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Praktizierte Bürgernähe

Von Hans-Joachim Weiß

veröffentlicht am 11.06.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:31 Uhr

Auch wenn der Entschluss zu einem Ideenwettbewerb unter heimischen Architekten ein Stück weit verletzter Eitelkeit entspringt – die Idee der Hamelner Bauverwaltung ist schlicht gut und ein Schritt in Richtung praktizierte Bürgernähe. Warum nicht einmal neue Wege gehen und ehrenhalber heimisches Know-how verlangen, wenn die Kritik auch der Fachleute nur so niederprasselt?

Dass sich Koss und Co. insbesondere nach den Vorwürfen im Bauausschuss angegriffen fühlen, ist nachvollziehbar. Schließlich ging es ihnen nur pflichtgetreu darum, einen politischen Beschluss aus dem Jahr 2005 in die Tat umzusetzen. Und der lautet nun einmal: Überdachung der Hochzeitshaus-Terrasse. Dass diese Aufgabenlösung zur Zufriedenheit aller inzwischen der Quadratur des Kreises gleichkommt, ist nicht allein der Bauverwaltung anzulasten. Vielmehr sollten sich die im Rat vertretenen Fraktionen der Frage stellen, ob die weitere Verfolgung dieses Plans sinnvoll erscheint.

Vielleicht aber gelingt es ja einem heimischen Architekten, mit lokaler Bindung und Herzblut eine Lösung zu finden, die das historische Ensemble am Pferdemarkt nicht zerstört, sondern bereichert. Es ist zu wünschen und wäre ein ehrenwertes Geschenk für Hameln.

h.j.weiss@dewezet.de KOMMENTAR



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