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Blockadehaltung schadet

Kritik anzunehmen, fällt schwer. Vor allem, wenn sie von außen kommt. Doch wer immer nur um sich selber kreist, kann sich nicht weiterentwickeln. Ein kritischer Blick von außen auf Hamelns Hotelbranche muss erlaubt sein – auch wenn er schmerzt. Eine Blockadehaltung schützt vielleicht kurzfristig vor unangenehmer Konkurrenz, auf Dauer aber schadet sie dem Ganzen. Ziel darf nicht sein, den Status quo irgendwie zu erhalten und in die Defensive zu gehen. Ziel muss sein, Hamelns Hotelpotenzial bestmöglich zu entfalten und offensiv bestehende Lücken zu schließen. Das muss nicht zwangsläufig ein neues Hotel bedeuten, sondern kann auch eine Erweiterung eines bestehenden sein. Dies ist kein Kampf von David gegen Goliath – sollte sich herausstellen, dass weiterer Hotelbedarf besteht, könnten auch viele Davids zum Goliath anwachsen.

Autor: Andrea Tiedemann

a.tiedemann@dewezet.de

veröffentlicht am 25.08.2014 um 12:06 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:20 Uhr



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