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Verzicht auf Beirat ist unklug

Lippenbekenntnis?

Sicher, viele Köche verderben den Brei. Diese Haltung von Verwaltung und Politik ist nachvollziehbar. Eine zu große Steuerungsgruppe ist schwerfällig und damit wenig effizient. Aber ausgerechnet auf den Behindertenbeirat zu verzichten, ist unklug. Schon mehrfach hat sich gezeigt, dass seine Vertreter kompetent sind. Früher habe die Stadtverwaltung die Probleme gar nicht erkannt, aber seit sie Hinweise von den Beiräten bekomme, habe sich das deutlich geändert, hieß es noch im letzten Jahr, als es um die Barrierefreiheit auf den Pyrmonter Straßen ging. Diese Erkenntnis lässt sich gerade auf einen Schulneubau mit seinen neuen Anforderungen an die Inklusion anwenden, die jedem Menschen die Möglichkeit gibt, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen. Wenn dies nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben soll, dann müssen den Worten auch Taten folgen. Je früher die Hinweise des Beirates kommen, um so mehr helfen sie vielleicht, Zeit und Geld zu sparen. Beides ist bei den bisherigen Planungen schon genug strapaziert worden.u.kilian@dewezet.de

veröffentlicht am 21.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:18 Uhr

Ulrich Kilian

Autor:

von hans-ulrich kilian

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