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Gibt es Hoffnung?

Fast die komplette Cemag-Gruppe ist insolvent. Was eben noch ein weltweit operierender Konzern war, scheint nun mit einem Schlag am Ende zu sein. Das ist eine harte Keule, die die Mitarbeiter mit voller Wucht trifft. Doch diese Pleite ist noch mehr: Die Zahlungsunfähigkeit trifft einen der Hoffnungsträger, von dem man bislang annahm, dass es ihn eben nicht treffen könne. Der Fall Cemag zeigt, wie schnell und hart die globale Wirtschaft den Takt für Aufstieg und Absturz bestimmt.

veröffentlicht am 17.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:02 Uhr

Thomas Thimm

Autor

Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Die Kassen bei Cemag sind leer, eine Landesbürgschaft kam nicht zum Tragen, die Banken haben den Hahn zugedreht. Die Cemag-Führung muss sich die Fragen gefallen lassen, was im Hause schief gelaufen ist, welche Verträge Fallstricke für Cemag offen ließen, und ob in der Vergangenheit immer richtig investiert worden ist. Solange immer alles gut läuft, fragt ja keiner. Doch nun hat der Insolvenzverwalter das Sagen.

Zu hoffen bleibt, dass der gemeinsam mit Ali Memari Fard wenigstens einen Teil der Cemag-Gruppe retten kann. Damit nicht alles den Bach runtergeht.



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