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Eine Vertrauensfrage

In Deutschlands Bankenszene boten in den vergangenen Wochen viele Manager ein erbärmliches Bild. Erst fuhren sie milliardenschwere Verluste ein, dann baten sie den Staat um Hilfe, und schließlich stritten sie noch hart um Abfindungen und Bonuszahlungen. Gemessen daran ist der Vorstandvorsitzende der Bahn beinahe eine tragische Figur: Gestern präsentierte Hartmut Mehdorn eine funkelnde Jahresbilanz, vollgepackt mit Milliardenzuwächsen bei Umsatz und Gewinn – und trat dennoch zurück. Das Staatsunternehmen Bahn gehört heute zu den profitabelsten Verkehrsbetrieben Europas. Mehdorn kann, was die betriebswirtschaftliche Seite betrifft, mit Stolz auf seine zehn Amtsjahre als Deutschlands höchster Eisenbahner zurückblicken. Dass Mehdorn dennoch stürzte, hat Ursachen, die außerhalb des Ökonomischen liegen: in Mehdorns von Misstrauen geprägten Art der Unternehmensführung.

veröffentlicht am 30.03.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:03 Uhr

Autor:

Alexander Dahl


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