weather-image
×

Warum die Stadt nicht zu kleinmütig denken sollte

Es geht um mehr

In Klein Berkel geht es um mehr als nur ein Wohngebiet. Auf dem Prüfstand steht die Strategie der Stadt, dem Exodus der Briten und der demografischen Erosion insgesamt Einhalt zu gebieten. Auf der Wiese am Schwarzen Weg, direkt neben der Briten-Siedlung, wird wie im Brennglas sichtbar, vor welcher Weichenstellung die Stadt steht: Soll man dem Schwund offensiv mit attraktiven Flächen begegnen oder die Auslastung des Bestandes zum obersten Gebot erheben?

veröffentlicht am 10.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:28 Uhr

Autor:

Letzteres birgt die Gefahr, die Leerstände nur noch zu verwalten und keine Impulse im Wettbewerb um neue Einwohner mehr zu geben. Das wäre der falsche Weg. Wer aus den negativen Erfahrungen am Hottenbergsfeld ein Verhinderungsargument für jedes neue Baugebiet macht, verfängt sich am Ende in einer Abwärtsspirale aus schlechten Angeboten und sinkender Nachfrage.

Welcher Geschäftsmann würde einen Ladenhüter zum Anlass nehmen, auf neue und bessere Angebote zu verzichten? Die Stadt sollte sich dem antizyklischen Argument öffnen, dass mit hochklassigen Baugebieten Nachfrage geschaffen werden kann, dass man in Vorleistung gehen muss, will man um Einwohner werben.

Momentan regiert die Furcht vor einer Überreizung des Marktes. Bei allem Augenmaß, das geboten ist: Angst war noch nie ein guter Ratgeber.

KOMMENtAR



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Kontakt
Redaktion
E-Mail: redaktion@dewezet.de
Telefon: 05151 - 200 420/432
Anzeigen
Anzeigen (Online): Online-Service-Center
Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
Abo-Service
Abo-Service (Online): Online-Service-Center
Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
X
Kontakt