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Nominiert als Mannschaft des Jahres: Die Oberliga-Handballer des VfL Hameln

Vizemeister mit Superserie

WESERBERGLAND. Sie waren 20 Spiele in Folge ungeschlagen. Zum Titel hat es für Hamelns Oberliga-Handballer zwar nicht gereicht, aber der VfL spielte eine grandiose Saison und wurde mit 47:13 Punkten hinter dem Northeimer HC Vizemeister.

veröffentlicht am 12.12.2017 um 15:46 Uhr
aktualisiert am 03.01.2018 um 14:54 Uhr

14 VfL Hameln Handball
Roland Giehr

Autor

Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

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Wer über die Top-Klubs in der Handball-Oberliga spricht, der hat seit Jahren ganz selbstverständlich auch immer den VfL Hameln mit auf dem Zettel. Und das völlig zu Recht. Aber selbst ein Dauergast im Premiumbereich der 4. Liga kann sich sportlich noch steigern.

Und das gelang der Mannschaft von Trainer Henning Sohl in der abgelaufenen Saison in eindrucksvoller Manier. Zwar war der VfL Hameln bereits 2014 schon unter Trainer Sönke Koß einmal Vizemeister, doch diesmal wurde der Silberrang, übrigens abermals hinter dem Northeimer HC, noch wesentlich souveräner erreicht.

Den Grundstein dafür legte das Team um Routinier Oliver Glatz mit einer Superserie von 20 Spielen ohne Niederlage. Genauer gesagt: Nach der 21:22-Pleite bei der HSG Plesse-Hardenberg am 5. November 2016 unterlag der VfL erst am 6. Mai 2017 wieder beim Meister Northeim (23:28) und blieb damit sage und schreibe sechs Monate unbezwungen. Ein absolutes Novum in der jüngsten Handball-Historie des Traditionsklubs.

Der Schlüssel zum Erfolg lag aber ganz klar in der Ausgeglichenheit des Kaders. Die Mischung stimmte einfach. Das zeigte sich nicht nur in der überaus stabilen Deckung um die beiden Top-Torhüter Zsolt Kovacs und Tim Heisterhagen, sondern vor allem auch in der Offensive.

Ein alles überragender Torschütze fehlte diesmal, dafür glänzte die Abteilung Attacke aber gekonnt in der Breite. Nicht umsonst teilte sich mit Jannis Pille (119), Oliver Glatz (105), Torben Höltje (100), Sebastian Maczka (83) und Jannik Henke (70) gleich ein Quintett den Löwenanteil der Hamelner Wurf-Ausbeute von insgesamt 803 Treffern.

Und wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, hätte der VfL Hameln in der Saison vielleicht sogar noch ein kleines Wörtchen im Titelrennen mitreden können. Die Chance dafür wurde aber möglicherweise vom Punkt vergeben. Denn von 153 Siebenmetern konnten nur 114 verwandelt werden. Ein kleiner Schönheitsfehler in der ansonsten fast makellosen Heimbilanz war sicherlich auch die 25:26-Niederlage gegen den späteren Absteiger TSV Barsinghausen.

Auch für Trainer Henning Sohl, der Hameln nach dreijähriger Amtszeit im Sommer wieder verließ und für Frank Huchzermeier Platz machte, war dies seine erfolgreichste Saison. Zuvor war er Fünfter und Vierter geworden.

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