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Bitterer Beigeschmack

Warum sich der MTV Rohrsen zwei Monate vor dem Saisonende von Trainer Mike Bezdicek trennt, ist aus sportlicher Sicht schwer nachzuvollziehen. Rohrsens Handballfrauen stehen in der 3. Liga auf einem Nicht-Abstiegsplatz und können den Klassenerhalt aus eigener Kraft noch schaffen. Wer „Bezze“ kennt, der weiß, dass er seine Mannschaft wenigstens bis zum Saisonende gerne weitertrainiert hätte. Er hat an seine Spielerinnen und an den Klassenerhalt geglaubt. Und an sich selbst. Als Trainer hat er bereits vergangene Saison eindrucksvoll bewiesen, was er drauf hat. Sowohl in Rohrsen als auch in Harsewinkel. Beide Teams hat der ehrgeizige Coach vor dem Abstieg gerettet. Gut möglich, dass es ihm auch diesmal wieder gelungen wäre. Weil Bezdicek als Trainer in Rohrsen einen Top-Job gemacht hat (u. a. hat sich Lisa Huch unter seiner Regie zu einer Führungsspielerin entwickelt), hat sein vorzeitiger Rauswurf einen bitteren Beigeschmack. „Bezze“ musste gehen – aber warum eigentlich?

veröffentlicht am 05.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:07 Uhr

aro

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