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Es reicht

Fritz Rieger hat etwas erreicht, hat Hamelns Politik über viele Jahre durch unkonventionelle bis spinnerte Vorschläge bereichert, war meist unbequem, unangepasst und auf zuverlässige Weise unterhaltsam. Das „enfant terrible“ unter den Ratsherren, einer, der sich am närrischen Rand der Politik bewegt, dort aber so viel Aufsehen erregt wie kaum einer der etablierten Volksvertreter. Die Karte des Populismus spielt Rieger so gekonnt wie kein zweiter.

veröffentlicht am 07.07.2011 um 10:13 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:29 Uhr

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Aber jetzt reicht es. Wer einen Wahlaufruf gegen den eigenen Landratskandidaten schaltet, um sich anschließend hinter ominösen Auftraggebern zu verschanzen, katapultiert sich selbst ins Aus. Will die Bürgerliste als seriöse und glaubwürdige politische Kraft wahrgenommen werden, muss sie ihren großen Mentor eher heute als morgen zum Rücktritt bewegen. Und Rieger selbst muss erkennen, wann der persönliche Zenit erreicht ist und ein „Weiter so“ den eigenen Ruf nur noch ruinieren kann.

f.werner@dewezet.de



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