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HSV-Wasserballer sorgt für ein Novum in der 2. Bundesliga: Ein Schlusslicht stellt erstmals den Torschützenkönig

Steffen Knippertz ist der Knipser vom Dienst

veröffentlicht am 08.11.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.11.2016 um 18:41 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Sein Name ist Knippertz – Steffen Knippertz. Der Schrecken der Schwimmbäder mit der Lizenz zum Bälleversenken. Wuchtiger als der HSV-Center pflügte keiner durch die Fluten der 2. Wasserball-Bundesliga. Kaum war er am Ball, klingelten den Torhütern auch schon die Ohren. Genau 54-mal ließ es der 28-Jährige krachen. Eine absolute Top-Quote für den Angreifer und ein absolutes Novum im Spitzen-Wasserball. Noch nie zuvor wurde ein Spieler des Tabellenletzten auch Torschützenkönig. Doch für „Knipser“ Knippertz ist eben nichts unmöglich. So ist es auch kein Wunder, das er beim einzigen Hamelner Sieg gegen Billstedt (8:5) alle acht Treffer erzielte. „Das war schon ein tolles Gefühl“, erinnert er sich noch gerne an den magischen Moment Mitte Mai. Der selbstständige Anti-Gewalt -und Kompetenztrainer weiß aber auch genau, dass sein sportlicher Erfolg beim HSV viele Väter hat. „Ohne die Vorbereiter Robert Rose und Benedikt Schwuchow wären es erheblich weniger Tore“, gesteht der Vollstrecker. Dass er übrigens nur deshalb genau 96 Kilo auf die Waage bringt, weil sein Lieblingsverein Hannover 96 ist, wird wohl immer ein Gerücht bleiben. Nicht aber die Tatsache, dass er einst drei Jahre pausierte und erst in Hameln wieder die Torjäger-Kappe aufsetzte. Ein Glücksfall für den HSV, denn ohne Steffen Knippertz, der zuvor auch schon Oberliga-Torschützenkönig (53 Treffer) war, wäre der Höhenflug bis in die 2. Liga kaum möglich gewesen. Die Klasse des Knipsers weckt natürlich Begehrlichkeiten. Doch wimmelte der gebürtige Ascherslebener alle Abwerbungsversuche aus der Bundesliga ab. „Ich habe hier in Hameln meine Familie und werde deshalb keine großen Kunststücke machen“, bleibt der 28-Jährige hart.

Der Ball ist sein Freund: Steffen Knippertz vom HSV sorgte für Furore in der 2. Wasserball-Bundesliga und wurde mit 54 Treffern Torschützenkönig.

Foto: nls



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