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Schon wieder Baustellenärger in Hameln

Das ist doch Murks

Na klar, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Doch was sich an und unter der Hamelner Kaiserstraße abspielt, ist ein mittlerweile wirklich nervendes Schauspiel. Seit sage und schreibe viereinhalb Monaten versuchen Stadt und Baufirmen, dort eine Bushaltestelle zu bauen. Angeblich unbekannte Stromleitungen und damit verbundene Probleme im Untergrund sollen schuld daran gewesen sein, dass an dieser Baustelle nicht wirklich etwas vorangeht. Im Gegenteil: Die Baustelle ist über die Monate gewachsen. Für Autofahrer und Anwohner augenfällig und deshalb doppelt ärgerlich: An vielen, vielen Tagen tut sich an dieser Baustelle inklusive Straßensperrung rein gar nichts. Außer der Bauampel scheint hier nicht wirklich viel zu funktionieren. Hamelner wie auch Auswärtige schimpfen deshalb zu Recht über Unzulänglichkeiten von Verwaltung und Firmen. Eines ist gewiss: Jeder private Auftraggeber würde mit einem solchen Schneckentempo am Bau anders umgehen.

veröffentlicht am 16.08.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:00 Uhr

Thomas Thimm

Autor

Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Noch ein Wort zu den angeblich unbekannten Leitungen in Hamelns Untergrund: Sollte dies tatsächlich so sein, dann hätte die Stadt ein echtes Problem. Und das gehörte dann bearbeitet und erledigt – aber bitte nicht wieder im Schneckentempo.t.thimm@dewezet.de

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