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Roelof Bakker, Fabian Schönhütte, Nils Hawranke und Jan Jedamski rudern bei der Sprint-DM auf Platz zwei

Wir sind die Hamelner „Silber-Söhne“ von Mannheim

veröffentlicht am 11.01.2012 um 17:45 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 17:41 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Kräftig keulen erlaubt – aber kentern strengstens verboten! Im Stakkato-Takt klatschten die acht Ruder in die grauen Neckarfluten auf der Mannheimer Regattastrecke im Mühlau-Hafen. Die Muskeln schmerzten, denn es war wieder einmal körperliche Schwerstarbeit angesagt für den Männer-Doppelvierer des RV Weser Hameln. Denn eines war für Schlagmann Jan Jedamski, Fabian Schönhütte, Nils Hawranke und Roelof Bakker an diesem 9. Oktober im Vorfeld schon klar: Sie mussten schnell sein, und zwar sehr schnell. Denn auf der Tagesordnung standen die deutschen Sprintmeisterschaften, der letzte Höhepunkt einer anstrengenden Rudersaison. Und da legt sich natürlich jeder Teilnehmer noch einmal kräftig in die Riemen. Auch das Hamelner Ruder-Quartett gab richtig Gas.

Und der Kraftaufwand sollte sich lohnen, denn es wurde ein furioser Saison-Ausklang für Jan Jedamski, Fabian Schönhütte, Nils Hawranke und Roelof Bakker. Nach einem an Spannung wohl kaum noch zu überbietenden Finale preschten die Weser-Skuller als deutscher Vizemeister über die Ziellinie und sorgten damit für ein weiteres Erfolgskapitel in der Geschichte des Hamelner Paradeboots.

Und viel hatte nun wirklich nicht gefehlt, dann wäre es sogar noch ein goldener Sonntag geworden. So mussten sich Hamelns „Silber-Söhne“ im Hafen von Mannheim nur denkbar knapp dem Titelverteidiger Oldenburger Team Nord-West geschlagen geben. Die Rivalen aus Niedersachsen hatten ein paar Zehntelsekunden weniger für die 350 m gebraucht. Ein Wimpernschlag-Finale eben. Trotzdem ein fast perfektes Wochenende für die Vierer-Crew, die mit ihrem Vorlaufsieg und dem direkten Einzug ins A-Finale schon vorher ein Ausrufezeichen gesetzt hatte.

Bestens mit seiner Doppelfunktion zurecht kam auch Jan Jedamski. Erstmals trat der 24-Jährige als Nachfolger von Trainer-Legende Hans-Jörg Sehrbrock auch als Cheftrainer auf. Unterstützt von Sebastian Stolte.



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