ist ein Vergleich mit Äpfel und Birnen. Nun zeigen aber die chaotischen Zustände in Stuttgart ein eher positives Verhalten der deutschen Polizei. Wenn man die schrecklichen Geschehnisse sieht, glaubt man in einer anderen Welt zu sein. Vandalismus, Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung, Raub, Landfriedensbruch und, und. Ich hoffe, dass die festgenommenen Straftäter auch gerechten Strafen zugeführt werden. Die mittlerweile, wohl institutionalisierten Angriffe, insbesondere durch linke Gruppierungen und schlecht oder überhaupt nicht sozialisierten Jugendlichen, mit deutschem- oder Migrationshintergrund, gegen die Polizei und Rettungskräfte hat sich hier bestätigt. Stuttgart zeigt Situationen, in denen der Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte gerechtfertigt gewesen wäre. In den USA wären wahrscheinlich mehrere Personen durch Schusswaffengebrauch ums Leben gekommen. Deutsche Polizeibeamte sind, wie man an diesem Einsatz sieht, sehr gut ausgebildet. Auch in den Situationen wie in Baden-Württemberg zeigt sich, dass die Hemmschwelle zum Einsatz der Schusswaffe sehr hoch ist.

Deeskalation ist die Ansage, auch wenn hier „nur“ Menschen in Uniform gefährdet sind.

Vorab: Pressefreiheit ist ein sehr hohes Gut und Grundrecht in unserer Demokratie. Aber wie bei allen Grundrechten gibt es auch gesellschaftliche Grenzen.

Im direkten Zusammenhang mit dem Einschreiten der Polizeikräfte erscheint nun ein angeblicher Satire-Kommentar in der „taz“ von Hengameh Yaghoobifarah für die Verwendung von Polizeibeamten. Zitat: „Spontan fällt mir nur eine geeignete Option ein. Die Mülldeponie. Nicht als Müllmenschen mit Schlüsseln zu Häusern, sondern auf der Halde, wo sie wirklich nur von Abfall umgeben sind. Unter ihresgleichen fühlen sie sich bestimmt auch selber am wohlsten.“ Die extreme linke Einstellung dieser Journalistin, die im Einklang mit dem Versuch der Vernichtung dieser Demokratie und dieses Staates durch extreme Veröffentlichungen in der „taz“ linke Gruppierungen erreichen sollen, kann man nur verabscheuen. Ich hoffe, dass der Presserat im Sinne einer Demokratie eine Entscheidung fällt.

07.07.2020 18:36 Uhr Leerstände und Bauruinen

Zu: „Eklat um Fragen und Antworten“, vom 12. Juni


Wahrscheinlich passen denen die ganzen Leerstände und Bauruinen mehr ins Stadtbild.

07.07.2020 18:34 Uhr Abstandsgebote werden ignoriert

Zu: „Kinos und Theater dürfen wieder öffnen“, vom 17. Juni

Einige Restaurationsbetriebe sind bei der Abstandsberechnung von Tischen offensichtlich in einem okkulten Zahlensystem unterwegs – jedenfalls nicht im metrischen. Und wenn die Grundrechte der auf dem Pferdemarkt versammelten Corona-Verschwörungs- Grundrechtsbeschneidungsverängstigten wirklich so eingeschränkt wären, wie von ihnen behauptet, dann würden sie nicht ölsardinengleich dort stehen dürfen, um ihre Wahrheit zu propagieren. Tatsächlich sind das diejenigen, die mit ihrem Verhalten die Grundrechte anderer auf Gesundheit und Bewegungsfreiheit am allermeisten einschränken.

Was mir gut gefällt: Dass sie sich nicht impfen lassen wollen. So bleibt mehr Impfstoff für uns andere.

28.06.2020 17:48 Uhr Abwesenheit des Landrats verwundert

Zu: „Sonderbericht fehlt immer noch“, vom 10. Juni


Dann sein Schnellschuss für den Ehrenamt-Posten, so ziemlich im Geheimen, und das trotz der Corona-Krise, bei der noch keiner absehen kann, wie es finanziell ausgeht. Aber seine Abwesenheit beim Jugendhilfeausschuss der Lügde-Affäre verwundert schon sehr. Wollte er Presse und Fernsehen ausweichen?? Ein frisch gewählter Politiker muss auch mal dahin, wo es weh tut. Und Aufklärung tut Not im Jugendamt,

28.06.2020 17:47 Uhr Untersuchung des Baugrundes ist erforderlich

Zu: „Eklat um Fragen und Antworten“, vom 12. Juni


Ich mag es vielleicht übersehen haben: Bisher fand ich noch keinen Hinweis darauf, dass vor der möglichen Standortwahl unbedingt eine Baugrunduntersuchung erforderlich ist. Das gilt ganz besonders für den Standort an der Südstraße. Ich erinnere an die immensen Kosten für die nicht oder viel zu knapp veranschlagten Gründungsarbeiten beim Umbau des Kurhauses.

28.06.2020 17:28 Uhr Standortalternativen fürs Feuerwehrhaus prüfen

Zu: „Eklat um Fragen und Antworten“, vom 12. Juni


Ich gehe auch davon aus, dass der B-Plan „Am Gondelteich“ im beschleunigten Verfahren mit Verzicht auf Umweltprüfung, Umweltbericht und Stellplatznachweisen mit Problemstellungen verbunden sein wird. Eingaben der Bürger mit Bedenken und Anregungen werden verwaltungsgerichtlich zu klären sein. Eine Entscheidung des OVG Lüneburg erwarte ich nicht vor Ablauf von mindestens zwei Jahren. Ob ein derartiges zeitaufwendiges Verfahren im Sinne der späteren Nutzer ist, wage ich zu bezweifeln.

Die bisherigen Befürworter bestehen unter anderem aus dem Bürgermeister, Teilen des Rates und Feuerwehrkameraden. In Einzelgesprächen wird immer wieder deutlich, dass im Rat und beim Bürgermeister die Sorge besteht, dass Feuerwehrkameraden bei Ablehnung des Standortes den Feuerwehrdienst vorzeitig quittieren könnten. Mir ist nicht bekannt, ob derartige Bestrebungen in Feuerwehrkreisen tatsächlich vorhanden sind. Ich vertrete die Auffassung, dass selbst eine derartige Situation nicht dazu führen darf, dass die Parkfläche am Gondelteich für einen Zweckbau bauleitplanerisch legalisiert wird. Die Gesamtverantwortung für unsere Stadt verbietet eine derartige Entscheidung.

Gesprächsweise stellt sich immer wieder heraus, dass die mehrmals geäußerte Einmütigkeit im Rat gar nicht vorhanden ist. Mehrere ablehnende Einzelmeinungen sollen bei Abstimmungen in den Fraktionen in Enthaltungen ausgedrückt worden sein und stellen damit einen sogenannten einstimmigen Beschluss dar. An dieser Stelle wäre bei den betreffenden Ratsmitgliedern die notwendige Courage zur Ablehnung wünschenswert, um unsere Stadt vor einer fatalen Fehlentscheidung mit Langzeitwirkung zu bewahren. Die Kostenentwicklung birgt erhebliche finanzielle Risiken und Unsicherheiten (Kanal, Ersatzparkplätze, Gestaltung, Skater-Anlage, Bodenaustausch usw.), sodass Bad Pyrmont als Bedarfszuweisungskommune (finanzielle Zielvereinbarungen mit dem Land Niedersachsen) erhebliche Anstrengungen unternehmen muss, um die zu erwartenden Belastungen in Höhe von mindestens 15 Millionen Euro (Tilgung über 20 Jahre je dreiviertel Million Euro p. a. plus Sollzinsen) leisten zu können. Für freiwillige Leistungen wird es langfristig keinen Spielraum geben! Weitere Anhebungen der Realsteuerhebesätze werden dann unvermeidbar. Angesichts der Gesamtumstände sollten die Entscheidungsträger die Standortalternativen prüfen und neu entscheiden, bevor Initiativen der Einwohner die Standortentscheidung mit den nächsten Kommunalwahlen in Verbindung bringen. Es ist noch nicht zu spät.

28.06.2020 17:26 Uhr Nicht noch eine Fehlplanung

Zu: „Gegenwind für angedachtes Parkhaus am Steigerturm“, vom 18. Juni


Wer kommt bloß auf die Idee, das eher kleine Wohngebiet Scharnhorstviertel/Steigerturm mit einem Parkhaus zu verschandeln und vollzustopfen? Der an den Parkplatz angrenzende Spielplatz müsste dem Bau wahrscheinlich weichen, was zusätzlich sehr schade wäre.

Als Anwohner des Steigerturms mit direktem Blick auf den Parkplatz können wir uns täglich davon überzeugen, dass der Parkplatz selten voll besetzt ist. Manchmal am Mittwoch und Samstag, den beiden Wochenmarkttagen. Aber wo ist das Problem? Wer in den umliegenden Wohnstraßen keinen Parkplatz findet, dem stehen bereits vorhandene Parkhäuser offen, beispielsweise am Rathausplatz und im Rondell in der Erichstraße.

Andere Städte sind bestrebt, die Verkehrssituation in der Innenstadt zu entschärfen, und was macht Hameln? Wir appellieren an die Verantwortlichen, nicht nur an die Fremden zu denken, die ihr Auto für kurze Zeit abstellen und dann wieder fahren, sondern auch an die Anwohner, die mit der Situation leben müssten. Nicht nur rein optisch wäre ein Parkhaus am Steigerturm eine Zumutung. Auch das Verkehrsaufkommen würde zunehmen, ganz zu schweigen von den Autoabgasen. Klar, mit denen müssen wir direkten Anwohner jetzt auch schon leben, denn immerhin können auf dem vorhandenen Parkplatz 118 Autos abgestellt werden. Das bedeutet ein ständiges Ankommen und Abfahren. Unvorstellbar, dass in dem Parkhaus nach ersten Plänen dann 230 Plätze entstehen sollen.

Nochmal: Wir appellieren an die Stadt und die Stadtwerke, ihre Pläne zu überdenken und nach der Philosophie der Stadtwerke zu handeln, nämlich: „Das Gemeinwohl steht bei uns an erster Stelle“. Vielleicht gibt es einen geeigneteren Standort für den Bau eines Parkhauses? Beispielsweise den Parkplatz am Ostertorwall. Der Weg von dort in die Stadt oder zum Wochenmarkt dauert nur wenige Minuten. Auch könnten auf dem Parkplatz am Steigerturm einige Plätze als Kurzzeitparkzone eingerichtet werden, beispielsweise an den Wochenmarkttagen.

28.06.2020 17:21 Uhr Wem hilft diese Ausstellung aktuell in der Kunstszene?

Zu: „Notlösung mit eigenem Flair“, vom 20. Juni


Zwei Fragen: Wen interessiert das – und wem hilft es aktuell in der Kunstszene? Die Ausstellung ist angestaubt, überflüssig und gleicht durch die Ignoranz der aktuellen Situation einem Tritt in den Hintern vieler echter Kunstinteressierten und Kunstschaffenden. Spätestens jetzt, in einer solchen Zeit hätte ich erwartet, dass die Verantwortlichen im Jahr 2020 angekommen sind und erkennen, dass etwas getan werden muss, um der Kunst und dem Interesse an Kunst einen gemeinsamen Ort zu geben. Dann hätte sicher auch eine Notlösung Flair bekommen und einigen Kunstschaffenden in dieser Zeit geholfen. Schade, das man im Kunstkreis nur im kleinen Kreis denkt.

26.06.2020 21:00 Uhr Frauen ohne Kinder verdienen nicht automatisch mehr Geld

Zu: „Mütter verdienen deutlich weniger“, vom 23. Juni


Nun aber von einer lebenslangen Bestrafung der Mutterschaft zu sprechen, weil das Einkommen geringer ausfällt als das der kinderlosen Frauen, finde ich so nicht richtig. Die Unterteilung von Frauen in Mütter und kinderlosen Frauen empfinde ich als unverschämt. Wir sind alle Frauen, mit oder ohne Kinder.

Viele Frauen, die ungewollt keine Mütter sind, würden sicherlich liebend gern mit einer Frau mit Kind tauschen, bewusst auch mit finanziellen Einschränkungen. Wobei ich nicht glaube, dass es sich umgekehrt genauso verhält. Gegen eine bessere Vereinbarkeit mit Familie und Beruf ist nichts einzuwenden, wohl aber gegen den immer wiederkehrenden Vergleich von Müttern und kinderlosen Frauen. Frauen ohne Kinder verdienen nicht automatisch mehr Geld, auch diese Frauen arbeiten in Teilzeit, weil sie zum Beispiel Eltern pflegen. Wer spricht denn von Vätern und kinderlosen Männern? Keiner, das sind Väter oder Männer. Punkt. Im Übrigen gibt es auch hier Einkommensunterschiede.

26.06.2020 20:58 Uhr Das verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz

Zu: „Im Bus zur Demo nach Berlin“, vom 18. Juni

Das verstößt meines Erachtens ganz klar gegen den Gleichheitsgrundsatz, der im Grundgesetz verankert ist.

Die Busunternehmen sollten sich zusammentun und Klage beim Bundesverfassungsgericht einreichen. Eine solche nicht zu begründende Ungleichbehandlung darf es meines Erachtens auf gar keinen Fall geben, denn dann wird die Politik unglaubwürdig und inakzeptabel.

26.06.2020 20:56 Uhr Geht man so mit Kritik um?

Zu: „1165 Unterzeichner fordern Freibad-Öffnung“, vom 17. Juni


Denkt dieser Herr, er könne den Willen der Bürger derart ignorieren? Auf jeden Fall erweist er unserer Stadt durch seine beispiellose Ignoranz einen Bärendienst.

Ich kann nur hoffen, dass der mündige Bürger die Konsequenzen zieht, wobei jeder für sich entscheiden mag, wie diese aussehen sollen.

26.06.2020 20:54 Uhr Freibadschließung überdenken

Zu: „Freibad: So reagieren die Stadtwerke auf die Unterschriftenliste“, vom 18. Juni


Uns ist wichtig, hiesige Strukturen zu unterstützen. Die Schließung des Schwimmbades über die Sommerferien hinweg lässt uns allerdings an unserer Kundentreue zweifeln. Da es ja offensichtlich Konzepte gibt, Freibäder zu öffnen, sollte diese Möglichkeit auch in Pyrmont genutzt werden. Kinder leiden besonders unter den Einschränkungen durch die Pandemie.

Uns allen sollte wichtig sein, unseren Kindern in den Sommerferien den machbaren Besuch des Freibades zu ermöglichen. Wir hoffen sehr, dass die Geschäftsführung der Stadtwerke die Entscheidung noch einmal überdenkt.

26.06.2020 20:44 Uhr Mit Bad Pyrmont geht es bergab

Zu: „Ratsmehrheit zerbricht am Freibad-Streit“, vom 19. Juni und „Politische Turbulenzen – CDU wartet ab“, vom 20. Juni


Beim Neubau der Bad Freienwalder Brücke gab es ein jahrelanges Gewürge mit vollkommen überflüssiger Sperrung selbst für Fußgänger. Die Kosten für das Gymnasium von ursprünglich 2,5 Millionen Euro für eine energetische Sanierung explodierten durch den letztendlichen Neubau auf über 14 Millionen Euro. Der Kurpark war wochenlang gesperrt, offiziell wegen Corona, de facto aber aus betriebswirtschaftlichen Gründen – das zuständige Personal hatte Kurdirektor Fischer in Kurzarbeit geschickt.

Herr Fischer steht auch in der Verantwortung für die vollkommen überflüssige, vermutlich endgültige Trennung vom verdienten Kurorchester Kovacs. Das Kurtheater, die Emmerbrücke am Hauptmann-Boelcke-Weg, der Spelunkenturm? Von heute auf morgen jahrelang gesperrt wegen Mängeln aufgrund nicht rechtzeitig durchgeführter Wartung.

Die Standortplanung eines neuen Feuerwehrhauses am Gondelteich ist völlig abwegig und städtebaulich eine Katastrophe – der Meinung ist in Pyrmont so ziemlich jeder – , dem Vernehmen nach einschließlich Stadtrat, dennoch treibt Baudezernent Schmidt das Projekt auf Basis eines Ratsbeschlusses voran, weil man von der heiligen Kuh, der Hilfsfrist von acht Minuten, in einigen wenigen theoretischen Einsatzfällen nicht um ein oder zwei Minuten abzurücken wagt. Und die Gesamtkosten für das Projekt könnten die für den Neubau des Gymnasiums sogar noch übertreffen! Als wäre das nicht genug der schlechten Nachrichten, beschließt Stadtwerke-Chef Benkendorff nun auch noch, nach der sanierungsbedingten Schließung schon des Hallenbades im Frühjahr auch das Freibad den ganzen Sommer über geschlossen zu halten! Es ist die vornehmste Aufgabe eines Stadtwerke-Chefs, den Bürgern seiner Stadt zu dienen! Was macht Herr Benkendorff? Das Gegenteil. Und was machen Stadt- und Aufsichtsrat? Anstatt Herrn Benkendorff die Weisung zu erteilen, das Bad umgehend zu öffnen und notfalls die dafür notwendigen Regeln und Maßnahmen von den längst geöffneten Freibädern in der Umgebung abzukupfern: Nichts. Im Gegenteil: Aufsichtsrats-Chef Schrader erteilt Herrn Benkendorff mehr oder minder im Alleingang sein Plazet, weil nach der Argumentation der „für das Schwimmbad Verantwortlichen“ keine Fragen mehr offengeblieben seien. Die Mehrheitsfraktion nutzt die Gelegenheit, die Initiatoren einer sehr erfolgreichen Unterschriftenaktion pro Freibadöffnung aus ihren Reihen zu verbannen, anstatt Herrn Benkendorff den (Eröffnungs-) Marsch zu blasen. Und der Verwaltungsausschuss lehnt eine Weisung an die Stadtwerke auch noch ab! Der Pyrmonter Rat stellt sich beim Standort Feuerwehrhaus und bei der Frage der Öffnung des Freibades gegen die große Mehrheit seiner Bürger. Dieses Demokratiedefizit wird bei den nächsten Pyrmonter Kommunalwahlen 2021 Berücksichtigung finden! Quo vadis, Pyrmont?

26.06.2020 20:38 Uhr Neidischer Blick nach Lügde

Zu: „Endlich wieder Bahnen ziehen“, vom 5. Juni


Anders die Regelungen in Bad Pyrmont. Hier wird den durch Corona gebeutelten Kindern das Bad versperrt und die uns regierenden Politiker/innen der Gruppe 17 segnen diese aus wirtschaftlichen Gründen getroffene Entscheidung auch noch ab. Damit hat Bad Pyrmont seinen Ruf als familien- und kinderfeindliche Stadt nachhaltig untermauert.

26.06.2020 20:36 Uhr Mehr für den Schutz der Kinder tun

Zu: „Sich selbst belasten will keiner“, vom 23. Mai

Ich hoffe, dass das Jugendamt zukünftig Hinweise ernster nimmt, denn es gibt auch in anderen Einrichtungen für Kinder „schwarze Schafe“. Dort werden Kinder unter drei Jahren, die sich noch nicht verbal verständigen können, angeschrien. Auch das stellt eine Gewalt dar – im psychischen Sinne. Der Grundstein wird schon früh gelegt.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein Kind bereits im Mutterleib auf seine Umgebung reagiert. Wir müssen mehr zum Schutz unserer Kinder tun, damit diese zu gesunden Erwachsenen heranreifen können – sowohl körperlich als auch seelisch.

26.06.2020 20:32 Uhr Familienleben leidet

Zu: „Hameln? Nein, danke!“, vom 15. Juni


Das Familienleben leidet unter diesen Fahrzeiten sehr, von Freizeit beziehungsweise Arztterminen etc. will ich gar nicht erst anfangen. Hier werden nicht zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, sondern aufgrund der geschilderten Problematik, diese an anderer Stelle wegfallen.

Die Arbeitsplatzverlagerung der Deutschen Bank geht hauptsächlich zulasten der Mitarbeiter, um Kosten einzusparen. Es gibt einen Tarifvertrag, nachdem für die meisten Mitarbeiter die Verlagerung unzumutbar ist. Wenn man aufgrund der langen Fahrzeiten mit der S-Bahn auf das Auto (sofern man eins hat) umsteigen würde, kann das nicht im Interesse vom Klimaschutz sein.

26.06.2020 19:55 Uhr Menschenverachtend

Zu: „Geschmack gegen Gesetz“ und „Die Polizei im Visier“, vom 23. Juni


Was müssen die leidgeprüften Staatsdiener sich eigentlich noch alles zumuten lassen? Sie werden angegriffen und verletzt, beleidigt, bespuckt und diffamiert. Und das nur, weil sie in staatlichem Auftrag dafür sorgen, dass die Menschen in Deutschland sich sicher fühlen können. Was wäre denn, wenn die bei manchen verhasste Polizei tatsächlich abgeschafft würde? Die Menschen wären schutzlos Radikalen, Terroristen und dem gesamten Spektrum der Kriminalität ausgeliefert. Das kann keiner wirklich wollen. Es wäre Zeit, nach dem völlig zu Recht erfolgtem Dank an den Pflege- und Einzelhandelsbereich auch mal denen Dank zu sagen, die uns ruhig schlafen lassen, wie Polizei und Feuerwehr. Satire darf fast alles. Wenn aber eine Kolumnistin, ohne Rechtsfolgen fürchten zu müssen, in menschenverachtender Weise die beleidigen darf, die für unsere Sicherheit sorgen und verhindern, dass unser Alltag von Angst und Chaos begleitet wird, dann ist das ein verheerendes Signal und nicht geeignet, Gewalt und Häme gegen die Polizei künftig einzudämmen.. Was muss die Autorin im Übrigen für ein Weltbild haben, wenn sie Menschen auf eine Stufe mit Müll stellt.

26.06.2020 19:54 Uhr Sehr verzweifelt

Zu: „Mit allen Wassern gewaschen“, vom 13. Juni


Die hohe Kunst der selektiven Wahrnehmung ist dann mitverantwortlich dafür, diese niederschmetternden Informationen für sich selbst nach der Schwere der eigenen Ernüchterung zu gewichten. Dies geschieht mithilfe des individuellen Verzweiflungsfaktors. Der Faktor wird auf einer Skala von 1 (niedrige Verzweiflung) bis 10 (hohe Verzweiflung) in der Einheit „Ich-Fasse-Es-Nicht“ (IFEN) angegeben. Bei der Lektüre der oben genannten Lobpreisung eines Offroad-Kfz mit den Nachhaltigkeitswerten eines Kohlekraftwerkes schnellte dieser Wert bei mir kurzzeitig sogar auf wissenschaftlich bis dato noch nie nachgewiesene 10,9 IFEN hoch!! Das heißt, ich war wirklich sehr verzweifelt. Der Spitzenwert trat bei folgender Textpassage auf: „In ihm (dem Auto) werden selbst brave Familienväter (ich auch?) zu verwegenen Abenteurern, die auf dem Weg ins Büro noch schnell einen Abstecher nach Afrika machen, dort Staub schlucken und den Löwen mit bloßen Händen besiegen. Zitatende.“

Das hat man(n) doch schon mal gelesen … richtig, das kann nur in einer Playboy-Ausgabe April oder Mai `91 gewesen sein. Mann, und ich dachte, wir Familienväter wären anno 2020 auf einem guten Wege… Nun denn, was ich eigentlich nur sagen wollte: Ist es angesichts eines sich endlich emanzipierenden alternativen Bewusstseins wirklich zeitgemäß, in der Rubrik „Mobilität“ immer wieder lang und breit und absolut unkritisch über „knackige Offroader“ und andere aus der Zeit gefallene Vehikel mit 6,2-Liter V8-Saugbenziner zu berichten?

26.06.2020 19:50 Uhr Unanständige Verhältnisse

Zu: „CDU blockt neue Regeln für die Fleischbranche ab“, vom 13. Juni


Mir fallen an dieser Stelle seit der Kindheit verinnerlichte Sinnsprüche, wie „was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu“, oder „quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz“.

Nun mag man glauben, dass derartige allgemeingültige Moralvorstellungen gerade in einer bürgerlich-konservativen Partei wie der CDU einen breiten Anklang finden, aber weit gefehlt. Hier treten offenbar andere Maßstäbe in den Vordergrund.

Zugegebenerweise fällt es wohl nicht leicht, sich in die Situation eines Mastschweines einzufühlen, aber die Wissenschaft schreibt ihnen durchaus Intelligenzleistungen, vergleichbar denen eines Hundes, zu. Nun wird diesen Lebewesen eine Fläche von 0,75 Quadratmetern zugesprochen, bei körperlichen Ausmaßen, die denen eines stattlichen Menschen entsprechen. Das heißt, das Leben dieser Geschöpfe spielt sich auf der Größe von etwas mehr als der Hälfte eines gewöhnlichen Esstisches ab, ausgestattet mit Spaltenboden, um nicht ausschließlich in Ausscheidungen zu liegen, sondern auch etwas vom handfesten Betonboden zu spüren.

Nun weiß man nicht, ob diese Tiere ihr Leben als leidvoll wahrnehmen. Am Ende haben sie kaum etwas anderes kennengelernt. Auch weiß man nicht, ob sie sich dessen gewiss sind, dass die letzte Reise, zusammengepfercht in einem Viehtransporter, beim Bolzenschussgerät und den Messern ihrer Schlächter endet. Die Frage, ob man diese Geschöpfe mit Anstand behandelt, fällt für mich allerdings ziemlich eindeutig aus.

Geht man auf dem Weg vom Schwein zur Fleischwerdung weiter, hat man es wohl weitestgehend mit sogenannten Auftragsarbeitern zu tun, die ihre Familien verlassen, um hier ein Leben in Zimmer auf niedrigstem Jugendherbergsniveau zu führen, um in den Zerlegebetrieben bei „Wohlfühltemperaturen“ von nicht mehr als 12 Grad die Hälfte des Tages bei kläglichem Lohn zu verbringen. In Anbetracht der Tatsache, dass man ihnen am Ende für erbärmliche Unterkünfte auch noch horrende Mieten abverlangt, stellt sich abermals die Frage, behandelt man diese Menschen mit Anstand? Meine Antwort darauf ist eindeutig, auch diese Verhältnisse sind unanständig.

Nun frage ich mich ein ums andere Mal, für welche Moral steht diese große Partei, die das C so stolz ihrem Namen voranträgt? Angesichts der Tatsache, zu meinen, an all diesen Verhältnissen nichts ändern zu müssen, fällt mir nur noch das Adjektiv „verkommen“ ein.

Wirtschaftliche Interessen können nicht Leitgedanke sein, es zu ertragen, dass gewissenlose Unternehmer sich die Taschen deshalb vollstopfen, weil die Politik Leid und Elend von Kreatur und Mensch beschönigen und am Ende noch rechtfertigen.

Billiges Fleisch auf dem Tisch zu haben, kann nicht das Maß der Dinge sein, sondern wir alle sollten uns daran gewöhnen, um mit Anstand durchs Leben zu gehen muss eben alles auch seinen fairen Preis haben.

26.06.2020 19:49 Uhr Corona-App: nicht für jeden nutzbar

Zu: „Die symphatische Ethik der Corona-App“, vom 17. Juni


Er schreibt: „Jeder der 50 Millionen Mobiltelefonbenutzer in Deutschland .... zum großen Ganzen leisten“. Herr Koch sollte erstmal herausfinden, wieviel von der genannten Zahl überhaupt ein Handy besitzt, dass den Softwareanforderungen der App entspricht. Dann wird er seine Aussage deutlich relativieren müssen. Ich besitze ein iPhone 6 und kann die App schon mal nicht nutzen, obwohl ich das sofort machen würde. So wird es leider vielen gehen und kaum jemand wird sich wohl ein neues Handy zulegen, oder Herr Koch?

26.06.2020 19:48 Uhr Lob fürs Waldbad Osterwald

Zu: „Unterschlagung im Waldbad Osterwald“, vom 17. Juni

Seit Jahren wird das Waldbad Osterwald in ehrenamtlicher Tätigkeit durch eine Vielzahl von Helfern/Innen für die Badesaison fit gemacht. Viele der Helfer gehören zur Risikogruppe in den Zeiten von Corona. Trotzdem ist es gelungen, unter Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln, in zweier Teams alle Arbeiten zu erledigen (die Fliesen der Becken per Hand geschrubbt, die Technik gewartet, die Büsche und Hecken geschnitten, marode Bäume gefällt sowie in diesem Jahr die Umkleidekabinen komplett erneuert und saniert). Als bislang einziges Bad im Raum Salzhemmendorf/Coppenbrügge läuft der Badebetrieb, Hygieneregeln werden durch Einbahnregelungen, Beschilderung und regelmäßiger Desinfektion eingehalten. Selbst Sprungturm und Kinderrutsche sind derzeit geöffnet.

Allerdings obliegt es den ehrenamtlichen Aufsichten der DLRG, je nach Andrang und Verhalten der Badbesucher, diese gegebenenfalls zu sperren. Macht weiter so!!! Es wäre schade, wenn das Familienbad aufgrund der rücksichtslosen Tat einer Einzelnen schließen müsste. Ich wünsche dem Waldbad eine tolle Saison. Geht hin, auch mit euren Familien und Kindern und unterstützt den Verein, damit es auch in den nächsten Jahren weitergeht und wir alle im Freibad noch lange schwimmen und baden dürfen.

26.06.2020 18:18 Uhr Mehr Parkraum oder einen ordentlichen ÖPNV

Zu: „Gegenwind für angedachtes Parkhaus“, vom 18. Juni


Was tue ich, wenn ich zum Beispiel vom westlichen Ende des Hessisch Oldendorfer Stadtgebietes den Fernverkehr der DB in Hannover erreichen will? Ich muss zum Bahnhof nach Hameln. Die Bahn von Hessisch Oldendorf bis Hameln fährt nur einmal pro Stunde und hat regelmäßig Verspätungen, abgesehen davon, dass man erst einmal mit dem Gepäck zum „Bahnhof“ Hessisch Oldendorf kommen muss. Und dort kann man wohl kaum einen Pkw über mehrere Tage stehen lassen. Also mit dem Bus nach Hameln? Abgesehen von dem eingeschränkten Fahrplan sind die Busse nicht für Reisende mit Gepäck eingerichtet. Da belegt man dann, wenn überhaupt Platz ist, zu zweit vier Sitzplätze, hat noch eine Tasche auf dem Schoß und ein schlechtes Gewissen gegenüber den Fahrgästen, die stehen müssen. Unzumutbar. Man kann gut mit dem Taxi zum Hamelner Bahnhof fahren. Sehr empfehlenswert, aber die 70 Euro für hin und zurück tun vielen schon weh. Also doch mit dem eigenen Auto zum dortigen Parkhaus. Da geht man aber werktags das große Risiko ein, vor dem „Besetzt“-Schild zu stehen! Dann heißt es: schnell in die Stadt gondeln, mit Glück einen Parkplatz finden und dann vielleicht eine Viertelstunde zu Fuß zum Bahnhof zurückhetzen! Diese Zeit muss eingeplant werden, vom Nervenabrieb ganz zu schweigen. Und das Auto steht irgendwo in Hameln auf der Straße. Die Forderung ist also ganz klar: Wir Bewohner hier draußen im Landkreis brauchen mehr Parkraum in Bahnhofsnähe oder endlich, endlich, endlich einen ordentlichen ÖPNV!!!

26.06.2020 18:15 Uhr Bürgerferne Entscheidung

Zu: „Pyrmonter Welle: Es bleibt wohl bei Saison-Absage“, vom 29. Mai


Was kann Pyrmont nicht, was andere Kommunen scheinbar können. Oder muss es besser heißen „wollen“. Das Angebot für Familien, Kinder und Jugendliche ist in Pyrmont schon sehr begrenzt und mit dieser Entscheidung fällt eine weitere Freizeitmöglichkeit weg.

Da dürfen wir uns nicht wundern, wenn in Pyrmont die Jugendkriminalität und der Vandalismus durch Jugendliche zunimmt.

Es wird Zeit, dass sowohl die Verwaltung und die Politik in Bad Pyrmont mehr Bürgernähe praktizieren!

26.06.2020 18:13 Uhr Hier wurde eine große Chance vertan

Zu: „Unter Vollsperrung“, vom 16. Juni


Von einer Erweiterung um einen Fahrradweg ist keine Rede. In der Vergangenheit wurde schon des Öfteren über die schlechte Fahrradanbindung vom Ostkreis an Hameln berichtet. Auch sollte Besserung eintreten. Doch wann denn nun? Der aktuelle, ausgeschilderte Fahrradweg endet vom Ostkreis kommend an der Grünschnittanlage. Nun muss man die besagte Strecke bis Ortseingang Afferde auch zukünftig auf der schmalen und schnell befahrenen Straße mit dem Fahrrad verrichten. Ich würde mal sagen, dass hier eine große Chance vertan wurde, den ganzen ambitionierten Versprechungen Taten folgen zu lassen.

22.06.2020 21:51 Uhr Mehr örtliche Entsorgungshöfe

Zu: „Wer sind die Vermüller?“, vom 5. Juni


Da ich zehn Jahre in Bayern gelebt habe, kann ich auch auf Beispiele aus dem Landkreis Dachau verweisen. Dort hat fast jede kleine Kommune ihren eigenen Entsorgungshof, sodass kurze Wege zur Entsorgung gewährleistet sind. Ich als Münderaner müsste bei Bedarf meinen Speer-/Baumüll in Hilligsfeld entsorgen. Daher plädiere ich für mehr örtliche Entsorgungshöfe mit bürgerfreundlicheren Öffnungszeiten. Die Finanzierung läuft dann eben über den Gebührenzahler. Und es schafft gegebenenfalls noch neue Arbeitsplätze.

22.06.2020 21:50 Uhr Direkte Wahlbeeinflussung

Zu: „Die AfD hat sich permanent radikalisiert“, vom 16. Juni

Original-Wortlaut: „Vielleicht sollte man beim nächsten Mal mit dem Wahlzettel den Verfassungsschutzbericht verteilen.“

Da ist mir fast mein Frühstück im Hals steckengeblieben! Das wäre eine direkte Wahlbeeinflussung zulasten einer von Millionen von Bürgern demokratisch gewählten AfD!

22.06.2020 21:48 Uhr Schließt das Bad doch nicht?

Zu: „Es bleibt wohl bei Saison-Absage“, vom 28. Mai


n der Hochglanzbroschüre „Bad Pyrmont Gastgeber 2020“ wird der Reisemobilhafen in den Emmerauen mit der Nutzung der öffentlichen Toiletten, duschen und schwimmen im angrenzenden Erlebnisbad (1 mal täglich zu den Öffnungszeiten) angepriesen. Die Karte wird beworben mit 1 mal Eintritt in das Erlebnisbad „Pyrmonter Welle“. Was ist das denn nun? Schließt doch nicht das Bad in der Sommersaison? Bad Pyrmont wird so langsam unattraktiv.

22.06.2020 21:44 Uhr Unwürdige Bedingungen

Zu: „CDU blockt neue Regeln für die Fleischbranche ab“, vom 13. Juni

Die Agrarkonzerne und Fleischmultis sollen also mit unwürdigen Arbeits- und Haltungsbedingungen (für Mensch und Tier!) weiterhin dafür sorgen, dass das Kilo Hackfleisch beim Discounter im Angebot unter 4 Euro kostet, weil der Verbraucher das eben gewohnt ist. Beim Fleischerzeuger bleibt davon fast nichts übrig.

Dabei brauchen wir nichts dringender als eine europaweite Agrarwende, die die bäuerliche Landwirtschaft stärkt. Diese Bauern, die oft weder Wochenende noch Urlaub kennen, müssen ihre Familien ernähren und morgens noch in den Spiegel schauen können, weil sie wissen, dass ihr Wirtschaften der Umwelt und den Konsumenten gleichermaßen dient. Aber die dafür erforderliche Extensivierung müssen sie sich auch leisten können – und das in Zeiten, in denen der Flächenverbrauch für immer weitere Straßen- und sonstige Bauprojekte ungebremst ist, obwohl die Bevölkerungszahl in Deutschland weitgehend stagniert. In Deutschland wächst laut Statistischem Bundesamt die Siedlungs- und Verkehrsfläche im Mittel um 56 Hektar pro Tag (!). Bei einem Großteil dieser Fläche dürfte es sich um landwirtschaftliche Nutzflächen handeln, die unwiederbringlich verloren gehen. Dabei können und wollen viele bäuerliche Betriebe einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt unserer Natur- und Kulturlandschaft leisten. Dazu bedarf es aber einer Agrarpolitik, die diesem Bemühen ernsthaft Rechnung trägt und nicht dem Geschrei der Lobbyisten nachgibt. Denn was ist konservativ (also „bewahrend“) daran, unsere Lebensgrundlagen einem maßlosen Konsum zu opfern? Wer unser Land bewahren will, sollte es bei der nächsten Wahl mit einem Kreuz an anderer Stelle versuchen. Unsere Kinder und Enkel werden es uns danken. Dafür zahle ich an der Fleischtheke auch gern einen angemessenen Preis für meinen Sonntagsbraten!

22.06.2020 21:42 Uhr Parkplatz vor dem Gondelteich muss erhalten bleiben

Zu: „Eklat um Fragen und Antworten“, vom 12. Juni


Dieser Parkplatz ist seit fast 100 Jahren allen Besuchern von Pyrmont bekannt. Die Stadt Pyrmont hat dies im Jahr 1966 mit dem Bebauungsplan nochmals festgelegt. Eine Bebauung des Parkplatzes war nie vorgesehen, da er für den Kur- und Tourismusbetrieb dringend notwendig ist. Er ist von beiden Seiten über die Schiller- und Südstraße (L 426) bestens zu erreichen. Die Besucher ersparen sich langen Suchverkehr.

Dieser große, kostenlose und schön beschattete Parkplatz liegt in unmittelbarer Nähe zum historischen Innenstadtbereich. Gleichzeitig schließt er direkt an die Emmerauen und den Fahrradweg nach Lügde an.

Der kurze Fußweg vom Parkplatz zum Schloss, Schlossmuseum, Konzerthaus und schönstem Kurpark Deutschlands (2005), der Hauptallee und den Geschäften der Innenstadt, ist für ältere Bürger, Behinderte, junge Familien, Tagesgäste, Touristen und Gäste des Schwimmbades unmittelbar notwendig und muss daher in der Stadtplanung erhalten bleiben.

Auch für die Bewohner der Nordstadt, von Holzhausen, Thal und Löwensen sowie der übrigen Ortsteile Bad Pyrmonts (Hagen, Kleinenberg, Neersen) ist der Parkplatz für die Erreichbarkeit der Innenstadt notwendig. Er ist der einzige örtliche Parkplatz direkt an der Landesstraße 426 mit über 400 Stellplätzen. Daher dient er dem Tourismus und der Stadtentwicklung. Hier finden insbesondere Behinderte eine große Anzahl barrierefreie Parkplätze.

Wir möchten noch darauf hinweisen, dass dieser Platz nie bebaut worden ist wegen seines schlecht tragfähigen Untergrundes. Die Stadt Pyrmont hat zwar vor zwei Jahren den Beschluss gefasst, fängt aber jetzt erst mit der baurechtlichen Genehmigung an. Dagegen können die Bürger jetzt Einspruch bei der Stadt erheben.

22.06.2020 21:40 Uhr Mehr Bürgernähe praktizieren

Zu: „Es bleibt wohl bei Saison-Absage“, vom 28. Mai


Was kann Pyrmont nicht, was andere Kommunen scheinbar können. Oder muss es besser heißen „wollen“. Das Angebot für Familien, Kinder und Jugendliche ist in Pyrmont schon sehr begrenzt, und mit dieser Entscheidung fällt eine weitere Freizeitmöglichkeit weg.

Da dürfen wir uns nicht wundern, wenn in Pyrmont die Jugendkriminalität und der Vandalismus durch Jugendliche zunimmt. Es wird Zeit, dass sowohl die Verwaltung als auch die Politik in Bad Pyrmont mehr Bürgernähe praktizieren!

22.06.2020 21:38 Uhr Unterstützung für die Ehrenamtlichen ist nötig

Zu: „Aufsichtsbehörde: Stellenbeschluss legal“, vom 15. Juni


Selbstverständlich müssen Kosten, insbesondere bei angespannter Haushaltslage, geprüft und bewertetet werden. Worin liegt also der „Wert“ einer solchen Stelle? Unzählig ehrenamtlich Tätige engagieren sich täglich mit viel Enthusiasmus in Vereinen mit Kultur- und Sportangeboten, integrativen wie sozialen Projekten, der Kinder- und Jugendarbeit und vieler wertvoller Arbeit mehr. Doch wer informiert, unterstützt und koordiniert, hält ein intaktes Netzwerk vor, hilft so, Zeit zu sparen? Wer kümmert sich, beantwortet Fragen, wo laufen die Fäden zusammen?

Fakt ist: Schon heute bleiben wichtige Positionen in Vereinen unbesetzt. Warum? Es mangelt nicht an (Be)Nutzern der vielfältigen Angebote – allein: Ehrenamt beansprucht Zeit und Wissen. Dinge, die viele einzubringen, sich anzueignen heute offensichtlich nicht mehr bereit sind.

Unterstützung ist also vonnöten. Was wäre also falsch daran, den ehrenamtlich Tätigen bei nicht minder werdenden Herausforderungen und Aufgaben Profis zur Seite zu stellen? Auch Kommunen werden sich damit beschäftigen müssen.

19.06.2020 21:48 Uhr Wirre Verschwörungstheorien

Anstatt den Regierenden in Bund, Ländern und Kommunen Dank und Anerkennung für ihr bislang sehr umsichtiges, abwägendes und verantwortungsvolles Handeln zu zollen, werden unseren Politikern in Erschwerung der Krisenbewältigung jetzt auch noch fortgesetzt zusätzliche Stellungnahmen zu Hirngespinsten wie: „Zwangsimpfung“, Überwachungsstaat“ und „Bill Gates-Weltherrschaft“ – um nur einige Beispiele zu nennen – abgenötigt. Um das zugegebenermaßen schmerzhafte Erfordernis von Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen nachvollziehen zu können, bedarf es keiner überragenden Intelligenz, sondern lediglich gesunden Menschenverstandes und der Wahrnehmung höchst realer Zustände in Ländern wie Italien, Spanien, Großbritannien und den USA, wo die Folgen eines anfänglich zu leichtsinnigen Umgangs mit der Pandemie katastrophal zutage treten. Fake News und Panikmache nützen niemandem! Verstand, Solidarität und Augenmaß sind das Gebot der Stunde!

19.06.2020 21:47 Uhr Ideenwettbewerb wäre nötig

Es ist wichtig, die Zementierung des Projektes an diesem Standort durch eine städtebauliche Gesamtkonzeption zu begründen. Dazu gehört u.a.: eine Verkehrskonzeption für die Zukunft in Nach-Corona-Zeiten: autofreie Innenstadt mit Reduzierung dortiger Parkplätze zugunsten Fussgängern und Radfahrern und Förderung des Nahverkehrs. Das hat Auswirkungen auf konzentrierte Parkplätze am Rande der Innenstadt, ohne grossen Suchverkehr zur Vermeidung von Immissionen. Dazu gehört auch die Unterbringung von PKW und Bussen für Besucher der Freizeiteinrichtungen, Sport, Museum, Schloss und Veranstaltungen vielfältigster Art. Ein Grünordnungsplan mit Anbindung und Verbindung von Hauptallee und Anzioalle an die Emmerauen und auch bessere Gestaltung und Aktivierung des Gondelteiches mit evtl. Eingriffen in den Parkplatz. Ein Ideenwettbewerb für den Bereich zwischen Stadtwerken und Emmerstraße sowie Schlossstraße und Emmerauen ist notwendig, um Fehlplanungen für die Zukunft zu verhindern und um Visionen für die Zukunft offen zu halten. Erst danach kann entschieden werden, ob sich der geplante Standort der Feuerwehr einfügt oder nicht. Es gibt genug alternative Standorte, z.B. östlich von Aldi an der Strasse“Auf der Schanze“, südlich Tankstelle Huddelbusch, Bauhofgelände oder Bathildiskrankenhaus. Die Stadt weicht für sich von der üblichen Praxis ab, von Investoren zunächst die Vorstellung der Bauabsichten zu verlangen und erst dann gegebenenfalls den B-Plan aufzustellen. Aus stadtgestalterischen Gründen und für den Bürger verständlicher wäre folgende Reihenfolge: Einbindung in eine Gesamtkonzeption Wettbewerb Hochbauprojekt mindestens Vorentwurf erst dann B-Planverfahren. Auch der Verzicht im B-Plan auf Festsetzungen zu Baugrenzen/Baulinien, Geschossigkeit, Ausnutzungen und Flächenbedarf gibt dem Bürger keine Chance ,die Auswirkungen des Projektes zu beurteilen. Besonders wichtig wäre die Darstellung der Dimensionen vor Ort anhand des auszuführenden Entwurfes mittels Stangen o.ä, und zwar vor Erstellung des B-Planes.

19.06.2020 21:35 Uhr Bürger haben Recht auf Informationen

Es steht dem Landrat nicht zu, zu entscheiden, was wir Bürger wissen wollen. Sachverhalte wie z.B. zu Corona können nicht einer Geheimhaltung unterliegen!

19.06.2020 21:34 Uhr Städtebaulicher Fehler

Anmerken möchte ich, dass mir als ehemals leitendem Beamten einer größeren kommunalen Baubehörde vergleichbare Verfahren geläufig sind und waren! Als ich nun die Stellungnahme / den Leserbrief des Herrn Dr. D. Alfter – dem durch seine langjährige wissenschaftliche Tätigkeit in Bad Pyrmont die örtlichen Gegebenheiten vertraut sind – zur Kenntnis nahm, fühlte ich mich zu diesen Zeilen veranlasst. Herr Dr. Alfter hat die Situation vollumfänglich zusammenfassend nochmals geschildert; der ausführlichen Darstellung ist nichts hinzuzufügen! Einen größeren städtebaulichen Planungsfehler mit derart nachteiligem Einfluss auf die künftige Attraktivität der Stadt können Rat und Verwaltung der Stadt m. E. nicht begehen! Ein Festhalten an dem bisherigen Standortbeschluss – Parkplatz neben dem Gondelteich – entgegen zahlreichen Bürgerbekundungen, ohne nochmalige Einbindung der Bürger – ist m. E. stadtplanerisch nicht vertretbar und keinesfalls zukunftsorientiert! Ich kann mich den Ausführungen von Dr. Alfter nur vollinhaltlich anschließen! Hoffentlich gibt es genug Unterstützer einer „Neuauflage“ der m.E. bisher als gescheitert anzusehenden „Fehlplanung Standortsuche Feuerwehrgerätehaus“!

19.06.2020 21:32 Uhr Neubau versperrt den Blick

Hinzu kommt, dass die architektonische Formsprache in ihrer Blockhaftigkeit sich rücksichtslos als „nun bin ich da, seht zu, wie ihr mit mir klar kommt“ darstellt. Das darf städtebaulich als eine Zumutung anzusehen sein, denn so ein Gebäude wird man nicht wieder so schnell los. Davon gibt es in Hameln einige weitere Beispiele. Schade, dass solche Architektur-Vorstellungen immer noch „goutiert“ werden. Meine Schülerinnen und Schüler haben es im Kunstunterricht praktisch erprobt und verstanden, wie man integrative Baukonzepte entwickelt, die Rücksicht auf die vorhandene architektonische Situation und auf das weitere Umfeld nehmen – die behutsame Umsicht, das „Schöne“ mit dem „Nützlichen und dem Nachhaltigen“ zu verbinden. Die Schülerinnen und Schüler hätten sicherlich tragfähige Ideen für die äußere Gestaltung und Dimension der Werder-Bebauung entwickelt.

19.06.2020 21:31 Uhr Wohnmobilstellplatz zu stark frequentiert

Es ist schön, wenn Touristen sich an unserem Ort und dem Stellplatz an der Weser erfreuen. Jedoch stellt sich die Frage, ob der Stellplatz (und unser kleiner Ort) nicht überstrapaziert werden. Wenn, wie am Pfingstsonntag, 13 Wohnmobile hier stehen. Nicht die mitgezählt, die am Kiesabbaugebiet, am Sportplatz oder auf der Strecke nach Kleinenwieden stehen. Und auch nicht die Zelter auf der Weserwiese. Und das an einem Platz, von dem die Reisemobilisten in ihren Foren selber schreiben, dass er für 4-5 Fahrzeuge geeignet ist. Immer wieder ist auch für die Landwirte die Zufahrt zu ihren Wiesen beengt. Und kann da in Coronazeiten der gewünschte Abstand gehalten werden? Einige Einwohner hatten sich im Sommer 2019 über die Auswirkungen der Überbelegungen beschwert. Der Ortsrat hatte daher im November 2019 bei der Stadt Hessisch Oldendorf angefragt, ob an der Zuwegung zum Reisemobilstellplatz im Grünstreifen Holzpfähle platziert werden können. Dadurch sollte die Durchfahrt gewährleistet werden sowie durch diese Beschränkung der Stellmöglichkeiten der Charakter und der Charme dieses Platzes erhalten bleiben. Dafür hat die Stadt Hessisch Oldendorf leider keinen Handlungsbedarf gesehen. Es ist jedoch so, dass sich weiterhin eine Vielzahl von Einwohnern eingeschränkt bzw. belästigt fühlen. Vielleicht sollte das Aufstellen der Holzpfähle doch noch einmal überdacht werden, auch im Interesse der Reisemobilisten!

19.06.2020 21:29 Uhr Klimaunfreundliches Konzept

Das alles, liebe Bürger, bekommt Ihr von den Hamelner Stadtwerken geschenkt und als Gimmick oben drauf noch zirka 110 preisoptimierte Parkplätze. Schlau, wer da doch nicht zugreift!

Ein klimaunfreundliches Konzept, was an anderer Stelle völlig verpönt ist. Im Bereich des neu zu errichtenden Bildungscampus auf dem Linsingen Areal werden die PKW Parkplätze angesichts der zuströmenden Massen möglichst gering gehalten, damit der Bürger mehr den ÖPNV nutzt oder auf das Fahrrad umsteigt. Wer dann immer noch nicht umgedacht hat, kann ja die umliegenden Wohngebiete zuparken, Hauptsache der klimafreundliche Schein wird gewahrt. Am Steigerturm möchte man jedoch dem motorisierten Bürger Verständnis zeigen und den allzu knappen Parkraum erweitern, da lacht der Geldsack. Die Versiegelung und Grünflächenvernichtung hat in der klimafreundlichen Solarstadt Hameln Tradition, so wird als Ausgleich für die in Steinwüsten verwandelte Innenstadtwohngebiete neues Bauland im Grünen am Einsiedlerbach errichtet. Enklavenähnliches Wohnen in Waldrandnähe kann doch so schön sein, wenn man es nur hochpreisig genug vermarktet, treu dem Motto Hameln braucht mehr Bauland. Aber Achtung mündige Bürger, vielleicht habt ihr auch bald ein Parkhaus vor der Nase oder seid in mitten einer naturfreien Stein- und Betonwohngegend. Ich möchte mit einem Zitat des Stadtbaurats Aden schließen: „Niemand hat das Anrecht, vor seiner Tür im Grünen zu stehen!“ .

18.06.2020 23:43 Uhr Keine Fake News, sondern Recherche

Die Begründung für das Projekt aus der Kreisverwaltung ist jedoch sehr dünn, weil sie den „Bückeberg“ ausschließlich auf die Wirkung von Massenveranstaltungen und der dazu gehörenden Propaganda reduziert und meint, dass dieses Projekt für Schülerinnen und Schüler besonders wichtig sei, da besonders in Zeiten von „Fake News“ Aufklärung der richtige pädagogische Ansatz ist. Nun stellt sich die pädagogische Frage, welche „ethisch-moralische Grundhaltung“ der Nationalsozialisten sollte mit Hilfe der „Reichserntedankfeste“ auf dem Bückeberg den Menschen denn vermittelt werden? Um diese Werte erkennen zu können, hat der letzte, verstorbene Oberkreisdirektor H. J. Krauß gute Vorarbeit geleistet, indem er gemeinsam mit der Schulleiterin G. Grimme und der Mehrheit der SPD Kreistagsfraktion die ehemalige berufsbildende Schule (LHAS) in „Elisabeth Selbert Schule“ (ESS) umbenennen ließ. Da Selbert alle Attribute der „Nationalsozialistischen Ethik“ , wie zum Beispiel den „Antisemitismus“ (Arisierung jüdischen Eigentums) vertrat, bekennt sie sich auch im Vorwort ihrer „Dissertation 1930“ zu Zwangsabtreibungen bei Frauen, wenn zu erwarten sei, dass auf Grund geistiger oder gesundheitlicher Minderwertigkeit der Eltern die Lebensuntüchtigkeit des werdenden Kindes mit Sicherheit zu erwarten sei. Da es in dieser Zeit noch keine pränatale Diagnostik gab, wurden alle Frauen, wenn sie aus „ethisch-moralischer“ Sicht nicht ins nationalsozialistisches Weltbild passten, zwangssterilisiert oder wenn diese zuvor ein Kind mit Behinderungen zur Welt gebracht haben. Es ging dabei um die „Reinerhaltung“ des Volkskörpers. Am 14. Juli 1933 wurde das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ verkündet und trat sofort in Kraft. Kurze Zeit später begann der Krankenmord in allen Heil- und Pflegeanstalten: zum Beispiel Bethel, Kaiserswerth, Neuendettelsau, und so weiter. Das ist die „nationalsozialistische Ethik“, die am Bückeberg am Reichserntedankfest im Einklang mit allen Kirchen gefeiert wurde mit den dazugehörenden Kriegsspielen Hitlers, weil er eine Revanche zum ersten verlorenen Weltkrieg probte und wollte. Das sind keine „Fake News“ – nur gründliche Recherche.

18.06.2020 23:44 Uhr „Bild“ war schon immer manipulativ

Reißerische Schlagzeilen mit Majuskeln, die oft die halbe Seite füllen, sind genau das, was die eher schlicht gestrickten Menschen wollen – nach dem Motto „Bild denkt für mich.“ Gleiches gilt übrigens auch für die unzähligen bunten Blätter, die ihre Kundinnen und Kunden mit hanebüchenen Geschichten über Prinzessinnen und Filmstars in den Himmel ihrer Glückseligkeit katapultieren. Schon vor Jahrzehnten kursierten in den Kreisen der Gegner der Bildzeitung fiktive Spottschlagzeilen, wie „Doppelmord im Fahrradschlauch. Täter flüchtete durch das Ventil“ oder „Polizist biss wehrlosen Hund.“ Gängig war auch der Spruch. „Das Einzige was bei der „Bild“ stimmt, ist das Datum.“ Eigentlich ist es traurig, dass viele Zeitgenossen ihr Wissen über unsere Welt nur über die Boulevardpresse beziehen, denn noch nie waren die Informationsmöglichkeiten größer als heute. Wenn man dann noch die Verschwörungstheorien aus dem Internet einbezieht, ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen in ihren immer weiter verbreiteten schlichten Denkblasen verharren und nach meiner Meinung mehr und mehr verblöden. Sie nehmen nur auf, was ihrer oft absurden Denkart entspricht. Als Beweis dafür mögen u. a. in Fernsehinterviews die Antworten vieler Teilnehmer an den massenhaften Demos gegen jedweden Unsinn gelten, die sich oft auch sehr aggressiv äußern. Einerseits schade, dass diese Leute auch wählen dürfen. Andererseits verteidige ich dieses Grundrecht, weil es zur Demokratie gehört, die ich allerdings in Gefahr sehe, wenn sich das Virus der Dummheit immer mehr verbreitet. Wenn man mir – wie schon geschehen – in Diskussionen zu diesem Thema aufgrund meiner Einstellung Arroganz vorwirft, was selbstverständlich jede/r darf, betrachte ich das mit einem Hauch Überheblichkeit als Ritterschlag. Für mich jedoch ist die in diesem Fall eventuell unterstellte Arroganz eher eine Art der geistigen Notwehr.

16.06.2020 21:24 Uhr Warum keine Plastikbäume?

Wozu Bäume? Zu kostenaufwendig, nicht gerade pflegeleicht (müssen gegossen und eventuell beschnitten werden, natürlich von den städtischen Mitarbeitern, nicht von den Eignern der Häuser) und die Sicht versperren sie auch noch. Und dann das Laub im Herbst, da muss man alles wegfegen, welche Mühe. Warum kann man nicht wieder auf die alte Methode zurückgreifen, dann kann sich keiner beschweren, dass die Bäume (momentan ja nur angedacht) die Sicht aus dem Fenster der Eigentümer versperrt wird. Ach übrigens, ein Baum macht noch keine grüne Innenstadt. Mein Vorschlag um allem aus dem Weg zu gehen: Das Pflaster grün anmalen und schon ist die Innenstadt beseelt von Grün, eventuell bestückt mit künstlichen Blumen. Aber es gibt noch eine Alternative: Plastikbäume. Kein Laub, was auf die Erde fällt, keine Rutschgefahr im Winter, im Sommer einfach mal einen Wasserschlauch nehmen, um Staub zu entfernen, allerdings wären hier die Mitarbeiter der Stadt Hameln gefragt. Ist es eigentlich zu viel verlangt, mal nachzudenken und sich für seine „Stadtheimat“ einzusetzen? Aber wenn ich so weiter denke, dann haben die Eigentümer keinen Profit davon. Arme Menschen!

16.06.2020 21:22 Uhr Blütenpracht niedergemäht

Es wurde über die Steinwüsten in den Vorgärten und sogar der vor dem Finanzamt berichtet. Das ist gut so! Auch Positives, wie die Schwalben in Bensen, sind ein Thema. Da habe ich mich ehrlich gefreut, weil die nicht immer willkommen sind!

Aber es geht um die Pflege des Radweges zwischen Wehrbergen und Hameln entlang der alten B 83. Die Straßenmeisterei Hameln sorgt dafür, dass der Fahrradweg immer frei und befahrbar ist. Sicher, manchmal wächst das Gras von der Ackerseite fast bis Radwegmitte. Nichts mit „sicher“. Verständlich, wenn man das Thema „Gras am Radweg“ bei der Straßenmeisterei nicht mehr hören möchte. In diesem Jahr war es aber ganz anders: Zwischen Straße und Radweg wurde alles entfernt! Da wo es nie Probleme gibt. Weil immer zu trocken. Zu früh wurde der anderswo mit viel Mühe und Aufwand hergestellte Blühstreifen entfernt. Drei Zentimeter, eines englischen Rasens würdig, stehen noch. Wie schön war das im letzten Jahr! Gemäht wurde spät und: Was war das für eine Pracht. Es standen Wegwarte, Königskerzen, Mohn, Lichtnelken und vieles andere mehr.

Herr Jens F. Meyer, herzlichen Gruß, hätte seine helle Freude gehabt! Wenn man den mal darauf bringt, findet der hier Arten, die sogar unter Naturschutz stehen. Kann man nicht die Pflege des Grüns am Fahrradweg für beide Seiten optimieren? Die Seite der Bienen, die summend Nahrung suchen und die der Bienen, für die Technik summt? Da muss man nur auf die Vegetation schauen und die Rasenmäher zum richtigen Zeitpunkt summen lassen!

16.06.2020 21:21 Uhr „Sorgen“ sind Egoismus

Ich war in die Demonstration der „besorgten Bürger“ unversehens geraten und hatte schlicht keine Zeit zu warten, obgleich ich es nur schwer ertragen konnte, mir die „Sorgen“ der Rednerin, Frau Walter, unkommentiert anzuhören, ihre Sorgen um das Grundgesetz, um ihr Recht auf Freizügigkeit.

Denn was sind denn dies für Sorgen? Sind es nicht am Ende egoistische Motive, die nur die eigene Befindlichkeit im Blick haben, in einer Zeit, in der Solidarität und Verantwortung auch für die Mitmenschen und Mitbürger wichtig wäre? Werden hier nicht – im Vergleich zu Staaten wie Spanien oder Italien – vergleichsweise milde und verhältnismäßige Einschränkungen zum „Lockdown“ erklärt, der tatsächlich so nie stattgefunden hat? Ist es nicht auch deutlich, dass „die da oben“ (Zitat Frau Walter) – gemeint sind unsere in freien Wahlen gewählten Volksvertreter – die Grundrechtseinschränkungen derzeit gerade wieder abbauen und somit sogar Grundrechtsschutz vor Seuchenabwehr stellen?

Und schließlich: Erkennen die Redner nicht die Paradoxie, wenn sie frei die Meinung äußern können, die Meinungsfreiheit sei in Gefahr? Freiheit gibt es nicht ohne Verantwortung. Dort wo das Ausleben meiner Freiheit meine Mitbürger, meine Mitmenschen gefährdet, findet sie ihre Schranken. Nachzulesen im Grundgesetz in Artikel 2.

15.06.2020 21:52 Uhr Konventionelle Landwirtschaft sorgte für heutigen Wohlstand

Auch durch sie hat der Wohlstand in Deutschland stetig zugenommen.

Die Finanzverfassung des Grundgesetzes weist dem Bund und den Ländern den Auftrag zu, sich in der Wirtschaftspolitik am „gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht“ zu orientieren. Eingriffe in dieses traditionelle System Landwirtschaft sollten mit großer Umsicht vorgenommen werden, da die Abhängigkeit von Natur, Land und Wetter beachtet werden muss. Fehlentscheidungen oder auch Extremwetter-Ereignisse wie die Dürre im Jahr 2018 sind nicht kompensierbar, so sind die Landwirtinnen und Landwirte unter Umständen gezwungen, ihre Wünsche den Möglichkeiten der konventionellen Landwirtschaft unterzuordnen. Auf diese Weise war und sind die Menschen in das natürliche Ökosystem integriert, daher bildet sie als traditionelle Wirtschaftsform stabile und dauerhafte, also nachhaltige Systeme. Weil die Bundesregierung rückwärtsgewandt agierte und die neuen Themen der Zeit nicht erkannte, prägen die einstigen Nischenthemen der Öko-Lobbyisten heute die politische Debatte.

Durch die gesamtwirtschaftliche Linie der Politik in den letzten Jahren, die Überhöhung des Geizes als ökonomische Tugend, verwandelten sie die Verbraucher in eine Billiggesellschaft, in der die Produkte immer wertloser wurden – zu Lasten der Qualität. Wir müssen in das Innere des „Landwirts“ schauen, wir sehen dort Menschen die in einer lebendigen Beziehung zur Natur stehen, zur Landschaft und auch zu den Tieren, mit denen sie ihr Einkommen verdienen. Es sind die Menschen, die nicht nur technisch und ökonomisch denken, sondern sich in ihren Betrieben für positive Umweltwirkung und die Erhaltung von Biodervisität einsetzen. So kommen nicht nur dem Vorsitzenden des Bauernverbandes, Karl-Friedrich Meyer erhebliche Zweifel an dem von Nabu Niedersachsen umfassenden Maßnahmenpaket, deren Inhalt über gemeinsame Kompromisse des gemeinsamen Abkommens hinausgehen und warnt davor das Maßnahmen, die das Erreichen eines Ziels fördern, sich ungünstig auf das Erreichen des anderen Ziels auswirken. Schuldzuweisungen sind unnötig und zeigen nur persönliche Befindlichkeiten der Bundesumweltministerin an. Wichtig ist, dass die Politik die Weichen stellt, dazu gehören wie von den Sprechern der Landwirtschaft Frank Kohlenberg und Hermann Grupe richtig erläutert, Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Umwelt und Klima zu schützen und die Landwirtschaft aus der Spirale von sinkenden Preisen und Mehrproduktion zu befreien und ganz wichtig: die Existenz unserer Landwirtinnen und Landwirte zu sichern. Anstatt den Inhalt den Möglichkeiten den Medien anzupassen und mit unterschwelligen Botschaften ein Ablenken des eigenen Versagens zu erzielen, sollte die Bundesumweltministerin auf einer Grundlage von systematischem Wissen sachbezogen die Fakten klären, Konzepte verlangen und damit Verantwortung übernehmen um dann zusammen mit Vertretern der Landwirtschaft unter Anwendung freiheitlicher Prinzipien zu agieren. Auch sollte sich die Bundesumweltministerin nicht im Labyrinth der Öko-Lobbyisten verlaufen. Das von Umweltverbänden forcierte Volksbegehren für mehr Artenvielfalt ist wenig innovativ und fortschrittlich, sie dient eher der Verteidigung des gegenwärtigen Zustandes der aktiven und einflussreichen Organisationen und Vertretern Einzelinteressen. Somit muss für alle klar sein, das eine nachhaltige Landwirtschaftspolitik die Landwirtinnen und Landwirte belohnen muss und Artenvielfalt, Böden und Klima schützen. Für die Bundesumweltministerin erfordert diese Problemlage, die für die Zukunft der Landwirtschaft von existentieller Bedeutung ist, unbedingtes Handeln.

15.06.2020 21:50 Uhr Zustände wie in der DDR

Unsere Politiker scheinen alle zu vergessen, dass sie vom Volk gewählt wurden und deren Interessen vertreten sollten, nicht die eigenen. Hauptsache erst einmal gewählt und dann: „was interessiert mich das Geschwätz von gestern?“.

Aus allen Ländern bekommen wir tagtäglich die Corona-Statistiken, nur aus der eigenen Region ist das ja so was von unwichtig, meinen unsere Landkreisangestellten. Wo sind wir hier eigentlich? Müssen wir uns bevormunden lassen? Das sind ja Zustände wie in der ehemaligen DDR. Hinzu kommen noch die Aussageverweigerungen der Angestellten des Jugendamtes. Es ist eine Schande, dass diese Leute nicht bereit sind, Fehler und Versäumnisse im Fall Lügde mit aufzuklären, verstecken sich einfach. An die geschädigten Kinder denkt wohl keiner mehr. Es kann nicht sein, dass solche Leute weiterhin dort arbeiten. Hätten sie sich von vornherein pflichtbewußt gekümmert, wäre es bestimmt nicht zu diesen Ausmaßen gekommen. Es ist einfach nur traurig, wie diese Kinderschänder ihr Unwesen treiben, und tagtäglich kommen neue gruselige Einzelheiten ans Licht. Man mag es sich nicht vorstellen. Wann wird hier endlich mal durchgegriffen? Unsere Ämter sind wohl überfordert.

15.06.2020 21:48 Uhr Kriminell und asozial

In dem Artikelteil: „Welcher Müll-Typ sind Sie?“ werden die „Vermüller“ fast zu Helden des Alltags hochgelobt.

Sie werden von Ihnen als cool, schlau, bequem, Arbeitsbeschaffer et cetera bezeichnet. Ich finde das zwei andere aber bessere Adjektive fehlen, nämlich kriminell und asozial. Sollte dieser Artikelteil möglicherweise sarkastisch oder auch witzig gemeint sein, verfehlt das aber die eventuell gewünschte Wirkung.

Ich befürchte, dass sich die „Vermüller“ durch diese sehr positiv dargestellten Merkmale eher bestätigt fühlen und es zu mehr wilder Vermüllung kommen könnte.

15.06.2020 21:46 Uhr Motorradlärm belastet die Anwohner

Als Anwohnerin des kleinen Dorfes Rühle habe ich mir am Pfingstsonntag die Zeit genommen, eine Stunde die durchfahrenden Motorradfahrer zu zählen. In der Zeit von 14 bis 15 Uhr sind 152 Motorräder direkt an unserm Haus vorbeigefahren. Ich glaube nicht, dass es notwendig ist, zu berichten, welch ein Lärm dadurch entsteht und welche Folgen dieses für die Anwohner in Rühle zur Folge hat. Hinzu kommen noch ungezählte Cabrio-Fahrer, Oldtimer et cetera. Wohnenswert ist es in Rühle jedenfalls an sonnigen, warmen Tagen des Wochenendes schon lange nicht mehr. Gelegentliche Polizeikontrollen sind sicherlich eine Maßnahme, helfen aber nicht, diesen Ansturm der Biker zu verringern. Hier ist die Politik gefragt, andere Gemeinden machen es vor, so ist zum Beispiel der Nienstedter Pass an Sonn- und Feiertagen für Motorräder und zum Schutz der Anwohner gesperrt. Das wäre doch ein erstrebenswerter Kompromiss zwischen Tourismus und Leben auf dem Land. Gerne können Sie bei uns an einem schönen sonnigen Tag am Wochenende vorbeikommen, um sich selber von dieser Situation zu überzeugen.

12.06.2020 22:13 Uhr Aussage erzwingen

Zu „Fall Lügde: Mitarbeiter des Jugendamtes schweigen“, vom 26. Mai


Sollte das auch nicht nützen, dann vom Dienst entlassen!

Wenn die Aussageverweigerung auf Anordnung des Vorgesetzten, geschieht, dann muss man annehmen, dass auch in der oberen Etage etwas zu verbergen ist.

In anderen europäischen Ländern würden andere Maßnahmen eingeleitet. Wie würden sich die Mitarbeiter der Verwaltung verhalten, wenn es ihre eigenen Kinder gewesen wären?

12.06.2020 22:11 Uhr Bürger werden genervt

Zu: „Besorgte Bürger demonstrieren“, vom 8. Juni


Wer schützt uns, immerhin die überwiegende Mehrheit, eigentlich vor diesen Leuten? Übrigens eine schlüssige Erklärung dafür, warum das bisher unbekannte Virus so gefährlich ist, fehlt, weil die Forschung noch forscht. Alles klar?

12.06.2020 22:09 Uhr Landrat blieb bislang unsichtbar und unhörbar

Zu: „Warum die Eile beim Ehrenamt?“, vom 29. Mai

Die Neuschaffung einer solchen Stelle war eines der Wahlversprechen des damaligen Landratskandidaten Adomat, eine inhaltliche Begründung für die Notwendigkeit einer solchen Stelle hat aber auch der inzwischen gewählte Landrat Adomat bis heute nicht geliefert. Gleichwohl ist er dabei, sein Vorhaben – entgegen schwerwiegender sachlicher Einwände – am Kreistag und der Öffentlichkeit vorbei und somit ohne Diskussion durchzuziehen. Warum und wozu, bleibt weiterhin sein Geheimnis. Den Ehrenamtlichen tut er damit nichts Gutes, denn sie brauchen keine Stabsstelle, wie der Kreistagsabgeordnete Zemlin völlig zu Recht festgestellt hat.

Wenn denn in Zeiten noch knapperer Kassen überhaupt noch Mittel für diesen Bereich sogenannter freiwilliger Leistungen bereitgestellt werden können, dann sollten sie für eine bessere Absicherung bestimmter Projekte verwendet werden oder beispielsweise für Öffi-Tickets für Ehrenamtliche, die aufgrund ihrer geringen Rente oder Hartz IV für ihr ehrenamtliches Engagement auch ein finanzielles Opfer bringen, wenn sie es nicht sogar irgendwann wieder aufgeben müssen.

Darüber hinaus gibt das offensichtlich gestörte Verhältnis des neuen Landrats zur Öffentlichkeit zu denken, das sich nicht nur in seinem berichteten Umgang mit der heimischen Presse äußert, sondern auch an seiner fehlenden öffentlichen Präsenz: In den zurückliegenden Wochen, in denen wir alle in allen gesellschaftlichen Bereichen völlig unvorbereitet mit Erschütterungen unseres gewohnten Lebens konfrontiert worden sind, die uns noch lange in Anspruch nehmen werden, blieb dieser Landrat faktisch unsichtbar und unhörbar! Die gute Nachricht daran war und ist, dass die bestehenden Verwaltungsstrukturen sich als stabil und funktionsfähig erwiesen haben.

Die schlechte Nachricht aber ist eine Frage: Wozu brauchen wir einen solchen Landrat, der möglicherweise mit Biene Maja, Willi und seinen heimischen Bienen besser kann als mit den Menschen um ihn herum, für die er doch ein „Landrat für alle“ sein wollte?!

12.06.2020 22:06 Uhr Wo bleibt der Sparwille?

Zu: „Warum die Eile beim Ehrenamt?“ vom 29. Mai


Die ehrenamtlich Tätigen waren in den Institutionen, für die sie tätig sind, gut aufgehoben und haben dort ihre Ansprechpartner.

Das jetzt unbedingt eine neue Stabsstelle, die uns pro Jahr zirka 100 000 Euro kostet, geschaffen werden soll, kann ich nicht verstehen. Warum fand die Sitzung nur im Kreisausschuss stand und nicht in der Kreistagssitzung? Das die von den Bürgern Hameln-Bad Pyrmont gewählten Vertreter im Kreistag, die die politische Koalition bestehend aus SPD, Linken und Grünen ohne öffentliche Diskussion abgenickt haben, verstehe ich nicht. Wo hatte die Opposition eine Chance? Demokratie heißt für mich, Mehrheiten durch Diskussionen und Gespräche zu schaffen. Alles anderen hat für mich diktatorische Züge, eine Politik, die ich nie haben möchte.

Erstaunt bin ich über die Absprache bezüglich der Laufzeit der neuen Stabsstelle mit der AfD. Bedeutet dieses eine neue Zusammenarbeit? Die politischen Parteien kennen den Entwurf des Haushaltsplanes und das enorme Minus. Die pro Kopf Verschuldung lag per Ende 2019 bei zirka 450 Euro und wird nach jetzigen Stand Ende 2020 bei zirka 750 Euro, eher noch höher, liegen. Allein aus diesem Grund soll und muss unbedingt Geld eingespart werden. Die neue Stabsstelle wäre zumindest ein kleiner Anfang. Es ist leicht, Geld, dass man nicht hat, durch höhere Schulden auszugeben, aber wo bleibt der Sparwille? Es gibt nur eine Möglichkeit, den Haushaltsentwurf komplett zu überarbeiten und den Rotstift überall dort anzusetzen, wo es möglich ist. Auf Geschenke muss in diesem Fall verzichtet werden. Armer Kämmerer Vetter. Zur guten Informationspolitik gehört die Öffentlichkeitsarbeit. Die Bürger haben ein Recht zu wissen, warum und wie Vorgänge von den Politikern umgesetzt werden. Hier scheint Herr Adomat ein Problem mit der freien Presse zu haben. Warum – hat er bis heute nicht erklärt. Er sollte seine Haltung in diesem Punkt noch einmal überdenken und auf die freie Presse zugehen. Sein Vorgänger hat auch mal versucht, auf die freie Berichterstattung im Fall Lügde, Einfluss zu nehmen, Gott sei Dank ohne Erfolg. Ich hoffe, dass die Politik wieder bürgerfreundlicher wird und auf interessante Diskussionen unter Einbeziehung der Opposition. Öffentlicharbeit ist wichtig, alles andere hat einen fahlen Beigeschmack.

12.06.2020 22:04 Uhr Vorschlag aus der Abteilung Schilda

Zu „Ein großer Baum für den Markt“ vom 4. Juni

Liegen denn zu viele Millionen in der Kasse? Die HLA funktioniert dort, wo sie ist. Die Schulgebäude sind gerade mal 40 Jahre alt und in gutem Zustand. Was würde eigentlich aus dem Gebäudekomplex nach erfolgter Umsiedlung? Abriss? Büros der Stadt- oder Kreisverwaltung? Sozialstation mit Teeküche und Wärmehalle? Wer zeichnet eigentlich für diesen Unsinn verantwortlich?

Jetzt liest man schon wieder einen Vorschlag aus der Abteilung „Schilda“: Bäume mit einer Endhöhe von bis zu 20 (!) Meter (Linde) oder bis zu 30 (!) Meter (Geweihbaum) sollen in die Fußgängerzone gepflanzt werden und damit die vorhandenen Gebäude letztlich weit überragen. Das Planbild in der Dewezet bildet die tatsächlichen Größenverhältnisse keineswegs ab. Stadtansichten werden durch die beabsichtigten Riesenpflanzen zerstört, der Herbstwind wird Massen von Blättern und Zweigen durch die Straßen blasen und in Ecken und Gebäudeeingängen ablagern. Dass Linden hier gar nicht geeignet sind, weiß jeder, der schon mal unter einer geparkt hat. Linden tropfen klebrigen Blattlauskot (Honigtau) ab. Ein Aufenthalt unter Linden ist eine klebrige und schmutzige Angelegenheit und nicht zu empfehlen.

Hoffen wir nur, dass keiner der zu pflanzenden Bäume von Vogelschwärmen als Schlafbaum gewählt wird. Wie das dann aussieht, kann man sich in der Baustraße ansehen: alles vollgesch…..! Kurzum: Bäume dieser Größenordnung gehören in den Wald oder eine Parkanlage, nicht in eine von Menschen bevölkerte Fußgängerzone.

12.06.2020 21:58 Uhr Landrat kann besser werden

Zu: „Warum die Eile beim Ehrenamt?“ vom 29. Mai


Die Schaffung der neuen Stabsstelle für den Bereich „Ehrenamt“ lässt vermuten, dass hier eine Förderung der Kumpanei umgesetzt werden soll, was von den Kreistagsabgeordneten zwingend verhindert werden sollte. Die Absegnung des Aussageverweigerungsrechts seiner Mitarbeiter liegt sicher in der Legalität des deutschen Rechts, aber zur Aufarbeitung des Sachverhalts ist diese Vorgehensweise sicher nicht dienlich. Im Fazit, sehr geehrter Herr Adomat, ist erkennbar, dass Sie sich für das bisher geleistete keinen Orden an die Brust heften können. Positiv betrachtet, können Sie wenigstens noch erheblich besser werden. Und das wünschen wir Ihnen, auch für Ihre Mitarbeiter.

12.06.2020 21:56 Uhr „Besorgte Bürger“ sind nicht die Mehrheit

Zu: „Besorgte Bürger demonstrieren“, vom 8. Juni

Wenn diese „besorgten Bürger“ schon das Grundgesetz zitieren, dann sollten sie es auch jeweils vollständig machen, und nicht Passagen weglassen, die in Ihre Ideologie nicht hineinpassen. Auch frage ich mich, wenn sie schon so großen Wert auf das Grundgesetz legen, warum äußern sie sich nicht zu Artikel 1. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Warum keine Äußerung zu Diskriminierung, Rassenhass, rechter Hetze usw. Gerade jetzt sehr aktuell.

Wenn man sich schon für das Grundgesetz einsetzt, dann darf man diese Teile auch hier bei uns nicht außer Acht lassen. Waren sie auch bei diesen Themen so aktiv am Demonstrieren? Bezogen auf Corona schützt das Grundgesetz auch Menschen die sich durch das Corona Virus bedroht fühlen vor einer Gefährdung, so wie mich. Und wenn ich mich im Land umschaue, dann gehört die Gruppe der „Besorgten Bürger“ nicht zur Mehrheit. Auch wenn sie vielleicht versuchen, diesen Eindruck zu erwecken.

Die Äußerung, dass viele nichts mehr sagen oder tun, lasse ich so nicht gelten. Ich habe mich schon sehr kritisch mit der ganzen Situation auseinandergesetzt, finde sie aber trotz der Einschränkungen richtig. Und laut Umfragen ist das die Mehrheit im Land. Was hätten sie gesagt, wenn wir Verhältnisse wie in Italien, Spanien oder USA bekommen hätten. Dann hätte alle Welt geschrien.

Aber das zeigt für mich auch ein Problem in der heutigen Gesellschaft. Die Ich-Bezogenheit. Ich fühle mich eingeschränkt, ich kann nicht mehr frei entscheiden, ich muss mich anderen unterordnen. Einem Teil der Bevölkerung, sicher nur einem kleineren, wie sich in der Corona- Krise gezeigt hat, ist das soziale Verhalten und Miteinander abhandengekommen. Das belegen auch die vielen Hass-Kommentare im Netz. Erst ich, und die anderen interessieren mich nicht. Der Staat hat aber eine Verantwortung für alle Bürger.

Zum Schluss noch ein Zitat, von wem auch immer es sein mag: Intelligente suchen in der Krise nach Lösungen, Idioten suchen Schuldige.

12.06.2020 18:48 Uhr Tag der Befreiung war höchstens 1989

Zu: „Es gibt kein Ende der Erinnerung“, vom 9. Mai


Wer (wie die Westalliierten) mein Haus in Brand steckt, sodass ich hinterher die verbrannten Skelette meiner Frau und meiner kleinen Kinder ausgraben muss, um sie würdig zu bestatten, den werde ich wohl kaum als Befreier feiern können. Im Osten Deutschlands fielen die Soldaten eines Massenmörder mordend, vergewaltigend, plündernd und brandschatzend über die wehrlose Bevölkerung her, anschließend sperrten die Gesinnungsgenossen Stalins die Menschen dort bis 1989 ein. Wenn es einen Tag der Befreiung gab, dann höchstens 1989, als sich ein Teil unseres Volkes selbst befreite. Am 8. Mai 1945 endete lediglich ein Großteil der damaligen Verbrechen.

12.06.2020 18:43 Uhr Von Aufklärung bleibt nicht mehr viel übrig

Zu: „Sich selbst belasten will keiner“, vom 23. Mai

Wie oft diesen kleinen Kindern von diesen Verbrechern wehgetan wurde, ist jetzt anscheinend nicht mehr wichtig.

Dass damals viele Fehler in den Ämtern begangen wurden, zeigt, dass manipuliert, versteckt und Tatsachen verschwiegen wurden. Angefangen von den verschwundenen Beweismitteln über manipulierte Akten bis hin zu Tatenlosigkeit, wo Handeln so wichtig gewesen wäre. Wenn die Öffentlichkeit jetzt annimmt, dass hier etwas verschwiegen und vertuscht werden soll, dann solle sie sich schämen und auch an die armen Mitarbeiter denken, deren Job und eventuell ihre Freiheit auf dem Spiel stehen. Dass hier Kinder missbraucht und misshandelt wurden, hat gefälligst hintanzustehen. Ob diese noch einmal eine Chance haben auf ein normales Leben ohne Ängste, ist fraglich. In den Ämtern kann man ja auch dann ruhig so weitermachen, wir können uns ja auf unser Recht stützen, die Aussage zu verweigern.

Natürlich haben wir auch für Sie Verständnis, Herr Adomat, bloß, von Ihrer zitierten Chance zur Aufklärung bleibt da nicht mehr viel übrig.

12.06.2020 18:38 Uhr Staat sollte sich bei der Lufthansa nicht einmischen

Zu: „Abheben gen Klima“, vom 22. Mai


Unter den genannten Umständen hätte Lufthansachef Spohr Recht, eine Insolvenz vorzuziehen als einer Rettung mit „Bleiflügeln“ zuzustimmen.

Die Lufthansa war lange Staatsairline, hat in dieser Zeit die Steuerzahler viel Geld gekostet, und um den Ruf war es auch nicht gut bestellt. Seit über 20 Jahren ist diese Zeit vorbei und die Lufthansa hat sich zu einem profitablen Unternehmen gewandelt, das zu den führenden Luftverkehrsgesellschaften in Europa gehört. In Deutschland arbeiten für die Lufthansa zirka 70 000 Mitarbeiter, weltweit in etwa die doppelte Zahl. Die Lufthansa AG selbst wie auch die Mitarbeiter erwirtschaften auch ein entsprechend hohes Steueraufkommen, wozu die nicht direkt bei der Lufthansa Angestellten an den Drehkreuzen Frankfurt und München wie auch auf den anderen Flughäfen hinzuzuzählen sind.

Die „Rettung“ der Lufthansa kann nicht mit jener der Commerzbank in der Finanzkrise verglichen werden, wo ein angeschlagener Konzern mit Steuergeldern vor dem Kollaps gerettet wurde, der Staat aber weiterhin eine Beteiligung hält, da ein Abstoßen des derzeitigen Aktienpaketes durch den Bund mit Verlusten verbunden wäre. Die Lufthansa war bis zur Coronakrise profitabel und wird es auch wieder werden, wenn die Politik sie nicht wieder unter Staatseinfluss stellt wie in früheren Zeiten. Absurd erscheint es in diesem Zusammenhang, der Lufthansa einen fünf Milliarden teuren Kauf nicht benötigter Airbusflugzeuge durch die Regierung aufzudrängen. Anschaulicher kann man staatliche Fehlsteuerungen nicht illustrieren. Die vom Autor des Kommentars vorgeschlagenen Umweltziele sollte man zwar langfristig im Auge behalten, als Voraussetzung für einen erfolgreichen Neustart des Geschäftsbetriebs sind sie aber abzulehnen, da nur eine erfolgreiche Airline letztlich auch den Bürgern wieder zugutekommt.

12.06.2020 18:36 Uhr Wir leben auf Kosten der Zukunft

Zu: „Rückkehr der Klimakrise“ vom 24. April, „Die vergessene Klimakrise“ vom 27. April und „Klimaschutz trotz Corona“ vom 29. April


Beide Phänomene haben weltweite Auswirkungen, (be)treffen letztlich die gesamte Menschheit, beide wurden in der Anfangsphase verharmlost, heruntergespielt (wie die Warnungen des chinesischen Virologen, dessen Facebook-Seite gesperrt wurde und der schließlich an der Krankheit gestorben ist, auf deren Gefährlichkeit er aufmerksam machen wollte); auch die Begriffe, die Gegner von Maßnahmen gegen die Krisen benutzen, liegen inhaltlich auffällig dicht beieinander: Mit „Ökodiktatur“ wird seit vielen Jahren alles diskreditiert, was den Klimawandel bremsen soll, und für Einschränkungen im Zusammenhang mit Corona fiel sehr schnell das Wort „Gesundheitsdiktatur“.

Ebenso auffällig ist, dass beide Krisen weltweit zu einer großen Zahl von Toten führen und dass zu beiden Themen anerkannte Fachleute ihre Einschätzungen abgeben, zu Corona seit Beginn dieses Jahres, zum Klimaproblem seit mindestens 30 (!) Jahren. Und da liegt auch schon ein entscheidender Unterschied zwischen diesen beiden Bedrohungsszenarien: Während das Corona-Virus sich geradezu überfallartig innerhalb eines Vierteljahres über die ganze Welt verbreitete, befällt uns die Veränderung des Klimas eher schleichend, in anfangs (bei uns) kaum spürbaren Dosen – sie hat also eine erheblich längere und damit umso gefährlichere (weil kaum spürbare) „Inkubationszeit“ als Covid-19. Einerseits wurden der Rat und die Warnungen der Fachleute, insbesondere die der Virologen, zumindest in Deutschland gerade noch rechtzeitig gehört und auch von den Verantwortlichen in politisches Handeln umgesetzt. Dagegen werden die seit 1990 alle sechs bis sieben Jahre erscheinenden Berichte des Weltklimarates zwar von den Regierungen gehört und von den Medien einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, ihre Handlungsempfehlungen finden aber nur sehr verzögert im politischen und individuellen Handeln ihren Niederschlag.

Ich erinnere mich an eine Nachrichtensendung vom August 2018 auf NDR Info, in der von einer Prognose von „Fachleuten“ die Rede war, der zufolge sich der Luftverkehr bis zum Jahre 2030 verdoppeln würde. So als ob das ein Naturgesetz wäre! So als ob dreimal im Jahr Mallorca, die Bahamas oder Thailand zu den Grundrechten eines Bürgers in den reichen Ländern dieser Welt gehörten! Der Preis dafür ist viel zu hoch: Bereits am 3. Mai dieses Jahres (Erderschöpfungstag, bezogen auf unser Land) hatten wir Deutschen die uns für 2020 zur Verfügung stehenden Ressourcen für unser üppiges Leben verbraucht. Seitdem leben wir auf Kosten der Zukunft, zulasten zukünftiger Generationen. Mir geht die Schlagzeile eines Zeitungsartikels vom vergangenen Jahr nicht aus dem Sinn: „Klimawandel – uns läuft die Zeit davon!“

Olaf Scholz hat in den letzten Wochen in Bezug auf Corona einmal gesagt: „Alle Waffen liegen auf dem Tisch.“ Und Peter Altmaier sagte in demselben Zusammenhang: „Wir werden kapieren, dass wir unser Verhalten ändern müssen.“ Wenn unsere Politiker endlich Ähnliches zum Thema Klimawandel sagen würden, wäre dem nichts mehr hinzuzufügen.

12.06.2020 18:33 Uhr Absichtlich dumm gehalten

Zu: „Weitere Lockerungen für Hotels und Restaurants“ vom 20. Mai


Die Landkreise Lippe und Holzminden geben die Zahlen täglich sogar mit Ortsangaben bekannt. Um die Lage wirklich beurteilen zu können, müsste man auch die Anzahl der Getesteten bekannt geben. Wird das Pflegepersonal und die Patienten in Altenheimen und Krankenhäusern inzwischen regelmäßig getestet? Wir halten gern alle Vorsichtsmaßnahmen ein. Wenn man allerdings absichtlich dumm gehalten wird, fragt man sich, ob das noch Demokratie ist. Sind wir in China? Hat unser neuer Landrat Dirk Adomat diese Nachrichtensperre verfügt?

12.06.2020 18:31 Uhr „Stabsstelle Ehrenamt“ verhindern

Zu: „Warum die Eile beim Ehrenamt?“, vom 29. Mai


Mich erinnert dieser Vorgang sehr an die Aktion für die Pflegekräfte. Da wurde ein Amt eingerichtet, das sich eigentlich für die Pflegekräfte einsetzen sollte. Als erstes wurden diese jedoch aufgefordert, einen Beitrag dazu zu zahlen. Also ihr niedriges, sauer verdientes Geld an diese Stelle zu überweisen. Soviel ich weiß, sind zwar die Mahngebühren für Nichtzahler (die Pflegekräfte sahen keine Grund für die Zahlungen) vom Tisch, aber das ganze Konstrukt existiert immer noch.

Ich kann nur hoffen, dass sich diese „Stabsstelle“ noch verhindern lässt. Übrigens, mein Mann und ich arbeiten seit über 30 Jahren und unsere Tochter seit über 10 Jahren ehrenamtlich. Wir haben bisher keine Stabsstelle vermisst.

08.06.2020 23:32 Uhr Andere Sichtweisen beachten

Zu: „Ist das alles noch normal?“, vom 22. Mai

Ganz ohne Diskurs werden sie (wieder einmal) in einen Topf geworfen, egal welcher Inhalt und ohne sich mit den Themen wirklich auseinanderzusetzen. Eine Meinung also, ohne die Fakten zu kennen? Wir werden gewarnt, alles zu glauben?! Die Zeiten von gut recherchiertem Journalismus sind plötzlich vorbei? Und Kritik ist „derzeit“ nicht erlaubt?! Wir halten jetzt fest zusammen! Doch sind wir verunsichert, und auch von der Krise verängstigt (von all den anderen Katastrophen mal zu schweigen) ... Wir folgen, weil wir vernünftig sind usw. und zwar, ja, genau, „dem einen auserkorenen Leithammel“(!), weil wir andere schützen müssen ... Klingt schlüssig. Wird uns in der Berichterstattung auch immer gut wissenschaftlich dargelegt durch Thesen und Annahmen. Ah ja, komisch, genau das wird doch den „VT“ vorgehalten, komisch. Nun, so oder so, wir müssen Geduld und Vertrauen haben ... Nun, es sieht so aus, dass viele das nicht mehr haben. Warum bloß? Könnte es doch sein, dass die Warnungen, in welche Richtung wir steuern könnten, gar nicht so „an den Haaren herbeigezogen“ sind?!

Warum um alles in der Welt pochen „Die“ jetzt auf das Grundgesetz?! Und „Das Gefühl der eigenen Machtlosigkeit“ trifft absolut zu, aber eher auf den größten Teil der Bevölkerung. Weniger auf Kritiker. Sie sind es, die Courage haben, hinterfragen, Hintergründe und Fakten erarbeiten und recherchieren. Sie sind selbstbewusst und intelligent. Man kann sehr wohl unterscheiden, wer richtige Ziele und „Ahnung“ hat – alles eine Sache des Bewusstseins, des Standpunktes, des eigenen Wissens (wie immer schon!).

Und dass es mittlerweile Tausende von Menschen, Fachärzten und Professoren gibt, die zu anderen Ergebnissen und Bewertungen kommen, interessiert hier also niemanden?! Ist es deshalb nicht richtig? Nein, denn diese Meldungen findet man kaum in einer Zeitung, Medien. Aber im Internet, wohin deswegen jene Personen allesamt ausweichen müssen! So darf es nicht weitergehen! Wir sollten dringend mehr aufeinander zugehen und „gewisse Dinge“ kommunizieren, anstatt uns weiterhin spalten. Andere „Sichtweisen“ beachten, die vielleicht doch helfen, die verkorkste Welt zu durchschauen, Denn erst, wenn man weiß, was falsch läuft, kann man etwas verbessern, zum Wohle aller – wäre doch erstrebenswert! Das ist auch übrigens die „Gesinnung“ mancher sogenannter Verschwörungstheoretiker (was für ein Unwort!!!).

08.06.2020 23:29 Uhr Mangelnder Ideenreichtum

Zu: „Es bleibt wohl bei Saison Absage“, vom 28. Mai


Der mangelnde Ideenreichtum der verantwortlichen Stadtwerke ist erschreckend! Während im Umland die ersten Bäder öffnen, sieht man sich in Pyrmont dazu außerstande. Hat bei dieser unerträglichen Entscheidung eigentlich mal jemand an die Kinder und Jugendlichen, insbesondere während der Sommerferien, gedacht?

08.06.2020 23:12 Uhr Warum die Geheimniskrämerei?

Zu: „Warum die Eile beim Ehrenamt?“, vom 29. Mai


Als „Landrat für alle“, wie er sich so plakativ nannte, hat er auch, und insbesondere, eine Verantwortung dem Steuerbürger gegenüber, dessen Geld er hier so leichtfertig ausgibt. Oder ist er dem vorhandenen Interessenten an dem Posten noch einen Gefallen schuldig? Warum sonst die Geheimniskrämerei? Hoffentlich geraten wir mit diesem Landrat nicht vom Regen in die Traufe ... Korrektur zu Herrn Fissers Kommentar: Aufgrund der Wahlbeteiligung hat Herr Adomat gerade mal ein Viertel der Stimmen der Wählerschaft bekommen!

08.06.2020 13:14 Uhr Aussage des Landrats trifft Eltern bis ins Mark

Der alte Landrat hat ja bekannterweise auf der ganzen Linie versagt und sich dann in das Burn-Out gerettet. Es ist unglaublich, dass diese Mitarbeiter des Landkreises nicht wenigstens jetzt zur Aufklärung beitragen wollen, denn sie haben doch schon mehr als Glück gehabt, dass sie bisher straffrei ausgegangen sind. Sie sind doch maßgeblich Schuld an dem unendlichen Leid der Kinder, weil sie auf der ganzen Linie versagt haben und ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind. Sie jetzt noch als Landrat zu schützen indem man das Zeugnisverweigerungsrecht gut heißt, ist der absolute falsche Weg.

Die unschuldigen Kinder konnten sich nicht wehren und waren diesen Triebtätern vollkommen, dank LK-Mithilfe, schutzlos ausgeliefert. Sie konnten sich nicht auf geltendes Recht berufen, es war keiner da, der ihnen half. Den indirekten Mittätern wird dieses Recht aber eingeräumt. Welch ein schmutziges und widerliches Gebahren! Wenn diese Mitarbeiter nicht bereit sind, die Wahrheit zu sagen, haben sie nichts mehr als Mitarbeiter im Landkreis zu suchen.

Gottseidank haben wir hier die gute alte Dewezet, die sich von Ihnen nicht den Mund verbieten lässt und diesen Dingen schonungslos nachgeht. Was wäre sonst aus diesem Sumpf geworden!!?? Weiter so!! Wenn Sie, Herr Landrat, nicht zur Aufklärung beitragen wollen oder können, sollten Sie möglichst schnell diesen Platz räumen und nicht in die gleiche Richtung wie der „Alte“ tendieren.

05.06.2020 23:25 Uhr Alles richtig gemacht

Weil unsere Regierung (Behörden) in seltener Einmütigkeit die richtigen Gegenmaßnahmen ergiffen hat, nicht wissend, ob diese Maßnahmen greifen. Jetzt wird landauf, landab rumgemeckert: „Die Maßnahmen zu forsch ergriffen, viel zu überzogen, die Werte des Grundgesetzes außer Kraft gesetzt, die Wirtschaft ruiniert, usw.“. Haben diese Leute – zum Glück ist es eine Minderheit – den Verstand verloren?

Schaut doch nur über den Zaun. In Amerika glaubte Herr Trump, das Virus ignorieren zu können. Das Ergebnis: In New York unglaublich viel Tote, für die es schon bald nicht mehr genug Gräber gab und eine am Boden liegende Wirtschaft mit über 30 Millionen Arbeitslosen. In England glaubte Herr Johnson, das Problem würde durch eine Durchseuchung ohne größere Schäden zu bewältigen sein. Das ließ sich nicht durchhalten. Das Gesundheitssystem war hoffnungslos überfordert und die Wirtschaft schwer geschädigt. In Schweden versuchte man es mit ähnlichen Restriktionen wie bei uns, nur auf freiwilliger Basis, mit dem „Erfolg“, dass man dreimal soviele Tote – gemessen an der Einwohnerzahl – als wir in Deutschland hatte und die Wirtschaft genauso geschädigt war wie bei uns, weil Käufer fehlten und die Lieferketten unterbrochen waren. In Italien und Spanien wurden noch härtere Maßnahmen ergriffen als bei uns, um der Seuche Herr zu werden.

Nein, wir haben alles richtig gemacht. Positive Beispiele, wie mit den Corona-Infektionen umzugehen ist, finden wir in Asien, zum Beispiel in Südkorea und Taiwan. Abstandsregeln, Maskenpflicht und Apps, die Begnungen mit Infizierten anzeigen, sind dort angesagt. Masken werden dort übrigens auch ganz selbstverständlich zu Grippezeiten getragen. Vielleicht sollten wir über diese Möglichkeit einmal nachdenken und auch die kostenfreie Grippeschutzimpfung einfach in Anspruch nehmen, was in Deutschland nur etwa über 30 Prozent der Leute tun, anstatt die große Zahl der Grippetoten einfach hinzunehmen. Dankenswerterweise haben Göttinger Professoren untersucht, was ohne oder auch nur zeitverzögerte Maßnahmen der Regierung geschehen wäre: Wir wären in eine Katastrophe mit 30 000 Neu-Infizierten pro Tag bei nur einer Woche später erfolgten Gegenmaßnahmen geraten. Natürlich möchten wir alle unser „altes“ Leben zurückhaben. Aber wir müssen weiter Disziplin halten und mit Einschränkungen leben, bis die Seuchengefahr gebannt ist, spätestens bis ein Impfstoff vorhanden ist. Den Impfgegnern, die schon jetzt ein großes Geschrei gegen eine Impfpflicht anstimmen rate ich, sich ohne Zögern zu verpflichten, ihre Behandlungskosten bei einer eventuellen Corona-Infektion selbst zu übernehmen.

05.06.2020 23:11 Uhr Bürgerferne Entscheidung

Dass im Sommer in den letzten Jahren das Hallenwellenbad und die große Rutsche gesperrt waren, zählt sicher dazu. Jetzt wird, unter dem Deckmäntelchen „Corona“, noch eins drauf gesetzt und das Freibad komplett geschlossen. Während die Kommunen rund um Pyrmont Überlegungen anstellen, wie Freibäder unter dieser Pandemie für die eigenen Bürger geöffnet werden können, wird einfach dieser bürgerferne Beschluss getroffen. Die einheimische Politik wird einfach vor vollendete Tatsachen gestellt und Herr Schrader befürwortet dies auch noch.

Soviel zu Bürgernähe. Hoffentlich merken sich die Wähler das. Herr Benkendorff begründet solche Maßnahmen fast immer mit „Kostengründen“. Man muss nur in die Bilanz der Pyrmonter Stadtwerke im Bundesanzeiger sehen, dann weiß man, wohin das Geld der Pyrmonter Bürger fließt.

02.06.2020 20:17 Uhr Ein Marienkäfer wird zum Maikäfer

Zu: „Einfach tierisch“, vom 16. Mai


Buschwindröschen findet man eher im Wald als auf der Wiese, daher ist hier auch das bei uns millionenfach verbreitete Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis) abgebildet. Buschwindröschen sehen leider ganz anders aus.“ Wie man heute auf der Fotoseite „Einfach tierisch!“ feststellen muss, hat dies leider nicht zu mehr Sorgfalt geführt. Ein Marienkäfer wird zum Maikäfer und eine Drossel zur Meise – und eine Wiese zum Garten. Und was ein Steinpieker sein soll, erschließt sich auch nicht so richtig. Anzuraten wären künftig Unterschriften wie „Kleines rotes Käferchen mit schwarzen Punkten will hoch hinaus.“ Oder: „Achtung, schwarzer Vogel macht Abflug!“ Dann kann man nichts falsch machen. Auf die nächste Fotoseite bin ich doch schon sehr gespannt – immerhin etwas.

02.06.2020 20:14 Uhr Mit Stillschweigen ist niemandem geholfen

Zu „Fall Lügde: Mitarbeiter des Jugendamtes schweigen“, vom 26. Mai


Für mich gilt immer noch das Prinzip, wer Fehler macht, muss dafür geradestehen. Was mich wundert, warum haben die Mitarbeiter jetzt Angst, dass sie bei einer Aussage und Klärung der skandalösen Vorgänge eventuell mit einer nachträglichen Bestrafung rechnen müssen? Soweit mir bekannt ist, wurden die Vorgänge untersucht und Gespräche mit den Mitarbeitern geführt, danach wurden die Untersuchungen eingestellt, mangels strafbarer Ergebnisse. Wurde damals nicht alles richtig untersucht? Wie kann es sein, dass nach der damaligen Einstellung der Untersuchungen jetzt bei der gerichtlichen Aufklärung aus Angst vor Bestrafung die Zeugen die Aussage verweigern. Mir kommt in diesem Fall seit Aufdeckung des Skandals vor, dass alles, was möglich ist, vertuscht werden soll. Das Jugendamt Hameln-Pyrmont hat sich nicht sehr kooperativ verhalten. Es ist schlimm genug, dass Kinder unter dem Verhalten leiden mussten, aber genau so schlimm ist es, dass aus den Fehlern nichts gelernt wurde, sonst würden die Mitarbeiter die Vorgänge aufklären und nicht nur das Jugendamt Hameln-Pyrmont, sondern auch andere Jugendämter aus diesen Fehlern lernen. Leider gibt es in Deutschland die Möglichkeit der Aussageverweigerung, wenn man sich selbst belastet. Aber wenn man aus diesen Gründen die Aussage verweigert, kann man vermuten, was dahinter steckt.

02.06.2020 20:11 Uhr Interessanter Spagat

Zu: „Wurstkonzern kontra Hühnerbauer“, vom 16. Mai

Dann wollen wir mal hoffen, dass sie bei den Lieferanten des Fleisches für ihre Würstchenfabrik genauso kritisch darauf achtet, dass deren Ställe nicht zu groß sind und nicht in der Nähe von Hotels (oder Wohnhäusern, Krankenhäusern usw.) liegen!

02.06.2020 20:08 Uhr Wie kann man mit dieser Schuld leben?

Zu: „Der Prozess gegen einen 93 Jahre alten ehemaligen SS-Wachmann“, vom 15. Mai

Warum wurde dieser Mensch zum Massenmörder? Wie kann dieser Mensch leben mit dieser Schuld? Menschen wurden behandelt wie Unkraut, dass es zu vernichten galt.

02.06.2020 20:04 Uhr Gondelteich als Parkplatz erhalten

Zu „Stadt beim Feuerwehrhaus in Eile“, vom 11. Mai


Um es noch einmal zu betonen: Ich befürworte die Zusammenlegung beider Wehren, aber eben nicht an diesem Platz am Gondelteich. Warum?

Seit dem Bau des Freibades in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich auf Höhe des Gondelteichs eine kostenfreie Parkgelegenheit entwickelt, die ideal dazu geeignet ist, Tagesgäste und Touristen aufzunehmen. Gerade bei Großveranstaltungen wie Goldener Sonntag, Fürstentreff oder Landpartie ist man gewohnt, hier den Pkw abzustellen. Noch wichtiger: Von dieser Parkfläche aus erschließt sich fußläufig der Weg zum Kurzentrum oder in die Brunnenstraße.

Die Kulturinsel Schloss, das Konzerthaus, der Kurpark, aber auch die Untere Hauptallee, die historische Hauptallee mit dem vielfältigen gastronomischen Angebot und der Brunnenplatz, natürlich auch das Schwimmbad erschließen sich von diesem Parkplatz aus. Der Parkplatz hat heute eine Größe von 12 000 Quadratmetern, fast die Hälfte, nämlich 5800 Quadratmeter wird die Feuerwehr benötigen. Gibt es überhaupt ein Verkehrskonzept für unseren Kurort?

29.05.2020 21:36 Uhr Armes Deutschland

Bis zur Verhaftung vergehen Jahre, obwohl das Jugendamt mehrmals vor Ort war und Anzeigen bei der Polizei vorlagen. Dann werden Akten manipuliert und ein Koffer mit Beweismaterial verschwindet. Jetzt sagen Zeugen nicht aus. Armes Deutschland! Die Kinder haben das Schlimmste erlebt und mussten aussagen

Sorry, was für Politiker haben wir, die sich nicht für das Recht einsetzen und den Schwächsten nicht helfen? Wer bei Rot über die Ampel fährt, bekommt im Vergleich eine höhere Strafe.

29.05.2020 21:35 Uhr Das Lohngefälle muss weg

Die Corona-Prämie ist aus meiner Sicht mehr als gerechtfertigt. Die Mitarbeiter/innen müssen über den gesamten Zeitraum die Folgen der Isolation bei Bewohnern und Angehörigen kompensieren. Ein Lohngefälle im Gesundheitswesen darf es nicht mehr geben.

Neben dem anhaltenden Applaus der Politiker müssen jetzt nachhaltig Taten folgen.

29.05.2020 21:33 Uhr Verkorkste Politik ist schuld am Leerstand

In Bodenwerder begann der Niedergang der Innenstadt mit dem Bau der Fußgängerzone und der damit einhergehenden Schließung für den Bus- und Autoverkehr. Das Bild zu dem Artikel – eine verlassene Schlachterei – sollte dem Autor vor Augen führen, was passiert ist. Früher sind wir vor der Arbeit oder zum Mittag mal eben zum Schlachter gefahren und haben uns schnell was für den Tag oder spontan für die Mittagspause gekauft. Schnell mal rein in den Kiosk, Zeitung, Zigaretten et cetera. Wenn nun ein „Journalist“ völlig unreflektiert die Aussage der Verwaltung stehen lässt, dass der Interneteinkauf ursächlich ist, dann darf sich die hiesige Zeitung auch nicht wundern, wenn die Abo-Zahlen bald ähnlich der Geschäftsfülle in der Innenstadt von Bodenwerder sind. Jeder Leser hat eine etwas differenzierte Berichterstattung verdient. Der gesamte Einzelhandel ist zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft geworden. Auf der einen Seite Ketten und Konzerne, die genug Geld investieren können und von den Kommunen hofiert werden, auf der anderen Seite die selbstständigen Einzelkämpfer, die ohne Hilfe über die Runden kommen sollen – und das mit der Last, dass ihnen zuerst durch die Kommune die wichtigste Infrastruktur vor der Nase weggenommen wird. Das eben diese Kommune, die den Leerstand schon schnell nach Öffnung der Fußgängerzone beklagt hat, dann auch noch Konzerne außerhalb der Stadt ansiedelt (verkehrstechnisch sehr gut zu erreichen mit Parkplätzen vor der Tür), um auch die letzte Kaufkraft aus der Innenstadt abzuziehen. Entschuldigung, das hat nichts mit Digitalisierung zu tun, das ist eine komplett verkorkste Entwicklungspolitik, die schon vor dem Bau der Fußgängerzone beschrieben wurde.

Die Lokalpolitik in Bodenwerder weiß das ganz genau, traut sich nur nicht, diesen Fehler einzugestehen und hat keinen aussichtsreichen Plan, das je zu ändern. Das Öffnen der Fußgängerzone käme ja einem Schuldeingeständnis gleich. Und genau das ist das Problem in Bodenwerder: Der Mut, einen Fehler einzugestehen, den Rückbau zu initiieren und natürlich auch das Geld dazu. Was für andere Projekte aber sehr schnell und gerne gefunden wird. Mal ein Vorschlag: Bodenwerder kann doch digital mitmischen: Ein Portal, in der zentral alle Angebote der lokalen Einzelhändler gebündelt in einer Art Web Shop präsentiert werden. Aber das bedeutet ja Aktion und wirkliche Begeisterung, die angesichts der guten Zahlen aus dem Einzelhandel (die ja nur von den großen überregionalen Anbietern kommen) in der Kommune gar nicht als notwendig erkannt wird. Den Leerstand in Bodenwerder kann nur die Öffnung der Fußgängerzone für den Autoverkehr beheben, dazu ein anständiges, gebührenfreies Parkkonzept. Mit so einem Konzept kann man Gelder beantragen und planen. Jede Wette, wir lesen eher noch hundert Mal die Klagen der Verwaltung von Bodenwerder, bevor sich jemand dort ernsthaft über eine gangbare Lösung Gedanken macht. Der Makel des historischen Fehlers lastet zu groß. Und vermutlich wird auch die Dewezet weiter völlig kritiklos zum Sprachrohr der Kommune.

29.05.2020 21:32 Uhr Todesursache bleibt Spekulation

Die Sachlage: Unweit der Emmerthaler Windkraftanlagen findet ein Jäger einen toten Rotmilan, informiert darüber die Bürgerinitiative „Keine Windkraft im Emmertal“ und diese schreibt in Person von Herrn Stallmann eine E-Mail an die Umweltbehörde des Landkreises, in der die Rotoren verantwortlich gemacht werden. So weit, so unwichtig. Denn: Der Vogel ist (noch) nicht obduziert worden – woran er verendet ist, bleibt bis dato Spekulation. Diesen Fakt vermeldet die Dewezet auch so. Wo es aber bestenfalls bei einer einspaltigen Notiz hätte bleiben sollen, da walzt es die Lokalzeitung zu einem halbseitigen Beitrag aus. Tendenz: Die Windkraftanlagen sind nicht schuld am Tod des Tieres. Die Meinung des Autors wird deutlich, wenn er unter anderem schreibt, auch einen Gifttod von Greifvögeln habe es „schon mehr als einmal gegeben“. Dass der Journalist nach wörtlicher Zitation von Stallmanns E-Mail noch seine eigene Interpretation des Stils („ultimativ-fordernd“) hinterherschiebt, hat tendenziösen Charakter und nichts mit Objektivität zu tun. Weiter: Zitatgeber jedweder Couleur zu finden und der Gegenseite (hier in Gestalt des Marburger Professors) voreilige Schlüsse in den Mund zu schieben, könnte einem Rhetorik-Ratgeber entstammen. Wohlgemerkt: Ich habe nichts gegen Windenergie – wohl aber gegen tendenziöse Berichte.

29.05.2020 21:30 Uhr Europa braucht ein Wir-Gefühl

Der offensichtliche Mangel an Medikamenten und medizinischer Ausstattung während der Pandemie offenbarte ein Fehlen in dieser früher von uns Europäern beherrschten Kompetenz. Und einzelne Mitglieder der EU leben in ihrer zuweilen demokratiefernen Welt und denken nur dann an Solidarität, wenn sie selbst Hilfe, ganz besonders in Euros, benötigen. Da war es in der Vergangenheit schwierig, mit Wirkung gegen solche Staaten einzuschreiten, denn es gab und gibt in der EU noch verschiedene Gesetzgebungsmaterien, bei denen ein einstimmiger Beschluss nötig ist. Und diese Schwachstelle wurde weidlich ausgenutzt, was mit dem Verständnis von Demokratie und Gemeinschaft dann auch gar nichts zu tun hat. So sollte das Wir-Gefühl nachhaltig geweckt und gelebt werden, wozu das hoffentlich baldige Ende von der Corona-Pandemie der richtige Zeitpunkt für eine umfassende Reform der EU wäre. Aber im Falle eines „weiter so“ wäre der Schritt zu einer Neuordnung der EU eine überdenkenswerte Option. Denn Uneinigkeit unter den Mitgliedern unterstützt fremde Absichten, ihre Machtstrukturen auszunutzen. Da heißt es durch Solidarität aller Mitglieder, unseren Kontinent und all seine Errungenschaften zu bewahren. Auch wenn aus dem All Europa wie die westliche Halbinsel Asiens wirken mag, wir sind Europa!

29.05.2020 21:29 Uhr Regierung hat genug Sorgen

Im Grunde sind die doch froh, dass sie jetzt nicht in der Regierung sind. Anfangs haben sie stillgehalten und wir waren froh, wie die Krise in Deutschland gemeistert wird. Jetzt, wo alles ganz gut gelaufen ist und wir nur noch fürchten müssen, was passieren kann, wenn wir die getroffenen Maßnahmen nicht einhalten, lassen sie die Katze aus dem Sack. Klein Fritzchen würde sagen: „Ich will auch was zu sagen haben“. Doch, haben sie vielleicht ja auch recht? Vor einigen Tagen wurde Herr Lindner gerügt, weil er bei einem Treffen keine Maske getragen hat. Hätte die Regierung ihn informiert, hätte er mit Sicherheit eine getragen.

29.05.2020 21:28 Uhr Die Tiere leiden

Dann werden großzügig Sonnenblumen von Blühstreifen geschnitten. Geschützte Pflanzen wie der Frauenschuh werden einfach ausgegraben. Und nun beginnt die absolute Dreistigkeit. Tiere werden von der Weide gestohlen. Das Menschenkind findet die Lämmchen so süß, das hätte man doch auch sehr gern. Und seltsamerweise ist das Lamm am nächsten Tag nicht mehr auf der Weide. Jeder sollte sich mal fragen, was die Schafmutter für einen Stress hat, weil ihr Lamm plötzlich weg ist. Geschweige von den gesundheitlichen Problemen, weil sie ihre Milch schlagartig nicht los wird. Das Lamm wir ohne Mutter und Herde nicht lang leben, aber das scheinen einige in Kauf zu nehmen. Fragen Sie sich, wie es wäre, wenn ihr Kind auf einmal weg ist, ohne Aussicht auf Rückkehr? Und dann gibt es noch eine höhere Stufe der Grausamkeit. Tiere werden innerhalb einer Herde einfach geschlachtet. Dafür brauchen in Deutschland selbst erfahrene Schlachter eine Sondergenehmigung. Liebe Mitmenschen, wie würde es Ihnen gefallen, wir dringen in ihre Gärten und Häuser ein und nehmen das, was uns gerade gefällt, und wenn sie niedliche Kinder haben, werden die auch gleich mitgenommen. Sie würden sofort schreien „Diebstahl, Entführung...“, aber bei Landwirten und Tierhaltern ist es ein Selbstbedienungsladen für Jedermann? Es reicht, so geht es nicht weiter!

29.05.2020 21:26 Uhr Mensa sollte erhalten werden

Die Mensa ist erst vor kurzer Zeit neu errichtet worden und scheint mir erhaltenswert. Die Inneneinrichtung wird auch nicht schlecht sein, und wenn, einzelne Teile kann man ersetzen. Wenn man gebaut hat, reißt man sein Haus auch nicht nach 16 Jahren ab, um ein neues zu bauen. Man schafft sich zwar eventuell mal neue Einrichtungsgegenstände an, aber das war’s. Die Ausrede, das Gebäude steht im Weg, kann ich nicht gelten lassen.

Jeder Architekt kann die neuen Gebäude darum platzieren. Sollte man einen Architekten haben, der das nicht kann, sollte man ihn nach Hause schicken und einen anderen mit der Aufgabe betrauen. Der Vorschlag in der Dewezet mit den getrennten Gebäuden ergibt für mich einen aufgelockerten Bereich der Schulen. Optisch sehr ansprechend. Der zweite Vorschlag ergibt für mich keinen Sinn. Er erinnert mich an ein sehr langgestrecktes Gebäude wie Prora auf Rügen. Man kann dann, wenn uns noch was Neues einfällt, den Komplex verlängern bis zur Eisenbahnlinie nach Hessisch Oldendorf. Hier kommt dann ein Haltepunkt hin. Von dort kann man dann durch das ganze Gebäude bis zur Basbergstraße gehen. Warum hat die Wohnungsgenossenschaft nicht am Bailey Park auch so geplant? Es wäre doch einfacher gewesen. So ergibt sich aber ein aufgelockertes Bild. Die Betriebskosten werden wohl nicht so einen großen Unterschied machen in der heutigen Zeit. In der Mensa ist alles vorhanden und die beiden Schulen müssen sowieso neu mit allem versorgt werden (Strom, Wasser und Gas).

Auf den beiden Lageplänen ist auch der geplante Busbahnhof zu sehen. Man hätte ihn doch auf die Seite zum Einsiedlerbach legen können, da dort die kleineren Schüler zur Schule gehen. Die Basbergstraße wäre dann gerade, und nicht im Bogen von Kreisel zu Kreisel gegangen. Zu den Kosten ist noch zu sagen: Vor ein paar Tagen jammert der Oberbürgermeister über viele Millionen Schulden, und jetzt spielt das keine Rolle mehr? Man wird aber auf den Kreis weisen und sagen, dass der Schuld hat. Aber man kann doch dort mal auf den Tisch hauen und den Stadtrats- und Kreistagsabgeordneten beibringen, dass man so mit Steuergeldern nicht umzugehen hat. Dann heißt es wieder, wir bekommen doch vom Land, Bund oder EU Geld dazu. Wer bringt denn diese Gelder auf? Der Steuerzahler, der keinen Einfluss auf die Entscheidung hat. Solche Entscheidungen würde man vor einer Wahl nicht treffen. Es könnte ja mein Mandat in Stadt- oder Kreistag treffen. Es ist immer schön, Geld fremder Leute auszugeben. Was wird dann mit den leerstehenden Gebäuden an der Mühlenstraße, Langer Wall, und Thiebautstraße? Abreißen und neu bauen für gehobene Gehaltsklassen. Attraktives wohnen an der Weser? Es wird alles hinter dem Rücken der Wähler entschieden, und der wird vor vollendete Tatsachen gestellt.

28.05.2020 23:33 Uhr Muss immer gleich protestiert werden?

Natürlich haben sich viele auf die Freibadsaison in diesem Sommer in Bad Pyrmont gefreut, wie ich mich auf Konzerte und andere vielleicht auf ihre Hochzeitsfeier. Die Absagen sind alle bedauerlich. Nur muss deshalb immer gleich protestiert oder am besten gleich demonstriert werden? Kann man nicht einfach einsehen: „safety first!“? Worum geht es denn? Drei Monate Spaß in der Pyrmonter Welle!? Die ich mir aktuell auch nur begrenzt „spaßig“ vorstellen kann! Denn wenn man vernünftig bleibt, heißt das wohl eher: Online ein Ticket kaufen, lange Schlange stehen, auf Abstand auf der Wiese liegen, zum Toilettengang mit Maske, für ein paar Runden im Kreis schwimmen. Sehr romantische Vorstellung!? Und diese bleibt dann zukünftig in meinem Kopf, wenn ich an die Pyrmonter Welle denke. Ich kenne übrigens niemanden in meinem Bekanntenkreis, der momentan eine solche „Großveranstaltung“ besuchen würde. Meiner Meinung nach sollen Spannungen aufgebaut werden. Politiker scheinen in ihrer Eitelkeit gekränkt, weil sie nicht genug im Stuhlkreis saßen und wenige unzufriedene Bürger wollen gerne meckern. Ich persönlich finde es gut, dass Herr Benkendorff eine umsichtige Entscheidung getroffen hat. Gerade in einem Kurort sollte doch wohl besonders auf den Schutz der größeren Risikogruppe geachtet werden!

28.05.2020 23:32 Uhr Traurige Querelen

So bleibt der Fakt: Ja, die Öffnung des Schwimmbades in diesem Sommer ist eine große Herausforderung an und für die Belegschaft unseres Schwimmbades. Aber: wäre es für den Geschäftsführer, der Stadwerke, Herrn Benkendorf, ehrenrührig, sich zum Beispiel mit den Bürgern der Stadt Pyrmont, oder mit Herrn Reker, den Bürgermeister der Stadt Lügde, gemeinsam über eine Lösung zusammenzusetzen? Ich finde es von Herrn Reker sehr mutig zu sagen: Wir schaffen das! Hinzu kommt von mir eine Frage an Herrn Benkendorf: Warum hat er uns Bürger nicht zu einem Gespräch über die möglichen Organisationen im Schwimmbad gebeten. Allerdings vorher. Nicht jetzt mit der lapidaren Feststellung in der Zeitung: Leider nur Trockenschwimmen erlaubt! Schade, aber mein Eindruck über die tollen sportlichen Möglichkeiten, besonders meine Begeisterung für unser super Schwimmbad, haben stark gelitten. Doch wie heißt es: Immer positiv denken! Noch eine Idee von mir, einer Intensivschwimmerin und Rentnerin: Wir Rentner bieten unsere Hilfe zum Beispiel bei der Aufsicht an. Ich hoffe sehr, dass das letzte Wort über die Schließung unseres Schwimmbades für vier Monate noch nicht gesprochen ist!

28.05.2020 23:30 Uhr „Blaupause“ für die Pandemie?

Interessant ist, dass der Verfassungsrichter Harbarth von 2009 bis 2018 selbst Abgeordneter des Deutschen Bundestages war und ihm daher die Risikoanalyse besagter Bundestagsdrucksache unter der Überschrift „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ nicht unbekannt sein sollte. Darin wurde bereits im Jahr 2013 in frappierender, wenn nicht sogar „prophetischer“ Art und Weise von Seite 55 bis 87 dargelegt, beginnend mit einem Sars-Virus aus Asien, was wir die letzten Wochen konkret erleben.

Eine bessere und zutreffendere „Blaupause“ kann es gar nicht geben! Ein Schelm der „Merkwürdiges“ dabei denkt…!

28.05.2020 23:30 Uhr Der Pilot war schuld

Auf den Punkt gebracht war es so, wie es häufig ist: Bei schlechtem Wetter und ohne Führung durch einen Flugsicherungslotsen wird tiefer geflogen, um bessere Sicht zu haben. Und dann noch ein wenig tiefer, und plötzlich ist die Erde im Weg. In diesem Fall waren es die Bäume des Ithkamms. Im Gegensatz zur Militärfliegerei werden Berichte von Flugunfällen, an denen Zivilflugzeuge beteiligt sind, von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) in Braunschweig auch im Internet veröffentlicht. Suchbegriff: BFU Untersuchungsberichte. Unter dem Datum vom 08.12.2017 ist der ausführliche Unfallbericht über den Flugunfall am Ith in einer Tabelle zu finden. Durch anklicken der Berichtsnummer BFU17-1590-3X kann der Bericht geöffnet und gelesen werden. Die Flugunfallberichte der BFU sind öffentlich, dürfen kopiert und weiter verbreitet werden.

28.05.2020 23:29 Uhr Motorradlärm belastet die Anwohner

Mit welcher Logik legen die Städte und Gemeinden – auch im Weserbergland – per Satzung fest, dass werktags zwischen 13 und 15 Uhr jedes aushäusige Lärmen wie Rasenmähen und Holzhacken verboten ist… und erst recht an Sonn- und Feiertagen, wenn gleichzeitig der infernalische Lärm von Motorrädern, die nicht selten in Zehntelsekunden-Folge angeschossen kommen, offensichtlich stillschweigend geduldet wird. Die Androhung, dass derjenige eine Geldbuße bis zu 50 000 Euro zu zahlen hat, der die Mittags- oder Feiertagsruhe stört, ist unseres Wissens noch nie realisiert worden oder gilt offensichtlich für Biker gar nicht, die gerade dann ihr lärmendes Freizeitvergnügen ausüben.

Jedenfalls beobachten wir in Deitlevsen auf den Straßen zur Ottensteiner Hochebene seit Jahren, dass das Motorradfahren im Hinblick auf die Anwohner immer rücksichtsloser und menschenfeindlicher wird: Ortsschilder sind für die allermeisten Biker im Vorbeifliegen mit bis zu 80-90 km/h nicht mehr wahrnehmbar, weil sie – oftmals im Pulk fahrend – sich voll auf die Straße konzentrieren müssen. Pistenähnliche Straßenabschnitte dienen der Beschleunigung bis zum Anschlag, die einem startenden Bundeswehr-Tornado um nichts nachsteht. Wer kann in diesem Rausch der Sinne und des Unsinns noch an die Bewohner rechts und links der Straße oder gar an deren Kinder und Haustiere denken, die nach dem BGB ohnehin nur den Status einer „Sache“ haben? Dass Lärm als Umweltschmutz gilt und auf Menschen seelisch, körperlich und psychosozial äußerst negative Auswirkungen hat, ist längst erwiesen. Aber das hat sich wohl bei den Funktionsträgern der Behörden der Gemeinden, der Landkreise und Ortschaften noch nicht herumgesprochen. Und die Motorradraudies kratzt das schon gar nicht. Auf die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer aufgrund von Kurvenschneiden und höchst riskanten Überholvorgängen durch rücksichtsloses Fahrverhalten vieler Biker wollen wir hier nicht weiter eingehen. Da reicht es, in der Montagszeitung von den „tragischen“ Unfällen des Wochenendes zu lesen. Aus den obigen üblen Erfahrungen fordern wir schnelle und wirksame(!) Maßnahmen zur Beseitigung dieses zerstörerischen Gefahrenpotentials im Bereich der Straßen von Welsede durch Deitlevsen auf die Ottensteiner Hochebene und auch in der ganzen Region.

28.05.2020 23:28 Uhr Veterinärbehörden haben zu wenig Personal

Während meiner Mitarbeit in der Tierschutzkommission des Bundeslandwirtschaftsministeriums wies ich im Zusammenhang mit Gesetzes- und Verordnungsvorlagen stets darauf hin, dass auf die zuständigen Veterinärbehörden, die für Lebensmittelhygiene und Tierschutz zuständig sind, neue Belastungen zukämen und diese deshalb unbedingt personell besser ausgestattet werden müssten. Dies wurde aber von den Ländern offenbar für unnötig gehalten, was dazu führte, dass sich die zuständigen Mitarbeiter*innen nach dem Motto „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen/ tun“ wehrten.

Von Studenten der Veterinärmedizin hörte ich bei Fachkongressen immer wieder, dass sie sich nach ihrem Praktikum auf Schlachthöfen entschlossen hätten, später weder auf Schlachthöfen noch im Bereich der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung arbeiten zu wollen, weil sie dies nicht mit ihrem Ethos vereinbaren könnten. Merkwürdig ist, dass tierschutzrelevante Befunde angeblich vorwiegend kleinere und mittlere Schlachtstätten betrafen, nicht aber Großbetriebe. Bei den meisten großen Schweine-Schlachthöfen wird die EU-weit zugelassene CO2-Betäubung angewendet, die vom Prinzip her die denkbar tierquälerischste Methode ist. Spätestens seit dem Schlachttechnologie-Workshop 2003 in der Bundesanstalt für Fleischforschung in Kulmbach (heute Max-Rubner-Institut) ist durch Videoaufnahmen von Frau Dr. Ulrike Machold bewiesen, dass die Tiere 20 bis 25 Sekunden unter extremsten Erstickungs- und Todesängsten leiden und sich bei ihren verzweifelten Fluchtversuchen sogar überschlagen, wenn die Konstruktion der Betäubungsgondel dies noch zulässt. Nach dem Referat herrschte sogar bei den Vertretern der Schlachtindustrie zunächst Betroffenheit. Sie rechtfertigten das Verfahren jedoch dann damit, dass auf diese Weise größere Schlachtzahlen möglich seien und eine Vorbetäubung mit Argon nicht nur zu teuer sei, sondern auch zu Blutflecken im Fleisch führen könne.

Weitaus tierschonender ist dagegen die unter menschlicher Kontrolle computergesteuert durchgeführte automatische Elektrobetäubung, bei der die Schweine in weniger als einer halben Sekunde das Bewusstsein verlieren. Leider wird dieses Verfahren nur von wenigen Schlachtbetrieben angewendet.

Wer stabile Nerven hat, kann sich dieses Video ansehen: https://www.peta.de/CO2BetaeubungSchweine. Ich empfehle allen Verbrauchern, sich beim Metzger darüber zu informieren, von welchem Schlachthof das Schweinefleisch kommt und wie dort betäubt wird.

27.05.2020 22:55 Uhr Fehlt der Wille zur Aufklärung?

Und es ist nicht auszuschließen, das sich diesem Recht noch mehr Mitarbeiter auch anderer involvierter Behörden anschließen.

Aber unser Landrat verkündet: „...Ich habe sehr großen Respekt vor der sehr intensiven Arbeit des Ausschusses... Diese Chance zur Aufklärung trägt am Ende hoffentlich dazu bei, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.“ Wie soll das gehen wenn in dem Skandal eingebundene Mitarbeiter die Aussagen verweigern?

Der Landrat hat eine sehr interessante Sicht der Dinge, oder lebt er in einer Parallelwelt, die man in Behörden sehr häufig vorfindet? Oder fehlt gar der Wille wirklich Licht ins Dunkel zu bringen?

27.05.2020 22:52 Uhr Auf Stammgäste konzentrieren

Vielmehr dürfte die schwere wirtschaftliche Krise im Kurbetrieb, der Gastronomie und auch Hotelbranche dazu führen, auf das bewährte, erfolgreiche Konzept der klassischen Kurmusik Kovacs zurückzugreifen. Damit kann schnell und effektiv der Aufschwung in der Wirtschaft mitgefördert werden und Kurgäste baldmöglichst zurückgeholt werden.

Die verlässlichste Zielgruppe der Gäste sind ältere, kranke Menschen, nicht die Jüngeren. Diese Stammgäste, die das Staatsbad so schnell wie möglich zurückgewinnen möchten, bevorzugen die klassische Kurmusik Kovacs, wie lange Namenslisten in den vergangenen Monaten klar belegt haben.

27.05.2020 22:53 Uhr Schlechte Vorbilder

Diese Bundestagsabgeordneten, die uns Bürgern vorschreiben, wie wir uns in der Corona-Pandemie zu verhalten haben, haben selber keinen Mundschutz um und halten nicht den von ihnen angeordneten 1,5-Meterr-Abstand. Wenn ich auf den Wochenmarkt gehe und habe keinen Mundschutz um, erscheint gleich jemand vom Ordnungsamt und ermahnt mich. Aber diese Personen brauchen sich nicht danach zu richten, Toll! Das sind unsere Vorbilder! Claus

27.05.2020 22:51 Uhr Bankbürgschaft wäre sinnvoll

In Hessisch Oldendorf hat sie für die dortige Oberschule eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Sanierung, die EU-weite Ausschreibung und das Controlling der Sanierung ausgeführt. Nach dem Bericht in ihrer Zeitung ist das Humboldt Gymnasium (Projekt Firma Sikma GmbH) nach Planungsfehlern nur mit einem nachträglich engagierten Projektsteuerer fertiggestellt worden. Wer trägt die zusätzlichen Kosten?

Bei größeren Bauvorhaben ist es nicht unüblich, von der bauausführenden Firma eine Bankbürgschaft nach BGB mit einer Laufzeit von fünf Jahren zu verlangen. Damit können eventuell auftretende Mängel bei der Ausführung der Arbeiten beglichen werden. So eine Bankbürgschaft würde auch bei einer Planungs GmbH Sinn machen. Es ist bedauerlich, dass sich zu wenig fähige Bauingenieure in den Ämtern befinden. Sie könnten Planungen überprüfen und vor Ort die Bauausführung begleiten.

27.05.2020 22:49 Uhr Skandalöse Bedingungen

Schuldig gemacht haben sich nicht zuletzt die Verbraucher, die nicht auf das tägliche „Billig-Fleisch“ verzichten wollen – die Bedingungen für alle Beteiligten haben sich darunter drastisch verschlechtert. Die Tiere leiden unter quälerischen Zuchtbedingungen: Zuviel Vieh auf engem Raum wird möglichst schnell zur Schlachtreife gebracht. Die billigen Arbeitskräfte leiden unter Arbeits- und Lebensbedingungen, die „Onkel Toms’s Hütte“ wieder aufleben lassen: Für einen Sklavenlohn schuften sie doppelt so lange, wie ein normaler Angestellter und vegetieren dennoch unter gesundheitsfeindlichen „Lebens“-Bedingungen, gleich dem Schlachtvieh.

Diese Zustände würden auch weiterhin keine Beachtung finden, wäre da nicht die Corona-Pandemie, die nun zum Handeln zwingt!

24.05.2020 20:01 Uhr Ein Leben mit Vorschriften

Zu „Mental immun“, vom 9. Mai


Ich denke, dass die Schutzmaßnahmen wie Händewaschen, Abstand halten, niesen in die Armbeuge und so weiter gängige Mittel sind, sich wirksam gegen Infektionen zu schützen. Das habe ich aber schon immer so gehandhabt und ich denke, dass sich in der heutigen Zeit ohnehin viele Menschen ähnlich verhalten. Was das Virus mit uns Menschen macht, ist unerträglich. Die Reaktionen darauf sind so vielfältig, dass die meisten Menschen schon gar nicht mehr wissen, was richtig und was falsch ist. Auch ich zweifele mittlerweile und frage mich immer öfter, ob da nicht zu forsch Maßnahmen beschlossen wurden, die das öffentliche Leben und die Wirtschaft lahmlegen und Kosten verursachen, die astronomisch sind. Ich jedenfalls möchte auch gerne mal wieder ein Waffeleis ohne Beschränkungen essen dürfen, Musikveranstaltungen wahrnehmen können, ohne mir ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen und wieder mein Leben ohne Vorschriften so zu gestalten, wie es mir behagt.

24.05.2020 20:00 Uhr Skandalös!

Zu: „Linsingen-Mensa droht der Abriss“, vom 8. Mai


Diese Küche könnte mit geringem finanziellen Aufwand jederzeit wieder in Betrieb genommen werden. Wenn Sie dazu Beratung brauchen, bitten Sie vielleicht das Verpflegungsamt der Bundeswehr in Oldenburg um Amtshilfe. So, wie jetzt angedacht, würden Sie 15 Millionen Euro versenken. Eine Küche bräuchten Sie trotzdem für Schule und Kita. Meine Forderung: Plant die Mensa ein!

24.05.2020 19:55 Uhr Eine Unverschämtheit nach der anderen

Zu: „Der Feind im Weißen Haus“, vom 12. Mai


Ihre gewohnte Sachlichkeit wird es nicht zulassen, öffentlich in Großbuchstaben in allen Zeitungen der Welt richtig zu stellen: „Das habe ich nicht gesagt, Herr Präsident“. Schade. Es gibt eine Unverschämtheit nach der anderen. Jeder Widerspruch wird im Keim erstickt oder kurzerhand aus seinem Amt entfernt. Und dann noch den Chinesen alle Schuld in die Schuhe zu schieben. Was kommt noch alles? Unverständlich, dass sich das amerikanische Volk das alles gefallen lässt.

24.05.2020 19:48 Uhr Völlig inakzeptabel

Zu: „Wut ohne Abstand“, vom 11. Mai


Ist es denn wirklich so schlimm, mal eine Zeit lang auf unsere Grundrechte zu verzichten? Durch solche Aktionen rückt ein normales Leben, das sich jeder von uns wieder wünscht, meines Erachtens in weite Ferne. Was da in einigen Städten abgegangen ist, ist völlig unakzeptabel.

24.05.2020 19:45 Uhr Der Wolf wird zum Problem für Weidetierhalter

Zu: „Tierhalter melden mehr Wolfsrisse“, vom 7. Mai

Es werden ja auch immer mehr Wolfsrisse gemeldet. Einerseits wollen die Menschen, dass Tiere artgerecht gehalten werden, und es ist einfach unheimlich schön, dass Halter ihren Tieren trotz des Mehraufwandes an Arbeit dieses artgerechte Leben ermöglichen. Andererseits werden sie mit der Wolfsproblematik zu sehr allein gelassen.

Warum sollte der Wolf auf Beutejagd gehen, wenn sich Beutetiere wie Schafe, Rinder und auch Pferde in größerer Anzahl wie auf einem Präsentierteller vor seiner Nase befinden? Im Blutrausch werden dann oft mehr Tiere getötet und grausam verletzt, als gefressen werden. In den riesigen Wäldern Rumäniens zum Beispiel haben Wölfe genügend Lebensraum, um den Menschen und ihren Tieren dort nicht in die Quere zu kommen. In Deutschland aber sieht das ganz anders aus. Pro Wurf bekommt eine Wölfin im Durchschnitt sechs Welpen. Da kann man sich ausrechnen, was in ein paar Jahren erst noch auf die Weidetierhalter in Deutschland zukommt. Der Wolf ist durchaus ein faszinierendes, hochsoziales Tier mit einer sehr interessanten Rudelstruktur, dennoch finde ich es extrem schlimm, wenn immer mehr Weidetierhalter ihre artgerechte Tierhaltung aufgeben würden. Der Wolf durfte sich in Deutschland ansiedeln, und jetzt werden Wölfe zum Abschuss freigegeben, was die Rudelstrukturen auch wieder völlig durcheinander bringt. Es ist ein Dilemma. Wie beiden Seiten gerecht werden? Letztendlich haben Weidetierhalter zu ihren Tieren auch oft eine besondere Beziehung, und abgesehen vom finanziellen Verlust, ihre Tiere so leiden zu sehen und sie nicht wirklich dauerhaft vor den Wölfen schützen zu können, das stelle ich mir ganz furchtbar vor. Hier ist die Politik gefordert, diesen Tierhaltern endlich umfassend zu helfen.

24.05.2020 19:43 Uhr Warum die Mensa abreißen?

Zu: „Linsingen-Mensa droht der Abriss“, vom 8. Mai

Weil sie einer späteren baulichen Erweiterung der Elisabeth-Selbert-Schule im Wege steht, von der noch niemand sagen kann, ob, wann und in welcher Form diese Erweiterung kommt? Wäre es da nicht besser, man würde alles erstmal so lassen und erst dann abreißen und neu bauen, wenn die Erweiterung tatsächlich kommt? Durch Corona verliert der Staat im Moment erhebliche Steuereinnahmen. Da wäre hier doch eine Möglichkeit für Einsparungen, ohne dass es wirklich weh tut. Und ist schon wirklich einmal ergebnisoffen darüber nachgedacht worden, die Bebauung so zu gestalten, dass eine Erweiterung auch ohne den Abriss und Neubau möglich wird?

24.05.2020 19:41 Uhr Geld für die Infrastruktur in die Hand nehmen

Zu: „Welcher Weg führt zum Riesackweg“, vom 13. Mai


Viele Argumente sind mehrfach, auch schriftlich und mit vielen Unterstützerunterschriften, gegen eine Verkehrsführung durch den Vogelbeerweg vorgetragen worden. Nun erfahren wir aus der Zeitung, dass die Fraktion Frischer Wind/Piraten der Linie der Verwaltung folgen will. Das ist erstaunlich und ärgert die Anlieger. Denn ausgerechnet diese Fraktion hat auf Anschreiben und telefonische Nachfrage nicht einmal geantwortet! Wir hätten uns gewünscht, dass man sich vor Ort ein Bild macht und mit den Anwohnern ins Gespräch kommt, so wie das CDU, SPD, Linke und die Grünen getan haben. Jegliche alternativen Verkehrsführungen mit dem Kostenargument abzubügeln überzeugt nicht. Bei einem derart hochpreisigen Baugebiet muss Geld für die Infrastruktur in die Hand genommen werden! Die Belastung des Basbergviertels rund um den Hammelstein ist bereits heute durch die besondere Situation mit zwei Schulen, einer Kirche und einem Kindergarten an der Grenze. Das schon bestehende Neubaugebiet, das jetzt ausgelegte und die weiteren Planungen können eben nicht mehr „über die vorhandene Infrastruktur vertretbar abgewickelt“ werden.

20.05.2020 17:12 Uhr Da muss man doch wohl selber handeln

Zu: „Blick nach oben“, vom 22. April

Da muss man doch wohl selber handeln. In diesem Falle die Ackerbauern. Gegen austrocknende Ost- und Südwinde helfen Pflanzungen aus Bäumen und Büschen. Je höher die Bäume, desto besser der Dürreschutz.

Es empfehlen sich je nach Standort und Bonität verschiedene Baumarten nebeneinander. Beispielhaft sei hier als Oberschicht Hybridpappel oder Aspe genannt, daneben Linden, Roterlen, Eichen oder andere langlebige und ausschlagfreudige Baumarten. Ästet man die Bäume, so lässt sich künftig gut bezahltes Wertholz ernten. Dürreschutzriegel sollten auch entlang unserer Straßen angelegt werden. Das würde den Landwirten helfen, dem Insektenschutz und dem Landschaftsbild dienen.

Auf trockeneren Standorten sollte nicht mehr geackert, sondern Dauergrünland gesät werden. Feuchtigkeitszehrende Pflanzen wie Mais sollten nur noch da gesät werden, wo die Niederschläge hoch und regelmäßig sind und die Böden eine hohe Speicherkraft haben. Großflächige Monokulturen verbieten sich in mehrfacher Hinsicht von selbst. Sollten Sie mehr für weniger Klimakatastrophe tun wollen, ändern Sie Ihr Konsumverhalten und wählen Sie mal was anderes.

15.05.2020 21:19 Uhr Fragen bleiben unbeantwortet

Zu: „Panne im Windpark: Stillstand soll bald enden“, vom 28. April

Die „Weichspülformulierung“, es handele sich um Ablösungen an Fugen der Rotorblatt-Hinterkante, ist wenig erhellend. Die WKA drehen mit ca. 12 U/min bei Nennlast. Bei einem Rotordurchmesser von 136 Metern stellt sich eine Umfangsgeschwindigkeit von über 300 km/h ein. Wie es zu dem fehlenden Rotorblattteil (ca. ein halber Meter Länge) kommen konnte, wurde nicht präzisiert.

Der Gedanke, dass sich gegebenenfalls solche Elemente aus bis zu 217 Metern Höhe katapultartig vom Rotorblatt trennen könnten, bereitet einfach nur Unbehagen. Ein transparenter Informationsfluss seitens des Betreibers oder Herstellers könnte Aufklärung verschaffen. Fakt ist, die Rotorblätter der betroffenen WKA 06 wurden am 5. Dezember 2019 schon einmal mit einer Reparaturgondel befahren. Auch hierzu gibt es keine Angaben, warum und welche Arbeiten im Detail vorgenommen wurden.

Laut Dewezet-Bericht wurden an den sich zurzeit noch drehenden WKA nach Überprüfung der WKA von der Innenseite Verstärkungen angebracht. Ein sachlicher Zusammenhang wird ebenfalls nicht erläutert. Der WKA-Typ Vestas V136 wurde vom TÜV 2016 zertifiziert. Es ergeben sich folgende Fragen: Wurden die Arbeiten durch TÜV-Sachverständige begleitet und begutachtet? Verliert eine WKA durch Veränderungsmaßnahmen an der Konstruktion und Reparaturarbeiten die allgemeine Betriebserlaubnis? Wenn man an betriebswichtigen Teilen Veränderungen bei seinem Auto vornimmt, verliert das Auto auch die ABE beziehungsweise damit gegebenenfalls auch den Versicherungsschutz.

Zur Ursache der Rotorblattschäden befragt, die nach nur einem Jahr Betrieb aufgetreten sind, glaubt Herr Nowack nicht an einen Serienfehler und hoffte im Januar 2020 auf eine Reparatur innerhalb von 14 Tagen. Glauben kann man an den Weihnachtsmann oder auch nicht. Als verantwortlicher Betriebsleiter sollte Herr Nowack jederzeit über den Zustand der WKA verlässlich Auskunft geben und den sicheren Anlagenbetrieb gewährleisten können. Die Tätigkeit oder Untätigkeit des Landkreises Hameln-Pyrmont will ich an dieser Stelle nicht kommentieren. Das kennen wir schon vom Fall Lügde. Und damit Herr Nowack erfährt, dass ich trotz der Gefahr, die ich sehe, noch Humor habe, ich „glaube“, es wird nicht das letzte Problem sein der Vestas-V136-WKA im Windindustriegebiet Grohnde-Kirchohsen.

15.05.2020 21:17 Uhr Öffentlichkeit sollte mehr auf Fachleute hören

Zu: „Bauverzögerungen soll es nicht geben“, vom 9. Mai

Das Gebäude ist veraltet, wenn es denn in Betrieb geht, lässt Herr Ebbecke von den Grünen vermelden und führt gleich den neuen Hauptstadtflughafen an. Selbstverständlich ist es für den CDU-Politiker Siegmund sowieso schon beschlossen, dass dieses Jahr noch abgerissen wird. Sollten wir vielleicht noch einmal die rührige CDU-Politikerin, Frau Buchwitz, wiederauferstehen lassen, die dann den Verantwortlichen zeigt, wo es langgeht?

Es ist dasselbe Geplapper wie in den 60er Jahren, wo vom Krieg komplett erhaltene Altstädte plattgemacht wurden, um Neubauten zu errichten. Hauptnutznießer war seinerzeit der gewerkschaftseigene Baukonzern „Neue Heimat“.

Apropos Gewerkschaft. Ausgerechnet der von mir geschätzte ehemalige Gewerkschaftsfunktionär und Linkenvertreter Peter Kurbjuweit klinkt sich, wenn auch verhalten, in diese Diskussion ein. Einzig der FDP-Abgeordnete Zemlin fragt nach weiteren Kosten. Vielleicht sollte die Öffentlichkeit mehr auf Fachleute – dazu gehören auch Planer und Finanzleute, u. a. der Steuerzahlerbund – als auf Provinzpolitiker bei solch weitreichenden Entscheidungen hören. Oder ist der Abriss dieser neuen Gebäude etwa 2045 schon in Planung?

i, Hameln

15.05.2020 21:16 Uhr Stuhl vor die Tür gesetzt

Zu: „Högl ist neue Anwältin der Truppe“, vom 8. Mai

Fraktionschef Rolf Mützenich ignorierte dies. Gut. Stur lachen und winken! Die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann wertete die geplante Ablösung als „Affront gegen die Soldatinnen und Soldaten“. Hans-Peter Bartels, angesehen in der Bundeswehr und im Parlament, wurde der Stuhl vor die Tür gesetzt. Man wendet sich angewidert ab ob des Schmierentheaters.

Fazit: Die Bundeswehr spielt bei der Wahl keine Rolle. Dieses politische Schmierentheater um den Wehrbeauftragten wird der SPD noch lange anhängen. Bei den Wählern, auch bei ihren Mitgliedern und insbesondere bei den Soldaten. Unsere Soldaten sind nicht die Trottel der Nation, mit denen man machen kann, was man will. Und sie sind schon gar nicht die Sparschweine der Nation.

15.05.2020 21:14 Uhr Grafik erzeugt verzerrtes Bild

Zu: „Angst vor der zweiten Welle?“, vom 29. April

Die Prozentuierung, die vom RKI selbst vorgenommen wurde, ergibt ein anderes Bild: Bis zur 10. KW waren 3,1 Prozent der Getesteten positiv, der Höhepunkt der Infektionswelle war in der 14. KW, da betrug der Prozentsatz 9 Prozent. Bis vor ein paar Tagen war diese Tabelle offen auf der Seite des RKI zugänglich, heute nicht mehr.

Allerdings habe ich sie unter dem Link www.tagesschau.de/investigativ/corona-tests-rki-101.html wiedergefunden, sie enthält die Zahlen bis zur 17. KW. Seit der 14. KW sinkt die Anzahl der Infizierten kontinuierlich. Würde man diese Prozentzahlen als Kurve zeichnen, wäre diese nicht annähernd so steil. Mit den Grafiken, wie Sie diese verwendet haben, wird ein verzerrtes Bild erzeugt (enormer Anstieg der Anzahl der Infizierten).

Von einem seriösen Journalismus wünsche ich mir ehrlich gesagt mehr Sorgfalt. Ein anderer Punkt ist der im Moment immer wieder verwendete Begriff des Reproduktionswertes. Wie wird denn dieser Reproduktionswert überhaupt ermittelt? Liegen diesem valide Zahlen zugrunde oder handelt es sich vielmehr um Wahrscheinlichkeitsrechnungen?

Gerade in dieser Zeit, in der viele Menschen sehr verunsichert sind, finde ich es ausgesprochen wichtig, sehr gründlich zu recherchieren.

14.05.2020 23:27 Uhr Ein Wirtschaftsbetrieb Hotel kann so nicht überleben

Zu: „Urlaub in Deutschland – kommt jetzt der Ansturm?“, vom 8. Mai

Ein Beispiel unter vielen im Bundesland Niedersachsen: Hotels dürfen erst eine Woche nach den Restaurants und Gaststätten wieder öffnen. Logik: Keine, warum auch? Diese Regelung beweist doch zumindest Aktionismus der Landesregierung. Jedes Hotelzimmer unterliegt einer „Wiederbelegungsfrist“. Soll heißen: Nach einem Tag Belegung darf das Zimmer sechs weitere Tage nicht belegt werden oder nach sechs Tagen Belegung einen weiteren Tag. Logik offensichtlich: Je kürzer die Belegung, desto größer die Ansteckungsgefahr und umgekehrt.

Da lacht selbst der verkniffenste Virologe. Nur jedes zweite Zimmer darf belegt werden. Logik: Das Virus könnte ja unter den Türen in das benachbarte Zimmer wandern. Da muss selbst die Fledermaus lachen. Leider ist die Konsequenz des „ausbalancierten“ Stufenplans der Landesregierung nicht so lustig: Der Wirtschaftsbetrieb Hotel kann nach dem langen Shut-down so nicht überleben. Existenzen von Unternehmern werden vernichtet, Mitarbeiter werden arbeitslos. Kleinere Hotels und Pensionen in Bad Pyrmont öffnen jetzt erst gar nicht wieder. Ich frage mit im Prinzip größtem Respekt die niedersächsische Landesregierung, insbesondere den für diese Regelung verantwortlichen Ministerpräsidenten Weil, Minister Althusmann und Ministerin Reimann: Werden Sie in einigen Monaten für Ihre Entscheidungen der „Ausbalancierung“ noch Verantwortung übernehmen, wenn in Niedersachsen Hunderttausende von Arbeitslosen auf der Straße sitzen, viele Hotels und Restaurants pleite sind, aber dafür viele Suppenküchen aufmachen müssen und die Selbstmordrate aufgrund der Vernichtung von ganzen Existenzen signifikant steigt?

14.05.2020 23:25 Uhr Die Mehrheit schluckt das wie immer klaglos

Zu „Wut ohne Abstand“, vom 11. Mai

Stellvertretend nenne ich hier die Supermarktkassiererinnen und -kassierer. Jahrzehntelang erledigten sie ihren Job, ohne Helden zu sein. In der Krise jedoch waren sie es plötzlich, obwohl ihre Arbeit exakt so weiterlief wie bisher – mit Einschränkungen wie für alle anderen auch. Außerdem sind diese Beschäftigten froh, dass sie nicht arbeitslos wurden, wie leider viele Arbeitnehmer aus allerlei anderen Geschäftsbereichen. Damit möchte ich das Kassenpersonal keinesfalls herabwürdigen, denn dieser Beruf ist genauso wichtig wie jeder andere auch.

Allerdings wage ich die Prognose, dass nach der Coronakrise niemand mehr vom Heldentum redet – auch nicht beim Pflegepersonal, dessen Arbeit oft bis an die Grenzen des Erträglichen geht.

Und dann gibt es noch zwei andere Gruppen. Die eine setzt sich, wie berichtet, aus unaufgeklärten Menschen zusammen, denen man mangels eigenen Verstandes alles einreden kann. Denen ist es egal, ob sie mit ihrem Verhalten andere gefährden, zumal sie auch immer aggressiver werden. Manche dieser Leute setzen sich auch wieder die selbst gebastelten Alu-Hüte auf ihre hohlen Denkkapseln, wenn am Himmel erneut Kondensstreifen zu sehen sind, die uns angeblich alle verseuchen sollen.

Leider wissen das die extrem rechten Gruppen geschickt zu nutzen, die derartig Ver(w)irrte hinter sich scharen. Wenn das so weitergeht, wird die Erde bald wieder eine Scheibe sein – mit Gebirgen aus gehamstertem Klopapier.

Die andere Gruppe besteht aus riesigen Firmengeflechten, die erfindungsreich ihre Steuern zu senken wissen, sehr häufig auch mit Briefkastenfirmen und Niederlassungen im Ausland – oft auch illegal. Die dadurch erzielten Gewinne werden steuertechnisch sehr geschickt am Staat vorbeigeschleust. Das erhöht die Vorstandsgehälter inklusive Boni-Zahlungen und Dividenden.

In Krisenzeiten wie dieser werden allerdings Hilfen in enormer Höhe vom ehrlichen Steuerzahler verlangt. Es ist wie bei der Finanzkrise vor Jahren: Die Gewinne teilt man unter sich auf, und die Verluste werden der Allgemeinheit auferlegt. Das Schlimme daran: Die Mehrheit der Wähler schluckt das wie immer klaglos und beschränkt sich darauf, weiterhin wirkungslos über „die da oben“ zu meckern.

13.05.2020 16:39 Uhr Politik muss eingreifen

Zu: „Betrugsmasche Corona-Hilfe“, vom 29. April

Es ist hinlänglich bekannt, dass diese „Clans“ unseren Staat aussaugen. Warum wird vonseiten unserer Politik hier nicht stärker eingegriffen? Demokratie hin, Demokratie her, diese Menschen verstehen nur eins: In solch einem Fall müssen sämtliche Gelder beschlagnahmt und Besitztümer enteignet werden.

13.05.2020 16:37 Uhr Einfach nur lachhaft

Zu: „Landesregierung sieht ,unnötiges Risiko‘ beim Autowaschen“, vom 24. April

Unsere Waschstraßenbetreiber gucken in die Röhre. Wenn diese Auffassung der niedersächsischen Landesregierung Bestand hat, müssten alle Automaten (Zigaretten-, Bahnfahrkarten- oder Kondomautomaten) unbenutzbar gemacht werden. Was ist mit den Kleiderbügeln in den Klamottenläden, was mit den Waren in den Lebensmittelmärkten, fasst die niemand an? Einfach nur lachhaft, dieses Gebaren der Verantwortlichen in der Landesregierung Hannover.

13.05.2020 16:34 Uhr Isoliert im Altenheim

Zu: „,Corona ist mir egal‘“, vom 27. April

Freiheit und Selbstbestimmung gibt uns die Kraft im Leben.

Schon in normalen Zeiten ist das für viele Menschen, die plötzlich ohne Vorwarnung ins Altenheim kommen, ein Alptraum. Kein Besuch, keine Sonne, der Mensch geht ein wie eine Primel.

Ich kenne einen lieben Menschen, dem es genauso erging wie Frau Witt-Kronshage, und nun ist er gestorben. Halten Sie durch, liebe Frau Witt-Kronshage, und auch allen Mitbewohnern alles Gute.

13.05.2020 16:32 Uhr Vom „Talk“ bis zum „Set up“

Zu: „Die neue Teilung Deutschlands“, vom 25. April

Möglich sei nun eine „Transformation der sozialen Marktwirtschaften“, wird uns untergejubelt, also einer „Umwandlung“. Oh je, hoffentlich werden wir nicht auch noch verwandelt wie im Märchen. Aber eine „Service Class“, eine „Dienst-Gesellschaft“, soll uns unverzichtbar bleiben. Mehr Wertschätzung dafür wünsche ich mir auch, wenn denn der Arbeitgeber das auch so sieht, oft fraglich. Eine „Krise im Wandel“? Und das ist doch nicht so schlimm, denn mit Hilfe eines „Inspiracing talk“, gemeint einer „Eingebungsbesprechung“, kriegen wir das schon hin. Und es gibt ja auch den Weg, dass dieser „Talk“ im Wohnzimmer stattfinden kann. Es lohnt sich offensichtlich, denn erfreulicherweise kann man das mit einem „Homeofficegeld“, wie „Zuhausebürogeld“ überbrücken. Und ein „Set up“ dazu darf natürlich nicht fehlen, eine wohnliche „Einrichtung“. Gerade fällt mir ein, so ein weiterer Begriff „Shortworkgeld“, „Kurzarbeitergeld“, kommt vielleicht noch demnächst in die Medien, wer weiß. Sollte alles nicht helfen, gibt es als letzten Ausweg die gut gelaunte „Lockdownelite“, die „Absperrvorrichtungsuntenführungsschicht“. Also kein Problem, diese „Krise als Chance“ zu nutzen. Diese Bewegung will uns an die Hand nehmen, etwas beibringen, was uns schon lange gefehlt hat. Ich bin nicht in frommer Erwartung, und eine neue Geburt sehe ich auch nicht entstehen. Auf unsere Wissenschaftler und Politiker sollten wir hören, nicht auf die Lobbyisten. Nach diesen Zeilen gönne ich mir erst mal ein „German Bier“ und pfeife auf die „Verdenglishung“.

13.05.2020 16:30 Uhr Das Handeln an den Tatsachen orientieren

Zu: „Lockerungen für Kirchen, Spielplätze und Museen“, vom 2. Mai

Des Weiteren bekommt man das Gefühl, dass die in Verbänden organisierten Mitglieder am meisten wieder gelockerte Maßnahmen erfahren dürfen, die im Vorsitz ihrer Organisation starke Lobbyisten haben. Wie sonst kann man erklären, dass wir im Landkreis Hameln-Pyrmont bei ca. 122 000 Einwohnern, per 1. Mai 2020, in Summe vom 1. März 2020 an gerechnet, 130 infizierte Bürger hatten, wovon 94 genesen und leider 10 im meist betagten Alter verstorben sind. Also per Saldo 26 Patienten, die sich noch in Behandlung befinden. Und daraus ableitend ein ganzer Wirtschaftskreis von Kleinunternehmern das Existenzminimum entzogen wird.

Hier ein klassisches Beispiel: Es gibt auf der Baustraße einen Fußpflegesalon, der pro Tag ca. 8 bis 10 Termine vergibt. Das bedeutet, dass sich nie mehr als ein Kunde im Behandlungsraum befindet. Die Fußpflegerin sitzt immer mindestens 1,50 Meter vom ansteckungsmöglichen Herd bei ihrer Behandlung entfernt. Der nächste Kunde, der einen Termin vereinbart hat, ist bei Beendigung der Behandlung meist noch nicht da oder sitzt im großzügig vorgelagerten Warteraum. Warum diese Einzelkämpferin seit ca. zwei Monaten nicht arbeiten darf, sollte mal jemand der Entscheider erklären.

Die Hygienevorschriften sind bisher schon eingehalten worden. Nur der Kunde müsste noch eine Maske tragen. Dann wäre es perfekt. Mehr regionales Denken und tatsachenbezogenes Handeln könnte vielen Unternehmen helfen, die Krise besser zu überstehen.

07.05.2020 21:15 Uhr Klassenlehrerin verteilt mit privatem Pkw Aufgabenpakete

Die Corona-Pandemie sorgt für viel Verunsicherung, und deshalb scheiden sich auch die Geister bei vielen Themen, die diese neue Situation mit sich bringt, ob es die Maskenpflicht oder die Beschulung der Kinder betrifft. Nach einigen Wochen ist nun wieder Platz für emotional aufgeheizte Diskussionen, ein Zeichen dafür, dass sich einerseits eine „Gewöhnung“ einstellt, andererseits die Anspannung bestehen bleibt. Fakt ist, dass auch die Schulen bisher noch nicht vor eine solche Herausforderung gestellt waren, so wie wir alle. Neue Herangehensweisen bieten Zündstoff für Diskussionen.

In der aktuellen Situation können wir als Eltern einer 3. Klasse an der Herderschule festhalten, dass die Herderschule im Allgemeinen und die Klassenlehrerinnen im Besonderen für ihren Teil alles versuchen, so gut es geht, Herr der Lage zu werden. Wir erleben, dass die Kinder und die Eltern auf persönliche Weise regelmäßig direkt angesprochen und mit Aufgaben versorgt werden. Wenn die Klassenlehrerin beispielsweise zu Hause anruft oder im privaten Pkw Aufgabenpakete ausfährt und sich Zeit für ein kurzes persönliches Gespräch über den Gartenzaun nimmt, kann sicher besser gewährleistet werden, dass jedem Kind, nicht nur den digital bestens ausgestatteten, so gut es eben geht, geholfen wird. Darüber hinaus haben auch (entgegen der Darstellung im Artikel) viele Eltern untereinander Kontakt und unterstützen sich beim Homeschooling gegenseitig.

Dass „an der Herderschule gar nichts“ laufe, davon kann also absolut keine Rede sein! Sicher dürfen wir auch hier eine differenzierte Sichtweise anlegen und festhalten, dass es einige Lehrer und Lehrerinnen mit viel persönlichem Engagement und eben auch welche mit weniger gibt. Das halten wir für normal. So plädieren wir für mehr Fairness, die aufgrund der besonderen Umstände mehr denn je vonnöten ist.

07.05.2020 21:21 Uhr Staunen über das Pandemie-Management

Dabei weiß doch jedes medizinische i-Männchen, dass Viren, die die Atemwege befallen, hauptsächlich über Tröpfchen beim Atmen und Sprechen und höchst selten durch Berühren von Gegenständen übertragen werden. Physische (nicht soziale!) Distanz und Tröpfchenschutz zu Beginn wären die wichtigsten Maßnahmen gewesen.

Nun haben wir die Maskenpflicht, aber jeder muss selbst sehen, wo er welche herbekommt. Und warum darf die Verkäuferin, die auf mein Brötchen atmet, ohne Maske arbeiten? Professor Streeck, Leiter des Virologischen Institutes der Uni Bonn, hat mit seinen dankenswerterweise eigeninitiativ gestarteten Untersuchungen in Heinsberg festgestellt, dass in Häusern mit CoVid-19-Erkrankten zwar vereinzelt Viruspartikel auf Türklinken, Waschbecken, Toiletten etc. nachgewiesen werden konnten, dass aber daraus nie ein lebendes Virus angezüchtet werden konnte, also keine Infektion möglich gewesen wäre. Warum sollen wir dann mit Karte bezahlen? Geldscheine und Münzen als Übertragungsquelle hält auch Professor Drosten für extrem unwahrscheinlich. Und was ist problematischer: Wenn ich aus meinem Portemonnaie der behandschuhten Kassiererin einen Geldschein gebe – oder wenn ich die Tastatur berühre, in die vor mir schon Dutzende ihre Geheimzahl getippt haben? Vor kurzem wurde über die Abschaffung des Bargeldes gesprochen, damals noch für die meisten Deutschen undenkbar, unter Corona-Bedingungen akzeptiert? Und wie steht es mit der Anonymität der geplanten Tracking-App? Wenn Person XY die meiste Zeit in der Müllerstraße 20a verbringt und jeden Tag den selben Arbeitsplatz aufsucht, sollte wohl schnell zu klären sein, um wen es sich handelt! Kein Wunder also, dass die Datenkraken Google und Facebook sofort ihre „uneigennützige“ Hilfe angeboten haben. Einen Nutzen soll die App erst bringen, wenn 60 Prozent der Bevölkerung mitmachen – ein Schelm, der hier an den gläsernen Menschen denkt, dessen Bewegungsprofil, Kauf- und Sozialverhalten so der Privatsphäre entrissen wird. Bei allem gebotenen Schutz vor Infektion also bitte weder das eigene Gehirn noch demokratische Rechte außer Kraft setzen!

07.05.2020 21:24 Uhr Warum dürfen Motorradfahrer lärmen?

Andernfalls wird die Polizei mit Verhängung von drastischen Strafen dafür sorgen, dass wir das tun! So weit, so gut. Aber während wir braven Bürger uns entsprechend verhalten, rasen, wie an jedem Wochenende und seit Corona noch vermehrt, Tausende, ja wirklich, so viele Motorradfahrer lärmend und luftverpestend durch unsere Wohnorte, nicht wenige sogar mit ausgeschalteter Lärmdrosselung und wegen des „geilen Sounds“ extra aufheulenden Motoren.

Viele Menschen, zum Beispiel in Rühle oder nahe der Weserbrücke in Bodenwerder oder in Hehlen an der Straße nach Sievershagen, können es an den Wochenenden und vermutlich auch am 1. Mai nicht mehr auf ihren Balkons oder in ihren Gärten aushalten und werden selbst bei geschlossenen Fenstern den spätestens ab Mittag pausenlosen Lärm nicht los. Wie kann es sein, dass diejenigen, die sich an die Regeln halten, unter einer Gruppe leiden müssen, die offenbar stillschweigend von diesen Regeln ausgenommen wird? Wann müssen endlich auch die Motorradfahrer, die nur zu ihrem Vergnügen, ohne notwendige Fahrziele und oft als in „Zweiergruppen getarnten“ großen Horden unterwegs sind, auch zu Hause bleiben? Und wann wird endlich die Sonntagsruhe (Rasenmähen etc. ist ja sonntags wegen Lärmschutz untersagt) auch den Motorradlärm mit einbeziehen? Unser schönes Weserbergland darf nicht zum „Weserbikerland“ werden. Wir möchten hier leben! Ich hoffe auf Solidarität!

07.05.2020 21:45 Uhr Mit Beratung

Europaweite Untersuchungen zu diesem Thema zeigen, dass derartige Angebote der öffentlichen Hand dann besonders intensiv und effektiv genutzt werden, wenn die Akteure individuell fachlich begleitet werden. Daher meine Bitte an den Landkreis und alle Träger ähnlicher Programme: Zweigen Sie einen Teil des Geldes dafür ab, eine Fachfrau oder einen Fachmann einzustellen! Die oder der wird auf freiwilliger Basis beraten, begleiten, auswerten, den Engagierten ermutigende Rückmeldung geben. Dann wird aus gut besser…

07.05.2020 21:46 Uhr Ungebremst

Ich habe noch ein kleines Auto (Fiat 500). Ich werde vorne ein Dreiecksschild anbringen mit der Aufschrift: „Achtung! Kann nicht bremsen, da Bremsanlage defekt.“ Ich glaube, das dürfte reichen, denn was der Stadt recht ist, sollte mir billig sein!

07.05.2020 21:49 Uhr Ein Löschflugzeug kaufen

Um das Verfahren abzukürzen und im September den ersten Spatenstich zu setzen, muss man einmal um die Ecke denken. Die Wehren brauchen eine Waschstraße, sie brauchen einen Übungsturm und sie brauchen Platz zum Üben. Mit 28 jungen Frauen in der Jugendwehr, die in den nächsten Jahren in die Wehren übertreten können, müssen Räumlichkeiten geschaffen werden, die dieser Zahl Rechnung tragen. Wie aber kann man diese Vorstellung realisieren? Es gibt die Möglichkeit, ein Gebäude mit elf Toren für 7 Millionen Euro zu bauen. Die Stadt hat zurzeit für das Gebäude 9,8 Millionen eingerechnet, ohne ausreichende Anzahl von Damentoiletten, und 3,5 Millionen für den Umbau des Parkplatzes am Gondelteich mit Folgekosten. Die Anlage auf den Gondelteich-Parkplatz zu setzen, bedeutet für die Wehren nicht nur, dass sie beim wöchentlichen Üben unter der Beobachtung aller Touristen, Schwimmbadbesucher und Pyrmonter stehen. Eine Grillfeier mit Wehren und Familien, Feuerwehrwettkämpfe mit Besuchern, Kreisfeuerwehr-Veranstaltungen, all das wird aus Platzmangel nicht möglich sein. Dafür braucht es Raum und Bewegungsfreiheit und ungestörtes Üben. Das werden die Wehren am Gondelteich nicht bekommen. Selbst der kreuzungsfreie Verkehr im Einsatz wird nur schwer zu realisieren sein.

Der Gondelteich-Parkplatz ist Eigentum der Stadt. Wie viel Sinn macht es, ihn zuzubauen, um weniger Parkplätze woanders wieder teuer anzulegen? Statt 3,5 Millionen (oder mehr) dafür anzusetzen, wäre es doch sinnvoller, die Pyrmonter zu fragen, ob in der notwendigen Größe Grundstücke zu kaufen sind. Bei den Pyrmonter Grundstückspreisen, kann man für so viel Geld schon fast die Schlossallee kaufen… Mein Favorit ist jedoch, unbebautes Land zu erwerben und damit den Wehren Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Mit dem gesparten Geld würde ich die Wehren mit zusätzlicher Ausrüstung ausstatten. Insbesondere wegen der anhaltenden Dürre muss Pyrmont Waldbrände fürchten. Ein geländegängiges TLF 3000 auf einem Unimog-Aufbau zu kaufen, wäre sicherlich sinnvoll.

Und wenn schon weiterdenken: Pyrmont hat einen Flugplatz, eine gut ausgebildete Wehr und eine Flugschule. Wieso nicht ein kleines gebrauchtes Agrar-/Löschflugzeug kaufen und auf Kleinenberg stationieren? Ein Dromedar oder Air Tractor, wie die DLFR empfiehlt, würde den Wehren hier im norddeutschen Raum einen zusätzlichen Schutz geben. So etwas kann man in Gemeinschaft mit dem Landkreis/Land anschaffen. Man muss nur wollen.

07.05.2020 21:52 Uhr Eine tolle Handball-Zeit

Zu den Punktspielen wurde der Spielball mit einem ferngesteuerten Modell-Lkw von der Firma Othmer reingefahren. Und dann die Stimmung: Einmalig!

Als es dann nach Zaporoshje um den Europapokal ging, waren wir mit fünf Fans dabei. Alleine das war ein Abenteuer für uns. Es ging los vom VfL-Heim mit dem Bus und der Mannschaft. Dann, ab Hannover, mit dem Flugzeug nach Kopenhagen. In Kopenhagen mussten wir umsteigen und in Richtung Kiew weiterfliegen. Von Kiew ging es mit einem kleinen Flugzeug (zirka 25 Personen) nach Zaporoshje. Wir dachten alle, wir schmieren ab. Das war ein Abenteuer. Danilo Loncovic war der Mann, der alles gemanagt hat. Er verstand die Leute und begleitete uns während der drei Tage. Die Dewezet hätte ja bei diesem schönen Bericht auch ein Bild von uns fünf Fans mit in die Zeitung setzen können, aber was nicht ist, kann ja noch werden. VfL – geh wieder hoch in die Bundesliga! Das war eine schöne Zeit.

29.04.2020 22:50 Uhr Masken bügeln

Man kann Masken zum Reinigen auch gründlich heiß bügeln. Das wird sogar als Empfehlung dem Pflegepersonal in manchen Krankenhäusern mitgeteilt, die eine persönliche Maske bekommen haben. Bereits beim Bügeln mit 2 Punkten kommt man auf Temperaturen von 130 bis 165 Grad. Bei 3 Punkten kann die Temperatur bis zu 195 Grad heiß werden.

29.04.2020 22:48 Uhr Muslime arbeiten Agenda ab

Der Grund, warum der Ruf des Muezzin in Hameln jetzt öffentlich übertragen wird, ist zudem absolut unglaubwürdig! Es ist zwar momentan kein Besuch der Moschee erlaubt, aber trotzdem ist doch kein öffentlicher Aufruf zum Gebet nötig – die Muslime wussten doch vorher auch, wann sie beten sollten! Vielmehr nutzen Islamfunktionäre die Gunst der Stunde und landauf landab ertönt in Zeiten von Corona in immer mehr deutschen Städten der muslimische Gebetsruf. Daran, dass diese islamische „Landnahme“ mit dem Ende der Corona-Maßnahmen enden wird, darf laut und vernehmlich gezweifelt werden! Ob die Durchsetzung islamischen Religionsunterrichts an staatlichen Schulen, das betäubungslose Schächten samt Halal-Lebensmitteln, Moscheebauten mit Minaretten, Besetzung universitärer Lehrstühle oder die Etablierung von Islamfunktionären in Rundfunkräten und Parteien – hier arbeiten Muslime ihre seit Jahren verfolgte Agenda ab!

29.04.2020 22:47 Uhr Woher sollen die ganzen Masken kommen?

Hameln hat rund 60 000 Einwohner; Bad Pyrmont 21 000 Einwohner. Bis jetzt habe ich kaum Hinweise gefunden, wo denn all diese Masken herkommen sollen. Werden Sie umsonst verteilt wie vereinzelt in anderen Städten geschehen? Zu welchem Preis sind sie erschwinglich? In NRW (Kreis Heinsberg) ist nach dem Toilettenpapierrun der Stoff zum Selbstnähen ausgegangen, auch gibt es bereits keine Gummibänder mehr. Liebe Landes-/Bundesregierung woher sollen nun also Millionen Masken für die Bevölkerung beschafft werden? Heute – 26. April – überträgt der Nachrichtensender „Welt“ die Landung des größten Transportflugzeuges der Welt mit 10 Millionen Masken. Abgesehen davon, dass unsere Verteidigungsministerien nicht explizit äußert, für wen diese genau gedacht sind, wird die Gelegenheit versäumt, den interessierten Zuschauen beispielhaft zu demonstrieren, wie ernst die Anordnung „Maskenpflicht in der Öffentlichkeit“ von Reportern, Ministerbegleitern und selbst der Ministerin genommen wird. Ich hätte mir hier vorbildhaftes Agieren gewünscht.

29.04.2020 22:44 Uhr Nicht nachvollziehbar

Im Herrenbereich ist es sicherlich aus finanziellen Gründen schwierig, da die Vereine der oberen Ligen mit einem Geldetat planen müssen und Adeshalb Ansprüche haben. Daher hat der NfV Angst, in Haftung genommen zu werden, wenn Vereine nicht entsprechend ihren Ansprüchen zur Geltung kommen. Aber im Jugendbereich ist dies doch irrelevant. Zudem ist zum einen die Frage der Altersklassen im Herrenbereich nicht gegeben und wie soll das im Jugendbereich aussehen? Spielen dann die 16-Jährigen, die in die A-Jugend aufsteigen gegen 20-Jährige, die noch die Saison zu Ende spielen sollen? Und was ist im nächsten Jahr, falls die Saison im Winter zu Ende gespielt werden konnte? Drehen wir dann Däumchen? Alles vorausgesetzt, dass wir im September überhaupt spielen können. Aber da sind andere Sportarten schon intelligenter, ohne auf das Geld zu achten zu müssen, weiter.

29.04.2020 22:43 Uhr Bezug zur Realität verloren

Jeder kocht seine eigene Suppe. Das ist mehr als fatal.

Vermehrte Käufe von Alkohol und Kondomen. Kann man auch Verstand kaufen? Denn das wäre dringender. Wir leiden unter diesen Umständen, Ausgehverbot, Maskenpflicht, Abstandsregelungen, Kontaktverbot. Bisher sind wir doch gut damit gefahren, Deutschland hat im Vergleich zu den übrigen Staaten dieser Welt eine sehr geringe Todesrate (obwohl diese auch noch zu viele sind). Und jetzt plötzlich, weil irgendein sich wichtignehmender Politiker nach mehr Freiheit schreit, ziehen so viele nach, was völlig unverständlich ist. In Amerika will sogar der Präsident Desinfektionsmittel spritzen lassen, er habe gehört, damit werden die Viren abgetötet(!). Ich möchte diejenigen hören und sehen, die nach mehr Freiheit und weniger Verbote schreien, wenn in ihrer Familie plötzlich Todesfälle durch das Virus auftreten. Was dann kommt ist klar: Der Staat hat versagt, er hätte rigoros die Verbote durchsetzen müssen. Ist das logische und vernünftiges Denken ausgeschaltet worden? Warum will man den mühsam erreichten Status gefährden? Auch ich wünsche mir wieder die Kontakte mit Freunden, auch ich vermisse den Besuch im Restaurant, ich möchte auch wieder ohne Maske mich bewegen können, auch ich möchte wieder die Nähe der Menschen spüren. Aber mein Verstand funktioniert im Gegensatz zu anderen gut und der sagt, das geht momentan nicht. Meine Bitte an alle, die schreien und zetern nach Freiheit, Aufhebung verschiedener Verbote: Denkt nach und setzt euren Verstand ein. Wenn jetzt ein Rückschlag erfolgt, was kommt dann?

29.04.2020 22:42 Uhr Radwege für die Zukunft

Die abgebildete Verkehrssituation von Coppenbrügge ist stellvertretend für zahlreiche ähnliche Situationen im Weserbergland sowie in Hameln. So auch die Kritik des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs. Die Dewezet berichtete aus der 11. KW – Radweg wichtiges Bindeglied. Schaut man sich als Radfahrerin zum Beispiel die Situation im Übergang vom Hastenbecker Weg (B1) in die Tunnelstraße in Hamelns Innenstadt an, so wird einem speiübel. Diese Kreuzung ist das ganze Jahr über stark frequentiert. Da werden Rad- und Autofahrer aufeinander losgelassen, dass es krachen muss. Die gekoppelte Ampelschaltung ist so geregelt, dass beide Verkehrsteilnehmer gleichzeitig losfahren auf einer sehr schmalen Fahrbahn unter der Eisenbahnbrücke. Auch an der Fischbecker Landstraße (B83), aus Hameln herausfahrend, bei der Abbiegung in den Reher Weg ist die Verkehrssituation für Radfahrende unzureichend. Die roten Fahrradstreifen sind eine wichtige visuelle Markierung zur Orientierung an der Wegführung und zur Rücksichtnahme für Pkw-Fahrer/innen. An dieser Stelle vielen Dank an den Finanzausschuss für getätigte und noch kommende Investitionen zugunsten einer „Fahrradfreundlichen Stadt“. Zum Beispiel die Baumaßnahme in der Kuhlmannstraße. Und ein Dankeschön an die Straßenbauer, die eine Umsetzung von Planungen erst möglich machen. Der Bau von Radwegen ist meiner Meinung nach nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie, sondern generell eine zukunftweisende Investition.

29.04.2020 22:40 Uhr Unselige Koalition von CDU und FWE mit der AfD

Es ist eine bedauerliche Information, über die hier berichtet wird. Man hätte es der Gemeinde Emmerthal und ihren Einwohnern, aber auch dem gesamten Landkreis, gewünscht, gemeinsam Antworten zu finden auf die Fragen, die der Bückeberg als weithin sichtbares Bodenmal aufmerksamen Betrachtern stellt. Nicht mehr und nicht weniger soll mit dem geplanten Lernort erreicht werden. Es ist aber nicht nur bedauerlich, es ist beschämend, dass es die Gemeinde Emmerthal nicht schafft, sich hier von einer Nazi-Vergangenheit zu distanzieren, die der Gemeinde aufgedrängt und auferlegt wurde. Man kann es ihnen nur wünschen, dass sie es doch noch irgendwie schaffen, den Makel loszuwerden, die die unselige Koalition lokaler Vertreter aus CDU und Freien Wählern (FWE) im Verein mit der AfD ihnen aufdrückt. Umso mehr muss es dem Landkreis und dem neuen Landrat gelingen, diesen Lernort zu einem akzeptierten und informierenden Ort für Fragende zu gestalten. Auch als Zeichen gegen die unheilvolle Nazi-Vergangenheit, die noch immer an dieser Gegend klebt. Hoffentlich auch mit Unterstützung aus der Kreis-CDU.

27.04.2020 22:53 Uhr Am Bürgerwillen vorbei

Diese gewählten Volksvertreter sind verantwortlich für die Zukunft unserer Stadt! Da wundert es nicht, dass immer wieder sehr merkwürdige Entscheidungen im Rat getroffen werden, die am Bürgerwillen vorbei gehen.

27.04.2020 22:52 Uhr Kinder sind die Verlierer

Abiturienten mögen wohl reif genug sein, sich selbstständig auf die Prüfungen vorzubereiten. Alle Übrigen werden wahrscheinlich Wissensdefiziten hinterherlaufen. Das Bildungsministerium könnte womöglich innovativ handeln und den Schuljahreswechsel auf den 1. April verlegen. Es ist doch abzusehen, das sich mit der kommenden Herbst/Winter-Saison das Virus wieder vermehrt verbreiten wird.

27.04.2020 22:50 Uhr Wirtschaft soll wieder laufen

Jeder will etwas zum Thema sagen, aber manchmal ist es des Guten zuviel. Die Risikogruppe sollte sich schützen und geschützt werden, aber die Wirtschaft soll wieder anlaufen. Egal wie wir handeln und denken, im Jahr sterben in Deutschland 820 000 Menschen – ein Prozent der Bevölkerung. Das Leben ist schicksalhaft. Halten Sie mich nicht für zynisch. Was die Risikogruppe betrifft, scheinen sich auch noch alle „Fachleute“ sicher zu sein. Dass die jüngeren Leute weniger gefährdet sind, stelle ich in Abrede. Wenn sie den Virus haben und sie später krank werden und ihr Immunsystem nicht in Ordnung ist, werden sie wahrscheinlich auch krank, eventuell als Spätfolge. Ein Beispiel für Populismus, gut gemeint, aber gefährlich, zeigt zum Beispiel einen Imbisswagen mit Abstandsmarkierungen. Was nutzt der Abstand, wenn der Mitarbeiter mir auf die Bratwurst atmet. Alles reiner Populismus, man will sich in der Öffentlichkeit gut darstellen, denkt aber nicht ausreichend nach.

27.04.2020 22:49 Uhr Öffnungen nicht nötig

Und wäre das nicht alles schon genung, da kommt auch noch die östereichische Tourismusministerin um die Ecke und möchte deutsche Urlauber nach Östereich locken. Ja geht es denn noch? Gerade das Land, von dem aus sich die Infektionskette ausgebreitet hat?! Also ich werde keinen Urlaub in Östereich verbringen – auch dann nicht, wenn er kostenlos wäre und mir zusätzlich noch ein Urlaubsgeld angeboten würde.

27.04.2020 22:47 Uhr Krankheitsbild ist umstritten

Meiner Meinung nach tun sich vor allem Mediziner aus zwei Gründen sehr schwer mit dieser Diagnose: 1. Sie können sie nicht selber stellen, sondern benötigen eine kompetente Ernährungsfachkraft, die in diesem Bereich fortgebildet ist (und diese sind durchaus Mangelware). 2. (und das bestätige ich aus der Ernährungsberatungspraxis vollkommen) wird die Diagnose meist nur von den Patienten mit Hilfe des „Dr. World Wide Web“ gestellt. Viele suchen daher gar nicht erst den Weg zur Ernährungsberatung, wobei diese von den gesetzlichen Krankenkassen auch bezuschusst werden. Ich würde mich freuen, wenn es mehr Menschen gäbe, die dieses Angebot nutzen würden. Nicht, weil ich dann auch mehr Patienten hätte (daran mangelt es in der heutigen Zeit nicht), sondern weil eine Histaminunverträglichkeit keine lebenslange Restriktion bedeutet. Man kann durch die richtige Ernährungsumstellung ein fast vollständig beschwerdearmes bis -freies Leben führen, ohne sich bei allen Lebensmitteln eingrenzen zu müssen, die in irgendwelchen Listen auf der „Verboten“-Seite stehen. Mit der richtigen Ernährung kann auch eine vermeintliche Histaminunverträglichkeit therapiert werden, man muss nur wissen wie.

27.04.2020 22:46 Uhr Beleidigung wegen Mundschutz

Noch Anfang März habe ich meine Cousine in Andalusien besucht. Keine Ahnung warum ich doch noch geflogen bin. Dann Ausgangssperre. Nach nur 5 Tagen zurück nach Hause. Unterwegs war es wie im Film. Ich fliege nicht gerne, aber ich war so froh, als das Flugzeug endlich startete. Noch nie habe ich einen Flug so genossen!

Der Flughafen in Frankfurt menschenleer. Den Flughafen, die Stadt kannte ich nur aus dem Fernsehen. Da stand ich Dorfkind nun mit meinem Koffer und staunte über die beleuchteten Hochhäuser. Nix machte mir Angst und als ich endlich im Hotel war, war ich die glücklichste Frau. Am nächsten Morgen mit dem Zug nach Hameln. Nach dem Urlaub blieb ich freiwillig zwei Wochen in Quarantäne. Alle waren für mich da! Familie, Freunde. Doch schon nach fünf Tagen Isolation geriet ich erwachsene Frau an meine emotionalen Grenzen. Die Tränen liefen. Mit diesem Alptraum im Kopf, habe ich mir von einer Freundin selbstgenähte Masken besorgt. Ich trage sie wenn ich einkaufen gehe. Neulich war ich in Hessich Oldendorf unterwegs. Als ich den Einkaufswagen holte, kam mir ein älterer dümmlicher Mann entgegen, baute sich vor mir auf und sagte: „Immer schön atmen“, dann redete er beleidigend weiter. Ich wollte mich nicht provozieren lassen. Wie unverschämt war das! „Wenn die deutschen Politiker sagen spring, dann springen alle.“ Waren seine weiteren dummen Worte. Ich schaute mich um, es gab vielleicht noch zwei, drei Menschen mit einem Mundschutz. Ich musste zur Post! Auch hier Menschen ohne Masken unterwegs. Viele blickten mich verständnislos an. Mir war das ziemlich egal. Ich dachte an meine Enkel. Der Kindergarten fällt schon lange aus. Bis zum Sommer müssen sie zu Hause bleiben. Die Freunde fehlen meinen Enkeltöchtern. Die Jungs ohne Schule, ohne Klassenkameraden, Fußballspielen und Freunde. Die Kleinsten in unserer Gesellschaft leben seit Wochen wahrhaftig in Isolation.

Auch ich fand es als Kind blöd, mit meinen Eltern zu wandern. Wir waren am liebsten mit Freunden unterwegs. Sind wir doch realistisch. In zwei, drei Wochen, in drei Monaten ist das längst nicht vorbei. Wenn es doch offensichtlich hilft, eine Maske beim Einkaufen, im öffentlichen Raum zu tragen, dann macht es doch! Ist es so schwer, als Erwachsener freiwillig eine weise Entscheidung zu treffen? Beleidigt nicht die, die es tun! Blöd sieht es auch nicht aus. Ich wünsche mir, dass sich Politiker und Menschen des öffentlichen Lebens in unserer Region mit Masken zeigen, andere ermutigen und den Dummschwätzern das Wort verbieten.

27.04.2020 22:45 Uhr Mundschutz als Politikum

Markus Wollmann ist Notfallsanitäter beim Malteser Hilfsdienst. Er sagt im t-online.de-Interview: „Ich rate von FFP2-Masken ab. Von FFP2-Masken rate ich allerdings ab, weil die auf Dauer nicht zu tragen sind. Gerade bei Patienten, die sowieso schon Atemnot haben, können sie sogar gefährlich sein, auch wenn sie natürlich vor einer Ansteckung schützen.“ Mundschutz ist vielerorts knapp, also nähen manche Menschen selbst: Völlig abwegig ist das aus Expertensicht nicht. Wenn jemand beim Tragen eines solchen Mundschutzes ein gutes Gefühl habe, könne man das ruhig machen, sagte der Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, im NDR-Podcast. Er räumte jedoch mit einem häufigen Irrtum auf: „Man denkt immer, man schützt sich selbst mit der Maske, in Wirklichkeit schützt man aber andere.“ Die Mundschutzpflicht ist zu einem Politikum geworden. Lange Zeit predigte die Bundesregierung und ihr getreuer Souffleur, das Robert-Koch-Institut, solche Masken seien für den gewöhnlichen Bürger nutzlos und brächten nichts für die Eindämmung der Pandemie. Es reiche aus, medizinisches Personal und exponierte Helfer damit auszustatten. Warum, liegt auf der Hand: Die Bundesregierung hatte der Ausbreitung der SARS-CoV-2-Pandemie wochenlang tatenlos zugesehen und die rechtzeitige Beschaffung und Notfallbevorratung von wichtiger Ausrüstung glatt verschlafen. Es standen schlicht nicht genug Mund- und Atemschutzmasken im eigenen Land zur Verfügung, die Anordnung einer allgemeinen Tragepflicht wäre also sinnlos gewesen. Inzwischen hat man sich bei den weltweiten Herstellern wieder eindecken können und siehe da, auf einmal versichern uns Experten und Politiker – oftmals dieselben, die sich vor kurzem noch darüber belustigt und die Asiaten, die auch ohne Aufforderung bei Grippegefahr zur Maske greifen, nicht ernstgenommen hatten, dass das Bedecken von Mund und Nase durchaus Infektionsrisiken vermindern kann. Was medizinischen Mundschutz wie OP-Masken oder zertifizierte Atemschutzmasken der Standards FFP-2 oder FFP-3 angeht, sprechen einige Fakten durchaus dafür. Die stehen aber immer noch nicht in ausreichenden Mengen für alle zur Verfügung. Also sichern sich einige Länderchefs wie Baden-Württembergs Grüner Winfried Kretschmann schon mal gegen drängelnde Nachfragen der vergatterten Bürger ab: Ein Tuch oder Schal, vor Mund und Nase gehalten, tue es schon auch. Da ist der epidemiologische Nutzen allerdings erheblich fragwürdiger.

Ist die Pflicht zum Tragen von Mundmasken nun medizinisch oder politisch angezeigt? Geschieht alles, was da von Woche zu Woche neu angeordnet wird, nur zum Schutz von Leben und Gesundheit der Bürger, oder haben die Inhaber der Exekutive in Bund und Ländern nicht doch auch Genugtuung daran, wenn die Untertanen immer neue Vorschriften befolgen müssen und demnächst nur noch mit zugebundenem Mund auf die Straße dürfen? Die ganze Wahrheit, und ob das Ganze überhaupt etwas gebracht hat, werden wir wohl erst hinterher erfahren. Oder auch gar nicht. Die Zweifel an der Weisheit der Regierenden werden derweil jedenfalls nicht kleiner.

24.04.2020 23:45 Uhr Show-Effekt steht im Vordergrund

Zu: „Nach dem Tod zu Dr. Tod“ vom 17. April 2020


Dazu zähle ich zum Beispiel die Gothic-Szene – und auch die Bereitschaft, sich von Dr. von Hagens plastinieren zu lassen. Was steckt für beide Seiten dahinter? Bei Dr. von Hagens (Ein Künstlername? Früher war sein Name Gunther Liebchen) scheint es mir auch um eine Art Selbstdarstellung zu gehen, die er mit der surrealen Herrichtung seiner Plastinate in alltägliche Situationen auf die ehemals Lebendigen überträgt. Zweifellos ist er mit der Erfindung der Plastination ein Künstler, den man durchaus hinterfragen kann, doch ich glaube nicht, dass es ihm ausschließlich um die Wissenschaft geht. Dafür muss man nicht auf Tourneen für in erster Linie medizinische Laien gehen.

Außerdem gibt es genug dreidimensionale Darstellungen für Medizinstudenten – in allerlei Varianten. Anerkennen muss man jedoch, dass von Hagens Arbeiten hervorragend gemacht sind. Die Gründe für die Körperspender sind mir dagegen weitgehend unklar. Möchte man nach dem Ableben weiterhin auf die eine oder andere Art für die Nachwelt sichtbar bleiben? Befriedigt es, wenn man weiß, dass sein Körper oder Teile davon nach dem Tod dauerhaft oberhalb der Erde bleiben?

Einen bewusst medizinischen Grund kann ich dagegen nicht erkennen, weil der Show-Effekt bei den Wanderausstellungen eindeutig im Vordergrund steht. Auch ich – mittlerweile fünfundsiebzig Jahre alt – habe mir schon vor langer Zeit Gedanken über den Tod gemacht, zumal ich im Lauf meines Lebens schon vier Mal in echter und unterschiedlicher Lebensgefahr war. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, ebenfalls ein Körperspender zu sein. Allerdings endet mein Leichnam in der Medizinischen Hochschule Hannover, damit Studenten an mir allerlei Eingriffe üben können. Das kommt dann später den Patienten zugute, denn wer möchte schon von Ärzten operiert werden, die noch nie ein Skalpell in der Hand hatten? Nachdem diese Arbeit getan ist, werden meine Reste eingeäschert und auf meinem Wunsch anonym bestattet. Den Spenderausweis trage ich bei mir, auch meine Angehörigen sind darüber informiert und akzeptieren meine Entscheidung.

24.04.2020 23:41 Uhr Islam trennt nicht Religion und Politik

Zu: „Ruf des Muezzin erhitzt die Gemüter“ vom 17. April

Der Aufruf zum Dschihad im Koran gegen Andersgläubigen und Abtrünnige gehört nach wie vor zur islamischen Glaubenslehre. Und ganz wichtig: Das Grundrecht auf Religionsfreiheit wird durch andere Grundrechte eingeschränkt. Der Respekt der Kulturen und Religionen ist nicht grenzenlos. Außer den erfolglosen Islamreformern, die meistens in Exil leben, erkennt der Islam weder andere Religionen noch andere Menschen als gleichwertig an. Nach wie vor vermischt er gottesdienstliche und politische Elemente in einem Herrschaftssystem.

In vielen islamischen Staaten müssen die Christen und Andersgläubigen eine zusätzliche Steuer zahlen, werden gemobbt und unterdrückt. Multikulti und Gleichberechtigung der Frau – in fast allen islamischen Ländern Fehlanzeige. Der Staat ist dringend aufgefordert, unsere Demokratie und unsere humanen Werte zu verteidigen und undemokratische Lehren und Strömungen zu verfolgen.

In unserer europäischen Welt gilt das von den Menschen gemachte Recht, basierend auf den Menschenrechten, und nicht das göttliche offenbarte Recht. Daran müssen sich alle Muslime wie alle anderen Bürger halten. Allahu akbar – heißt für mich: Allah ist größer als Eure Gesetze – Nein Danke – das brauchen wir nicht.

24.04.2020 23:38 Uhr Enttäuschend für die Mitarbeiter

Zu: „Wie ist die Lage in den Pflegeheimen?“ vom 18. April


Es ist nicht zu erkennen, auf welchen Grundlagen diese Behauptungen aufgestellt werden. Beim Lesen des Artikels könnte man zusammengefasst verstehen, dass die Bewohner in Pflegeheimen des Landkreises nicht genug zu essen und trinken sowie falsche Medikamente bekommen. Und jetzt vereinsamen sie auch noch in der Corona-Krise, weil die Betreiber nur an ihren Profit denken. Was für eine Frechheit! Wie kommen Herr Kurbjuweit und Herr Loeding dazu, solche Aussagen zu treffen?

Als langjährige Mitarbeiterin eines Pflegeheimes behaupte ich beurteilen zu können, dass dem nicht so ist. Es mag vielleicht schwarze Schafe geben, wie überall – aber solch eine Verallgemeinerung ist sehr enttäuschend für die Mitarbeiter, die sich gerade jetzt besonders viel Mühe geben, dafür zu sorgen, dass es den Bewohnern gut geht.

Es wäre wünschenswert, wenn sich die Herrschaften aus der Politik dafür einsetzen würden, dass es mehr Personal in der Pflege und der Betreuung zum Wohle der Heimbewohner gibt.

24.04.2020 22:19 Uhr Eine Dreistheit

Zu: „Europa lähmt sich selbst“, vom 9. April

Die Basken möchten ihren eigenen Kleinstaat haben (im Augenblick zwar relative Ruhe), ebenso die Katalonier... Die Beispiele könnte man beliebig fortsetzen. Dass Italien nun die Solidargemeinschaft beschwört, verwundert nicht! Ist aber eine Dreistheit. Dem halte ich entgegen: Wie lange ist es denn her, dass Herr Salvini & Co. die Ermahnungen der EU zu notwendigen Reformen und auf Zurückhaltung bei der Schuldenaufnahme in den Wind geschlagen und verhöhnt haben und stattdessen die ohnehin schon hohe Verschuldung Italiens mit konsumtiven Wohltaten – sprich Wahlgeschenken – noch höher getrieben haben!

Und nun das Geschrei nach Euro-Bonds auf Kosten aller, also in erster Linie derer, die solide gewirtschaftet haben. Die Forderer und die Öffentlichkeit müssen hierauf mit allem Nachdruck hingewiesen werden.

Finanzminister Scholz kann nur darin bestärkt werden, bei seiner klaren Haltung zusammen mit den Niederlanden usw. zu bleiben. Die angebotenen Hilfsgelder aus dem ESM pp. sind dafür das völlig angemessene Mittel. Mir wird jetzt schon „schwindelig“, wie Hunderte Milliarden Euro der aufgelegten Corona-Finanztöpfe wieder abgebaut werden sollen. Und dann fordern bei uns einige Parteien auch noch die Abschaffung des Soli. Daran haben wir uns doch inzwischen gewöhnt, und der belastet uns doch nicht existenzbedrohend. Entlastung bei den kleinen Einkommen ja. Ich würde ihn einfach umbenennen und zur Reparatur und Verbesserung der Infrastruktur – siehe marode Straßen, Brücken usw. verwenden.

24.04.2020 22:16 Uhr Mutmacher

Zu: „Die Drähte laufen heiß“, vom 11. April

In dieser Situation bieten sich etwas aus der Mode gekommene Tugenden an, etwa das Zuhören, das Briefeschreiben oder der Plausch in angemessenem Abstand über den Gartenzaun. Die Mitarbeitenden am Sorgentelefon und der Telefonseelsorge hören täglich zu und können so den Druck und Frust über die häusliche Isolation abfedern. Da tun Gesten der Aufmerksamkeit und der Wertschätzung besonders gut, die den ehrenamtlich tätigen Zuhörern in dieser Zeit zuteil werden.

Die Firma Lenze AG hat jedem, der am Sorgentelefon sitzt, ein Rotary-Osterei mit Gewinnmöglichkeit geschenkt, und die Hamelner Stadtwerke haben mit der Beschaffung eines Wassersprudlers für frische Getränke während der Dienste gesorgt. Das sind Mutmacher – Gesten, die unbedingt mal in die Zeitung gehören.

24.04.2020 22:14 Uhr Keine zeitgemäße Lösung

Zu: „Fahrschein wieder Pflicht“, vom 11. April


Danke, dass ihr trotz Corona da seid. Jedoch die telefonische Vorbestellung mit einem Mindestbestellwert von zehn Euro als „Die Lösung“ zu präsentieren, ist wohl kaum zeitgemäß. Kann man diese Zeit nicht auch als Chance sehen und beispielsweise eine App entwickeln, mit der man Fahrscheine auch über sein Smartphone erwerben kann? Bei vielen Verkehrsunternehmen in Niedersachsen ist dies bereits heute alltäglich und ein echter Gewinn. Zudem noch völlig kontaktlos. Nun gut... Die älteren Damen und Herren der Stadt, die auf den Bus angewiesen sind, um den lange vereinbarten Arzttermin wahrzunehmen, den nächsten Supermarkt zu erreichen oder um in der Drogerie Klopapier einzukaufen, haben vielleicht gar kein Smartphone oder haben Schwierigkeiten, damit umzugehen. Hier ist die präsentierte Lösung sicherlich doch richtig, aber man sollte auch in die Zukunft sehen. Es gibt (hoffentlich bald) auch eine Zeit nach „Corona“, in der wieder viele Menschen unterwegs sein werden. Bis dahin aber bitte zu Hause bleiben!

24.04.2020 22:12 Uhr Verordnung verstieß gegen Grundrechte

Zu: „Kein Besuch von Freunden“, vom 4. April


„In einem Punkt schießt die Verordnung über das Ziel hinaus“ und weiter „(...) ist die gestern veröffentlichte Regelung zu weitgehend“. Heißt es auf der Seite www.ms.niedersachsen.de. In einem Bericht der Dewezet vom Montag war von einer „Panne“ die Rede.

Als nicht zulässig wurden in der Verordnung vom Freitag alle Besuche von Personen genannt, die nicht zu einem Hausstand gehören, also auch von direkten Verwandten, die nicht im selben Hausstand leben. Strafen von bis zu 25 000 Euro durften Bürgern auferlegt werden, die sich nicht an die Verordnung hielten. Versehen oder Totalversagen? Als Auszüge der Verordnung auf diversen sozialen Medien veröffentlicht wurden, stiegen die empörten Kommentare binnen Minuten in die Hunderte. Dass der Besuch von Freunden und Verwandten unter Strafe gestellt wird, damit auch die Entscheidung, wen ich in mein Heim, in meinen Garten lasse, unter Strafe gestellt wird, ließ in mir eine Panik entstehen, mit der Gewissheit, dass ich nicht in einem Land leben möchte, in dem solche Verordnungen rechtens sind. „Das ist einfach falsch!“ hörte ich mich wiederholt sagen. Dass diese Verordnung dem Grundgesetz widerspricht – fällt das nur mir auf?

Was für ein Horrorszenario. Wir sind nicht mehr frei, über unser Haus und Hof zu entscheiden. Diese Verordnung macht uns zu Kriminellen! Das Recht zu demonstrieren: außer Kraft! Am Samstagmorgen wachte ich auf mit dem ernüchternden Bewusstsein, dass ich nicht mehr in einer Demokratie lebe. Dann, nach dem Mittagessen, kam die Erlösung: „Nina, wir sind wieder frei!“ rief mein Freund fröhlich aus dem Garten. „Danke allen, die sich laut empört haben!“ war meine Reaktion und „Vielleicht ist die Demokratie ja doch noch zu retten!“.

Sind die vom Gesundheitsministerium zurückgerudert, weil die Empörung des Pöbels zu überwältigend war? Sind sie selbst darauf gekommen, dass sie sich „zu weit aus dem Fenster gelehnt“ haben? Da schreiben Leute an Verordnungen herum, die gegen unsere Grundrechte verstoßen, was selbst ich als stinknormaler Bürger sofort erkenne. Wurden wenigstens Verantwortliche gefeuert? Hat sich jemand von denen entschuldigt für diesen verordneten Fehlgriff? Ich glaube nicht, dass die Verordnung zurückgenommen worden wäre, wenn wir alle die Klappe gehalten hätten! Vielleicht liege ich falsch, aber von meiner Einschätzung hängt nicht die Beschneidung der Grundrechte eines jeden Bürgers ab. Ich habe nur Angst in Situationen, in denen Angst eine sinnvolle Sache ist: Mein Kind wurde schon viermal am Herzen operiert. Daher lebe ich auch das Kontaktverbot seit über zwei Jahren, freiwillig, aus Liebe und Verantwortung. Händewaschen und Abstand halten sind für unsere Familie Selbstverständnis! In dieser Situation nehmen wir gerne zusätzlich Rücksicht auf andere. Jeder hat das Recht, sich selbst in freiwillige Quarantäne zu begeben. Grundrechte der Demokratie außer Kraft zu setzen jedoch, das geht deutlich zu weit.

24.04.2020 22:10 Uhr Alles findet zu Hause statt

Zu: „Wann gehamstert wird – und wann nicht“, vom 9. April


Auch die deutsche Geschichte und Psychologen werden diesbezüglich bemüht, um in dieses „dunkle Geschehen“ der „Hamsterkäufe“ ein bisschen Licht zu bringen. Dabei ist die Sache doch ganz einfach, wenn man überlegt, auf welche Weise wir vor der erzwungenen Quarantäne gelebt haben. Da gingen wir alle zum Beispiel einer geregelten Arbeit nach, indem wir morgens das Haus verließen, die Kinder gingen in die Schule oder in die Kita, und am späten Nachmittag trafen sich alle Familienmitglieder in der gemeinsamen Wohnung wieder. Das heißt, es wurde außer Haus gegessen und dieses vielleicht auch außer Haus wieder verdaut. Unser aller Leben fand mehr außerhalb unserer vier Wände statt als innerhalb. Und dieses „Leben“ bricht nun weg. Alles, aber auch alles, muss in den eigenen vier Wänden“ stattfinden. Das Kochen, die Kinder betreuen, die Freizeit – und auch das Verdauen im hauseigenen Bad.

Selbst das „glorifizierte Homeoffice-Arbeiten“ hat hier seine Schattenseiten, denn man muss zu Hause „müssen“. Da es nicht nur Singlehaushalte gibt, brauchen Familien und Großfamilien pro Tag schon mehr an Lebensmitteln, Getränken, Milch und auch – Klopapier – weil es keine Ausweichmöglichkeiten gibt, im Vergleich zur damaligen Zeit.

21.04.2020 22:07 Uhr Schwarzwildbestände reduzieren

Zu: „Landwirte in großer Sorge“, vom 17. April


Wenn weibliche Frischlinge in ihrer Jugend zusätzlich zur natürlichen Nahrung mit Futtermais an der Kirrung gefüttert werden, dann werden sie nicht erst nach zwei Jahren selbst Frischlinge bekommen, sondern schon nach einem Jahr. 53 Prozent aller Frischlinge stammen heute von diesen Frischlingsbachen.

Von dem Bachentisch, der 60 Zentimeter hoch ist, bekommen die Frischlinge keinen Mais und werden nicht zu Frischlingsbachen. Mit diesem einen Satz ist die Lösung der Wildschweineschwemme aufgezeigt und gleichzeitig auch der Grund, weshalb der Bachentisch nicht eingesetzt wird.

Jäger wollen Wild schießen. Sie sträuben sich gegen den Bachentisch, der die Kirrjagd nicht behindert und fördern durch die Futtergaben an Frischlinge an den Kirrungen die Schwarzwildvermehrung.

Es wäre wichtig für die Bauern und Jäger, wenn jetzt die Schwarzwildbestände reduziert werden. Ist die Schweinepest ausgebrochen, dann ist es zu spät.

21.04.2020 22:18 Uhr Nur Ausreden

Zu: „Kurpark bleibt auch Ostern geschlossen“, vom 9. April


Noch abgesehen davon, dass man mit der Kurkarte dafür bezahlt hat. Die Schließung des Kurparks sorgt weiterhin für vollere Wege rund um den Park herum und in den Straßen von Bad Pyrmont. So auch über Ostern. Auch wenn uns in Bad Pyrmont geraten wird, so viel wie möglich zu Hause zu bleiben. Aber wenn wir rausgehen müssen oder wollen, dann sollen wir natürlich in der Nähe bleiben.

Durch Herrn Fischers Maßnahmen kommt man sich aber wieder näher, und so entsteht eine größere Chance auf eine Übertragung des Virus. Mit einem geöffneten Park verteilen sich unsere Mitbewohner und Besitzer einer Kurkarte besser. Und sehr wichtig, vielleicht noch wichtiger: Viele ältere Bewohner unserer Stadt sind jetzt durch die noble und edle Haltung von Herrn Fischer sehr eingeschränkt. Denn sie sind darauf angewiesen, ab und zu mal eine kurze, einfache, flache Strecke zu laufen, um sich zu bewegen. Es ist schon schwierig, den ganzen Tag zu Hause bleiben zu müssen.

Unser Kurdirektor nannte diese Woche auch noch die neue, zeitliche Nutzung der Fürstenhof-Klinik dabei als Argument, um unseren Park weiterhin geschlossen zu halten. Krankenwagen, die neue Patienten abliefern, sollten Platz haben. Die parken aber jetzt sowieso auf der Straße vor der Klinik. Das ist also kein Argument. Einfach wäre es, nur den Eingang beim Brandenburger Tor für unsere Einwohner (mit Kurkarte) zu öffnen und dann vielleicht einen Zaun zu errichten, an der Seite der Fürstenhof-Klinik. Und wegen des Vandalismus: Ich habe diese Woche unserem Bürgermeister schon mal vorgeschlagen, Mitbewohner*innen von Bad Pyrmont für die Aufsicht im Park einzusetzen, die vielleicht jetzt gerade Zeit haben. Wie gut wäre es auch, junge Leute zu fragen, da mitzuhelfen und auch Verantwortung zu übernehmen. Ich schlage vor: Machen Sie Kombis von erwachsenen und jüngeren Leuten, um dafür zu sorgen, dass nichts Schlimmes passiert im Park. Und passen Sie eventuell die Öffnungszeiten noch ein wenig an. Ich habe nicht viel Zeit, aber würde versuchen mitzumachen und zu unterstützen. Da entsteht eine bessere Situation als in „normalen“ Zeiten, denn dann ist fast nie Aufsicht da. Unser Kurdirektor Maik Fischer soll sich andere Ausreden ausdenken und unseren Kurpark, wo die Gärtner wieder eine tolle Arbeit geleistet haben, wieder öffnen, finde ich.

21.04.2020 22:06 Uhr EU-Verträge lassen Euro-Bonds nicht zu

Zu: „Europa lähmt sich selbst“, vom 9. April

Den europäischen Finanzministern wird vorgeworfen, dass sie kein vernünftiges Ergebnis nach 16 Stunden Verhandlungen entwickelt haben: Euro-Bonds (zum Beispiel für Italien oder Spanien). Also haben sie versagt. Sie sind Kleinkrämer!

Im Text findet sich keine Frage nach den Ursachen des Problems der Lähmung und den Argumenten gegen Euro-Bonds. Meines Erachtens hat der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte eine Hauptschuld an der Misere, denn er hat bei seinen Forderungen von Euro-Bonds die Europäischen Verträge nicht beachtet, in denen die Staaten ausdrücklich festlegen, nicht für Schulden anderer Länder einzutreten (no bailout-Klausel laut Art. 125 AEU-Vertrag). Er müsste als Kleinkrämer gescholten werden!

Nicht kleinkrämerisch handelt zum Beispiel Olaf Scholz, dass er nicht zulässt, dass Deutschland zum Beispiel für italienische Staatsschulden mit aufkommt, denn Euro-Bonds würden genau diesen Effekt mitbewirken. Der Autor ruft unter Bezug auf die Ausgangsthese fast ausdrücklich zum Rechtsbruch auf, fordert er die Finanzminister doch auf, „zusammenzurücken und schnell Finanzhilfen (das heißt Euro-Bonds) auf den Weg zu bringen“. Der Artikel 125 steht aber! Der Weg über Euro-Bonds ist ihnen versperrt, aber sie diskutieren über dieses Thema, anstatt andere zulässige Hilfen zu beraten. Das könnten zum Beispiel bilaterale Kredite oder auch Zinszuschüsse zum Beispiel von Deutschland zu der neuen Staatsschuld Italiens sein, denn Deutschland kann sich an den Kapitalmärkten wegen der geringeren Staatsschuld günstiger Kredite beschaffen als Italien.

Natürlich könnte auch der ESM ohne zusätzliche Auflagen Kredite schnell bereitstellen oder die Finanzminister könnten beraten, einen multinationalen Wiederaufbaufonds für Italien oder auch Spanien aufzulegen, der von leistungsstarken EU-Ländern ausgestattet wird.

Wäre die Frage von Conte nicht in Richtung Euro-Bonds, sondern in Richtung Hilfen für Italien gegangen, hätten die Finanzminister bestimmt schon Lösungen entwickelt, denn allen ist klar, dass auch Italien schnell Hilfe wegen der Corona-Krise von leistungsfähigen EU-Partnern gegeben werden muss. Die gescholtenen EU-Finanzminister sind aus meiner Sicht keine Kleinkrämer, sondern sie handeln verantwortungsbewusst!

17.04.2020 22:57 Uhr Unternehmen im Regen stehen gelassen

Zu: „Die Einnahmen sind bei null“, vom 8. April


Denn gerade in der aktuellen Zeit gilt, dass die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger an erster Stelle steht.

Trotzdem hat die Bundes- und Landesregierung kleine und mittlere Unternehmen im Regen stehen lassen. Die zugesicherten Kredite und Soforthilfen sind zwar gut, aber bei Unternehmen, die keine Einnahmen mehr haben, nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Gerade in Niedersachsen zeigten sich enorme strukturelle Probleme bei der Vergabe der Fördergelder. Server brachen zusammen, die NBank war tagelang nicht zu erreichen, und Geschäftsleute bangten dadurch um ihre Existenz.

Dabei hat ein Blick zu unseren Nachbarn in NRW gezeigt, dass ein williges Wirtschaftsministerium unter Minister Andreas Pinkwart von den Freien Demokraten die Fördergelder deutlich schneller auszahlen konnte. Aber auch spezielle Branchen werden gegenüber großen Supermarktketten benachteiligt. So dürfen zum Beispiel im Supermarkt Fahrräder verkauft werden, der lokale Fahrradhändler muss aber schließen. Hier hätte es einheitliche Regelungen geben müssen. Auf Bundesebene versäumte es die Bundesregierung, für alle Unternehmenskredite zu 100 Prozent zu bürgen. So hätten die Kreditinstitute die Kredite schneller bearbeiten und zum Selbstkostenpreis bewilligen können. Auch die Bewilligung der Soforthilfe ist oft unnötig bürokratisch und mittelgroßen Unternehmen teilweise nicht gegeben, obwohl sie jahrelang fleißig Steuern gezahlt haben.

In der aktuellen Krisenzeit rächt es sich auch, dass es die Bundesregierung versäumt hat, steuerliche Entlastung zu schaffen. Beispielsweise mit einer Abschaffung des Solis hätten Unternehmen und Privatpersonen Rücklagen bilden können, die jetzt geholfen hätten. Am wenigsten Fingerspitzengefühl zeigten die Spitzenpolitiker der Linken und der SPD. Wenn Dietmar Bartsch und Saskia Esken in einer großen Wirtschaftskrise eine neue Abgabe fordern, dient dies nur als Brandbeschleuniger und bedroht unnötigerweise Arbeitsplätze.

17.04.2020 22:03 Uhr Fadenscheinige Begründung

Zu: „Kurpark bleibt auch Ostern geschlossen“, vom 9. April

Da gäbe es nur die Möglichkeit der besseren Überwachung durch Ordnungsdienste, Kameras, Zäune oder eine App, die den Standort der Personen anonym nachweisen könnte. Es erweckt den Anschein, als könnte man im Fahrwasser der Vandalismusdelikte den Kurpark weiterhin langfristig sperren.

Die Begründung scheint mir mehr als fadenscheinig zu sein. Zurzeit sind in Bad Pyrmont kaum Patienten (6 von 201 in der Weserklinik) und Touristen. Tagesgäste findet man in diesen Zeiten auch nicht. Bad Pyrmont ist weder Berlin noch New York, und richtiges Augenmaß bei Verordnungen und Verboten ein wichtiges Gebot der Achtsamkeit unserer Bürgerrechte. In den Elfenbeintürmen werden gerne Entscheidungen getroffen, ohne die Probleme vor Ort zu kennen. Es wird durchregiert. Die letzte Bastion unter vielen Baustellen und etlichen Ruinen ist der Kurpark. Er ist eine Oase, die gerade in schwierigen Zeiten vielen Bürgern einen Raum bietet, mit der Stille und Einsamkeit klar- zukommen und sich zumindest an der blühenden Natur zu erfreuen. Schwimmbad, Theater und nächstes Jahr auch das Konzerthaus sind beziehungsweise werden auch ohne Corona geschlossen. Einigen Gaststätten, Restaurants und Einzelhandelsgeschäften wird auch die Puste ausgehen.

Wieso brauchen wir dann noch mehr unnötige Eskalation und schließen den Kurpark? Die Vermeidung einer gefährlichen Annäherung von Personen könnte fast nirgendwo so gut umgesetzt werden wie in unserem Kurpark. Ein Ordnungsdienst auf freiwilliger Basis hätte organisiert werden können. Ich wäre auch dabei gewesen, wenn man mich gefragt hätte. Verbote sind einfach zu verordnen, kreative Lösungen benötigen etwas mehr Sachverstand und Mut zur Umsetzung.

Die Schließung erfolgte meines Erachtens nach dem Motto: Wir haben eine Lösung, allerdings fehlt uns noch das Problem dazu. Seit mehreren Jahren leisten wir uns als Pyrmonter Bürger eine „Pyrmont Card“. Die ist in diesem Jahr leider nichts wert, und der Kurpark ist gerade in der schönsten Jahreszeit auch nicht zugänglich. Wozu dann eine Pyrmont Card? Eine Verlängerung der Karte wird es für uns daher nicht mehr geben. Ich hätte zumindest erwartet, dass uns das Staatsbad persönlich informiert und möglicherweise als Kompensation die Kurkarte kostenlos für 6 oder 12 Monate verlängert oder als Spende deklariert.

Das Staatsbad hat uns als Kunden weder in die Entscheidungsfindung einbezogen noch informiert. Kein Wort des Bedauerns. Nichts! Deshalb: Keine Leistung – Kein Beitrag. Es wird einfach von „oben“ delegiert.

17.04.2020 20:11 Uhr Danke an die wahren Helden

Zu: „Alltags-Helden – wir sagen Danke!“, vom 4. April


Wir hätten das so in unserer schnelllebigen und technisierten Zeit nicht erwartet und sind positiv überrascht. Wir: Mein Mann wird 90 Jahre alt und ich bin 80 Jahre. Wir sind beide chronisch krank und gehbehindert. Es gibt sie also noch, die mitfühlenden und hilfsbereiten Menschen, die in der Not für Ältere und Kranke da sind. Dafür tausend Dank an: Anette und Samy, Karin und Claus, Anja und Franzi, die Allee-Apotheke, Frau Ertel und die vielen anderen Ehrenhelfer. Sie sind für mich die wahren Helden und haben jede Wertschätzung verdient.

17.04.2020 20:09 Uhr Verlierer der Leinenpflicht sind nur die Hunde

Zu: „Der Hund muss an die Leine“, vom 31. März


Dieses Gesetz wird mit Argumenten verteidigt, die nach meiner Meinung eher hanebüchen sind. So wird behauptet, dass frei laufende Hunde Wildtiere über Gebühr beunruhigen. Mit Verlaub, es handelt sich um Wildtiere, die ständig vor eventuellen Feinden auf der Hut sein müssen, nicht nur in der Brut- und Setzzeit! Dafür haben sie Strategien entwickelt, sonst wären sie schon längst ausgestorben. Einen besonderen Schutz über die normale Rücksichtnahme hinaus brauchen sie jedenfalls nicht.

Abwegig ist auch die Aussage, Hunde zerstören flächendeckend Brutgelege. Abseits der Wohngebiete treffen wir nur sehr wenige bis keine Hunde an, was diese Behauptung ad absurdum führt. Eine Rotte Wildschweine oder ein Rudel Rehe kommen da schon eher in Betracht. Wie auch der Jagdgenosse, der mit dem Geländewagen bis zu seinem Ansitz fährt. Im übrigen ist es doch so, dass grundsätzlich kein Mangel an Rehen und Wildschweinen herrscht, wie der von Forstwirten beklagte überbordende Wildverbiss in den Wäldern und reichliche Wildschäden an Ackerflächen zeigen. Verlierer der Leinenpflicht sind ausschließlich die Hunde. Sie müssen nahezu vier Monate an der Leine laufen. Das ist nicht artgerecht und für die Hundepsyche ungesund. Statt jährlich Jägerlatein zu verbreiten, sollten die Jagd- und Forstgenossen einmal konkret die nachweislich durch Hunde angerichteten Schäden belegen.

Auch ein Blick über die Landesgrenze hinweg zu den Bundesländern, die keine Leinenpflicht kennen, könnte ihnen ihre Angst vor dem bösen Hund nehmen. Mir ist nicht bekannt, dass dort Hunde signifikanten Schaden unter den Wildtieren anrichten und deswegen eine Leinenpflicht nach Niedersachsenart eingeführt werden soll. Selbst wenn es vereinzelt Übergriffe durch Hunde gibt, rechtfertigt das keine generelle Leinenpflicht. Das ist schlicht unverhältnismäßig.

17.04.2020 19:28 Uhr Erntehelfer fehlen

Zu: „Obst und Gemüse bald knapp?“, vom 2. April


Ich geriet ins Träumen und sah vor meinen Augen, wie sich Hunderte der Bewegung „Klimastreik“ oder „Fridays for Future“ anschlossen, oder sogar Tausende, wie ARD und ZDF gerne berichteten sich freiwillig als Erntehelfer melden würden. Die Versorgung der deutschen Bevölkerung ist gesichert!

Besonderen Dank an die Protagonistin Luisa Neubauer, aber auch an Greta Thunberg, die vielleicht übersehen wurde. Klar, kein Kindergarten, keine Schule, keine Uni.

Ich schnitt mir mit dem Spargelschäler in den Finger und wachte auf: Nichts, aber auch gar nichts zu hören von unseren Junghüpfern! Wo sind sie, was machen sie den ganzen Tag? Die Moral von der Geschicht: „In guten Zeiten nur rumzuhüpfen, das reicht dann doch wohl nicht!“ Nachtrag: Mangels ausreichend Freiwilliger erlässt die Bundesregierung neue Regelungen für den Einsatz von Erntehelfern aus Polen und Rumänien.

17.04.2020 19:13 Uhr Ein herzliches Dankeschön

Zu: „Alltags-Helden – wir sagen Danke“, vom 4. April


Diese Menschen arbeiten im medizinischen Bereich, in der Kranken- und Altenpflege, der Logistik, den Supermärkten usw. Wir alle merken in dieser Krise jetzt, wie unentbehrlich diese Berufe für unser alltägliches Leben sind.

Ich persönlich gehöre noch zu der Generation, die am Frühstückstisch nicht auf ihre Zeitung verzichten möchte, und so freue ich mich, dass ich mir jeden Morgen eine druckfrische Dewezet aus dem Briefkasten angeln kann. Doch in Zeiten wie diesen ist das auch keine Selbstverständlichkeit mehr. Es ginge ja auch anders. Online lesen, digital eben. Ich möchte aber meine Zeitung, wie gewohnt, in der Hand halten. Das ermöglichen mir Menschen, die nicht so oft erwähnt werden. Die Zeitungszusteller, die Drucker, Setzer, Fahrer, eben alle, die dazu beitragen, dass ich jeden Morgen meine Dewezet lesen kann. Euch allen an dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön, denn auch ihr gehört zu meinen Helden.

17.04.2020 19:06 Uhr Schnell eine Lösung finden

Zu: „Deutschland droht tiefe Rezession“, vom 3. April


Der nur ganz langsame Rückgang der Neuansteckungen zeigt, dass unsere Maßnahmen noch nicht ausreichend sind.

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ Nr. 15 hat auf Seite 45 einen Bericht aus China veröffentlicht. Dort sind die heutigen Mittel der Personenüberwachung angewendet worden. Die kollidieren mit unseren persönlichen Freiheitsrechten.

Aber das Virus nimmt keine Rücksicht auf unsere persönlichen Freiheitsrechte. Wir müssen schnell eine Lösung finden, sonst sehen wir uns nach der Krise in einer Welt, in der die Chinesen bestimmen, was geschieht.

17.04.2020 19:04 Uhr Beruf des Lehrers wird diffamiert

Zu: „Wie kommen wir hier wieder raus?“, vom 8. April


Damit erweisen sie der Gesellschaft einen Bärendienst! Ich zitiere: „Auch die Idee, die Schüler in Schichten von früh bis spät zu unterrichten... stößt naturgemäß auf wenig Begeisterung in der Lehrerschaft.“ Auf welcher Grundlage werden solche Aussagen getroffen? Warum sind Lehrer naturgemäß wenig begeistert? Weil immer noch in Ihren Köpfen herumgeistert, dass Lehrer mittags frei haben und auch sonst ungern arbeiten? Gibt es keinen Chefredakteur, der solche Diskreditierungen einer ganzen Berufsgruppe verhindert? Tatsächlich diskutieren und überlegen wir Lehrer (für Sie wahrscheinlich überraschenderweise), wie wir unsere Schüler in dieser schwierigen Zeit unterstützen können. Eine Idee unter vielen anderen war das gruppenweise über den Tag verteilte Unterrichten... Gerade habe ich die Dewezet wieder abonniert. Es kommen mir Zweifel, ob das die richtige Entscheidung war.

14.04.2020 22:37 Uhr Keine Solidarität in der EU

Zu: „Drei EU-Staaten haben Recht gebrochen“, vom 3. April

Die gleichen unsolidarischen, gnadenlosen Regierungen, die ihr Land nur mit den solidarischen Milliarden aus den anderen Staaten aufgebaut haben, brechen nach wie vor dieses europäische Recht und sehen in der EU nur die dumme Kuh, die sie melken können. Gleichzeitig ermöglicht es die zerstrittene, untätige EU, dass in diesen Ländern die Demokratie langsam abgebaut wird.

Polen, ein angeblich katholisches Land, betet in gut geheizten Kirchen für Liebe unter den Menschen und lässt eiskalt Kinder in den Lagern Griechenlands verrecken! Vor so viel „Liebe“ graut mir! In einem Lied der „1. Allgemeinen Verunsicherung“ heißt es: „Schau da drin im Fernsehen, da liegt a kleines Kind. Schau dem fehl’n die Füssl, geh, schalt um geschwind. Das kann sich kaner ansehn, weil’s Essen nimmer schmeckt, und spenden, das hat auch keinen Zweck, weil’s sowieso verreckt!“ Das, Frau von der Leyen, ist gelebte Solidarität in der EU! Wenn man Kinder in den Flüchtlingslagern retten will, was ich bezweifele, müssen Gelder an die unbarmherzigen Regierungen zurückgefordert oder zumindest die laufenden Zahlungen an sie, zugunsten der Menschlichkeit, eingestellt werden. Die Nationalisten in Europa werden deshalb stärker, weil sie sich offensichtlich gegen untätige, demokratische Streithammel durchsetzen. Das Europa der unbedeutenden Vaterländer muss die AfD nicht erst fordern. Das haben wir längst, und jeder könnte sehen, wohin uns das führt. Könnte!

In Amerika zeigt uns ein Schwachkopf, was die USA unter Solidarität verstehen, nämlich solidarisch haben nur andere zu sein. Solidarisch ist nur das, was den USA nutzt. Auch hier reden wir nicht Klartext. Was sollte eine zerstrittene EU der Vaterländer auch anderes tun?

Und wir selbst? Die Bundesrepublik hat nur „Mitleid“ mit den sterbenden Kindern, wenn andere es auch haben! Jeder Wohlstandsmensch, dessen größtes Unglück es bisher war, wenn sein Smartphone keinen guten Empfang hatte und der sich anmaßt, das Schicksal dieser Kinder zu bewerten, sollte nie vergessen, dass er sogar um Toilettenpapier kämpfte.

Die Moral von der Geschicht‘: Der Täter ist böse, aber gut ist der Untätige, der nur auf andere wartet, debattiert und zuschaut, aber auch nicht!

14.04.2020 22:33 Uhr Befremdliches Verhalten des neuen Landrats

Zu: „Ein Landrat für alle, aber ...“, vom 7. April


Der Hinweis vom neuen Landrat in Richtung Dewezet beziehungsweise auf deren zukünftige Berichterstattung, diese doch überdenken zu müssen im Rückblick auf die Berichterstattung in Sachen Jugendamt Hameln und Kindesmissbrauch auf dem Lügder Campingplatz, wobei es dem neuen Landrat Dirk Adomat nicht um die missbrauchten Kinder geht, sondern um seinen vollkommen fehleinschätzenden Vorgänger Tjark Bartels, ist sehr befremdlich und zeigt hier einmal mehr ganz deutlich, wie Wähler sich täuschen können. Wenn wir alle so weitermachen und uns auch beim Wegsehen nicht mehr schämen, dann hat dieses Land keine schöne Zukunft. Schade!

14.04.2020 22:30 Uhr Ein historischer Vergleich

Zu: „Keine Lockerung der Corona-Regeln“, vom 7. April


Zweifellos ist die Lage ernst, aber es stellt sich die Frage, ob sie mit etwas Humor nicht besser zu ertragen wäre. Dazu ein historischer Vergleich. Um 1900 starb in Europa jeder vierte Erwachsene an Tuberkulose! Gleichwohl näherte sich Thomas Mann diesem traurigen Thema und seinem „Zauberberg“ bekanntlich mit einer gehörigen Portion Ironie im Gepäck.

Ich möchte auch an den heute vergessenen, seinerzeit sehr produktiven und bekannten Schriftsteller und Verfasser witziger Gedichte, Alexander Moszkowski, erinnern, der sich die Freiheit nahm, diese Seuche 1908 sogar in satirische Verse zu setzen! Ich teile sie hier mit, weil bei den vielen zur Zeit verschriebenen Rezepten ja durchaus mit Risiken zu rechnen ist, wogegen das Lesen derartiger Lyrik nur „ein gewisses Lächeln“ und keine schädlichen Nebenwirkungen auslösen wird…

„Das Geheimnis der Tuberkulose. (Nach den neuesten Forschungen.) Man merke sich zu pathologischen Zwecken: die Kuh vermag den Ochsen anzustecken. Dagegen gehen vom Ochsen die Tuberkel fast niemals über auf die jungen Ferkel. Doch wird ein Ferkel krank, so merkt’s der Biber, auf diesen gehen die Bazillen über. Und stecken erst im Biber Keime drin, so infiziert er auch die Biberin.

Den Biber muss man immer isolieren, ihm fällt es leicht, die Maus zu infizieren; und von den Mäusen steckt sich dann und wann der Orang-Utang und der Hamster an. Dem Hamster gegenüber ist das Huhn sowie der Iltis absolut immun. Der Iltis nämlich, merke man dazu, erwirbt Bazillen lediglich vom Gnu; wie denn das Gnu, – dies wurde konstatiert, – auch Bären und Flamingos infiziert. Wird ein Flamingo-Hahn tuberkulos, so geht es über aufs Rhinozeros, das seinerseits durch seine bloße Nähe den Igel ansteckt und die Nebelkrähe. Vom Igel aber, dies ist wesentlich, geht nie die Krankheit auf den Gänserich; dieweil die Gans nur dann zugrunde geht, wenn Sie mit Rindvieh in Verbindung steht. Ob dies auch auf den Menschen Eindruck macht, das hat die Forschung noch nicht ‚rausgebracht‘.“

14.04.2020 22:27 Uhr Unverantwortlich

Zu: „Großeinsatz für Pyrmonter Feuerwehren“, vom 24. März


Kann hier die Stadt nicht ein Machtwort sprechen? Im schlimmsten Fall greift bei der nächsten gemeingefährlichen Brandstiftung (nicht nur „Zündeln“, wie die Dewezet verharmlosend schreibt!) das Feuer auf den Bomberg-Wald über. Spätestens dann ist das Geschrei groß und es wird – wie immer – fieberhaft nach Schuldigen gesucht. Wer das wohl sein könnte? Aber wenigstens das andere Langzeitproblem mit dem Spelunkenturm hätte sich dann von selbst erledigt.

14.04.2020 22:26 Uhr Entsetzt über Adomats Aussagen

Zu: „Ein Landrat für alle, aber ...“, vom 7. April


Ich bin anderer Meinung und fand die Berichterstattung redaktionell gut und teilweise harmlos.

Man muss sich nur noch einmal die verschiedenen Aussagen von Herrn Bartels ansehen, von der Übernahme der Verantwortung war er in den ersten Aussagen weit entfernt. Aber vielleicht sieht man das unter Parteikollegen alles anders. Aber jetzt, noch nicht einmal im Amt, der Presse, das heißt der Dewezet, Vorschriften zu machen, wie die Redakteure ihren Job zu machen haben, lässt jeden Bezug zur Demokratie vermissen. Für mich sind dieses diktatorische Züge. Die Presse muss immer unabhängig bleiben und darf sich nicht vorschreiben lassen, wie sie ihren Job machen muss. Gerade politische Führungspositionen, die an wichtigen Vorgängen arbeiten, müssen immer auf dem kurzen Dienstweg erreichbar sein, damit die Bürger schnell und korrekt informiert werden. Wenn solche Führungspersonen, in diesem Fall Herr Adomat, aber immer erst über das Parteibüro erreicht werden, können eilige Vorgänge verpuffen. Ich kann Herrn Adomat nur empfehlen, sein Verhältnis zur Presse wieder so herzustellen, wie es sich gehört. Solange Adomat bei seiner Haltung bleibt, ist er kein Landrat für alle, sondern nur für einige.

14.04.2020 22:19 Uhr Wegen Corona kann der Kompostplatz nicht geschlossen sein

Zu: „Grünschnitt im Wald und in der Feldmark“, vom 7. April


Der Kompostplatz in Bad Pyrmont ist geschlossen. Warum? Wegen Corona! Ein paar Tausend Meter weiter in NRW ist er geöffnet. Trotz Corona! Das Virus hält sich nicht an Landesgrenzen, Gründe in der Richtung fallen also schon mal weg. Die Anlieferung von Grünschnitt in Bad Pyrmont sieht doch in etwa so aus. Man fährt auf den Platz und hält fünf bis zehn Meter Abstand, schon um keine Beule an Auto oder Anhänger zu riskieren. Man will schnell wieder weg, denn ein Kompostplatz ist keine angesagte Location. Und die Sicherheit des städtischen Mitarbeiters? Der sitzt, im Gegensatz zu den Kollegen von der Abfuhr, vollverglast im Radlader. Durch Glas kommt Corona, obwohl neuartig, noch nicht durch. So ein Kompostplatz ist also ein sehr sicherer Ort, auch im Vergleich zu den offenen Baumärkten und Gärtnereien.

Es muss also andere Gründe geben, um den Pyrmonter Kompostplatz zu schließen und damit unweigerlich nicht wenige Uneinsichtige zu animieren, ihren Grünmüll in der Landschaft zu entsorgen. Aber welche Gründe? Corona kann es nicht sein. Eine vernünftige Informationspolitik für einsichtige Bürger ist für die Eindämmung der Infektion unerlässlich. Und die Landschaft bleibt dann auch sauber. Bleiben Sie gesund – auch im Kopf.

14.04.2020 22:17 Uhr Wird die Corona-Epidemie aufgebläht?

Zu: „Was ist ein ,Corona-Todesfall?‘“, vom 2. April


Ob „mit“, „an“ oder „in“ Verbindung zu Corona gestorben wird, sogar ohne klinische Symptome und mit ein bis drei Vorerkrankungen im höheren Alter, alles fließt jetzt in die Meldedaten des Robert-Koch-Instituts ein.

Wenn dabei noch berücksichtigt werden muss, dass die PCR-Tests, mit denen DNA beziehungsweise Virus-RNA gemessen werden, ultrasensitiv sind, und dass diese bislang nicht amtlich geprüft und bewertet (validiert) sind, sondern lediglich von miteinander kooperierenden Instituten befürwortet wurden, fließt weiteres falsch-positives Potenzial in die Testergebnisse hinein.

Die Tatsache, dass die Grippewelle (in der auch immer Coronaviren beteiligt sind) zirka 20 000 und der Krankenhauskeim MRSA zirka 30 000 Todesfälle jedes Jahr alleine in Deutschland fordern, findet zurzeit wenig Berücksichtigung.

Könnten wir Gefahr laufen, eine „Testepidemie“ zu einer echten Epidemie aufzublähen?

Als der Europarat (2010) sich in einer Dringlichkeitsdebatte mit dem Titel: „Gesundheitsgefahr durch gefälschte Pandemien mit dem Problem der Einflussnahme der Pharmaindustrie auf die weltweiten Kampagnen gegen die Vogel- und Schweinegrippe“ beschäftigte, wurde dies nicht ohne Grund als „einer der größten Medizinskandale des Jahrhunderts“ befunden.

Die Geschichte wiederholt sich, nur virulenter.

08.04.2020 22:00 Uhr Schlampiger Umgang mit Statistiken

Zu: „Was ist ein ,Corona-Todesfall’?“, vom 2. April


Als Ärztin weiß ich auch, dass „ein Fall“ definiert wird als eine symptomatisch erkrankte Person.

Deshalb drei Fragen, denen nachzugehen ich für äußerst wichtig halte, um die Bevölkerung korrekt zu informieren, ungesteuerte Panikaktionen zu vermeiden und angemessene Maßnahmen zu ergreifen: 1. Wie viele von den positiv getesteten Personen sind tatsächlich mit entsprechenden Symptomen erkrankt, also echte „Fälle“? 2. Die Zahl der täglich neu hinzukommenden, positiv Getesteten müsste in Relation zur Zahl der durchgeführten Teste gesetzt werden, die ja auch täglich steigt. Beispiel: Wenn ich heute 100 Teste durchführe und 10 davon sind positiv, morgen 150 Teste durchführe und davon 15 positiv sind, dann habe ich zwar eine um 150 Prozent gestiegene Gesamtzahl, aber keinen echten Anstieg. Dieser findet sich nur durch die gestiegene Zahl der Teste. Und wir wissen ja, dass täglich mehr Personen getestet werden. Zudem wurden ja bei fortlaufender Zählung die Einschlusskriterien für zu testende Personen verändert, was sich ja auch auf die Statistik auswirken müsste. Warum gibt es diese Zahlen nicht vom Robert-Koch-Institut? 3. Wo bleibt die Statistik über die Verläufe? Bei einer meldepflichtigen Erkrankung dürfte das schnell durch die lokalen Gesundheitsämter zu machen sein.

Die vierte Frage hat die Dewezet ja schon aufgenommen. Post-Mortem-Testungen bei asymptomatischen Personen gehören nicht in die Zählung der Corona-Toten. Und Professor Streeck, den Sie ja im Heinsberg-Artikel zitieren, moniert zu Recht, dass das Robert-Koch-Institut keine Feldstudie zur Durchseuchung bei einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung durchführt, was schnell und einfach zu machen wäre.

Von der obersten, staatlichen Institution für Epidemiologie erwarte ich wissenschaftlich sorgfältiges und schnelles Arbeiten und exakte, nachvollziehbare Statistiken. Das ist ihre Aufgabe, erst recht in Krisenzeiten! Vielleicht kann die Dewezet dazu mal in unserer Region recherchieren? Wie gut, dass wir eine freie Presse haben...

07.04.2020 23:41 Uhr AfD tut nichts für den Bürger

Zu: „Meuthen spricht von Spaltung der AfD“, vom 2. April


Hat sie sich doch auch in der jüngsten Vergangenheit sowohl mit Nazi Höcke als auch mit Meuthen sehr gerne in der Öffentlichkeit präsentiert. Was würde aus Gauland, dem Ehrenvorsitzenden?

Ich meine, er passt aufgrund seiner despektierlichen Äußerungen zur deutschen Geschichte zu Höcke und Konsorten.

Die heimische AfD hängt ihre Fahne in den Wind dessen, der gerade, wodurch auch immer, in der Öffentlichkeit von sich reden macht.

Mein Fazit: Eine Partei, die in keiner Weise konstruktiv etwas für den Bürger tut. Schon gar nicht in den heutigen, schweren Zeiten!

07.04.2020 23:14 Uhr Adel wurde nicht abgeschafft

Zu: „Der Dritte Satz“, vom 30. März


Leider liest man häufig solche historisch falschen Aussagen, die ich wie folgt richtigstellen möchte.

Die Weimarer Nationalversammlung, offiziell die verfassungsgebende Deutsche Nationalversammlung, tagte auf die Wahlen vom 19. Januar 1919 hin ab Februar 1919 im Deutschen Nationaltheater in Weimar. Im ersten Halbjahr standen insbesondere Regierungsbildung und die Verhandlungen über den Versailler Vertrag im Vordergrund. Erst ab dem 2. Juli wurde der 2. Entwurf der Reichsverfassung beraten und einzelne Formulierungen diskutiert und beschlossen.

Die Grundrechte, also das Rechtsverhältnis des Einzelnen gegenüber dem Staat, wurden ab dem 11. Juli 1919 beraten. Mit dem Adel befasste sich der Verfassungsentwurf in Artikel 109 der Weimarer Reichsverfassung (WRV). Die Entwurfsfassung lautete (Auszug): Adelsbezeichnungen gelten nur als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden.

Damit ist klargestellt, dass der Adel nicht abgeschafft wurde, sondern das Adelsprädikat oder der Titel Bestandteil des Namens ist.

07.04.2020 23:07 Uhr Wegezeichen für Wanderer aufsprühen

Zu: „Ärger auf dem Ith-Hils-Weg“, vom 30. März

Auch die Schilder des Pilgerweges Loccum-Volkenroda sind inzwischen so selten geworden, dass man sich besser nicht auf sie verlässt. Diese bunten und schön gestalteten Kunstwerke bieten einen relativ hohen Souvenirwert, sie sind leicht zu erreichen und die Wahrscheinlichkeit, beim Diebstahl erwischt zu werden, ist gering. Die Markierungszeichen werden überwiegend an Bäume geklebt. Die Rinde wächst, auch in der Horizontalen. Das führt dazu, dass der Klebepunkt im Laufe der Jahre auseinandergerissen wird und schließlich das Zeichen zu Boden fällt. Ein ärgerlicher Konstruktionsfehler! Die Europa-Wanderwege sind meist noch aufgemalt und tun locker 20 Jahre und mehr ihren Dienst, ein Segen. Nur wenn ein Baum gefällt wird, muss ein neues Zeichen gemalt werden. Als ehemaliger Förster verwendete ich Langzeitsprühfarbe. Ohne Vorbehandlung des Untergrundes ist sie auch nach 16 Jahren noch gut zu erkennen. Vielleicht ergänzen Sie, Herr Gründel, jedes Markierungsschild mit aufgesprühtem Wegezeichen. Die Wanderer werden es Ihnen danken.

07.04.2020 23:06 Uhr Arrogante Verhaltensweise

Zu: „Corona-Schutzmasken statt Filter für Staubsauger“, vom 1. April

Es werden Corona-Feten veranstaltet. Unglaublich! Diese Leute gehören in die Psychiatrie. Wahnsinniger Kauf von Toilettenpapier, für die nächsten zehn Jahre oder schon Vorbereitung für Karneval 2021? Mehleinkauf für das Winterfeeling im Wohnzimmer? Herzlichen Glückwunsch! Aber ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen anstecken? Ich doch nicht! Bestimmte Unternehmen werben mit Sonderaktionen im Rahmen dieses Coronavirus im Internet mit Rabatten! Perfide! Namen könnte ich aufgrund der eingegangenen Emails benennen.

Liebe „Spaßgesellschaft“, wache auf und werde tätig. Und immer noch nicht genügend Abstand zu den Mitbürgern. Vor dem Hintergrund dieser Menschen mit geringer Hirnaktivität in unserer Gesellschaft geht unser aller Dank an die Einsatzkräfte von Krankenhauspersonal, Arztpraxen, Feuerwehr, Polizei und, und. Natürlich auch an diejenigen, die Nachbarschaftshilfe leisten. Bleibt alle gesund und für die Betroffenen, werdet wieder gesund. Und wenn man sieht, wie der Präsident von Amerika und der Premier Großbritanniens mit dem Virus umgehen, dann kann man nur vermuten, dass diese Menschen ihr Volk teilweise vernichten wollen mit ihren rechtspopulistischen und arroganten Verhaltensweisen und des katastrophalen Gesundheitssystems, obwohl die Pandemie schon länger vorausgesagt wurde. Wenn man den amerikanischen Präsidenten auf Intelligenz untersuchen würde, käme es zum gleichen Ergebnis wie bei der Untersuchung auf das Coronavirus: Es wurde nichts festgestellt! Und der Andere hat ein Eigentor geschossen. Für alle Ignoranten „Happy Corona“, ihr Hirntoten!

07.04.2020 23:04 Uhr Auch den Briefträgern gebührt Anerkennung

Zu: „Viele Hilfsangebote“, vom 28. März


Leider wird eine Gruppe meines Erachtens doch recht selten erwähnt, die aber in diesen Tagen auch besonders wichtig ist, weil sie vielen Menschen hilft und sie versorgt: die Briefträgerinnen und Briefträger, und vor allem die schwer schleppenden Paketboten mit ihren überfüllten Transportern. Vielleicht können Sie die ja mal berücksichtigen. Die sind mir nämlich – gestatten Sie mir den Seitenhieb – wichtiger als ein Klavier spielender Fürst in seinem Schlossflügel. Den Bericht fand ich 1. unterwürfig, 2. anbiedernd, 3. dekadent und 4. überflüssig.

01.04.2020 22:29 Uhr Wer kennt Walcz?

Zu: „Das Ende des kleinen Grenzverkehrs“, vom 1. April


Auf der Kultusminister-Konferenz haben sich die Staaten Polen und Deutschland dahingehend verständigt, dass wir die deutschen Ortsnamen verwenden, die in Polen verständlicher- weise die polnischen Namen. Eine Gepflogenheit ist auch die doppelte Schreibweise, hier: Deutsch Krone (Walcz) oder umgekehrt Walcz (Deutsch Krone). Da weiß man als Bürger Bescheid. Wir müssen uns der Geschichte nicht schämen. Und meine Annahme, Herr Sternberg, nie wird jemand von Warszawa, sondern von Warschau schreiben.

01.04.2020 22:27 Uhr Zu klein für Veranstaltungen

Zu: „Von Pörtners Lagerhaus zum Stadthaus“, vom 23. März


Und wenn man die Summe errechnet, die die Stadt Hessisch Oldendorf zulegen muss, kommt man statt auf 300 000 Euro eher auf über 500 000 Euro. Eine kleine Überraschung? Da stellt sich doch die Frage, ob der Bürgermeister und Herr Wiebusch die Stadtratsmitglieder im Dunkeln haben tappen lassen.

Auch die Meinung, dass die bisherigen Veranstaltungen im Foyer der Stadthalle im Stadthaus durchgeführt werden können, ist ein Trugschluss, weil die größten Räume im Stadthaus nur einen Bruchteil so groß sind wie das Foyer. Wenn man die Kostenentwicklung im Stadthaus betrachtet, hätte man auch eine großzügigere Lösung in der Stadthalle finden können. Mensch Stadtrat, macht Ihr denn alle Wünsche der Verwaltung mit, und wie nehmt Ihr Eure Kontrolle wahr?

01.04.2020 22:24 Uhr Wie kann man so etwas äußern?

Zu: „Krankenhäuser stehen bereit“, vom 21. März

Da wird am Sonnabend in einem großen Artikel zur Bereitschaft der heimischen Krankenhäuser gleich im ersten Satz geschrieben, dass eine Person (eigentlich höchster Kompetenz, Klinikleiter Bathildis, Herr Heimbach) der Meinung ist, dass es doch übertrieben wird mit der Corona-Angst. Erstens: Wie kann der Mann in seiner Position so etwas öffentlich äußern, und zweitens: Wie kann die Dewezet so etwas auch noch drucken?

31.03.2020 22:14 Uhr Angst ist ein schlechter Ratgeber

Zu: „,Sie haben immense Ängste‘“, vom 30. März

Leider nicht nur durch die allseits bekannten Verschwörungstheoretiker und deren leichtgläubige Anhängerschaft, sondern auch durch Printmedien und durch inflationäre Beiträge fast aller Fernsehsender. Unbestritten ist diese Pandemie eine Katastrophe mit traurigerweise enorm vielen Toten und sehr hohen wirtschaftlichen Verlusten. Umso mehr ist eine umfangreiche, aber auf Fakten beschränkte Berichterstattung wichtig. Doch was geschieht stattdessen? Nahezu sämtliche Medien satteln noch gehörig drauf. Auf jedem Fernsehsender sind inflationär dieselben oder ähnliche Bilder zu sehen, unter anderem die Militärlastwagen für Leichentransporte. Da das aber längst noch nicht reicht, hat zum Beispiel der Dokukanal „Welt“ in den letzten Tagen ausführliche Berichte über fast alle anderen, fast schon vergessenen Viruskatastrophen wie Ebola, Pest usw. in die Wohnzimmer der Zuschauer gesendet und an mehreren Tagen wiederholt. Leider ist auch die Dewezet nicht frei davon, denn genau unter dem Artikel „Sie haben enorme Ängste“ gibt es einen weiteren mit dem Titel „Als die Spanische Grippe Hameln ereilte“. Das ist so, als ob man rings um ein Feuer Benzinkanister mit dem Hinweis aufstellt, dass diese ebenfalls brennen können.

Es ist kein Wunder, dass große Teile der Bevölkerung verstört sind und panisch reagieren. An vorderster Front die ausgeprägten Egoisten, die vom Toilettenpapier über Nudeln bis zu Konserven die Regale der Supermärkte ausräumen. Diese Leute haben durch ihre raffsüchtigen Hamsterkäufe erst dafür gesorgt, dass es zu Engpässen bei bestimmten Waren kam. Die Hamsterkäufer sind für mich genau so ekelhaft, wie die Gaffer bei Unfällen und die Kriminellen, die Atemmasken und Desinfektionsmittel stehlen.

Zum Glück gibt es aber auch die andere Seite mit vielen hilfsbereiten Menschen, was mich für die Zukunft hoffen lässt. An dieser Stelle noch ein Hinweis zur Abstandhaltung von zwei Metern, die manchmal leider immer noch unterschritten werden: Als Raucher atmete ich auf dem Balkon bei kaum spürbarem Wind mit nur leichtem Druck den Zigarettendampf aus. Die sichtbare Rauchwolke zog über die gesamte Balkonlänge und verschwand hinter der Hausecke. Diese Länge betrug gut sechs (!) Meter. Deshalb frage ich mich, wie der Abstand von nur zwei Metern ermittelt wurde. Da das Virus kein nennenswertes Gewicht hat und außerhalb seines Wirts bis zu vier Tage überleben kann, ist für mich klar, dass es durch Wind und Thermik enorme Strecken überwinden kann. Damit will ich keine weiteren Ängste schüren, sondern zu noch höherer Vorsicht mahnen.

31.03.2020 22:00 Uhr Spahns Maßnahmen helfen Pflegeeinrichtungen

Zu: „Pflegeheime vor Corona-Notstand“, vom 14. März


Ich begrüße die aktuellen Maßnahmen von Bundesminister Jens Spahn, dass die kompetenten Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes angefordert werden können, uns bei der Pflege und Versorgung unserer Bewohner zu unterstützen. Endlich eine Maßnahme, die uns und allen Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern konkret helfen wird.

31.03.2020 21:58 Uhr Heimische Wirtschaft leidet – China ist gestärkt

Zu: „Infektionsketten per Handy-App zurückverfolgen“, vom 28. März

Informationen gibt es darüber im englischen Magazin „Economist“ vom 28. März. Das entspricht nicht unserer Rechtsordnung, es besteht aber die Gefahr, dass am Ende einer gesunden chinesischen Volkswirtschaft geschwächte europäische und amerikanischen Volkswirtschaften gegenüberstehen. Wer wird dann wohl die führende Weltmacht sein?

31.03.2020 21:55 Uhr Ärgerliche Aussagen über Atemschutzmasken

Zu: „FDP: Eine Milliarde Masken fehlen“, vom 31. März


Wirft man einen Blick auf die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China und dem daraus resultierenden Reise- und Warenverkehr, wirkt so eine Aussage äußerst bedenklich. Wegen dieser Bedenken hatte ich mir Anfang Januar schon Mundschutze aus der Apotheke besorgt. Geradezu ärgerlich wurde ich in den letzten Wochen über die Aussagen der Verantwortlichen, dass ein Mundschutz höchstens den Infizierten empfohlen wird, um die Nichtinfizierten vor dem Husten oder Niesen zu schützen! Für Nichtinfizierte böte der Mundschutz kaum Schutz. Eine Logik ist hier nicht zu erkennen. Denn was von der einen Seite Schutz bietet, sollte wohl auch von der anderen Seite seinen Zweck erfüllen!

Kann es sein, dass hier zunächst die Verschleierung einer Tatsache versucht wurde, auf die Ärzte und Apotheken schon seit geraumer Zeit verzweifelt hinweisen? Nämlich, dass wir im gesamten Gesundheitssystem einen elementaren Mangel an allem, was der Patientenversorgung dient, haben? Somit fehlt nun gerade der Mundschutz für viele Menschen, die ihn am Arbeitsplatz so dringend benötigen. Für den Rest der Bevölkerung bleibt die Erkenntnis, dass es ohne Eigenverantwortung nicht geht. Meine Empfehlung: Den Fernseher aus und das Gehirn einschalten!

31.03.2020 21:51 Uhr Angst vor dem Virus wird geschürt

Zu: „Hilfspaket mit fünf Millionen Euro“, vom 28. März

Anfangs der Pandemie wurde sogar eine Liste von Artikeln herausgegeben, die in einem Katastrophenfall gehortet werden sollen. Kein Wunder, dass Hamsterkäufe die Regale in den Geschäften leeren. Weiter schreibt eine Zeitung: Der Tsunami, der über uns hereinbrechen kann, erfordert eine minuziöse Vorbereitung. Was soll denn minutenweise geplant werden? Es geht doch hier um Tage und Wochen. Es wird die Angst geschürt mit Aussagen wie, eine riesige Welle von Corona-Infizierten kann auf uns zurollen, es wird über kriegsähnliche Zustände berichtet, der Corona-Tsunami rollt auf uns zu.

Wo bleiben die positiven Aussagen, um die Bürgerinnen und Bürger etwas zu beruhigen? Es wird nur über die Infizierten und Toten gesprochen, die Zahl der Genesenen wird vielleicht einmal am Rande erwähnt. Denken wir doch einmal positiv. Wir haben keinen Kriegszustand – es wird niemand erschossen – , wir haben genug zu essen, wir verdursten nicht. Trotzdem: Die Maßnahmen, um das Virus einzudämmen sind sinnvoll und sollten auf jeden Fall befolgt werden.

30.03.2020 23:45 Uhr Verantwortungsbewusste Entscheidung

Zu: „Neuer Bückeberg-Streit spaltet die Politik“, vom 14. März, und zu: „CDU und AfD stellen sich quer“, vom 17. März


Für die städtebauliche Entwicklung in Emmerthal hat allein die Gemeinde und nicht der Landkreis das hoheitliche Planungsrecht und die Bauleitplanungspflicht. So bleibt es ein Rätsel, wie die baulichen 1,3-Millionen-Maßnahmen in Wirklichkeit vor Ort aussehen würden. Von öffentlichen Toilettenanlagen, „grünem“ Klassenzimmer, Restaurierung der verrotteten Nazi-Ehrentribüne und des „Führerweges“, von einbetonierten Stelen, Info-Inseln und großen Hinweistafeln auf dem Hanggelände ist die Rede. Ohnehin sollten die noch unübersehbaren Folgen der verheerenden Corona-Krise auch für die öffentlichen Finanzen zu anderen Prioritäten führen.

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