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Bürgerliste paradox!

Der Populismus, mit dem die Bürgerliste in Hameln Politik macht, erreicht manchmal die Schmerzgrenze. Die jüngste Forderung, pauschal in den nächsten drei Jahren fünf Prozent aller Stellen in der Verwaltung ersatzlos zu streichen, sichert Garbe, Rieger und Co. vermutlich wieder mal den Beifall der Stammtische. Redlich oder gar realistisch ist sie nicht.

veröffentlicht am 28.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:45 Uhr

Autor:

Christa Koch

Bereits in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Stellen im Rathaus von mal rund 1000 auf Wunsch der Politik auf jetzt 710 geschrumpft. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass dort fast 300 Jobs überflüssig waren. Vielmehr mussten Aufgaben vernachlässigt oder aber auf die vorhandenen Köpfe verteilt werden, was schon jetzt stellenweise zu einer Überlastung der Mitarbeiter führt, die in Krankheit münden kann.

Fortbildung ist angesichts dieser Personalknappheit ohnehin eine Utopie. Dabei könnte gerade sie helfen, den wachsenden Aufgabenberg effektiv abzuarbeiten. Im Übrigen könnte man auch die Politik und allen voran die Bürgerliste stärker in die Pflicht nehmen: Vor allem sie ist nämlich geradezu Meister darin, die Verwaltung auf Trab zu halten. Schafft ja irgendwie auch Arbeitsplätze. Jene, die die Bürgerliste allerdings abschaffen möchte. Paradox!

c.koch@dewezet.de



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