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Naiv oder gerissen?

Die Worte „Toleranz“ und „Integration“ ziehen immer: Sie stimmen in aller Regel jene gnädig, die über Fördergelder zu entscheiden haben. Kein Wunder: Wer mag sich schon nachsagen lassen, er sei gegen Toleranz oder Integration? Insofern hat Richard Labitzke, Vorsitzender des Vereins „Freunde und Förderer von Straßenfußball für Toleranz in Hameln e.V.“, der sich der Migrantenkinder und derer aus sozial benachteiligten Familien annimmt, mit seinem Antrag besonders ins Herz der SPD gezielt, deren ureigenste Klientel damit angesprochen werden soll. Hat allerdings die Rechnung ohne die Wirte CDU, FDP und Grüne gemacht. Sie fordern, völlig zu Recht, eine verbindliche Kofinanzierung in einem überschaubaren Rahmen.

veröffentlicht am 11.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:04 Uhr

Autor:

Christa Koch

Wer oder was aber ist Richard Labitzke: Einer, der naiv oder aber einer, der genial gerissen ist? Der Mann, der vor rund 20 Jahren gerne mal Benefiz-Fußballturniere zugunsten der CDU veranstaltet hatte, der in Hannover wohnt, der über kein Büro und gerade mal eine Handvoll Mitstreiter verfügt, mag sich organisatorisch auch selbst überschätzen. Das immerhin wäre noch entschuldbar.

c.koch@dewezet.de

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