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Eine Saison ohne Niederlage – Mannschaft von Trainer Sasa Rebic wird souveräner Kreismeister und Pokalsieger

Triumphmarsch für Tünderns fröhliche Fußball-Frauen

veröffentlicht am 29.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 16:41 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Wer „M“ wie Meister sagt, muss auch „P“ wie Pokalsieger sagen. Für Tünderns fröhliche Fußball-Frauen aber alles kein Problem – und ruck, zuck war das blau-weiße Double auf Kreisebene perfekt. Eine bemerkenswerte Energieleistung der jungen Schwalben vom Lawerweg. In der Saison 2011/12 konnte den Schützlingen von Erfolgstrainer Sasa Rebic ohnehin keine Mannschaft das Wasser reichen. Der HSC Tündern war das Maß aller Dinge in der Kreisliga. Spielführerin Cheryl Abrahams und Co. trafen, wie sie wollten, und hatten am Saisonende stolze 124 Tore auf der Habenseite. Aber nicht nur der Angriff war in Topform, auch hinten stimmte es. Nur neun Gegentreffer in 16 Punktspielen sagen eigentlich alles.

Tünderns Triumphmarsch durch die heimische Fußball-Provinz wurde nur einmal am 8. Juni kurzfristig für 90 Minuten unterbrochen. An diesem Tag hatte die Torfabrik von Rebic kollektive Ladehemmung und leistete sich eine glanzlose Nullnummer in Löwensen. Es blieb aber der einzige winzige Fleck auf der ansonsten weißen Weste von 15 Siegen. Auch im Pokal-Finale von Bad Münder hatten die Frauen des HSC am Ende keine Mühe, um den SV Hastenbeck II mit 3:0 in die Knie zu zwingen. Stefanie Piepenschneider (2) und Svenja Fleischer verewigten sich dabei mit ihren Treffern in Tünderns noch recht überschaubarer Pokal-Chronik.

Jubel, Trubel, Heiterkeit aus dem Super-Sommer sind mittlerweile der bitteren Realität gewichen. In der Bezirksliga bekommt der Aufsteiger noch kein Bein auf die Erde. Rebic-Nachfolger Alexander Liebegott und seine Mädels warten noch immer auf den ersten Saisonsieg. Bei schon neun Niederlagen und zwei Unentschieden ist der Klassenerhalt in großer Gefahr.



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