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Rudern: DM-Silber im Doppelzweier – Roelof Bakker und Thore Wessel als Mannschaft des Jahres nominiert

Stolz wie Bolle

Den Tag, an dem er zusammen mit Thore Wessel bei der deutschen Sprint-Meisterschaft in Münster die Silbermedaille im Doppelzweier gewann, wird Roelof Bakker bestimmt nicht so schnell vergessen. Denn der 29-Jährige, der als Co-Schlagmann auch zum Kader des Bundesliga-Achters des RV Weser gehört, musste das erste Mal in seiner Ruder-Karriere zur Dopingkontrolle: „Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Das war schon ein mulmiges Gefühl.“

veröffentlicht am 19.12.2018 um 17:15 Uhr

Die Silber-Ruderer des RV Weser: Roelof Bakker und Thore Wessel wurden 2018 deutscher Vizemeister im Doppelzweier. Foto: privat
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Als das Hamelner Silber-Boot am Steg anlegte, wartete dort schon der Kontrolleur der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) und nahm Bakker in Empfang: „Ich musste ein Formular ausfüllen und vor seinen Augen anschließend eine Urin- und Blutprobe abgeben, die im Dopinglabor untersucht wurden. Auf das Ergebnis warte ich übrigens heute noch.“

Als Bakker von der Dopingkontrolle, die eine gefühlte Ewigkeit dauerte, endlich wieder da war, konnte er mit seinem Partner Thore Wessel und den mitgereisten Fans des RV Weser den Gewinn der deutschen Vizemeisterschaft endlich feiern: „Wir sind auf die Silbermedaille stolz wie Bolle, auch wenn wir im ersten Augenblick etwas enttäuscht waren. Im Ziel haben uns nur ein paar Zentimeter zum Sieg gefehlt.“ Das Siegerboot der Sportvereinigung Schambeck hatte nach dem 350-Meter-Sprintrennen nur 18 Hundertstelsekunden Vorsprung. „Vor der DM war eine Medaille unser Ziel. Egal, welche. Aber nachdem wir den Vorlauf und das Halbfinale mit der schnellsten Zeit gewonnen hatten, haben wir schon mit Gold geliebäugelt. Schade, dass wir im Finale nicht so gut gestartet sind und es am Ende nicht ganz gereicht hat. Aber wir haben uns auch über Silber riesig gefreut.“ Die „Mission Gold“ haben Bakker und Wessel noch nicht ad acta gelegt: „Thore und ich werden 2019 auf jeden Fall noch einmal alles geben, um deutscher Meister zu werden. Das haben wir unserem Trainer Christian Wellhausen versprochen.“

An der „Wall of Champions“ im Hamelner Ruderhaus, wo alle nationalen und internationalen Meister des Vereins verewigt werden, würde dann ein weiteres Bild hängen: von Roelof Bakker und Thore Wessel.

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