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Doppelt peinlich

Ein Jahr vor der Kommunalwahl kommt es faustdick für die FDP und ihren Fraktionschef Hans Wilhelm Güsgen. Erst unterzeichnet der Liberale einen Antrag der Mehrheitsgruppe mit dem Ziel, zumindest eine Reduzierung der Ortsräte zu erreichen, dann lässt er Habenicht öffentlich ein Plädoyer für den Erhalt der Ortsräte in voller Personalstärke halten und als Zukunftsaufgabe Stadtteilräte fordern. Ohne einen Blick in die NGO geworfen zu haben und nur von permanenter Angst getrieben, die kleinen Parteien könnten an Einfluss verlieren.

veröffentlicht am 05.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 08:54 Uhr

Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

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Hans-Joachim Weiß Reporter zur Autorenseite

Dieser Fauxpas ist doppelt peinlich. Von einem Kommunalpolitiker darf erwartet werden, die NGO zu kennen. Und von einem Pädagogen, der Menschen auf den Berufsalltag vorbereitet und Politik unterrichtet, erst recht. Es ehrt den Menschen Herbert Habenicht, freimütig einen gemachten Fehler einzuräumen. Das ist heute in der Politik eher selten. Die Hamelner Liberalen aber haben im Kollektiv das derzeit desolate Erscheinungsbild der Bundes-FDP unterstrichen und sich nach Kräften blamiert.

h.j.weiss@dewezet.de



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