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Klasse – auch mit Masse

Von Julia Marre

Dass die Stadt für 250 Besucher einen Zuschuss von knapp 4000 Euro jährlich gewährt, mag für viele ein Argument für die sofortige Kürzung und somit gegen die Serenadenkonzerte sein. Natürlich ist so eine Besucherzahl nicht zu vergleichen mit der Masse, die in verkaufsoffenen Nächten voller niedrigschwelliger Events die Fußgängerzone stürmt. Aber 250 Besucher sind eine nicht zu unterschlagende Anzahl an kulturinteressierten Bürgern – und Gästen. Und die sollten der Stadt nicht egal sein. Zumal Hameln als kulturelles Zentrum des Weserberglands ja für Werbezwecke in eigener Sache auf die Serenadenreihe zurückgreifen kann. Denn wo gibt es schon für so wenig Geld so viel Kultur?

veröffentlicht am 08.02.2010 um 15:50 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:33 Uhr

Sicherlich ist die Erhöhung des Eintrittspreises ein erster Ansatz. Den Fortbestand der Reihe wird diese allein jedoch nicht sichern können. Aber eventuell lassen sich regelmäßige Besucher dazu ermuntern, die Reihe finanziell zu fördern. Auf einen Versuch käme es zumindest an. Wie man das Angebot mit Klasse schließlich auch einer Masse schmackhaft macht, ist weiterhin zu überlegen.

 



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