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Kompromiss gesucht

Die Geschäftsleute der Emmernstraße fühlen sich von der Stadt benachteiligt. Zu Recht. Wen wundert es da, dass es in der Gerüchteküche brodelt und Namen gehandelt werden, denen die Ritterstraße angeblich das Privileg der baufahrzeugfreien Zone verdankt. Vor den „Großen“ , so heißt es, soll sich die Stadt verbeugt haben. Die Sorgen der kleineren Läden in der Emmernstraße nehme dagegen niemand ernst. Auch wenn Politik und Verwaltung diesen Verdacht wohl weit von sich weisen und sachliche Argumente ins Feld führen: Abnehmen wird ihnen das keiner.

veröffentlicht am 31.03.2010 um 10:33 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:32 Uhr

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Die Geschäftsleute der Emmernstraße fühlen sich von der Stadt benachteiligt. Zu Recht. Wen wundert es da, dass es in der Gerüchteküche brodelt und Namen gehandelt werden, denen die Ritterstraße angeblich das Privileg der baufahrzeugfreien Zone verdankt. Vor den „Großen“ , so heißt es, soll sich die Stadt verbeugt haben. Die Sorgen der kleineren Läden in der Emmernstraße nehme dagegen niemand ernst. Auch wenn Politik und Verwaltung diesen Verdacht wohl weit von sich weisen und sachliche Argumente ins Feld führen: Abnehmen wird ihnen das keiner. Es sei denn, die Verantwortlichen ringen sich doch noch zu einer gerechteren Lösung durch. Auch auf die Gefahr hin, dass dann zwei Straßen ramponiert und wieder repariert werden müssen, sollte die Stadt ihre Prioritäten noch einmal überdenken. Eine weniger geschäftsschädigende Alternative könnte zum Beispiel sein, die Lastwagen im Zwei-Wochen-Rhythmus durch Emmern- und Ritterstraße zu dirigieren – damit die Anlieger nach 14 Tagen Belastung erstmal wieder durchatmen können.

b.niemeyer@dewezet.de



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