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Parteien liegen nicht mehr weit auseinander

Warum noch warten?

Das ist Politik für Fortgeschrittene: Die Mehrheit im Hamelner Rat kommt nach langem Drängen Opposition und Oberbürgermeisterin deutlich entgegen – und wie reagieren diese? Mit lautstarker Empörung! „Wahlkampfgetöse“ möchte man sagen – auch, wenn eine der lautstark Protestierenden, Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann, am 25. Mai gar nicht mehr zur Wahl steht.

veröffentlicht am 20.03.2014 um 09:02 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:14 Uhr

Frank Henke

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Kritisiert wird von Verwaltungschefin wie SPD und FDP aber auch gar nicht die schwarz-grüne Ankündigung, vorerst auf eine Untersuchung der Verwaltung durch externe Fachleute zu verzichten, sondern lediglich der späte Zeitpunkt des Gesinnungswandels. Ob dies nun tatsächlich von Rathausmitarbeitern als unverzeihliche Geringschätzung ihrer Arbeit empfunden wird, sei dahingestellt. Wahltaktisch gewieft ist der späte Kurswechsel wohl nicht. Das Etikett des „Umfallers“ – obgleich er bei Licht betrachtet in dieser Frage „bremst“, nicht „umfällt“ – dürfte CDU-Kandidat Claudio Griese nun angeheftet werden.

Doch was bleibt, wenn das Getöse verstummt ist? Sowohl der SPD- als auch der CDU-Kandidat planen offenbar letztlich, die Arbeitsstruktur des Rathauses zu überprüfen. Warum eigentlich noch länger warten?f.henke@dewezet.de

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