weather-image
13°

Planen ist gut, handeln besser

Von den Unternehmen fließen immer weniger Steuern in die Kasse, Bund und Länder bürden den Kommunen immer mehr Lasten auf, die Städte klagen im Chor, dass sie nicht mehr hinterherkommen. Die Ausgaben der Kommunen übersteigen regelmäßig ihre Einnahmen – die wiederum sinken. Das ist normal in Deutschland, besonders in Zeiten der Finanzkrise.

veröffentlicht am 23.10.2009 um 10:36 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:43 Uhr

Dorothee Balzereit

Autor

Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite

Auch Hessisch Oldendorf macht da keine Ausnahme, unterscheidet sich von vielen Nachbargemeinden höchstens dadurch, dass es noch ein bisschen strukturschwächer ist; sprich die großen Unternehmen fehlen, die Steuern in die leere Kasse spülen könnten. Umso wichtiger ist es für die Stadt, jetzt nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern in zukunftsträchtige Bereiche zu investieren: Neben Wirtschaft und Tourismus sollten vor allem die Familien nicht vergessen werden – so wie es sich die Stadt auf die Fahne geschrieben hat.

Wer die Steuerzahler von morgen in die Kernstadt locken will, müsste allerdings beim Thema Kinderkrippe ein bisschen mehr Gas geben, anstatt sich in der ermüdenden Suche nach dem geeigneten Ort zu verfransen.

d.balzereit@dewezet.de



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt