69. Europäischer Wettbewerb im Zeichen der Nachhaltigkeit

Bundes- und Landespreise für Hameln-Pyrmonter Schüler

Die Preisträgerinnen und Preisträger präsentieren stolz ihre Auszeichnungen vor dem niedersächsischen Landtag. Foto: pr

Die Preisträgerinnen und Preisträger präsentieren stolz ihre Auszeichnungen vor dem niedersächsischen Landtag. Foto: pr

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Unter dem Motto „Nächster Halt: Nachhaltigkeit“ reichten über 58 000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland und von zahlreichen deutschen Auslandsschulen ihre kreativen Arbeiten beim inzwischen 69. Europäischen Wettbewerb (EW) ein. Sie zeichneten, bastelten, schrieben, filmten oder sangen ihre Ideen für eine nachhaltigere Gesellschaft, für mehr Klima- und Umweltschutz sowie für gemeinsames europäisches Handeln. Die Teilnehmenden spürten Fragen zum ökologischen Fußabdruck in Europa nach, analysierten Umweltprojekte und suchten nach Ansätzen für eine nachhaltigere Zukunft. In verschiedenen Klassenstufen wurden unterschiedliche Aufgabenstellungen bearbeitet. Das Thema traf den Nerv der Zeit, sodass die Beteiligung im Vergleich zum Vorjahr deutlich stieg – und zwar in allen Altersgruppen, Schulformen und in fast allen Bundesländern.

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2376 Teilnehmende, 69 beteiligte Schulen, 24 Bundespreise – das sind die wichtigsten niedersächsischen Kennzahlen. Die rund 80 Preisträgerinnen und Preisträger aus Niedersachsen wurden nun auf Einladung von Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta im Forum des Niedersächsischen Landtags geehrt. Bernd Busemann, Vizepräsident des Landtages, begrüßte die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte.

Claudia Kirsten, niedersächsische Landesbeauftragte des Wettbewerbs, leitete die Ehrung, indem sie die einzelnen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler kurz vorstellte. Erneut wurde dabei deutlich, wie viel Vielfalt, Ideenreichtum und Kreativität in diesem Wettbewerb steckt: So erhielt eine Schule einen Sonderpreis, die als gesamte Schulgemeinschaft ein ganzes Dorf im Rahmen ihres Projektes „Lebendige Schule“ umgestaltet hat.

So haben sich Schulen aus Hameln-Pyrmont beim Europäischen Wettbewerb geschlagen

Aus Hameln-Pyrmont kamen erneut zahlreiche Preisträgerinnen und Preisträger, darunter auch einige Modulsieger. Besonders viele Preise, darunter drei Bundespreise, konnte dieses Mal das Albert-Einstein-Gymnasium gewinnen, das als Europaschule unter anderem auch eine eigene Europa-AG betreibt, die von Claudia Kirsten mehrfach lobend erwähnt wurde.

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Aus diesen Reihen konnte Ariana Mirzadeh (Jg. 12) mit ihrem Multimediaprojekt – Aufsatz, Internetseite und komplette Spielesammlung – zum Thema „Greenwashing“ Modulsiegerin werden und gewann über den Landespreis hinaus auch einen Bundespreis. Dies gelang auch ihrer Mitschülerin Selina Remmel (Jg. 13), die für ihre Arbeit zum Thema „Alles für wenige Euro: Schrank, Shirt und Schnitzel“ einen der begehrten Reisepreise (vier Tage Straßburg) für sich beanspruchen konnte. Marvin Sonntag (Jg. 13) bekam für seinen Aufsatz zum Sondermodul „Neustart in Europa“ einen Landespreis, die gesamte Europa-AG (Jahrgänge 5–13) für ihren Kurz-Spielfilm zu ebendiesem Thema einen Landes- und einen Bundespreis. Alle genannten Arbeiten waren von Cord Wilhelm Kiel betreut worden. Betreut von Dr. Matthias Loeding gewann eine Gruppe um Chantal Arnecke, Julian Binko, Mika Koß und Linus Sturm (alle Jg. 9) aus der Garten-AG des AEG einen Landespreis zum Thema „The Art of Nature“.

Das Schiller-Gymnasium konnte als Landesstelle ebenfalls erneut viele Preise gewinnen. Betreut von Kathrin Grave, gewannen Anna Cassebaum, Liv Engel, Antonia Lenkeit und Lena van der Marel (alle Jg. 5) einen Landespreis für ihre Gruppenarbeit zum Thema „Europa vor Ort“. Betreut von Michael Thomas, erhielten Fynn Leon Guss und Joshua Päschkes (Jg. 9) einen Preis im Themenmodul „Urban Gardening“.

Janne Krömer (Jg. 11) wurde zum Thema „Greenwashing“ prämiert, sie wurde von Andrea von Bültzingslöwen betreut.

Auch das Viktoria-Luise-Gymnasium gewann Sören Heinze (Jg. 5) zum Thema „Europa vor Ort“ einen Landespreis und einen Geldpreis auf Bundesebene. Betreut wurde er von Kerstin Schmidt.

Die Johann-Comenius-Schule Emmerthal gewann ebenfalls einen Landespreis: Melek Sophie Jäger (betreut von Hannah Samolik) wurde für ihre Arbeit zu „The Art of Nature“ geehrt.

DEWEZET

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