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Partygeflüster

So war die Sportgala 2014

Erfahrene Sportgala-Gäste wissen, wie man eine lange Ballnacht durchsteht: Doreen Männich, zweitplatzierte Sportlerin des Jahres 2010 und gern gesehener Gast bei der Sportgala, tauschte kurz nach Mitternacht ihre High Heels gegen Flip-Flops.

veröffentlicht am 10.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.02.2017 um 18:11 Uhr

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„Das mach ich jedes Jahr so, ich habe immer welche im Auto“, verriet sie. Die weißen Treter fielen unter ihrem langen Ballkleid gar nicht auf. Clever gemacht, Doreen: Dank ihrer flachen Schuhe hatte die Handballerin der TSG Emmerthal auch zu später Stunde noch einen sicheren Auftritt.

Gute Besserung: Sportredakteur Andreas Rosslan musste die Ballnacht krankheitsbedingt im Bett verbringen. Dank der Citipost Weserbergland erreichen „aro“ in den nächsten Tagen etliche Postkarten mit Genesungswünschen. Und die sind mit ganz persönlicher Note versehen: Das Citipost-Team um Stefanie Josewski fotografierte die Gäste im rechten Licht und druckte ihr Konterfei auf Briefmarken. Schnell auf die Karte geklebt – und rein mit der ganzen Sendung in die blauen Briefkästen, die im Foyer der Rattenfänger-Halle standen. „aro“, wenn Du also Deinen Briefkasten öffnest: Nicht erschrecken, wenn Dich Moderator Peter-Michael Zernechel und Co-Moderator und Mister Sportgala Hans-Jürgen Kroggel anlächeln.

Auf ins Weltall: Die Gäste der zehnten Sportgala hatten sich dem Science-Fiction-Motto „Gateway to the future“ auch kleidungsmäßig angepasst. Schwarz gab den Ton an, Farbtupfer gab es selten, wenn dann waren sie aber sehr ausgefallen. Dewezet-Verkaufsleiterin Diana Jahn trug einen blauen Pferdeschwanz. „Sieht allerdings nicht ganz so aus wie im Original bei Star-Wars-Prinzessin Leia“, merkte sie an. Macht nichts, Hauptsache das Motto passte. Und dazu gehörte ebenso ganz viel Glitzer: „Hier sind viele Frauen in schönen funkelnden Kleidern“, fand Stadt-Galerie-Managerin Susanne Schubert, selbst in schwarz unterwegs. Und auch die Männer konnten mit dem Motto etwas anfangen: Gleich eine ganze Gruppe erschien mit spacigen Leuchtbrillen im Gesicht.

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Ein Dankeschön an alle, die sich seit Jahren für die Sportgala ins Zeug legen, gab es beim Sektempfang in der Gala-Lounge von Dewezet-Geschäftsführerin Julia Niemeyer: „Ohne die großzügige Unterstützung der Sparkasse Weserbergland wäre diese Gala nicht möglich“, wandte sie sich speziell an Friedrich-Wilhelm Kaup, Chef der Sparkasse Weserbergland, die von Beginn an mit ihrem finanziellen Engagement für den glanzvollen Rahmen der Sportler-Ehrungen sorgt. Dank aber auch an alle Helfer vor und hinter den Kulissen sowie an Ex-Sportchef Hans-Jürgen Kroggel, der kurzfristig eingesprungen war, und an Organisatorin Nadine Strohmeier von der Dewezet, bei der alle Fäden für diese 10. Sportgala zusammenliefen.

Auch Friedrich-Wilhelm Kaup bedankte sich: bei Julia Niemeyer für die seit Jahren reibungslos funktionierende Zusammenarbeit. Und bei Madsack-Verlagsleiter Günter Evert, ehemaliger Dewezet-Geschäftsführer, der 2005 die Sportgala ins Leben gerufen hatte: „Du warst schon immer sehr gut darin, anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen“, meinte Kaup mit einem Augenzwinkern zu Evert. Der setzte sich postwendend die Maske auf – nein, nicht um eine Bank zu überfallen – sondern fürs echte Science-Fiction-Feeling. Als Darth Vader war er nur noch an seinem Schlips zu erkennen. Ganz ehrlich? Ohne Maske mögen wir ihn lieber…

Sensationell war die Show von Lutz Schuhmann als Sculp. Dabei hatte der Berliner Künstler schon zuvor Aufsehen erregt: als Figur im Foyer. Seine Slow-Motion-Bewegungen wurden von so manchem Ballgast allerdings erst auf den zweiten Blick wahrgenommen: „Der ist ja echt…“, staunte auch Julia Niemeyer, als sie fürs Foto posierte und Sculp sie sofort unter seinen intergalaktischen Schutz stellte.

Sichtlich Spaß bei der Gala hatte Wilhelm Purk vom NDR. Er tobte sich zu den rockigen Rhythmen von Sweety Glitter & The Sweethearts im Spiegelsaal aus. Mit Silberperücke. Das „wogende Silberhaar“ steht ihm eigentlich ganz gut…

Die Sportgala zieht Kreise – über den Landkreis hinaus. Inzwischen kommen die Ballgäste auch gern von weither. Die längste Anreise hatten vermutlich Kathrin Gruner aus Zwickau und Nadia Ralica aus Stuttgart zurückgelegt. Sie waren auf Einladung eines gemeinsamen Freundes da und haben die lange Anfahrt für die Gala nicht bereut: „Super-Stimmung, es ist einfach toll“, zeigten sich die beiden begeistert.

Eine vergleichsweise kurze Anfahrt hatte Moderator Peter-Michael Zernechel. Trotzdem fuhr er später nicht zurück nach Hannover, sondern übernachtete in Hameln. Man(n) will ja schließlich ein bisschen Spaß haben… Wo er die Nacht verbrachte? „Im Gefängnis“, verriet er schmunzelnd. Gemeint war natürlich das Hotel „Stadt Hameln“.

Lob für die Macher und Finanzierer der Sportgala gab es von Dewezet-Geschäftsführerin Julia Niemeyer beim Sektempfang in der Lounge.

Dana

Waren eigens zur Sportgala nach Hameln gekommen: Kathrin Gruner (li.) aus Zwickau und Nadia Ralica aus Stuttgart.Wal

Nur am Schlips zu erkennen: Günter Evert mit Darth- Vader-Maske.Wal

Intergalaktischer Schutz für die Dewezet-Geschäftsführerin: „Sculp“ Lutz Schuhmann schirmt Julia Niemeyer ab (li.). Auf dem kleinen Foto (ganz li.) präsentiert sich Wilhelm Purk mit „wogendem Silberhaar“.

Dana/fn



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