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Stadt vergibt eine Chance

Der falsche Weg

Im Ravelin Camp entsteht der Solarpark mit der schönsten Aussicht. Ein echtes Privileg, obwohl die Sonne nachweislich auch in Gewerbegebieten und sogar auf dem trostlosen Acker längs der lärmenden Bundesstraße scheint. Dort, wo Solarparks üblicherweise gebaut werden. Aber in Hameln ist eben manches anders.

veröffentlicht am 20.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:18 Uhr

Frank Werner

Autor:

Frank Werner

Es braucht nicht viel Fantasie, um sich die Fläche am Ro-tenberg als erstklassiges Wohngebiet vorzustellen. Das einzige, was hier für einen Solarpark spricht, sind die Wünsche von Investoren. Doch die haben eine vorausschauende Stadtplanung noch nie ersetzt. Hameln hat dem erstbesten Interessenten nachgegeben und damit die Chance vertan, den Wettbewerb um Einwohner offensiv anzunehmen. Der Hinweis auf das Hottenbergsfeld folgt in dieser Hinsicht einer falschen Logik. Es geht nicht darum, den Zuzug neuer Bürger abzuwarten, sondern darum, ihn zu entfachen. Attraktive Angebote schaffen Nachfrage, die es ohne sie nicht gäbe – und genau solche Angebote fehlen der Stadt.

Doch statt die Weichen für die Zukunft zu stellen, erfolgt ein Schnellschuss, der für Jahrzehnte Fakten schafft. Die gefällige Rhetorik vom „Masterplan“, der die Nachnutzung der Militärflächen strukturieren soll, wird dadurch ad absurdum geführt.f.werner@dewezet.de

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