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Hameln braucht das Pflasterfest

Lasst uns feiern!

Die Situation ist sonderbar: Jahrelang hatten viele Hamelner eine erneute große Party in der Altstadt herbeigesehnt. In diesem Jahr war sie endlich da: das erste Pflasterfest – ein grandioser Erfolg. Hameln präsentierte sich seinen Gästen drei Tage lang einmal nicht nur als alte und schöne, sondern auch als junge und lebensfrohe Stadt. Der Wunsch nach einer Wiederholung hing schon in der Luft, lange bevor die letzte Band ihre Zugaben gespielt hatte. Doch nun klemmt es ganz gewaltig: Hameln – oder genauer: das Hamelner Rathaus – tut sich schwer, den Weg freizumachen für eine grandiose Werbung in eigener Sache. Sonderbar, wie gesagt.

veröffentlicht am 19.12.2013 um 16:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:22 Uhr

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Frank Henke

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Frank Henke Redaktionsleiter zur Autorenseite

Klar, der geforderte Teilverzicht auf eine Gebühreneinnahme von bis zu 20 000 Euro fällt in Zeiten größter Finanznot schwer. Doch diese Rechnung hinkt: Denn sollte die Sondernutzungsgebühr das Fest nun komplett platzen lassen, stände die Stadt an einem öden Sommer-Wochenende mit gar nichts da: ohne die (reduzierte) Gebühr, ohne Einnahmen an anderer Stelle und vor allem: ohne eine tolle Gelegenheit, Hameln jungen Menschen als lebens- und liebenswerte Stadt zu präsentieren. Das Rathaus sollte um das Pflasterfest kämpfen.f.henke@dewezet.de

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