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Endlich anpacken!

Von Marc Fisser

Seit drei Jahren steht fest: Der historisch und touristisch interessante Kran am Weserradweg in Hameln könnte im Rahmen eines Förderprojektes für junge benachteiligte Auszubildende und Arbeitslose restauriert und damit gerettet werden. Die Kosten will das Job-Center tragen, das letzte Wort jedoch hat die Stadtverwaltung. Die Mitarbeiter im Rathaus sind angeblich begeistert – aber für ihre Entscheidungsfindung haben auch drei Jahre nicht gereicht.

veröffentlicht am 12.05.2009 um 15:41 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:59 Uhr

Von Marc Fisser

Seit drei Jahren steht fest: Der historisch und touristisch interessante Kran am Weserradweg in Hameln könnte im Rahmen eines Förderprojektes für junge benachteiligte Auszubildende und Arbeitslose restauriert und damit gerettet werden. Die Kosten will das Job-Center tragen, das letzte Wort jedoch hat die Stadtverwaltung. Die Mitarbeiter im Rathaus sind angeblich begeistert – aber für ihre Entscheidungsfindung haben auch drei Jahre nicht gereicht. Erst jetzt, wo dem Kran die Verschrottung droht und die Öffentlichkeit in Form der Zeitung nachfragt, beginnen noch einmal die Überlegungen. Zu hoffen ist, dass hier nicht dieselben „Experten“ am Zuge sind, die so große Schwierigkeiten haben, eine zu Hameln passende Fußgängerzone zu gestalten, die ein äußerlich missratenes Einkaufs-Ufo in der Altstadt landen ließen und die es nicht schaffen, ein funktionierendes Radwegenetz zu knüpfen. „Packen wir’s an!“ – das wäre mal ein anderes Motto im Rathaus.

 

 m.fisser@dewezet.de

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