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Zweierlei Maß?

Es ist schon ärgerlich genug, dass die Genehmigung seitens der Stadt für das Schützenfest an der Promenade so lange auf sich warten ließ, bis Planungen in einem vernünftigen Kostenrahmen aufgrund des zu engen Zeitfensters unrealistisch wurden.

veröffentlicht am 16.03.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:29 Uhr

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Jetzt auch noch eine detaillierte Aufstellung über Art und Aufbau der Fahrgeschäfte zu verlangen und diese gegebenenfalls verbieten zu können, macht Vertragsabschlüsse zum unkalkulierbaren finanziellen Risiko, das allen Sponsoren, die bereits ihre Unterstützung zugesagt hatten, nicht schmecken dürfte.

Rasenschäden nach dem Fest haben die Schützen schon immer auf ihre Kosten behoben, diesmal aber hat die Stadt die Summe schon im Vorfeld mit 5000 Euro kalkuliert. Dass sie bei einem viertägigen Fest im Sommer so sehr um das Promenadengrün bangt, verwundert angesichts der Tatsache, dass sie den Stadtwerken im Winter vier Wochen lang eine Eisbahn im Bürgergarten genehmigt hat. Um die Schäden am Rasen schien man sich da weniger zu sorgen. Oder sollten etwa zweierlei Maß gelten?

k.rohr@dewezet.de KOMMENTAR



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