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Sportgala 2019: Ehrenpreis für Christian Senft

HAMELN. Vor drei Jahren (2016) war er Sportler des Jahres, vor einem Jahr (2018) nominiert, nun hat Christian Senft von Redfire Bad Münder den Ehrenpreis der Sportgala in Hameln gewonnen. Alois Drube von der Sparkasse Hameln-Weserbergland hat die Laudatio auf den Taekwando-Kämpfer gehalten.

veröffentlicht am 10.02.2019 um 18:26 Uhr

Ehrenpreisträger Christian Senft (Mitte) im Gespräch mit Barbara Schöneberger und Alois Drube, der die Laudatio auf ihn gehalten hat. Foto: nls

Autor:

Hans-Jürgen Kroggel

Er ist ein typischer Steinbock: Ausdauernd, diszipliniert, ehrgeizig, strategisch und selbstkritisch. So jedenfalls beschreibt die Astrologie Menschen, die im Sternzeichen Steinbock geboren sind. Christian Senft, der bei der Sportgala mit dem von der Sparkasse Hameln-Weserbergland und der Dewezet ausgelobten Ehrenpreis ausgezeichnet wurde, besitzt all diese Fähigkeiten. Sein Lebensmotto könnte somit auch lauten: Ich übernehme Verantwortung! Ich leiste! Und was er leistet, ist grandios.

„Wir würdigen die Verdienste eines Mannes, der – und das sage ich ohne Übertreibung – deutschlandweit zu den Besten gehört. Er ist ein Meistertrainer, der in seinem Verein, den er vor 15 Jahren selbst mit gründete, einen fantastischen Job macht“, sagte Alois Drube, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hameln-Weserbergland, bei der Preisverleihung.

Der im Januar 44 Jahre alt gewordene gebürtige Hamelner ist aber nicht nur Cheftrainer und Vereinsvorsitzender des Kampfsportteams Redfire Bad Münder, sondern er ist selbst noch aktiv. Und das überaus erfolgreich. Erst kürzlich feierte er mit dem Gewinn der Taekwondo-Vizeweltmeisterschaft den größten Triumph seiner Karriere. Neben WM-Silber gewann er rund 30 Mal den deutschen Meistertitel und sicherte sich sechs europäische Medaillen. Dreimal stand Senft bei den European Masters ganz oben auf dem Treppchen und einmal sogar bei den World Masters. 2016 wurde er zudem Sportler des Jahres in Hameln. Und auch das ist bemerkenswert: 2018 schaffte der 1,92 Meter große und Modellathlet als Bester die Prüfung zum 8. Dan. Er ist damit der jüngste Großmeister Europas mit einer so hohen Graduierung.

Der Diplom-Wissenschaftler und Diplom-Sportlehrer unterrichtet als Oberstudienrat an der Elisabeth-Selbert-Schule in Hameln. Seine Arbeit als Pädagoge kommt ihm bei seinem Job als Trainer natürlich sehr zugute. „Denn“, so sagte er einmal in einem Dewezet-Interview, „es gibt viele Werte, die im Taekwondo groß geschrieben werden: Integrität, Disziplin, Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen, Unbezwingbarkeit. Das alles sind Werte, die ich meinen Schülern und Sportlern mit auf den Weg geben möchte.“

Der Übungsleiter, der sich selbst als „sehr laut, ziemlich streng und extrem ehrgeizig“ bezeichnet, weiß also, wovon er spricht. Seine Schützlinge profitieren davon. Sie vertreten die Farben von Redfire Bad Münder mit bemerkenswertem Erfolg. Mit 221 Mitgliedern ist der Klub der größte Taekwondo-Verein Niedersachsens – und auf Bundesebene fast nicht zu schlagen. Er wurde sechsmal deutscher Vereinsmeister und 2010 sowie 2017 vom Deutschen Olympischen Sportbund mit dem „Grünen Band“ für vorbildliche Talentförderung ausgezeichnet. Christian Senft ist, wenn man so will, der „Vater des Erfolgs“. Er ist bei Redfire der Talentschmied mit dem goldenen Händchen. Denn die von ihm entdeckten und ausgebildeten Sportlerinnen und Sportler sammeln Medaillen und Titel wie am Fließband. Viele von ihnen schafften sogar den Sprung in den Nationalkader.

Für seinen Verein ist der Hamelner fast täglich im Einsatz. Selbst an Feiertagen lässt er die Sporthalle nicht links liegen. Seine Leidenschaft gehört dem asiatischen Kampfsport. Und seiner charmanten Frau Carina. Sie lernte er beim Taekwondo kennen und lieben. Jetzt fiebern sie der Geburt ihres ersten Kindes entgegen. Wenn das keine schönen Aussichten sind …
Senft erhält einen Gutschein in Höhe von 500 Euro, gestiftet vom First Reisebüro.



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