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Lesermeinung

27.05.2020 22:55 Uhr Fehlt der Wille zur Aufklärung?

Und es ist nicht auszuschließen, das sich diesem Recht noch mehr Mitarbeiter auch anderer involvierter Behörden anschließen.

Aber unser Landrat verkündet: „...Ich habe sehr großen Respekt vor der sehr intensiven Arbeit des Ausschusses... Diese Chance zur Aufklärung trägt am Ende hoffentlich dazu bei, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.“ Wie soll das gehen wenn in dem Skandal eingebundene Mitarbeiter die Aussagen verweigern?

Der Landrat hat eine sehr interessante Sicht der Dinge, oder lebt er in einer Parallelwelt, die man in Behörden sehr häufig vorfindet? Oder fehlt gar der Wille wirklich Licht ins Dunkel zu bringen?

27.05.2020 22:52 Uhr Auf Stammgäste konzentrieren

Vielmehr dürfte die schwere wirtschaftliche Krise im Kurbetrieb, der Gastronomie und auch Hotelbranche dazu führen, auf das bewährte, erfolgreiche Konzept der klassischen Kurmusik Kovacs zurückzugreifen. Damit kann schnell und effektiv der Aufschwung in der Wirtschaft mitgefördert werden und Kurgäste baldmöglichst zurückgeholt werden.

Die verlässlichste Zielgruppe der Gäste sind ältere, kranke Menschen, nicht die Jüngeren. Diese Stammgäste, die das Staatsbad so schnell wie möglich zurückgewinnen möchten, bevorzugen die klassische Kurmusik Kovacs, wie lange Namenslisten in den vergangenen Monaten klar belegt haben.

27.05.2020 22:53 Uhr Schlechte Vorbilder

Diese Bundestagsabgeordneten, die uns Bürgern vorschreiben, wie wir uns in der Corona-Pandemie zu verhalten haben, haben selber keinen Mundschutz um und halten nicht den von ihnen angeordneten 1,5-Meterr-Abstand. Wenn ich auf den Wochenmarkt gehe und habe keinen Mundschutz um, erscheint gleich jemand vom Ordnungsamt und ermahnt mich. Aber diese Personen brauchen sich nicht danach zu richten, Toll! Das sind unsere Vorbilder! Claus

27.05.2020 22:51 Uhr Bankbürgschaft wäre sinnvoll

In Hessisch Oldendorf hat sie für die dortige Oberschule eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Sanierung, die EU-weite Ausschreibung und das Controlling der Sanierung ausgeführt. Nach dem Bericht in ihrer Zeitung ist das Humboldt Gymnasium (Projekt Firma Sikma GmbH) nach Planungsfehlern nur mit einem nachträglich engagierten Projektsteuerer fertiggestellt worden. Wer trägt die zusätzlichen Kosten?

Bei größeren Bauvorhaben ist es nicht unüblich, von der bauausführenden Firma eine Bankbürgschaft nach BGB mit einer Laufzeit von fünf Jahren zu verlangen. Damit können eventuell auftretende Mängel bei der Ausführung der Arbeiten beglichen werden. So eine Bankbürgschaft würde auch bei einer Planungs GmbH Sinn machen. Es ist bedauerlich, dass sich zu wenig fähige Bauingenieure in den Ämtern befinden. Sie könnten Planungen überprüfen und vor Ort die Bauausführung begleiten.

27.05.2020 22:49 Uhr Skandalöse Bedingungen

Schuldig gemacht haben sich nicht zuletzt die Verbraucher, die nicht auf das tägliche „Billig-Fleisch“ verzichten wollen – die Bedingungen für alle Beteiligten haben sich darunter drastisch verschlechtert. Die Tiere leiden unter quälerischen Zuchtbedingungen: Zuviel Vieh auf engem Raum wird möglichst schnell zur Schlachtreife gebracht. Die billigen Arbeitskräfte leiden unter Arbeits- und Lebensbedingungen, die „Onkel Toms’s Hütte“ wieder aufleben lassen: Für einen Sklavenlohn schuften sie doppelt so lange, wie ein normaler Angestellter und vegetieren dennoch unter gesundheitsfeindlichen „Lebens“-Bedingungen, gleich dem Schlachtvieh.

Diese Zustände würden auch weiterhin keine Beachtung finden, wäre da nicht die Corona-Pandemie, die nun zum Handeln zwingt!

24.05.2020 20:01 Uhr Ein Leben mit Vorschriften

Zu „Mental immun“, vom 9. Mai


Ich denke, dass die Schutzmaßnahmen wie Händewaschen, Abstand halten, niesen in die Armbeuge und so weiter gängige Mittel sind, sich wirksam gegen Infektionen zu schützen. Das habe ich aber schon immer so gehandhabt und ich denke, dass sich in der heutigen Zeit ohnehin viele Menschen ähnlich verhalten. Was das Virus mit uns Menschen macht, ist unerträglich. Die Reaktionen darauf sind so vielfältig, dass die meisten Menschen schon gar nicht mehr wissen, was richtig und was falsch ist. Auch ich zweifele mittlerweile und frage mich immer öfter, ob da nicht zu forsch Maßnahmen beschlossen wurden, die das öffentliche Leben und die Wirtschaft lahmlegen und Kosten verursachen, die astronomisch sind. Ich jedenfalls möchte auch gerne mal wieder ein Waffeleis ohne Beschränkungen essen dürfen, Musikveranstaltungen wahrnehmen können, ohne mir ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen und wieder mein Leben ohne Vorschriften so zu gestalten, wie es mir behagt.

24.05.2020 20:00 Uhr Skandalös!

Zu: „Linsingen-Mensa droht der Abriss“, vom 8. Mai


Diese Küche könnte mit geringem finanziellen Aufwand jederzeit wieder in Betrieb genommen werden. Wenn Sie dazu Beratung brauchen, bitten Sie vielleicht das Verpflegungsamt der Bundeswehr in Oldenburg um Amtshilfe. So, wie jetzt angedacht, würden Sie 15 Millionen Euro versenken. Eine Küche bräuchten Sie trotzdem für Schule und Kita. Meine Forderung: Plant die Mensa ein!

24.05.2020 19:55 Uhr Eine Unverschämtheit nach der anderen

Zu: „Der Feind im Weißen Haus“, vom 12. Mai


Ihre gewohnte Sachlichkeit wird es nicht zulassen, öffentlich in Großbuchstaben in allen Zeitungen der Welt richtig zu stellen: „Das habe ich nicht gesagt, Herr Präsident“. Schade. Es gibt eine Unverschämtheit nach der anderen. Jeder Widerspruch wird im Keim erstickt oder kurzerhand aus seinem Amt entfernt. Und dann noch den Chinesen alle Schuld in die Schuhe zu schieben. Was kommt noch alles? Unverständlich, dass sich das amerikanische Volk das alles gefallen lässt.

24.05.2020 19:48 Uhr Völlig inakzeptabel

Zu: „Wut ohne Abstand“, vom 11. Mai


Ist es denn wirklich so schlimm, mal eine Zeit lang auf unsere Grundrechte zu verzichten? Durch solche Aktionen rückt ein normales Leben, das sich jeder von uns wieder wünscht, meines Erachtens in weite Ferne. Was da in einigen Städten abgegangen ist, ist völlig unakzeptabel.

24.05.2020 19:45 Uhr Der Wolf wird zum Problem für Weidetierhalter

Zu: „Tierhalter melden mehr Wolfsrisse“, vom 7. Mai

Es werden ja auch immer mehr Wolfsrisse gemeldet. Einerseits wollen die Menschen, dass Tiere artgerecht gehalten werden, und es ist einfach unheimlich schön, dass Halter ihren Tieren trotz des Mehraufwandes an Arbeit dieses artgerechte Leben ermöglichen. Andererseits werden sie mit der Wolfsproblematik zu sehr allein gelassen.

Warum sollte der Wolf auf Beutejagd gehen, wenn sich Beutetiere wie Schafe, Rinder und auch Pferde in größerer Anzahl wie auf einem Präsentierteller vor seiner Nase befinden? Im Blutrausch werden dann oft mehr Tiere getötet und grausam verletzt, als gefressen werden. In den riesigen Wäldern Rumäniens zum Beispiel haben Wölfe genügend Lebensraum, um den Menschen und ihren Tieren dort nicht in die Quere zu kommen. In Deutschland aber sieht das ganz anders aus. Pro Wurf bekommt eine Wölfin im Durchschnitt sechs Welpen. Da kann man sich ausrechnen, was in ein paar Jahren erst noch auf die Weidetierhalter in Deutschland zukommt. Der Wolf ist durchaus ein faszinierendes, hochsoziales Tier mit einer sehr interessanten Rudelstruktur, dennoch finde ich es extrem schlimm, wenn immer mehr Weidetierhalter ihre artgerechte Tierhaltung aufgeben würden. Der Wolf durfte sich in Deutschland ansiedeln, und jetzt werden Wölfe zum Abschuss freigegeben, was die Rudelstrukturen auch wieder völlig durcheinander bringt. Es ist ein Dilemma. Wie beiden Seiten gerecht werden? Letztendlich haben Weidetierhalter zu ihren Tieren auch oft eine besondere Beziehung, und abgesehen vom finanziellen Verlust, ihre Tiere so leiden zu sehen und sie nicht wirklich dauerhaft vor den Wölfen schützen zu können, das stelle ich mir ganz furchtbar vor. Hier ist die Politik gefordert, diesen Tierhaltern endlich umfassend zu helfen.

24.05.2020 19:43 Uhr Warum die Mensa abreißen?

Zu: „Linsingen-Mensa droht der Abriss“, vom 8. Mai

Weil sie einer späteren baulichen Erweiterung der Elisabeth-Selbert-Schule im Wege steht, von der noch niemand sagen kann, ob, wann und in welcher Form diese Erweiterung kommt? Wäre es da nicht besser, man würde alles erstmal so lassen und erst dann abreißen und neu bauen, wenn die Erweiterung tatsächlich kommt? Durch Corona verliert der Staat im Moment erhebliche Steuereinnahmen. Da wäre hier doch eine Möglichkeit für Einsparungen, ohne dass es wirklich weh tut. Und ist schon wirklich einmal ergebnisoffen darüber nachgedacht worden, die Bebauung so zu gestalten, dass eine Erweiterung auch ohne den Abriss und Neubau möglich wird?

24.05.2020 19:41 Uhr Geld für die Infrastruktur in die Hand nehmen

Zu: „Welcher Weg führt zum Riesackweg“, vom 13. Mai


Viele Argumente sind mehrfach, auch schriftlich und mit vielen Unterstützerunterschriften, gegen eine Verkehrsführung durch den Vogelbeerweg vorgetragen worden. Nun erfahren wir aus der Zeitung, dass die Fraktion Frischer Wind/Piraten der Linie der Verwaltung folgen will. Das ist erstaunlich und ärgert die Anlieger. Denn ausgerechnet diese Fraktion hat auf Anschreiben und telefonische Nachfrage nicht einmal geantwortet! Wir hätten uns gewünscht, dass man sich vor Ort ein Bild macht und mit den Anwohnern ins Gespräch kommt, so wie das CDU, SPD, Linke und die Grünen getan haben. Jegliche alternativen Verkehrsführungen mit dem Kostenargument abzubügeln überzeugt nicht. Bei einem derart hochpreisigen Baugebiet muss Geld für die Infrastruktur in die Hand genommen werden! Die Belastung des Basbergviertels rund um den Hammelstein ist bereits heute durch die besondere Situation mit zwei Schulen, einer Kirche und einem Kindergarten an der Grenze. Das schon bestehende Neubaugebiet, das jetzt ausgelegte und die weiteren Planungen können eben nicht mehr „über die vorhandene Infrastruktur vertretbar abgewickelt“ werden.

20.05.2020 17:12 Uhr Da muss man doch wohl selber handeln

Zu: „Blick nach oben“, vom 22. April

Da muss man doch wohl selber handeln. In diesem Falle die Ackerbauern. Gegen austrocknende Ost- und Südwinde helfen Pflanzungen aus Bäumen und Büschen. Je höher die Bäume, desto besser der Dürreschutz.

Es empfehlen sich je nach Standort und Bonität verschiedene Baumarten nebeneinander. Beispielhaft sei hier als Oberschicht Hybridpappel oder Aspe genannt, daneben Linden, Roterlen, Eichen oder andere langlebige und ausschlagfreudige Baumarten. Ästet man die Bäume, so lässt sich künftig gut bezahltes Wertholz ernten. Dürreschutzriegel sollten auch entlang unserer Straßen angelegt werden. Das würde den Landwirten helfen, dem Insektenschutz und dem Landschaftsbild dienen.

Auf trockeneren Standorten sollte nicht mehr geackert, sondern Dauergrünland gesät werden. Feuchtigkeitszehrende Pflanzen wie Mais sollten nur noch da gesät werden, wo die Niederschläge hoch und regelmäßig sind und die Böden eine hohe Speicherkraft haben. Großflächige Monokulturen verbieten sich in mehrfacher Hinsicht von selbst. Sollten Sie mehr für weniger Klimakatastrophe tun wollen, ändern Sie Ihr Konsumverhalten und wählen Sie mal was anderes.

15.05.2020 21:19 Uhr Fragen bleiben unbeantwortet

Zu: „Panne im Windpark: Stillstand soll bald enden“, vom 28. April

Die „Weichspülformulierung“, es handele sich um Ablösungen an Fugen der Rotorblatt-Hinterkante, ist wenig erhellend. Die WKA drehen mit ca. 12 U/min bei Nennlast. Bei einem Rotordurchmesser von 136 Metern stellt sich eine Umfangsgeschwindigkeit von über 300 km/h ein. Wie es zu dem fehlenden Rotorblattteil (ca. ein halber Meter Länge) kommen konnte, wurde nicht präzisiert.

Der Gedanke, dass sich gegebenenfalls solche Elemente aus bis zu 217 Metern Höhe katapultartig vom Rotorblatt trennen könnten, bereitet einfach nur Unbehagen. Ein transparenter Informationsfluss seitens des Betreibers oder Herstellers könnte Aufklärung verschaffen. Fakt ist, die Rotorblätter der betroffenen WKA 06 wurden am 5. Dezember 2019 schon einmal mit einer Reparaturgondel befahren. Auch hierzu gibt es keine Angaben, warum und welche Arbeiten im Detail vorgenommen wurden.

Laut Dewezet-Bericht wurden an den sich zurzeit noch drehenden WKA nach Überprüfung der WKA von der Innenseite Verstärkungen angebracht. Ein sachlicher Zusammenhang wird ebenfalls nicht erläutert. Der WKA-Typ Vestas V136 wurde vom TÜV 2016 zertifiziert. Es ergeben sich folgende Fragen: Wurden die Arbeiten durch TÜV-Sachverständige begleitet und begutachtet? Verliert eine WKA durch Veränderungsmaßnahmen an der Konstruktion und Reparaturarbeiten die allgemeine Betriebserlaubnis? Wenn man an betriebswichtigen Teilen Veränderungen bei seinem Auto vornimmt, verliert das Auto auch die ABE beziehungsweise damit gegebenenfalls auch den Versicherungsschutz.

Zur Ursache der Rotorblattschäden befragt, die nach nur einem Jahr Betrieb aufgetreten sind, glaubt Herr Nowack nicht an einen Serienfehler und hoffte im Januar 2020 auf eine Reparatur innerhalb von 14 Tagen. Glauben kann man an den Weihnachtsmann oder auch nicht. Als verantwortlicher Betriebsleiter sollte Herr Nowack jederzeit über den Zustand der WKA verlässlich Auskunft geben und den sicheren Anlagenbetrieb gewährleisten können. Die Tätigkeit oder Untätigkeit des Landkreises Hameln-Pyrmont will ich an dieser Stelle nicht kommentieren. Das kennen wir schon vom Fall Lügde. Und damit Herr Nowack erfährt, dass ich trotz der Gefahr, die ich sehe, noch Humor habe, ich „glaube“, es wird nicht das letzte Problem sein der Vestas-V136-WKA im Windindustriegebiet Grohnde-Kirchohsen.

15.05.2020 21:17 Uhr Öffentlichkeit sollte mehr auf Fachleute hören

Zu: „Bauverzögerungen soll es nicht geben“, vom 9. Mai

Das Gebäude ist veraltet, wenn es denn in Betrieb geht, lässt Herr Ebbecke von den Grünen vermelden und führt gleich den neuen Hauptstadtflughafen an. Selbstverständlich ist es für den CDU-Politiker Siegmund sowieso schon beschlossen, dass dieses Jahr noch abgerissen wird. Sollten wir vielleicht noch einmal die rührige CDU-Politikerin, Frau Buchwitz, wiederauferstehen lassen, die dann den Verantwortlichen zeigt, wo es langgeht?

Es ist dasselbe Geplapper wie in den 60er Jahren, wo vom Krieg komplett erhaltene Altstädte plattgemacht wurden, um Neubauten zu errichten. Hauptnutznießer war seinerzeit der gewerkschaftseigene Baukonzern „Neue Heimat“.

Apropos Gewerkschaft. Ausgerechnet der von mir geschätzte ehemalige Gewerkschaftsfunktionär und Linkenvertreter Peter Kurbjuweit klinkt sich, wenn auch verhalten, in diese Diskussion ein. Einzig der FDP-Abgeordnete Zemlin fragt nach weiteren Kosten. Vielleicht sollte die Öffentlichkeit mehr auf Fachleute – dazu gehören auch Planer und Finanzleute, u. a. der Steuerzahlerbund – als auf Provinzpolitiker bei solch weitreichenden Entscheidungen hören. Oder ist der Abriss dieser neuen Gebäude etwa 2045 schon in Planung?

i, Hameln

15.05.2020 21:16 Uhr Stuhl vor die Tür gesetzt

Zu: „Högl ist neue Anwältin der Truppe“, vom 8. Mai

Fraktionschef Rolf Mützenich ignorierte dies. Gut. Stur lachen und winken! Die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann wertete die geplante Ablösung als „Affront gegen die Soldatinnen und Soldaten“. Hans-Peter Bartels, angesehen in der Bundeswehr und im Parlament, wurde der Stuhl vor die Tür gesetzt. Man wendet sich angewidert ab ob des Schmierentheaters.

Fazit: Die Bundeswehr spielt bei der Wahl keine Rolle. Dieses politische Schmierentheater um den Wehrbeauftragten wird der SPD noch lange anhängen. Bei den Wählern, auch bei ihren Mitgliedern und insbesondere bei den Soldaten. Unsere Soldaten sind nicht die Trottel der Nation, mit denen man machen kann, was man will. Und sie sind schon gar nicht die Sparschweine der Nation.

15.05.2020 21:14 Uhr Grafik erzeugt verzerrtes Bild

Zu: „Angst vor der zweiten Welle?“, vom 29. April

Die Prozentuierung, die vom RKI selbst vorgenommen wurde, ergibt ein anderes Bild: Bis zur 10. KW waren 3,1 Prozent der Getesteten positiv, der Höhepunkt der Infektionswelle war in der 14. KW, da betrug der Prozentsatz 9 Prozent. Bis vor ein paar Tagen war diese Tabelle offen auf der Seite des RKI zugänglich, heute nicht mehr.

Allerdings habe ich sie unter dem Link www.tagesschau.de/investigativ/corona-tests-rki-101.html wiedergefunden, sie enthält die Zahlen bis zur 17. KW. Seit der 14. KW sinkt die Anzahl der Infizierten kontinuierlich. Würde man diese Prozentzahlen als Kurve zeichnen, wäre diese nicht annähernd so steil. Mit den Grafiken, wie Sie diese verwendet haben, wird ein verzerrtes Bild erzeugt (enormer Anstieg der Anzahl der Infizierten).

Von einem seriösen Journalismus wünsche ich mir ehrlich gesagt mehr Sorgfalt. Ein anderer Punkt ist der im Moment immer wieder verwendete Begriff des Reproduktionswertes. Wie wird denn dieser Reproduktionswert überhaupt ermittelt? Liegen diesem valide Zahlen zugrunde oder handelt es sich vielmehr um Wahrscheinlichkeitsrechnungen?

Gerade in dieser Zeit, in der viele Menschen sehr verunsichert sind, finde ich es ausgesprochen wichtig, sehr gründlich zu recherchieren.

14.05.2020 23:27 Uhr Ein Wirtschaftsbetrieb Hotel kann so nicht überleben

Zu: „Urlaub in Deutschland – kommt jetzt der Ansturm?“, vom 8. Mai

Ein Beispiel unter vielen im Bundesland Niedersachsen: Hotels dürfen erst eine Woche nach den Restaurants und Gaststätten wieder öffnen. Logik: Keine, warum auch? Diese Regelung beweist doch zumindest Aktionismus der Landesregierung. Jedes Hotelzimmer unterliegt einer „Wiederbelegungsfrist“. Soll heißen: Nach einem Tag Belegung darf das Zimmer sechs weitere Tage nicht belegt werden oder nach sechs Tagen Belegung einen weiteren Tag. Logik offensichtlich: Je kürzer die Belegung, desto größer die Ansteckungsgefahr und umgekehrt.

Da lacht selbst der verkniffenste Virologe. Nur jedes zweite Zimmer darf belegt werden. Logik: Das Virus könnte ja unter den Türen in das benachbarte Zimmer wandern. Da muss selbst die Fledermaus lachen. Leider ist die Konsequenz des „ausbalancierten“ Stufenplans der Landesregierung nicht so lustig: Der Wirtschaftsbetrieb Hotel kann nach dem langen Shut-down so nicht überleben. Existenzen von Unternehmern werden vernichtet, Mitarbeiter werden arbeitslos. Kleinere Hotels und Pensionen in Bad Pyrmont öffnen jetzt erst gar nicht wieder. Ich frage mit im Prinzip größtem Respekt die niedersächsische Landesregierung, insbesondere den für diese Regelung verantwortlichen Ministerpräsidenten Weil, Minister Althusmann und Ministerin Reimann: Werden Sie in einigen Monaten für Ihre Entscheidungen der „Ausbalancierung“ noch Verantwortung übernehmen, wenn in Niedersachsen Hunderttausende von Arbeitslosen auf der Straße sitzen, viele Hotels und Restaurants pleite sind, aber dafür viele Suppenküchen aufmachen müssen und die Selbstmordrate aufgrund der Vernichtung von ganzen Existenzen signifikant steigt?

14.05.2020 23:25 Uhr Die Mehrheit schluckt das wie immer klaglos

Zu „Wut ohne Abstand“, vom 11. Mai

Stellvertretend nenne ich hier die Supermarktkassiererinnen und -kassierer. Jahrzehntelang erledigten sie ihren Job, ohne Helden zu sein. In der Krise jedoch waren sie es plötzlich, obwohl ihre Arbeit exakt so weiterlief wie bisher – mit Einschränkungen wie für alle anderen auch. Außerdem sind diese Beschäftigten froh, dass sie nicht arbeitslos wurden, wie leider viele Arbeitnehmer aus allerlei anderen Geschäftsbereichen. Damit möchte ich das Kassenpersonal keinesfalls herabwürdigen, denn dieser Beruf ist genauso wichtig wie jeder andere auch.

Allerdings wage ich die Prognose, dass nach der Coronakrise niemand mehr vom Heldentum redet – auch nicht beim Pflegepersonal, dessen Arbeit oft bis an die Grenzen des Erträglichen geht.

Und dann gibt es noch zwei andere Gruppen. Die eine setzt sich, wie berichtet, aus unaufgeklärten Menschen zusammen, denen man mangels eigenen Verstandes alles einreden kann. Denen ist es egal, ob sie mit ihrem Verhalten andere gefährden, zumal sie auch immer aggressiver werden. Manche dieser Leute setzen sich auch wieder die selbst gebastelten Alu-Hüte auf ihre hohlen Denkkapseln, wenn am Himmel erneut Kondensstreifen zu sehen sind, die uns angeblich alle verseuchen sollen.

Leider wissen das die extrem rechten Gruppen geschickt zu nutzen, die derartig Ver(w)irrte hinter sich scharen. Wenn das so weitergeht, wird die Erde bald wieder eine Scheibe sein – mit Gebirgen aus gehamstertem Klopapier.

Die andere Gruppe besteht aus riesigen Firmengeflechten, die erfindungsreich ihre Steuern zu senken wissen, sehr häufig auch mit Briefkastenfirmen und Niederlassungen im Ausland – oft auch illegal. Die dadurch erzielten Gewinne werden steuertechnisch sehr geschickt am Staat vorbeigeschleust. Das erhöht die Vorstandsgehälter inklusive Boni-Zahlungen und Dividenden.

In Krisenzeiten wie dieser werden allerdings Hilfen in enormer Höhe vom ehrlichen Steuerzahler verlangt. Es ist wie bei der Finanzkrise vor Jahren: Die Gewinne teilt man unter sich auf, und die Verluste werden der Allgemeinheit auferlegt. Das Schlimme daran: Die Mehrheit der Wähler schluckt das wie immer klaglos und beschränkt sich darauf, weiterhin wirkungslos über „die da oben“ zu meckern.

13.05.2020 16:39 Uhr Politik muss eingreifen

Zu: „Betrugsmasche Corona-Hilfe“, vom 29. April

Es ist hinlänglich bekannt, dass diese „Clans“ unseren Staat aussaugen. Warum wird vonseiten unserer Politik hier nicht stärker eingegriffen? Demokratie hin, Demokratie her, diese Menschen verstehen nur eins: In solch einem Fall müssen sämtliche Gelder beschlagnahmt und Besitztümer enteignet werden.

13.05.2020 16:37 Uhr Einfach nur lachhaft

Zu: „Landesregierung sieht ,unnötiges Risiko‘ beim Autowaschen“, vom 24. April

Unsere Waschstraßenbetreiber gucken in die Röhre. Wenn diese Auffassung der niedersächsischen Landesregierung Bestand hat, müssten alle Automaten (Zigaretten-, Bahnfahrkarten- oder Kondomautomaten) unbenutzbar gemacht werden. Was ist mit den Kleiderbügeln in den Klamottenläden, was mit den Waren in den Lebensmittelmärkten, fasst die niemand an? Einfach nur lachhaft, dieses Gebaren der Verantwortlichen in der Landesregierung Hannover.

13.05.2020 16:34 Uhr Isoliert im Altenheim

Zu: „,Corona ist mir egal‘“, vom 27. April

Freiheit und Selbstbestimmung gibt uns die Kraft im Leben.

Schon in normalen Zeiten ist das für viele Menschen, die plötzlich ohne Vorwarnung ins Altenheim kommen, ein Alptraum. Kein Besuch, keine Sonne, der Mensch geht ein wie eine Primel.

Ich kenne einen lieben Menschen, dem es genauso erging wie Frau Witt-Kronshage, und nun ist er gestorben. Halten Sie durch, liebe Frau Witt-Kronshage, und auch allen Mitbewohnern alles Gute.

13.05.2020 16:32 Uhr Vom „Talk“ bis zum „Set up“

Zu: „Die neue Teilung Deutschlands“, vom 25. April

Möglich sei nun eine „Transformation der sozialen Marktwirtschaften“, wird uns untergejubelt, also einer „Umwandlung“. Oh je, hoffentlich werden wir nicht auch noch verwandelt wie im Märchen. Aber eine „Service Class“, eine „Dienst-Gesellschaft“, soll uns unverzichtbar bleiben. Mehr Wertschätzung dafür wünsche ich mir auch, wenn denn der Arbeitgeber das auch so sieht, oft fraglich. Eine „Krise im Wandel“? Und das ist doch nicht so schlimm, denn mit Hilfe eines „Inspiracing talk“, gemeint einer „Eingebungsbesprechung“, kriegen wir das schon hin. Und es gibt ja auch den Weg, dass dieser „Talk“ im Wohnzimmer stattfinden kann. Es lohnt sich offensichtlich, denn erfreulicherweise kann man das mit einem „Homeofficegeld“, wie „Zuhausebürogeld“ überbrücken. Und ein „Set up“ dazu darf natürlich nicht fehlen, eine wohnliche „Einrichtung“. Gerade fällt mir ein, so ein weiterer Begriff „Shortworkgeld“, „Kurzarbeitergeld“, kommt vielleicht noch demnächst in die Medien, wer weiß. Sollte alles nicht helfen, gibt es als letzten Ausweg die gut gelaunte „Lockdownelite“, die „Absperrvorrichtungsuntenführungsschicht“. Also kein Problem, diese „Krise als Chance“ zu nutzen. Diese Bewegung will uns an die Hand nehmen, etwas beibringen, was uns schon lange gefehlt hat. Ich bin nicht in frommer Erwartung, und eine neue Geburt sehe ich auch nicht entstehen. Auf unsere Wissenschaftler und Politiker sollten wir hören, nicht auf die Lobbyisten. Nach diesen Zeilen gönne ich mir erst mal ein „German Bier“ und pfeife auf die „Verdenglishung“.

13.05.2020 16:30 Uhr Das Handeln an den Tatsachen orientieren

Zu: „Lockerungen für Kirchen, Spielplätze und Museen“, vom 2. Mai

Des Weiteren bekommt man das Gefühl, dass die in Verbänden organisierten Mitglieder am meisten wieder gelockerte Maßnahmen erfahren dürfen, die im Vorsitz ihrer Organisation starke Lobbyisten haben. Wie sonst kann man erklären, dass wir im Landkreis Hameln-Pyrmont bei ca. 122 000 Einwohnern, per 1. Mai 2020, in Summe vom 1. März 2020 an gerechnet, 130 infizierte Bürger hatten, wovon 94 genesen und leider 10 im meist betagten Alter verstorben sind. Also per Saldo 26 Patienten, die sich noch in Behandlung befinden. Und daraus ableitend ein ganzer Wirtschaftskreis von Kleinunternehmern das Existenzminimum entzogen wird.

Hier ein klassisches Beispiel: Es gibt auf der Baustraße einen Fußpflegesalon, der pro Tag ca. 8 bis 10 Termine vergibt. Das bedeutet, dass sich nie mehr als ein Kunde im Behandlungsraum befindet. Die Fußpflegerin sitzt immer mindestens 1,50 Meter vom ansteckungsmöglichen Herd bei ihrer Behandlung entfernt. Der nächste Kunde, der einen Termin vereinbart hat, ist bei Beendigung der Behandlung meist noch nicht da oder sitzt im großzügig vorgelagerten Warteraum. Warum diese Einzelkämpferin seit ca. zwei Monaten nicht arbeiten darf, sollte mal jemand der Entscheider erklären.

Die Hygienevorschriften sind bisher schon eingehalten worden. Nur der Kunde müsste noch eine Maske tragen. Dann wäre es perfekt. Mehr regionales Denken und tatsachenbezogenes Handeln könnte vielen Unternehmen helfen, die Krise besser zu überstehen.

07.05.2020 21:15 Uhr Klassenlehrerin verteilt mit privatem Pkw Aufgabenpakete

Die Corona-Pandemie sorgt für viel Verunsicherung, und deshalb scheiden sich auch die Geister bei vielen Themen, die diese neue Situation mit sich bringt, ob es die Maskenpflicht oder die Beschulung der Kinder betrifft. Nach einigen Wochen ist nun wieder Platz für emotional aufgeheizte Diskussionen, ein Zeichen dafür, dass sich einerseits eine „Gewöhnung“ einstellt, andererseits die Anspannung bestehen bleibt. Fakt ist, dass auch die Schulen bisher noch nicht vor eine solche Herausforderung gestellt waren, so wie wir alle. Neue Herangehensweisen bieten Zündstoff für Diskussionen.

In der aktuellen Situation können wir als Eltern einer 3. Klasse an der Herderschule festhalten, dass die Herderschule im Allgemeinen und die Klassenlehrerinnen im Besonderen für ihren Teil alles versuchen, so gut es geht, Herr der Lage zu werden. Wir erleben, dass die Kinder und die Eltern auf persönliche Weise regelmäßig direkt angesprochen und mit Aufgaben versorgt werden. Wenn die Klassenlehrerin beispielsweise zu Hause anruft oder im privaten Pkw Aufgabenpakete ausfährt und sich Zeit für ein kurzes persönliches Gespräch über den Gartenzaun nimmt, kann sicher besser gewährleistet werden, dass jedem Kind, nicht nur den digital bestens ausgestatteten, so gut es eben geht, geholfen wird. Darüber hinaus haben auch (entgegen der Darstellung im Artikel) viele Eltern untereinander Kontakt und unterstützen sich beim Homeschooling gegenseitig.

Dass „an der Herderschule gar nichts“ laufe, davon kann also absolut keine Rede sein! Sicher dürfen wir auch hier eine differenzierte Sichtweise anlegen und festhalten, dass es einige Lehrer und Lehrerinnen mit viel persönlichem Engagement und eben auch welche mit weniger gibt. Das halten wir für normal. So plädieren wir für mehr Fairness, die aufgrund der besonderen Umstände mehr denn je vonnöten ist.

07.05.2020 21:21 Uhr Staunen über das Pandemie-Management

Dabei weiß doch jedes medizinische i-Männchen, dass Viren, die die Atemwege befallen, hauptsächlich über Tröpfchen beim Atmen und Sprechen und höchst selten durch Berühren von Gegenständen übertragen werden. Physische (nicht soziale!) Distanz und Tröpfchenschutz zu Beginn wären die wichtigsten Maßnahmen gewesen.

Nun haben wir die Maskenpflicht, aber jeder muss selbst sehen, wo er welche herbekommt. Und warum darf die Verkäuferin, die auf mein Brötchen atmet, ohne Maske arbeiten? Professor Streeck, Leiter des Virologischen Institutes der Uni Bonn, hat mit seinen dankenswerterweise eigeninitiativ gestarteten Untersuchungen in Heinsberg festgestellt, dass in Häusern mit CoVid-19-Erkrankten zwar vereinzelt Viruspartikel auf Türklinken, Waschbecken, Toiletten etc. nachgewiesen werden konnten, dass aber daraus nie ein lebendes Virus angezüchtet werden konnte, also keine Infektion möglich gewesen wäre. Warum sollen wir dann mit Karte bezahlen? Geldscheine und Münzen als Übertragungsquelle hält auch Professor Drosten für extrem unwahrscheinlich. Und was ist problematischer: Wenn ich aus meinem Portemonnaie der behandschuhten Kassiererin einen Geldschein gebe – oder wenn ich die Tastatur berühre, in die vor mir schon Dutzende ihre Geheimzahl getippt haben? Vor kurzem wurde über die Abschaffung des Bargeldes gesprochen, damals noch für die meisten Deutschen undenkbar, unter Corona-Bedingungen akzeptiert? Und wie steht es mit der Anonymität der geplanten Tracking-App? Wenn Person XY die meiste Zeit in der Müllerstraße 20a verbringt und jeden Tag den selben Arbeitsplatz aufsucht, sollte wohl schnell zu klären sein, um wen es sich handelt! Kein Wunder also, dass die Datenkraken Google und Facebook sofort ihre „uneigennützige“ Hilfe angeboten haben. Einen Nutzen soll die App erst bringen, wenn 60 Prozent der Bevölkerung mitmachen – ein Schelm, der hier an den gläsernen Menschen denkt, dessen Bewegungsprofil, Kauf- und Sozialverhalten so der Privatsphäre entrissen wird. Bei allem gebotenen Schutz vor Infektion also bitte weder das eigene Gehirn noch demokratische Rechte außer Kraft setzen!

07.05.2020 21:24 Uhr Warum dürfen Motorradfahrer lärmen?

Andernfalls wird die Polizei mit Verhängung von drastischen Strafen dafür sorgen, dass wir das tun! So weit, so gut. Aber während wir braven Bürger uns entsprechend verhalten, rasen, wie an jedem Wochenende und seit Corona noch vermehrt, Tausende, ja wirklich, so viele Motorradfahrer lärmend und luftverpestend durch unsere Wohnorte, nicht wenige sogar mit ausgeschalteter Lärmdrosselung und wegen des „geilen Sounds“ extra aufheulenden Motoren.

Viele Menschen, zum Beispiel in Rühle oder nahe der Weserbrücke in Bodenwerder oder in Hehlen an der Straße nach Sievershagen, können es an den Wochenenden und vermutlich auch am 1. Mai nicht mehr auf ihren Balkons oder in ihren Gärten aushalten und werden selbst bei geschlossenen Fenstern den spätestens ab Mittag pausenlosen Lärm nicht los. Wie kann es sein, dass diejenigen, die sich an die Regeln halten, unter einer Gruppe leiden müssen, die offenbar stillschweigend von diesen Regeln ausgenommen wird? Wann müssen endlich auch die Motorradfahrer, die nur zu ihrem Vergnügen, ohne notwendige Fahrziele und oft als in „Zweiergruppen getarnten“ großen Horden unterwegs sind, auch zu Hause bleiben? Und wann wird endlich die Sonntagsruhe (Rasenmähen etc. ist ja sonntags wegen Lärmschutz untersagt) auch den Motorradlärm mit einbeziehen? Unser schönes Weserbergland darf nicht zum „Weserbikerland“ werden. Wir möchten hier leben! Ich hoffe auf Solidarität!

07.05.2020 21:45 Uhr Mit Beratung

Europaweite Untersuchungen zu diesem Thema zeigen, dass derartige Angebote der öffentlichen Hand dann besonders intensiv und effektiv genutzt werden, wenn die Akteure individuell fachlich begleitet werden. Daher meine Bitte an den Landkreis und alle Träger ähnlicher Programme: Zweigen Sie einen Teil des Geldes dafür ab, eine Fachfrau oder einen Fachmann einzustellen! Die oder der wird auf freiwilliger Basis beraten, begleiten, auswerten, den Engagierten ermutigende Rückmeldung geben. Dann wird aus gut besser…

07.05.2020 21:46 Uhr Ungebremst

Ich habe noch ein kleines Auto (Fiat 500). Ich werde vorne ein Dreiecksschild anbringen mit der Aufschrift: „Achtung! Kann nicht bremsen, da Bremsanlage defekt.“ Ich glaube, das dürfte reichen, denn was der Stadt recht ist, sollte mir billig sein!

07.05.2020 21:49 Uhr Ein Löschflugzeug kaufen

Um das Verfahren abzukürzen und im September den ersten Spatenstich zu setzen, muss man einmal um die Ecke denken. Die Wehren brauchen eine Waschstraße, sie brauchen einen Übungsturm und sie brauchen Platz zum Üben. Mit 28 jungen Frauen in der Jugendwehr, die in den nächsten Jahren in die Wehren übertreten können, müssen Räumlichkeiten geschaffen werden, die dieser Zahl Rechnung tragen. Wie aber kann man diese Vorstellung realisieren? Es gibt die Möglichkeit, ein Gebäude mit elf Toren für 7 Millionen Euro zu bauen. Die Stadt hat zurzeit für das Gebäude 9,8 Millionen eingerechnet, ohne ausreichende Anzahl von Damentoiletten, und 3,5 Millionen für den Umbau des Parkplatzes am Gondelteich mit Folgekosten. Die Anlage auf den Gondelteich-Parkplatz zu setzen, bedeutet für die Wehren nicht nur, dass sie beim wöchentlichen Üben unter der Beobachtung aller Touristen, Schwimmbadbesucher und Pyrmonter stehen. Eine Grillfeier mit Wehren und Familien, Feuerwehrwettkämpfe mit Besuchern, Kreisfeuerwehr-Veranstaltungen, all das wird aus Platzmangel nicht möglich sein. Dafür braucht es Raum und Bewegungsfreiheit und ungestörtes Üben. Das werden die Wehren am Gondelteich nicht bekommen. Selbst der kreuzungsfreie Verkehr im Einsatz wird nur schwer zu realisieren sein.

Der Gondelteich-Parkplatz ist Eigentum der Stadt. Wie viel Sinn macht es, ihn zuzubauen, um weniger Parkplätze woanders wieder teuer anzulegen? Statt 3,5 Millionen (oder mehr) dafür anzusetzen, wäre es doch sinnvoller, die Pyrmonter zu fragen, ob in der notwendigen Größe Grundstücke zu kaufen sind. Bei den Pyrmonter Grundstückspreisen, kann man für so viel Geld schon fast die Schlossallee kaufen… Mein Favorit ist jedoch, unbebautes Land zu erwerben und damit den Wehren Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Mit dem gesparten Geld würde ich die Wehren mit zusätzlicher Ausrüstung ausstatten. Insbesondere wegen der anhaltenden Dürre muss Pyrmont Waldbrände fürchten. Ein geländegängiges TLF 3000 auf einem Unimog-Aufbau zu kaufen, wäre sicherlich sinnvoll.

Und wenn schon weiterdenken: Pyrmont hat einen Flugplatz, eine gut ausgebildete Wehr und eine Flugschule. Wieso nicht ein kleines gebrauchtes Agrar-/Löschflugzeug kaufen und auf Kleinenberg stationieren? Ein Dromedar oder Air Tractor, wie die DLFR empfiehlt, würde den Wehren hier im norddeutschen Raum einen zusätzlichen Schutz geben. So etwas kann man in Gemeinschaft mit dem Landkreis/Land anschaffen. Man muss nur wollen.

07.05.2020 21:52 Uhr Eine tolle Handball-Zeit

Zu den Punktspielen wurde der Spielball mit einem ferngesteuerten Modell-Lkw von der Firma Othmer reingefahren. Und dann die Stimmung: Einmalig!

Als es dann nach Zaporoshje um den Europapokal ging, waren wir mit fünf Fans dabei. Alleine das war ein Abenteuer für uns. Es ging los vom VfL-Heim mit dem Bus und der Mannschaft. Dann, ab Hannover, mit dem Flugzeug nach Kopenhagen. In Kopenhagen mussten wir umsteigen und in Richtung Kiew weiterfliegen. Von Kiew ging es mit einem kleinen Flugzeug (zirka 25 Personen) nach Zaporoshje. Wir dachten alle, wir schmieren ab. Das war ein Abenteuer. Danilo Loncovic war der Mann, der alles gemanagt hat. Er verstand die Leute und begleitete uns während der drei Tage. Die Dewezet hätte ja bei diesem schönen Bericht auch ein Bild von uns fünf Fans mit in die Zeitung setzen können, aber was nicht ist, kann ja noch werden. VfL – geh wieder hoch in die Bundesliga! Das war eine schöne Zeit.

29.04.2020 22:50 Uhr Masken bügeln

Man kann Masken zum Reinigen auch gründlich heiß bügeln. Das wird sogar als Empfehlung dem Pflegepersonal in manchen Krankenhäusern mitgeteilt, die eine persönliche Maske bekommen haben. Bereits beim Bügeln mit 2 Punkten kommt man auf Temperaturen von 130 bis 165 Grad. Bei 3 Punkten kann die Temperatur bis zu 195 Grad heiß werden.

29.04.2020 22:48 Uhr Muslime arbeiten Agenda ab

Der Grund, warum der Ruf des Muezzin in Hameln jetzt öffentlich übertragen wird, ist zudem absolut unglaubwürdig! Es ist zwar momentan kein Besuch der Moschee erlaubt, aber trotzdem ist doch kein öffentlicher Aufruf zum Gebet nötig – die Muslime wussten doch vorher auch, wann sie beten sollten! Vielmehr nutzen Islamfunktionäre die Gunst der Stunde und landauf landab ertönt in Zeiten von Corona in immer mehr deutschen Städten der muslimische Gebetsruf. Daran, dass diese islamische „Landnahme“ mit dem Ende der Corona-Maßnahmen enden wird, darf laut und vernehmlich gezweifelt werden! Ob die Durchsetzung islamischen Religionsunterrichts an staatlichen Schulen, das betäubungslose Schächten samt Halal-Lebensmitteln, Moscheebauten mit Minaretten, Besetzung universitärer Lehrstühle oder die Etablierung von Islamfunktionären in Rundfunkräten und Parteien – hier arbeiten Muslime ihre seit Jahren verfolgte Agenda ab!

29.04.2020 22:47 Uhr Woher sollen die ganzen Masken kommen?

Hameln hat rund 60 000 Einwohner; Bad Pyrmont 21 000 Einwohner. Bis jetzt habe ich kaum Hinweise gefunden, wo denn all diese Masken herkommen sollen. Werden Sie umsonst verteilt wie vereinzelt in anderen Städten geschehen? Zu welchem Preis sind sie erschwinglich? In NRW (Kreis Heinsberg) ist nach dem Toilettenpapierrun der Stoff zum Selbstnähen ausgegangen, auch gibt es bereits keine Gummibänder mehr. Liebe Landes-/Bundesregierung woher sollen nun also Millionen Masken für die Bevölkerung beschafft werden? Heute – 26. April – überträgt der Nachrichtensender „Welt“ die Landung des größten Transportflugzeuges der Welt mit 10 Millionen Masken. Abgesehen davon, dass unsere Verteidigungsministerien nicht explizit äußert, für wen diese genau gedacht sind, wird die Gelegenheit versäumt, den interessierten Zuschauen beispielhaft zu demonstrieren, wie ernst die Anordnung „Maskenpflicht in der Öffentlichkeit“ von Reportern, Ministerbegleitern und selbst der Ministerin genommen wird. Ich hätte mir hier vorbildhaftes Agieren gewünscht.

29.04.2020 22:44 Uhr Nicht nachvollziehbar

Im Herrenbereich ist es sicherlich aus finanziellen Gründen schwierig, da die Vereine der oberen Ligen mit einem Geldetat planen müssen und Adeshalb Ansprüche haben. Daher hat der NfV Angst, in Haftung genommen zu werden, wenn Vereine nicht entsprechend ihren Ansprüchen zur Geltung kommen. Aber im Jugendbereich ist dies doch irrelevant. Zudem ist zum einen die Frage der Altersklassen im Herrenbereich nicht gegeben und wie soll das im Jugendbereich aussehen? Spielen dann die 16-Jährigen, die in die A-Jugend aufsteigen gegen 20-Jährige, die noch die Saison zu Ende spielen sollen? Und was ist im nächsten Jahr, falls die Saison im Winter zu Ende gespielt werden konnte? Drehen wir dann Däumchen? Alles vorausgesetzt, dass wir im September überhaupt spielen können. Aber da sind andere Sportarten schon intelligenter, ohne auf das Geld zu achten zu müssen, weiter.

29.04.2020 22:43 Uhr Bezug zur Realität verloren

Jeder kocht seine eigene Suppe. Das ist mehr als fatal.

Vermehrte Käufe von Alkohol und Kondomen. Kann man auch Verstand kaufen? Denn das wäre dringender. Wir leiden unter diesen Umständen, Ausgehverbot, Maskenpflicht, Abstandsregelungen, Kontaktverbot. Bisher sind wir doch gut damit gefahren, Deutschland hat im Vergleich zu den übrigen Staaten dieser Welt eine sehr geringe Todesrate (obwohl diese auch noch zu viele sind). Und jetzt plötzlich, weil irgendein sich wichtignehmender Politiker nach mehr Freiheit schreit, ziehen so viele nach, was völlig unverständlich ist. In Amerika will sogar der Präsident Desinfektionsmittel spritzen lassen, er habe gehört, damit werden die Viren abgetötet(!). Ich möchte diejenigen hören und sehen, die nach mehr Freiheit und weniger Verbote schreien, wenn in ihrer Familie plötzlich Todesfälle durch das Virus auftreten. Was dann kommt ist klar: Der Staat hat versagt, er hätte rigoros die Verbote durchsetzen müssen. Ist das logische und vernünftiges Denken ausgeschaltet worden? Warum will man den mühsam erreichten Status gefährden? Auch ich wünsche mir wieder die Kontakte mit Freunden, auch ich vermisse den Besuch im Restaurant, ich möchte auch wieder ohne Maske mich bewegen können, auch ich möchte wieder die Nähe der Menschen spüren. Aber mein Verstand funktioniert im Gegensatz zu anderen gut und der sagt, das geht momentan nicht. Meine Bitte an alle, die schreien und zetern nach Freiheit, Aufhebung verschiedener Verbote: Denkt nach und setzt euren Verstand ein. Wenn jetzt ein Rückschlag erfolgt, was kommt dann?

29.04.2020 22:42 Uhr Radwege für die Zukunft

Die abgebildete Verkehrssituation von Coppenbrügge ist stellvertretend für zahlreiche ähnliche Situationen im Weserbergland sowie in Hameln. So auch die Kritik des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs. Die Dewezet berichtete aus der 11. KW – Radweg wichtiges Bindeglied. Schaut man sich als Radfahrerin zum Beispiel die Situation im Übergang vom Hastenbecker Weg (B1) in die Tunnelstraße in Hamelns Innenstadt an, so wird einem speiübel. Diese Kreuzung ist das ganze Jahr über stark frequentiert. Da werden Rad- und Autofahrer aufeinander losgelassen, dass es krachen muss. Die gekoppelte Ampelschaltung ist so geregelt, dass beide Verkehrsteilnehmer gleichzeitig losfahren auf einer sehr schmalen Fahrbahn unter der Eisenbahnbrücke. Auch an der Fischbecker Landstraße (B83), aus Hameln herausfahrend, bei der Abbiegung in den Reher Weg ist die Verkehrssituation für Radfahrende unzureichend. Die roten Fahrradstreifen sind eine wichtige visuelle Markierung zur Orientierung an der Wegführung und zur Rücksichtnahme für Pkw-Fahrer/innen. An dieser Stelle vielen Dank an den Finanzausschuss für getätigte und noch kommende Investitionen zugunsten einer „Fahrradfreundlichen Stadt“. Zum Beispiel die Baumaßnahme in der Kuhlmannstraße. Und ein Dankeschön an die Straßenbauer, die eine Umsetzung von Planungen erst möglich machen. Der Bau von Radwegen ist meiner Meinung nach nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie, sondern generell eine zukunftweisende Investition.

29.04.2020 22:40 Uhr Unselige Koalition von CDU und FWE mit der AfD

Es ist eine bedauerliche Information, über die hier berichtet wird. Man hätte es der Gemeinde Emmerthal und ihren Einwohnern, aber auch dem gesamten Landkreis, gewünscht, gemeinsam Antworten zu finden auf die Fragen, die der Bückeberg als weithin sichtbares Bodenmal aufmerksamen Betrachtern stellt. Nicht mehr und nicht weniger soll mit dem geplanten Lernort erreicht werden. Es ist aber nicht nur bedauerlich, es ist beschämend, dass es die Gemeinde Emmerthal nicht schafft, sich hier von einer Nazi-Vergangenheit zu distanzieren, die der Gemeinde aufgedrängt und auferlegt wurde. Man kann es ihnen nur wünschen, dass sie es doch noch irgendwie schaffen, den Makel loszuwerden, die die unselige Koalition lokaler Vertreter aus CDU und Freien Wählern (FWE) im Verein mit der AfD ihnen aufdrückt. Umso mehr muss es dem Landkreis und dem neuen Landrat gelingen, diesen Lernort zu einem akzeptierten und informierenden Ort für Fragende zu gestalten. Auch als Zeichen gegen die unheilvolle Nazi-Vergangenheit, die noch immer an dieser Gegend klebt. Hoffentlich auch mit Unterstützung aus der Kreis-CDU.

27.04.2020 22:53 Uhr Am Bürgerwillen vorbei

Diese gewählten Volksvertreter sind verantwortlich für die Zukunft unserer Stadt! Da wundert es nicht, dass immer wieder sehr merkwürdige Entscheidungen im Rat getroffen werden, die am Bürgerwillen vorbei gehen.

27.04.2020 22:52 Uhr Kinder sind die Verlierer

Abiturienten mögen wohl reif genug sein, sich selbstständig auf die Prüfungen vorzubereiten. Alle Übrigen werden wahrscheinlich Wissensdefiziten hinterherlaufen. Das Bildungsministerium könnte womöglich innovativ handeln und den Schuljahreswechsel auf den 1. April verlegen. Es ist doch abzusehen, das sich mit der kommenden Herbst/Winter-Saison das Virus wieder vermehrt verbreiten wird.

27.04.2020 22:50 Uhr Wirtschaft soll wieder laufen

Jeder will etwas zum Thema sagen, aber manchmal ist es des Guten zuviel. Die Risikogruppe sollte sich schützen und geschützt werden, aber die Wirtschaft soll wieder anlaufen. Egal wie wir handeln und denken, im Jahr sterben in Deutschland 820 000 Menschen – ein Prozent der Bevölkerung. Das Leben ist schicksalhaft. Halten Sie mich nicht für zynisch. Was die Risikogruppe betrifft, scheinen sich auch noch alle „Fachleute“ sicher zu sein. Dass die jüngeren Leute weniger gefährdet sind, stelle ich in Abrede. Wenn sie den Virus haben und sie später krank werden und ihr Immunsystem nicht in Ordnung ist, werden sie wahrscheinlich auch krank, eventuell als Spätfolge. Ein Beispiel für Populismus, gut gemeint, aber gefährlich, zeigt zum Beispiel einen Imbisswagen mit Abstandsmarkierungen. Was nutzt der Abstand, wenn der Mitarbeiter mir auf die Bratwurst atmet. Alles reiner Populismus, man will sich in der Öffentlichkeit gut darstellen, denkt aber nicht ausreichend nach.

27.04.2020 22:49 Uhr Öffnungen nicht nötig

Und wäre das nicht alles schon genung, da kommt auch noch die östereichische Tourismusministerin um die Ecke und möchte deutsche Urlauber nach Östereich locken. Ja geht es denn noch? Gerade das Land, von dem aus sich die Infektionskette ausgebreitet hat?! Also ich werde keinen Urlaub in Östereich verbringen – auch dann nicht, wenn er kostenlos wäre und mir zusätzlich noch ein Urlaubsgeld angeboten würde.

27.04.2020 22:47 Uhr Krankheitsbild ist umstritten

Meiner Meinung nach tun sich vor allem Mediziner aus zwei Gründen sehr schwer mit dieser Diagnose: 1. Sie können sie nicht selber stellen, sondern benötigen eine kompetente Ernährungsfachkraft, die in diesem Bereich fortgebildet ist (und diese sind durchaus Mangelware). 2. (und das bestätige ich aus der Ernährungsberatungspraxis vollkommen) wird die Diagnose meist nur von den Patienten mit Hilfe des „Dr. World Wide Web“ gestellt. Viele suchen daher gar nicht erst den Weg zur Ernährungsberatung, wobei diese von den gesetzlichen Krankenkassen auch bezuschusst werden. Ich würde mich freuen, wenn es mehr Menschen gäbe, die dieses Angebot nutzen würden. Nicht, weil ich dann auch mehr Patienten hätte (daran mangelt es in der heutigen Zeit nicht), sondern weil eine Histaminunverträglichkeit keine lebenslange Restriktion bedeutet. Man kann durch die richtige Ernährungsumstellung ein fast vollständig beschwerdearmes bis -freies Leben führen, ohne sich bei allen Lebensmitteln eingrenzen zu müssen, die in irgendwelchen Listen auf der „Verboten“-Seite stehen. Mit der richtigen Ernährung kann auch eine vermeintliche Histaminunverträglichkeit therapiert werden, man muss nur wissen wie.

27.04.2020 22:46 Uhr Beleidigung wegen Mundschutz

Noch Anfang März habe ich meine Cousine in Andalusien besucht. Keine Ahnung warum ich doch noch geflogen bin. Dann Ausgangssperre. Nach nur 5 Tagen zurück nach Hause. Unterwegs war es wie im Film. Ich fliege nicht gerne, aber ich war so froh, als das Flugzeug endlich startete. Noch nie habe ich einen Flug so genossen!

Der Flughafen in Frankfurt menschenleer. Den Flughafen, die Stadt kannte ich nur aus dem Fernsehen. Da stand ich Dorfkind nun mit meinem Koffer und staunte über die beleuchteten Hochhäuser. Nix machte mir Angst und als ich endlich im Hotel war, war ich die glücklichste Frau. Am nächsten Morgen mit dem Zug nach Hameln. Nach dem Urlaub blieb ich freiwillig zwei Wochen in Quarantäne. Alle waren für mich da! Familie, Freunde. Doch schon nach fünf Tagen Isolation geriet ich erwachsene Frau an meine emotionalen Grenzen. Die Tränen liefen. Mit diesem Alptraum im Kopf, habe ich mir von einer Freundin selbstgenähte Masken besorgt. Ich trage sie wenn ich einkaufen gehe. Neulich war ich in Hessich Oldendorf unterwegs. Als ich den Einkaufswagen holte, kam mir ein älterer dümmlicher Mann entgegen, baute sich vor mir auf und sagte: „Immer schön atmen“, dann redete er beleidigend weiter. Ich wollte mich nicht provozieren lassen. Wie unverschämt war das! „Wenn die deutschen Politiker sagen spring, dann springen alle.“ Waren seine weiteren dummen Worte. Ich schaute mich um, es gab vielleicht noch zwei, drei Menschen mit einem Mundschutz. Ich musste zur Post! Auch hier Menschen ohne Masken unterwegs. Viele blickten mich verständnislos an. Mir war das ziemlich egal. Ich dachte an meine Enkel. Der Kindergarten fällt schon lange aus. Bis zum Sommer müssen sie zu Hause bleiben. Die Freunde fehlen meinen Enkeltöchtern. Die Jungs ohne Schule, ohne Klassenkameraden, Fußballspielen und Freunde. Die Kleinsten in unserer Gesellschaft leben seit Wochen wahrhaftig in Isolation.

Auch ich fand es als Kind blöd, mit meinen Eltern zu wandern. Wir waren am liebsten mit Freunden unterwegs. Sind wir doch realistisch. In zwei, drei Wochen, in drei Monaten ist das längst nicht vorbei. Wenn es doch offensichtlich hilft, eine Maske beim Einkaufen, im öffentlichen Raum zu tragen, dann macht es doch! Ist es so schwer, als Erwachsener freiwillig eine weise Entscheidung zu treffen? Beleidigt nicht die, die es tun! Blöd sieht es auch nicht aus. Ich wünsche mir, dass sich Politiker und Menschen des öffentlichen Lebens in unserer Region mit Masken zeigen, andere ermutigen und den Dummschwätzern das Wort verbieten.

27.04.2020 22:45 Uhr Mundschutz als Politikum

Markus Wollmann ist Notfallsanitäter beim Malteser Hilfsdienst. Er sagt im t-online.de-Interview: „Ich rate von FFP2-Masken ab. Von FFP2-Masken rate ich allerdings ab, weil die auf Dauer nicht zu tragen sind. Gerade bei Patienten, die sowieso schon Atemnot haben, können sie sogar gefährlich sein, auch wenn sie natürlich vor einer Ansteckung schützen.“ Mundschutz ist vielerorts knapp, also nähen manche Menschen selbst: Völlig abwegig ist das aus Expertensicht nicht. Wenn jemand beim Tragen eines solchen Mundschutzes ein gutes Gefühl habe, könne man das ruhig machen, sagte der Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, im NDR-Podcast. Er räumte jedoch mit einem häufigen Irrtum auf: „Man denkt immer, man schützt sich selbst mit der Maske, in Wirklichkeit schützt man aber andere.“ Die Mundschutzpflicht ist zu einem Politikum geworden. Lange Zeit predigte die Bundesregierung und ihr getreuer Souffleur, das Robert-Koch-Institut, solche Masken seien für den gewöhnlichen Bürger nutzlos und brächten nichts für die Eindämmung der Pandemie. Es reiche aus, medizinisches Personal und exponierte Helfer damit auszustatten. Warum, liegt auf der Hand: Die Bundesregierung hatte der Ausbreitung der SARS-CoV-2-Pandemie wochenlang tatenlos zugesehen und die rechtzeitige Beschaffung und Notfallbevorratung von wichtiger Ausrüstung glatt verschlafen. Es standen schlicht nicht genug Mund- und Atemschutzmasken im eigenen Land zur Verfügung, die Anordnung einer allgemeinen Tragepflicht wäre also sinnlos gewesen. Inzwischen hat man sich bei den weltweiten Herstellern wieder eindecken können und siehe da, auf einmal versichern uns Experten und Politiker – oftmals dieselben, die sich vor kurzem noch darüber belustigt und die Asiaten, die auch ohne Aufforderung bei Grippegefahr zur Maske greifen, nicht ernstgenommen hatten, dass das Bedecken von Mund und Nase durchaus Infektionsrisiken vermindern kann. Was medizinischen Mundschutz wie OP-Masken oder zertifizierte Atemschutzmasken der Standards FFP-2 oder FFP-3 angeht, sprechen einige Fakten durchaus dafür. Die stehen aber immer noch nicht in ausreichenden Mengen für alle zur Verfügung. Also sichern sich einige Länderchefs wie Baden-Württembergs Grüner Winfried Kretschmann schon mal gegen drängelnde Nachfragen der vergatterten Bürger ab: Ein Tuch oder Schal, vor Mund und Nase gehalten, tue es schon auch. Da ist der epidemiologische Nutzen allerdings erheblich fragwürdiger.

Ist die Pflicht zum Tragen von Mundmasken nun medizinisch oder politisch angezeigt? Geschieht alles, was da von Woche zu Woche neu angeordnet wird, nur zum Schutz von Leben und Gesundheit der Bürger, oder haben die Inhaber der Exekutive in Bund und Ländern nicht doch auch Genugtuung daran, wenn die Untertanen immer neue Vorschriften befolgen müssen und demnächst nur noch mit zugebundenem Mund auf die Straße dürfen? Die ganze Wahrheit, und ob das Ganze überhaupt etwas gebracht hat, werden wir wohl erst hinterher erfahren. Oder auch gar nicht. Die Zweifel an der Weisheit der Regierenden werden derweil jedenfalls nicht kleiner.

24.04.2020 23:45 Uhr Show-Effekt steht im Vordergrund

Zu: „Nach dem Tod zu Dr. Tod“ vom 17. April 2020


Dazu zähle ich zum Beispiel die Gothic-Szene – und auch die Bereitschaft, sich von Dr. von Hagens plastinieren zu lassen. Was steckt für beide Seiten dahinter? Bei Dr. von Hagens (Ein Künstlername? Früher war sein Name Gunther Liebchen) scheint es mir auch um eine Art Selbstdarstellung zu gehen, die er mit der surrealen Herrichtung seiner Plastinate in alltägliche Situationen auf die ehemals Lebendigen überträgt. Zweifellos ist er mit der Erfindung der Plastination ein Künstler, den man durchaus hinterfragen kann, doch ich glaube nicht, dass es ihm ausschließlich um die Wissenschaft geht. Dafür muss man nicht auf Tourneen für in erster Linie medizinische Laien gehen.

Außerdem gibt es genug dreidimensionale Darstellungen für Medizinstudenten – in allerlei Varianten. Anerkennen muss man jedoch, dass von Hagens Arbeiten hervorragend gemacht sind. Die Gründe für die Körperspender sind mir dagegen weitgehend unklar. Möchte man nach dem Ableben weiterhin auf die eine oder andere Art für die Nachwelt sichtbar bleiben? Befriedigt es, wenn man weiß, dass sein Körper oder Teile davon nach dem Tod dauerhaft oberhalb der Erde bleiben?

Einen bewusst medizinischen Grund kann ich dagegen nicht erkennen, weil der Show-Effekt bei den Wanderausstellungen eindeutig im Vordergrund steht. Auch ich – mittlerweile fünfundsiebzig Jahre alt – habe mir schon vor langer Zeit Gedanken über den Tod gemacht, zumal ich im Lauf meines Lebens schon vier Mal in echter und unterschiedlicher Lebensgefahr war. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, ebenfalls ein Körperspender zu sein. Allerdings endet mein Leichnam in der Medizinischen Hochschule Hannover, damit Studenten an mir allerlei Eingriffe üben können. Das kommt dann später den Patienten zugute, denn wer möchte schon von Ärzten operiert werden, die noch nie ein Skalpell in der Hand hatten? Nachdem diese Arbeit getan ist, werden meine Reste eingeäschert und auf meinem Wunsch anonym bestattet. Den Spenderausweis trage ich bei mir, auch meine Angehörigen sind darüber informiert und akzeptieren meine Entscheidung.

24.04.2020 23:41 Uhr Islam trennt nicht Religion und Politik

Zu: „Ruf des Muezzin erhitzt die Gemüter“ vom 17. April

Der Aufruf zum Dschihad im Koran gegen Andersgläubigen und Abtrünnige gehört nach wie vor zur islamischen Glaubenslehre. Und ganz wichtig: Das Grundrecht auf Religionsfreiheit wird durch andere Grundrechte eingeschränkt. Der Respekt der Kulturen und Religionen ist nicht grenzenlos. Außer den erfolglosen Islamreformern, die meistens in Exil leben, erkennt der Islam weder andere Religionen noch andere Menschen als gleichwertig an. Nach wie vor vermischt er gottesdienstliche und politische Elemente in einem Herrschaftssystem.

In vielen islamischen Staaten müssen die Christen und Andersgläubigen eine zusätzliche Steuer zahlen, werden gemobbt und unterdrückt. Multikulti und Gleichberechtigung der Frau – in fast allen islamischen Ländern Fehlanzeige. Der Staat ist dringend aufgefordert, unsere Demokratie und unsere humanen Werte zu verteidigen und undemokratische Lehren und Strömungen zu verfolgen.

In unserer europäischen Welt gilt das von den Menschen gemachte Recht, basierend auf den Menschenrechten, und nicht das göttliche offenbarte Recht. Daran müssen sich alle Muslime wie alle anderen Bürger halten. Allahu akbar – heißt für mich: Allah ist größer als Eure Gesetze – Nein Danke – das brauchen wir nicht.

24.04.2020 23:38 Uhr Enttäuschend für die Mitarbeiter

Zu: „Wie ist die Lage in den Pflegeheimen?“ vom 18. April


Es ist nicht zu erkennen, auf welchen Grundlagen diese Behauptungen aufgestellt werden. Beim Lesen des Artikels könnte man zusammengefasst verstehen, dass die Bewohner in Pflegeheimen des Landkreises nicht genug zu essen und trinken sowie falsche Medikamente bekommen. Und jetzt vereinsamen sie auch noch in der Corona-Krise, weil die Betreiber nur an ihren Profit denken. Was für eine Frechheit! Wie kommen Herr Kurbjuweit und Herr Loeding dazu, solche Aussagen zu treffen?

Als langjährige Mitarbeiterin eines Pflegeheimes behaupte ich beurteilen zu können, dass dem nicht so ist. Es mag vielleicht schwarze Schafe geben, wie überall – aber solch eine Verallgemeinerung ist sehr enttäuschend für die Mitarbeiter, die sich gerade jetzt besonders viel Mühe geben, dafür zu sorgen, dass es den Bewohnern gut geht.

Es wäre wünschenswert, wenn sich die Herrschaften aus der Politik dafür einsetzen würden, dass es mehr Personal in der Pflege und der Betreuung zum Wohle der Heimbewohner gibt.

24.04.2020 22:19 Uhr Eine Dreistheit

Zu: „Europa lähmt sich selbst“, vom 9. April

Die Basken möchten ihren eigenen Kleinstaat haben (im Augenblick zwar relative Ruhe), ebenso die Katalonier... Die Beispiele könnte man beliebig fortsetzen. Dass Italien nun die Solidargemeinschaft beschwört, verwundert nicht! Ist aber eine Dreistheit. Dem halte ich entgegen: Wie lange ist es denn her, dass Herr Salvini & Co. die Ermahnungen der EU zu notwendigen Reformen und auf Zurückhaltung bei der Schuldenaufnahme in den Wind geschlagen und verhöhnt haben und stattdessen die ohnehin schon hohe Verschuldung Italiens mit konsumtiven Wohltaten – sprich Wahlgeschenken – noch höher getrieben haben!

Und nun das Geschrei nach Euro-Bonds auf Kosten aller, also in erster Linie derer, die solide gewirtschaftet haben. Die Forderer und die Öffentlichkeit müssen hierauf mit allem Nachdruck hingewiesen werden.

Finanzminister Scholz kann nur darin bestärkt werden, bei seiner klaren Haltung zusammen mit den Niederlanden usw. zu bleiben. Die angebotenen Hilfsgelder aus dem ESM pp. sind dafür das völlig angemessene Mittel. Mir wird jetzt schon „schwindelig“, wie Hunderte Milliarden Euro der aufgelegten Corona-Finanztöpfe wieder abgebaut werden sollen. Und dann fordern bei uns einige Parteien auch noch die Abschaffung des Soli. Daran haben wir uns doch inzwischen gewöhnt, und der belastet uns doch nicht existenzbedrohend. Entlastung bei den kleinen Einkommen ja. Ich würde ihn einfach umbenennen und zur Reparatur und Verbesserung der Infrastruktur – siehe marode Straßen, Brücken usw. verwenden.

24.04.2020 22:16 Uhr Mutmacher

Zu: „Die Drähte laufen heiß“, vom 11. April

In dieser Situation bieten sich etwas aus der Mode gekommene Tugenden an, etwa das Zuhören, das Briefeschreiben oder der Plausch in angemessenem Abstand über den Gartenzaun. Die Mitarbeitenden am Sorgentelefon und der Telefonseelsorge hören täglich zu und können so den Druck und Frust über die häusliche Isolation abfedern. Da tun Gesten der Aufmerksamkeit und der Wertschätzung besonders gut, die den ehrenamtlich tätigen Zuhörern in dieser Zeit zuteil werden.

Die Firma Lenze AG hat jedem, der am Sorgentelefon sitzt, ein Rotary-Osterei mit Gewinnmöglichkeit geschenkt, und die Hamelner Stadtwerke haben mit der Beschaffung eines Wassersprudlers für frische Getränke während der Dienste gesorgt. Das sind Mutmacher – Gesten, die unbedingt mal in die Zeitung gehören.

24.04.2020 22:14 Uhr Keine zeitgemäße Lösung

Zu: „Fahrschein wieder Pflicht“, vom 11. April


Danke, dass ihr trotz Corona da seid. Jedoch die telefonische Vorbestellung mit einem Mindestbestellwert von zehn Euro als „Die Lösung“ zu präsentieren, ist wohl kaum zeitgemäß. Kann man diese Zeit nicht auch als Chance sehen und beispielsweise eine App entwickeln, mit der man Fahrscheine auch über sein Smartphone erwerben kann? Bei vielen Verkehrsunternehmen in Niedersachsen ist dies bereits heute alltäglich und ein echter Gewinn. Zudem noch völlig kontaktlos. Nun gut... Die älteren Damen und Herren der Stadt, die auf den Bus angewiesen sind, um den lange vereinbarten Arzttermin wahrzunehmen, den nächsten Supermarkt zu erreichen oder um in der Drogerie Klopapier einzukaufen, haben vielleicht gar kein Smartphone oder haben Schwierigkeiten, damit umzugehen. Hier ist die präsentierte Lösung sicherlich doch richtig, aber man sollte auch in die Zukunft sehen. Es gibt (hoffentlich bald) auch eine Zeit nach „Corona“, in der wieder viele Menschen unterwegs sein werden. Bis dahin aber bitte zu Hause bleiben!

24.04.2020 22:12 Uhr Verordnung verstieß gegen Grundrechte

Zu: „Kein Besuch von Freunden“, vom 4. April


„In einem Punkt schießt die Verordnung über das Ziel hinaus“ und weiter „(...) ist die gestern veröffentlichte Regelung zu weitgehend“. Heißt es auf der Seite www.ms.niedersachsen.de. In einem Bericht der Dewezet vom Montag war von einer „Panne“ die Rede.

Als nicht zulässig wurden in der Verordnung vom Freitag alle Besuche von Personen genannt, die nicht zu einem Hausstand gehören, also auch von direkten Verwandten, die nicht im selben Hausstand leben. Strafen von bis zu 25 000 Euro durften Bürgern auferlegt werden, die sich nicht an die Verordnung hielten. Versehen oder Totalversagen? Als Auszüge der Verordnung auf diversen sozialen Medien veröffentlicht wurden, stiegen die empörten Kommentare binnen Minuten in die Hunderte. Dass der Besuch von Freunden und Verwandten unter Strafe gestellt wird, damit auch die Entscheidung, wen ich in mein Heim, in meinen Garten lasse, unter Strafe gestellt wird, ließ in mir eine Panik entstehen, mit der Gewissheit, dass ich nicht in einem Land leben möchte, in dem solche Verordnungen rechtens sind. „Das ist einfach falsch!“ hörte ich mich wiederholt sagen. Dass diese Verordnung dem Grundgesetz widerspricht – fällt das nur mir auf?

Was für ein Horrorszenario. Wir sind nicht mehr frei, über unser Haus und Hof zu entscheiden. Diese Verordnung macht uns zu Kriminellen! Das Recht zu demonstrieren: außer Kraft! Am Samstagmorgen wachte ich auf mit dem ernüchternden Bewusstsein, dass ich nicht mehr in einer Demokratie lebe. Dann, nach dem Mittagessen, kam die Erlösung: „Nina, wir sind wieder frei!“ rief mein Freund fröhlich aus dem Garten. „Danke allen, die sich laut empört haben!“ war meine Reaktion und „Vielleicht ist die Demokratie ja doch noch zu retten!“.

Sind die vom Gesundheitsministerium zurückgerudert, weil die Empörung des Pöbels zu überwältigend war? Sind sie selbst darauf gekommen, dass sie sich „zu weit aus dem Fenster gelehnt“ haben? Da schreiben Leute an Verordnungen herum, die gegen unsere Grundrechte verstoßen, was selbst ich als stinknormaler Bürger sofort erkenne. Wurden wenigstens Verantwortliche gefeuert? Hat sich jemand von denen entschuldigt für diesen verordneten Fehlgriff? Ich glaube nicht, dass die Verordnung zurückgenommen worden wäre, wenn wir alle die Klappe gehalten hätten! Vielleicht liege ich falsch, aber von meiner Einschätzung hängt nicht die Beschneidung der Grundrechte eines jeden Bürgers ab. Ich habe nur Angst in Situationen, in denen Angst eine sinnvolle Sache ist: Mein Kind wurde schon viermal am Herzen operiert. Daher lebe ich auch das Kontaktverbot seit über zwei Jahren, freiwillig, aus Liebe und Verantwortung. Händewaschen und Abstand halten sind für unsere Familie Selbstverständnis! In dieser Situation nehmen wir gerne zusätzlich Rücksicht auf andere. Jeder hat das Recht, sich selbst in freiwillige Quarantäne zu begeben. Grundrechte der Demokratie außer Kraft zu setzen jedoch, das geht deutlich zu weit.

24.04.2020 22:10 Uhr Alles findet zu Hause statt

Zu: „Wann gehamstert wird – und wann nicht“, vom 9. April


Auch die deutsche Geschichte und Psychologen werden diesbezüglich bemüht, um in dieses „dunkle Geschehen“ der „Hamsterkäufe“ ein bisschen Licht zu bringen. Dabei ist die Sache doch ganz einfach, wenn man überlegt, auf welche Weise wir vor der erzwungenen Quarantäne gelebt haben. Da gingen wir alle zum Beispiel einer geregelten Arbeit nach, indem wir morgens das Haus verließen, die Kinder gingen in die Schule oder in die Kita, und am späten Nachmittag trafen sich alle Familienmitglieder in der gemeinsamen Wohnung wieder. Das heißt, es wurde außer Haus gegessen und dieses vielleicht auch außer Haus wieder verdaut. Unser aller Leben fand mehr außerhalb unserer vier Wände statt als innerhalb. Und dieses „Leben“ bricht nun weg. Alles, aber auch alles, muss in den eigenen vier Wänden“ stattfinden. Das Kochen, die Kinder betreuen, die Freizeit – und auch das Verdauen im hauseigenen Bad.

Selbst das „glorifizierte Homeoffice-Arbeiten“ hat hier seine Schattenseiten, denn man muss zu Hause „müssen“. Da es nicht nur Singlehaushalte gibt, brauchen Familien und Großfamilien pro Tag schon mehr an Lebensmitteln, Getränken, Milch und auch – Klopapier – weil es keine Ausweichmöglichkeiten gibt, im Vergleich zur damaligen Zeit.

21.04.2020 22:07 Uhr Schwarzwildbestände reduzieren

Zu: „Landwirte in großer Sorge“, vom 17. April


Wenn weibliche Frischlinge in ihrer Jugend zusätzlich zur natürlichen Nahrung mit Futtermais an der Kirrung gefüttert werden, dann werden sie nicht erst nach zwei Jahren selbst Frischlinge bekommen, sondern schon nach einem Jahr. 53 Prozent aller Frischlinge stammen heute von diesen Frischlingsbachen.

Von dem Bachentisch, der 60 Zentimeter hoch ist, bekommen die Frischlinge keinen Mais und werden nicht zu Frischlingsbachen. Mit diesem einen Satz ist die Lösung der Wildschweineschwemme aufgezeigt und gleichzeitig auch der Grund, weshalb der Bachentisch nicht eingesetzt wird.

Jäger wollen Wild schießen. Sie sträuben sich gegen den Bachentisch, der die Kirrjagd nicht behindert und fördern durch die Futtergaben an Frischlinge an den Kirrungen die Schwarzwildvermehrung.

Es wäre wichtig für die Bauern und Jäger, wenn jetzt die Schwarzwildbestände reduziert werden. Ist die Schweinepest ausgebrochen, dann ist es zu spät.

21.04.2020 22:18 Uhr Nur Ausreden

Zu: „Kurpark bleibt auch Ostern geschlossen“, vom 9. April


Noch abgesehen davon, dass man mit der Kurkarte dafür bezahlt hat. Die Schließung des Kurparks sorgt weiterhin für vollere Wege rund um den Park herum und in den Straßen von Bad Pyrmont. So auch über Ostern. Auch wenn uns in Bad Pyrmont geraten wird, so viel wie möglich zu Hause zu bleiben. Aber wenn wir rausgehen müssen oder wollen, dann sollen wir natürlich in der Nähe bleiben.

Durch Herrn Fischers Maßnahmen kommt man sich aber wieder näher, und so entsteht eine größere Chance auf eine Übertragung des Virus. Mit einem geöffneten Park verteilen sich unsere Mitbewohner und Besitzer einer Kurkarte besser. Und sehr wichtig, vielleicht noch wichtiger: Viele ältere Bewohner unserer Stadt sind jetzt durch die noble und edle Haltung von Herrn Fischer sehr eingeschränkt. Denn sie sind darauf angewiesen, ab und zu mal eine kurze, einfache, flache Strecke zu laufen, um sich zu bewegen. Es ist schon schwierig, den ganzen Tag zu Hause bleiben zu müssen.

Unser Kurdirektor nannte diese Woche auch noch die neue, zeitliche Nutzung der Fürstenhof-Klinik dabei als Argument, um unseren Park weiterhin geschlossen zu halten. Krankenwagen, die neue Patienten abliefern, sollten Platz haben. Die parken aber jetzt sowieso auf der Straße vor der Klinik. Das ist also kein Argument. Einfach wäre es, nur den Eingang beim Brandenburger Tor für unsere Einwohner (mit Kurkarte) zu öffnen und dann vielleicht einen Zaun zu errichten, an der Seite der Fürstenhof-Klinik. Und wegen des Vandalismus: Ich habe diese Woche unserem Bürgermeister schon mal vorgeschlagen, Mitbewohner*innen von Bad Pyrmont für die Aufsicht im Park einzusetzen, die vielleicht jetzt gerade Zeit haben. Wie gut wäre es auch, junge Leute zu fragen, da mitzuhelfen und auch Verantwortung zu übernehmen. Ich schlage vor: Machen Sie Kombis von erwachsenen und jüngeren Leuten, um dafür zu sorgen, dass nichts Schlimmes passiert im Park. Und passen Sie eventuell die Öffnungszeiten noch ein wenig an. Ich habe nicht viel Zeit, aber würde versuchen mitzumachen und zu unterstützen. Da entsteht eine bessere Situation als in „normalen“ Zeiten, denn dann ist fast nie Aufsicht da. Unser Kurdirektor Maik Fischer soll sich andere Ausreden ausdenken und unseren Kurpark, wo die Gärtner wieder eine tolle Arbeit geleistet haben, wieder öffnen, finde ich.

21.04.2020 22:06 Uhr EU-Verträge lassen Euro-Bonds nicht zu

Zu: „Europa lähmt sich selbst“, vom 9. April

Den europäischen Finanzministern wird vorgeworfen, dass sie kein vernünftiges Ergebnis nach 16 Stunden Verhandlungen entwickelt haben: Euro-Bonds (zum Beispiel für Italien oder Spanien). Also haben sie versagt. Sie sind Kleinkrämer!

Im Text findet sich keine Frage nach den Ursachen des Problems der Lähmung und den Argumenten gegen Euro-Bonds. Meines Erachtens hat der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte eine Hauptschuld an der Misere, denn er hat bei seinen Forderungen von Euro-Bonds die Europäischen Verträge nicht beachtet, in denen die Staaten ausdrücklich festlegen, nicht für Schulden anderer Länder einzutreten (no bailout-Klausel laut Art. 125 AEU-Vertrag). Er müsste als Kleinkrämer gescholten werden!

Nicht kleinkrämerisch handelt zum Beispiel Olaf Scholz, dass er nicht zulässt, dass Deutschland zum Beispiel für italienische Staatsschulden mit aufkommt, denn Euro-Bonds würden genau diesen Effekt mitbewirken. Der Autor ruft unter Bezug auf die Ausgangsthese fast ausdrücklich zum Rechtsbruch auf, fordert er die Finanzminister doch auf, „zusammenzurücken und schnell Finanzhilfen (das heißt Euro-Bonds) auf den Weg zu bringen“. Der Artikel 125 steht aber! Der Weg über Euro-Bonds ist ihnen versperrt, aber sie diskutieren über dieses Thema, anstatt andere zulässige Hilfen zu beraten. Das könnten zum Beispiel bilaterale Kredite oder auch Zinszuschüsse zum Beispiel von Deutschland zu der neuen Staatsschuld Italiens sein, denn Deutschland kann sich an den Kapitalmärkten wegen der geringeren Staatsschuld günstiger Kredite beschaffen als Italien.

Natürlich könnte auch der ESM ohne zusätzliche Auflagen Kredite schnell bereitstellen oder die Finanzminister könnten beraten, einen multinationalen Wiederaufbaufonds für Italien oder auch Spanien aufzulegen, der von leistungsstarken EU-Ländern ausgestattet wird.

Wäre die Frage von Conte nicht in Richtung Euro-Bonds, sondern in Richtung Hilfen für Italien gegangen, hätten die Finanzminister bestimmt schon Lösungen entwickelt, denn allen ist klar, dass auch Italien schnell Hilfe wegen der Corona-Krise von leistungsfähigen EU-Partnern gegeben werden muss. Die gescholtenen EU-Finanzminister sind aus meiner Sicht keine Kleinkrämer, sondern sie handeln verantwortungsbewusst!

17.04.2020 22:57 Uhr Unternehmen im Regen stehen gelassen

Zu: „Die Einnahmen sind bei null“, vom 8. April


Denn gerade in der aktuellen Zeit gilt, dass die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger an erster Stelle steht.

Trotzdem hat die Bundes- und Landesregierung kleine und mittlere Unternehmen im Regen stehen lassen. Die zugesicherten Kredite und Soforthilfen sind zwar gut, aber bei Unternehmen, die keine Einnahmen mehr haben, nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Gerade in Niedersachsen zeigten sich enorme strukturelle Probleme bei der Vergabe der Fördergelder. Server brachen zusammen, die NBank war tagelang nicht zu erreichen, und Geschäftsleute bangten dadurch um ihre Existenz.

Dabei hat ein Blick zu unseren Nachbarn in NRW gezeigt, dass ein williges Wirtschaftsministerium unter Minister Andreas Pinkwart von den Freien Demokraten die Fördergelder deutlich schneller auszahlen konnte. Aber auch spezielle Branchen werden gegenüber großen Supermarktketten benachteiligt. So dürfen zum Beispiel im Supermarkt Fahrräder verkauft werden, der lokale Fahrradhändler muss aber schließen. Hier hätte es einheitliche Regelungen geben müssen. Auf Bundesebene versäumte es die Bundesregierung, für alle Unternehmenskredite zu 100 Prozent zu bürgen. So hätten die Kreditinstitute die Kredite schneller bearbeiten und zum Selbstkostenpreis bewilligen können. Auch die Bewilligung der Soforthilfe ist oft unnötig bürokratisch und mittelgroßen Unternehmen teilweise nicht gegeben, obwohl sie jahrelang fleißig Steuern gezahlt haben.

In der aktuellen Krisenzeit rächt es sich auch, dass es die Bundesregierung versäumt hat, steuerliche Entlastung zu schaffen. Beispielsweise mit einer Abschaffung des Solis hätten Unternehmen und Privatpersonen Rücklagen bilden können, die jetzt geholfen hätten. Am wenigsten Fingerspitzengefühl zeigten die Spitzenpolitiker der Linken und der SPD. Wenn Dietmar Bartsch und Saskia Esken in einer großen Wirtschaftskrise eine neue Abgabe fordern, dient dies nur als Brandbeschleuniger und bedroht unnötigerweise Arbeitsplätze.

17.04.2020 22:03 Uhr Fadenscheinige Begründung

Zu: „Kurpark bleibt auch Ostern geschlossen“, vom 9. April

Da gäbe es nur die Möglichkeit der besseren Überwachung durch Ordnungsdienste, Kameras, Zäune oder eine App, die den Standort der Personen anonym nachweisen könnte. Es erweckt den Anschein, als könnte man im Fahrwasser der Vandalismusdelikte den Kurpark weiterhin langfristig sperren.

Die Begründung scheint mir mehr als fadenscheinig zu sein. Zurzeit sind in Bad Pyrmont kaum Patienten (6 von 201 in der Weserklinik) und Touristen. Tagesgäste findet man in diesen Zeiten auch nicht. Bad Pyrmont ist weder Berlin noch New York, und richtiges Augenmaß bei Verordnungen und Verboten ein wichtiges Gebot der Achtsamkeit unserer Bürgerrechte. In den Elfenbeintürmen werden gerne Entscheidungen getroffen, ohne die Probleme vor Ort zu kennen. Es wird durchregiert. Die letzte Bastion unter vielen Baustellen und etlichen Ruinen ist der Kurpark. Er ist eine Oase, die gerade in schwierigen Zeiten vielen Bürgern einen Raum bietet, mit der Stille und Einsamkeit klar- zukommen und sich zumindest an der blühenden Natur zu erfreuen. Schwimmbad, Theater und nächstes Jahr auch das Konzerthaus sind beziehungsweise werden auch ohne Corona geschlossen. Einigen Gaststätten, Restaurants und Einzelhandelsgeschäften wird auch die Puste ausgehen.

Wieso brauchen wir dann noch mehr unnötige Eskalation und schließen den Kurpark? Die Vermeidung einer gefährlichen Annäherung von Personen könnte fast nirgendwo so gut umgesetzt werden wie in unserem Kurpark. Ein Ordnungsdienst auf freiwilliger Basis hätte organisiert werden können. Ich wäre auch dabei gewesen, wenn man mich gefragt hätte. Verbote sind einfach zu verordnen, kreative Lösungen benötigen etwas mehr Sachverstand und Mut zur Umsetzung.

Die Schließung erfolgte meines Erachtens nach dem Motto: Wir haben eine Lösung, allerdings fehlt uns noch das Problem dazu. Seit mehreren Jahren leisten wir uns als Pyrmonter Bürger eine „Pyrmont Card“. Die ist in diesem Jahr leider nichts wert, und der Kurpark ist gerade in der schönsten Jahreszeit auch nicht zugänglich. Wozu dann eine Pyrmont Card? Eine Verlängerung der Karte wird es für uns daher nicht mehr geben. Ich hätte zumindest erwartet, dass uns das Staatsbad persönlich informiert und möglicherweise als Kompensation die Kurkarte kostenlos für 6 oder 12 Monate verlängert oder als Spende deklariert.

Das Staatsbad hat uns als Kunden weder in die Entscheidungsfindung einbezogen noch informiert. Kein Wort des Bedauerns. Nichts! Deshalb: Keine Leistung – Kein Beitrag. Es wird einfach von „oben“ delegiert.

17.04.2020 20:11 Uhr Danke an die wahren Helden

Zu: „Alltags-Helden – wir sagen Danke!“, vom 4. April


Wir hätten das so in unserer schnelllebigen und technisierten Zeit nicht erwartet und sind positiv überrascht. Wir: Mein Mann wird 90 Jahre alt und ich bin 80 Jahre. Wir sind beide chronisch krank und gehbehindert. Es gibt sie also noch, die mitfühlenden und hilfsbereiten Menschen, die in der Not für Ältere und Kranke da sind. Dafür tausend Dank an: Anette und Samy, Karin und Claus, Anja und Franzi, die Allee-Apotheke, Frau Ertel und die vielen anderen Ehrenhelfer. Sie sind für mich die wahren Helden und haben jede Wertschätzung verdient.

17.04.2020 20:09 Uhr Verlierer der Leinenpflicht sind nur die Hunde

Zu: „Der Hund muss an die Leine“, vom 31. März


Dieses Gesetz wird mit Argumenten verteidigt, die nach meiner Meinung eher hanebüchen sind. So wird behauptet, dass frei laufende Hunde Wildtiere über Gebühr beunruhigen. Mit Verlaub, es handelt sich um Wildtiere, die ständig vor eventuellen Feinden auf der Hut sein müssen, nicht nur in der Brut- und Setzzeit! Dafür haben sie Strategien entwickelt, sonst wären sie schon längst ausgestorben. Einen besonderen Schutz über die normale Rücksichtnahme hinaus brauchen sie jedenfalls nicht.

Abwegig ist auch die Aussage, Hunde zerstören flächendeckend Brutgelege. Abseits der Wohngebiete treffen wir nur sehr wenige bis keine Hunde an, was diese Behauptung ad absurdum führt. Eine Rotte Wildschweine oder ein Rudel Rehe kommen da schon eher in Betracht. Wie auch der Jagdgenosse, der mit dem Geländewagen bis zu seinem Ansitz fährt. Im übrigen ist es doch so, dass grundsätzlich kein Mangel an Rehen und Wildschweinen herrscht, wie der von Forstwirten beklagte überbordende Wildverbiss in den Wäldern und reichliche Wildschäden an Ackerflächen zeigen. Verlierer der Leinenpflicht sind ausschließlich die Hunde. Sie müssen nahezu vier Monate an der Leine laufen. Das ist nicht artgerecht und für die Hundepsyche ungesund. Statt jährlich Jägerlatein zu verbreiten, sollten die Jagd- und Forstgenossen einmal konkret die nachweislich durch Hunde angerichteten Schäden belegen.

Auch ein Blick über die Landesgrenze hinweg zu den Bundesländern, die keine Leinenpflicht kennen, könnte ihnen ihre Angst vor dem bösen Hund nehmen. Mir ist nicht bekannt, dass dort Hunde signifikanten Schaden unter den Wildtieren anrichten und deswegen eine Leinenpflicht nach Niedersachsenart eingeführt werden soll. Selbst wenn es vereinzelt Übergriffe durch Hunde gibt, rechtfertigt das keine generelle Leinenpflicht. Das ist schlicht unverhältnismäßig.

17.04.2020 19:28 Uhr Erntehelfer fehlen

Zu: „Obst und Gemüse bald knapp?“, vom 2. April


Ich geriet ins Träumen und sah vor meinen Augen, wie sich Hunderte der Bewegung „Klimastreik“ oder „Fridays for Future“ anschlossen, oder sogar Tausende, wie ARD und ZDF gerne berichteten sich freiwillig als Erntehelfer melden würden. Die Versorgung der deutschen Bevölkerung ist gesichert!

Besonderen Dank an die Protagonistin Luisa Neubauer, aber auch an Greta Thunberg, die vielleicht übersehen wurde. Klar, kein Kindergarten, keine Schule, keine Uni.

Ich schnitt mir mit dem Spargelschäler in den Finger und wachte auf: Nichts, aber auch gar nichts zu hören von unseren Junghüpfern! Wo sind sie, was machen sie den ganzen Tag? Die Moral von der Geschicht: „In guten Zeiten nur rumzuhüpfen, das reicht dann doch wohl nicht!“ Nachtrag: Mangels ausreichend Freiwilliger erlässt die Bundesregierung neue Regelungen für den Einsatz von Erntehelfern aus Polen und Rumänien.

17.04.2020 19:13 Uhr Ein herzliches Dankeschön

Zu: „Alltags-Helden – wir sagen Danke“, vom 4. April


Diese Menschen arbeiten im medizinischen Bereich, in der Kranken- und Altenpflege, der Logistik, den Supermärkten usw. Wir alle merken in dieser Krise jetzt, wie unentbehrlich diese Berufe für unser alltägliches Leben sind.

Ich persönlich gehöre noch zu der Generation, die am Frühstückstisch nicht auf ihre Zeitung verzichten möchte, und so freue ich mich, dass ich mir jeden Morgen eine druckfrische Dewezet aus dem Briefkasten angeln kann. Doch in Zeiten wie diesen ist das auch keine Selbstverständlichkeit mehr. Es ginge ja auch anders. Online lesen, digital eben. Ich möchte aber meine Zeitung, wie gewohnt, in der Hand halten. Das ermöglichen mir Menschen, die nicht so oft erwähnt werden. Die Zeitungszusteller, die Drucker, Setzer, Fahrer, eben alle, die dazu beitragen, dass ich jeden Morgen meine Dewezet lesen kann. Euch allen an dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön, denn auch ihr gehört zu meinen Helden.

17.04.2020 19:06 Uhr Schnell eine Lösung finden

Zu: „Deutschland droht tiefe Rezession“, vom 3. April


Der nur ganz langsame Rückgang der Neuansteckungen zeigt, dass unsere Maßnahmen noch nicht ausreichend sind.

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ Nr. 15 hat auf Seite 45 einen Bericht aus China veröffentlicht. Dort sind die heutigen Mittel der Personenüberwachung angewendet worden. Die kollidieren mit unseren persönlichen Freiheitsrechten.

Aber das Virus nimmt keine Rücksicht auf unsere persönlichen Freiheitsrechte. Wir müssen schnell eine Lösung finden, sonst sehen wir uns nach der Krise in einer Welt, in der die Chinesen bestimmen, was geschieht.

17.04.2020 19:04 Uhr Beruf des Lehrers wird diffamiert

Zu: „Wie kommen wir hier wieder raus?“, vom 8. April


Damit erweisen sie der Gesellschaft einen Bärendienst! Ich zitiere: „Auch die Idee, die Schüler in Schichten von früh bis spät zu unterrichten... stößt naturgemäß auf wenig Begeisterung in der Lehrerschaft.“ Auf welcher Grundlage werden solche Aussagen getroffen? Warum sind Lehrer naturgemäß wenig begeistert? Weil immer noch in Ihren Köpfen herumgeistert, dass Lehrer mittags frei haben und auch sonst ungern arbeiten? Gibt es keinen Chefredakteur, der solche Diskreditierungen einer ganzen Berufsgruppe verhindert? Tatsächlich diskutieren und überlegen wir Lehrer (für Sie wahrscheinlich überraschenderweise), wie wir unsere Schüler in dieser schwierigen Zeit unterstützen können. Eine Idee unter vielen anderen war das gruppenweise über den Tag verteilte Unterrichten... Gerade habe ich die Dewezet wieder abonniert. Es kommen mir Zweifel, ob das die richtige Entscheidung war.

14.04.2020 22:37 Uhr Keine Solidarität in der EU

Zu: „Drei EU-Staaten haben Recht gebrochen“, vom 3. April

Die gleichen unsolidarischen, gnadenlosen Regierungen, die ihr Land nur mit den solidarischen Milliarden aus den anderen Staaten aufgebaut haben, brechen nach wie vor dieses europäische Recht und sehen in der EU nur die dumme Kuh, die sie melken können. Gleichzeitig ermöglicht es die zerstrittene, untätige EU, dass in diesen Ländern die Demokratie langsam abgebaut wird.

Polen, ein angeblich katholisches Land, betet in gut geheizten Kirchen für Liebe unter den Menschen und lässt eiskalt Kinder in den Lagern Griechenlands verrecken! Vor so viel „Liebe“ graut mir! In einem Lied der „1. Allgemeinen Verunsicherung“ heißt es: „Schau da drin im Fernsehen, da liegt a kleines Kind. Schau dem fehl’n die Füssl, geh, schalt um geschwind. Das kann sich kaner ansehn, weil’s Essen nimmer schmeckt, und spenden, das hat auch keinen Zweck, weil’s sowieso verreckt!“ Das, Frau von der Leyen, ist gelebte Solidarität in der EU! Wenn man Kinder in den Flüchtlingslagern retten will, was ich bezweifele, müssen Gelder an die unbarmherzigen Regierungen zurückgefordert oder zumindest die laufenden Zahlungen an sie, zugunsten der Menschlichkeit, eingestellt werden. Die Nationalisten in Europa werden deshalb stärker, weil sie sich offensichtlich gegen untätige, demokratische Streithammel durchsetzen. Das Europa der unbedeutenden Vaterländer muss die AfD nicht erst fordern. Das haben wir längst, und jeder könnte sehen, wohin uns das führt. Könnte!

In Amerika zeigt uns ein Schwachkopf, was die USA unter Solidarität verstehen, nämlich solidarisch haben nur andere zu sein. Solidarisch ist nur das, was den USA nutzt. Auch hier reden wir nicht Klartext. Was sollte eine zerstrittene EU der Vaterländer auch anderes tun?

Und wir selbst? Die Bundesrepublik hat nur „Mitleid“ mit den sterbenden Kindern, wenn andere es auch haben! Jeder Wohlstandsmensch, dessen größtes Unglück es bisher war, wenn sein Smartphone keinen guten Empfang hatte und der sich anmaßt, das Schicksal dieser Kinder zu bewerten, sollte nie vergessen, dass er sogar um Toilettenpapier kämpfte.

Die Moral von der Geschicht‘: Der Täter ist böse, aber gut ist der Untätige, der nur auf andere wartet, debattiert und zuschaut, aber auch nicht!

14.04.2020 22:33 Uhr Befremdliches Verhalten des neuen Landrats

Zu: „Ein Landrat für alle, aber ...“, vom 7. April


Der Hinweis vom neuen Landrat in Richtung Dewezet beziehungsweise auf deren zukünftige Berichterstattung, diese doch überdenken zu müssen im Rückblick auf die Berichterstattung in Sachen Jugendamt Hameln und Kindesmissbrauch auf dem Lügder Campingplatz, wobei es dem neuen Landrat Dirk Adomat nicht um die missbrauchten Kinder geht, sondern um seinen vollkommen fehleinschätzenden Vorgänger Tjark Bartels, ist sehr befremdlich und zeigt hier einmal mehr ganz deutlich, wie Wähler sich täuschen können. Wenn wir alle so weitermachen und uns auch beim Wegsehen nicht mehr schämen, dann hat dieses Land keine schöne Zukunft. Schade!

14.04.2020 22:30 Uhr Ein historischer Vergleich

Zu: „Keine Lockerung der Corona-Regeln“, vom 7. April


Zweifellos ist die Lage ernst, aber es stellt sich die Frage, ob sie mit etwas Humor nicht besser zu ertragen wäre. Dazu ein historischer Vergleich. Um 1900 starb in Europa jeder vierte Erwachsene an Tuberkulose! Gleichwohl näherte sich Thomas Mann diesem traurigen Thema und seinem „Zauberberg“ bekanntlich mit einer gehörigen Portion Ironie im Gepäck.

Ich möchte auch an den heute vergessenen, seinerzeit sehr produktiven und bekannten Schriftsteller und Verfasser witziger Gedichte, Alexander Moszkowski, erinnern, der sich die Freiheit nahm, diese Seuche 1908 sogar in satirische Verse zu setzen! Ich teile sie hier mit, weil bei den vielen zur Zeit verschriebenen Rezepten ja durchaus mit Risiken zu rechnen ist, wogegen das Lesen derartiger Lyrik nur „ein gewisses Lächeln“ und keine schädlichen Nebenwirkungen auslösen wird…

„Das Geheimnis der Tuberkulose. (Nach den neuesten Forschungen.) Man merke sich zu pathologischen Zwecken: die Kuh vermag den Ochsen anzustecken. Dagegen gehen vom Ochsen die Tuberkel fast niemals über auf die jungen Ferkel. Doch wird ein Ferkel krank, so merkt’s der Biber, auf diesen gehen die Bazillen über. Und stecken erst im Biber Keime drin, so infiziert er auch die Biberin.

Den Biber muss man immer isolieren, ihm fällt es leicht, die Maus zu infizieren; und von den Mäusen steckt sich dann und wann der Orang-Utang und der Hamster an. Dem Hamster gegenüber ist das Huhn sowie der Iltis absolut immun. Der Iltis nämlich, merke man dazu, erwirbt Bazillen lediglich vom Gnu; wie denn das Gnu, – dies wurde konstatiert, – auch Bären und Flamingos infiziert. Wird ein Flamingo-Hahn tuberkulos, so geht es über aufs Rhinozeros, das seinerseits durch seine bloße Nähe den Igel ansteckt und die Nebelkrähe. Vom Igel aber, dies ist wesentlich, geht nie die Krankheit auf den Gänserich; dieweil die Gans nur dann zugrunde geht, wenn Sie mit Rindvieh in Verbindung steht. Ob dies auch auf den Menschen Eindruck macht, das hat die Forschung noch nicht ‚rausgebracht‘.“

14.04.2020 22:27 Uhr Unverantwortlich

Zu: „Großeinsatz für Pyrmonter Feuerwehren“, vom 24. März


Kann hier die Stadt nicht ein Machtwort sprechen? Im schlimmsten Fall greift bei der nächsten gemeingefährlichen Brandstiftung (nicht nur „Zündeln“, wie die Dewezet verharmlosend schreibt!) das Feuer auf den Bomberg-Wald über. Spätestens dann ist das Geschrei groß und es wird – wie immer – fieberhaft nach Schuldigen gesucht. Wer das wohl sein könnte? Aber wenigstens das andere Langzeitproblem mit dem Spelunkenturm hätte sich dann von selbst erledigt.

14.04.2020 22:26 Uhr Entsetzt über Adomats Aussagen

Zu: „Ein Landrat für alle, aber ...“, vom 7. April


Ich bin anderer Meinung und fand die Berichterstattung redaktionell gut und teilweise harmlos.

Man muss sich nur noch einmal die verschiedenen Aussagen von Herrn Bartels ansehen, von der Übernahme der Verantwortung war er in den ersten Aussagen weit entfernt. Aber vielleicht sieht man das unter Parteikollegen alles anders. Aber jetzt, noch nicht einmal im Amt, der Presse, das heißt der Dewezet, Vorschriften zu machen, wie die Redakteure ihren Job zu machen haben, lässt jeden Bezug zur Demokratie vermissen. Für mich sind dieses diktatorische Züge. Die Presse muss immer unabhängig bleiben und darf sich nicht vorschreiben lassen, wie sie ihren Job machen muss. Gerade politische Führungspositionen, die an wichtigen Vorgängen arbeiten, müssen immer auf dem kurzen Dienstweg erreichbar sein, damit die Bürger schnell und korrekt informiert werden. Wenn solche Führungspersonen, in diesem Fall Herr Adomat, aber immer erst über das Parteibüro erreicht werden, können eilige Vorgänge verpuffen. Ich kann Herrn Adomat nur empfehlen, sein Verhältnis zur Presse wieder so herzustellen, wie es sich gehört. Solange Adomat bei seiner Haltung bleibt, ist er kein Landrat für alle, sondern nur für einige.

14.04.2020 22:19 Uhr Wegen Corona kann der Kompostplatz nicht geschlossen sein

Zu: „Grünschnitt im Wald und in der Feldmark“, vom 7. April


Der Kompostplatz in Bad Pyrmont ist geschlossen. Warum? Wegen Corona! Ein paar Tausend Meter weiter in NRW ist er geöffnet. Trotz Corona! Das Virus hält sich nicht an Landesgrenzen, Gründe in der Richtung fallen also schon mal weg. Die Anlieferung von Grünschnitt in Bad Pyrmont sieht doch in etwa so aus. Man fährt auf den Platz und hält fünf bis zehn Meter Abstand, schon um keine Beule an Auto oder Anhänger zu riskieren. Man will schnell wieder weg, denn ein Kompostplatz ist keine angesagte Location. Und die Sicherheit des städtischen Mitarbeiters? Der sitzt, im Gegensatz zu den Kollegen von der Abfuhr, vollverglast im Radlader. Durch Glas kommt Corona, obwohl neuartig, noch nicht durch. So ein Kompostplatz ist also ein sehr sicherer Ort, auch im Vergleich zu den offenen Baumärkten und Gärtnereien.

Es muss also andere Gründe geben, um den Pyrmonter Kompostplatz zu schließen und damit unweigerlich nicht wenige Uneinsichtige zu animieren, ihren Grünmüll in der Landschaft zu entsorgen. Aber welche Gründe? Corona kann es nicht sein. Eine vernünftige Informationspolitik für einsichtige Bürger ist für die Eindämmung der Infektion unerlässlich. Und die Landschaft bleibt dann auch sauber. Bleiben Sie gesund – auch im Kopf.

14.04.2020 22:17 Uhr Wird die Corona-Epidemie aufgebläht?

Zu: „Was ist ein ,Corona-Todesfall?‘“, vom 2. April


Ob „mit“, „an“ oder „in“ Verbindung zu Corona gestorben wird, sogar ohne klinische Symptome und mit ein bis drei Vorerkrankungen im höheren Alter, alles fließt jetzt in die Meldedaten des Robert-Koch-Instituts ein.

Wenn dabei noch berücksichtigt werden muss, dass die PCR-Tests, mit denen DNA beziehungsweise Virus-RNA gemessen werden, ultrasensitiv sind, und dass diese bislang nicht amtlich geprüft und bewertet (validiert) sind, sondern lediglich von miteinander kooperierenden Instituten befürwortet wurden, fließt weiteres falsch-positives Potenzial in die Testergebnisse hinein.

Die Tatsache, dass die Grippewelle (in der auch immer Coronaviren beteiligt sind) zirka 20 000 und der Krankenhauskeim MRSA zirka 30 000 Todesfälle jedes Jahr alleine in Deutschland fordern, findet zurzeit wenig Berücksichtigung.

Könnten wir Gefahr laufen, eine „Testepidemie“ zu einer echten Epidemie aufzublähen?

Als der Europarat (2010) sich in einer Dringlichkeitsdebatte mit dem Titel: „Gesundheitsgefahr durch gefälschte Pandemien mit dem Problem der Einflussnahme der Pharmaindustrie auf die weltweiten Kampagnen gegen die Vogel- und Schweinegrippe“ beschäftigte, wurde dies nicht ohne Grund als „einer der größten Medizinskandale des Jahrhunderts“ befunden.

Die Geschichte wiederholt sich, nur virulenter.

08.04.2020 22:00 Uhr Schlampiger Umgang mit Statistiken

Zu: „Was ist ein ,Corona-Todesfall’?“, vom 2. April


Als Ärztin weiß ich auch, dass „ein Fall“ definiert wird als eine symptomatisch erkrankte Person.

Deshalb drei Fragen, denen nachzugehen ich für äußerst wichtig halte, um die Bevölkerung korrekt zu informieren, ungesteuerte Panikaktionen zu vermeiden und angemessene Maßnahmen zu ergreifen: 1. Wie viele von den positiv getesteten Personen sind tatsächlich mit entsprechenden Symptomen erkrankt, also echte „Fälle“? 2. Die Zahl der täglich neu hinzukommenden, positiv Getesteten müsste in Relation zur Zahl der durchgeführten Teste gesetzt werden, die ja auch täglich steigt. Beispiel: Wenn ich heute 100 Teste durchführe und 10 davon sind positiv, morgen 150 Teste durchführe und davon 15 positiv sind, dann habe ich zwar eine um 150 Prozent gestiegene Gesamtzahl, aber keinen echten Anstieg. Dieser findet sich nur durch die gestiegene Zahl der Teste. Und wir wissen ja, dass täglich mehr Personen getestet werden. Zudem wurden ja bei fortlaufender Zählung die Einschlusskriterien für zu testende Personen verändert, was sich ja auch auf die Statistik auswirken müsste. Warum gibt es diese Zahlen nicht vom Robert-Koch-Institut? 3. Wo bleibt die Statistik über die Verläufe? Bei einer meldepflichtigen Erkrankung dürfte das schnell durch die lokalen Gesundheitsämter zu machen sein.

Die vierte Frage hat die Dewezet ja schon aufgenommen. Post-Mortem-Testungen bei asymptomatischen Personen gehören nicht in die Zählung der Corona-Toten. Und Professor Streeck, den Sie ja im Heinsberg-Artikel zitieren, moniert zu Recht, dass das Robert-Koch-Institut keine Feldstudie zur Durchseuchung bei einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung durchführt, was schnell und einfach zu machen wäre.

Von der obersten, staatlichen Institution für Epidemiologie erwarte ich wissenschaftlich sorgfältiges und schnelles Arbeiten und exakte, nachvollziehbare Statistiken. Das ist ihre Aufgabe, erst recht in Krisenzeiten! Vielleicht kann die Dewezet dazu mal in unserer Region recherchieren? Wie gut, dass wir eine freie Presse haben...

07.04.2020 23:41 Uhr AfD tut nichts für den Bürger

Zu: „Meuthen spricht von Spaltung der AfD“, vom 2. April


Hat sie sich doch auch in der jüngsten Vergangenheit sowohl mit Nazi Höcke als auch mit Meuthen sehr gerne in der Öffentlichkeit präsentiert. Was würde aus Gauland, dem Ehrenvorsitzenden?

Ich meine, er passt aufgrund seiner despektierlichen Äußerungen zur deutschen Geschichte zu Höcke und Konsorten.

Die heimische AfD hängt ihre Fahne in den Wind dessen, der gerade, wodurch auch immer, in der Öffentlichkeit von sich reden macht.

Mein Fazit: Eine Partei, die in keiner Weise konstruktiv etwas für den Bürger tut. Schon gar nicht in den heutigen, schweren Zeiten!

07.04.2020 23:14 Uhr Adel wurde nicht abgeschafft

Zu: „Der Dritte Satz“, vom 30. März


Leider liest man häufig solche historisch falschen Aussagen, die ich wie folgt richtigstellen möchte.

Die Weimarer Nationalversammlung, offiziell die verfassungsgebende Deutsche Nationalversammlung, tagte auf die Wahlen vom 19. Januar 1919 hin ab Februar 1919 im Deutschen Nationaltheater in Weimar. Im ersten Halbjahr standen insbesondere Regierungsbildung und die Verhandlungen über den Versailler Vertrag im Vordergrund. Erst ab dem 2. Juli wurde der 2. Entwurf der Reichsverfassung beraten und einzelne Formulierungen diskutiert und beschlossen.

Die Grundrechte, also das Rechtsverhältnis des Einzelnen gegenüber dem Staat, wurden ab dem 11. Juli 1919 beraten. Mit dem Adel befasste sich der Verfassungsentwurf in Artikel 109 der Weimarer Reichsverfassung (WRV). Die Entwurfsfassung lautete (Auszug): Adelsbezeichnungen gelten nur als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden.

Damit ist klargestellt, dass der Adel nicht abgeschafft wurde, sondern das Adelsprädikat oder der Titel Bestandteil des Namens ist.

07.04.2020 23:07 Uhr Wegezeichen für Wanderer aufsprühen

Zu: „Ärger auf dem Ith-Hils-Weg“, vom 30. März

Auch die Schilder des Pilgerweges Loccum-Volkenroda sind inzwischen so selten geworden, dass man sich besser nicht auf sie verlässt. Diese bunten und schön gestalteten Kunstwerke bieten einen relativ hohen Souvenirwert, sie sind leicht zu erreichen und die Wahrscheinlichkeit, beim Diebstahl erwischt zu werden, ist gering. Die Markierungszeichen werden überwiegend an Bäume geklebt. Die Rinde wächst, auch in der Horizontalen. Das führt dazu, dass der Klebepunkt im Laufe der Jahre auseinandergerissen wird und schließlich das Zeichen zu Boden fällt. Ein ärgerlicher Konstruktionsfehler! Die Europa-Wanderwege sind meist noch aufgemalt und tun locker 20 Jahre und mehr ihren Dienst, ein Segen. Nur wenn ein Baum gefällt wird, muss ein neues Zeichen gemalt werden. Als ehemaliger Förster verwendete ich Langzeitsprühfarbe. Ohne Vorbehandlung des Untergrundes ist sie auch nach 16 Jahren noch gut zu erkennen. Vielleicht ergänzen Sie, Herr Gründel, jedes Markierungsschild mit aufgesprühtem Wegezeichen. Die Wanderer werden es Ihnen danken.

07.04.2020 23:06 Uhr Arrogante Verhaltensweise

Zu: „Corona-Schutzmasken statt Filter für Staubsauger“, vom 1. April

Es werden Corona-Feten veranstaltet. Unglaublich! Diese Leute gehören in die Psychiatrie. Wahnsinniger Kauf von Toilettenpapier, für die nächsten zehn Jahre oder schon Vorbereitung für Karneval 2021? Mehleinkauf für das Winterfeeling im Wohnzimmer? Herzlichen Glückwunsch! Aber ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen anstecken? Ich doch nicht! Bestimmte Unternehmen werben mit Sonderaktionen im Rahmen dieses Coronavirus im Internet mit Rabatten! Perfide! Namen könnte ich aufgrund der eingegangenen Emails benennen.

Liebe „Spaßgesellschaft“, wache auf und werde tätig. Und immer noch nicht genügend Abstand zu den Mitbürgern. Vor dem Hintergrund dieser Menschen mit geringer Hirnaktivität in unserer Gesellschaft geht unser aller Dank an die Einsatzkräfte von Krankenhauspersonal, Arztpraxen, Feuerwehr, Polizei und, und. Natürlich auch an diejenigen, die Nachbarschaftshilfe leisten. Bleibt alle gesund und für die Betroffenen, werdet wieder gesund. Und wenn man sieht, wie der Präsident von Amerika und der Premier Großbritanniens mit dem Virus umgehen, dann kann man nur vermuten, dass diese Menschen ihr Volk teilweise vernichten wollen mit ihren rechtspopulistischen und arroganten Verhaltensweisen und des katastrophalen Gesundheitssystems, obwohl die Pandemie schon länger vorausgesagt wurde. Wenn man den amerikanischen Präsidenten auf Intelligenz untersuchen würde, käme es zum gleichen Ergebnis wie bei der Untersuchung auf das Coronavirus: Es wurde nichts festgestellt! Und der Andere hat ein Eigentor geschossen. Für alle Ignoranten „Happy Corona“, ihr Hirntoten!

07.04.2020 23:04 Uhr Auch den Briefträgern gebührt Anerkennung

Zu: „Viele Hilfsangebote“, vom 28. März


Leider wird eine Gruppe meines Erachtens doch recht selten erwähnt, die aber in diesen Tagen auch besonders wichtig ist, weil sie vielen Menschen hilft und sie versorgt: die Briefträgerinnen und Briefträger, und vor allem die schwer schleppenden Paketboten mit ihren überfüllten Transportern. Vielleicht können Sie die ja mal berücksichtigen. Die sind mir nämlich – gestatten Sie mir den Seitenhieb – wichtiger als ein Klavier spielender Fürst in seinem Schlossflügel. Den Bericht fand ich 1. unterwürfig, 2. anbiedernd, 3. dekadent und 4. überflüssig.

01.04.2020 22:29 Uhr Wer kennt Walcz?

Zu: „Das Ende des kleinen Grenzverkehrs“, vom 1. April


Auf der Kultusminister-Konferenz haben sich die Staaten Polen und Deutschland dahingehend verständigt, dass wir die deutschen Ortsnamen verwenden, die in Polen verständlicher- weise die polnischen Namen. Eine Gepflogenheit ist auch die doppelte Schreibweise, hier: Deutsch Krone (Walcz) oder umgekehrt Walcz (Deutsch Krone). Da weiß man als Bürger Bescheid. Wir müssen uns der Geschichte nicht schämen. Und meine Annahme, Herr Sternberg, nie wird jemand von Warszawa, sondern von Warschau schreiben.

01.04.2020 22:27 Uhr Zu klein für Veranstaltungen

Zu: „Von Pörtners Lagerhaus zum Stadthaus“, vom 23. März


Und wenn man die Summe errechnet, die die Stadt Hessisch Oldendorf zulegen muss, kommt man statt auf 300 000 Euro eher auf über 500 000 Euro. Eine kleine Überraschung? Da stellt sich doch die Frage, ob der Bürgermeister und Herr Wiebusch die Stadtratsmitglieder im Dunkeln haben tappen lassen.

Auch die Meinung, dass die bisherigen Veranstaltungen im Foyer der Stadthalle im Stadthaus durchgeführt werden können, ist ein Trugschluss, weil die größten Räume im Stadthaus nur einen Bruchteil so groß sind wie das Foyer. Wenn man die Kostenentwicklung im Stadthaus betrachtet, hätte man auch eine großzügigere Lösung in der Stadthalle finden können. Mensch Stadtrat, macht Ihr denn alle Wünsche der Verwaltung mit, und wie nehmt Ihr Eure Kontrolle wahr?

01.04.2020 22:24 Uhr Wie kann man so etwas äußern?

Zu: „Krankenhäuser stehen bereit“, vom 21. März

Da wird am Sonnabend in einem großen Artikel zur Bereitschaft der heimischen Krankenhäuser gleich im ersten Satz geschrieben, dass eine Person (eigentlich höchster Kompetenz, Klinikleiter Bathildis, Herr Heimbach) der Meinung ist, dass es doch übertrieben wird mit der Corona-Angst. Erstens: Wie kann der Mann in seiner Position so etwas öffentlich äußern, und zweitens: Wie kann die Dewezet so etwas auch noch drucken?

31.03.2020 22:14 Uhr Angst ist ein schlechter Ratgeber

Zu: „,Sie haben immense Ängste‘“, vom 30. März

Leider nicht nur durch die allseits bekannten Verschwörungstheoretiker und deren leichtgläubige Anhängerschaft, sondern auch durch Printmedien und durch inflationäre Beiträge fast aller Fernsehsender. Unbestritten ist diese Pandemie eine Katastrophe mit traurigerweise enorm vielen Toten und sehr hohen wirtschaftlichen Verlusten. Umso mehr ist eine umfangreiche, aber auf Fakten beschränkte Berichterstattung wichtig. Doch was geschieht stattdessen? Nahezu sämtliche Medien satteln noch gehörig drauf. Auf jedem Fernsehsender sind inflationär dieselben oder ähnliche Bilder zu sehen, unter anderem die Militärlastwagen für Leichentransporte. Da das aber längst noch nicht reicht, hat zum Beispiel der Dokukanal „Welt“ in den letzten Tagen ausführliche Berichte über fast alle anderen, fast schon vergessenen Viruskatastrophen wie Ebola, Pest usw. in die Wohnzimmer der Zuschauer gesendet und an mehreren Tagen wiederholt. Leider ist auch die Dewezet nicht frei davon, denn genau unter dem Artikel „Sie haben enorme Ängste“ gibt es einen weiteren mit dem Titel „Als die Spanische Grippe Hameln ereilte“. Das ist so, als ob man rings um ein Feuer Benzinkanister mit dem Hinweis aufstellt, dass diese ebenfalls brennen können.

Es ist kein Wunder, dass große Teile der Bevölkerung verstört sind und panisch reagieren. An vorderster Front die ausgeprägten Egoisten, die vom Toilettenpapier über Nudeln bis zu Konserven die Regale der Supermärkte ausräumen. Diese Leute haben durch ihre raffsüchtigen Hamsterkäufe erst dafür gesorgt, dass es zu Engpässen bei bestimmten Waren kam. Die Hamsterkäufer sind für mich genau so ekelhaft, wie die Gaffer bei Unfällen und die Kriminellen, die Atemmasken und Desinfektionsmittel stehlen.

Zum Glück gibt es aber auch die andere Seite mit vielen hilfsbereiten Menschen, was mich für die Zukunft hoffen lässt. An dieser Stelle noch ein Hinweis zur Abstandhaltung von zwei Metern, die manchmal leider immer noch unterschritten werden: Als Raucher atmete ich auf dem Balkon bei kaum spürbarem Wind mit nur leichtem Druck den Zigarettendampf aus. Die sichtbare Rauchwolke zog über die gesamte Balkonlänge und verschwand hinter der Hausecke. Diese Länge betrug gut sechs (!) Meter. Deshalb frage ich mich, wie der Abstand von nur zwei Metern ermittelt wurde. Da das Virus kein nennenswertes Gewicht hat und außerhalb seines Wirts bis zu vier Tage überleben kann, ist für mich klar, dass es durch Wind und Thermik enorme Strecken überwinden kann. Damit will ich keine weiteren Ängste schüren, sondern zu noch höherer Vorsicht mahnen.

31.03.2020 22:00 Uhr Spahns Maßnahmen helfen Pflegeeinrichtungen

Zu: „Pflegeheime vor Corona-Notstand“, vom 14. März


Ich begrüße die aktuellen Maßnahmen von Bundesminister Jens Spahn, dass die kompetenten Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes angefordert werden können, uns bei der Pflege und Versorgung unserer Bewohner zu unterstützen. Endlich eine Maßnahme, die uns und allen Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern konkret helfen wird.

31.03.2020 21:58 Uhr Heimische Wirtschaft leidet – China ist gestärkt

Zu: „Infektionsketten per Handy-App zurückverfolgen“, vom 28. März

Informationen gibt es darüber im englischen Magazin „Economist“ vom 28. März. Das entspricht nicht unserer Rechtsordnung, es besteht aber die Gefahr, dass am Ende einer gesunden chinesischen Volkswirtschaft geschwächte europäische und amerikanischen Volkswirtschaften gegenüberstehen. Wer wird dann wohl die führende Weltmacht sein?

31.03.2020 21:55 Uhr Ärgerliche Aussagen über Atemschutzmasken

Zu: „FDP: Eine Milliarde Masken fehlen“, vom 31. März


Wirft man einen Blick auf die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China und dem daraus resultierenden Reise- und Warenverkehr, wirkt so eine Aussage äußerst bedenklich. Wegen dieser Bedenken hatte ich mir Anfang Januar schon Mundschutze aus der Apotheke besorgt. Geradezu ärgerlich wurde ich in den letzten Wochen über die Aussagen der Verantwortlichen, dass ein Mundschutz höchstens den Infizierten empfohlen wird, um die Nichtinfizierten vor dem Husten oder Niesen zu schützen! Für Nichtinfizierte böte der Mundschutz kaum Schutz. Eine Logik ist hier nicht zu erkennen. Denn was von der einen Seite Schutz bietet, sollte wohl auch von der anderen Seite seinen Zweck erfüllen!

Kann es sein, dass hier zunächst die Verschleierung einer Tatsache versucht wurde, auf die Ärzte und Apotheken schon seit geraumer Zeit verzweifelt hinweisen? Nämlich, dass wir im gesamten Gesundheitssystem einen elementaren Mangel an allem, was der Patientenversorgung dient, haben? Somit fehlt nun gerade der Mundschutz für viele Menschen, die ihn am Arbeitsplatz so dringend benötigen. Für den Rest der Bevölkerung bleibt die Erkenntnis, dass es ohne Eigenverantwortung nicht geht. Meine Empfehlung: Den Fernseher aus und das Gehirn einschalten!

31.03.2020 21:51 Uhr Angst vor dem Virus wird geschürt

Zu: „Hilfspaket mit fünf Millionen Euro“, vom 28. März

Anfangs der Pandemie wurde sogar eine Liste von Artikeln herausgegeben, die in einem Katastrophenfall gehortet werden sollen. Kein Wunder, dass Hamsterkäufe die Regale in den Geschäften leeren. Weiter schreibt eine Zeitung: Der Tsunami, der über uns hereinbrechen kann, erfordert eine minuziöse Vorbereitung. Was soll denn minutenweise geplant werden? Es geht doch hier um Tage und Wochen. Es wird die Angst geschürt mit Aussagen wie, eine riesige Welle von Corona-Infizierten kann auf uns zurollen, es wird über kriegsähnliche Zustände berichtet, der Corona-Tsunami rollt auf uns zu.

Wo bleiben die positiven Aussagen, um die Bürgerinnen und Bürger etwas zu beruhigen? Es wird nur über die Infizierten und Toten gesprochen, die Zahl der Genesenen wird vielleicht einmal am Rande erwähnt. Denken wir doch einmal positiv. Wir haben keinen Kriegszustand – es wird niemand erschossen – , wir haben genug zu essen, wir verdursten nicht. Trotzdem: Die Maßnahmen, um das Virus einzudämmen sind sinnvoll und sollten auf jeden Fall befolgt werden.

30.03.2020 23:45 Uhr Verantwortungsbewusste Entscheidung

Zu: „Neuer Bückeberg-Streit spaltet die Politik“, vom 14. März, und zu: „CDU und AfD stellen sich quer“, vom 17. März


Für die städtebauliche Entwicklung in Emmerthal hat allein die Gemeinde und nicht der Landkreis das hoheitliche Planungsrecht und die Bauleitplanungspflicht. So bleibt es ein Rätsel, wie die baulichen 1,3-Millionen-Maßnahmen in Wirklichkeit vor Ort aussehen würden. Von öffentlichen Toilettenanlagen, „grünem“ Klassenzimmer, Restaurierung der verrotteten Nazi-Ehrentribüne und des „Führerweges“, von einbetonierten Stelen, Info-Inseln und großen Hinweistafeln auf dem Hanggelände ist die Rede. Ohnehin sollten die noch unübersehbaren Folgen der verheerenden Corona-Krise auch für die öffentlichen Finanzen zu anderen Prioritäten führen.

30.03.2020 23:44 Uhr Schlussstrich ziehen

Zu: „Großeinsatz für Pyrmonter Feuerwehren“, vom 24. März

Die hohen Kosten vom 23. März und der Vergangenheit können doch wohl nicht von der Allgemeinheit getragen werden? Überlassen Sie weiter den Chaoten das Spielfeld? Die Stadt sollte einmal überlegen, ob nicht eine Enteignung zulasten des Besitzers vorgenommen werden müsste?

30.03.2020 23:42 Uhr Müssen jetzt Rauchmelder geprüft werden?

Zu: „Rauchmeldertests trotz Corona“, vom 21. März


Konkret: In der Dewezet vom 21. März, Seite 10, wird berichtet, dass die HWG zurzeit Rauchmelder überprüfen lässt. Muss das jetzt sein? Gleichzeitig habe ich gehört, dass Räuberbanden unterwegs sind, die sich unter dem Vorwand, die Rauchmelder zu kontrollieren, Zugang zu Wohnungen verschaffen wollen.

30.03.2020 23:40 Uhr Schutz nutzen

Zu: „Mundschutz nähen gegen Corona“, vom 27. März

Wer im Besitz von Mundschutz und Handschuhen ist, sollte diese zum Beispiel beim Einkauf benutzen. Diese Maßnahme schützt alle Personen, denen wir unsere Versorgung verdanken. Ein Senior macht sich Gedanken.

30.03.2020 23:12 Uhr Ausbau der Bahnstrecke ist richtig

Zu: „Bahnausbau-Gegner nehmen Stellung“, vom 18. März


Eine Verbesserung des Schienenpersonennahverkehrs auf der Ost-West-Achse unseres Landkreises ist ohne diese Maßnahme nicht zu machen. Für die Einrichtung der gewünschten Haltepunkte Hameln-Süntelstraße und Fischbeck ist eine Wiederherstellung der Zweigleisigkeit sowie Elektrifizierung unerlässlich.

Dies alles kann die BI Transit jedoch nicht erschüttern. Im Gegenteil: Es wird einfach behauptet, dass die Bevölkerung erhebliche Bedenken hat! Worauf stützt sich denn diese steile These? Sind damit etwa die 24 000 Unterschriften gemeint, die die BI 2015 dem Bundestag übergeben hat? Diese Unterschriften wurden seinerzeit unter den Eindrücken des „Planfall 33“ geleistet, der in seiner ursprünglichen Form ja gar nicht mehr verfolgt wird. Zu dieser Zeit waren in den lokalen Medien fast ausschließlich Schlagzeilen zu lesen wie zum Beispiel „160 Güterzüge am Tag“, „Dauerstau am Bahnübergang“ und „die Region hat nichts davon“. Es wurden lediglich die BI-Thesen bedient. Gegenargumente fand man allenfalls auf der Leserbriefseite.

Zum Glück ist die Berichterstattung heute wesentlich differenzierter und damit eine objektive Meinungsbildung im Gegensatz zu damals möglich. Ich habe daher erhebliche Zweifel, dass unter den aktuellen Umständen eine vergleichbare Unterschriftenzahl auch nur ansatzweise zusammenkäme. Sich darauf heute noch zu stützen, ist schon gewagt. Außerdem ist beim Thema Lärmschutz inzwischen einiges auf den Weg gebracht worden: Das Lärmsanierungsprogramm der DB beinhaltet den zeitnahen Bau diverser Lärmschutzwände auch im Landkreis Hameln-Pyrmont, und zwar ohne irgendeine gesetzliche Verpflichtung. Außerdem sind die alten Grauguss-Bremsbeläge, die einen Großteil des Lärms verursachen, ab 2021 deutschlandweit verboten. Hiermit lässt sich eine Lärmreduktion um 10dB (etwa 50 Prozent) erreichen. Immer mehr Eisenbahnverkehrsunternehmen beschaffen inzwischen sogenannte Zweikraftloks, die mit Elektromotor angetrieben werden, aber den Strom bei fehlender Oberleitung auch mit einem integrierten Dieselaggregat erzeugen können.

Allein DB Cargo hat bereits 2019 einen Rahmenvertrag über 400 solcher Loks ausgeschrieben. Der Güterverkehr auf der Weserbahn wird also zunehmen, sogar ohne Elektrifizierung. Wir müssen die im BVWP geplanten Infrastrukturverbesserungen daher als Chance begreifen, um damit die oben genannte Angebotsverbesserungen im SPNV beim Land einzufordern. Ohne die Millionen vom Bund, die dieser für die Einrichtung der Güterverkehrsumleitung über Elze-Hameln investieren will, wären diese Maßnahmen nämlich rein für den SPNV gar nicht zu finanzieren.

28.03.2020 00:19 Uhr Es steht viel auf dem Spiel

Zu: „Die Manager der Krise“, vom 21. März


Wir brauchen ein ethisch-moralisches Miteinander zu den unterschiedlichsten Lebensbereichen, die unser aller Gegenwart und Zukunft bestimmen werden. Eines ist deutlich geworden: Es steht viel auf dem Spiel, es geht um unser Dasein auf der Erde, das sich entscheidend wandeln wird. Die Art der Menschen, miteinander auszukommen und gesellschaftliche Prozesse zu gestalten, hat im Laufe der Jahrtausende bereits unzählige Wandlungen erfahren. Aber sie sind heute mehr denn je notwendig. Möge es uns gelingen, unser Denken durch Wissen und Verstehen zu erneuern, damit die Zeitenwende zur Wendezeit wird. Wir haben es in der Hand, denn wir sind nicht nur Zeitzeugen, sondern auch Akteure. Was wir brauchen, ist vor allem Mut zum Gelingen.

28.03.2020 00:17 Uhr Viel zu spät auf das Virus reagiert

Zu: „Das Virus schafft eine andere Welt“, vom 13. März

Seit 1968 sind nun 52 Jahre vergangen und die Notstandsgesetze wurden nie umgesetzt. Gut so. Das Coronavirus bringt uns weltweit in eine ganz neue Situation, auf das auch jedes einzelne Land reagieren muss.

Mittlerweile ist das Virus auch verstärkt in Deutschland eingedrungen und es muss reagiert werden. Aufgrund des Systems der Bundesrepublik ist alles Ländersache, Landkreissache, Städtesache und so weiter. Wir stehen am Beginn einer Pandemie und alle stehen da und fragen sich: „Huch, was machen wir jetzt“? Da meine Frage: Warum sagt unsere Bundeskanzlerin mal wieder „Wir schaffen das“, anstatt mal das Notstandsgesetz aus der Schublade zu holen, auf den Tisch zu hauen und Entscheidungen bundesweit zu treffen!? In anderen EU-Ländern geht das doch auch.

Fakt ist nun mal, auf die Situation Coronavirus wurde in Deutschland viel zu spät reagiert.

27.03.2020 23:54 Uhr Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln

Zu: „Krankenhäuser stehen bereit“, vom 21. März


Ja, wir müssen sogar dann noch einige Tage hoffen, dass dieser hinterlistige Feind uns nicht schon längst angesprungen hat und unter unseren Betten schläft, bis er sich am Ende der Inkubationszeit zeigt.

Und in dieser Situation musste ich in dem oben genannten Zeitungsartikel die Meinung des Geschäftsführers des Agaplesion Ev. Bathildiskrankenhaus dazu lesen, wobei mir der Kinnladen herunterklappte: „Ich persönlich glaube, dass die Krisenszenarien ein bisschen übertrieben sind.“ Das sagt nicht etwa ein hirnloser, angeheiterter Teilnehmer einer Coronavirus-Party, sondern der Mann, der verantwortlich ist für eine bestmögliche Vorbereitung auf den zu erwartenden Ansturm auf die paar wenigen Intensivbetten. Und die Redaktion unterstreicht diese Verharmlosung auch noch durch eine Hervorhebung in Fettschrift als vermeintlich zentrale Aussage dieses Artikels und mit einem Porträtfoto des Urhebers. Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Bitte komme mir in diesem Zusammenhang niemand mit „Meinungsvielfalt“ und dem „Grundrecht auf freie Meinungsäußerung“. Dann bin ich ab sofort der Meinung, dass die Weser ab Minden in Richtung Hameln fließt. Nicht jede sprachliche Fehlleistung eines vermeintlichen Insiders muss man auch abdrucken, auch nicht den dümmlichen Vergleich mit der parallel grassierenden Grippe, gegen die wir sehr wohl Waffen haben, die wir nur noch konsequenter einsetzen müssten. Wer müht sich derzeit nicht alles verzweifelt, auch noch den Letzten von der Notwendigkeit der jetzt eingeführten Beschränkungen zu überzeugen. Doch das könnte so auf einen Schlag zunichtegemacht werden. Fröhliche Corona-Partys und Grillfeiern in der bevorstehenden Frühlingszeit!

27.03.2020 23:52 Uhr Wessen Glück feiern wir?

Zu: „Geld macht nicht glücklich, beruhigt aber ungemein“, vom 20. März


Selbstverständlich stellt sich die Frage, wie sich die Motivation generiert, mehr Einkommen zu erwirtschaften, als zu einem auskömmlichen Leben notwendig ist. Wissen wir doch, dass gerade in der heutigen Zeit ein großer gesundheitlicher Risikofaktor der sogenannte „Stress“ ist. Herzinfarkte, Depressionen, Burnout, usw. werden gern in Kauf genommen, um überflüssigen Reichtum anzuhäufen. Der einzige Zweck scheint darin zu liegen, sich mit Statussymbolen zu umgeben.

Dabei gibt es durchaus Beispiele für andere Gesellschaftsorganisationen wie dem unmäßigen Streben nach Geld. Misst doch das Land Buthan den Erfolg von Regierungstätigkeit in Bruttonationalglück statt mit dem Bruttosozialprodukt, mit dem ausschließlich der Erfolg wirtschaftlicher Tätigkeit erfasst wird. Selbst ein gesundes Tier käme nie auf die Idee, mehr zu fressen, als es zum Leben benötigt. Welche Triebe sind es also, dass Menschen offenbar mehrheitlich nicht gewillt sind, selbst ihren Überfluss zu teilen? Oft wird ins Feld geführt, man habe sich den Reichtum mühsam erarbeitet. Doch bei genauem Hinsehen entpuppen sich derartige Behauptungen in der Regel als konstruiert. Reichtum wird entweder vererbt oder entsteht, indem man andere Menschen übervorteilt.

Entweder geschieht dies dadurch, dass man Menschen einen fairen Lohn für ihre Arbeitskraft vorenthält oder aber indem man überteuerte Waren, Dienstleistungen oder Verträge verkauft. Wenn wir also den Weltglückstag feiern, beschleicht mich doch insgeheim die Frage, wessen Glück wir feiern? Ich vermute, für den größten Teil der Menschheit kommt keine wirkliche Feierlaune auf.

27.03.2020 00:07 Uhr Artenschutz nicht aus den Augen verlieren

Zu: „Harsche Worte zu Artenschutzpaket“, vom 5. März

Schade ist nur, dass zum Beispiel der Zwischenraum vom Feldweg zum Feld immer kleiner wird. Die sogenannte Bankette schwindet mittlerweile sehr stark (wird einfach untergepflügt), teilweise ist ein nicht ausgeklappter Zollstock schon breiter als der Grünstreifen zum geteerten Feldweg. Eine Folge: Die Wege brechen unter der Last der schweren landwirtschaftlichen Maschinen zu den Seiten weg, teure Reparaturen werden fällig. Feldhecken verschwinden, Obstbäume bekommen die praktische Erntemaschinenfrisur (Warum? Wegen Kratzern?) und gepflügt wird bis in die letzte Ecke. Muss das sein?

Es wird mittlerweile um jeden zusätzlichen Quadratmeter zu bewirtschaftender Erde gekämpft für eine ertragreiche Ernte. Das schreibt die Politik, Grüne, NABU oder wer auch immer nicht vor! Darum die Bitte an alle Landwirte: Lasst mal was stehen! Es muss nicht immer alles abgeschlegelt werden, nur der Ordnung halber! Unser aller Nachfahren werden sich darüber freuen, denn dann haben Insekten und andere Tierchen wieder einen Lebensbereich, das Thema Artenschutz verschwindet automatisch wieder vom Tisch und alle sind glücklich, oder nicht? Artenschutz – traurig dass man über so etwas ständig diskutieren muss! Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

25.03.2020 23:40 Uhr Fünf Euro für weniger Lebensqualität

Zu: „Mehr Platz für Windräder“, vom 10. März

In Wirtschaft und Politik nennt man derartige Vorgehensweisen „Bestechung und Bestechlichkeit“ – Straftatbestände! Lies rechnet vor, dass für eine Gemeinde, welche 10 Windenergieanlagen auf ihrem Gebiet zulässt, innerhalb von 20 Jahren Einnahmen von 2 Millionen Euro zusammenkommen könnten. Liebe Mitbürger, lasst Euch nicht verdummen! Rechnet einmal nach: eine kleine Gemeinde mit nur 20 000 Einwohnern, 2 Millionen Euro in 20 Jahren. Das ergibt 5 Euro pro Einwohner und Jahr. Wer möchte für diesen eindrucksvollen Betrag seine Lebensqualität und Gesundheit abkaufen lassen? Dieser Betrugsversuch ist eine Beleidigung an jeden, der die vier Grundrechenarten beherrscht, unabhängig davon, dass solches Vorgehen sittlich-moralisch verwerflich ist.

24.03.2020 23:25 Uhr Abstand halten

Zu: „Corona? Wir doch nicht!“, vom 18. März


Menschen, die ihren gerade jetzt für alle so wichtigen Job nicht ausüben können, zum Beispiel im medizinischen Bereich, weil sie wegen solchen Rudelverhaltens vielleicht in Quarantäne müssen.

So ein „soziales“ Verhalten im Sinne von „draußen treffen in Massen um jeden Preis“ zieht dann leider nach sich, dass alle Ausgangssperre bekommen. Schönen Dank auch. Es ist kein vorgezogener Urlaub, den man zum ausgiebigen Beisammensein nutzen kann!

Alle Eltern – haltet eure Pubertierenden vom Massenabhängen ab. Denn aufgrund solchen Verhaltens sieht sich die Regierung irgendwann dazu gezwungen, uns zum Isolieren zu verdonnern. Und das, wo zum Beispiel Spazierengehen jetzt so wichtig ist für das Immunsystem und ja auch fast das Einzige, was man noch gut machen kann in der Freizeit.

Also mein dringlicher Appell an alle: Geht raus an die frische Luft, genießt die Sonne, aber bitte verteilt euch! Ist doch nicht so schwer. Geht mit großem Abstand (mindestens zwei Meter) nur mit eurer direkten Familie oder Mitbewohnern spazieren, in den Wald, in den Garten, fahrt mit dem Fahrrad. Aber bleibt weg von den Massen. Und verhaltet euch damit wirklich sozial. Dankeschön.

24.03.2020 23:23 Uhr Ein Armutszeugnis

Zu: „Gescheiterte Reform“, vom 12. März


Antwort: Das Streben um Machterhalt. Peinlich? Nein. Ein Armutszeugnis und schlimmer: „Entdemokratisierend.“ Weimar lässt grüßen. Und nun? Die Lösung ist ganz einfach. Verhältniswahlrecht ohne irgendeinen Ausgleich. 30 Prozent als Wahlergebnis zum Beispiel ergeben dann 30 Prozent der 598 Sitze laut Bundeswahlgesetz. Mit den vermiedenen Mehrkosten könnte zum Beispiel ein Teil der Grundrente finanziert werden. Vermutlich einigt man sich aber eher auf die Änderung des Bundeswahlgesetzes auf demnächst 800 Sitze und mehr.

24.03.2020 23:21 Uhr Elementare Erfahrung in der Krise

Zu: „Erste Länder beschränken Ausgang“, vom 21. März

Aber zum Glück gibt es das. Und in dieser aufwühlenden Lage erreicht mich eine E-Mail von einer Freundin aus unserer französischen Partnerstadt Saint-Maur südöstlich von Paris. Sie ist gut 60 Jahre alt und lebt seit ihrer Kindheit im Ballungsraum der französischen Hauptstadt. Die Möglichkeiten, die das moderne Großstadtleben bietet, kennt und nutzt sie, und sie schätzt es: intensiver Gebrauch des Autos im täglichen Leben, Flugreisen in den Urlaub, oft mehrmals im Jahr… Mit all den Folgen, die wir ja auch hier bei uns – wenn auch noch nicht in so dramatischer Form – zur Genüge kennen. Diese Frau ist, es sei ausdrücklich gesagt, kein Öko-Freak. Und sie schreibt mir am 19. März 2020 unter anderem in ihrer Nachricht: „Seit zwei Tagen sind alle Fahrten untersagt, außer zum Einkaufen. Diese Stille in den Straßen ist wirklich erstaunlich, man hört wieder die Vögel, ansonsten kein Lärm!“ Ob diese elementare Erfahrung, die sie in so einfachen Worten beschreibt, uns alle, vielleicht die ganze Welt, zum Nachdenken, zum Umdenken und dann endlich zum Um-Handeln bringen wird? Dann hätte diese Krise einen – wenn auch schmerzhaften – Sinn.

24.03.2020 21:36 Uhr Unspektakulärer Auslöser

Zu: „Neuer Bückeberg-Streit spaltet Politik“, vom 14. März, und zu: „CDU und AfD stellen sich quer“, vom 17. März


Eine Mehrheit der Stimmen aus der Gruppe CDU/FWE und AfD hat dafür ihre Zustimmung verweigert.

Die Beweggründe für diese Entscheidung wurden von den Protagonisten ausführlich dargelegt, sodass die formale Verfahrensweise rechtlich nicht zu beanstanden ist. Es wäre jetzt und auch in Zukunft kontraproduktiv, alle politischen Entscheidungen zu boykottieren, die mit Zuspruch der AfD getroffen wurden. Immerhin ist diese Partei in Emmerthal mit 9,70 Prozent der Wählerstimmen in den Gemeinderat gewählt worden. Ihre Legitimation und Rechtsfähigkeit muss zähneknirschend respektiert werden.

Fakt ist aber auch, dass der Kompromiss zum Bückeberg-Projekt nicht quasi ein baurechtliches Genehmigungsverfahren ersetzen kann. Das eine beruht auf einer politischen Entscheidung, und das andere ist ein administrativer Vorgang. Und in der Natur einer Abstimmung liegt es nun einmal, dass deren Ergebnis nicht vorhergesagt werden kann. Schließlich sind die Mitglieder des Gemeinderates bei einer Beschlussfassung grundsätzlich nur ihrem Gewissen unterworfen. Eine Fraktionsdisziplin würde gegen das Prinzip des freien Mandats verstoßen.

24.03.2020 00:32 Uhr Es gibt durchaus Befürworter für den Ausbau

Zu: „Bahnausbau-Gegner nehmen Stellung“, vom 18. März

Dass es durchaus auch Befürworter in der Bevölkerung gibt, die eher die Chance der Weiterentwicklung unseres Landkreises sehen als eine Belästigung durch Lärm und geschlossene Schranken, geht hier völlig unter. Hier hält sich mein Mitgefühl auch in Grenzen! Wer seinen Wohnsitz an einer Bahnstrecke wählt, sollte sich nicht wundern, wenn statt des halbstündigen Dieselbrummers sich dann doch ein Güterzug dazu einreiht. Zumal die Zeit der qualmenden Dampfloks und ratternden Güterzüge mit Graugussbremsen vorbei ist. Ab Ende 2020 soll der gesamte Wagenbestand der DB-Cargo auf Flüsterbremsen umgestellt sein. Die Anwohner der Bundesstraßen im Landkreis wären sicher erleichtert, wenn mehr Waren mit der umweltfreundlichen Bahn transportiert werden als mit dem qualmenden und lärmenden Lkw vor ihrer Tür. Frau Tovar-Luthin bekräftigt, die Elektrifizierung erwirke keinen Anspruch auf Lärmschutz. Statt der Totalverhinderung des Ausbaus dieser Bahnstrecke sollte genau dieser Lärmschutz neben einem funktionierenden Personennahverkehr das Ziel der BI sein. Was wäre das für ein Gewinn an Standortattraktivität, sollte eines Tages eine S-Bahn von Hameln über Coppenbrügge nach Hildesheim/Hannover fahren.

24.03.2020 00:29 Uhr Organisatorischer Irrsinn

Zu: „KAW schließt Entsorgungspark“, vom 20. März

Die meisten Gartenbesitzer haben sicher, wie in jedem Frühjahr, auch ohne Pandemie im Laufe der Woche ihre Gärten geputzt und ihre Anhänger mit Grünzeug beladen, um sie freitags auf dem Kompostplatz zu entsorgen. Diese voll beladenen Anhänger werden jetzt wochenlang in den Hauseinfahrten oder am Straßenrand stehen, vor sich hingären und bei Regen Gülle produzieren, die in die Kanalisation läuft. Der Mitarbeiter auf dem Kompostplatz Bad Pyrmont sitzt weit weg von den Kunden auf dem geschlossenen Radlader. Die Kunden sind beim Abladen mindestens eine Fahrzeugbreite voneinander entfernt.

Ich habe viel Verständnis und unterstütze die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronakrise, auch die Schließung von Abfallplätzen ist sinnvoll. Aber die Information der Öffentlichkeit, wenige Stunden, bevor die Maßnahme wirksam wird, ist in meinen Augen organisatorischer Irrsinn und lässt keinen Raum, sich als Betroffener darauf einzustellen.

Bleibt nur zu hoffen, dass jetzt einige Frustierte ihren Grünmüll nicht in der freien Natur entsorgen.

24.03.2020 00:25 Uhr Geld sparen: Tonziegel fürs Hochzeitshaus verwenden

Zu: „Knapp 800 000 Euro Preisunterschied“, vom 27. Februar


Zunächst ganz kurz ein paar wichtige Anmerkungen zur Historie des Hochzeitshauses: Erbaut 1610 bis 1617, saniert 1931/32 mit vollständiger Entkernung und Abbruch des alten Dachstuhls, umgebaut 1996 im Zuge des Projektes „Erlebniswelt Renaissance“. Als Resümee des vorgenannten Rückblicks bleibt festzuhalten, dass sich etwaige Denkmalschutzbestimmungen lediglich auf die Außenfassade des Hochzeitshauses beziehen können und keinesfalls auf die innere Beschaffenheit und auch nicht auf die Dacheindeckung, wie Stadtbaurat Aden vermutet. Unter diesem Gesichtspunkt erscheint mir ein Zuschuss in Höhe von 450 000 Euro aus Denkmalschutz-Sonderpro- gramm äußerst fragwürdig.

Wenn ich weiterhin berücksichtige, dass in den letzten 15 Jahren nahezu alle Bauvorhaben in Hameln die ursprünglich veranschlagten Kosten um ein Vielfaches überstiegen haben, so befürchte ich, dass dies bei der Dachsanierung des Hochzeitshauses nicht anders sein wird. Schon jetzt ist unbestritten, dass die Eindeckung mit Sandstein erheblich teurer sein wird als mit Tonziegeln. Bislang nicht berücksichtigt sehe ich die Instandhaltungskosten in den Folgejahren. Dass diese bei Sandstein höher sein werden als bei Tonziegeln, dürfte außer Frage stehen. Vielleicht könnte uns Herr Aden hierzu genauere Zahlen liefern, wenn er die Reparaturkosten für das vorhandene Dach der letzten zehn Jahre nennen würde. Fazit: In Anbetracht der ohnehin klammen Stadtkasse plädiere ich für eine Dacheindeckung mit Tonziegeln! Der Betrachter wird aus zirka 25 Metern keinen Unterschied zum Sandstein erkennen, heimische Firmen können an der Ausschreibung teilnehmen, da es keiner Spezialfirmen bedarf, und die Folgekosten bleiben überschaubar.

Das eingesparte Geld könnte in Schulen und Ausbildungsplätze für unsere Kinder investiert werden

24.03.2020 00:24 Uhr Hilfe anbieten in der Krise

Zu: „Zwischen Krise und Solidarität“, vom 19. März

Wochen, Monate und Jahre kämpfe ich gegen meine Trauer und damit vor allem gegen mich selbst und meine Ungeduld. Mir wurde klar, dass das nichts bringt. Es braucht Zeit und wertvolle Menschen! Danke an meine Freunde, meine inzwischen drei Familien und an meinen Verlobten, dem ich mich immer anvertrauen konnte und kann.

Auch meine offene Art, mit dem Verlust umzugehen, hat dazu beigetragen, dass ich Hilfe annehmen konnte und kann, die man definitiv in Krisen braucht.

Aktuell steckt die Welt in einer Krise. Der Verlust gemeinsamer Aktivitäten und sozialer und kultureller Möglichkeiten verunsichert viele Menschen. Die Situation macht Angst und lässt einige Panik verbreiten und Hamsterkäufe tätigen. Haltet einen Moment inne und seid dankbar! Dankbar, dass ihr bis jetzt immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen seid, sonst würdet ihr vielleicht (auch) nicht mehr leben. Ich bin es auch!

Vertraut auf euch selbst und die Menschen um euch herum. Danke an alle Menschen, die „den Laden am Laufen halten“, zum Beispiel in Krankenhäusern, Supermärkten…! Ohne euch wären wir aufgeschmissen. Ihr seid Helden! Führt (digitale) Gespräche mit wertvollen Menschen, die euch zu besseren machen, die gute Laune ausstrahlen, die euch unterstützen und lieben. Ignoriert den Rest oder versucht, sie positiv zu beeinflussen. Versucht, die Krise aktiv mitzugestalten. Bietet Hilfe an: Fremden, Nachbarn, Freunden, Familien. Das hilft vor allem euch selbst!

Nehmt euch Zeit für euch und Eure Umgebung: Braucht ihr all das? Räumt auf, sortiert aus, repariert. Macht Dinge, für die sonst keine Zeit ist. All das tut uns gut. Wir brauchen uns jetzt! Liebe, Gesundheit und positive Energie an alle!

24.03.2020 00:22 Uhr Weserbergland könnte als Touristenziel geopfert werden

Zu: „Mehr Platz für Windräder“, vom 10. März

2018 betrug der Anteil der erneuerbaren Energie in Deutschland ca. 35 Prozent. Einige Bundesländer liegen darüber, zum Beispiel Mecklenburg-Vorpommern mit 71,9 Prozent, Schleswig-Holstein mit 69,3 Prozent.

Niedersachsen ist mit 45,3 Prozent dabei. Andere Bundesländer liegen deutlich darunter, zum Beispiel Baden-Württemberg mit 27,1 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit 12,6 Prozent.

Es wäre also auch unter dem Aspekt – da es sich um ein bundesweites Thema handelt – dringend erforderlich, das Thema erneuerbare Energien aus dem Föderalismus herauszunehmen und es in die Bundespolitik einzugliedern. Zum einen müssten dann alle Bundesländer die gleichen Quoten erfüllen und zum anderen wäre dann auch Schluss damit, dass jedes Bundesland die (fast) unverbindlichen Richtlinien des Bundes in seinem Sinne interpretiert: In Bayern gilt immer noch ein Abstand von 2000 Metern, und bei uns will Ministerpräsident Weil die Anlagen bis auf 400 Meter vors Haus stellen.

Ich fürchte, dass damit das Weserbergland als Touristenziel geopfert wird. Zum Abschluss noch der Hinweis, dass es zur Erzeugung der erneuerbaren Energien neben der Windkraft auch noch zum Beispiel Photovoltaik, Biomasse und Stromerzeugung aus Wasser gibt.

24.03.2020 00:18 Uhr Verhalten der Politik wirft Fragen auf

Zu: „Auf Schweigen folgt Kritik – an der Presse“, vom 29. Februar

Da diese Frage insgesamt aktuell ist, hat es Sinn, sich den Ursprung unserer Parteien anzusehen: Die SPD ist die älteste aller Parteien und baute sich bereits in der „Weimarer Republik“ als eine „reine“ Arbeiterpartei auf mit einem sog. „sozialistischen Flügel“ der USPD. Zu diesem „Flügel“ gehörten z. B. die Sozialistin Elisabeth Selbert und ihr Mann Adam. Beide waren in der „Weimarer Republik“ in Kassel bis 1933 politisch aktiv. Mit der Machtübernahme Hitlers 1933 „tauchten“ alle Parteimitglieder der SPD ab, d. h. sie waren politisch nicht mehr aktiv. Einige gingen ins Exil nach England, der Niedersachse Kurt Schumacher als führender Kopf der SPD kam bis 1945 ins KZ, wo er schwer erkrankte. Elisabeth Selbert jedoch trat in vier Naziorganisationen der NSDAP ein, damit sie als Anwältin durch „glückliche Umstände“ in ihrer eigenen Kanzlei in Kassel arbeiten konnte, die vorher dem Juden Leon Roßmann gehört hatte. Nach dem Krieg wurde sie wieder SPD-Mitglied in Kassel, wurde jedoch von ihrer Partei politisch „ausgebremst“.

Alle übrigen Parteien CDU, CSU, FDP, SED (Ost-Deutschland), entstanden erst nach dem Krieg 1945. In jeder Besatzungszone wurde anders „entnazifiziert“, sodass davon ausgegangen werden kann, dass mit der Neugründung der o. g. Parteien sehr viele Nazis in diese eintraten und wieder politisch aktiv wurden. Nur so ist zu verstehen, dass es möglich wurde, dass eine ausgewiesene Nazifrau wie Agnes Miegel oder der Nazi Friedrich Kölling durch die Politik in Form von Straßennamen geehrt wurden.

Wenn jedoch heute – mit unserem Wissen – eine Nazijuristin wie Elisabeth Selbert als Namensgeberin für eine Schule geehrt wird und die Politik sich nicht entscheiden kann, selbst Straßennamen von „Alt-Nazis“ einfach mal „rein symbolisch“ zu canceln, wirft das Fragen auf, die nur die Politik mit Hilfe von Selbstreflexion und politischer Standortbestimmung klären kann. Nur aus diesem Grund ist das kritische Nachfragen der Presse – „Wo steht die Politik“ heute – immer gerechtfertigt.

24.03.2020 00:17 Uhr Unverantwortliche Anweisung aus dem Kultusministerium

Zu: „Schwere Aufgabe für Eltern“, vom 14. März

Völlig unverständlich und unverantwortlich ist jedoch die Anweisung aus dem Kultusministerium an alle Lehrkräfte, ihrer „Anwesenheitsverpflichtung in der Schule nachzukommen und dort außerunterrichtliche Aufgaben zu übernehmen“. Während die Unternehmen in Deutschland versuchen, möglichst viele Beschäftigte im Homeoffice arbeiten zu lassen, sollen Niedersachsens Pädagogen die Sporthalle aufräumen oder noch mal gemeinsam die Arbeitspläne im Fach Biologie durchgehen.

Es scheint, als solle dem Virus noch eine letzte Chance gegeben werden, sich über das 80-köpfige Kollegium im System Schule auszubreiten. Dies ist besonders unsinnig, da sich die Versorgung der Schüler mit Aufgaben über das Internet mangels schulischer Arbeitsplätze sowieso nur über das häusliche Arbeitszimmer durchführen lässt.

Jedoch wird offenbar angenommen, dass wir als vereidigte Beamte zu Hause nicht unseren Dienst pflichtgemäß durchführen würden. Die Vorstellung, dass ein Lehrer vormittags heimlich während der Dienstzeit seinen Garten umgraben könnte, scheint ein beängstigenderes Szenario für die Damen und Herren im Kultusministerium zu sein als die Infektion ihrer Mitarbeiter mit einem potenziell tödlichen Virus.

Seuchenbekämpfung sieht anders aus und Fürsorgepflicht für Mitarbeiter sowieso. Letztendlich verbleibt den jeweiligen Schulleitungen die Möglichkeit, den größtmöglichen Teil des Kollegiums ins Homeoffice zu schicken, so wie es dankenswerterweise auch an meiner Schule passiert ist.

24.03.2020 00:11 Uhr Politik sitzt in der Millionenfalle

Zu: „Es kostet rund zwölf Millionen“, vom 27. Februar

Einen Plan B scheint es für die Feuerwehrführung nicht zu geben, gestützt auf den Feuerwehrbedarfsplan wurde die Bad Pyrmonter Politik scheinbar festgenagelt und sitzt nun in der Millionenfalle! Der Feuerwehrbedarfsplan wurde 2017 erstellt, um der Stadt eine Hilfe an die Hand zu geben, und ist eine Empfehlung. Die Pflichtaufgabe der Stadt Bad Pyrmont ist es, den Brandschutz auf sichere Beine zu stellen, und dafür gibt es nicht nur die eine Lösung! Die beiden Ortsfeuerwehren in der Kernstadt sind personell gesund, ansonsten wäre eine komplette Fusion nötig. Aber selbst wenn es irgendwann nötig wird, kann man trotzdem weiter von zwei Standorten aus arbeiten und dem Bürger schnell zu Hilfe kommen.

Was in Eichenborn und Neersen sinnvoll ist, kann im weitläufigen Stadtgebiet von Bad Pyrmont nicht schlecht sein! Ein gemeinsames Feuerwehrhaus hört sich gut an, und wenn man einen geeigneten Bauplatz hat, kann man sicherlich auch Geld sparen, aber im Fall Gondelteichparkplatz ist es eher ein Millionengrab. Die Bausumme für ein einzelnes Gerätehaus ist quasi schon weg, bevor der Grundstein gelegt wird und mit der Errichtung des Gebäudes begonnen werden kann. Zur Zeit stehen die geplanten Gesamtkosten bei stolzen 12 Millionen, keiner weiß, ob es noch mehr kosten wird! Wenn man die Gesamtsumme sinnvoll verteilt, könnten zeitnah alle Baumaßnahmen an allen Feuerwehrhäusern der Stadt abgeschlossen werden und das wäre ein Spitzenergebnis für alle. Für die Stadt, für alle Kameraden der gesamten Stadtfeuerwehr und für die Sicherheit der Bürger! Ein Plan B liegt bereit, wenn wir uns jetzt ernsthaft mit einer Alternative beschäftigen, können in Kürze viele Spatenstiche gemacht werden und die Feuerwehrhäuser schnell in Betrieb gehen!

23.03.2020 23:41 Uhr Durchschaubare Inszenierung

Zu: „Ein Brief an die AfD und ein Antrag“, vom 10. März.

Im letzten Jahr hat die AfD in dieser Mensa eine Podiumsdiskussion durchgeführt, die öffentlich angekündigt wurde und an der ich als interessierter Bürger teilgenommen habe. Anders als letztes Jahr wurde der Veranstaltungsort am 7. März jedoch von Personen – überwiegend von Schülerinnen und Schülern – umzingelt und demzufolge die Durchführung der Veranstaltung massiv gestört. „Hier sind Nazis“, „ekelhaft“ und andere beleidigende und respektlose Parolen wurden über zwei Stunden überlautstark skandiert. Ist das die vom Grundgesetz geschützte freie Meinungsäußerung?

Den Andersdenkenden niederschreien bzw. mundtot machen ist repressives Verhalten und Erkennungsmerkmal autoritärer Herrschaftsformen. Es steht ganz bestimmt im Gegensatz zum Bildungsauftrag der Schulen im demokratischen Staatswesen. Zu Beginn der Veranstaltung am 7. März hat die Kreisvorsitzende der AfD, Frau Klages, darauf hingewiesen, dass nach den Reden die Möglichkeit besteht, dem Kandidaten, Herrn Emden, Fragen zu stellen. Frau Jörg war aber weder zu Beginn der Veranstaltung noch am Ende anwesend. Frau Jörg und eine andere Besucherin wollten den Zeitpunkt zum Stellen von Fragen an den Kandidaten nicht abwarten und waren offensichtlich darauf aus, den Versammlungsverlauf zu stören.

Ich habe gelernt, als Gast die Regeln des Gastgebers zu respektieren! Dass sich Frau Jörg nach dem Verlassen der Versammlung als „Opfer“ präsentierte und sich von den Schülern bejubeln ließ, ist Teil einer durchschaubaren Inszenierung. Für die Auseinandersetzung in einer lebendigen Demokratie war das Verhalten der Protestierer am 7. März kein Lehrbeispiel.

20.03.2020 21:06 Uhr Coronavirus: Vorbildlicher Umgang in Asien

Zu: ‘, vom 11. März

Vom 15. Februar bis 8. März waren wir in Malaysia, Kuala Lumpur und fünf Tage in Thailand/Phuket. Das Verhalten der Menschen würde ich so beschreiben: Das Leben geht weiter. Einige wenige tragen in der Öffentlichkeit Mundschutz, in den Lokalen haben die meisten Servicekräfte Mundschutz um. Überall ein reges Betriebsleben der entsprechenden Mentalität. Man merkt, dass die Menschen bei Begegnungen auf der Straße beim Vorbeigehen körperlichen Kontakt meiden. An den Rolltreppen und Treppengeländern werden die Handläufe so gut wie gar nicht mehr angefasst. In Kuala Lumpur zeigen die Behörden und Geschäftsleute hohen Einsatz und Verantwortung. In allen Einkaufsmeilen, Geschäften und an Veranstaltungsorten standen Desinfektionsständer zur freien Benutzung. Wir hätten uns alle 10 Meter die Hände desinfizieren können.

Am Flughafen in Kuala Lumpur und Phuket wurden Fieberkontrollen durchgeführt. In den WCs stand zusätzliches Personal. Wer die Toilettenräume ohne Händewaschen verlassen wollte, wurde zurückgeschickt und zum Händewaschen begleitet. Unter Aufsicht wurde zusätzlich Seife in die Hand gespritzt, gezeigt, wie man sich die Hände waschen soll. Wenn die Aufsicht nicht zufrieden war, musste der Gast die Hände ein zweites Mal waschen. Hut ab, das nenne ich Verantwortung! Bei größeren Veranstaltungsorten wurde am Eingang Temperatur gemessen. In Phuket wurde alles nicht so genau genommen.

Zurück in Deutschland: Hier keine Spur von Eigenverantwortung, weder von Geschäftsinhabern noch von behördlicher Seite. Flughafen Hannover: Kontrollen – null. Keine Desinfektionsspender, keine zusätzlichen Servicekräfte zur Kontrolle. Bei unseren Einkäufen im ECE-Center in Hameln, Aldi, Real, Rewe in Bodenwerder ergab sich uns ein erschreckendes Bild. Nirgends gab es die Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren. Weder in Eingangsbereichen noch an den Stellplätzen der Einkaufswagen. Gerade bei den Einkaufswagen wäre ein Desinfektionsständer vonnöten.

Was tun unsere Politiker? Sie debattieren und geben kluge Ratschläge, anstatt zu handeln.

20.03.2020 21:00 Uhr Nehmt die Bürger mit ins Boot

Zu: „Neuer Bückeberg-Streit spaltet Politik“, vom 14. März
Die kürzlich durchgeführte Wahl zum Landrat hat mit der geringen Beteiligung doch alles unter Beweis gestellt. Nehmt die Bürger mit ins Boot. Schickt eine Wahlbenachrichtigung an jeden Berechtigten! Auf dieser sollte zum Beispiel stehen: A: Wer möchte sich noch nach 75, in Worten „fünfundsiebzig“ Jahren nach Kriegsende an Adolf Hitler erinnern? B: Wer hätte das Areal lieber als Streuobstwiese für unsere so gebeutelte Umwelt? Die Mitbürger sollten sich nur durch ein Kreuz daran beteiligen müssen!

20.03.2020 20:55 Uhr Das sieht im Moment ziemlich düster aus

Zu: „60 Trecker vor der Mensa“, vom 6. März

Wir alle wollen essen und trinken und auch noch ein paar Tage auf dieser Erde leben. Und genau genommen ist das Allerwichtigste die Natur und dann auch die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanzen. Aber letzten Endes geht es allen nur ums Geld. Dabei können wir doch am Ende nichts mitnehmen. Und unser Vermächtnis ist das, was wir den nachfolgenden Generationen hinterlassen. Und das sieht im Moment ziemlich düster aus.

Jeder sollte sich doch fragen, möchte ich diese Welt, so wie sie ist und sich entwickelt, wirklich meinen Kindern hinterlassen? Kann ich nicht etwas verbessern, etwas zum Guten ändern? Warum fragen sich die Landwirte das nicht? Sie könnten selber Vorschläge zum Wohle der Natur erarbeiten und dafür kämpfen, dass die Politik diese unterstützt. Das wäre wirklich eine Verbesserung und fände sicherlich eine große Akzeptanz vonseiten der Bevölkerung. Alles mit Treckern blockieren schafft nur noch mehr Feindschaft. Und warum nur Trecker? Mit PS protzen und elektronischer Vollausstattung! Wäre es nicht eine größere Gaudi gewesen, mit Rindern angeritten zu kommen? Das hätte richtig für Schlagzeilen gesorgt.

13.03.2020 23:31 Uhr Bewerberin abgewiesen

So wurde man, wie die anderen in ihrer Ausbildungsgruppe, arbeitslos und bewarb sich bei den Fluggesellschaften. Diese wollen zwar solche Arbeiter, aber gleich mit zehn Jahren Berufserfahrung. Also umdenken – man bewarb sich bei der Bahn, ob nun bei den Privaten oder der DB für die Instandsetzung oder als Lokführerin. Ein Vorstellungsgespräch bei der Bahn – und man hörte nichts mehr, obwohl man dort nochmals Bewerbungen hingeschrieben hat und auch telefonisch versuchte, mit der DB Kontakt aufzunehmen. Nichts passierte. Da man sich auch bei der Nordwestbahn beworben hatte, kam es zum Vorstellungsgespräch in Osnabrück. Es schien wohl gut zu laufen – aber nach ein paar Tagen kam die Absage, dass man als Frau nicht in diese Männerwelt passt. Was soll das? Einerseits sucht man Leute und dann so eine Aussage. Ist der Lokführermangel nur ein Fake? Die Aussage, dass eine Frau nicht in diese Männerwelt passt – da hätte man eine Anzeige machen müssen wegen Diskriminierung.

13.03.2020 23:29 Uhr Hund erbricht sich

Die Aussage von Herrn Brünjes, dass bereits bestehende Vorschriften einen „sicheren und schonenden Einsatz“ von Herbiziden und Insektiziden gewährleisten, darf stark angezweifelt werden. Zu behaupten, dass ein Verbot dieser Pestizide lediglich der Profilierung der Gruppe 17 diene, grenzt schon an Unwissen beziehungsweise Unverschämtheit.

Ich gehe mehrmals am Tag mit meinem Hund hinunter zum Schellental. Der dortige Bauer hat den Rain so dicht an den Flurweg untergepflügt, dass von einem Blühstreifen keine Rede sein kann; am liebsten würde er wohl noch die Straße unterpflügen. Ich bemerke die Anwesenheit dieses Bauern immer dann, wenn sich mein Hund nach dem Gassigang erbricht, weil er das vergiftete Gras für seine Verdauung gefressen hat.

13.03.2020 23:28 Uhr Gut für alle

Wie die einstimmigen Beschlüsse der Ortsräte zu bewerten sind, ist dem Artikel zu entnehmen. Wenn Herr Meyerhoff meint: „Da werden die Ärger machen“, hat er sich wohl mit den Anwohnern der Cumberlandstraße (Südumgehung-Ersatz) noch nicht unterhalten. Herr Siepmann scheint der einzige in dem Gremium zu sein, der erkennt, was gut für die Stadt (geringe finanzielle Belastung), gut für die Bevölkerung (weniger Beeinträchtigung durch Straßenverkehr), gut für Radfahrer und Fußgänger (Teileinziehung) ist.

13.03.2020 23:26 Uhr Kein Neubeginn

Das erste Ziel wurde dank Votum der Wähler erreicht bei einer sicher sehr holprigen, aber demokratischen Wahl im Landtag mit der Wahl des FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich. Der Neubeginn nicht.

Die Wahlleitung hatte die Landtagspräsidentin Birgit Keller (Linke) inne. Obwohl formal alles richtig lief, wurde dieses Ergebnis nicht respektiert. Nicht von der Bundeskanzlerin, am wenigsten aber vom Wahlverlierer Ramelow und seiner Entourage, die in alter Tradition ihrer SED-PDS-Linke-Linie ihre Anhängerschaft mobilisierte und gegen den gewählten und vereidigten Ministerpräsidenten Kemmerich und die ihn in geheimer Abstimmung wählenden Abgeordneten und Parteien mobilisierte.

Die Linke-Fraktionschefin zeigte sich als schlechte Verliererin und brüskierte den gewählten Ministerpräsidenten und das gesamte Parlament, ohne von der Landtagspräsidentin einen Ordnungsruf zu erhalten. Aber die ist ja von derselben Partei. Wenn man sich aber auch die Liste der aktuellen Politiker der Linken im Thüringer Landtag anschaut, so stellt man fest, dass immer wieder alte SED-Kader an den Fleischtöpfen der Macht standen und weiterhin stehen wollen, so die ehemaligen Minister Holter, Klaubert und Werner sowie die Landtagspräsidentin Keller. In der DDR waren sie kleine Lichter der Staatspartei, aber gebrannt haben sie alle. Die SED war immer eine Partei gegen Demokratie, Freiheit und Wohlstand! Die Abgrenzung zu dieser Partei ist nie ehrlich gewesen seitens SPD, CDU, FDP und Grünen.

CDU und FDP verspielen eine bürgerliche Mehrheit und weiter das Vertrauen der Wählerschaft, wenn sie dem abgewählten Ramelow ins Amt verhelfen.

13.03.2020 23:21 Uhr Gemeinsam mit den Landwirten Lösungen suchen

An Bewegungen wie zum Beispiel Fridays for Future ist gut erkennbar, dass auch die Jugend Angst vor der Zukunft hat, wenn auch aus einer anderen Perspektive. Ich finde es beschämend, wenn diesen Jugendlichen (und inzwischen ja auch vielen Erwachsenen) unterstellt wird, dass sie demonstrieren und direkt danach mit dem SUV nach Hause fahren würden. Offensichtlich kennt Herr Meyer im Gegensatz zu mir niemanden, der sich dort engagiert. Die, die ich kenne, kommen zu Fuß oder fahren mit dem Fahrrad.

Besonders perfide ist aber, wenn das Landvolk behauptet, die wahren Schützer der Natur zu sein. Ich finde, dass die Landwirte unersetzbar sind, um Nahrungsmittel für die Bevölkerung zu produzieren. Über die Art der Anbaumethoden kann man aber trefflich streiten. 42 Prozent der 2018 in Deutschland verkauften Pestizide sind Unkrautvernichter, das bedeutet, dass fast die Hälfte der Pflanzenschutzmittel nicht dem Schutz der Kulturpflanzen, sondern der Arbeitserleichterung dient. Wie so oft geht, es hier ums Geld. Die konventionelle Landwirtschaft muss mit dem Weltmarkt konkurrieren, da ist man vermutlich froh, dass die chemische Industrie hier helfen kann. Besonders effektiv wird es dann, wenn die Kulturpflanze dann auch noch durch Züchtung unempfindlich gegen diese Unkrautvernichter ist – ein besonderer Fullservice von Firmen wie Monsanto, dem Entwickler von Glyphosat und einem der weltgrößten Pflanzenzüchter.

Natürlich ist auch das nur ein Aspekt, aber das Thema ist viel zu komplex, um es in einem Leserbrief umfassend zu betrachten. Daher mein Appell: Gemeinsam sollten wir in unserer Gesellschaft schnell nach Lösungen suchen. Hier müssen alle helfen: die Politik, die Landwirtschaft und natürlich auch die Verbraucher. Anderen die Schuld geben, reicht jedenfalls nicht!

13.03.2020 23:19 Uhr Schwer zu vermitteln

Da spricht auch nichts dagegen, sofern Herr Weil die Flüchtlinge privat unterbringt und die Kosten dafür übernimmt. Mit dem Koa-
litionspartner CDU scheint das nicht abgestimmt zu sein. Es ist auch uns Bürgern schwer zu vermitteln, dass Herr Erdogan und Herr Putin in Syrien einen Stellvertreterkrieg führen und als Verantwortliche des Flüchtlingsstroms die Migranten nach Europa schicken wollen. Man darf nur hoffen, dass die Grenze nach Griechenland geschlossen bleibt, denn wenn der Flüchtlingsstrom bis nach Istanbul reicht, wird auch der türkische Präsident lernen müssen, dass das Öffnen der syrischen Grenze nicht das der europäischen ist.

13.03.2020 23:17 Uhr Tunnel für Radfahrer freigeben

Radfahrer, die von der Scharnhorststraße kommen, biegen links ab und fahren getrennt von den Kraftfahrzeugen auf dem 164er Ring bis zum „Café am Ring“, rechts ab am Parkstreifen der Deisterallee entlang bis zum Platz vor der Tourist-Information, rechts ab zum Kastanienwall oder links ab auf die vorhandene Rampe durch den Tunnel „Grüner Reiter“, links ab zur Deisterallee (Fuß-/Radweg-Kennzeichnung), rechts ab auf dem Weg an der Hamel entlang zur Südstadt oder im Tunnel „Grüner Reiter“ rechts ab bis zur Osterstraße, Freigabe für das Fahrradfahren in diesem oberen Bereich der Osterstraße, links ab in die Bungelosenstraße (Freigabe für Radfahrer) oder rechts ab in die Heiliggeiststraße (Freigabe für Radfahrer). Somit erreichen die Radler, getrennt von den Hauptverkehrsstraßen, viele Bereiche der Stadt und den Weserradweg. Auch der Bürgergarten ist nicht davon betroffen, somit entfallen die Kosten für den Radwegausbau im Bürgergarten.

13.03.2020 23:11 Uhr Abschiedsfeier nicht aus der Staatskasse

Verabschiedung gut, das gebietet der Anstand, aber schon vorher einen Kostenanschlag von eventuell 10 000 Euro anzudenken, das spottet nun doch jeglicher Vernunft. Wenn man eine Feier mit angedachten 500 Personen möchte, sollte diese auf private Initiative von Herrn Bartels ausgehen. Und sicherlich würde sich auch eine Location finden, die nicht schon einen Kostenvoranschlag von bis zu 3000 Euro beinhaltet, und der Steuerzahler würde nicht für die Kosten aufkommen müssen, wenn der Landkreis dieses initiieren sollte. Impertinenz lässt grüßen.

Merkwürdig an diesem Umstand erscheint mir auch die Tatsache, dass der ehemalige Landrat am 18. Februar einen Vortrag halten konnte vor internationalem Publikum zu einem Thema, das sowohl Politiker als auch Privatpersonen betrifft, nämlich über Hasskommentare im Netz sowie auch Morddrohungen. Er war nicht in der Lage, sich den Vorwürfen zu Lügde zu stellen, sein Credo: Ich habe nichts gewusst, die Verantwortung lag bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendämter! Der 50-Jährige hat im Missbrauchsfall von Lügde Fehler seiner Behörde eingestanden und sich in diesem Zusammenhang mit viel Kritik auseinandersetzen müssen. Wer sich so aus der Verantwortung stiehlt – anders kann ich das nicht nennen –, ist für einen solchen Posten nicht geeignet. Politiker sollten hinter ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen, das nennt man Fürsorgepflicht. Bei der internationalen Konferenz mit zahlreichen wohl internationalen Bürgermeistern in Wien über seinen psychischen Druck zu sprechen, halte ich für Bigotterie.

Isabella Conti, Bürgermeisterin der italienischen Stadt San Lazzaro di Savena, setzt dagegen nach eigenen Angaben auf Dialog. „Ich versuche, den Menschen viel zu erklären, damit sie nicht das Gefühl haben, vor den Kopf gestoßen zu werden“, so Conti. Meine Aufgabe ist es, für alle zu sorgen. Diese Haltung nenne ich Verantwortungsbewusstsein!

Abschiedsfeier ja, aber nicht aus der Staatskasse.

13.03.2020 23:09 Uhr Auf den Zug verladen

Statt 70 Lkw-Fahrten täglich sollten die Verladeanlage und die Strecke für den Bahntransport des Massengutes fit gemacht werden. Wer trotz bestehenden Bahnanschlusses heute noch auf Lkw-Transport von Massengütern setzt, hat die Zeichen der Zeit verschlafen!

13.03.2020 23:08 Uhr Kein Gewinn für die Bahn-Anwohner

Und da hat der Vertreter von Pro Bahn sehr trefflich dargestellt, dass die Elektrifizierung für den Güterfernverkehr lediglich einer Entlastung der Strecke um Hannover dienen wird. Dem ist folglich zu entnehmen, dass es keinerlei Vorteile für den Naturpark Weserbergland bringen wird.

Um doch noch der Sache etwas Gutes abzugewinnen, wird gern auf die Chancen der Verbesserung des Personennahverkehrs hingewiesen. Da werden Plan- und Fantasiespiele hinsichtlich eines Einsatzes eines Regionalexpresses ins Feld geworfen, obwohl so ein Zug das Weserbergland „durchrasen“ wird. Außerdem besteht derzeit keinerlei Bedarf seitens der Betreibergesellschaften aufgrund geringer Fahrgastzahlen, die sich auch aufgrund der ländlichen Strukturen und schlechter Anbindungen nach Hannover nicht absehbar erhöhen werden. Des Weiteren läuft eine Elektrifizierung der Strecke Hameln–Elze zumindest für den Personennahverkehr ökologisch ins Leere, da die eingesetzten Triebfahrzeuge vertraglich noch acht Jahre fahren werden.

In Summe ist eine Elektrifizierung der Strecke Hameln– Elze für die Bewohner des Weserberglandes, besonders für diejenigen, die im Bewusstsein und im Vertrauen, dass die Strecke kein Thema mehr sei, an selbiger gebaut oder Eigentum gekauft haben, kein Gewinn. Sie dient lediglich der Durch- und Umleitung des bereits vorhandenen Güterfernverkehrs (kein Lkw wird deshalb weniger auf unseren Straßen sein). Mehrbelastungen durch Lärm besonders in den Nachtstunden, ständig geschlossene Bahnschranken mit Staubildung auch in Wohngebieten und eher Einschränkungen für den Personennahverkehr als Vorteile für diesen dürften die Folgen einer Güterfernverkehrstrasse durch den Naturpark Weserbergland sein.

13.03.2020 23:06 Uhr Europa muss solidarisch sein

Nationalisten wollen ein Europa der Vaterländer – Vaterländer, die uns bereits zwei Weltkriege bescherten. Sie wollen also ein Europa des ständigen Streits, wo es nie zu einer Einigung kommt, weil jedes Land nur seinen Vorteil sieht. So, wie nun beim EU Gipfel, so, wie wir es bereits lange haben.

Die EU-Länder, die sich am wenigsten für die Not anderer interessieren, allen voran Ungarn und Polen, schreien am lautesten. Und das wird auch so lange andauern, wie es die lächerlichen unbedeutenden europäischen Vaterländer gibt. Wer sich ständig streitet, weil jeder nur an seinen Vorteil denkt, ist schwach und kommt zu keinem Entschluss, keinen Haushalt und keine Hilfe für Flüchtlinge. Die AfD und andere Nationalisten faseln derweil von einem zentralistischen einheitlichen Europa, vor dem sie eine Heidenangst haben. Warum? Weil es sich wehren könnte und es in ihrer Philosophie nur Zentralstaaten gibt. Bundesstaaten kennen sie nicht. Angeblich fürchten sie um ihre Identität. Dabei sind in Hessen immer noch Hessen und in Bayern immer noch Bayern. Wieso soll-ten in einem Bundesstaat Europa Italiener nicht Italiener bleiben können?

Die Demokraten allerdings, wollen ebenfalls kein starkes Europa und keine Einigung in wichtigen Fragen. Dafür haben sie die schwachsinnige Einstimmigkeit geschaffen, damit es um keinen Preis zu einer Einigung kommt und Leute wie Orban und Kaczynski Europa lahmlegen können und anderen Ländern, mangels Sanktionen, ebenfalls Solidarität verweigern.

Wir suchen Arbeitskräfte und die sollten wir nun, wo die Flüchtlinge vor der Tür stehen, nehmen und ausbilden. Sämtliche Gelder dafür müssen aus der EU-Kasse entnommen und dafür die Unterstützung für die Länder eingestellt werden, die von der Solidarität der anderen Länder leben, aber selbst keine ausüben. Damit würde man Leid und gleichzeitig auch einen Teil der eigenen nationalistischen Tendenzen mindern („Wir zahlen, die anderen kassieren“). Und ein solidarisches Zusammenwachsen Europas fördern, Europa wäre keine Lachnummer mehr. Ups, geht ja nicht! Dazu muss die dämliche Einstimmigkeit weg, und Mehrheitsbeschlüsse müssen möglich sein. Die Moral von der Geschicht: Solidarität ist gut, Nationalismus nicht.

13.03.2020 23:04 Uhr Aktion gegen Artenvielfalt

Nur ein Beispiel: die unüberlegten Aufträge der Stadt an die Gärtner, den Rückschnitt von Buschwerk und Hecken in der Feldmark auszuführen (unter anderem in Haverbeck oberhalb des Neubaugebietes), der alle paar Jahre notwendig ist. Bis auf den Stock sind die sowieso schon spärlich vorhandenen Büsche rigoros abgesägt worden. Welchen Sinn hat das? Vögeln sind dadurch die Nistmöglichkeiten abhandengekommen, Insekten die Nahrung. Im Frühjahr boten diese Pflanzen ein Blütenmeer.

Die ganze Welt beklagt den Rückgang der Artenvielfalt. Viele Gemeinden planen in Sitzungen, wie und wo sie Wildblumen oder Streuobstwiesen anlegen können, um Insekten und Vögel anzulocken. Jeder sollte es endlich verstanden haben. Der einzelne Bürger kann noch so bemüht sein, nach seinen Möglichkeiten zum Erhalt der Artenvielfalt beizutragen. Wenn jedoch von Amts wegen dagegen gearbeitet wird, steht er machtlos davor.

13.03.2020 23:02 Uhr Von der Lehrerin aufgewiegelt?

Aber halt, hier könnte man dieselben Züge aus der dunkelsten Zeit Deutschlands bei ihren „Demos“ wiedererkennen. Selbst die Großeltern müssen jetzt wieder herhalten. Es ist noch nicht lange her, da wurden die Großeltern vom WDR-Kinderchor geschmäht. Rassisten gegen Flüchtlinge eintauschen? Bei so viel Weltoffenheit kann man ihnen den Wunsch verwehren – gebt ihnen Flüchtlinge mit nach Hause, um die vielgepriesene Kulturlandschaft in vollen Zügen genießen zu können.

Aber warum wird eigentlich auf die Tränendrüse gedrückt, weil die AfD nicht intensiv geworben hat? Wer aufmerksam die Medien liest, wird bestimmt erkennen können, warum es so gelaufen ist. Da wären Brandanschläge, Bedrohung der Gastwirte und vieles mehr zu erwähnen.

Am besten ist die erwähnte Pädagogin, man sollte ihr ein Taschentuch oder das Grundgesetz geben. Sieht man sich die „Schülerdemo“ genauer an, sollte man vermuten, dass genau diese Schüler von der Pädagogin aufgewiegelt worden sind. Ob sie in ihrem Beruf richtig ist, sollte mal genau überlegt werden. Neutralität scheint da ein Fremdwort zu sein? Auch der Abschnitt mit der Mensa und der Erwähnung der Schüler, Jugendlichen und Reinigungskräften aus verschiedenen Ländern und Kulturen sind schon sehr seltsam. Was soll uns das sagen? Zumindest scheint der Bürgermeister den Demokratie-Gedanken folgen zu können, er fand teils die richtigen Worte.

13.03.2020 22:59 Uhr Differenziert betrachten

Die Landwirtschaft ist auf Objektivität und Verständnis angewiesen. So ist es kontraproduktiv, wenn der Vorsitzende des Landvolks Weserbergland selbst in Unsachlichkeit abgleitet. Wenn demonstrierende Landwirte mit Monstertraktoren Straßen blockieren, bewegen sie sich in einer ähnlichen Liga wie Jugendliche im „SUV von Mutti“.

Bedingt durch die moderne Landwirtschaft, hat sich das Gesicht unserer Offenlandschaft dramatisch verändert. Genauso wenig wie aber die Landwirte an allem Schuld sind, sind sie in Summe „die wahren Schützer der Natur“, die sich von „Montag bis Sonntag für Natur und Klima“ einsetzen. Es gibt sicherlich Landwirte, denen wir das konstatieren müssen, genauso wie es eine große Anzahl von Jugendlichen gibt, deren Ernsthaftigkeit uns zum Nachdenken bewegen sollte. Letztere alle über einen Kamm zu scheren, wird sich rächen. Es sind die Wähler von morgen, die es verdient haben, differenziert betrachtet zu werden. Genauso, wie es die Landwirte für sich beanspruchen.

13.03.2020 22:57 Uhr Busverkehr ausbauen

Vielleicht würden sich in solch einem Fall auch vermehrt Menschen, die im Besitz eines Pkw sind, dennoch für die Busnutzung erwärmen. Warum tut man sich in Deutschland mit solchen Dingen immer sehr schwer? Wenn es zum Schutz der Umwelt, dem Wohle der Menschen und der Qualität des Lebens dient, sollten die Kosten nicht an erster Stelle stehen. So gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass es auch in Deutschland ein solches Angebot geben wird.

12.03.2020 16:26 Uhr Aufwachen!

In Hanau ist sehr Trauriges passiert. Haben Sie das gar nicht gelesen, gehört oder gesehen? Ja, die Herrschaften haben auf der Straße, am Markt oder an der Ecke Wahlreklame verteilt oder geplaudert. Die Institutionen laufen den eigenen Interessen hinterher. Wo sind die Herrschaften, die vor 70 Jahren getötete Unschuldige wieder in unseren Gedanken wachrufen? Wir würden gerne zuhören und unser Mitleid aussprechen. Möchten Sie an Hanau auch nach 70 Jahren denken? Ich bin gerne, wie immer, dabei. Oder erinnern wir uns erst, wenn der Elefant in den Porzellanladen marschiert? Bis dahin schlafen wir weiter.

12.03.2020 16:24 Uhr Den permanent besorgten Eltern muss geholfen werden

Es reicht längst nicht mehr, dass bei Unterrichtsbeginn und -ende ganze Straßenzüge von Elterntaxis verstopft werden, damit die lieben und oft auch zu dicken Kinder bloß nicht zu Fuß gehen müssen. Es könnte ja sein, dass einige hinfallen, eventuell bei Regen nass werden, weil sie nicht wissen, wie ein Schirm funktioniert oder im Winter durch herunterpolternde Schneeflocken verletzt werden. Mein Gott, wie konnte meine Generation damals ohne ständige Überwachung bloß überleben? Mir ist das sogar als frisch geborener Säugling im Keller gelungen, als in den letzten Kriegstagen eine Bombe die Wohnung meiner Großeltern im Dachgeschoss so arg beschädigte, dass herunterfallende Trümmer im Schornsteinschacht für ordentlich Staub in meiner temporären Kinderstube sorgten. Das war noch echte Fürsorge!

Nun gut, das waren andere Zeiten. Jetzt gibt es eierlegende Wollmilchsäue, die als Smartwatch am kindlichen Handgelenk so ziemlich alles können, damit die permanent besorgten Eltern jederzeit wissen, was die lieben Kleinen so treiben und in welchen Gefährdungsbereichen sie sich befinden. In meiner Zukunftsvision ist das nur der Anfang. Ich fürchte, dass Eltern, deren Kinder aus Erzählungen wissen, was Bäume sind, verlangen, dass diese Gehölze gefällt werden. Es könnte ja sein, dass die Enkel von ihren leichtsinnigen Großvätern gehört haben, dass man das Geäst aus Jux und Tollerei besteigen kann. Da ist die Gefahr des Herunterfallens enorm. Allerdings glaube ich nicht an eine allzu große Gefährdung, denn wie sollen Kinder mit beiden Daumen auf ihren Smartphones Bäume beklettern können?

Mich wundert, dass Eltern von den medizinischen Wissenschaftlern noch keine Forschung für eine Dauerschwangerschaft verlangt haben. Dadurch wäre es endlich möglich, den Nachwuchs im Mutterleib bis fast zu deren Rentenalter zu behüten. In diesem Zusammenhang eine Bemerkung zu den menschlichen Lemmingen: Sie müssen ohne Individualität alles konsumieren, was im Technik- und Modebereich auf den Markt kommt – man will ja „cool“ sein. Wie langweilig ist das denn? Ich will im Gegenteil dazu ohne all diesen Schnickschnack „hot“ sein – und zum Glück fühle ich mich auch so. Cool bin ich erst, wenn ich als Körperspender auf dem Seziertisch liege.

12.03.2020 16:19 Uhr Hamelns Musikschule ist die beste in weitem Umkreis

Diese Vergleiche sind nicht zulässig, denn die angeführten Musikschulen können nicht ansatzweise mit der Qualität der Hamelner mithalten. An der Hamelner Musikschule sind weitgehend ausgezeichnete Musiklehrer tätig, die vorwiegend Hochschulabschluss haben und deshalb auch etwas besser bezahlt werden müssen, als nicht so gut ausgebildete Musiklehrer.

Dass man trotzdem versuchen sollte, die Kosten möglichst niedrig zu halten, ist richtig, doch bitte nicht auf Kosten der Qualität. Der Vorschlag, den Einzelunterricht zu einem erheblichen Anteil durch Gruppenunterricht zu ersetzen, funktioniert nur auf Kosten der Qualität, das versteht doch schon jeder Laie. In diesem Zusammenhang sollte die Stadt Hameln sich auch bewusst werden, welchen Sinn der Musikunterricht an der Musikschule hat. Neben der Ausbildung auf dem Instrument hat die musikalische Ausbildung auch einen hohen Stellenwert bei der Persönlichkeitsbildung. Nicht umsonst haben sich Generationen von Eltern und der langjährige Leiter der Musikschule, Herr Schulz (ihm sei gedankt), um die Entwicklung der Hamelner Musikschule bemüht und sie zur besten in weitem Umkreis gemacht, zum Wohle unserer Jugend. Und nun wird wieder kräftig zurückgedreht: Die komfortablen Unterrichtsräume sind schon weg, nun geht es an die Lehrkräfte und die Unterrichtsmethoden. Auch das Engagement der Zuständigen hat sich geändert, einige wohnen schon nicht mehr in Hameln. Seien Sie doch froh, wenn unsere Kinder ihre Freizeit mit schönen Interessen verbringen und sich nicht auf der Straße langweilen und Unsinn treiben. Es geht um die Entwicklung unserer Jugend, und die sollte uns doch etwas wert sein. Und hier meine ich die gesamte Jugend. 104 Euro pro Kind und Monat sind für manche Familien mit mehreren Kindern kaum möglich. Hier sollte die Stadt auch diese Jugend fördern, mit Kostenreduzierungen und Kostenfreistellungen. Ich begleite die Hamelner Jugendmusikschule seit 45 Jahren als Vater, Großvater und ehemals Vorstand im Förderverein.

02.03.2020 23:49 Uhr Wie lange will er sich selbst noch bedauern?

Zu: „Bartels spricht über Druck auf Politiker“, vom 19. Februar

Wie lange will er sich selbst noch bedauern und bedauern lassen? Zu bedauern sind die Menschen, die durch sein Mitversagen betroffen und geschädigt wurden und sind. Sinnvoller hätte er sich – wenn er sich schon bei dieser Konferenz in Wien „einbringen“ wollte – ähnlich der Aussage von Isabella Conti angeschlossen, nämlich: „Ich versuchte zwar, den Menschen zu erklären, damit sie nicht das Gefühl hatten, vor den Kopf gestoßen zu werden. Leider habe ich das nicht geschafft.“

02.03.2020 23:46 Uhr Fakten anschauen

Zu: „Krankenversicherung für alle würde Beiträge senken“, vom 18. Februar


Viel wichtiger wäre jedoch der finanzielle Aspekt – würden doch alle in Zukunft weniger zahlen müssen. Wer dies glaubt, glaubt auch noch daran, dass in unserer Demokratie der Wille des Volkes das politische Handeln auch nur im geringsten beeinflusst.

Schauen wir uns die Fakten an: Privat krankenversichert sind circa 8,8 Millionen Menschen und damit auch zahlungspflichtig. In den gesetzlichen Kassen sind insgesamt circa 73 Millionen Menschen versichert, aber allein 16,2 Millionen sind beitragsfrei, und es gibt sicherlich einen nicht unerheblichen Prozentsatz der Beitragspflichtigen, die die Beiträge nicht aus eigener finanzieller Kraft aufbringen können, sondern die öffentliche Hand die Zahlungen leistet. Kein Wunder also, dass die Privaten diese Begehrlichkeiten wecken. Wir könnten uns auch einmal über das Zusammenlegen von Pensionen und Renten unterhalten: Für 1,3 Millionen jetzige und zukünftige Pensionäre werden 70 Milliarden Euro aufgewendet, aber für 21 Millionen Altersrentner nur 200 Milliarden Euro.

02.03.2020 23:43 Uhr Es wird alles schöngeredet

Zu: „Zeichen am Rattenfängerhaus stehen auf Neustart“, vom 19. Februar

Das Interieur soll also nach Renaissance gestaltet werden. Na, dann mal los. Ob ein Inder sich damit identifiziert, ist sehr fraglich. Es wird, wie auch beim Hochzeitshaus, alles schöngeredet.

Aus dem Rattenfängerhaus hätte man ein Haus der Geschichte in Zusammenarbeit mit dem Museum gestalten können. Und dies ohne zusätzliche Kosten von 117 000 Euro. Bleibt es bei diesem Betrag? Aber egal, dann wird halt die Grundsteuer erhöht. Da die Stadt bei der Pacht immer überrascht wird, wird sie hier ihr blaues Wunder erleben. Beim ZDF in der „Heute Show“ gibt es den goldenen Pfosten. Die Stadt kann sich schon einmal dafür bewerben.

Wenn es so „angenehm“ weitergeht, dann wird es für einige Bürokraten unangenehm.

02.03.2020 23:40 Uhr Gesellschaftliches Klima ändert sich

Zu: „Es hätte auch uns treffen können“, vom 22. Februar


Die Gesellschaft gewöhnt sich dabei langsam an Ausdrucksformen und Umgangsformen, die vor ein paar Jahren allenfalls am Stammtisch zu erleben waren. Dort mussten Menschen damit rechnen, sofort Widerspruch zu ernten oder ausgegrenzt zu werden.

Jetzt können Häme, Beleidigungen, Behauptungen und Lügen ohne Folgen anonym verbreitet werden. „Das tut man nicht!“ , diese Selbstverständlichkeit schwindet wohl langsam. Im Gegenteil: Wenn Teile unserer Volksvertreter – oder die, die sich dafür halten – öffentlich und offiziell sogar im Bundestag eine Art „Geländesprache“ benutzen und dafür von vielen Seiten als Helden gefeiert werden, geht jeglicher Respekt, jegliche Würde anderen gegenüber verloren. Und das ist dann „normal“! Frechheit siegt! Wenn zum Beispiel die Bundesregierung als „Irrenhaus“ bezeichnet wird, unsere Gesellschaft angeblich von „Kopftuchmädchen und Messermännern“ überschwemmt wird und eine „Umvolkung“ droht, ist ein Klimawandel in vollem Gange. Jeden Tag ein wenig mehr!

Es gibt einen Bodensatz von deutschen Mitbürgern, die nicht bereit sind oder in der Lage, differenziert zu denken und zu argumentieren. Für sie gelten nur die einfachen Antworten – nicht Lösungen – auf komplizierte Fragen. Das ist ja auch bequemer. Damit kann man sich ganz toll und überlegen fühlen. Nur, wer als Partei und Politiker wirklich Verantwortung für unser Land und unser Gemeinwesen reklamiert, wer sich als Bürger für unser Land interessiert, muss kühlen Kopf bewahren und sollte diesen Kopf bitte auch anstrengen. Das stetige Drehen am Thermostat der Stammtischmeinungen heizt das Klima Grad um Grad auf. Wie wir wissen, ist die Klimakatastrophe dann nicht mehr weit!

02.03.2020 22:57 Uhr Internetwüste?

Zu: „Breitbandausbau – Pötzen ist Abschlussquotensieger“, vom 18. Februar


Festzustellen ist jedoch Folgendes: In der Kernstadt von Hessisch Oldendorf gibt es noch keine Werbung von htp und auch keinen flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser-Hausanschlüssen. Dort werden nur die Straßen und Bürgersteige aufgerissen für die Hauptleitungen der umliegenden Ortsteile.

Gleichzeitig steigt die Telekom in massive Werbung ein, um Anschlüsse einzusammeln. Daraus resultiert die Frage: Ist die Kernstadt nur Dienstleistungsgebiet, warten die htp, der Landkreis und die Stadtverwaltung darauf, dass die 40-prozentige htp-Anschlussquote nicht erreicht wird? Dann wird die Kernstadt mit der geringeren Datenmenge der Telekom eine Internetwüste bleiben.

02.03.2020 22:53 Uhr Worauf noch Rücksicht nehmen?

Zu: „Politik fordert Antworten zum Dach“, vom 13. Februar

Die Vorgänger-Generation hat das Gebäude schon fast entkernen lassen, für den allen bekannten Schwachsinn! Worauf noch Rücksicht nehmen? Baut Solarpaneele auf die riesige Dachfläche, dann kommt über den gewonnenen Strom sogar noch „Kohle“ ins Stadtsäckel! Unter die Stromerzeuger könnt Ihr von mir aus verzinktes Wellblech schrauben, sieht kein Mensch! Falls für die
Blicke von unten noch ein Sichtschutz nötig ist, müsst Ihr mal an der Autobahn gucken! Falls weitere Hilfe erforderlich sein sollte, ich bin nicht aus der Welt! Gerade für öffentliche Gebäude gilt eine Vorbildfunktion, und das Erwähnte ist eines.

02.03.2020 22:49 Uhr Humor ist Geschmackssache

Zu: „Wo Oskar Wilde draufsteht ...“, vom 14. Februar

Meine beiden Begleiterinnen und ich fanden die Aufführung spitze! Wir haben uns sehr amüsiert und hatten einen schönen Theaterabend. Wir finden, dass der Stoff sehr gut in die heutige Zeit und Gesellschaft transportiert wurde. Wir würden die Inszenierung dann auch nicht mit „Klamauk und Karikaturen“ beschreiben, sondern schlichtweg mit „witzig und charmant“! Aber Humor ist ja bekanntlich eine Geschmackssache... Unseren hat die Inszenierung jedenfalls getroffen! Und den des Publikums, das gelacht und viel Beifall gespendet hat, offenbar auch!

28.02.2020 20:26 Uhr Reiche werden reicher

Wenn jemand Gewinne in Höhe von 100 000 Euro und Verluste in Höhe von 90 000 Euro erwirtschaftet hatte, waren am Ende des Jahres nur 25 Prozent Steuern auf (100 000 bis 90 000) 10 000 Euro zu zahlen. Jetzt können Verluste nur noch in Höhe von 10000 Euro steuerlich abgezogen werden. Das heißt, es müssen 100 000 Euro versteuert werden. Die Bank überweist sofort 25 Prozent Steuern auf diesen Betrag, also 25 000 Euro, an das Finanzamt. Der Steuerpflichtige kann nachträglich in seiner Steuererklärung Verluste bis zur Höchstgrenze von 10 000 Euro geltend machen, erhält von den 25 000 Euro Steuern nur 2500 Euro zurück. Der Staat kassiert also kräftig mit, wenn jemand im Alter seine Vermögensanlagen realisieren will. Darüber wird gar nicht diskutiert. Niemand macht an der Börse nur Gewinne, der Börsenhandel beinhaltet immer unkalkulierbare Risiken. Diese trägt nun der Steuerzahler fast allein. Es kann ihm sogar passieren, dass er 200 000 Euro Verlust einfährt und dennoch volle 25 Prozent Steuern auf magere Gewinne zahlen muss, sofern diese den Betrag von 10 000 Euro jährlich übersteigen. Aktienkauf ist für die Altersvorsorge nur bedingt tauglich. In aller Regel werden auch an der Börse die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer.

28.02.2020 20:25 Uhr CDU verspielt ihre Glaubwürdigkeit

Zur Information sei an dieser Stelle erwähnt, dass im Dewezet-Artikel vom 25. September 2019 unter dem Titel „Bäumchen wechsel Dich“ ein Aufschrei der Forstwirtschaft durch die Medien ging, der zu einem Berlin-Gipfel führte, um mit Milliardenhilfe den deutschen Wald zu retten.

Sätze wie: „Das ist eine völlig neue Stufe der Eskalation“ oder „Der deutsche Wald stirbt“ liest man dort, weil 110 000 Hektar Wald in Deutschland vertrocknet sind. Julia Klöckner (CDU) stellt Beihilfen in Aussicht, um gegen die geschädigte Waldfläche von 180 000 Hektar vorzugehen. Die Forstlobby fordert 2,3 Milliarden Euro als Soforthilfen. Unter dem Dewezet-Artikel „Noch kein Ende in Sicht“ vom 16. Oktober 2019 starteten die CDU und DU (Die Unabhängigen Hameln) einen Aufruf zur Rettungsaktion des Hamelner Stadtwaldes, zu dem alle Behörden und Bürger animiert werden sollten, einen finanziellen Beitrag zu spenden oder durch praktischen Arbeitseinsatz, wie Bäume pflanzen, ihren Beitrag leisten sollten. Und nun die Absichtserklärung der CDU, dass allein in Niedersachsen 120 000 Hektar Wald freigegeben werden sollen, zur Bebauung für Windindustrieanlagen. Ein Schlag ins Gesicht aller, die bislang dem Aufruf gefolgt sind, im guten Glauben, etwas Positives für den Wald zu tun. Wo bleibt der Aufschrei der Forstwirtschaft?

Es zeigt wieder einmal mehr, hier soll Lobbyarbeit vergoldet werden. Bezahlt von uns Bürgern. Wie in meinen bislang erschienenen Leserbriefen weise ich wiederholt daraufhin, dass in Deutschland durch eine verantwortungslose Energiepolitik unsere bislang sichere Energieversorgung vor die Wand gefahren wird, was sich durch ständige Strompreiserhöhungen Jahr für Jahr schon jetzt widerspiegelt. Durch immer höhere flatterhafte Stromerzeugungen, bedingt durch den weiteren Ausbau der Windkraft, stellen sich bei Dunkelflauten der Erneuerbaren, zunehmende Netzstabilitätsprobleme in naher Zukunft ein. 2019 sind wir nach Medienberichten mehrfach einem großen Blackout nur knapp entkommen.

Leider nehmen sich Medien wie die Dewezet noch nicht dieser Probleme an, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Somit bleibt nur der Weg per Leserbrief.

28.02.2020 20:23 Uhr Elektrobetrieb von Bahnen ist nicht umweltfreundlich

Das Thema Elektrifizierung Löhner Bahn sei in Berlin und bei den Planern in Hannover auf unabsehbare Zeit abgeschrieben, da sowohl im Süden (Kasseler Kurve) als auch nördlich von Hannover aktuell Ausbaumaßnamen angeschoben werden, die zur Entlastung des Güterschienenverkehrs in der Landeshauptstadt führen sollen. Dieser Entlastung der Landeshauptstadt selbst aber galt und gilt bei den beiden Planern das Hauptaugenmerk, war und ist der eigentliche Grund, sich ab Anfang 2010 für unsere Strecke zu interessieren. Nicht der Personenverkehr!

Der Wegfall des zweiten Gleises und der Umstand, dass die Elektrifizierung im Wegeplan jetzt nur bis Hameln reicht, macht die Strecke mangels Profitabilität für die Planer nur noch wenig attraktiv. Was Herr Fisser verschweigt in seinem Beitrag, ist also längst im Gang: Die Entlastung Hannovers durch die nördliche und südliche Peripherie. Nicht zu reden von den Erweiterungsmaßnahmen im Bahnhof selbst. Unsere Strecke wird daher von einer möglichen und rechtlich unkontrollierbaren (Stichwort: Antidiskriminierung von Güterverkehren) Heimsuchung durch Güterzüge hoffentlich verschont – für immer.

Zum Thema Wasserstoff als Alternative zur Elektrifizierung: Der Betrieb mit Fahrdraht ist, wie im Artikel behauptet, nicht umweltfreundlich, da Deutschland eine traurige Quote von knapp 50 Prozent fossiler Energieträger hält. Dass diese kompensiert werden, durch unstete alternative Energien, ist nicht möglich in einem hochindustrialisierten Land. Vor diesem Hintergrund ist die im Artikel unterstellte Sauberkeit eine rechnerische Fiktion, da niemand weiß, woraus sich der angebliche Grünstrom tatsächlich gerade speist. Wasserstoff ist die einzige Möglichkeit, sofern dafür die Windkraft oder PV-Anlagen verwendet werden, einen Brennstoff CO2-neutral zu produzieren und damit Elektromotoren anzutreiben. Es gibt massenhaft dieser Energie im Inland und an der Küste, deren Quelle Wind und Sonne unendlich ist. Wasserstoff selbst ist aufgrund seiner enormen Dichte effizient transportierbar. Bereits funktionierende Strecken mit Wasserstoffzügen – ausgerechnet im Cuxhavener Wahlkreis des im Artikel zitierten Staatssekretär Ferlemann – sind der Beleg dafür, dass dies auch hier funktionieren könnte und der Fahrdraht der Löhner Bahn somit eigentlich nicht mehr notwendigist.

25.02.2020 21:24 Uhr Südumgehung hat Nachteile

Spätestens, wenn klar wird, dass viele Gebäude (ein ganzer Straßenzug!) einer Stadt abgerissen werden müssen, um eine Umgehungsstraßen zu bauen, muss klar werden, dass die Umgehungsstraße die Stadt nicht umgeht, sondern durch die Stadt führt und damit am falschen Platz ist. Hameln würde durch die Südumgehung jedoch nicht nur die Nordseite der Werftstraße verlieren, jede neue Straße lockt neuen Verkehr an. Die Südumgehung holt mehr Lkw-Verkehr von der Autobahn auf die B 1 nach Hameln!

Verlieren würde Hameln auch den Tönebönplatz und das Südbad, dessen kompletter Eingangsbereich durch Auf- und Abfahrten der Südumgehung überplant wurde. Wir brauchen in Hameln eine ergebnisoffene Diskussion, die auch die Probleme der Südumgehung benennt. Wir müssten uns dabei auch unangenehme Fragen stellen: Südbad oder Südumgehung? Naherholung an Düth, Weser und Töneböns Teichen oder Lkw-Lärm? Wie ruhig bleiben die Wohngebiete in Tündern und im Norden von Afferde? Soll die neue Weserbrücke wirklich nur Autospuren bekommen oder vielleicht doch auch einen Rad- oder sogar Fußweg? Muss die Trasse wirklich so exponiert als Hochstraße gebaut werden? Reicht vielleicht eine zweispurige Südumgehung? Passen die Jahrzehnte alten Pläne noch zu unserer Zeit?

Für diese Fragen müssen sinnvolle Lösungen und Antworten gefunden werden, wenn die Südumgehung Hameln wirklich ent- und nicht belasten soll.

25.02.2020 21:21 Uhr Eltern kümmern sich zu wenig

. Wir lernten und orientierten uns (zuerst einmal) an ihrem Vorbild. Das führte zu Stabilität und Bindung.

Die folgende Situation gehört heute zum alltäglichen Straßenbild: Ein Kind sitzt in der Karre und deutet lebhaft, mit Brötchen in der Hand, auf die flatternden Tauben, das Flugzeug, den Hund… Der schiebende Elternteil ist in sein Smartphone vertieft und reagiert nicht. Er befindet sich in seiner eigenen Welt. Das Kind macht die Erfahrung, dass die digitalen Medien wichtiger sind als die direkte Auseinandersetzung und das reale Leben. Zum Spaß der Erwachsenen kann es, noch bevor es läuft oder spricht, über den Bildschirm wischen, bemüht, dem Vorbild zu entsprechen. Mit einem Jahr kommt es dann in die Krippe, ob gruppenfähig oder nicht. Dort soll es dann alles lernen. Die Verantwortung liegt ab sofort nicht mehr in der Hand der Eltern. Bequem, oder? Mir ist bewusst, dass es auch die „anderen“ Eltern gibt, die ihr Bestes geben.

25.02.2020 21:18 Uhr Bald eine Stadt ohne Bäume?

Es begann schon, als ich noch in Hameln war: Kahlschlag Ilphulweg, etc. Aber was jetzt mit dem Katanienwall passiert ist, unfassbar! Und fast täglich lese ich über neue Baumfällungen. Wenn alles kahl ist, sieht das bestimmt super aus! Auch hier in Bayern gibt es viele schöne Bäume, aber die werden nach Möglichkeit erhalten beziehungsweise gestutzt und es wird nicht alles radikal „ausradiert“.

25.02.2020 21:16 Uhr Theaterstück war sehr gelungen

Manchmal kann ich das nachvollziehen. Im Hinblick auf die Operette „Im weißen Rössl“ vom letzten Samstag, an deren Aufführung der Kritiker der Dewezet leider kein gutes Haar lässt, erscheint mir das aber sehr unberechtigt. Ich habe sowohl die Ausstattung und die Kostüme, als auch die Inszenierung, vor allem aber Musik und Gesang als äußerst gelungen wahrgenommen. Natürlich kann die Akustik in unserem Theater nicht mit der Elbphilharmonie mithalten. Dennoch haben auch andere Zuschauer – wie ich – die drei Stunden Aufführung als sehr unterhaltsam und kurzweilig empfunden. Der langanhaltende Applaus im voll besetzten Haus sprach für sich. Insofern meine ich, dass die veröffentlichte Kritik diejenigen, die nicht dabei waren, einen falschen Eindruck vermitteln muss. Übrigens enthält das Stück selbst eine Episode, die das Thema der unberechtigten Kritik behandelt. Der Figur des Sigismund wird nämlich ihr (scheinbar) gutes Aussehen vorgeworfen, nur: „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist ...?“

25.02.2020 21:14 Uhr Aufgabe der Eltern

In dem Artikel geht es aber um etwas Anderes, nämlich das Erlernen des Schwimmens. Früher kamen fast keine Kinder ohne „Seepferchen“-Abzeichen in die Schule. Es war üblich, dass Eltern oder Großeltern die Ferien nutzten, um den Kindern entweder selbst das Schwimmen beizubringen oder aber einen Kurs beim Bademeister zu buchen. Und in der Regel kamen die Kinder nicht ohne elementare Kenntnisse in die Grundschule. Anfängerunterricht, wie er heute laut Rektor Schieb für mehr als die Hälfte der Schüler nötig wäre, ist eine Aufgabe, die der Schule, wie manches Andere, allmählich und unmerklich zugeschoben worden ist. Bevor nun Schule, Politik und Verwaltung hier Handlungsbedarf einfach akzeptieren, könnte man vielleicht mal innehalten und den Eltern deutlich machen, dass es eigentlich ihre Aufgabe ist, hier tätig zu werden. Denn es besteht die Tendenz, der Schule immer mehr Aufgaben zuzuweisen. Das beginnt mit dem Zubinden der Schuhe im Kindergarten, das in vielen Fällen als Aufgabe des dortigen Personals angesehen wird. Später kommen Ernährung und sexuelle Aufklärung hinzu. Aber mit etwas Fantasie wäre die Liste noch zu erweitern. Fahrradfahren, auch auf dem E-Bike, Tanzstunde und Autofahren... Vieles ist denkbar, sodass die Kinder und Jugendlichen dann schließlich auf eine 50-Stunden-Woche kämen und, wie schon jetzt in Japan zu sehen ist, zu einem großen Teil in eine Depression geraten aus Überforderung und zu wenig Freizeit. Übertrieben? Ja sicher. Vorläufig noch.

25.02.2020 21:12 Uhr Drogerieketten werden Rückzieher machen

Ein Baumarkt und ein Elektromarkt wollten nach Bad Pyrmont. Müller hat nach der Insolvenz von KDM sogar schon Personal für ein neues Kaufhaus eingestellt. Alle wurden letztendlich vertrieben. Ich persönlich habe schon lange keine Lust mehr in eine Innenstadt zu gehen, wo die einzige Attraktion ein stets überfüllter Rossmann mit genervtem Personal ist. Früher gab es allein im Zentrum mindestens drei Drogeriemärkte, heute streitet man sich über jeden Quadratmeter Ladenfläche, obwohl mindestens 30 Prozent der Geschäfte Leerstand haben. Im Zuge des zunehmenden Online-Handels kann sich eine Stadt doch freuen, dass dm und Müller trotzdem in den stationären Handel investieren. So fahre ich weiter nach Hameln oder Detmold und gebe da mein Geld aus. Es fehlt seit Jahren mindestens ein Drogeriemarkt in Bad Pyrmont, der Standort am Königsbrink ist für Pendler (zum Beispiel Phoenix Contact) ideal. Das Zentrum ist für ältere eher schlechter zu erreichen als ein Gewerbegebiet mit ausreichend Parkplätzen. Ich hoffe, ich habe Fachleute in der Politik gewählt, die das Interesse der Bürger und Bürgerinnen vertreten. Oder nicht?

24.02.2020 14:49 Uhr Energieverschwendung

Zu: „33 Millionen: Kosten steigen weiter“, vom 14. Februar


Und nicht nur einzelne Notbeleuchtungen, sondern das volle Programm, auf der Baustelle in jeder Etage, im Fahrradkeller davor, in der Aula der IGS etc. Die Energiekosten sind angesichts der Gesamtkosten von 33 Millionen zwar Kleinkram, aber auch das wird sich summieren und es wäre ein Leichtes, diese Kosten einzusparen! Von der Energieverschwendung mal ganz abgesehen!

24.02.2020 14:46 Uhr Nazis versuchen, an die Macht zu kommen

Zu: „Gedenken an Naziopfer“, vom 23. Januar


Den Holocaust hat er überlebt. Sieben Jahre später, 1952, wurde Paul Schepelmann wieder zum Bürgermeister gewählt. Der Staat hat es versäumt, diesen Mann vor Gericht zu stellen. Wegen Mordes, Totschlags, Tötung eines Menschen. Im Jahre 2019 wurde ein Soldat – er war 96 Jahre alt – wegen tausendfachen Mordes angeklagt. Er war abkommandiert und hatte keine Chance. Dem soldatischen Eid, den er im KZ geleistet hatte, musste er nachkommen. Paul Schepelmann hat aus reinem Hass gegen die Juden gehandelt. Ich schäme, mich in einem Land zu leben, wo so etwas möglich war. Ich schäme mich, in einem Land zu leben, wo Nazis wieder versuchen, an die Macht zu kommen. Gebt diesen hirnamputierten Idioten keine Chance!

Hessisch Oldendorf

24.02.2020 14:45 Uhr Bürgernähe sieht anders aus

Zu: „Neue Trassenführung für Hamelns Südumgehung“, vom 14. Februar


Aber was mir bitter aufstößt, ist die Tatsache, dass ich als langjähriger Bewohner eines Wohnhauses an der Werftstraße aus der Dewezet erfahren muss, dass auch mein Wohngebäude dieser veränderten Trasse zum Opfer fällt. Offensichtlich sind ausschließlich die Gewerbetreibenden wichtig genug, um informiert zu werden, der „einfache Bürger“ jedoch nicht. Es wäre gar nicht so schwierig gewesen, die überschaubare Zahl von Bewohnern in einem Schreiben über diese Planung zu informieren, ebenso wie den ebenfalls betroffenen Dartclub Hameln. Mit den Gewerbetreibenden werden Alternativen und Lösungen diskutiert, die Bewohner sollen offensichtlich alleine schauen, wie sie klarkommen. Bürgernähe siehtanders aus. Leider habe ich Ähnliches bereits von dieser Behörde als seinerzeit stellvertretender Ortsbürgermeister von Hachmühlen-Brullsen erleben müssen, als der Ausbau der B 217 im Zuge der Expo mit dieser Behörde diskutiert wurde und der Vorschlag durch den Ortsrat kam, die Ortsdurchfahrt lediglich dreispurig zu gestalten, da mehr Spuren nicht nötig seien. Stattdessen sollte Begleitgrün den Ort attraktiver machen. Das ginge keinesfalls, allein wegen des Verkehrsaufkommens durch die Expo. Ergebnis: Die Bauarbeiten liefen noch während der Expo, der Verkehr wurde während der ganzen Expo zweispurig durch den Ort geführt und es gab keine Verkehrsbehinderungen. Aber eben auch kein Begleitgrün, keinen schöneren Ort und keine zufriedenen Bürger. Für mich ist diese Art der Kommunikation ein Déjà-vu und ein ganz schlechter Stil im Umgang mit betroffenen Bürgern.

24.02.2020 14:41 Uhr Endlich TÜV-Prüfung einführen

Zu: „Rotorschaden – Reparatur lässt auf sich warten“, vom 12. Februar


Zudem bleiben die entscheidenden Fragen ungeklärt: Wie kann es sein, dass die Rotorblätter nach einem Jahr Betriebszeit bereits Defekte aufweisen? Gemessen an der Verfügbarkeit von konventionellen Kraftwerken pro Jahr, haben die Windkraftanlagen lediglich ein Viertel der Volllaststunden geleistet. Was ist die Ursache für diese Schäden? Sind es Fertigungsfehler oder muss man sich eingestehen, „Fremdkörper“ (Vögel) in der Luft zerschlagen zu haben? Werden die Schäden auch an den restlichen Anlagen auftreten und wurden auch diese ausreichend kontrolliert? Wieso kann eine Gefährdung der umliegenden Infrastruktureinrichtungen (Trinkwasserbrunnen, Höchstspannungsleitungen und Bahntrasse) durch Havarie ausgeschlossen werden? Leider wird keine dieser Fragen beantwortet. Als Lösung werden uns neue Rotorblätter präsentiert, das heißt, bereits nach einem Jahr „Betrieb“ ist tonnenweise Sondermüll entstanden! Es wird Zeit, endlich verpflichtende TÜV-Prüfungen für Windräder einzuführen. Jede andere Industrieanlage unterliegt einer Prüfpflicht, wieso gilt dies nicht für Windkrafträder?

Übrig bleibt im Artikel lediglich der Eindruck, dass es dem Schallopfer in Grohnde nur um Schadenersatz geht, doch Gesundheit und Heimat lassen sich nicht mit Geld aufwiegen. In der Klage geht es um eine angestrebte Nachtabschaltung sowie um den Nachweis, dass der emittierte Infraschall dieser Industrieanlagen gesundheitsschädlich ist. Doch solange die Messungen nach einer veralteten Norm für Industrieanlagen bis maximal 30 Meter Höhe erstellt werden, sind die Ergebnisse das Papier nicht wert, auf dem sie stehen.

18.02.2020 00:07 Uhr Sinnstiftender Akt

Zu: „Politbeben in Thüringen macht Parteien fassungslos“, vom 6. Februar

Nun hat bekanntlich Rot-Rot-Grün keine politische Mehrheit im Landesparlament von Thüringen. Herr Kemmerich erhält eine Mehrheit der Stimmen und wird zum Ministerpräsidenten gewählt. Ein nach dem Grundgesetz der Landesverfassung und der politischen Kräfteverteilung im Thüringer Landtag sinnstiftender Akt. Schließlich ist die Stimme jedes Abgeordneten gleich viel Wert. Eben auch die Stimmen der AfD-Parlamentarier!

Die AfD ist eine nach unserem Verfassungsrecht zugelassene Partei und wirkt an der Willensbildung der Bevölkerung mit. Es ist deshalb nicht akzeptabel, dass die Bundeskanzlerin auf die Ministerpräsidentenwahl Einfluss ausübt. Das steht der Kanzlerin nicht zu. Stattdessen hat sie die Rechte und die Stellung der Abgeordneten, wie vom Grundgesetz verlangt, zu schützen. Das Verhalten der Kanzlerin ist für mich ebenso wenig hinnehmbar wie die Haltung des Bundespräsidenten, der die Verstöße gegen die Schulpflicht von Schülern der Bewegung „Fridays for Future“ lobt und unterstützt. In den letzten Jahren erlebe ich eine zunehmende Geschwindigkeit, wie unsere Rechtsstaatlichkeit und demokratische Kultur in unserem Land Schaden nimmt. Das toleriere ich nicht.

18.02.2020 00:04 Uhr Der Rat hat das Gefahrenpotenzial erkannt

Zu: „Eine Million mehr für Busbahnhof“, vom 6. Februar


Erstaunlich, dass der Stadtbaurat diese leichtfertige Planung zugelassen hat. Nun hat der Rat dieses Gefahrenpotenzial erkannt und will eine Standortverlegung erreichen.

Völlig unverständlich ist, dass einige Ratsfraktionen diese einzig richtige Entscheidung nicht mittragen wollen und sie als Lachnummer bezeichnen.

Die Ratsmehrheit muss bei ihrer jetzt gewonnenen Einsicht bleiben und einen gefahrlos erreichbaren Busbahnhof verwirklichen, denn wie sagte Ratsherr Paschwitz richtig: „Sicherheit hat Vorrang.“ Erst wenn die gewährleistet ist, kommen Baubeginn und Fördermittel.

18.02.2020 00:02 Uhr Vorschlag zum Erhalt der Kunstschule

Zu: „Protest mit Ballons“, vom 8. Februar


Die hohen Kosten für einen neuen Fahrradweg durch den Bürgergarten kann man einsparen, wenn am Anfang und Ende des zirka 20 Meter langen Weges zwischen Rathausplatz und Scharnhorststraße ein Schild mit dem Aufdruck „Fahrradfahrer bitte absteigen“ aufgestellt würde. Es hat ja auch am „Guten Ort“ das Hinweisschild auf eine riskante Überquerung der Bahngleise für Fahrradfahrer gereicht. Und dort sind schon einige Stürze vorgekommen! Mit dem eingesparten Geld für die Bürgergartenquere könnte man zumindest einige Zeit die Kunstschule weiter finanzieren. Die Kinder sollten es uns wert sein!

17.02.2020 23:59 Uhr Wo bleibt der Vorteil für unsere Region?

Zu: „Vor der Elektrifizierung sind Bürger und Bundestag gefragt“, vom 5. Februar


Der aufmerksame Leser stellt aber bald fest, an der Faktenlage hat sich nichts geändert: Verbesserungen im Personennah- oder Personenfernverkehr sind nicht geplant. Realisiert wird diese Elektrifizierung nur, um Gütertransitverkehr auf dieser Strecke zu ermöglichen. Gäbe es Pläne für verbesserten Personenverkehr, der Artikelschreiber hätte dies dem Leser sicher in einer Sensationsmeldung präsentiert. Im Gegenteil, die Bahnstrecke Elze–Hameln–Löhne ist Bestandteil des künftigen „Dieselnetzes Niedersachsen-Mitte“. Hier ist der Einsatz von Dieselfahrzeugen aus dem Fahrzeugpool der Landesnahverkehrsgesellschaft geplant. Sozusagen die „Abwrackstrecke“ für ausgemusterte Dieselzüge aus anderen Regionen. Reine Elektronahverkehrszüge werden später auf der Strecke Elze-Löhne nicht fahren können, da ja nur bis Hameln elektrifiziert werden soll. Hybridzüge mit Akkus, die den nicht elektrifizierten Teil überbrücken könnten, sind von den Fahrleistungen vergleichbar mit Wasserstoffzügen, die bereits heute ohne Elektrifizierung fahren könnten. Teilweise erreichen Hybridzüge mit Akkus nur die Fahrleistungen von Dieselzügen, um die Reichweiten zu erhöhen. Wo bleibt da noch der Vorteil für unsere Region, der die großen Belastungen durch nächtlichen Gütertransitverkehr kompensieren könnte? Es gibt ihn schlicht nicht.

17.02.2020 23:57 Uhr Das Sicherheitsproblem bleibt

Zu: „Vor Busbahnhof soll das Tempo runter“, vom 27. Januar

Was die Geschwindigkeit von 20 oder 30 km/h betrifft, so müssen wir erfahrungsgemäß von der alltäglichen, beiderseitigen Nichtbeachtung ausgehen. Das Sicherheitsproblem bleibt.

Und die Kinder? Was wirklich notwendig erscheint, ist die absolute Trennung von Schülern und Autos, sprich die völlige Aufgabe einer „Begegnungszone“ bei der Querung der Basbergstraße. Mir scheint, die Diskussionsrunde ignoriert die Wesensart von Kindern: Sie verlassen die Schule oft in Gruppen albernd, träumend, taub zugestöpselt, rennend, immer ablenkungsbereit. Zu wissen, dass Unmengen von Radfahrern die Stadt Kopenhagen durchfahren, ohne jeden Autokontakt, auf eigens erschaffenen Routen...

17.02.2020 23:54 Uhr Man ist in Deutschland willkommen

Zu: „,Jeden Tag Beleidigungen“‘, vom 10. Februar


Tatsache: So gut wie jeder auf der Welt verfügt über Medien, um sich politisches und kulturelles Wissen über jedes Land dieser Erde anzueignen.

Will man in einem anderen Land, in diesem Fall Deutschland, leben, sollte die Toleranz des Kommenden schon eher ausgeprägt sein, so wie bei dem überwiegenden Teil der deutschen Bevölkerung auch. Schätzungsweise will auch in Afrika nicht jeder neben einem Weißen sitzen, ist es in vielen afrikanischen Ländern in dörflichen Gegenden noch üblich, in Lehmhütten zu wohnen, sind hungernde, kinderreiche Menschen usw. nicht gerade selten, und wahrscheinlich sind es diese sowie perspektivische Gründe, um zum Beispiel in Deutschland leben zu wollen. Wenn sich Brot für die Welt hauptsächlich in Afrika mit einer mehrheitlich schwarzen Bevölkerung engagiert, dann sind in den Broschüren, die ja für Spendeneinnahmen sorgen sollen, halt schwarze Menschen zu sehen. Die allgemeine Aussage, dass schwarze Menschen täglich beleidigt und bedroht werden, finde ich unangemessen. Im Übrigen dient die Integration hauptsächlich der Sprachförderung und der Orientierung in unserem demokratischen Land. Auf keinen Fall sollte sie dem Aufbau von Parallelgesellschaften dienen.

14.02.2020 22:07 Uhr Mehrere Schuldige

Zu: „“, 6. Januar


Die Weichsel wurde gemeinsame Grenze. Polen, behauptet Putin, sei mitverantwortlich für den Krieg, und die polnische Führung in Warschau sei antisemitisch gewesen. Die Besetzung Ostpolens 1939 habe Juden das Leben gerettet. Dazu der polnische Premier: Die Teilung Polens sei eine Folge des Hitler-Stalin-Paktes gewesen. Putin bezeichnete er als Lügner. Weiter die US-Botschafterin in Warschau: Hitler und Stalin hätten den Zweiten Weltkrieg begonnen. Interessant, in diesen Stellungnahmen gibt es mehrere Schuldige, niemals Deutschland allein. Wer zum Alleinschuldigen gemacht wird, mit dem kann man so ziemlich alles machen.

14.02.2020 22:03 Uhr Geplanter Standort ungünstig

Zu: „“, vom 1. Februar


Dafür müssen Pkw-Stellplätze weichen, junge gesunde Bäume (Klimaschutz) werden gefällt. Die Paritäten haben dort ihre ambulante Pflege und Tagespflege. Ebenso stehen Hotels in der Nähe. Wir sind ein Kur-/Heilbad. Der zusätzliche Lärm würde auch einen Großteil der Erholung suchenden Kurgäste stören. Warum wird der Standort am Krankenhaus abgelehnt? Er wäre geradezu ideal, um kranken Menschen und Schwerverletzten schnellstmöglich helfen zu können. Auch dieses sollte oberste Priorität haben.

14.02.2020 21:55 Uhr Schleichwege nötig

Zu: “, vom 31. Januar


Denn auch die Hauptstraßen haben wegen ihrer Ampeln nur eine begrenzte Kapazität. Nur durch Aufteilung des Verkehrs auf viele, auch kleinere Routen erreicht man einen gewissen flüssigen Verkehrsablauf, weil jeder Fahrer sich dann den für ihn kürzesten Weg suchen kann und damit im Endeffekt auch einen Teil zur CO2-Reduzierung beiträgt. Wann begreift man, dass die Interessen einzelner Anlieger vor dem Gemeinwohl zurückzustehen haben? Damit Anwohner ihre Ruhe haben, sterben potenziell mehr Menschen durch die erhöhte Schadstoffbelastung.

14.02.2020 21:54 Uhr Den Wald nicht antasten

Zu: „“, vom 5. Februar

Also Prämien für Solaranlagen, Windenergie mit aller Kraft aufbauen. Dann: „Wir schalten Kohlekraftwerke ab.“ Nur jetzt wird festgestellt, die Ökoenergie schafft das ja nicht. Es fehlen etwa 40 Prozent. Was tun? Anstatt erst zu überlegen und dann zu handeln, reißen unsere Politiker erst alles ab, um dann zu überlegen, was machen wir danach. Nun sollen auch noch die letzten ruhigen Ecken in Deutschland mit Windrädern zugepflastert werden. Es wird der Waldboden für die Leitungen aufgerissen, Bäume gerodet. Naturschutz? Wozu.

Es wurden Fehler gemacht, nur verantwortlich ist ja keiner. Wer schon einmal in der Nähe von Windrädern Urlaub gemacht hat, wer die Windräder im Lachemer Forst hört, der weiß, wie laut sie sind. Der Erholungsort für viele Menschen, aber auch Tiere, wird durch eine Fehlplanung der Politik zerstört. Nur sind sie weit weg.

Wann wacht eigentlich die Politik auf? In Schweden und Finnland sind neue Kernkraftwerke gebaut worden. Nur hier??? Die Energiepreise werden steigen, durch eine Fehlplanung. Wie schon geschrieben, verantwortlich ist die Politik. Nur merken wird es der kleine Endverbraucher.

14.02.2020 21:54 Uhr Wie lange wird das dauern?

Zu: „“, vom 4. Februar

Wie lange wird es wohl dauern (wenn überhaupt möglich), das Ortsschild in Halvestorf zu versetzen?
Dieser Zeitraum wird wohl eher in Jahren als in Tagen zu bemessen sein. Armes Deutschland!

14.02.2020 21:51 Uhr Zwei Seiten

Zu: „“, vom 10. Februar


Aber ausgerechnet einen aus dem Zusammenhang gerissenen Satz von Frau Albrecht als „u. a.“ Begründung anzuführen, macht mich bezüglich der Objektivität ebenso nachdenklich. Jede Sache hat, wie immer, zwei Seiten. Der unbedingt integren Frau Albrecht wird damit jedenfalls – gering gesagt – mehr als Unrecht getan. Das hat sie nicht verdient und das darf nicht unwidersprochen bleiben!

14.02.2020 21:50 Uhr Genau hinschauen

Zu: „g“, vom 11. Februar

Die Dimension wird auf die einfache Formel reduziert „glühender Nazianhänger gleich alles Mist, was sonst noch von ihm stammt“. Selbstverständlich gehört Köllings Nazivergangenheit aufgeklärt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ebenso selbstverständlich ist aber auch die Frage zu klären, ob seine politische beziehungsweise ideologische Überzeugung seine Forschungsergebnisse beeinflusst hat. Und wenn ja: in welcher Weise? Das mündet in die entscheidende Frage: Was sind seine Forschungsergebnisse aus heutiger Sicht wert? Für den Einzelnen, für die Kommune. Das ist mühselig und unspektakulär und erlaubt die bisherigen Schnellschüsse nicht.

14.02.2020 21:49 Uhr Aberwitzig und unnötig

Zu: „“, vom 11. Februar

Wenn man hier von einem Umweg für einige wenige Bürger spricht, um diesen Radweg zu nutzen, entspricht das einer Länge von zirka 800 Metern. Das dauert mit dem Fahrrad nur wenige Minuten. Im Übrigen ist dieser Weg sehr gut befahrbar und in einem annehmbaren Zustand. Da ich ihn sehr oft benutze, maße ich mir an, das beurteilen zu können. Also kann man diese Einwände nicht gelten lassen.

Wie weit dieser Fahrradwahn gehen kann, sieht man in Hastenbeck, wo ein Fahrradweg in Höhe von Holz-Müller auf die Straße gepinselt wurde, obwohl auf der anderen Straßenseite einer vorhanden ist. Ich nenne das einen schlechten Treppenwitz. Wenn man Geld generieren kann, sollte man vielleicht mal die Seitenstreifen am Reuteranger sanieren, sodass die Zuschauer bei Fußballspielen nicht im Schlamm parken müssen. Oder den Schützenplatz mit einem ordentlichen Belag versehen. Ein weiterer Fahrradweg sollte auf gar keinen Fall gebaut werden, weil er aberwitzig und unnötig ist.

14.02.2020 21:47 Uhr Wurzeln benötigen Platz

Zu: „Zu trocken – 25 Bäume müssen weg“, vom 30. Januar

Die Säuleneichen der Brunnenstraße stehen bereits sehr lange – seit dem Ausbau der Fußgängerzone ist ihr Untergang programmiert. Kein Baum dieser Größe kann sich mit so wenig Platz arrangieren. Die Stadtplaner sollen sich ihr Lehrgeld wiedergeben lassen! Auch nach dem Ausbau der Schanze vor zirka 40 Jahren wurden Ahornbäume gepflanzt, die sehr hitzeempfindlich seien und in den letzten Sommern sehr gelitten haben. Es gibt auch Ahornbäume, die nicht so gelitten haben, aber diese hatten mehr Platz für ihre Wurzeln. „Auf der Schanze“ wird der Ahorn auf der einen Seite durch die Fahrbahn bedrängt, auf der anderen durch das Verbundsteinpflaster des Fahrradweges, der inzwischen für Radfahrer eine große Sturzgefährdung bedeutet, da die Baumwurzeln die Steine angehoben haben. Leider benötigen auch diese Bäume mehr als 80 bis 100 Zentimeter Bodenfläche (... wer hätte das gedacht!) und müssen nun teilweise gefällt werden. Im Zeichen des Klimawandels können wir uns über jeden erhaltenen Baum freuen. Es wäre schlauer gewesen, die Bedürfnisse der Bäume vorher zu berücksichtigen, anstatt Neuanpflanzungen zu starten.

14.02.2020 21:45 Uhr Es lohnt der Blick auf die analoge Landkarte

Zu: „“, und zu: „Die Lage einer zerrissenen Nation“, vom 6. Februar

Iowa ist mit etwa 145 000 Quadratkilometern ungefähr dreimal so groß wie Niedersachsen. Unser Land müsste man dann wohl im Vergleich als „Mikro-Staat“ bezeichnen …

Es lohnt immer ein Blick auf eine Landkarte, möglichst eine analoge, nicht nur eine virtuelle auf dem Smartphone. Noch besser: Der gute alte Schulatlas, in dem am Rand eine kleine Karte von Deutschland die wahren Größenverhältnisse deutlich machte. Und wenn wir – und vielleicht auch eines Tages unsere amerikanischen Freunde – wegen Flugscham wieder mit der Bahn reisen, werden wir die tatsächlichen Entfernungen auch wieder selbst „erfahren“. Gemeint war vielleicht auch nur die relative Mini-Zahl von Wählern in Iowa, aber das stand eben nicht dran …

14.02.2020 21:42 Uhr Argumente nicht berücksichtigt

Zu: „“, vom 31. Januar


Da es bis heute keine abgestimmte Verkehrsanbindung gibt, befürchten die Anwohner einen massiven Anstieg der Verkehrsbelastung. Das angrenzende Wohnquartier leidet schon heute unter einer hohen Verkehrsdichte. Alle Argumente sind mehrfach schriftlich und mit vielen Unterstützerunterschriften bei der Stadtverwaltung eingereicht worden, bisher scheint es so, dass dies zu keinerlei Berücksichtigung führt. Teilweise wurde noch nicht einmal die Notwendigkeit gesehen, auf Schreiben zu antworten.

Der gesamte Hang unterhalb des Riesackweges soll bebaut werden. Die Pläne liegen bereit. Die städtebauliche Sinnhaftigkeit stelle ich ebenso infrage wie die Vorgehensweise zur Umsetzung dieses Baugebietes.

Hoffen wir, dass sich nicht nur die Anwohner bezüglich der Verkehrsanbindung erfolgreich zur Wehr setzen können, sondern dass auch die Entscheidungsträger nochmals sorgfältig prüfen und abwägen.

14.02.2020 21:40 Uhr Wo bleiben die Proteste?

Zu: „CDU will Windradbau in Wäldern erlauben“, vom 5. Februar

Wald steht für bessere Ökobilanz. Das ist doch bekannt. Oder verfügt die CDU über eine neue Erkenntnislage? Und nur der Regenwald ist schützenswert? Erhebliche Flächen rund um die Windräder werden versiegelt – die Zufahrtswege nicht eingerechnet. An den neuen Lärmpegel werden die Tiere sich gewöhnen. Die Spaziergänger auch. Und die geschredderten Tiere fiepen eh nicht mehr ...

Der bisher erzeugte Strom hat noch keine Durchleitung nach Süden, und andere Möglichkeiten der Stromerzeugung scheinen im Positionspapier der CDU nicht vorzukommen. Zukünftig suchen wir Silence-Room-Partys auf, statt im Wald Erholung zu suchen.

14.02.2020 21:38 Uhr Nicht im Wald!

Zu: „“, vom 5. Februar

Wir haben in unserem Land eine wunderschöne Landschaft, die gibt es in Europa nur noch in der Schweiz, in Österreich und im Elsass. Jetzt sollen Bäume gefällt werden, um Windräder aufzustellen. Unglaublich! Dann müssen Straßen in das Gebiet gebaut werden für schwere Fahrzeuge, um das Material dorthin zu bringen. Und es wird ein großes, tiefes Fundament gegossen. Darauf kommt dann das Windrad. Dazu eine Leitung, um den Strom an die nächste Übergabestelle zu leiten. Außerdem gibt es viel Fahrerei für Wartung und Reparatur. Ich frage: „Sind die Befürworter verrückt geworden?“ Die Windräder liefern zwar Strom, aber nicht für die Grundlast, sondern Flatterstrom. Die großen Flügel werden im Wald Vögel und Insekten schreddern. Und dafür sollen Bäume gerodet werden? Ich hoffe, dass die Stadt Hameln das nicht macht. Ich würde mich einer Gegendemo anschließen.

07.02.2020 22:23 Uhr Wird Optimismus allein reichen?

Zu:„Gewinnen am Ende die Roboter?“, vom 31. Januar

Frank Henke im Gespräch mit dem Zukunftsforscher und Philosophen Prof. Armin Grunwald. Es mag sein, dass die Dewezet mit diesem Beitrag ihren Lesern etwas Gutes tun wollte und Frank Henke fragt auch zu Recht nach den Wirkungen der Digitalisierung auf den Menschen. Können die Menschen die Digitalisierung überhaupt steuern oder ist sie eine Art Naturgewalt? Angesichts der bisherigen Erfahrungen in der Arbeitswelt mit der Globalisierung und dem derzeitigen Stand der Globalisierung ist die Frage hochaktuell. Sie spaltet westliche Wirtschaftskreisläufe, führt zu Spannungen und Brüchen in den internationalen Beziehungen, nimmt kaum mehr Rücksichten auf Weltklima, Artenvielfalt und Bodenressourcen. Alles unterliegt strategischen Effizienzerwägungen kleiner globaler Gewinnmaximierer. Am Beispiel des Plattformkapitalismus kann man ablesen, wie sich trotz Demokratie und Rechtsstaatlichkeit die Alltagskultur von Millionen Menschen verschlechtert. Ängste, Populismus, Kriminalität, Gewaltattacken, Respektlosigkeit vor der Würde des Lebens und eine Verrohung im Zwischenmenschlichen sind die Folge.

In dieser Gemengelage gibt es Menschen wie Prof. A. Grunwald, die uns glauben machen wollen, in unserer Gesellschaft ist alles noch steuerbar. Sorgen um den Arbeitsplatz – kein Problem, schlimmstenfalls, wenn uns die Arbeitsmenge ausgeht, muss man neue Modelle finden. Bei diesem Szenario kann man locker fast spielerisch die Frage stellen: „Gewinnen am Ende die Roboter?“ Natürlich nicht, wenn man die digitale Mündigkeit erreicht. Ich finde, ein Ziel wird Prof. Grunwald mit seinen Vorträgen und seinem Buch erreichen, es wird immer Menschen geben, die seinen Optimismus gerne glauben wollen. Doch wird Optimismus allein reichen? Es gibt Städte im Ruhrgebiet und Regionen in Deutschland, die unter Strukturkrisen leiden und mit hohen Arbeitslosenzahlen und sozialen Problemen zu kämpfen haben – und das schon seit den 60er Jahren. Die verantwortlichen Oberbürgermeister, Mitarbeiter und Spitzen der Wirtschaft werden auch nicht alles falsch gemacht haben. Hier ist nun der Punkt erreicht, wo sich der Leser seine eigene Meinung bilden kann.

07.02.2020 22:18 Uhr Geld für externe Beratungen verschleudert

Zu: „Eine halbe Milliarde Euro für Berater“, vom 1. Februar

Hätte man vorher doch nur mich gefragt. Mein Vorschlag für externe Beratungen wären Besuche von Wahrsagebuden auf Kirmesplätzen. Die Ergebnisse der Glaskugelbefragungen hätten für die Verbesserung unserer Verteidigung zwar auch nichts bewirkt, doch diese Art der externen Unterstützung wäre erheblich preiswerter. Ähnliches gilt wohl auch für die anderen Ministerien – allen voran das Verkehrsministerium.

Kann es sein, dass in diesem zu viele Be-Scheuer-te (kleines Wortspiel) tätig sind? Warum leisten wir uns überhaupt ein so aufgeblasenes Politikerwesen inklusive aller nachgeordneten Fachressorts, wenn dennoch derart umfangreiche externe Beratungen nötig sind? Und wer garantiert uns, dass diese Unternehmen wirklich die Interessen des Volkes vertreten? In diesem Zusammenhang sollte man nicht vergessen, dass laut lobbycontrol.de zirka 6000 Lobbyisten in Berlin tätig sind, von denen laut abgeordnetenwatch.de 778 mit einem Hausausweis direkten Zugang zu den Abgeordneten haben. Diese Leute sind ebenfalls „beratend“ tätig, haben allerdings völlig andere Ziele als das Wohl der Bevölkerung. Für einen wirtschaftlich besseren Ablauf hätte ich zwei Vorschläge. Erstens könnte man die Politiker komplett durch Beratungsfirmen ersetzen, weil dadurch wahrscheinlich mehr Steuergeld übrig bliebe.

Eine weit bessere Lösung wäre es, zweitens, wenn man auf die externen Berater verzichten würde. Dann könnten einmal jährlich für ein paar Tage alle Minister die Fenster des Finanzministeriums öffnen, eine Schaufel in die Hand nehmen und jede Menge des dadurch gesparten Bargelds in den Hof schütten. Nach Tagen geordnet könnten dann nacheinander Vertreter des maroden Schul- und Sozialwesens, der Pflege- und Kultureinrichtungen usw., sich bedienen und aufsammeln, was sie benötigen. Dort fehlt das Geld nämlich seit Jahrzehnten.

07.02.2020 22:15 Uhr Bußgelder sorgen für Abschreckung

Zu: „Ordnungsdienst soll Streife gehen“, vom 29. Januar

Mit hier meine ich den „neuen“ Fahrradweg (mit „Inseln“) an der Kreuzung Münsterwall, Mühlenstraße, Ostertorwall und Bäckerstraße.

An dieser Stelle überqueren Fußgänger permanent die Radwege (auch bei Rot) und ignorieren die Fahrradfahrer. Dies erlebe ich als Radfahrer ständig.

Dabei ist es für die Fußgänger schneller, die Unterführung zu nutzen (wenn man nicht bei Rot geht), da die Ampelschaltung nicht durchdacht ist. Heute steht der Artikel über die Erweiterung des Ordnungsdienstes in der Dewezet. Da hat jemand meine Gedanken gehört.

Ich halte es für sinnvoll, wenn sich an diese Stelle der Ordnungsdienst ab und zu hinstellt. Allerdings reicht eine persönliche Ansprache an die Fußgänger meines Erachtens, nicht aus.

Die Erfahrung habe ich schon selbst gemacht. Da fehlt bei einigen Mitmenschen der nötige Respekt. Eine Ordnungsstrafe ist wesentlich effektiver. Man kann durch Bußgelder Abschreckung schaffen.

07.02.2020 22:07 Uhr Ärztliche Autorität wurde missbraucht

Zu: „Zu Unrecht vor dem Berufsgericht?“, vom 4. Februar


Wie weit muss eigentlich seine Erkenntnisfähigkeit und seine moralische Werteskala verrutscht sein, wenn er kein Problem damit hat, ärztliche Autorität zu missbrauchen, um von betagten Patienten Zustimmung zu rechtem Gedankengut zu erschleichen und das auch noch als „Privatsphäre“ bezeichnet.

Die Staatsanwaltschaft hätte in diesem Fall vermutlich nur dann weiter ermittelt, wenn „Herr Doktor“ statt Augentropfen eine geladene Pistole als „Argumentationshilfe“ benutzt hätte.

Dankenswerterweise scheint die Ärztekammer doch etwas sensibler zu sein. Völlig unverständlich für „Herrn Doktor“. Er glaubt ja auch, wenn man rechtsgerichtete Propaganda von den Wänden wieder abhängt, dass man sie damit ungeschehen machen kann.

So fühlt sich „Herr Doktor“ doch tatsächlich als Opfer, dabei ist er in Wirklichkeit Täter, weil er Abhängigkeitsverhältnisse ausnutzte.

07.02.2020 00:10 Uhr Was sind uns gute Lebensmittel wert?

Zu: „Wie billig darf das Essen sein?“, vom 4. Februar


So weit brauchen wir (leider) gar nicht zu schauen: Auch beim E-Center in Bad Pyrmont wird damit geworben. Ein Schlag ins Gesicht auch hier für die Landwirte und den Umweltschutz!

Was sind uns gute Lebensmittel und faire Arbeitslöhne wert? Diese Herabwürdigung der Menschen, die in der Lebensmittelproduktion arbeiten, ist einfach nur zum Fremdschämen.

07.02.2020 00:08 Uhr Badestadt-Politik ändern

Zu: „Der erste von 300 Bäumen steht“, vom 21. Januar


Bad Pyrmont muss seine Badestadt-Politik ändern, muss neu und ganzheitlich gedacht werden und sein Naturerbe und seine historische Substanz ernst nehmen und aktiv in die Zukunft entwickeln. Die Vision wäre eine Natur- und Landschaftsverbundene, großzügige, nach innen offene, wieder begrünte, der Ökologie, Kultur und Lebensfreude verpflichtete Badestadt. Sanfter Tourismus, Aktivurlaub, Naherholung, kleine Pensionen, Youthhostels, junge Gäste, Bürgerbeteiligung ... Mit gesundem Menschenverstand und vernünftigen Entscheidungen ist ein freundlicher, belebter, homogener, nachhaltiger, weltoffener und prosperierender Kur- und Ferienort möglich!

07.02.2020 00:03 Uhr Unbegreiflich

Zu: „Der Pakt der Stadtbücherei mit Amazon“, vom 30. Januar


Angesichts der vielfach beklagten negativen Auswirkungen überbordender Online-Käufe auf den Einzelhandel vor Ort, das innerstädtische Leben und nicht zuletzt auf Klima und Umwelt durch ein erhöhtes Verkehrs- und Abfallaufkommen, ist es nicht zu begreifen, dass die Stadt Hameln einem international marktbeherrschenden Online-Handelskonzern mit ihrer Bücherei eine Werbeplattform bietet.

Was sollen wir als steuerzahlende Bürger davon halten, dass ein Konzern, der ein Meister darin ist, keine Steuern zu zahlen, durch unsere Stadtbücherei beworben wird, die aus Steuermitteln finanziert wird und so wie auch andere öffentliche Einrichtungen ständig mit begrenzten Haushaltsmitteln zurechtkommen muss? Und was sollen wir als Nutzer der Stadtbücherei davon halten, dass wir beim Lesen des Online-Katalogs darauf hingewiesen werden, dass wir die Bücher ja auch gleich bei Amazon bestellen können? In dem Dewezet-Artikel wird diese Widersprüchlichkeit klar und deutlich herausgearbeitet.

Die Auflösung seitens der Verantwortlichen der Stadt Hameln steht noch aus. Vielleicht gibt es ja auch noch mehr Ideen zur Kooperation mit Amazon und Konsorten?

07.02.2020 00:00 Uhr Kreisel ist hier ungeeignet

Zu: „Ein Kreisel für die Wangelister Straße?“, vom 1. Februar


Die Probleme sind zum einen, dass es manche Leute nicht auf die Reihe bekommen, voreinander links abzubiegen. Sie warten ewig, obwohl oftmals gar keiner geradeaus möchte, dann wird es schon mitunter knapp, wenn man zum Beispiel der Dritte in der Reihe ist, weil die Hauptstraße wieder grün wird. Mitunter wartet man auch, weil keiner links blinkt und denkt, er will geradeaus, aber er biegt dann doch ab. Solche Blinkmuffel sind häufig. Dann gibt es noch die Kandidaten, die abbiegen wollen und den geradeaus Fahrenden die Vorfahrt nehmen. Das ganze Szenario gilt natürlich auch für die gegenüberliegende Seite aus kommend. Die sinnvollste Lösung wäre, die Pfeile anders aufzumalen: Eine Linksabbiegespur mit eigener Grünphase, wie es vor ein paar Jahren schon auf der gleichen Kreuzung von Hameln oder Aerzen kommend zur Böcklerstraße und zum Wangelister Feld eingerichtet wurde, und eine Spur für rechts und geradeaus. Der Hauptverkehr müsste zwar etwas länger an der roten Ampel warten, aber der Verkehrsfluss wäre immer noch flüssiger als mit einem Kreisel, den ich an der Stelle auch für ungeeignet halte. Übrigens gibt es noch einen weiteren Gefahrenpunkt: Die Kurve ins Wangelister Feld hinein. Viele schneiden diese beim Abbiegen und seit da die Busse lang fahren, teilweise auch die ganz langen, haben die oft Probleme, dort rumzukommen. Vermutlich ist für die großen Fahrzeuge der Radius zu eng bemessen.

05.02.2020 23:49 Uhr Bei Planungen auch Bevölkerung berücksichtigen

Zu: „Vor Busbahnhof soll das Tempo runter“, vom 27. Januarund „Supermarkt? Fehlanzeige“, vom 11. Dezember

Falls es dazu kommen würde, könnten die Bürger und die Personen von den vorhandenen und entstehenden Einrichtungen in der Nordstadt die nahen Einkaufsmöglichkeiten nutzen. Diese Baumaßnahme würde auch dazu dienen, dass die Stadt (gegenüber anderen geplanten Einrichtungen) dauerhaft Steuergelder einnimmt und keine Steuergelder ausgeben muss. Es besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, dass auf dem Kundenparkplatz der Firma Penny die Lehrerschaft vom Schulzentrum Nord (überquert sicherer die Basbergstraße als Schulkinder) dort eine Parkmöglichkeit erhält. Somit kann der geplante Busbahnhof zur Sicherheit der Schulkinder auf der freiwerdenden Parkfläche vor dem Schulzentrum Nord (auf die Sehenswürdigkeit des Schulgebäudes kann verzichtet werden), entstehen.

Die jetzige Kreuzung an der Fahlte, Basbergstraße und Süntelstraße ist für Fußgänger, Fahrradfahrer und den Kfz-Verkehr verhältnismäßig sicher, die Ausgaben für den geplanten Kreisel (unsicher für Fußgänger und Fahrradfahrer) entfielen.

Es wäre wünschenswert, wenn bei der Planung der Baumaßnahmen auch die Hinweise der Bevölkerung beachtet würden.

05.02.2020 23:46 Uhr Aufkommender Nationalismus

Zu: „Der Name des Bösen“, vom 18. Januar
Aber der auch bei uns aufkommende Nationalismus zeigt, dass dergleichen Hochmut ebenso unbegründet wie verwerflich ist. Der Beitrag macht dies erfreulicherweise deutlich.

05.02.2020 23:42 Uhr Gebäude ist viel älter

Zu: „Was wird aus der Brandruine?“, vom 13. Januar
Aus der Chronik der Stadtkirche zum 100-jährigen Stadtkirchenjubiläum (1877- 1977) geht hervor und wird in einem Artikel ausführlich beschrieben, das das Haus 1889 gebaut wurde. Es wurde genutzt als Kindergarten und Gemeindepflegestation.

05.02.2020 23:41 Uhr Verlust von Rechtsstaatlichkeit?

Zu: „Ordnungsdienst soll Streife gehen“, vom 29. Januar


Der kommunale Ordnungsdienst mit Handschellen, Schlagstöcken, Elektrodistanzwaffen, sogenannten Tasern in der Hand? Ich befürchte, dass dann der Verlust der Rechtsstaatlichkeit im polizeilichen Alltag immer mehr in Erscheinung tritt. Werden die Ordnungsamtmitarbeiter kaserniert? Eine Eskalation der Gewalt ist damit gewissermaßen vorprogrammiert. Wiederholt sich deutsche Geschichte? Lass das mal den Profi machen – das ist insgesamt kein schlechter Erfahrungssatz. Muss der jetzt ausgerechnet auf einem besonders heiklen Feld außer Kraft gesetzt werden, nämlich wenn es um unsere Rechtsordnung geht? Das Stichwort lautet Ordnungsamt als Hilfssheriffs.

Ganz ehrlich: Ich finde das alles entsetzlich. Ich möchte mich nicht von selbst ernannten Ordnungshütern mit Stablampen anleuchten lassen. Ich will nicht erklären müssen, warum ich werktags um 2.40 Uhr noch nicht brav zu Hause im Bett liege. Ich will nicht beim Verlassen der Stadtgalerie Ordnungsamtsmitabeitern meine Einkäufe vorzeigen müssen und meinen Einkaufsbon vorzeigen müssen. Dieser Unwille ist übrigens völlig unabhängig davon, ob sich mir ein tumber Glatzkopf mit Springerstiefeln in den öffentlichen Weg stellt. Oder ob mein Nachbar, der distinguierte Herr Wirtschaftsprüfer, nun in seiner Freizeit als Hilfssheriff auftritt, und zwar unter Hinweis auf eine semiamtlich wirkende Warnweste mit einem „Besorgte Bürger von Hameln“-Emblem.

Der Grund für mein Unbehagen ist ein doppelter. Da ist, erstens, meine ausgeprägte Abneigung gegen Blockwarte. Man muss nicht viele Geschichtsbücher konsumiert haben, um zu wissen, dass Schnüffelei eine Gesellschaft noch nie weitergebracht hat. Zweitens: Selbstjustiz in jeder Form ist ein Giftpfeil für die Demokratie. Auf beides läuft der Ansatz der Ordnungsamtsmitarbeiter als Quasi-Ersatz-Polizei hinaus. Die Schattenseiten der deutschen Polizei im 20. Jahrhundert zeigen, dass Machtapparate ohne die strikte Verpflichtung auf den Rechtsstaat unkontrollierbar sein können. Dann wird manchmal aus dem „Freund und Helfer“ ein Massenmörder.

05.02.2020 23:38 Uhr Draghis Vorgehen war richtig

Zu: „Ein Orden für Mister Nullzins“, vom 28. Januar
Die Null-Zins-Phase ist ja gerade der Versuch einer notwendigen Korrektur für jahrzehntelange Fehlentwicklung.

Und die Anklage muss sich an diejenigen richten, die jene getäuscht haben, die ihr Geld hergegeben haben aufgrund der Verlockung: Lassen Sie ihr Geld doch „arbeiten“! Weshalb vertrauen Menschen dieser Worthülse?

Ich habe noch nie gesehen, dass Geld arbeitet. – Schauen wir doch mal auf die Realität: Mein Friseur fordert von mir 15 Euro für den Haarschnitt. Beim Bäcker zahle ich 0,60 Euro für ein Vollkornbrötchen, für einen Tintenstrahldrucker gebe ich 120 Euro. Ich gebe mein Geld für Dienstleistungen, die andere Personen geleistet haben – auch Brötchen und Drucker sind durch „Arbeit“ = „Dienstleistung“ entstanden. In einem Monat muss ich wieder zum Friseur, morgen hole ich mir ein frisches Brötchen, in einigen Jahren werde ich einen neuen Drucker benötigen, weil der alte defekt ist.

Die Produkte der Dienstleistungen sind nach einer bestimmten Zeit verbraucht. Das ist die Realität. – Geld sollte die gleiche Eigenschaft erhalten, wie die Produkte der Dienstleistungen, damit alles wirtschaftliche Handeln im Gleichgewicht bleibt. Geld sollte auch „altern“; in einem ständigen Fluss sollten Teile meines Eigentums an Geld in den Kreislauf zurück, von dem es her kam.

Es ist Aufgabe der Zentralbank, dies zu regeln. Draghi versuchte, das Gleichgewicht der Wirtschaft auszugleichen. Ein wenig ist er diesem Ziel nähergekommen; er hat die „Nullzins-Grenze“ erreicht.

Ein stabiles Gleichgewicht im Wirtschaftskreislauf kann allerdings nur mit Überschreiten der Nullzins-Grenze in den Minus-Bereich hinein erreicht werden. Das steht noch aus. Wir sollten das eher unterstützen, anstatt dagegen zu protestieren.

04.02.2020 23:56 Uhr Selbstinszenierung

Zu: „Sonst wäre ich daran zerbrochen“, vom 8. Januar


Die Selbstinszenierung als eines der Hauptopfer des Lügde-Skandals hat etwas von Reality Show: „Holt mich hier raus – ich bin ein Landstar.“

04.02.2020 23:54 Uhr Es gibt Umschulungen

Zu: „Doppelte Zuwanderung“, vom 9. Januar


Die Beschäftigten, die es betrifft, sind jahrelang in einer Firma beschäftigt. Die Leute werden als blöd hingestellt. Es gibt doch Umschulungen; es ist billiger als Neuausbildungen.

04.02.2020 23:51 Uhr Bürger sind sehr an der Natur interessiert

Zu: „Eine halbe Million Bäume“, vom 28. Januar

Die vielfältige uneigennützige Arbeit hierfür sowie der Aufruf für Baum-Zupflanzungen und nicht zuletzt die vielseitigen Geldspenden, die unter anderem durch das Benefizkonzert im Quäkerhaus Bad Pyrmont am 13. September zusammen kommen sollen, zeigen, dass wir Bürger sehr an unserer Natur und unserem Klima interessiert sind.

Ich denke, wir alle können im Kleinen viel bewirken, ohne auf große Gesetze warten zu müssen. Und zwar: 1. Heimische Bäume in unsere Gärten pflanzen, die gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen – als Begrenzung, als Insel, als kleiner Wald, als Haus- und Hofverschönerung, als Schutz, als Wahrzeichen und nicht zuletzt als Nahrungsquelle und Heim für Insekten, Vögel und andere heimische Tierarten. Statt ungenutzter Rasen und sonnenschirmbeschatteter Plätze sollten wir unsere Freunde, die Bäume, um Hilfe bitten. Neben der Klimaverbesserung bescheren sie uns auch im Garten wunderbare gesunde Luft zum Atmen und erholsamen Schatten zum Verweilen. 2. Totholz nicht komplett entsorgen, sondern als Insektenheim zur Verfügung stellen; gegebenenfalls kleine Löcher in dickere abgesägte Äste bohren und somit ohne viel Aufwand natürliche Insektenhotels schaffen; eine „Benjeshecke“ daraus bauen. 3. Wildblumen und Wildkräuter stehen lassen oder einsäen. 4. Blühende Mischhecken pflanzen. 5. Wasserbiotope einrichten. 6. Heimische Produkte kaufen, um CO2 Ausstoß durch lange Transportwege zu verringern.

Hier noch ein Tipp für die Kommunalpolitik: Anreize bieten. Wie wäre es mit einer prozentualen Steuer-Erleichterung für jeden Grundstückseigentümer, welcher Bäume auf seinem Gelände vorzuweisen hat? Ähnlich wie dieses schon zur Berechnung der Regenwassersteuer geschieht, könnte der heimische Baumbestand belohnt werden.

04.02.2020 22:53 Uhr Mit Nachhaltigkeit hat das nichts zu tun

Zu: „Holzeinschlag löst Empörung aus“, vom 25. Januar

Leider wurde darauf nicht weiter eingegangen. Dies erweckt den Eindruck, dass es sich seitens der Forstverwaltung um eine Standardantwort handelt, um erst einmal die aufgebrachten Bürger zu beruhigen.

Natürlich ist grundsätzlich nichts gegen Holzeinschläge einzuwenden, die Frage ist aber, wie diese umgesetzt werden. Der Wald wird maschinengerecht angelegt. Alle 20 Meter entstehen Rückegassen, das ist rund ein Fünftel der Fläche des betreffenden Waldstückes. Im Falle des betreffenden Waldstückes wurden zahlreiche periodisch wasserführende Gräben quer durchfahren und können so in den wenigsten Fällen wieder geöffnet werden. Auch austretendes Schichtwasser wird aus mangelnder Ortskenntnis nicht beachtet. Das Resultat kann man im Bereich unterhalb des Osterwalder Tennisplatzes in Augenschein nehmen. Den forstlichen Lohnunternehmen soll hier kein Vorwurf gemacht werden, da der Preis- und somit auch der Zeitdruck in diesem Gewerbe erheblich ist.

Auf ihrer Internetseite haben es sich die Niedersächsischen Landesforsten mit ihrem LÖWE Programm (Langfristige Ökologische Waldentwicklung) unter Grundsatz 13 auf ihre eigene Fahne geschrieben, dort steht: „Ökologisch verträglicher Einsatz der Forsttechnik.“ Ich denke, dass niemand, der sich das, was gerade im Osterwald passiert, einmal ansieht, dies noch als „ökologisch vertretbaren Einsatz“ bezeichnen kann. Mit wirtschaften im Sinne der Natur und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet, hat dies nichts mehr zu tun. „LÖWE Programm“..., ein großer Name mit großen Worten, die aber allzuwenig umgesetzt werden. Und so ist vom Löwen nur noch ein schnurrendes Kätzchen übrig geblieben.

04.02.2020 22:46 Uhr Wo bleibt die Bürokratenkeule?

Zu: „Das Rattenfängerhaus wird indisch“, vom 10. Januar

Den Vorkoster für alle Hamelner machte in Hildesheim – Frage: In einem Renaissance-Haus? – Herr Grandt. Bravo! Interessant wird die neue Gebäudeausrichtung (Eigentum der Stadt Hameln). Wo sind der neue Brandschutz, die Energieeinsparung, Sicherheitseinrichtungen, behindertengerechte Einrichtung? Werbung außen tabu. Hallo, Stadt Hameln, wo bleibt eure Bürokratenkeule, die den übrigen Betreibern das Leben zur Hölle macht und gemacht hat? Hat diese Bürokratiekeule unter anderem auch einen Neubeginn an der Wehrberger Warte verhindert? Die Preisgabe von Stadt, Leben, Zeit und Kultur ist eine Schande! Dies alles unterstützt auch die HMT, die auch noch Querdenker benötigt. Querdenken ist eigentlich in Hameln verboten. Der Kontrast zwischen Mittelalter, Renaissance und Indisch ist eine historische Totgeburt! Vielen Dank an die Entscheider, dass es keine McDonald’s-Filiale wird. Allen gemeinsam ist eine vorzeitliche Unterlassung und Fahrlässigkeit zu bescheinigen. Aber Hameln ist angenehm, nur wo?

04.02.2020 22:42 Uhr Vegetarische Gerichte gehören auf die Speisekarte

Zu: „Da fangen wir an zu rotieren“, vom 21. Januar


Doch mache auch ich immer wieder die Erfahrung, dass es Restaurants gibt, die überhaupt kein vegetarisches Gericht anbieten. Andererseits habe ich bei Ausflügen auch die positive Erfahrung gemacht, dass es wiederum Restaurants gibt, die sogar zwischen fünf und acht vegetarische Gerichte auf ihrer Speisekarte haben.

Der Vegetarismus hat doch längst seinen Platz in der Gesellschaft gefunden. Musste ich mich vor 34 Jahren, als ich anfing, mich auf Grund des für mich nicht zu akzeptierenden Tierleids vegetarisch zu ernähren, noch ständig erklären und wurde belächelt, sieht das heute ganz anders aus.

Angesichts der Vielzahl an vegetarischen Kochbüchern ist es für mich unverständlich und traurig, dass manche Restaurants es schwierig finden, vegetarische Gerichte anzubieten. Wenn bereits im ersten Lehrjahr das Thema gesunde Ernährung, das auch den Vegetarismus beinhaltet, ansteht, sollte es doch für einen ausgelernten Koch erst recht möglich sein, solche Gerichte zuzubereiten.

Immer mehr Menschen wenden sich ab von der Massentierhaltung, für die die Tiere erst zurechtgestutzt werden müssen, um dann in fensterlosen Hallen die wenigen Monate ihres Daseins zu vegetieren, ehe sie vielleicht auch noch auf einen langen Tiertransport geschickt werden. In dieser Haltung werden Tiere nicht mehr als Lebewesen und schon gar nicht als Individuum wahrgenommen, sondern wie eine gefühllose Sache behandelt. Das kann und darf einfach nicht sein.

Der Vegetarismus wird weiter zunehmen und darauf sollten sich auch die Restaurants einstellen.

04.02.2020 00:22 Uhr Weniger Energie verbrauchen

Zu: „Woher kommt der Strom“, vom 15. Januar
Um beim Beispiel des Autors zu bleiben: Wenn ein Autofahrer sein altes Auto verkauft, bevor er ein neues hat, kann das sogar eine ziemlich gute Strategie sein. Er könnte nämlich in der Zeit, in der er ganz ohne Auto lebt, feststellen, dass er gar kein neues braucht. Oder nur ein kleines. Oder ein besseres Fahrrad. Oder, dass er sich prima eins mit dem Nachbarn teilen kann. Diese Möglichkeiten hätte er gar nicht in Erwägung gezogen, wenn er sich stumpf ein neues zugelegt hätte.

Bedeutet für unsere Stromversorgung: Vielleicht müssen alle (Industrie und Privathaushalt) mal überlegen, wie wir insgesamt weniger Strom verbrauchen können, sodass die Lücke in der Stromerzeugung gar nicht mehr so beängstigend groß ist! Weniger konsumieren, energiesparende Technik, öfter mal das Licht aus ... Und vielleicht führt ja auch das drohende Loch in der Stromversorgung dazu, dass Strom teurer wird und damit dann auch eher mal überlegt wird, ob wirklich alles so bleiben muss, wie es jetzt ist oder man nicht doch lieber mal anfängt (siehe oben), einfach mal weniger zu verbrauchen. Ich wette, es gibt schon viele, viele gute Lösungen dazu, und am Besten fangen wir bei der eigenen Nase an!

04.02.2020 00:19 Uhr Über die Geschäftsordnung hinweggesetzt

Zu: „Die Grünen stricken an ihrem Erfolg“, vom 10. Januar
Ich erlaube mir nur daran zu erinnern, dass die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth am 28. Juni 2019 bei einer von ihr geleiteten Sitzung entgegen dem Augenschein und dem Antrag der AFD, die Beschlussfähigkeit des Parlamentes zu überprüfen, nach zehn Sekunden des Zauderns einfach beschloss, den Hammelsprung, also Auszählung, zu verweigern. Der bloße Augenschein – zu überprüfen bei YouTube – erwies die Unterbesetzung des Hauses. Nun mag die Frau betrunken und dies ein einmaliger Vorfall gewesen sein, was zu hoffen wäre. Allerdings spricht vieles dafür, dass es sich bei ihr um eine Charaktereigenschaft handelt, wenn sie sich über die Geschäftsordnung hinwegsetzt – und man auch ihr sonstiges Gebaren betrachtet.

Jeder Kleingartenverein muss sich bei Tagungen an seine Geschäftsordnung halten, nur der Bundestag offensichtlich nicht. Niemand der sonstigen „Volksvertreter“ der Regierungsmehrheit steht dagegen auf. Wen vertreten die eigentlich?

Ein besserer „Lernort“ für den Widerstand gegen diktatorische Verhältnisse im Land als der Bückeberg ist der Bundestag allemal. Und da braucht man nicht einmal Geld für.

Solche „Kleinigkeiten“ sind für die Presse natürlich nicht erwähnenswert, sie betreffen ja auch nur die Verfassung unseres Staates. Kritisieren oder gar korrigieren wollen sie ganz offensichtlich nicht, dass wir zukünftig von einigen unreifen, ungelernten Studienabbrechern und Arbeitsunfähigen regiert werden, die die Verfassung nicht ernstnehmen, aber sonst vor Menschenliebe nur so überlaufen.

Die Installation des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes durch Heiko Maas, von dessen Konsequenzen für die Meinungsfreiheit in diesem Land kaum jemand weiß, noch unterrichtet wurde, spricht unter anderem auch für die Missachtung demokratischer Regeln.

04.02.2020 00:15 Uhr Vergebene Chance

Zu: „18 Fragen und Antworten zum Feuerwehrhaus“, vom 9. Januar


Ein Wettbewerb kann Konzeptionen aufzeigen, die sogar ein Feuerwehrgerätehaus beinhalten könnten. Verbauen wir uns nicht die Zukunft!

04.02.2020 00:11 Uhr Hier stimmt etwas nicht mehr

Zu: „Was ist normal?“, vom 11. Januar
Dirk Schmaler schreibt: „Das Gewohnte gilt nicht mehr und das Vertraute verschwindet. Das macht vielen Angst und führt zu Ausgrenzung, Hass und Unsicherheit.“ Hier verliert die Normalität auch durch Globalisierungseffekte das wertende Empfinden und wird immer schneller zum gesellschaftlichen Streitfall. Letztendlich kann das zu Hass und Gewalt, pathologischen Einschätzungen und angstbesetzten Verhaltensmustern wie Unterordnung und dem Ruf nach starken Persönlichkeiten, Populisten und Ideologien führen. Dazu passt die neuere Entwicklung, dass Populisten und Ideologien führen. Dazu passt die neuere Entwicklung, dass Populisten und Ideologen rationale Fakten leugnen, bei komplexen Sachverhalten einfache Lösungen anbieten und provozierende Thesen aufstellen.

Fakt ist, wir sehen heute vieles in Bewegung, alte Sicherheiten brechen weg. Gleichzeitig setzt im politischen, arbeitsrechtlichen und kirchlichen Raum ein massives Schwinden der Kritik- und Gesprächsfähigkeit ein. Eine gewisse Sprachlosigkeit scheint die gesamte Gesellschaft erfasst zu haben. Symptomatisch dafür: In Deutschland wachsen um Vorgärten und Eigentum Hecken und Mauern real immer höher und dichter. Dem steht allerdings in den sozialen Medien des Internets ein Heer von mitteilungsbedürftigen und kritikbeladenen/-freudigen Menschen gegenüber. Hier stimmt etwas nicht mehr. Das Verhältnis ist nicht mehr normal.

Dirk Schmaler empfiehlt mit Artikel 2 des Grundgesetzes, der Normalität auf die Sprünge zu helfen. Maybrit Illner hat für ähnliche Problemlagen den immer gleichen Satz: „Wir müssen reden.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

03.02.2020 23:40 Uhr Am Torbayufer haben immer schon Bänke gestanden

Zu: Lesertelefon „Abfallberge sorgen für Verärgerung“, vom 8. Januar
Die waren dort nie auf privatem Grund und Boden. Die Privatgrundstücke enden dort meistens mit einer Mauer oder einem Zaun zum Fuß- und Radweg. Der Weg besteht aus Fußweg und Randstreifen mit Beeten und Bäumen. In diesen Randstreifen sind mehrere Einbuchtungen (seit ich denken kann) mit vorhandenen Bänken gewesen. Davon hat man einen großen Teil entfernt und nicht ersetzt.

Das Gleiche ist an der Promenade zur Uferstraße und an der Uferstraße passiert (auch nicht auf privatem Grund). Bänke waren auch mal an der Ecke Brückenkopf zum Abgang Richtung Uferstraße, auf dem Werder an der Brücke, wo jetzt der Neubau entsteht, und auf der gegenüberliegenden Seite in dem Rundeck. Alles wurde genommen aber nicht ersetzt. Viele Bürger, ältere und auch jüngere, würden sich freuen, wenn einmal eine Sitzgelegenheit vorhanden wäre. Man merkt es erst, wenn man nicht mehr so mobil auf den Beinen ist. Auch mancher Tourist würde sich darüber freuen, so wie ich mich in einer anderen Stadt. Die Ratsherren und -damen und der Stadtsprecher mit Oberbürgermeister sollten einmal darüber nachdenken, was wäre, wenn sie gehbehindert oder sonst irgendwie gehandicapt wären (ich glaube, ein Beinbruch würde Wunder bewirken – ich gönne es keinem). Mancher Bürger würde auch noch mal in die Stadt gehen, wenn er sich irgendwo ausruhen könnte (manchmal nur ein paar Minuten). Aber der Weg in die Stadt ist weit für Bewegungseingeschränkte. Sollte im Rathaus jemand Bedarf in dieser Richtung haben, könnte ich ihm alles vor Ort zeigen (auf Bildern, wie es war).

Was am Weserufer zutrifft, betrifft sehr wahrscheinlich ganz Hameln. Man kümmert sich in dieser Stadt um Dinge, die unwichtig sind, statt mit Kleinigkeiten einmal anzufangen. Zum Beispiel zur Radfahrstraße ist zu sagen: Wenn sich die Radfahrer (nicht alle) an die Straßenverkehrsordnung halten würden, dann bräuchten wir die nicht. Autofahrer werden an den Ortseingängen aufgefordert, Rücksicht auf Radfahrer zu nehmen. Wann erscheint dort mal die Aufforderung „Radfahrer, richtet Euch nach der Straßenverkehrsordnung?“ Aber laut Fahrradbeauftragtem fahren alle Radfahrer vorschriftsmäßig!

02.02.2020 21:55 Uhr Geld wird mit vollen Händen rausgeworfen

Mich ärgert vor allem die Verschwendung von 1,3 Millionen (oder mehr) an Steuergeldern, die von uns allen bezahlt werden. Überall fehlt Geld für verschiedene sinnvolle Aufgaben. Beispiele dafür, wo es gebraucht wird, gibt es fast täglich in der Dewezet. Aber für das Bückebergprojekt wird das Geld mit vollen Händen rausgeschmissen. Auch ich bin der Meinung, dieses Projekt sofort zu beenden. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

02.02.2020 21:54 Uhr Schon wieder eine Tradition weniger

Schließlich werden hier seit mehreren Jahrzehnten gutbürgerliche Deutsche Speisen angeboten, die nach dem Märchen benannt sind.

Es kann nicht sein, dass diese Tradition aufgegeben wird. Für Hameln ist das sowieso keine Bereicherung, zumal es seit Mai 2019 schon ein indisches Restaurant in der Neuetorstraße gibt. Egal, unter welcher Leitung das Rattenfängerhaus weitergeführt wird, dort gehören Fleisch und Rattenschwänze, (sowie auch ein Angebot für Vegetarier und Veganer) auf den Teller. Es gibt sicherlich genügend andere Immobilien, in denen ein indisches Restaurant eröffnen könnte. Leerstand haben wir ja sowieso schon mehr als genug in Hameln.

Wollen wir mal hoffen, dass das India-Haus gut anläuft und die Inneneinrichtung weitestgehend erhalten bleibt, da sonst schon nach kurzer Zeit wieder ein Leerstand droht, so wie im Hochzeitshaus, das auch von innen umgebaut wurde und schon seit Jahren wieder leer steht. Die Stadt Hameln war mal wieder zu voreilig, bloß nichts mehr mit der Immobilie zu tun haben wollen. Mal schauen was unsere überwiegend japanischen Touristen sagen, wenn sie sich auf das Rattenfängerhaus freuen und dort indische Küche vorgesetzt bekommen. Schon wieder eine Tradition weniger. Armes Hameln.

02.02.2020 21:53 Uhr Wichtiges Datum fehlt

Damit konnten wesentliche Investitionen, nicht zuletzt durch die Aktivitäten der jeweiligen Kurdirektoren in Zusammenarbeit mit der Landesregierung, realisiert werden. In der Amtszeit von Friedrich Wilhelm Stolze (1946 bis 1966) entstanden das CO2-Quellgasbad, der Friedrichspark mit Helenenquelle, der gläserne Konzertsaal in der Wandelhalle, sowie der Neubau der großen Fontaine in der Hauptsallee. Unter der Regie von Heinz Schneider (1966 bis 1972) wurde der internationale Kurbetrieb gefördert und es entstand das Moorbadezentrum mit dem Bewegungsbad. Unter Leitung von Heinz-Gustav Wagener wurde das Hufelandbad gebaut, das Kurhotel modernisiert und 1992 wieder eröffnet und die Klinik „Der Fürstenhof“ errichtet. Heinz-Hermann Blome trat am 1. Juli 1987 als Verwaltungsdirektor sein Amt an und war von 2003 bis 2015 als Kurdirektor tätig. In seine Amtszeit fallen der Wiederaufbau der Hufelandtherme nach dem Brand, die Herstellung des asiatischen Refugiums im Kurpark und die Verlegung des Rosariums. Er war Vorbereiter der Sanierung des Königin-Luise-Bades und Präsident des Heilbäderbandes Niedersachsen. Seit März 2015 ist Dr. Maik Fischer als Kurdirektor tätig. Er modernisierte die Verwaltung und vernetzte das Staatsbad mit Hochschulen. Er gibt wesentliche Anreize für die Entwicklung des Staatsbades zu einem führenden Gesundheitsstandort und leitet den Umbau des Königin-Luise-Bades zu seiner modernen Gesundheitseinrichtung.

02.02.2020 21:50 Uhr Falsches Planungsbüro

Da drängt sich mir die Frage auf, nach welchen Kriterien die Verantwortlichen der Stadt Hameln dieses Planungsbüro ausgewählt haben.

Referenzen zu gut funktionierenden Lösungen für alle (!) Teilnehmer am Stadtverkehr können es wohl nicht gewesen sein. Es gehört zu den verkehrsplanerischen Grundsätzen, bestehende oder zu erwartende starke Verkehrsströme zwischen Quelle und Ziel möglichst wenig oder nur folgenarm zu durchschneiden. Deshalb fand ich den, in einem Leserbrief geäußerten, Gedanken absolut überlegenswert, den Verlauf der Basbergstraße im Bereich des Schulzentrums Nord soweit in Richtung des ehemaligen Kasernengeländes zu verrücken, dass auch unter Beachtung des bestehenden Wassersammelbeckens alle anzulegenden Bushaltestellen direkt unterhalb des Schulzentrums angelegt werden können und damit im Schülerverkehr jegliches Überqueren der Basbergstraße unterbleibt.

Sicherlich erfordert das Tiefbauarbeiten in nennenswertem Umfang, aber das ist bei der Anlage eines Busbahnhofes auf dem ehemaligen Kasernengelände nicht anders und vor allem sollte bedacht werden, dass eine anzustrebende Lösung langfristigen Bestand garantieren und daher frei von konfliktreich gestalteter Lenkung der Verkehrsströme sein muß.

02.02.2020 21:51 Uhr Brandschutz berücksichtigt?

Die Politik hat die Auflage, so zu entscheiden, dass es der Bevölkerung gutgeht. Da habe ich so meine Zweifel. Nach dem Brand einer Anlage in Hohe ist die Frage: „Was passiert bei einem Brand in der Entfernung von 400 bis 500 Meter?“ Um die zur Diskussion gestellten Windräder Haverbeck-Halvestorf liegen schnell brennende Felder oder wie bei mir Scheunen, in denen Heu und Stroh gelagert wird. Wie ist bis jetzt der Brandschutz berücksichtigt? Bei einem Trassenkorridor von drei Kilometer ist doch wohl ein Bau dieser Windräder nicht mehr möglich. Wann fällt dazu eine Entscheidung? Die angedachte Lösung, die betroffenen Bürger mit Geld zu entschädigen, ist m.E. eine Schnapsidee. Was passiert, wenn bei sechs Häusern drei nicht wollen oder der Vermieter dort nicht wohnt, aber das Geld kassiert? Noch schlimmer, wenn die Kommunen das Geld bekommen, die Betroffenen aber leer ausgehen. Ich glaube, keiner möchte das Problem durch Geld lösen. Hier geht es um Lebensqualität. In dem Biotop vor den geplanten Windrädern Haverbeck-Halvestorf leben schützenswerte Tiere, zum Beispiel der rote Milan. Auch ein Schwarzstorch wurde dort gesehen. Meine in der Scheune lebenden Schwalben und Fledermäuse würden mit Sicherheit auch ziemlich dezimiert. Ich hoffe, dass bei einer zeitnahen Entscheidung des Rates, Mensch und Tier berücksichtigt werden.

02.02.2020 21:48 Uhr Soli-Abschaffung ist ein Fehler

Das ist ja auch verlockend, so eine Summe ausgeben zu können. Es sollte aber auch beachtet werden, dass der Bund unzählige Milliarden an Schulden hat, die bei guten Zeiten ja verringert werden könnten. Und diese Schulden abzubauen, sollte im Vordergrund stehen. Denn es wird wieder Zeiten geben, in dem der Bund keine Nullrunde bei der Neuverschuldung hat. Ein gute Finanzpolitik ist, immer noch das Ziel zu haben, so gut wie schuldenfrei zu sein und der zukünftigen Generation dadurch eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Jeder private Haushalt ist ja auch bemüht, schuldenfrei zu sein. Ich würde es als Fehler betrachten, den Soli abzuschaffen, denn dieses Geld wäre ebenfalls zum Schuldenabbau gut geeignet und wäre nicht sinnlos verschwendet, so wie es heute ja ist und es würde allen zugute kommen. Zwar nicht gleich, aber auf lange Sicht.

02.02.2020 21:48 Uhr Medizinisches Personal leistet gute Arbeit

Schon seit Jahren kämpfen Pflegekräfte für mehr Unterstützung, nicht nur finanziell sondern vor allem personell. Leider werden die großen Missstände in Medizin und Pflege auf dem Rücken derer ausgetragen, die sich Tag für Tag mit Herzblut dafür einsetzen, dass es erkrankten und verunfallten Menschen irgendwann wieder besser geht, sie gar vollständig genesen. Und dieses Engagement reicht oft ganz weit über die eigene physische sowie psychische Gesundheit hinaus. Leider wird das viel zu wenig ERkannt und ANERkannt. Wenn sich jemand dieser Gutmenschen aber einmal fehlerhaft verhält, steht es am nächsten Tag auf der Titelseite, während die vielen (manchmal kleinen) Heldentaten keine Berücksichtigung finden, weder in unseren Köpfen noch in der Öffentlichkeit. Und, seien wir doch mal ehrlich, diese überwiegen. Ich selbst bin im letzten Jahr wegen eines Unfalls im Sana operiert, zwei Wochen stationär behandelt worden und den Ärzten und Pflegekräften sehr dankbar, dass ich heute meine gewohnte Lebensqualität wieder erlangt habe. Sie alle haben gute Arbeit geleistet. Ich möchte mich weder auf die Seite des Sana Klinikums stellen, noch bestreiten, dass sich die einzelnen Begebenheiten so zugetragen haben. Und ich verstehe auch den Unmut der Betroffenen. Aber ich möchte alle dazu auffordern, die näheren Umstände zu hinterfragen, die dazu geführt haben, dass es so gekommen ist und wer wirklich die Verantwortung dafür trägt. Wir können froh sein, dass wir in Hameln noch ein Krankenhaus haben, dessen Personal in den allermeisten Fällen Leben und Gesundheit rettet.

29.01.2020 21:06 Uhr Worten sollten Taten folgen

Zu: „Das große Umsatteln beginnt“, vom 7. Januar, und „Nach Jahrzehnten eine Lösung“, vom 8. Januar
Es ist erfreulich, dass die Stadt Hameln nun den Radverkehr stärken will. Eine Stadt, in der ein gesunder Erwachsener von jedem Punkt A zu jedem Punkt B mit dem Fahrrad in höchstens 20 Minuten kommt, ist allerdings auch prädestiniert für eine Verkehrswende, die die Sicherheit und Mobilität von Fahrradfahrern verbessert, notfalls auch, indem man es den Autofahrern schwerer macht.

Nur so – das zeigt die Entwicklung in viel größeren Städten, wie Kopenhagen oder Amsterdam – wird man die Menschen auch wirklich zum „Umsatteln“ bewegen, auch wenn schon jetzt die Vorteile (für die Umwelt, die Gesundheit, den Geldbeutel) auf der Hand liegen. Dass aber nicht nur bei den Menschen, die zur Bequemlichkeit neigen, sondern auch bei Verkehrsplanern immer noch dicke Bretter gebohrt werden müssen, zeigen Verkehrsführungen, in denen an manchen Kreuzungen dem Fahrradfahrer drei oder vier rote Ampeln vorgesetzt werden, die es zu überqueren gilt, wo der Autofahrer nur einmal auf Grün warten muss (Beispiel: Kreuzung Münsterwall – Osterwall – Mühlenstraße). Auch eine Begebenheit, die dem Schreiber dieses Artikels gerade ergangen ist, veranschaulicht gut die gängige Behörden-Mentalität: In Ihren Artikeln stand zurecht die Bahnhofsgegend besonders im Fokus, vergessen wurde dabei allerdings die Kaiserstraße, die zwar Fahrradstreifen aufweist, welche aber auf der Straße verlaufen und zu schmal sind. Fährt man dann als Radler aus Sicherheitsgründen auf dem Fußgängerweg (wohlgemerkt: ohne dass Fußgänger in der Nähe wären!), wird man schnell mal von der Polizei zur Kasse gebeten.

Es bleibt zu hoffen, dass den (Dewezet-)Worten auch Taten folgen, und die Stadt Hameln nicht nur die angedachten Lösungen umsetzt, sondern auch zu ihrer Herzensangelegenheit macht, damit die Radfahrer für ihre Klimaneutralität und Gesundheitsprävention belohnt und nicht bestraft werden.

29.01.2020 21:04 Uhr Desinteresse oder Schlamperei

Es gibt in Europa Staaten und Länder, die in solchen Dingen Erfahrung und es geschafft haben, diese Probleme in den Griff zu bekommen. Warum kann man nicht diese Experten zu Rate ziehen? Wenn es eine Kostenfrage ist, dann wird der Weg des Abschnitts B 83 Steinmühle noch Jahre gesperrt bleiben. Wenn ich dann noch lese, es wird ein bisschen Bewegung in die Sache kommen, weil zum Beispiel Unkraut entfernt und Kanaldeckel freigehalten werden, kann ich das nur als Witz bezeichnen oder anders rum: Die Leute werden einfach nur verarscht! Wer kommt für die Mehrkosten auf, die entstehen, wenn Umwege zu fahren sind? Wären die zuständigen Personen in der freien Wirtschaft beschäftigt, hätten sie die Kündigung schon in der Hand. Das ist einfach nur entweder Desinteresse oder Schlamperei. Neunzehn umfangreiche Einwendungen sind abgegeben und keine ist verwertbar? Habe die Ehre.

29.01.2020 21:01 Uhr Organspender sollten Geld erhalten

„Mit Speck fängt man Mäuse“, so kommentierte ein Leser. Wenn Gemeinden und Bürger durch Geld beteiligt werden, dann steigt die Zustimmung. Bei den Organspenden sollte man auch so verfahren: Wer spenden will, der bekommt bei seinem Ableben 5000 Euro. Egal, ob ihm Organe entnommen wurden oder nicht. Die Bereitschaft soll belohnt werden. Damit kann er/sie zum Beispiel die Beerdigung mitfinanzieren. Das dafür nötige Geld kommt aus einer Kasse, in die Organempfänger einzahlen müssen. Wer ein Herz bekommt, zahlt 5000 Euro, eine Leber kostet 3000 Euro, ein Lungenflügel 2000 Euro, eine Niere 1500 Euro et cetera. Versicherungen könnten hier ein neues, sinnvolles Geschäftsfeld aufbauen. Sozial schwache Patienten werden aus der oben und unten genannten Gemeinschaftskasse unterstützt, wenn sie nicht ohnehin schon Spender sind, denn die müssen ja nichts bezahlen. Wer grundsätzlich nicht selbst spenden will, der zahlt diese Preise, wenn er ein Organ benötigt, Organspender sind von den Kosten befreit. Jeder kann auch freiwillig in diese Kasse spenden. Der Spendenbetrag ist steuerlich absetzbar. So leistet auch der Staat seinen Beitrag. Er erhält sich so manche wertvolle Arbeitskraft. Unter diesen Bedingungen wäre ich gerne Spender, aber ich würde mich nicht gerne zum Nulltarif ausweiden lassen. Ob das alles ethisch vertretbar ist? Das sollten nicht nur Politiker entscheiden, sondern die Bevölkerung durch eine Befragung. Bei den Windrädern wurde das ja auch schon gemacht. Natürlich darf es nicht zu einem Handel mit Organen kommen, wie das in einigen Ländern schon üblich war. Die jetzt schon eingerichteten Organisationen können das verhindern. Also: Dann mal ran an die neuen Ideen, Herr Spahn und Herr Lauterbach. Wenn man daran denkt, was eine Organverpflanzung kostet, dann muss man sich auch Gedanken darüber machen, wo das Geld herkommen soll, wenn die Verpflanzungen noch weiter zunehmen sollen. Die Krankenkassen gehen jetzt schon am Stock! Es geht um die Kosten für das Finden von Spendern, die Entnahme von Organen, deren Beurteilung durch Fachkräfte, deren schneller Transport und dann schließlich die Einpflanzung. Man kann nur hoffen, dass es in der ethischen Frage zu einem Umdenken kommt. Davon würden tausende von schwer Kranken profitieren.

29.01.2020 21:02 Uhr Politik auf dem Rücken der Bevölkerung

Mir kann keiner erklären, warum wir Dinge ablehnen, die in anderen Ländern funktionieren, und zwar das Organspendegesetz mit Widerspruchslösung. Anscheinend will ein Teil unserer Politiker immer etwas besonderes haben. Denen ist es egal, dass circa 65 Prozent der Bevölkerung für die Widerspruchslösung sind. Hier wird Politik auf dem Rücken der Bevölkerung gemacht. Es interessiert nicht, dass die Mehrheit dieses neue Vorhaben nicht will. Wenn man schon diese Sonderregelung möchte, sollte man wenigstens mit aufnehmen, dass die Inhaber eines Organspendeausweises bei Organspenden bevorzugt werden. Wer kein Organ spenden möchte, hat auch kein Recht, ein Spenderorgan zu erhalten. Nun zu den 65 Prozent, die für die Organspende sind: warum habt ihr nicht alle schon einen Spenderausweis? Dann hätten wir die Probleme der fehlenden Spenderorgane nicht.

28.01.2020 21:07 Uhr Busbahnhof am falschen Standort geplant

Ein Leserbrief in der Samstagsausgabe der Dewezet vom 10. Januar beschreibt das deutlich. Die Basbergstraße ist ja keine kaum frequentierte Nebenstraße, sondern eine vielbefahrene Entlastungsstrecke. Da ist es doch wohl besser, Basbergstraße und Busbahnhof tauschen die Plätze: Die Basbergstraße wird künftig über das ehemalige Kasernengelände geführt und der Busbahnhof rückt auf die freiwerdende Trasse. Dann muss kein Schüler eine Straße queren und kein Autofahrer deswegen einen Schreckensmoment befürchten. Außerdem wäre die neue Streckenführung der Basbergstraße infolge des wegfallenden Schwenks um das ehemalige Kasernengelände auch übersichtlicher.

28.01.2020 21:06 Uhr Unterlassene Hilfeleistung

Eine junge Frau wird nach achtstündigem Warten unter unerträglichen Schmerzen mit einer Fehldiagnose wieder nach Hause geschickt. Mehrere Knochenbrüche wurden bei ihr nicht erkannt (Dewezet berichtete).

Ein offensichtlich von krankhafter Selbstüberschätzung besoffener Weißkittel in der Notaufnahme sieht sich standesgemäß als Halbgott und will vom Notarzt mit Verdacht auf lebensgefährliche Krankheiten eingewiesene Patienten abweisen. Dabei ist die Rechtslage klar: Der einweisende Notarzt wählt das unter den Bedingungen anzufahrende Krankenhaus und stellt den Erstbefund. Aufgrund dessen ist der Patient bei vom Notarzt festgestellter Lebensbedrohung vom Krankenhaus (zunächst) aufzunehmen. Punkt! So einfach ist das! Die Abweisung eines vom Tode bedrohten Patienten erfüllt zumindest den Tatbestand der unterlassenen Hilfeleistung. Hierbei ist es gleichgültig, ob das Krankenhaus seine Notfalleinrichtungen oder Teile davon „abgemeldet“ hat. Im Bedarfsfall ist die Noteinweisung eines Patienten in das Sana-Klinikum Hameln mit Amtshilfe der Polizei durchzusetzen. Na toll! Soweit sind wir gekommen mit der Privatisierung, mit der Ausbeutung unseres Krankenhauses und seiner Patienten. Eins ist und war immer klar: Vorsätzlich herbeigeführter Personalmangel und knapp gehaltene Kapazitäten erhöhen auf kurze Sicht die Wirtschaftlichkeit und den Gewinn jedes Unternehmens. Mit dem hypnotisch starren Blick auf Profit und Reibach und auf Kosten leidender, vom Tode bedrohter Patienten Geld zu scheffeln, das geht gar nicht, und von Rechts wegen schon lange nicht. Inkompetente Parteibonzen in Stadt- und Kreisverwaltung und die Raffkes der privaten Krankenkassen haben profitbesoffen und geldgeil mit dem Krankenhaus Hameln so richtig Kasse gemacht. Sie konnten es nicht abwarten, unser Krankenhaus 2008 meistbietend zu verschachern. Und jetzt haben wir den Salat! Einer der Kandidaten für die anstehende Landratswahl hat sich für die Rekommunalisierung, für die Rückkehr des Krankenhauses unter das Dach der Stadt und des Kreises, ausgesprochen. Das wird schwierig zu machen und zu bezahlen sein, aber trotzdem: Selten, zu selten, trifft auch unser Städtchen ein Sonnenstrahl, wenn auch aus weiter Ferne.

28.01.2020 21:05 Uhr Gesundheit darf nicht dem Profit zum Opfer fallen

Die Daseinsvorsorge ist ein lukratives Feld, wenn es gelingt, sie Markt- und Profitmechanismen zugänglich zu machen. Daran haben viele Bundesregierungen, aber auch die EU, seit langem gearbeitet.

Ein Verbot, in Krankenhäusern Gewinne zu machen, verbunden mit der Abschaffung der DRGs und der Wiedereinführung der kostendeckenden Finanzierung der Krankenhäuser, würde gleich mehrere Probleme beseitigen: Die verheerenden Folgen der marktwirtschaftlichen Steuerung für Patienten und Beschäftigte und die Übernahmeversuche der Privaten. Ohne Gewinnaussichten würden diese das Interesse am Gesundheitswesen schnell wieder verlieren. Hinzu kommt, dass die städtischen Kliniken und die Uni-Kliniken einen Versorgungsauftrag haben, sie müssten eigentlich alle Patienten aufnehmen. Doch im Klinikalltag bedeutet das auch, dass Ärzte und Pfleger noch häufiger an die Grenze ihrer Belastbarkeit geraten und das Unmögliche möglich machen müssen. Insofern sagen die Abmeldungen im Sana-Krankenhaus (in Deutschland kein Einzelfall, wenn man den Zeitungberichten glauben kann) sehr wohl etwas aus über die medizinische Versorgungssituation. Wer will sich schon operieren lassen, wenn die ärztliche Versorgung nicht gewährleistet ist? Gleiches gilt für die Pflege. Studien belegen eindeutig: Müssen sich zu wenige Pflegekräfte um zu viele Patient/innen kümmern, leidet die Qualität und letztlich die Patientensicherheit. Sind Bereiche oder Stationen überlastet, müssen zum Beispiel planbare Eingriffe dorthin umgeleitet werden, wo die Patienten gut und sicher behandelt und gepflegt werden können. Grundsätzlich muss aber überall genug Personal zur Verfügung stehen. Für die Luftfahrt gilt: Aus Gründen der Passagiersicherheit darf kein Flugzeug abheben, wenn Cockpit und Kabine nicht vollständig mit dem vorgeschriebenen Personal besetzt sind. Nicht einzusehen, dass für die Patientensicherheit im Krankenhaus andere Maßstäbe angelegt werden.

28.01.2020 21:03 Uhr Sana-Vorfall muss geprüft werden

Wenn Versorgungskapazitäten einzelner Abteilungen erreicht sind, wird eine Abmeldung in Sonderfällen nötig. Unzumutbar sind allerdings häufige und langfristige Abmeldungen von Bereichen, wie zum Beispiel Intensivbetten, aufgrund von Personalmangel. Da muss die klinikinterne Politik hinterfragt werden. Trotz Abmeldung müssen Notfälle behandelt werden. Sowohl das Sana Klinikum, als auch der ärztliche Leiter Rettungsdienst, Dr. J. Meckelburg, bestätigen das. Was an jenem Tag in der Notaufnahme des Sana-Klinikum passiert ist, ist nicht nachzuvollziehen und sicherlich ein massives Fehlverhalten einer Einzelperson. Ich kann mich nicht erinnern, dass sogar der „hauseigene“ Notarzt abgewiesen wurde, sodass das Einschreiten des ärztlichen Leiters Rettungsdienst nötig wurde. Trotzdem darf man nicht verallgemeinern. Die Mitarbeiter des Sana-Klinikums leisten eine gute Arbeit. Patienten nicht annehmen wollen und langwierige Diskussionen kennt jeder Notarzt aus nahezu jeder Klinik. Auch als Klinikarzt sind für Verlegungen teilweise stundenlange Telefonate nötig. Den Unmut des Kollegen Dr. von Storch kann ich mehr als nachvollziehen. Das Sana-Klinikum macht sich in der Pressemitteilung leider auch unglaubwürdig, da laut Bericht der Dewezet besagte Patientin in die Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde verlegt werden musste. Hier wäre vor einer Äußerung eine genaue Prüfung der Umstände vermutlich besser gewesen. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Art der Beschwerde des Kollegen in dieser Form nicht zwingend nötig gewesen wäre und auch über das Ziel hinausschießt. Eine Einschaltung der Geschäftsleitung, des Chefarztes der Notaufnahme und des ärztlichen Leiter Rettungsdienst wäre der erste Schritt gewesen. Ob sich mit der Anzeige der Kollege selbst einen Gefallen getan hat, wage ich zu bezweifeln. Inwieweit die Politik des Hauses hier ursächlich sein könnte, muss intern geklärt werden. Leider fällt dieser negative Beigeschmack nun auf alle Mitarbeiter zurück. Und dass dieser Vorfall, der so auch in anderen Kliniken durchaus passieren kann, medienwirksam aufgearbeitet wird, ist zu erwarten. Den Mitarbeitern, die sehr gute Arbeit leisten, bleibt zu wünschen, dass sie sich davon nicht zu sehr beeinflussen lassen.

27.01.2020 20:51 Uhr Firma wurde 1871 gegründet

Eine sachliche und zeitliche Richtigstellung sei mir erlaubt. Die Firma „Ottomeyer & Cordes“ wurde 1871 in Wellentrup, Fürstentum Lippe, von meinem Urgroßvater Friedrich Wilhelm Ottomeyer und einem Herrn Cordes gegründet. Firmenzweck war die Herstellung von Häckselmaschinen und Handel mit aus England importierten Hornby-Bindern. Dampfpflüge waren zu der Zeit noch nicht bekannt. 1877 wurde die Firma wieder aufgelöst. 1887 importierte Friedrich Wilhelm Ottomeyer den ersten Dampfpflugsatz von der englischen Firma Fowler und gründete noch im gleichen Jahr im preußischen Steinheim eines der ersten Dampfpflug-Unternehmen zum Pflügen landwirtschaftlicher Großflächen und Staatsdomänen im Lohnauftrag. Nach seinem Tod 1895 übernahm sein zweiter Sohn Wilhelm Ottomeyer diesen Geschäftszweig. Erst 1919 verlagerte Wilhelm Ottomeyer den Dampfpflugbetrieb auf ein seinen unternehmerischen Zielen angepasstes, großes Gelände in Lügde, an der Grenze zu Pyrmont und bahnverkehrsnah zum Güterbahnhof Pyrmont. Dort gründete er seine Firma „Wilhelm Ottomeyer Dampfpflug- und Planierungsunternehmen“. Bald setzte sich wegen der Nähe zum Güterbahnhof Pyrmont die Adresse „W. Ottomeyer am Bahnhof Pyrmont“ oder kurz „Ottomeyer Pyrmont“ durch. Indem er die Ausdehnungsmöglichkeit, die Lügde ihm bot, mit der betriebswirtschaftlich genauso wichtigen Verkehrsanbindung des Pyrmonter Güterbahnhofs verband, wurde der Betrieb über die Ländergrenze hinweg in der Tat ein Teil des gemeinsamen Pyrmonter Tals.

27.01.2020 20:49 Uhr Bartels als Unschuldslamm

Doch jetzt Landrat Tjark Bartels als Unschuldslamm und als Opfer der Anprangerungen unter anderem des rechten Flügels darzustellen, welches jetzt an Burnout, Depressionen und was sonst noch alles leidet, schreit zum Himmel. Kein Wort der Entschuldigung für das Leid der vielen Kinder und deren Eltern war zu hören, ganz abgesehen davon, dass diese höchstwahrscheinlich nie eine finanzielle Entschädigung für die Versäumnisse des Landkreises erhalten werden.

Schon das Betteln in Berlin um Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen in der Linsingenkaserne war keine Guttat, sondern eine hohe finanzielle Belastung für den Steuerzahler und den Landkreis. Seinen Bezügen hat die Zunahme der Bevölkerung, seines Verantwortungsbereiches und die Aufstockung des Personals um über 80 Stellen sicher gutgetan. Kein Arbeitnehmer wäre nach so viel Mist in den Ruhestand versetzt worden. Sein hohes Ruhegeld ist ein Geschenk für diesen armen Kranken. Weiter so.

27.01.2020 20:48 Uhr Eigentum verpflichtet

Die Missstände sind offenkundig: überquellende Müllcontainer mit aufgeplatzten Müllsäcken, die Ratten und Krähen ein reiches Betätigungsfeld bieten, ein marodes Dach, von dem sich bei Stürmen regelmäßig Ziegel lösen und bereits zu umfangreichen und lang anhaltenden Sperrmaßnahmen durch die Feuerwehr geführt haben und immer wiederkehrende unsachgemäße Sperrmüllablagerungen vor dem Haus.

Die gesellschaftliche Verantwortungslosigkeit des Eigentümers ist in diesem Fall eklatant. Da wird eine Immobilie ausschließlich zur Gewinnmaximierung missbraucht, indem man minimal investiert und die dort wohnenden Menschen und das Gebäude sich weitgehend selbst überlässt. Wie sollten zum Beispiel Bewohner, die aus anderen Kulturkreisen stammen und eventuell unsere Sprache nur unzureichend beherrschen, die stringenten Regularien der Sperrmüllabholung ohne Anleitung umzusetzen imstande sein? Es gilt nach wie vor der Grundsatz: Eigentum verpflichtet, aber leider nur in Form dieses moralischen Appells, ohne konkrete Rechtsgrundlage.

27.01.2020 20:46 Uhr Wer sind die wahren Schuldigen?

Das passt zu den vielen anderen Fehlentscheidungen, die dieser sogenannte mächtigste globale Politiker ohne nachvollziehbare Strategien getroffen hat. Diese Fehler haben der Welt durch Zollkriege, turbulente Börsen, steigende Ölpreise usw. nicht nur viel Geld, sondern leider auch Menschenleben gekostet, was allerdings auch auf einige vorherige Präsidenten zutrifft.

Es mag sein, dass General Soleimani der Drahtzieher für diverse höchst unappetitliche Vorgänge im Nahen Osten war, doch damit hat er sich nahtlos in die Reihen der Staaten – allen voran den USA – eingereiht, die seit Jahrzehnten nahezu überall auf dem Globus mehr oder weniger sinnlos herumballern. Und das nach Art der Westernfilme auch noch oft aus illegalen Gründen und ohne Mandat. Wenn es dann wie zum Beispiel im Irak schief geht, hinterlässt man ein gewaltiges Chaos, das erheblich mehr Tote und Schäden generiert, als zu Saddams Zeiten. Es ist völlig klar, dass sich durch derartige Aktionen die Gewaltspirale mit rasanter Geschwindigkeit weiterdreht, wie man unter anderem auch bei den Israelis und den Palästinensern sieht. Es ist entsetzlich, dass seit den Zeiten des Homo habilis vor Tausenden von Jahren sich human in vielerlei Hinsicht nichts geändert hat, denn die Menschen schlagen immer noch aufeinander ein – und das mit immer brutaleren Mitteln. Woran liegt das? Nach meiner Meinung an den unterschiedlichen Religionen, überzogene Gier nach Macht, Geld und Rohstoffen, dem massiv übersteigerten Nationalismus und demagogischen Egomanen, die als Staatsoberhäupter ihre Köpfe unbedingt auf den Briefmarken ihres Landes sehen wollen. Das ist aber nur möglich, wenn es gelingt, die allzu häufig selbstverschuldet unaufgeklärte jeweilige Bevölkerung hinter sich zu vereinen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Dümmsten sich am leichtesten manipulieren lassen, wie man auch hierzulande deutlich sieht. Damit stellt sich die philosophische Frage: Wer sind jetzt die wahren Schuldigen an diesem Dilemma? Die wenigen intelligenteren Drahtzieher, oder die eher dümmlichen Massen von Hurraschreiern und Mitläufern, die die Macht ihrer Herrscher zementieren? Ein Satz noch zu Krieg und Terror: Der Krieg ist der Terror der Reichen, und der Terror ist der Krieg der Armen – beides jedoch führt immer zur Zerstörung. Das wird sich wohl nur ändern, wenn es gelingen sollte, die Globulikügelchen unter den Schädeldecken nicht weniger Mitmenschen durch Gehirn zu ersetzen.Peter Neff,

Bisperode

27.01.2020 20:46 Uhr Nicht auf der sicheren Seite

Aber im Freilauf in der freien „Wildbahn“ stellt es sich etwas schwieriger dar, gerade, wenn ich einen Hund habe, der, wie beschrieben, wie ein „Staubsauger“ funktioniert. Zudem hat jeder Hersteller von Rattengift seine eigene Rezeptur. Der Wirkstoff im Gift ist nicht immer identisch. Einige enthalten Wurfarin/Coumatetralyl, andere Brumadiolon/Difeacoum, um nur einige zu nennen. Das eine mit Haferflocken, das andere mit Fettzusätzen, andere mit Haselnuss oder Karotten usw. Um einen Hund auf all diese individuellen, verschiedenen Gerüche des Wirkstoffs zu konditionieren, damit er diese nicht aufnimmt, kann man kaum abdecken. Man kann natürlich mit einem Hund trainieren, Fleischbällchen oder Ähnliches nicht aufzunehmen, aber auf der sicheren Seite ist man leider nicht.

27.01.2020 20:45 Uhr Radfahrer suchen kürzesten Weg

Als direkte Verbindung wäre hingegen auszubauen: Die im oberen Bereich hinlänglich breite Kaiserstraße, die ja keinen Durchgangsverkehr aufnimmt wie die Deisterstraße, bis zum Wittekindplatz, von dort über die Zentralstraße, Karlsplatz und Wilhelmstraße über den Wall zur Neuen Marktstraße bis zum Parkhaus Kopmanshof, wo ein Bereich für das Abstellen von Fahrrädern abgeteilt werden müsste, ebenso wie im Parkhaus am Bahnhof. Letzteres könnte auch Fahrtziel für Radfahrer aus dem Klütviertel sein, die das von der Münsterbrücke über die Papen- und Wendenstraße bequem erreichen.

27.01.2020 20:43 Uhr Ausführung war ein Desaster

Nett, wenn man den Mutigen empfohlen hatte, Bütterchen und Getränke mitzubringen, aber von einer Halogenlampe zur eigenen Sicherheit war nicht geraten worden. So blieb also der Brunnenplatz ein dunkles Loch. Die Wandelhalle ein lichterloser Klotz, die Weihnachtsbäume dunkle Gestalten, selbst die Stadtkirche ein dunkles Monster im Silvesterqualm. Aber immerhin läuteten die Glocken der Stadtkirche dieses Jahr wieder.

Treffend erwähnt im oben genannten Artikel, dass die Griechen die Toilettenbenutzung erlaubten. So wurde dies nicht zum Problem. Oh liebes Pyrmont, wo bist Du bloß hingerutscht?!

16.01.2020 22:17 Uhr Geld nicht für diesen Unfug verpulvern

Liebe CDU, SPD, Grüne und FWE: Geht es noch? Es geht hier um Steuern, welche für diesen Unfug verpulvert werden.

Die hochgepriesenen Kompromisse sind meist faul, das werden die im Zeitungsartikel benannten Personen auch bei der nächsten Kommunalwahl wahrnehmen. Zwei Jahre schon geistert dieses Projekt herum, und geschehen ist gefühlt nichts – außer, dass ehemalige Gegner umgefallen sind. Was aber kostet diese Broschüre und die Tätigkeit des schon eingesetzten Geschäftsführers der Bückeberg gGmbH?

Hoffentlich kommen die wortführenden Herren Grossmann, Welzhofer und Nitschke zur Besinnung und stellen das Projekt Bückeberg endgültig ins Aus! Der heimische Bürger will ein totgeborenes Projekt nicht mit seinen schwer erarbeiteten Steuern finanzieren.

16.01.2020 22:15 Uhr Leidiges Streitthema beenden

Als Zeugnis zeitgemäßer Gemeindeentwicklung verkaufte demgemäß das Land Niedersachsen 1980 vom Bückeberggelände eine erhebliche Fläche als attraktive Bauplätze. Aus den anfangs zugesagten „niederschwelligen Maßnahmen“ entwickelte sich immer mehr ein aufwendiges Bückeberg-Revitalisierungskonzept mit Bau einer Plattform, Sanitärgebäude, grünem Klassenzimmer, Gelände-Infostelen und anderem für vorläufig mehr als 1,3 Millionen Euro ohne die außerordentlich hohen Folgekosten. Erstaunlich die Mithaftungs- und anteilige Zahlungsbereitschaft des Landkreises mit seinen jetzt schon 151 Millionen Euro Schulden, die bis 2024 auf 291 Millionen Euro anwachsen, weil Schulen, Kindertagesstätten und sonstige Pflichtaufgaben warten.

Eine in Emmerthal bürgernah beschlossene demokratiefreundliche Einwohnerbefragung wurde zurückgenommen, Protestunterschriften wurden ignoriert. 10 000 Euro Kreismittel für eine Bürgerinfobroschüre wurden anderweitig verplant. Im Digitalzeitalter sind medienkonforme Dokumentations-, Lehr- und Lernmethoden gefragt. Für die umstrittenen Bückebergmaßnahmen bietet sich als Alternative mit Info-Tafeln am Bückeberg der vom Wetter unabhängige Museumskomplex in Börry an. Neben dem Kostenfaktor würde für Emmerthal und die Menschen vor Ort ein leidiges Streitthema beendet werden können.

16.01.2020 22:13 Uhr Familienbetriebe fördern

Wie sich in unserer Samtgemeinde die Mandatsträger der Parteien zeigen, gibt ein gespiegeltes Bild der Bundesparteien wider. Allen voran wurde durch die CDU als erste Handlung nach der Wahl die höchst strittige Tourismusbeitragssatzung vom 7. Dezember 2017 erlassen. Nach harter Kritik aus eigenen Reihen und der Erkenntnis der Samtgemeinde-Bürgermeisterin über einen Verlust an Anerkennung in so kurzer Amtszeit wird zurückgerudert.

Wie ertönt es aus der SPD- Spitze? „Wir wollen Brückenbauer sein?“ Mir scheint, die SPD Bodenwerder-Polle hat ihr Tal der Tränen genau hier erreicht, politisch eine Nullnummer. Sehr entspannt zeigt sich die FDP, souverän spricht sie sich für starke Kommunen und Bürgernähe aus. Sie fordert notwendige Chancen für Unternehmen und ist Sprecherin für die „liberale Mitte“ der Bürgerinnen und Bürger. Eine klare Haltung zeigt Bündnis 90/Die Grünen, wo die Bürgerinnen und Bürger an Grenzen gelangen, müssen die Standardeinstellungen geändert werden.

Es ist der Kern der Politik, klare Regeln zu setzen. Die Brüder Stephan und Karl-Jörg Mittendorf zeigen sich hier als klare Gewinner. Selbstbewusst und klar positionieren sie sich, indem sie sachliche Prozesse planen, Ziele definieren, entscheiden, um schließlich zu realisieren: keine kommunalen Veranstaltungen in ihrem Haus. Gastronomie Mittendorf ist ein familiengeführtes Unternehmen, als traditionsbewusster Innovator und attraktiver Arbeitgeber prägt sie seit Jahrzehnten die Wirtschaft unserer Region, und das weit über die Landesgrenzen hinaus. Das Unternehmen auf lange Sicht zu sichern, macht es langfristig erfolgreich. So schlägt sich der unternehmerische Erfolg auch gesellschaftlich nieder, da er für viele Beschäftigte einen attraktiven Arbeitsplatz mit verlässlichem Einkommen bietet. Eine weitere Besonderheit in Familienunternehmen ist die Einheit von Risiko und Haftung, deshalb ist es stets wichtig, in unternehmerischen Kalkulationen umsichtig zu handeln. Nachhaltigkeit steht vor kurzer Gewinnmaximierung. Ein wichtiges Thema der kommunalen Politik für die Zukunft ist es, solche Familienunternehmen zu fördern und zu stärken, sei es in der Landwirtschaft, im Handwerk, in der Dienstleistung oder der Gastronomie. Dieses scheint an der Politik Bodenwerder- Polle vorbeigezogen zu sein, nur langsam, aber immer dichter legt sich ein übler Geruch über das Rathaus, wie man schon gehört hat: „Der Fisch stinkt vom Kopf her.“

16.01.2020 21:50 Uhr Ohne Ampel funktioniert es nicht

Die Stadtverwaltung würde eine Bedarfsampel installieren, „wenn man erkennt, dass das Konzept entgegen unserer Überzeugung nicht funktionieren sollte“. Was bedeutet das? Wie viele Unfälle müssen passieren, bis ein Umdenken stattfindet?

Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlicher Reife und Entwicklung gehen ins Schulzentrum Nord. Da sind die Fünftklässler, die bisher kurze Wege in ihre Grundschule hatten, nun mit dem Bus zur Schule fahren und die Anforderungen des Schulalltags auf einer großen Schule bestehen müssen. Da sind die Schülerinnen und Schüler, die lieber auf ihr Handy schauen, als den Straßenverkehr zu beachten, weil „die Welt ihnen gehört“ und die Pubertät sowieso gerade furchtbar anstrengend ist und sie sicher auf der anderen Straßenseite ankommen müssen. Da sind die Lehrenden, die ihre Schulstunde etwas überziehen oder noch etwas klären müssen. Der Bus wartet aber nicht und muss noch erreicht werden. Schnell über die Straße rennen – hoffentlich passiert nichts. Im Zuge der Inklusion sind und werden weitere Schülerinnen und Schüler mit seelischen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen auf dem Gymnasium oder der Gesamtschule sein. Diese Kinder und Jugendlichen sind teilweise nicht in der Lage, achtsam im Straßenverkehr aufzupassen, benötigen sichere Verkehrsregeln, wie zum Beispiel eine Bedarfsampel.

Ich appelliere an die Verantwortlichen, sich erneut fachlich beraten zu lassen, um die Verhaltensweisen von jüngeren Kindern, pubertierenden Jugendlichen und beeinträchtigten Schülerinnen und Schülern zu verstehen. Aus meiner Sicht ist eine Bedarfsampel dringend erforderlich auf einer viel befahrenden Hauptverkehrsstraße. Sie sollte von Beginn an eingesetzt werden, bevor auch nur ein Mensch zu Schaden kommt. Außerdem wird es zu den Stoßzeiten eine lange Menschenkette geben, die die Straße queren und den Verkehr zum Erliegen bringen wird, wenn dieser nicht mittels Ampel geregelt wird.

16.01.2020 22:07 Uhr Da hilft nur ein Böllerverbot

Borniertheit, schlichte Dummheit und Ignoranz sind offensichtlich noch größer als vermutet. Die Feinstaubbelastung ist wieder besorgniserregend, die Bilanz der Silvesternacht jedes Jahr erschreckend. Laut Bundesumweltamt werden an Silvester zirka 4500 Tonnen an Feinstaub produziert. Der Klimawandel ist vergessen, wenn es um den eigenen (fragwürdigen) Spaß geht. Dazu kommen Unfälle, die wegen sorglosem und fahrlässigem Umgang mit Feuerwerk entstehen, absichtliche Zerstörungen, Verletzungen anderer Menschen und auch der Tiere. Das Fazit ist ganz simpel: Nur ein Verbot der Silvesterknallerei kann diesem „jährlichen Katastrophentag“ ein Ende bereiten. Die Worte Vernunft und Freiwilligkeit existieren im Sprachgebrauch nicht mehr – kein Wunder, da die Bildung ja ebenfalls den „Bach runter geht“.

16.01.2020 22:01 Uhr Knallerfreier Kurort

Zum Beispiel: Leiche in Brandruine, Tote in der Silvesternacht, Einsatzkräfte mit Raketen beschossen, Großfeuer im Affengehege. Es ist unverständlich, dass diesem Wahnsinn nicht durch Verbote und Auflagen Grenzen aufgezeigt werden. Zumal dadurch die Umwelt erheblich belastet wird und die Tiere leiden, von dem entstandenen Müll ganz zu schweigen.

Die Polizei und Feuerwehr befinden sich im Dauereinsatz und dazu auch selbst in Gefahr. Für Bad Pyrmont als Kurort wäre es eine gute Gelegenheit, das Knallen an Silvester entweder ganz zu verbieten oder nur an bestimmten Stellen zu erlauben. Mit diesem ruhigen Kurort könnte bundesweit geworben werden. Bis jetzt wird leider auch in unmittelbarer Nähe vom Bathildiskrankenhaus und den Altenheimen geböllert.

16.01.2020 22:10 Uhr Radfahrer können 100 Meter schieben

In Brüssel wird der Klimanotstand verkündet, die Schüler protestieren für den Klimaschutz, die Förster bangen um den Wald. Die 25. Weltklimakonferenz in Madrid fand unter dem Motto „Zeit zu handeln“ statt. Was machen die Hamelner lokalen Politiker? Sie kämpfen unermüdlich gegen die Bäume in der Stadt und jetzt auch gegen den einzigen Bürgergarten. Und es geht nicht um eine gefährliche große Straße, sondern um vielleicht maximal 100 Meter, die man sehr gut zu Fuß gehen und sein Fahrrad schieben kann. Unser Bürgergarten ist die einzige Oase in der Stadt. Die Bäume spenden Schatten und Sauerstoff. Die sehr wichtigen, für den Hitzschlag prädisponierenden Fakten, sind laut Studien fehlender Schatten und fehlende Luftbewegung. Gerade die kann man nur mit viel Grün verhindern. Ich finde für alle Bürger unserer Stadt, wäre es besser, den Bürgergarten so zu lassen, wie er ist.

16.01.2020 17:52 Uhr Versprechen

Meiner Erinnerung nach, war es sogar ein Wahlversprechen. Das Gleiche gilt aber auch für die Schwarze Null. Glaube, auch hier gilt einfach der Grundsatz der Politiker: „Was schert mich mein Geschwätz von gestern.“ Dann wundern sich noch alle über Politikverdrossenheit.

16.01.2020 17:48 Uhr Auf den Punkt gebracht

Für die hauptamtlich arbeitende Frauenbeauftragte ist dieses ihr Beruf, für die ehrenamtlich Arbeitende ist diese Aufgabe ihre Neigung, sich für die Belange der Beschäftigten in einer Behörde und den Menschen in den Ortschaften einzusetzen. Die Politik im Flecken Salzhemmendorf hat sich insgesamt und konsequent für die Arbeit einer ehrenamtlich arbeitenden Gleichstellungsbeauftragten bekannt, indem sie von Anfang an dieser neugeschaffenen Arbeit einen eigenen Etat zugestanden hat. Das ist in Niedersachsen nicht selbstverständlich, wie mir das in vielen Diskussionen in der Vernetzungsstelle in Hannover gesagt wurde.

Dieser Etat wird seit 2001 für die neu geschaffenen „Salzhemmendorfer Gespräche“ verwendet, die sich zur Aufgabe gemacht haben, zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen Experten einzuladen und mit diesen ins Gespräch zu kommen. Zum anderen braucht eine ehrenamtlich arbeitende Gleichstellungsbeauftragte die Erlaubnis ihres Arbeitgebers, wenn sie diese Aufgabe ausführen möchte. Das heißt, dass ihre Hauptarbeit nicht unter diesem Ehrenamt leiden darf.

Für mich bedeutete dies, dass ich an keiner Arbeitskreissitzung, zu der Frau Wente als hauptamtlich arbeitende Frauenbeauftragte des Landkreises in ihrer Arbeitszeit vormittags einlud, nicht teilnehmen konnte, da ich als Berufsschullehrerin vormittags mit meinen Schülern Unterricht machte. Ich habe dieses Frau Wente mitgeteilt und bat um Protokolle dieser Sitzungen, die ich nie bekam.

Der Bericht weist auch darauf hin, dass der etwas unglücklich gewählte Begriff „Frauenbeauftragte“ 2005 abgelöst wurde und an diese Stelle die „Gleichstellung“ getreten ist. Diese Bezeichnung entkrampfte vorerst die Debatte der Gleichstellung, wurde jedoch ersetzt durch das 2006 in Kraft getretene „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz“, in dem Artikel 1 „Grundsatz der Gleichbehandlung“ der europäischen Richtlinien fokussiert werden muss. Dies bedeutet für eine Gleichstellungsbeauftragte, dass sie in ihrem Arbeitsumfeld dafür sorgen oder gegebenenfalls beratend eingreifen muss, wenn Kolleginnen oder Kollegen aufgrund ihrer Tätigkeit keine oder nur eine geringere Wertschätzung erhalten als höher qualifizierte Mitarbeitende. Außerdem: Salzhemmendorf wird mit seiner Gleichstellungsbeauftragten auf der Homepage des Kreises nicht erwähnt. Das nenne ich Diskriminierung einer ganzen Dorfgemeinde.

16.01.2020 17:42 Uhr Mit Speck fängt man Mäuse

Hoffen darauf, dass die Regenerativen nach Abschaltung der herkömmlichen Energieträger es schon irgendwie richten werden. Für die Windlobby galt das Prinzip Hoffnung wahrscheinlich auch im Hinblick auf das Verhalten der Bürger: Man hoffte wohl darauf, dass betroffene Bürger Windräder vor ihrer Haustür schon akzeptieren würden. Dabei hätte es doch bereits vor zehn Jahren allen Windkraft-Enthusiasten klar sein müssen, dass viele betroffene Menschen sich monströse Windräder in ihrer Nachbarschaft und eine Verspargelung der Landschaft nicht einfach gefallen lassen würden. Offensichtlich besinnen sich Teile der Windlobby auf das Sprichwort „Mit Speck fängt man Mäuse“. Ein sogenanntes Windbürgergeld, wahrscheinlich bezahlt von allen Steuerzahlern, soll die Akzeptanz bringen. Den Kritikern soll die Zustimmung zu Windrädern abgekauft werden Nicht nur, dass ein derartiges Unterfangen nicht im Sinne der Demokratie ist, auch die Wirksamkeit darf bezweifelt werden. Starke Einbußen an Lebensqualität und hoher Wertverlust des Eigenheims beispielsweise dürften wohl kaum durch ein „Windbürgergeld“ ausgeglichen werden.

Zu den ohnehin reichlich fließenden Subventionen werden allenthalben weitere Unsummen in die Energiewende gesteckt. Auch die Argumentation, der Bürger müsse mehr Windräder hinnehmen, denn er habe ja die Energiewende gewollt, verfängt nicht. Denn im Grunde genommen wurde der Bürger gar nicht gefragt. Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, dass auch nur eine Partei bei den Wahlen mit einem Konzept für eine Wende hin zu Erneuerbaren vor die Wähler getreten ist. Vielleicht mag es daran liegen, dass keine Partei ein schlüssiges Konzept hatte.

09.01.2020 23:41 Uhr Heikle Anträge abgewiesen

Zu: „Die AfD – gefestigt radikal“, vom 2. Dezember
Waren Parteitage der AfD in der Vergangenheit von Richtungskämpfen geprägt, so wurden diesmal heikle Anträge deutlich abgewiesen. Es gibt weiterhin eine Unvereinbarkeitsliste zu radikalen und extremistischen Organisationen. Gegen den fragwürdigen Abgeordneten Wolfgang Gedeon treibt der AfD-Bundesvorstand weiter ein Ausschlussverfahren voran. Jörg Meuthen, seit vier Jahren Bundessprecher und wiedergewählt, hat deutlich gemacht, dass ein radikaler Kurs mit ihm nicht zu machen ist. Richtig ist, die Partei verschreckt wegen gelegentlicher, derber Sprüche zu viele Bürger, vor allem Frauen. Sachlich inhaltlich ist die AfD für mich alternativlos. Die einzige Alternative, die Werteunion, ist ja noch keine eigene Partei.

09.01.2020 23:38 Uhr Schaum vor dem Mund

Zu: „Bückeberg-Broschüre liegt auf Eis“, vom 2. Januar

Auch angesichts der Tatsache, dass der Geschäftsführer Herr Remmel nun schon ein ganzes Jahr Gehalt bekommen hat, und es hat sich in dieser Zeit optisch nichts getan, fällt es schwer, sich nicht darüber aufzuregen.

Informationen kommen rar oder gar nicht. Nun musste ja auch noch der Landkreis in Vorkasse treten, weil die versprochenen Gelder von Bund und Land noch nicht fließen. Verwundert bin ich auch über den Satz von Bürgermeister Grossmann bezüglich der versprochenen, bisher nicht gedruckten Infobroschüre: „Wenn diesen Knoten jemand lösen kann, dann nur einer derjenigen, die den Kompromiss ausgehandelt haben“. Soweit ich mich erinnere, ist in der Gemeinderatssitzung vom Dezember 2018 kein einziger Einwand von Herrn Grossmann gegen den ausgehandelten Kompromiss durch Herren Welzhofer und Nitschke gekommen.

Nachdem Herr Nitschke so fleißig Unterschriften gegen das Projekt im Sommer 2017 gesammelt hatte, und die Mehrheit der Emmerthaler dagegen war, kann ich mir nicht vorstellen, dass angesichts dieses Umfrageergebnisses Land und Bund dann trotzdem freudig die enormen Geldsummen zugesagt hätten. Vielleicht ist es ja noch nicht zu spät, das Ganze zu stoppen. Dann wäre es zwar auch eine Blamage für die Befürworter, aber es wären Millionen eingespart, und in ein paar Jahren wäre wirklich „Gras darüber gewachsen“.

09.01.2020 23:36 Uhr Schönrednerei

Zu: „Sie will Bauern eine Stimme geben“, vom 7. Dezember
Ihm ging es in der Vergangenheit darum, der nicht unmittelbar mit der Landwirtschaft verbundenen Bevölkerung angesichts der immer sichtbarer werdenden Missstände mit Floskeln wie „tiergerechte/moderne Haltungsformen“ tierquälerische Haltungssysteme, wie die Kastenstände für Sauen und die zwar arbeitswirtschaftlich günstigen, aber für Paarhufer völlig ungeeigneten Betonspaltenböden ebenso schönzureden, wie den durch die großflächigen Monokulturen zunehmend erforderlichen Pestizideinsatz, den er mit dem Begriff „Pflanzenschutzmittel“ rechtfertigte.

Auch die Behauptung, Landwirte brächten nur so viel Dünger auf das Land, wie die Pflanzen benötigten, stimmte nicht. Das Ausbringeverbot für Gülle während der winterlichen Vegetationsruhe musste ja gerade deshalb erlassen werden, weil sich Landwirte der zunehmenden Güllemenge durch die fachlich nicht gerechtfertigte Ausbringung zum Beispiel auf gefrorenen, schneebedeckten oder durchnässten Boden entledigten.

Der oft geäußerte Vorwurf, die Bürger hätten keine Ahnung von der modernen Landwirtschaft, geht ins Leere, weil die Ställe für Legehennen, Schweine und Mastgeflügel hermetisch verschlossen gehalten werden, damit kein Einblick genommen werden kann. Man schämt sich offenbar wegen der erbärmlichen Lebensbedingungen der Nutztiere. An Tagen des offenen Hofes wurden schon in den 90er Jahren stattdessen lieber fünf Mastschweine in einem großzügigen Pferch auf dicker Stroheinstreu gezeigt. Begründet wurde die Weigerung mit angeblicher Seuchengefahr, die offensichtlich nicht bestand, als ich zum Beispiel einmal mit einer großen, aus Schweinemästern bestehenden Gruppe an einem Nachmittag innerhalb von vier Stunden drei schweinehaltende Betriebe mit Ferkelproduktion, spezialisierter Ferkelaufzucht und Mast besichtigte.

Also, liebe Frau Struß, gehen Sie auf die Verbraucher zu. Sie und Ihre Kollegen sollten jedoch zuvor das eigene Tun und Lassen kritisch hinterfragen. Indoktrinationsversuche gegenüber Kritikern werden scheitern. Nur durch einen konstruktiven Dialog, der keine Einbahnstraße ist, auf der die zunehmend gut informierten Bürger nach Art des DBV über den Tisch gezogen werden sollen, wird eine Wiederannäherung möglichen!

09.01.2020 22:51 Uhr Südumgehung muss endlich kommen

Zu: „Noch mehr Verkehr auf der Deisterstraße?“, vom 18. Dezember
Jahrelang wird schon über die Verkehrssituation in der Deisterstraße diskutiert und geschrieben. Aber es geschieht nichts. Alles nur Luftblasen. Warum kriegt es Hameln nicht gebacken, den Bau der Südumgehung durchzusetzen? Nur weil ein beziehungsweise zwei unverbesserliche Anwohner aus Afferde ständig dagegen prozessieren? Diese Anwohner sollten mal ihren Wohnsitz in die Deisterstraße verlegen, dann wüssten sie auch, um was es geht. Der Bau der Südumgehung und einer Westumgehung würde die Verkehrssituation in der Innenstadt sicher drastisch entschärfen. Aber solange es solche Querköpfe gibt, wird es auch keine Änderung geben.

07.01.2020 14:43 Uhr Weiter so!

Jugendliche engagieren sich im JuPa und machen sich Gedanken über die Gestaltung unserer Stadt – das ist wirklich prima! Ein Wunsch, den die Jugendlichen haben, ist ihnen aber schon vor langer Zeit erfüllt worden: Morgens auf dem Weg zur Schule durch die Brunnenstraße radeln – das darf man, bis 10 Uhr, und ab 18.30 Uhr! Trotzdem: Weiter so!

06.01.2020 21:50 Uhr Unsinniger Trend

Zu: „Verkauf von SUV boomt in Deutschland“, vom 12. Dezember
Diese Vehikel müssten normalerweise mehr Steuern zahlen, um mit diesem Geld etwas für die Umwelt zu tun, wie zum Beispiel den Wald wieder aufzuforsten.

Wie war das mit dem Schwerlastverkehr auf den Straßen? Überall nerven die SUVs. Ob auf Parkplätzen, in Parkhäusern oder auf sämtlichen Straßen machen sie sich breit, sodass andere Fahrzeuge Probleme haben, so zum Beispiel die Rettungsdienste, die Müllabfuhr, die Straßenreinigung oder auch die Streufahrzeuge beim Winterdienst.

Diesen unsinnigen Trend mit den SUVs haben wir auch mal wieder den Amerikanern zu verdanken. Aber dort herrschen auch ganz andere Straßenverhältnisse, das ist mit Deutschland nicht zu vergleichen. Hier fällt auf, dass die Leute immer unbeweglicher werden und am liebsten gar nicht mehr zu Fuß gehen würden. Daher fehlen trotz aller Extras bei den Vehikeln noch zwei ganz wichtige Dinge: Das sind zum einen Schiebetüren, damit es keine Beulen mehr in den Nachbarautos auf Parkplätzen gibt; zum anderen schwenkbare Sitze mit Einstiegshilfe, da man so häufig sieht, wie schwerfällig sich die Besitzer in ihre Fahrzeuge quälen.

06.01.2020 21:42 Uhr Kritik der AfD ist unsachlich

Zu: „Bückeberg bleibt Streitthema“, vom 19. Dezember
Heutzutage, wo laut Herrn Seehofer der Rechtsextremismus in den Jahren 2018 und 2019 stark zugenommen hat, kann man die Bürger gar nicht oft genug an die Gräueltaten der Nazis erinnern.

Nochmal zur Klarstellung und besserem Verständnis für die AfD: Dies wird kein Mahnmal für ignorierten Bürgerwillen, sondern ein Mahnmal gegen Rechtsextremismus, Nazis, brauner Terror und die Gräueltaten im Dritten Reich.

Es wird hoffentlich auch über die Grenzen des Landkreises hinaus seine Wirkung zeigen und der Verbreitung braunen Gedankenguts entgegenwirken.

06.01.2020 21:39 Uhr Scheuer setzt Millionen in den Sand

Zu: „Neuer Unmut über Scheuer“, vom 19. Dezember
Nun haben wir in Sachen Maut wieder das gleiche Ergebnis wie vor Jahren. Sie ist mit der gleichen Argumentation zum zweiten Mal gescheitert wie unter Dobrindt. Nur mit dem Unterschied, dass ein inkompetenter CSU-Verkehrsminister diesmal Millionen Euro „in den Sand“ gesetzt hat, weil er die Entscheidung des EuGH nicht abwarten konnte. Wer so mit Steuergeldern umgeht, gehört in keine Bundesregierung. Und jetzt auch noch vieles als „Geheim“ eingestuft, das lässt vermuten. Frau Bundeskanzlerin: Bescheren Sie uns, bevor er nicht freiwillig geht, einen kompetenten Bundesverkehrsminister, bitte nicht aus der CSU. Wir werden vermutlich Millionen Euro an die vertraglich gebundenen Firmen bezahlen müssen. Nach meinen Informationen hört Herr Scheuer schon auf den Spitznamen „Trump“. Eigentlich ist das ganz schön be„scheuer“t.

06.01.2020 21:34 Uhr Nur mit den Großen dieser Welt ist Klimaschutz wirksam

Zu: „Die Rechnung, bitte!“, vom 20. Dezember
Fakt ist: Unser Land ist mit gerade mal zwei Prozent am weltweiten Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen beteiligt.

Die größten Klimakiller sind China (29,7 Prozent), USA (13,9 Prozent), und Indien (6,9 Prozent), wobei Indien und China in den letzen zehn Jahren Zuwachsraten von 300 und 352 Prozent hatten. Selbst wenn es gelänge, Deutschland heute klimaneutral zu gestalten, wäre nichts gewonnen. Nur zusammen mit den großen Luftverschmutzern dieser Welt ist Klimaschutz wirksam zu machen, doch Amerikas präsidialer, neureicher Geldsack, der mit dem quietschgelben Haarteil, schert sich einen Dreck um den Dreck, den er in die Luft schleudert.

Ohne das wirkungsvolle Mittun der großen Klimasünder bleibt unser sicher löbliches Bemühen um das Weltklima innerhalb einer kleinen, wirkungslosen Minderheit von Staaten eine luftwurzelnde Vorwitzigkeit und ein irrsinnig teures Muster ohne Wert. Zuallererst ist es aber eine kapitale Beraubung der Bürger unseres Landes. Es sind unerträgliche Kostenlasten, die uns unter dem (jetzt noch) sinnlosen Vorwand der Klimarettung auferlegt werden. Doch die Klimakrise ist unseren Regierenden willkommener Anlass, erneut zum räuberischen Kreuzzug gegen die eigenen Bürger auszuziehen und unsere Steuerlast weiter und weiter in schwindelnde, atemraubende Höhen zu treiben. Das alles kommt unserer Politikkaste naturgemäß sehr gelegen, ist äußerst opportun und dabei auch noch höchst ergiebig für die mit nimmersatter Geldgier nach Beute schreienden Parteikassen und Bonzenkader. Die nächsten Steigerungen der Klimaabgaben sind schon beschlossene Sache. Bund und Länder prügeln sich schon jetzt wie die Kesselflicker um das Fell des erlegten Klimabären. Die Belastungen für jeden von uns werden schmerzlich sein. Die versprochenen Rückzahlungen der von uns zu erbringenden Opfer sind, wie schon jetzt erkennbar, bis zum Rand gefüllt mit Unglaubwürdigkeit. Die Bahn hat, entgegen der versprochenen Preissenkungen, soeben einige ihre Preise erhöht. Das faustische Gift der staatlichen Beutelschneiderei wird uns zwangsweise eingetrichtert und das (be)trügerische Parteiengesäusel von der Rettung durch Rückzahlung ist nur spöttisch zu belachen. Die herrschaftliche Botschaft hören wir wohl, doch der Glaube daran ist uns längst genommen! Uns bleibt nur die Ausfertigung der Quittung bei den nächsten Wahlen für die jetzt unter sinnlosem Vorwand angezettelte, gigantische, räuberische Plünderung unserer Geldbeutel durch die regierenden Parteien. Die Moral von der Geschicht: Wer so oft lügt, dem glaubt man nicht.

06.01.2020 21:32 Uhr In der Abwärtsspirale

Zu: „Landtag billigt Milliardenhilfe für Nord/LB“, vom 17. Dezember
Geld, das hier vor Ort bitter nötig wäre, um unseren Ort vor dem „Zerfall“ zu retten. So sind offensichtlich weder Vorstand noch Verwaltungsrat der Stadtsparkasse bereit, zum Beispiel die im Eigentum befindliche Ruine des ehemaligen Hotels „Bergkurpark“ mindestens als Schandfleck zu beseitigen. Wie sollen dann die Bürger Bad Pyrmonts noch motiviert werden, sich zu engagieren, wenn nicht mal öffentliche Institutionen beispielhaft vorangehen? Es ist höchste Zeit, in dieser Stadt nicht nur zu reden, sich selbst darzustellen, sondern auch zu handeln. Die Spirale zeigt für Bad Pyrmont deutlich abwärts.

06.01.2020 21:28 Uhr Bezahltoilette ist der falsche Weg

Zu: „Ärger an Schulen: eingesaute Toiletten“, vom 21. Dezember
Dazu gehört auch nach Benutzung der Toilette das saubere Verlassen derselben.

Ein Teil der Schulkinder kommt morgens ohne vorherige Nahrungsaufnahme und ohne Pausenbrot in die Schule, weil einfach das Geld fehlt. Wenn die Schüler pro Toilettengang jetzt zehn Cent bezahlen sollen, wird bestimmt in einigen Fällen die Notdurft unterdrückt und die notwendige Flüssigkeitsaufnahme stark reduziert. Die Folge sind eventuelle Blasenentzündungen oder auch Nierenerkrankungen. Das Wildpinkeln auf den Schulhöfen könnte dadurch ebenfalls gefördert werden. Von dieser Überlegung einer Bezahltoilette in der Schule würde ich mich schnell verabschieden.

Ein deutlicher Elternbrief, wie es die Schulleitung der Wilhelm-Raabe-Schule getan hat, ist eine gute Maßnahme. Hier werden die Eltern dazu angehalten, mit ihren Kindern eindringlich zu sprechen, „wie sauber und ordentlich man eine Toilette benutzt und sauber wieder verlässt“.

Eine Toilettenfrau sollte nicht von den Kindern, sondern von den Steuern bezahlt werden. Es wird ja genug an Lehrern, Lehrmaterial, Unterrichtsräumen, Sporthallen, digitaler Ausstattung, teilweise mangelhaftes Schulessen und noch an vielen anderen Sachen gespart.

03.01.2020 21:54 Uhr Weiter so!

Ein Wunsch, den die Jugendlichen haben, ist ihnen aber schon vor langer Zeit erfüllt worden: Morgens auf dem Weg zur Schule durch die Brunnenstraße radeln – das darf man, bis 10 Uhr, und ab 18.30 Uhr! Trotzdem: Weiter so!

03.01.2020 21:52 Uhr Zukunftsweisende Strategie

Die Gesamtfördersumme liegt sogar über der in dem Artikel genannten Summe.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass es hier bundesweit erhebliche Unterschiede gibt. Die Strategie der Stadtwerke ist diesbezüglich zukunftsweisend und als Bürger der Stadt Bad Pyrmont wünsche ich mir eine CO2-neutrale Stadtentwicklung, wie sie bereits in einigen Kommunen und Urlaubsorten betrieben wird. Der Klimawandel ist real und jeder muss seinen ganz individuellen Beitrag leisten. Allgemein herrscht allerdings eine große Unsicherheit zum Thema Elektromobilität. Diese resultiert unter anderem aus teilweise einseitiger und theoretischer Berichterstattung in den Medien. Meine praktischen Erfahrungen ergeben ein völlig anderes Bild: Standardisierte Steckersysteme, Zugang zu 130 000 Ladepunkten über eine Ladekarte mit Festpreisgarantie, günstigere Energiekosten pro Kilometer, minutenschnelles Laden der Batterie, und vieles mehr. Diese positiven Erfahrungen zeigen, dass es langsam voran geht mit der Elektromobilität. Dauert das jedoch zu lange, dann werden die Elektroautos nicht in Deutschland gebaut, sondern in China. Insofern also eine existenzielle Frage für den exportorientierten Automobilstandort Deutschland. Aus diesem Grund ist es richtig, die Investitionen in die E-Mobilität zu bündeln. Wer das heute versäumt, dem fehlen morgen die Kunden. Die Verantwortlichen bei den Stadtwerken Bad Pyrmont jedenfalls haben das in Punkto Ladeinfrastruktur erkannt und umgesetzt.

03.01.2020 21:51 Uhr Fahrlässig gehandelt

Weshalb sollen „ewig Gestrige“ eine Schlagzeile wert sein, weil sie angeblich „die Klimakarte ziehen“?

In unserer Bundesrepublik überwiegt die Sehnsucht nach einer ungefährlichen, friedlichen Zukunft. Darum mühen sich unzählige Gruppen und Einzelpersonen. Und das Klima-Problem macht deutlich, dass die Menschheit als Ganzes betroffen ist, von dem kurzsichtigen Handeln der vergangenen Jahrzehnte, vor allem von den Industriestaaten. Die technische Entwicklung hat so ungeheure Kräfte bereitgestellt, dass einzelne Entscheidungsträger gezielt oder fahrlässig Schaden auf dem gesamten Erdball anrichten können in unermesslichem Ausmaß. Und es geschieht weiterhin. Haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, das Buch von den acht jungen Wissenschaftlern zur Kenntnis genommen, die in der „Generationen Stiftung“ vier Jahre mit älteren Experten diskutiert und geforscht und dann ihre Erkenntnisse zusammengefasst haben? Der Titel des Buches macht sehr klar, wo der Brennpunkt des Versagens der Vergangenheit zu orten ist: „Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen.“ Angesprochen sind sowohl politische Entscheidungsträger als ebenso solche in der Wirtschaft, und aber auch alle Bürgerinnen und Bürger.

Das überraschend Neue an dem Buch wird in dem Titel-Nachsatz deutlich, da heißt es: „Darum machen wir einen“. Und so entstanden unerschrockene, präzise formulierte Bedingungen für die Rettung unserer Zukunft. Kennen Sie dieses Buch noch nicht? Im November 2019 ist es erschienen, es wird vom „Spiegel“ als Bestseller bezeichnet – und es ist mehr. Hoffentlich werden die mutigen Sätze das Klima in unserer Bundesrepublik – und dann weltweit – deutlich verbessern.

03.01.2020 21:50 Uhr Auch andere Beamte schlecht bezahlt

Man sollte jedoch auch die vielen Beamten in Niedersachsen erwähnen, die außerhalb der Polizeiinstitution ihren Dienst verrichten. Hier seien zum Beispiel die hauptberuflichen Feuerwehren, die Justizverwaltung, der Zoll und viele Landesämter beispielhaft genannt. Die Einstiegsgruppe in den mittleren Dienst beginnt hier in der Regel mit der Besoldungsgruppe A6, was einem Bruttobetrag von zur Zeit circa 2300 Euro entspricht.

Für den Augenblick hört sich das relativ passabel an, aber was nach Versteuerung und Abzug der notwendigen privaten Krankenkasse noch bleibt, ist für eine Familienplanung absolut nicht ausreichend. Im Polizeidienst beginnt die Eingruppierung bereits am Anfang mit der Besoldungsgruppe A9/A10, was einer Einstiegsbesoldung von über 2700 Euro entspricht. Dazu kommt noch die freie Heilfürsorge, sodass eine private Krankenkasse entfällt. Nur einmal so zum Vergleich. Viele Bürger meinen, der Staat muss einfach funktionieren, aber diese Funktionalität hat auch seinen Preis und sollte entsprechend anerkannt werden. Die Lebenshaltungskosten sind hier auf dem Land in der Regel preisgünstiger als in den Großstädten. Ich vermute jedoch, dass in den Großstädten im Land auch die Beamten außerhalb des Polizeidienstes vielfach Nebenjobs haben, um ihren Unterhalt zu bestreiten. Das sollte auch einmal erwähnt werden.

03.01.2020 21:48 Uhr Wo bleiben die Proteste?

Die Sozialdemokraten und die Linken im Rathaus schweigen. Pfui! Was scheinbar harmlos klingt, birgt sozialen Sprengstoff zuhauf. Denn Grundsteuer zahlen praktisch alle. Immobilieneigentümer sowieso, aber eben auch die Mieter. Die Grundsteuer wird an sie weitergereicht. Dabei sind nicht nur die Mieten, sondern auch die Mietnebenkosten vielerorts schon happig genug. Auf der anderen Seite stehen die Kommunen. Für sie gehört die Grundsteuer zu den wichtigsten Einnahmequellen. Wahrlich ein brisantes Spannungsfeld. Dafür muss die Stadt dann vermehrt Wohngeld zahlen.

Zweifellos gäbe es hier ein wirksames Gegenmittel. Nämlich das Verbot, die Grundsteuer über die Nebenkosten auf Mieter umzulegen. Ohnehin stellt sich die Frage, warum Mieter sie bezahlen müssen, obwohl es sich doch eigentlich um eine Steuer auf das Eigentum handelt – Eigentum, das nicht dem Mieter gehört, wohl aber dem Vermieter. Doch offenbar wollte sich die Große Koalition nicht mit der Eigentümerlobby anlegen. Neben der Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Flächen) und B (für bebaubare Flächen) soll es künftig auch eine Steuerart „C“ geben: Für unbebaute Grundstücke. Das soll jene Grundbesitzer dazu bringen, ihre unbebauten Grundstücke schneller beziehungsweise überhaupt zu bebauen. Wo bleiben die Gelbwesten-Proteste in Hameln?

Olaf Scholz (SPD): „Einige müssen wohl mehr Grundsteuer zahlen“. „Es ist das Ziel, dass es nicht zu einer Erhöhung des Grundsteueraufkommens in Deutschland kommt, weder insgesamt, noch in der einzelnen Gemeinde“, sagte Scholz. Das gelte aber unterm Strich und nicht für jeden einzelnen Bürger. Letztlich bestimmen die Kommunen die Höhe der Grundsteuer durch ihre Hebesätze.

Scholz geht davon aus, dass die Gemeinden diesen Faktor senken werden, damit ihre Bürger nicht stärker belastet werden, garantieren kann er dies aber nicht. „Es gibt kein Mittel, die Gemeinden zu zwingen, es so oder so zu machen“, sagte er. Wer jetzt noch SPD wählt, ist selber schuld.

03.01.2020 21:46 Uhr Investor sollte Gebäude besser sichern

Das riesige Gelände mit den beiden Parkplätzen müssten die Investoren komplett sichern, am besten mit Bauzäunen. Und am besten auch noch den Weg vor dem Gebäude auf Staatsbadgelände, weil dort ständig Stühle, Latten, sonstige Möbel und Balkonplatten vom Turm und dem Dach geschmissen werden. Manche Dinge fliegen bis in die Allee. Nicht ungefährlich für Spaziergänger. Die Verursacher bekommen im Internet für das Veröffentlichen ihrer Videos Geld für „Klicks“ und kommen trotz Begehens einer Straftat (Hausfriedensbruch/Einbruch) nicht nur ungeschoren davon, sondern werden sogar noch belohnt.

Das ist halt Deutschland, zu viele Grauzonen. Man kann nur hoffen, dass nie ein unbeteiligter Spaziergänger verletzt wird. Denn nicht nur nachts wird in der Klinik randaliert, sondern auch tagsüber fliegen häufiger Dinge durch die Luft. Bereits am Tag nach dem Brand war an der Klinik wieder reger Betrieb, vor allem natürlich im Turm. Dieser ist auch sehr beliebt bei Kurgästen und wird gerne als Aussichtsturm genutzt. Aber wen wundert es, da es den Spelunkenturm nicht mehr gibt. Das Sicherste wäre vermutlich, den Turm ab der vierten Etage zuzumauern und ein Nachtfahrverbot für den Grenzweg von 23.30 bis 6 Uhr zu verhängen. Als Bürger fragt man sich auch, ob der Eigentümer der alten Klinik eigentlich für die häufigen Einsätze von Polizei und Feuerwehr bezahlt, oder ob das alles auf uns Steuerzahler zurückfällt.

01.01.2020 19:45 Uhr Bauwerk versperrt die Aussicht

Vor einigen Wochen besuchte ich mal wieder die Rattenfängerstadt und ging über die Weserbrücke am Münster. Dabei fiel mir ein in Bau befindliches riesiges, nicht zu übersehendes Gebäude auf. Ich war erschrocken, dass man solch einen Koloss mit solcher Gebäude-Nutzung mitten auf dem Filetstück der Stadt Hameln platziert. Ich habe mich dann davon überzeugt, dass man sowohl vom Ufer Langer Wall, als auch vom Torbayufer keinen großen Panoramablick mehr auf die gegenüberliegende Seite hat. Von wichtigen Standorten aus ist die Aussicht sehr begrenzt, zum Beispiel auf das Münster oder auf den Klüthang. Wie kann eine historische Stadt, die auf Touristen angewiesen ist, solch ein Bauwerk in der Mitte des Weserstromes genehmigen? Wenn man in der Innenstadt ein Haus unter Denkmalschutz besitzt, muss man sich jede Veränderung genehmigen lassen. Da stellt sich mir die Frage, hatte diese städtische Behörde ein Mitspracherecht? Warum hat man denn nicht ein Restaurant mit Café dort platziert, mit einem beeindruckenden Blick auf die Münsterkirche bzw. auf den Klüt. Das wäre sicher ein weiteres Highlight geworden.

01.01.2020 19:43 Uhr Bückeberg mit Bäumen bepflanzen

Obwohl viele Bürger dagegen waren, wird das Projekt von der rot-rot-grünen Gruppe mithilfe vom Historiker Bernhard Gelderblom durchgezogen. Auf der einen Seite klagen die Kreispolitiker, dass zu wenig Geld für marode Schulen und Kitas da ist, und jetzt wird das Geld verschwendet. (Anmerkung d. Redaktion: Der größte Teil der Summe kommt von Bund, EU und Stiftungen). Die Befürworter brauchen sich dann nicht zu wundern, wenn dort von den Neonazis wieder das „Reichserntedankfest“ gefeiert wird. Eine bessere Idee wäre, diesen Hang mit Bäumen zu bepflanzen, wie von den Gegnern befürwortet worden ist. Dieses tut der Umwelt gut, denn Bäume nehmen CO2 auf und geben Sauerstoff ab. Ich hoffe, man wird sich eines Besseren belehren lassen

01.01.2020 19:41 Uhr Die Leute sind bequem geworden

Urnengräber werden wegen dem kleineren Pflegeaufwand gerne genommen. Vor zwanzig Jahren kamen die Menschen noch mit Schubkarre, Eimer, Laubharke, Besen und Rosenschere zum Friedhof, um das Grab zu pflegen und brachten ihren Abfall in die dafür vorgesehenen Behältnisse. Heute kommen sie mit dem SUV angedüst, mit Handy und Autoschlüssel in der Hand begeben sie sich auf den Friedhof. Sie ragen mit den Füßen das Laub und sonstigen Unrat grob vom Grab auf die umliegende Rasen-/Wegefläche (gerne auch mal mit Akkugebläse), gießen Wasser über die Steine (Handfeger?), um den gröbsten Schmutz abzuspülen und legen asiatische „Kleinkunst“ aus dem „zwei mal 50 Cent Laden“ auf das Grab. Anschließend gibt es noch ein Handyfoto als Beweis, dann hasten sie zurück zu ihrem SUV und düsen zum Discounter um Zigaretten und Biogemüse zu kaufen. Nach Totensonntag sieht man leider kaum noch Menschen auf dem Friedhof, denn dann haben die meisten ja ihre Jahrespflicht erfüllt und brauchen erst im nächsten Jahr wieder zum Grab kommen. Hoffentlich kommt die Verwandtschaft nicht an Weihnachten, sonst muss man ja noch mal hin. Bequem und dickfällig geht die Welt so langsam zugrunde!

27.12.2019 18:15 Uhr Risiken durch Kernkraft werden deutlich überschätzt

Zu: „Zu wenig Jodtabletten für die Region?“, vom 3. Dezember
Aber das weiß der Grüne effektiv zu verhindern. So erst jüngst wieder geschehen in Form eines halbseitigen Artikels, der warnt: Die Jod-Tabletten in Niedersachsen reichen nicht!

Zu diesem Schluss kommt die stellvertretende Vorsitzende der Grünen im Landtag, Miriam Staudte. Frau Staudte würde am liebsten Jodtabletten an alle Bundesbürger verteilen.

Wer sich damit auseinandersetzen möchte (www.jodblockade.de) lernt schnell, dass dies überhaupt keinen Sinn ergibt: Aus medizinischen Gründen ist eine Einnahme nur für bestimmte Personengruppen sinnvoll und darf überhaupt nur erfolgen, wenn eine tatsächliche Gefahr in Form einer „radioaktiven Wolke“ bestünde, worüber die Katastrophenschutzbehörde informieren würde.

Das sieht die deutsche Strahlenschutzkommission so und das spiegelt sich auch in den Katastrophenschutzmaßnahmen in Niedersachsen wider – mehr noch: Aus der Antwort des Innenministeriums geht hervor, dass in Niedersachsen ein Schutzniveau existiert, das über die Empfehlungen der Strahlenschutzkommission hinausgeht. Und so werden künftig bei einem extrem unwahrscheinlichen Unfall in Niedersachsen alle unter 45-Jährigen – immerhin 4,2 Millionen Bürger – unabhängig davon, ob sie innerhalb von 100 Kilometern um ein Kernkraftwerk leben oder nicht, mit Jod-Tabletten versorgt. Die Vorräte hierfür sind in den Landkreisen mehr als vorhanden. Dass es überhaupt zu einem solchen Unfall kommen könnte, ist wegen der robusten Auslegung deutscher Kernkraftwerke einerseits, der technologischen Unterschiede zu den verunfallten Kernkraftwerken andererseits und nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen – wie mehrere unabhängige Überprüfungen auf deutscher und europäischer Ebene nach dem Unfall von Fukushima (z. B.: www.ensreg.eu) zeigten. Es ist diese Propaganda der Grünen, gefördert von einer ideologisch getriebenen Berichterstattung, die in Deutschland mitunter dazu geführt hat, dass die Risiken durch Kernkraft deutlich überschätzt werden.

27.12.2019 18:13 Uhr Wer rettet die Anleger?

Zu: „Landtag billigt Milliarden-Hilfe für Nord/LB“, vom 17. Dezember
Mit Sirenengeheul hat man uns in die Banken gelockt, uns faule Produkte aufgeschwätzt und das Blaue vom Himmel versprochen. Alle kritischen Fragen unsererseits nach Sicherheit und Bonuszahlungen an die Mitarbeiter wurden in unserem Sinn beantwortet. Laut Staatsanwaltschaft ist es kein Betrug, sondern nur „Falschberatung“! Ich selber habe dadurch ca. 21 000 Stunden im Leben umsonst gearbeitet. Da freut sich der Kunde, wenn ihm erst sein sauer verdientes Geld geklaut wurde und nun sein Steuergeld noch hinterhergeworfen wird! Ist halt ein Land, in dem wir gut und gern leben!

27.12.2019 18:07 Uhr Mitglieder der Vereine opfern ihre Freizeit

Zu: „Erst auf den Markt und dann...“, und „Vielfältig weihnachtlich“, vom 9. Dezember
Diese werden von Vereinen organisiert. Die Mitglieder opfern ihre Freizeit, um alle Genehmigungen für solch eine Veranstaltung zu bekommen, und müssen alle Vorschriften, die von Jahr zu Jahr schlimmer werden, beachten. Die Veranstaltungen werden mit viel Liebe vorbereitet und durchgeführt.

Ich war zum Beispiel in Fischbeck und habe eine wirklich tolle Veranstaltung vorgefunden. Ob das Foto mit dem Kuchen, dass die Dewezet für die Veranstaltung in Fischbeck ausgesucht hat, die richtige Auswahl war, lasse ich mal dahingestellt. Es gab viele Stände, an denen man die Ideen der Hobbybastler bewundern konnte. Eine solche Aufnahme würde besser zu einer Weihnachtsausstellung passen.

Was mich aber am meisten geärgert hat, war der Mini-Bericht, zusammengefasst auf Seite 20 über die vier Weihnachtsmärkte. Für mich ist es eine Respektlosigkeit gegenüber den Vereinen, die solch eine Veranstaltung auf die Beine stellen und durchführen.

27.12.2019 18:01 Uhr An Egoismus und Ignoranz nicht zu toppen

Zu: „Juwelen der Ecclestone-Tochter gestohlen“, vom 17. Dezember
Dass aber jemand diesen im Wert von über 60 Millionen Euro besitzt, wo es genauso viele Menschen gibt, für die es einfach ums Überleben geht, ist für mich an Egoismus und Ignoranz nicht zu toppen!

23.12.2019 20:58 Uhr Zugeparkt

Zu: „Auch Parksünder sollen Bad Pyrmonts Finanzen sichern“, vom 29. November
Abends und am Wochenende sind die Straßen Am Hylligen Born und Heiligenanger zugeparkt – im eingeschränkten und absoluten Halteverbot. Parkende Fahrzeuge vor der Brasserie Fürstenhof und am Brunnenplatz sind keine Seltenheit. Der Hyllige Born ist fast jeden Abend zugeparkt. Die Polizei fährt zwar Streife, kümmert sich aber nicht um die Falschparker.

23.12.2019 20:56 Uhr Wir schützen Verbrecher

Zu: „Berlin weist russische Diplomaten aus“, vom 5. Dezember
. Nach und nach sickert durch, dass es sich bei dem Ermordeten um einen Georgier oder Tschetschenen handelt, der in Russland mit Haftbefehl gesucht wird und viele Verbrechen ausgeführt oder organisiert hat, zum Beispiel den Anschlag auf die Moskauer U-Bahn. Wie kann es sein, dass die Bundesrepublik einem Georgier Asyl oder Duldung gewährt, der international gesucht wird und über dessen Verbrechen sich die Behörden fachkundig beraten lassen können? Wir gewähren Duldung und unterhalten den Mann, der aus taktischen Gründen heiratet. Manchmal glaube ich, wir sind verrückt geworden. Es besteht der Verdacht, dass die Rechtspflege im Land Berlin nicht mehr intakt ist: Wir schützen Verbrecher. Damit treiben die Behörden den Rechten noch mehr Wähler zu.

23.12.2019 20:52 Uhr Ein Landrat für alle?

Zu: „Der erste Hut liegt im Ring“, vom 30. November
Auf Vorhaltungen durch ein Stadtratsmitglied, dass die Verwaltung einen schlechten Vertrag beim Bürgerhaus abgeschlossen hat, lässt er den Bürgermeister, der verantwortlich ist, antworten, sagt aber selbst nichts dazu und nimmt damit die Kontrolle des Stadtrates nicht wahr. Und als wohnungspolitischer Sprecher im Landtag ist nicht erkennbar, dass er sich um Senioren- und Sozialwohnungen kümmert, obwohl zumindest in der Kernstadt Wohnungsmangel herrscht. Hinzu kommen unklare Äußerungen zum Bahnausbau.

23.12.2019 20:50 Uhr Schizophrene Steuerpläne

Zu: „Neue Aktiensteuer trifft auch die kleinen Sparer“, vom 11. Dezember
Anstatt endlich für eine anständige Altersvorsorge zu sorgen, die zukunftsgewandt ist, verhindert er dies förmlich mit einer Steuer, die gerade die kleinen Sparer trifft. Herr Scholz und seine SPD sind ideologisch im 19. Jahrhundert hängengeblieben. Ich habe das Gefühl, dass er uns alle in die Grundrente treiben will und wir ihm und seiner SPD dann dafür dankbar sein sollen und SPD wählen. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen, was er in den Gesetzesentwurf gepackt hat: Will der kleine Sparer eine kleine Rendite haben, bleibt für ihn nur die Anlage in Aktien, die einfacher ist, als gemeinhin vermittelt wird. Damit er sicher investiert, wird er vorzugsweise die großen und bekannten deutschen Firmen kaufen, um eine Rendite von 4 bis 6 Prozent zu bekommen. Macht er dies, wird der Kauf von seinem ersparten und versteuerten Geld mit der Transaktionssteuer belegt. Kauft er Aktien von kleinen Firmen, die auch einmal schnell pleitegehen können, oder Aktien von den großen Amerikanern oder, noch schlimmer, die Aktien der Chinesen oder Russen, zahlt er diese Steuer nicht. Irgendwie schizophren oder nicht? Es sei denn, er hält nichts von uns und der eigenen Wirtschaft und will uns und die Wirtschaft kleinmachen.

Die wahren Spekulanten, die die letzte Bankenkrise verursacht haben und in Sekundenschnelle mit ihren hochgepuschten Derivaten viele Hundert Millionen umsetzen, bleiben ungeschoren. Man kann nur hoffen, die Kanzlerin und der Wirtschaftsmister machen dem Treiben des Herrn Scholz ein Ende und die SPD wird noch unbedeutender, als sie es schon ist. Und dies vor dem Hintergrund, dass die SPD in der Vergangenheit gute und fähige Kanzler und Minister gestellt hat. Was würde wohl Helmut Schmidt denken?

23.12.2019 20:46 Uhr Lieber Windkraft als Atomkraft

Zu: „Land will Kollaps der Windbranche verhindern“, vom 20. November
Mehr als Sonne und Wasserkraft. Jedenfalls bei uns hier im Norden und in der Mitte Deutschlands. Es gibt Personen in Coppenbrügge, die meinen, dass das Recycling der Windkraftanlagen Probleme macht. Die sollten sich mal lieber überlegen, welche Probleme das Recy-cling von Atomkraftanlagen verursacht. Außerdem: Wo soll das radioaktive Material gelagert werden, das entsteht? Und wie lang sind die Verfallwerte einzelner Atome. Keiner will ein Atomendlager vor der Haustür. Oder ist Coppenbrügge bereit dazu? Mit Sicherheit auch nicht! Die Kohlekraftanlagen sind ja unbestreitbar als Deckschleudern bekannt, und wer dort in der Nähe wohnt, kann bestimmt ein Lied davon singen.

Also, sehr geehrte Herren aus Coppenbrügge, nicht nur herummeckern, sondern auch konstruktive Vorschläge machen, wie es besser geht. Dann kann man mitreden.

19.12.2019 16:43 Uhr Fast unsichtbar

Morgens um 6.25 Uhr ist es stockdunkel. Leider investieren viele Radfahrer lieber 100 Euro in Kopfhörer, um sich abzuschotten, als 10 Euro für eine Fahrradbeleuchtung auszugeben. Wenn dann noch dunkle Kleidung dazukommt, sind sie fast unsichtbar.

19.12.2019 16:47 Uhr Gegenargumente berücksichtigt?

Ob die zwischenzeitlich angekündigte Prüfung alternativer Standorte wirklich ernsthaft verfolgt wurde, erscheint zweifelhaft. Unklar bleibt auch, warum zwei Feuerwehren ein gemeinsames Feuerwehrhaus benötigen. Wurden die Gegenargumente überhaupt berücksichtigt? Hier sind einige davon:
1. Der geplante Neubau direkt gegenüber dem Schloss zerstört das historische Stadtbild.
2. Die Frischluftzufuhr von den Emmerwiesen in die Kernstadt wird blockiert. Aufgrund der Klimaerwärmung wird in anderen Städten versucht, genau diese Frischluftzufuhr zu erhalten.
3. Der Neubau an diesem Standort verursacht erhebliche Kosten – Geld, das Pyrmont im Moment eigentlich nicht hat.

Ich frage mich, warum an der Planung so unnachgiebig festgehalten wird? Ist das Grundstück günstig zu haben? Ist es zu schwierig, eigene Entscheidungen wieder in Frage zu stellen? Besteht vielleicht die Befürchtung, dass die Feuerwehren eine veränderte Planung als Affront sehen? Auch ich habe Respekt vor der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren, die Feuerwehr ist wichtig und notwendig. Die Standortwahl sollte damit aber nichts zu tun haben.

In den Medien kann man verfolgen, was passiert, wenn Städte und Institutionen teure Großprojekte gegen alle Widerstände durchsetzen wollen. Meistens war es am Ende sehr viel teuer als gedacht.

19.12.2019 16:45 Uhr Entscheidung für Stadtgalerie zeigt Folgen

Im Grunde sind mit dieser Fehlentscheidung die erheblichen öffentlichen Fördergelder für die Altstadtsanierung der 1970er Jahre zum Teil entwertet worden. Das für die kleine Stadt übertrieben große Center hatte von Anfang an das falsche Konzept. Es kopierte nur den bestehenden Altstadteinzelhandel, brachte keine neuen Anbieter mit größerem Flächenbedarf und hat sich nach zehn Jahren als der größte Schaden für die Stadt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges herausgestellt. Zig Millionen Mietumsatz entgehen der Stadt seit der Ansiedlung des Centers. Sie fließen nach Hamburg und in den Immobilienfonds. Aus diesen Geldern fehlen den Eigentümern auch die Mittel für die Instandhaltung der denkmalgeschützten, historischen Bausubstanz.

Der Zusammenbruch der Mieten ist es nicht allein. Die Leerstände, auch in den Nebenstraßen, lassen die Mittel gänzlich versiegen. Nun muss sich die Stadt der vom Verfall bedrohten Gebäude annehmen. Die jetzt angekündigten Maßnahmen werden bei weitem nicht ausreichen.

So ist das mit unserer Kommunalpolitik: Eine Ratsgeneration rettet die historische Altstadt vor der Flächensanierung, die andere setzt sie aufs Spiel, sorgte für den Beginn ihres Niedergangs.

19.12.2019 16:50 Uhr Basis der Gemeinde aufwerten

Anders als im Fußball scheinen die christlichen Kirchen noch nicht verstanden zu haben, dass es um die Mannschaft geht, weniger um Personen. Es geht um den Verbleib in der höchsten Spielklasse oder um den Abstieg in die Bedeutungslosigkeit. Und das in einer Zeit, wo der Synkretismus der Religionen (eine Vermischung; Anm. d. Red.) immer deutlicher an den Fundamenten unserer Kulturwerte rüttelt. Ob da eine neue Kirchenverfassung, die den scheidenden Superintendenten so stolz macht, hilfreich sein kann? Mir fällt das „Impulspapier“ von 2006 ein. Damals ging es auch um die Zukunft. Doch zwischenzeitlich ist den Kirchen wieder eine Großstadt von 436 000 Christen abhandengekommen, ist die Gottesdienstbesucherzahl auf 3,6 Prozent gesunken.

Personalwechsel in der Kirche kann Sinn machen, wenn die Personen Strukturen modernisieren, überholte Traditionen und Hierarchien abbauen und das Mannschaftsspiel aufwerten. Die Basis der Gemeinden, das gleichberechtigte Mitspielen auf Augenhöhe mit dem Leitungsestablishment, muss neu gedacht werden. Dazu gehören auch und gerade die Frauen. Die Urkirche war hier in der Rollen- und Ämterverteilung vorbildlich. Auch Martin Luther hatte noch eine bedeutende Ahnung davon, wer und was in der Kirche wirklich wichtig ist. Er predigte, alle Getauften seien Priester, damit trat er für mündige Gemeinden ein. Sie sollten selbstbewusst und emanzipiert von ihren Geistlichen sein. Um der Organisation willen hielt er Ämter und Weihen für geboten, nicht aber für heilsnotwendig. Auch wenn sich die Kirchen zu Weihnachten wieder füllen, die Gesamtlage ist dramatisch, ein neuer Aufbruch zur Mündigkeit des gemeinen Kirchenmitglieds ist unabdingbar.

17.12.2019 17:33 Uhr Vermeidbares Ärgernis

So anscheinend auch in diesem Fall. Wenn einer trauernden Hinterbliebenen der Zugang zu einer Begräbnisstätte versperrt wird, ist die Empörung darüber verständlicherweise sehr groß. Insoweit muss sich der Jagdleiter auch die Frage gefallen lassen, ob und wie das Ärgernis unter Umständen zu vermeiden gewesen wäre.

Es ist rechtlich unstreitig, dass befriedete Bezirke nicht bejagt werden dürfen. Gleichwohl wurde der Ruh-Wald abgesperrt und damit einseitig der Friedhofsbesucherin eine Beschränkung ihrer Bewegungsfreiheit auferlegt. Wäre es stattdessen nicht angebracht gewesen, wenn die Jagdteilnehmer gewisse Opfer hätten erbringen müssen? So hätte die Absperrung sicherlich auch ohne weiteres mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand nach dem Friedhof vorgenommen werden können. Falls nötig, hätten sicherlich auch Jagdhelfer die in der Nähe des Friedhofs befindlichen Wildtiere in das eigentliche Jagdgebiet treiben können.

Derartige Optionen erschienen dem Veranstalter aber offensichtlich nicht erwägenswert zu sein. Warum auch Abstriche machen und nach bürgerverträglichen Auswegen suchen, wenn ein großer Verband mit einer starken Lobby hinter den Jägern steht. Wen wundert es da noch, dass die Jagd in ihrer heutigen Form von weiten Teilen der Bevölkerung kritisch gesehen wird. Die Argumente der Widersacher kommen von allen Seiten und sind vielfältig. Trotz der Jagd werden die Wildtierbestände nicht nachhaltig reduziert; der Beitrag der Jagd zum Naturschutz wird von den Naturschutzverbänden infrage gestellt; Tierärzte und Tierschutzverbände beklagen eine skrupellose Tierquälerei im Rahmen der Jagd; Millionen von Tieren müssen sterben, um anschließend in der Tierkörperbeseitigung entsorgt zu werden.

Und was ist mit der so hochstilisierten Lust und Leidenschaft an der Jagd? Auch das ist inzwischen ein eher zweifelhaftes Vergnügen. Ausgerüstet mit modernster Technik wie Nachtsichtgerät, Kamera, Zielfernrohr, Schalldämpfer und Bewegungsmelder kann von Chancengleichheit wie noch bei dem ursprünglichen Waidwerk kaum noch die Rede sein. Wissenschaftler bezeichnen daher die Jagd nach der industriellen Landwirtschaft als Artenfeind Nr. 2.

Zwar steht derzeit mehr der Klimawandel im Fokus der Öffentlichkeit, für die Menschheit aber ebenso bedrohlich und eng damit verbunden ist eine fortschreitende Zerstörung unserer Natur. Um eine Apokalypse zu verhindern, plädieren daher viele Wissenschaftler für ein radikales Umdenken in allen Bereichen des Lebens. Schließlich geht es nicht nur um unsere Lebensgrundlage, sondern auch um die künftiger Generationen.

17.12.2019 17:31 Uhr Übertrieben

Das Bad, das gut angenommen wird, den gesamten Winter zu schließen, halte ich für übertrieben. Dafür könnte man auch Maßnahmen ergreifen, die den Betrieb mit einigen Einschränkungen aufrechterhalten. Ich denke auch an die Schulen, die das zweite Halbjahr keinen Schwimmunterricht durchführen können. Daher sollte auch unter diesem Gesichtspunkt die Entscheidung dringendst überdacht werden. Wenn ich dann lese, dass der gesamte Eingangsbereich und die Außenpflasterung auch erneuert werden sollen, halte ich das für sehr übertrieben und nicht gerade kundenfreundlich. Ich hoffe, dass auch andere Badegäste von dieser Maßnahme genervt sind. Vielleicht lässt sich ja doch noch eine Kompromisslösung seitens der Stadtwerke finden.

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