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Närrisches Gebaren

Sich das ganze Jahr über mit Frohsinn zu beschäftigen fördert anscheinend die Lust, zu streiten. Wie sonst ist es zu erklären, dass die vereinsinternen Querelen im OCC ’72 nicht enden wollen? Als Vereinspräsident Wilhelm Lutter seinen Posten 2008 trotz Wiederwahl zurückgab, wollte er ein Zeichen setzen. Aber auch die nachgerückten Jüngeren streiten mit Leidenschaft: Mal um die Kamellen, mal ums Geld, dann wieder geht es um Macht. 18 Mitglieder sind nach dem letzten Eklat ausgetreten. Wenn Hessisch Oldendorf die Karnevals-Hochburg im Norden bleiben will, muss die Vereinsführung endlich aufhören, sich närrisch zu benehmen. Eine Vereinspräsidentin sollte in der Lage sein, für eine Handvoll Leute einen gemeinsamen Aussprache-Termin zu finden. Wenn dabei herauskommen sollte, dass eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist, stellt sich die Frage, ob ein Rücktritt zum Wohle des Vereins nicht die vernünftigere Entscheidung wäre. Ob die Präsidentin damit einer Erpressung nachgeben würde, ist wohl eine Frage der Perspektive.

veröffentlicht am 09.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

Dorothee Balzereit

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Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite


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