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Bürgerbus als Chance

Einsteigen!

Der letzte Tante-Emma-Laden schließt, Arztpraxen verwaisen, der Bäcker findet keinen Nachfolger und um den Erhalt kleiner Schulen ist ein Kampf entbrannt. Nicht gerade rosige Aussichten auf dem Land. Wenn es keine Einkaufsmöglichkeit mehr vor Ort gibt, der Doktor weit entfernt wohnt, kommt der Mobilität der Dörfler noch eine weitaus größere Bedeutung zu als bisher. Nicht umsonst geht die Angst um, dass Haltestellen überflüssig werden, weil die Gemeinden vom Busverkehr abgehängt sind. An der Bevölkerungsschraube wird kaum jemand drehen können. Neue Wege und pfiffige Ideen sind jetzt gefragt. Der Bürgerbus ist eine Chance – die Coppenbrügger sind gut beraten, sie auch zu ergreifen. Unlängst sind gute Angebote wie das Anruf-Sammel-Taxi gescheitert, weil eben niemand angerufen hat. Wer nur noch im Internet einkauft, darf nicht jammern, wenn es vor Ort kein Geschäft mehr gibt. Und wenn der Bus kommt, muss man auch mitfahren. Also: Einsteigen – ins Pilotprojekt, das erst ganz am Anfang steht.

veröffentlicht am 06.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:25 Uhr

Kerstin Hasewinkel

Autor

Kerstin Hasewinkel Stv. Redaktionsleiterin zur Autorenseite

k.hasewinkel@dewezet.de KOMMENtAR

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