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Maßnahmen sind zu schwach

Beruhigungspille

Wirft man der Stadt in Sachen Lärmschutz Aktionismus vor, ist das gar nicht so falsch. Doch er ist verordnet, von der EU. Bloß wozu? Alle Maßnahmen, die die Stadt ergreifen kann, senken den Lärmpegel nur um wenige Dezibel. Angesichts des Krachs, der an manchen Straßen herrscht, wirkt das eher wie eine Beruhigungspille für gestresste Anwohner denn wie eine ernsthafte Strategie. Das Problem kann nur dort gelöst werden, wo es entsteht. Die EU könnte beim Grenzwert für Motoren noch weiter nachbessern. Zudem müsste der Verkehr eingedämmt werden. Doch zu Fahrgemeinschaften oder dem Umstieg auf Bus oder Rad kann die Stadt niemanden zwingen. Hier ist statt Aktionismus Aktivität gefragt – von allen.

veröffentlicht am 17.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:20 Uhr

Autor:

KOMMENtAR



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