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Doch es droht ein Gezerre um den Bahn- und Bustarif

Endlich ankoppeln!

Seit vielen Jahren wird gerechnet und gefeilscht, jetzt waren sich die Beteiligten praktisch einig: 2015 sollte der öffentliche Nahverkehr des Weserberglandes und der anderen Landkreise rund um die Landeshauptstadt tariftechnisch an den Großraum Hannover angeschlossen werden. Für Berufspendler wurde die deutlich verbilligte Fahrt schon vor längerem eingeführt – und sie hat sich sehr schnell als Selbstläufer erwiesen. Die immer dichter getaktete S-Bahn ist zur Lebensader für Hameln-Pyrmont geworden. Entsprechend groß sind die Erwartungen, die Attraktivität des Weserraumes steigern, die Straßen entlasten und mehr Menschen aus der Region Hannover hierher locken zu können, wenn auch die Einzeltickets der Bahn preisgünstig sind und das Umsteigen in den Bus ganz einfach geht. Dass die Landesregierung und ihre Nahverkehrsgesellschaft nun auf ein anderes Gleis wechseln, ist bedauerlich, weil schon so viel Zeit in das GVH-Projekt investiert wurde. Tatsache ist, dass das Land vor gut einem Jahr den Niedersachsentarif eingeführt hat und ungern einen Großteil des Landes davon abkoppeln möchte. Jetzt ist zu befürchten, dass ein langwieriges Gezerre einsetzt. Zum Nachteil der Bahnkunden und der ländlichen Räume.m.fisser@dewezet.de

veröffentlicht am 12.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

mafi Fisser
Marc Fisser

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Marc Fisser Reporter / Newsdesk zur Autorenseite


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