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Verlierer gibt es jetzt schon

Fassungslos, ja geradezu entsetzt haben die Bürger von Hameln und Umgebung gestern zur Kenntnis nehmen müssen, dass mit Klaus-Dieter Jösten einer der profiliertesten Kämpfer zugunsten chancenloser Jugendlicher seinen Hut nehmen muss – sein Arbeitgeber Kirche stellt ihn mit sofortiger Wirkung frei. Das heißt: Er ist suspendiert. Aber welch eine Fallhöhe! Vor exakt einem Jahr ist ihm aufgrund seiner Meriten noch das Bundesverdienstkreuz verliehen worden.

veröffentlicht am 05.03.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:30 Uhr

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Was an den Vorwürfen gegen Jösten dran ist oder ob überhaupt irgendetwas von Belang übrig bleibt bei den laufenden Untersuchungen – warten wir’s ab. Ebenso wie für jeden anderen, der unter Verdacht steht, gilt natürlich auch für den Leiter der Jugendwerkstatt Hameln erst einmal die Unschuldsvermutung.

Schon jetzt aber gibt es Verlierer in der ganzen „Causa Jösten“. Und das sind zuallererst die benachteiligten Jugendlichen, für die die diakonische Einrichtung eine letzte Station der Hoffnung war. Und neben Jösten nicht zuletzt auch die Kirche. Sie sollte wirklich gewichtige Gründe haben, um so öffentlich gegen das christliche Gebot der Barmherzigkeit zu handeln.

c.koch@dewezet.de KOMMENTAR



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