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Nominiert als Sportlerin des Jahres: Triathletin Britta Anderson vom ESV Eintracht Hameln

Titel-Triple krönt die Super-Saison

veröffentlicht am 12.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 16:21 Uhr

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Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft“, so formulierte es einst die tschechische Lauf-Legende Emil Zatopek. Auf Britta Anderson trifft – wenn auch etwas abgewandelt – das alles zu. Sie schwimmt, fliegt auf dem Rad und läuft – und das in diesem Jahr überaus erfolgreich. Die Triathletin vom ESV Eintracht Hameln sammelte Siege, Titel und Erlebnisse. Los ging es im April. In Weyhe holte sich die 45-Jährige, die erst vor drei Jahren ihre Liebe zum Triathlon entdeckte, als Ehemann Ian ihr das erste Rennrad schenkte, den ersten Titel. Im Duathlon war sie bei den TW-45-Seniorinnen nicht zu schlagen. Die Konkurrenz in dieser Altersklasse biss sich auch im Triathlon über die olympische Distanz im Juni in Braunschweig sowie die halb so lange Sprint-Distanz im August in Braunschweig die Zähne aus. Anderson holte Titel Nummer zwei und drei. Nur auf den Sieg über die Mitteldistanz verzichtete die Inhaberin eines Laufladens. „Diese Meisterschaft fand am selben Wochenende mit einem Landesliga-Rennen statt. Und da habe ich alle Rennen für unser ESV-Team bestritten“, sagt Anderson. Stets war sie Beste ihres Teams. Das Titel-Triple brachte überdies noch einen Bonus. „In diesem Jahr gab es vom Verband erstmals eine Sonderwertung über alle Landesmeisterschaften und das in der offenen und nicht der Altersklassenwertung. Da bin ich, obwohl mir ein Start fehlte, sogar noch Dritte geworden“, sagte Anderson nicht ohne Stolz. Der Höhepunkt ihres Triathlon-Jahres war das aber nicht – zumindest nicht der emotionale. Das war der ITU-Word-Cup in Kitzbühel, den sie gemeinsam mit den ebenfalls triathlonverrückten Ehemann Ian und Sohn Scott bestritt. „Der Welt-Cup war in diesem Jahr erstmals offen für Altersklassen-Athleten. Wir durften vor der internationalen Elite auf die Strecke“, sagte sie. Und dieses Erlebnis vergisst sie nicht. Schwimmen im Schwarzsee, die Radstrecke auf dem steilsten Radberg Österreichs und das letzte Stück mit mörderischen Anstiegen im Laufschritt. „Das war einmalig. Die johlenden Zuschauer am Rand, die Frage, ob man wirklich oben ankommt und dann der Zieleinlauf.“ Und oben auf dem Berg durfte sie sich dann wirklich wie ein Vogel in luftiger Höhe fühlen und somit auch den dritten Teil von Zatopeks Worten für sich beanspruchen. mha



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