weather-image
21°
×

Konsequentes Handeln

Die Kassen sind leer, doch vom Sparen hält die Politik wenig. Zumindest immer dann, wenn es um Posten und eigene Pfründe geht. Und dementsprechend ist der Verweis der Oberbürgermeisterin auf die Hauptsatzung der Stadt Hameln bezüglich ihrer Stellvertretung zwar nachvollziehbar, aber absolut nicht zeitgemäß. Ein „weiter so“ kann und darf es angesichts eines 17-Millionen-Defizits im Haushalt nicht mehr geben.

veröffentlicht am 15.03.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:09 Uhr

Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

Autor

Reporter zur Autorenseite

Die Kassen sind leer, doch vom Sparen hält die Politik wenig. Zumindest immer dann, wenn es um Posten und eigene Pfründe geht. Und dementsprechend ist der Verweis der Oberbürgermeisterin auf die Hauptsatzung der Stadt Hameln bezüglich ihrer Stellvertretung zwar nachvollziehbar, aber absolut nicht zeitgemäß. Ein „weiter so“ kann und darf es angesichts eines 17-Millionen-Defizits im Haushalt nicht mehr geben. Das sollte auch Susanne Lippmann wissen und sich in ihren Forderungen entsprechend verhalten. Insbesondere, wenn eine Kommunalwahl vor der Tür steht. Vor diesem Hintergrund ist das Agieren der CDU durchdacht. Und natürlich ist der bevorstehende Wahlkampf für die Grünen nicht unerheblich. Aber das ist legitim. Dass die Partei jetzt allerdings die Linie der Mehrheitsgruppe verlässt, um weitere Kosten zu vermeiden, ist ein konsequentes Handeln.

h.j.weiss@dewezet.de



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige