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Mit Pfund gewuchert

Die Kassandra-Rufe sind weitgehend verhallt. Angesichts des ungebrochenen Interesses von potenziellen (und tatsächlichen) Investoren für Flächen im Gewerbegebiet Hottenbergsfeld vor den Toren der Stadt sind nun wohl auch die letzten Kritiker verstummt, die seinerzeit das Areal für völlig überdimensioniert gehalten oder gar die Notwendigkeit der Ausweisung solcher Gewerbegebiete gleich komplett infrage gestellt hatten.

veröffentlicht am 15.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:04 Uhr

Autor:

Christa Koch

Wenn also die Stadt Hameln trotz der globalen Finanz- und Konjunkturkrise mit ihrem Pfund, nämlich mit ausreichend Flächen für die Ansiedlung neuer oder Verlagerung und Erweiterung bestehender Betriebe wuchern kann, dann ist dies in erster Linie einer vorausschauenden Politik geschuldet, die über den Tag hinaus gedacht hat, allen Anfeindungen zum Trotz.

Nicht zuletzt aber sind es auch die guten Rahmenbedingungen, die den Standort Hottenbergsfeld so attraktiv machen: die bestehende Infrastruktur mit kulturellen und Bildungsangeboten, der hohe Freizeitwert des Weserberglandes und nicht zuletzt die gute Verkehrsanbindung.

Die hat Bad Münder allerdings auch aufzuweisen: Deren Gewerbegebiet liegt ebenfalls an der B 217 und sogar noch näher an der Autobahn. Umso bemerkenswerter also, dass Hameln sich behaupten und der Konkurrenz aus der Nachbarstadt den Rang ablaufen konnte. Was jetzt wünschenswert wäre: dass das Wohngebiet Hottenbergsfeld ebenso gut läuft.

c.koch@dewezet.de

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