weather-image
30°

Ja, es gibt positive Signale

Man muss schon sehr, sehr genau hinhören, wenn man die positiven Signale aus der Wirtschaft nicht verpassen möchte. Schließlich sind seit Monaten die negativen Schlagzeilen klar in der Überzahl. Minusrekorde in der Exportwirtschaft. Wieder und wieder nach unten korrigierte Konjunkturprognosen. Entlassungen und Kurzarbeit allerorten. Die schlechten Nachrichten sind derart mächtig, dass sich das Publikum unweigerlich in einer mentalen Abwärtsspirale wiederfindet. Dabei werden manche negativen Prognosen auch mal lauter als nötig durchs Land gejault. Aber Jammern gehört eben wie das Klappern zum Handwerk aller Branchen.

veröffentlicht am 02.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:03 Uhr

Thomas Thimm

Autor

Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Vor allem die exportorientierten Unternehmen, die in den vorangegangenen Jahren noch zu den Gewinnern gehörten, stehen seit Monaten gezwungenermaßen auf der Bremse. Kurzarbeit ist angesagt. In der Region Hameln nutzen überdurchschnittlich viele Betriebe diese Form zur Krisenbewältigung. Sie hat den Vorteil, dass viele Mitarbeiter nicht entlassen werden müssen. Und vor allem offenbart sie eine gute Portion Optimismus: Die Firmen hierzulande wissen, dass es sich lohnt, ihre gut ausgebildeten Mitarbeiter über die Krise zu retten. Damit sie, wenn es wieder aufwärtsgeht, nicht unter einem Fachkräftemangel leiden. Sondern von Null auf Hundert durchstarten können. Auch Signale wie von Volvo, gerade in Krisenzeiten die zukünftige Expansion zu planen, zeugt von gesundem Unternehmergeist.

t.thimm@dewezet.de

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare