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Hameln braucht Freiluft-Feste

Planung statt Friedhofsruhe

Glück gehabt – die schlimmste Option steht nicht zur Debatte. Sie würde lauten: Musik aus, Bürgergarten zu, endlich Ruhe! Doch es wäre eine Friedhofsruhe. Hameln braucht attraktive Veranstaltungen. Gerade auch solche, deren Lautstärke die eines Kurkonzerts überschreiten. Will Hameln für Junge und Junggebliebene attraktiv sein, muss die Stadt im Sommer leben: Musik unter freiem Himmel, Kino unter freiem Himmel, Feste unter freiem Himmel. Wer das alles wegen möglicher Lärmbelästigung ablehnt, darf sich über Ödnis und Überalterung nicht beschweren.

veröffentlicht am 12.08.2014 um 10:49 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

Frank Henke

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Gleichwohl: Augenmaß schadet nie. Das Rattenfänger- Open-Air war unter dem Strich ein schwach besuchter, aber phonstarker Flop, dessen Wert sich – wenige Wochen vor dem großen Pflasterfest – nicht so recht erschloss. Vor allem aber: Gleich an fünf Sommerwochenenden in Folge den Bürgergarten zum Schauplatz von Veranstaltungen zu machen, lässt sich nur als planerische Panne bezeichnen.

Letztlich braucht es eben beides: Toleranz aufseiten der Anwohner und Fingerspitzengefühl bei Stadt und Veranstaltern.f.henke@dewezet.de

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