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Bückeberg – Stillstand endet

Endlich

Der Bückeberg als Stätte der NS-Propaganda bleibt ein sensibles Thema. Dessen sind sich alle Beteiligten bewusst, die auch die Emotionen und die teilweise harsche Ablehnung des Denkmalschutzes vor Ort seit Beginn der Diskussion im Jahr 2000 in Erinnerung haben. Doch: Das Land und mit ihm die Denkmalpflege hat mit zur Versachlichung der Debatte beigetragen, auch wenn sie dabei einen zu langen Atem bewiesen haben. Endlich sehen sie sich nun aber in der Pflicht, den Faden wieder aufzunehmen – und das „unbequeme Denkmal“ in Emmerthal zu einem landesweiten Thema zu machen. Die NS-Massenaufmärsche waren schließlich kein lokales Geschehen. Der Bückeberg ist ein Lernort, um die Inszenierung der Macht der Nazis besser zu verstehen. Die Reichserntedankfeste zeigen auf, wie die Machthaber es schafften, durch Propaganda die Zustimmung der Bevölkerung zur Schreckensherrschaft der NS-Diktatur zu erreichen.

veröffentlicht am 14.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:05 Uhr

Christian Branahl

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