weather-image
×

Das Wort hat nun der Staatsanwalt

Sie sind enttäuscht, fühlen sich geprellt und sind entsprechend wütend, die heimischen Handwerker, die im Vertrauen auf gewohnte Zahlungen im Auftrag der Gebrüder Fard die Bauarbeiten am Klüt- Restaurant pünktlich zu Ende gebracht haben. Sie ließen sich vertrösten, schwiegen und hofften Monat für Monat darauf, wenigstens noch etwas Geld aus der Insolvenzmasse zum Ausgleich offener Rechnungen zu bekommen. Vergeblich. Nun haben die betroffenen Handwerksbetriebe ihre Hoffnungen begraben, ihr Schweigen gebrochen und sinnen nach Vergeltung.

veröffentlicht am 15.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 09:16 Uhr

Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

Autor

Reporter zur Autorenseite

Sie sind enttäuscht, fühlen sich geprellt und sind entsprechend wütend, die heimischen Handwerker, die im Vertrauen auf gewohnte Zahlungen im Auftrag der Gebrüder Fard die Bauarbeiten am Klüt- Restaurant pünktlich zu Ende gebracht haben. Sie ließen sich vertrösten, schwiegen und hofften Monat für Monat darauf, wenigstens noch etwas Geld aus der Insolvenzmasse zum Ausgleich offener Rechnungen zu bekommen. Vergeblich. Nun haben die betroffenen Handwerksbetriebe ihre Hoffnungen begraben, ihr Schweigen gebrochen und sinnen nach Vergeltung. Das ist verständlich und Strafanzeige eine konsequente Folge.

Dass die Betroffenen nun aber gegen die Gebrüder Fard übel nachtreten und jetzt alles ans Tageslicht zerren, was in der Vergangenheit in der Hoffnung auf Folgeaufträge klaglos hingenommen wurde, ist nicht nachvollziehbar. Viele Jahre haben die heimischen Handwerksbetriebe auch an den baulichen Aktivitäten der Fards in Hameln partizipiert.

Auch wenn es sich bei dem Versprechen der Fard-Brüder, offene Handwerkerrechnungen noch zu begleichen, ganz offensichtlich um Lippenbekenntnisse handelt und der Weihnachtsgruß der Cemag-Nachfolgefirma CMP getrost als zynische Provokation gewertet werden darf – jetzt sollte es dem Staatsanwalt vorbehalten bleiben zu prüfen, ob es sich bei dem laufenden Insolvenzverfahren um eine betrügerische Absicht handelt oder nicht. Die Handwerker wollen dafür mit ihren Strafanzeigen kommende Woche den Grundstein legen. Nun gilt es, das Ermittlungsverfahren abzuwarten.

h.j.weiss@dewezet.de



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt